Hepatitis-Serie Teil 1: Mikroimmuntherapie und Hepatitis A

Mikroimmuntherapie und Hepatitis AWenn Mediziner von einer Hepatitis sprechen, dann handelt es sich dabei um eine Entzündung der Leber. Bekannt sind Hepatitis A, B, C, D und E – doch trotz dieser Benennung sind die einzelnen Viren nicht miteinander verwandt. Je nach Art der Hepatitis, kann die Leberentzündung chronisch werden und schlimme Folgen mit sich bringen. Eine Möglichkeit, Hepatitis schonend zu behandeln, bildet die Mikroimmuntherapie. Dabei werden körpereigene Botenstoffe eingesetzt, die das Immunsystem stärken und unterstützen. Im ersten Teil der Serie zu Hepatitis stehen die Mikroimmuntherapie und Hepatitis A im Fokus.

Mikroimmuntherapie und Hepatitis A: Wodurch zeichnet sich das Virus aus?

Das Hepatitis-A-Virus gehört zur Familie der Picornaviren und vermehrt sich ausschließlich in der Leber. Ist ein Patient einmal an dem Virus erkrankt, ist er für den Rest seines Lebens dagegen immun. Im Gegensatz zu anderen Hepatitis-Viren wird die Hepatitis-A-Erkrankung auch nicht chronisch. Darüber hinaus zeichnet sich das Virus dadurch aus, dass es gegenüber Kälte oder Desinfektionsmitteln unempfindlich ist. Dies trägt wiederum dazu bei, dass es sich leichter verbreiten kann. Zur Vorbeugung von Hepatitis A sollte deshalb beachtet werden: Im Ausland kein Leitungswasser trinken oder auch auf Speisen verzichten, die mit Leitungswasser gewaschen wurden.

Warum wird Hepatitis A auch als „Reisehepatitis“ bezeichnet?

Wenn von Hepatitis A die Rede ist, wird umgangssprachlich oft auch von einer typischen Reisekrankheit gesprochen. Dies liegt vor allem daran, dass in bestimmten Regionen das Virus besonders stark verbreitet ist. Dazu zählen große Teile von Afrika, Asien und Südamerika. Gefährdet sind deshalb vor allem Personen, die viel in diese Regionen reisen aber auch solche, die viel Kontakt zu Menschen haben, wie zum Beispiel Erzieher oder Krankenpfleger. Die Infektion mit Hepatitis A verläuft meist über kontaminiertes Wasser oder verunreinigte Lebensmittel, die mit solchem Wasser gewaschen wurden. Auch eine Schmierinfektion von Mensch zu Menschen ist möglich, selten wird das Virus über Blut oder Sperma übertragen. Hat sich ein Patient mit dem Hepatitis-A-Virus infiziert, kann die Mikroimmuntherapie das Immunsystem gezielt bei der Bekämpfung des Virus unterstützen.

Durch welche Symptome macht sich Hepatitis A bemerkbar?

Von der Infektion bis zum Auftreten erster Symptome durch Hepatitis A können zwischen zwei und sieben Wochen vergehen. Bereits davor ist jedoch eine Ansteckung möglich und Betroffene fühlen sich unwohl. Hat sich ein Patient mit dem Hepatitis-A-Virus infiziert, muss sich dies nicht zwingend durch Krankheitssymptome äußern. Es können jedoch folgende allgemeine Beschwerden auftreten:

  • leichtes Fieber
  • Durchfall
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Appetitlosigkeit

Da es sich dabei um Symptome handelt, die mit vielen Erkrankungen in Verbindung gebracht werden können, fällt der Verdacht nicht immer gleich auf ein Hepatitis-A-Virus. Es handelt sich jedoch wahrscheinlich um eine Infektion, wenn anschließend auch Symptome einer Gelbsucht auftreten. Nach etwa zwei bis vier Wochen klingen die Symptome in der Regel wieder ab. Mit Hilfe der Mikroimmuntherapie bei Hepatitis A kann das Immunsystem gezielt bei der Bekämpfung der Viren unterstützt werden, wodurch auch die Symptome schneller wieder verschwinden.

Mikroimmuntherapie und Hepatitis A: Wie wirkt die Behandlung?

Wesentlich für die Diagnostik der Hepatitis A ist eine Blutuntersuchung, bei der die genauen Lebertransaminasen ermittelt werden. Die Mikroimmuntherapie unterstützt das Immunsystem dabei, das Hepatitis-A-Virus zu bekämpfen. Das Virus fügt dem Körper unter anderem dadurch Schaden zu, dass es die Kontrollfunktion des Immunsystems außer Kraft setzen kann. Dies soll durch die Mikroimmuntherapie unterbunden werden, um dem Immunsystem zu einer ausgeglichenen Immunantwort zu verhelfen. Die Behandlung mit der Mikroimmuntherapie bei Hepatitis A wird solange eingesetzt, bis sich die Leberwerte wieder normalisiert haben und die Symptome abgeklungen sind.

Kontaktieren Sie die MeGeMIT bei Fragen zur Mikroimmuntherapie.

Bitte beachten Sie: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.

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