Mikroimmuntherapie bei Brustkrebs

Mikroimmuntherapie bei BrustkrebsDie Diagnose Brustkrebs ist für viele Patienten ein Schock. Wie geht es weiter? Werde ich wieder gesund? Nicht wenige Frauen sehen sich in ihrem Leben mit diesen und anderen sich aus dieser Diagnose ergebenden Fragen konfrontiert, denn Brustkrebs zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen. Auch wenn die Forschung auf diesem Gebiet schon weit ist und effektive Behandlungen bietet, interessieren sich viele Patienten zusätzlich für ergänzende Krebstherapien. Dazu zählt auch die Mikroimmuntherapie bei Brustkrebs, die das Wissen über das Verhalten der Krebszellen nutzt, mit dem Ziel ihr Wachstum einzugrenzen. Zugleich will sie dem Immunsystem helfen, die Tumorzellen effizienter zu bekämpfen.

Was ist Brustkrebs?

Bei einem Mammakarzinom, wie Brustkrebs unter Medizinern bezeichnet wird, bildet sich in einer oder beiden Brüsten ein Tumor. Dieser geht in der Regel von den Drüsenläppchen im Drüsengewebe oder von den Milchgängen aus. Brustkrebs zählt zu den sogenannten soliden Krebsformen, das heißt, dass sich aus einzelnen Tumorzellen größere Geschwülste bilden. Wie bei vielen Krebserkrankungen sind die genauen Ursachen für eine Brustkrebserkrankung nicht bekannt. Es gibt aber eine Reihe von Risikofaktoren, die die Entstehung eines Tumors begünstigen können. Dazu zählen unter anderem:

  • hormonelles Ungleichgewicht/Hormontherapien
  • Vererbung
  • schlechte Lebensgewohnheiten (Rauchen, Alkoholkonsum, fettreiche Ernährung, Übergewicht, geringe körperliche Betätigung)

Wenn die Diagnose Brustkrebs frühzeitig gestellt wurde, gibt es für Betroffene dank moderner Therapieformen mittlerweile gute Heilungschancen. Ergänzend dazu kann die Mikroimmuntherapie in eine ganzheitliche Krebstherapie integriert werden, um das Immunsystem im Kampf gegen den Krebs zusätzlich zu unterstützen.

Wie erkenne ich Brustkrebs?

Bevor die Mikroimmuntherapie bei Brustkrebs zum Einsatz kommen kann, erfolgt die Diagnose der Erkrankung. Hierbei spielt der Zeitpunkt eine wichtige Rolle, denn: Je früher Brustkrebs erkannt wird, desto besser stehen die Heilungschancen. Doch erste Anzeichen zu entdecken ist nicht leicht, da Brustkrebs im frühen Stadium häufig keine Schmerzen verursacht. Mögliche Merkmale für eine Erkrankung sind Knoten in der Brust, Veränderungen an den Brustwarzen oder Schwellungen der Lymphknoten in der Achselhöhle. Bei ersten Anzeichen oder Verdacht auf Brustkrebs sollten Patienten sicherheitshalber einen Arzt aufsuchen.

Mikroimmuntherapie bei Brustkrebs – auch Männer sind betroffen

Zwar ist der Hauptanteil der Patienten, die an Brustkrebs erkranken, weiblich, doch auch Männer können Brustkrebs bekommen. Etwa ein Prozent aller Brustkrebs-Patienten sind männlich. Doch warum können auch sie erkranken, obwohl bei ihnen die sekundären Geschlechtsmerkmale nicht ausgeprägt sind? Die Antwort liegt in der Anatomie der Brust. Bis zur Pubertät ist die Brust bei Mädchen und Jungen sehr ähnlich. Durch die weiblichen Sexualhormone (Östrogene) wachsen bei Frauen Milchgänge, Binde- und Fettgewebe. Doch auch beim Mann bleiben die Milchgangzellen in ihrem Ursprung erhalten. Diese sind in den meisten Fällen der Ausgangspunkt für die Krebserkrankung. Die Mikroimmuntherapie bei Brustkrebs kann auch männlichen Patienten helfen, das geschwächte Abwehrsystem zu stärken und die Lebensqualität zu verbessern.

Wie wirkt die Mikroimmuntherapie als integrative Medizin bei Brustkrebs?

Die Mikroimmuntherapie verfügt über eine Formel zur Behandlung von soliden Tumoren, zu denen auch der Brustkrebs gehört. Diese ist sequentiell aufgebaut und verfolgt verschiedene Ziele. Zum einen will sie das Tumorwachstum verlangsamen. Dafür macht sich die Mikroimmuntherapie das vorhandene Wissen über die Tumorzellen, ihren Aufbau und ihre Wirkung zunutze. Sie zielt auf eine Hemmung genau jener Prozesse, die daran beteiligt sind, das Wachstum des Tumors voranzutreiben. Außerdem wirkt die Mikroimmuntherapie bei Brustkrebs auch auf jene Zellen des Immunsystems fördernd ein, die die Tumorzellen auf natürliche Weise bekämpfen. Die Immunzellen, die von sich aus bereits eine antitumorale Wirkung haben, werden durch die Mikroimmuntherapie besonders unterstützt.

Die Mikroimmuntherapie bei Brustkrebs setzt also von zwei Seiten zugleich an: Prozesse, die das Tumorwachstum fördern, sollen gebremst werden und solche, die den Tumor natürlicher Weise bekämpfen, sollen verstärkt werden. Außerdem wird das Immunsystem durch konventionelle Therapien wie Bestrahlung oder Chemotherapie meist stark geschwächt. Die Mikroimmuntherapie bei Brustkrebs wirkt einer Schwächung der Abwehrkräfte entgegen und kann die Nebenwirkungen eingrenzen. Somit kann sie sich auch positiv auf die Lebensqualität der Patienten auswirken.

Kontaktieren Sie die MeGeMIT bei Fragen zur Mikroimmuntherapie.

Bitte beachten Sie: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.