Mikroimmuntherapie bei Virusinfektionen

Mikroimmuntherapie bei VirusinfektionenOb Erwachsene oder Kinder, Männer oder Frauen – jeder ist schon einmal an einer Virusinfektion erkrankt. Dabei gibt es vergleichsweise harmlose Viren und solche, die dem Körper besonders großen Schaden zufügen können. Vor allem Menschen, die unter einem geschwächten Immunsystem leiden, sind anfällig für Viruserkrankungen. Daher ist es besonders wichtig, das Immunsystem zu stärken, um die Anfälligkeit für eine Infektion zu verringern. Sowohl präventiv als auch kurativ kann die Mikroimmuntherapie bei Virusinfektionen eingesetzt werden. Sie unterstützt das Immunsystem in der Auseinandersetzung mit den Viren und verhilft ihm zu einer angemessenen Immunantwort.

Welche Viren und Virusinfektionen gibt es?

Eine genaue Zahl bekannter Viren lässt sich nicht festlegen. Forscher gehen von etwa 320.000 Viren allein in den weltweit existierenden Säugetierarten aus. Es ist allerdings mit weitaus mehr – noch unentdeckten – Virenarten zu rechnen. Viele Viren lassen sich in Gruppen oder auch Familien einordnen, die ähnliche Eigenschaften besitzen. Die bekannteste Virenfamilie mit der größten Verbreitung ist wohl die Familie der Herpesviren, die verschiedene Virentypen umfasst. Dazu zählt zum Beispiel der Herpes simplex, den ein Großteil der Menschen in sich trägt. Dies gilt auch für das sogenannte Epstein-Barr-Virus, welches bei der Erstinfektion oft keine Symptome zeigt, jedoch später Erkrankungen wie Pfeiffersches Drüsenfieber oder auch autoimmune Prozesse auslösen kann. Manche Viren, wie auch das Cytomegalievirus, bleiben lebenslang im Körper des Menschen. Sie verursachen oft keinerlei Symptome, sodass viele Menschen gar nicht wissen, dass sie mit diesen Viren infiziert sind. Ist das Immunsystem des Menschen durch Umweltbelastung, Stress oder Krankheit geschwächt, so können sich diese Viren reaktivieren und die unterschiedlichsten, oft unspezifischen Symptome verursachen.

Welche Rolle spielt das Immunsystem bei Virusinfektionen?

Das Immunsystem spielt bei Virusinfektionen eine ganz entscheidende Rolle. Ist ein Virus in den Körper eingedrungen, braucht es die menschlichen Zellen als Wirt, um sich vermehren zu können. Es nistet sich in der Zelle ein und nutzt sie, um weitere Viren zu produzieren, die andere Zellen in Beschlag nehmen. Ein gesundes Immunsystem bemerkt jedoch, wenn Viren in den Körper eingedrungen sind und reagiert mit Abwehrmaßahmen. Die befallenen Zellen schütten Botenstoffe aus, die der Ausbreitung der Viren entgegenwirken und gleichzeitig andere Zellen alarmieren, die die Viren abtöten sollen. In vielen Fällen bemerken wir nicht einmal, dass wir eine Virusinfektion hatten, weil das Immunsystem die Viren beseitigt hat, bevor sie Symptome auslösen konnten. Für Patienten, die ein geschwächtes Immunsystem haben, kann eine Virusinfektion oder -reaktivierung dagegen gefährlich sein und zahlreiche Sekundärerkrankungen nach sich ziehen.

Wie kann die Mikroimmuntherapie bei Virusinfektionen helfen?

Besonders bei Patienten mit einem geschwächten Immunsystem können Virusinfektionen schwerwiegende Symptome und andere Erkrankungen auslösen, deren Anzeichen von vielen Medizinern nicht auf einen Virus zurückgeführt werden. Die Mikroimmuntherapie basiert auf der Gabe von körpereigenen Substanzen, die im Immunsystem als Botenstoffe vorkommen. Diese können in unterschiedlichen Verdünnungsstufen die Produktion körpereigener Abwehrzellen stimulieren und gleichzeitig entzündliche Prozesse bremsen. Darüber hinaus werden spezifisch verdünnte Nukleinsäuren eingesetzt, die die Vermehrung der Viren eingrenzen sollen. Auf diese Weise kann mit der Mikroimmuntherapie die Virusinfektion gezielt behandelt werden. Sie sollte auf jeden Fall über mehrere Monate hinweg eingesetzt werden, um nachhaltig erfolgreich zu sein.

Warum kann die Mikroimmuntherapie bei verschiedenen Virusinfektionen eingesetzt werden und worin unterscheidet sich die Behandlung?

Auch wenn es verschiedene Viruserkrankungen gibt und jedes Virus unterschiedliche Eigenschaften besitzt, haben sie eines gemeinsam: Sie dringen in das Immunsystem ein. Genau an dieser Stelle setzt die Mikroimmuntherapie an, die für unterschiedliche Viren, verschiedene Präparate bereithält. Sie unterstützt das Immunsystem durch Zugabe der Botenstoffe, die auch an der natürlichen Immunantwort beteiligt sind. Da diese Substanzen in sehr starker Verdünnung verabreicht werden, treten dabei keine Nebenwirkungen auf. Aus diesem Grund eignet sich die Mikroimmuntherapie auch bereits für Kinder oder ältere Menschen, die oft besonders empfindlich sind. Je nachdem, um welche Viruserkrankung es sich handelt, unterscheidet sich die Zusammensetzung der mikroimmuntherapeutischen Formeln so, dass sie das Immunsystem einerseits unterstützen und andererseits gezielt die Vermehrung und Verbreitung des Virus unterbinden.

Kontaktieren Sie die MeGeMIT bei Fragen zur Mikroimmuntherapie.

Bitte beachten Sie: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.