Hepatitis-Serie Teil 2: Mikroimmuntherapie und Hepatitis B

Mikroimmuntherapie und Hepatitis BEs ist eine der weltweit häufigsten Infektionskrankheiten: Hepatitis B. Dabei handelt es sich um eine Entzündung der Leber, die sich zu einer chronischen Verlaufsform entwickeln kann. Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO leiden weltweit über 240 Millionen Menschen an einer chronischen Infektion mit dem Hepatitis-B-Virus. Es kann durch Blut, Sperma oder andere Körperflüssigkeiten übertragen werden. Da mehr als die Hälfte aller Übertragungen auf Sexualkontakte zurückgeht, zählt Hepatitis B zu den sexuell übertragbaren Erkrankungen. Wird die Krankheit chronisch, kann dies schlimme Folgen wie zum Beispiel eine Leberzirrhose oder einen Lebertumor mit sich bringen, weshalb eine effektive Behandlung besonders wichtig ist. Im zweiten Teil der Serie zu Hepatitis sollen deshalb die Mikroimmuntherapie und Hepatitis B im Fokus stehen.

Durch welche Symptome äußert sich Hepatitis B?

Hat sich ein Betroffener mit Hepatitis B infiziert, merkt er das oft nicht sofort, denn von der Erstinfektion bis zu den ersten körperlichen Anzeichen können bis zu sechs Monate vergehen. Dann äußert sich Hepatitis B – ähnlich wie auch Hepatitis A – durch Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Übelkeit, Gelenkbeschwerden und leichtes Fieber. Etwa ein Drittel der Patienten leidet zudem unter den typischen Symptomen einer Gelbsucht. Das Weiße des Auges sowie die Haut werden gelblich und auch die Farbe von Stuhl und Urin verändert sich. Mit der Mikroimmuntherapie bei Hepatitis B können nicht nur die Symptome gelindert werden, sondern auch das Immunsystem wird durch die Behandlung im Kampf gegen das Virus unterstützt.

Mikroimmuntherapie und Hepatitis B: Wann wird die Erkrankung chronisch?

Wie genau die Erkrankung verläuft, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Bei Hepatitis B hängt das Risiko für einen chronischen Verlauf vom Alter des Patienten ab. Während es bei Kindern, die sich vor oder kurz nach der Geburt infizieren, mit 90-95 % sehr hoch ist, besteht das Risiko bei Erwachsenen lediglich bei 5-10 %. Leiden Patienten an einer chronischen Form von Hepatitis B, kann dies wiederum zur Entstehung einer Leberzirrhose oder sogar eines Lebertumors oder Krebs führen. Manche Patienten leiden jedoch unbemerkt an einer chronischen Hepatitis-B-Erkrankung, weil diese auch ohne erkennbare Symptome verlaufen kann. Von einer chronischen Hepatitis sprechen Mediziner dann, wenn die Erkrankung nach sechs Monaten noch immer nicht ausgeheilt ist. Besonders in solchen Fällen kann die Mikroimmuntherapie bei Hepatitis B eine effektive und sanfte Unterstützung in der Behandlung der Erkrankung darstellen.

Welche Rolle spielt das Immunsystem bei Hepatitis B?

Das Immunsystem und dessen Vorgänge sind entscheidend an der Entstehung und am Fortschreiten einer chronischen Hepatitis-Infektion beteiligt. Dies kann zum Beispiel dadurch begünstigt werden, dass die Immunantwort fehlerhaft ist. Auch ein Überschuss an bestimmten T-Zellen, die für die Abwehrreaktion zuständig sind, kann die Entstehung einer chronischen Hepatitis fördern. Weitere Faktoren sind die Entwicklung einer Immuntoleranz gegenüber dem Virus oder das Ungleichgewicht von Zytokinen. Dabei handelt es sich um Botenstoffe, die für die Kommunikation zwischen an der Immunreaktion beteiligten Zellen zuständig sind. Die Mikroimmuntherapie bei Hepatitis B nutzt diese Erkenntnisse, um das Immunsystem gezielt bei der natürlichen Bekämpfung des Virus zu unterstützen.

Wie wirkt die Mikroimmuntherapie bei Hepatitis B?

Die Mikroimmuntherapie bei Hepatitis B setzt direkt am Immunsystem an, welches bei der Erkrankung eine wichtige Rolle spielt. Sie hält für Hepatitis B ebenso wie für Hepatitis C und D eine spezielle Formel bereit, die die verschiedenen Mechanismen, die an der Erkrankung beteiligt sind, reguliert. Die Behandlung verfolgt dabei mehrere Ziele. Die Mikroimmuntherapie soll das Immunsystem dabei unterstützen, die Viren zu vernichten und dazu beitragen, dass diese keine Persistenz entwickeln können. Darüber hinaus hat die Mikroimmuntherapie bei Hepatitis B das Ziel, das Gleichgewicht zwischen den Zytokinen wieder herzustellen, sodass eine wirksame Kommunikation zwischen den Zellen gewährleistet ist. Außerdem verfolgt die Mikroimmuntherapie bei Hepatitis B die wichtige Aufgabe zu verhindern, dass die Erkrankung vom akuten in einen chronischen Zustand übergeht.

Kontaktieren Sie die MeGeMIT bei Fragen zur Mikroimmuntherapie.

Bitte beachten Sie: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.

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