Überblick: Mikroimmuntherapie bei Hepatitis

Mikroimmuntherapie bei HepatitisHepatitis ist eine ernstzunehmende Erkrankung – weltweit leiden Millionen Menschen daran. Die Bezeichnung Hepatitis lässt sich aus dem Griechischen ableiten und besteht aus den Worten „hépatos“ für Leber und der Endung „-itis“ für Entzündung. Wie der Name schon sagt, handelt es sich dabei also um eine Leberentzündung. Diese kann den Leberzellen Schaden zufügen und somit auch die Funktion der Leber gefährden. Es gibt fünf verschiedene Formen der Hepatitis, die durch unterschiedliche Viren ausgelöst werden können. Zwar zeigen sich Unterschiede im Verlauf der verschiedenen Hepatitis-Erkrankungen, es besteht jedoch oft das Risiko, dass die Erkrankung chronisch wird oder der Leber schadet. Aus diesem Grund sind eine wirksame Bekämpfung der Ursache und die Stärkung des Immunsystems wichtig, um den Körper bei der Auseinandersetzung mit dem Virus zu unterstützen. Die Mikroimmuntherapie bei Hepatitis kann ein wichtiger Bestandteil einer Therapie sein.

Mikroimmuntherapie bei Hepatitis A: Die „Reisehepatitis“

Hepatitis A wird hierzulande oft als Reisekrankheit bezeichnet – und das nicht ohne Grund. Eine Infektion ist besonders in großen Gebieten Afrikas, Asiens und Südamerikas wahrscheinlich, weil dort das Virus weit verbreitet ist. Häufig gelangt es über kontaminiertes Wasser oder Lebensmittel, die damit gewaschen wurden, in den Körper und kann sich in den Leberzellen vermehren. War ein Mensch einmal mit dem Virus infiziert, ist er dagegen lebenslänglich immun: Hepatitis A wird also nicht chronisch. Dennoch fühlen sich Betroffene während der akuten Phase oft schlapp und müde oder leiden unter Gelenkschmerzen, Übelkeit und Durchfall. Die Mikroimmuntherapie bei Hepatitis A kann in diesem Fall das Immunsystem im Kampf gegen das Virus unterstützen und so dazu beitragen, dass auch die Symptome schneller abklingen.

Mikroimmuntherapie bei Hepatitis B: Eine der weltweit häufigsten Infektionskrankheiten

Im Gegensatz zur Hepatitis A-Infketion, die bei den meisten Betroffenen vollständig ausheilt, kann die Hepatitis B-Infektion länger anhaltende Folgen haben. Auch wenn beide Erkrankungen sich zunächst durch ähnliche Symptome äußern, kann Hepatitis B anschließend chronisch werden. Das Risiko dafür ist umso höher, je jünger der Patient ist. Besonders tückisch am chronischen Verlauf der Erkrankung ist, dass dieser auch ohne körperliche Symptome voranschreiten kann. Betroffene können dadurch zum Beispiel an einer Leberzirrhose erkranken oder einen Lebertumor bekommen. Um dies zu verhindern, kann die Mikroimmuntherapie bei Hepatitis B eingesetzt werden. Sie unterstützt den Körper bei der Bekämpfung der Viren und soll, rechtzeitig eingesetzt, auch verhindern, dass die Erkrankung in einen chronischen Zustand übergeht.

Mikroimmuntherapie bei Hepatitis C: Das „junge“ Virus

Die Erkenntnisse über das Hepatitis-C-Virus sind noch vergleichsweise jung – es wurde erst 1989 entdeckt. Im Gegensatz zu Hepatitis B endet die Mehrzahl der Krankheitsfälle mit diesem Virus in einem chronischen Verlauf. Auch hier kann die Leber schweren Schaden nehmen, wenn die Erkrankung unbehandelt bleibt. Eine Leberzirrhose oder ein Lebertumor können sogar zum Tod führen. Die Infektion erfolgt überwiegend über den direkten oder indirekten Blutkontakt. Früher waren vor allem Blutkonserven eine Infektionsquelle. Seit das Virus über Tests nachweisbar ist, ist das Risiko hierfür jedoch fast vollständig ausgeschlossen. Auch bei Hepatitis C soll die Mikroimmuntherapie verhindern, dass die Erkrankung chronisch wird und die für eine Genesung wichtigen Immunbotenstoffe wieder ins Gleichgewicht bringen.

Mikroimmuntherapie bei Hepatitis D: Koinfektion mit Hepatitis-B

An Hepatitis D können nur jene Patienten erkranken, die bereits unter Hepatitis B leiden. Der Grund: Das Virus benötigt die Hülle des anderen Virus, um sich zu vermehren. Um etwas über den Verlauf sagen zu können, spielt es eine wichtige Rolle, wann die Infektion stattgefunden hat: gleichzeitig oder nachträglich zur Infektion mit dem Hepatitis-B-Virus. Vor allem bei der nachträglichen Infektion nimmt die Leber häufig mehr Schaden. In Deutschland kommt Hepatitis D jedoch relativ selten vor.

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Bitte beachten Sie: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.