Das Immunsystem und Alzheimer

Das Immunsystem und Alzheimer

Wie die Mikroimmuntherapie bei Alzheimer den Patienten helfen kann

Die Mikroimmuntherapie bei Alzheimer kann sowohl als präventive Maßnahme als auch zur Unterstützung bei der Behandlung eingesetzt werden. Alzheimer, medizinisch auch Morbus Alzheimer genannt, stellt die häufigste Ursache für Demenzerkrankungen dar. Sie wurde nach dem deutschen Neurologen Alois Alzheimer benannt, der die Erkrankung erstmals im Jahre 1906 beschrieb. Bei seinen Untersuchungen fand er Eiweißablagerungen zwischen den Nervenzellen, die die Informationsübertragung behindern. Bis heute gibt es keine genauen Erkenntnisse zu den Gründen der Entstehung der Krankheit. Mit der Mikroimmuntherapie bei Alzheimer steht jedoch eine Möglichkeit zur Verfügung, den Körper im Kampf gegen jene Eiweißablagerungen zu unterstützen.

Mikroimmuntherapie und Alzheimer: Wie entsteht die Erkrankung?

Forscher haben herausgefunden, dass es bei der Entstehung der Erkrankung einen Zusammenhang zwischen dem Immunsystem und Alzheimer gibt. Im Gehirn befinden sich sogenannte Fresszellen, die dazu da sind entartete, beschädigte oder zerstörte Zellen zu beseitigen. Bei Alzheimererkrankten sind diese Fresszellen überaktiv und schütten Zytokine aus. Dabei handelt es sich um Eiweiße (Proteine), die als Immunbotenstoffe fungieren und eine Entzündung auslösen. Da die Fresszellen nicht alle Zytokine beseitigen können, sammeln sich immer mehr Proteine an. Sie befinden sich außerhalb der Nervenzellen und werden auch Plaques genannt. Plaques-Ablagerungen sind charakteristisch für eine Alzheimererkrankung. Sie entstehen in der Regel zwischen den Nervenzellen. Sie lagern sich an diese an und mindern auf diese Weise die Informationsübertragung, was letztendlich dazu führt, dass Zellen abgebaut werden.

Immunsystem und Alzheimer: die Ursachen

Die häufigste Ursache für die Erkrankung an Alzheimer ist das Alter. Da die Lebenserwartung der Bevölkerung in den kommenden Jahren voraussichtlich steigen wird, prognostizieren Wissenschaftler einen Anstieg der Alzheimererkrankten. Schlechte Lebensgewohnheiten wie Rauchen, Alkohol oder Übergewicht sowie Umwelteinflüsse können ebenfalls zu einer Alzheimererkrankung beitragen. Darüber hinaus haben Mediziner herausgefunden, dass Menschen mit Gefäßkrankheiten wie Bluthochdruck oder Diabetes zur Risikogruppe gehören. Auch Depressionen oder gering ausgeprägte soziale Kontakte können das Risiko erhöhen, an Alzheimer zu erkranken. Dem gegenüber ist nur in wenigen Fällen eine erbliche Ursache für die Alzheimererkrankung verantwortlich.

Mikroimmuntherapie und Alzheimer: Welche Symptome hat die Krankheit?

Alzheimer ist eine Erkrankung, die in Phasen verläuft, in denen sich die Symptome typischerweise fortlaufend verstärken. Die Mikroimmuntherapie bei Alzheimer kann unter anderem eingesetzt werden, um genau diese Symptome zu lindern. Im Allgemeinen sind bei Alzheimerpatienten folgende Bereiche von einer Störung betroffen:

• Das Gedächtnis
• Die Sprache
• Das Denkvermögen
• Die Wahrnehmung
• Die Orientierung

Im frühen Stadium der Erkrankung kann es zu Stimmungsschwankungen und ersten Gedächtnislücken kommen. Diese sind zunächst noch nicht sofort einer Alzheimererkrankung zuzuordnen. Im mittleren Stadium verstärken sich im Allgemeinen die Symptome, vor allem das Kurzzeitgedächtnis funktioniert nicht mehr richtig und Betroffene sind bei vielen Aufgaben des Alltags auf Hilfe angewiesen. Im letzten Stadium ist das Sprachvermögen stark eingeschränkt und die Patienten sind auf Pflege und Betreuung angewiesen. Mit der Mikroimmuntherapie bei Alzheimer soll das Immunsystem gestärkt und auf diese Weise der Krankheitsverlauf verzögert werden.

Wie wirkt die Mikroimmuntherapie bei Alzheimer?

Die Mikroimmuntherapie bei Alzheimer setzt am Immunsystem an, denn dort löst die Überaktivität der Fresszellen eine vermehrte Ausschüttung der Immunbotenstoffe (Zytokine) aus. Dabei werden genau diese Zytokine in unterschiedlichen Verdünnungsstufen nach der Arndt-Schulz-Regel eingesetzt und sollen den Entzündungsprozess regulieren und das Immunsystem bei der Beseitigung von Plaques unterstützen. Auf diese Weise sollen sie das Immunsystem wieder in die richtige Bahn lenken und ihm bei der Beseitigung der Eiweißablagerungen zur Seite stehen.

Mit der Mikroimmuntherapie Alzheimer vorbeugen

Da immer mehr Menschen an Alzheimer erkranken und es bislang keine Möglichkeiten der Heilung gibt, rückt die Prävention immer stärker in den Fokus. Eine Möglichkeit, um die Entstehung der Krankheit zu verhindern oder sie zu verzögern, besteht in der Kontrolle der Risikofaktoren. Deshalb sollten Patienten, die zum Beispiel unter Bluthochdruck oder Diabetes leiden, sich regelmäßig untersuchen lassen und ihre Lebensumstände so gut wie möglich gestalten. Eine gesunde Lebensweise, ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung sowie soziale Aktivitäten können als Präventivmaßnahmen für eine Erkrankung angesehen werden. Darüber hinaus spielt die Mikroimmuntherapie bei Alzheimer auch in der Vorbeugung eine zentrale Rolle. Sprechen Sie Ihren erfahrenen Mikroimmuntherapeuten darauf an.

Kontaktieren Sie die MeGeMIT bei Fragen zur Mikroimmuntherapie.

Bitte beachten Sie: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.