Der Beitrag der Mikroimmuntherapie zum Well-Aging

Mikroimmuntherapie für Senioren | Well-AgingWeltweit nimmt die Lebenserwartung zu, sodass das Thema Well-Aging immer stärker in den Vordergrund rückt. Well-Aging bedeutet, gesund älter zu werden und sowohl körperlich als auch geistig fit zu bleiben. Die Bezeichnung ergänzt beziehungsweise erneuert den Begriff des Anti-Agings, der in diesem Zusammenhang noch bis vor einigen Jahren Verwendung fand. Im Gegensatz zum Nicht-Altern umschreibt das Well-Aging einen durchaus positiveren und wünschenswerten Prozess. Denn den meisten Menschen geht es weniger darum, gar nicht zu altern oder dem natürlichen Alterungsprozess rigoros entgegenzuwirken. Stattdessen suchen sie häufig nach Möglichkeiten, die Gesundheit und das individuelle Wohlbefinden in jeder Lebensphase aktiv mitzugestalten. Das Immunsystem und die Erhaltung seiner Funktionsfähigkeit sind dabei gerade jetzt von zentraler Bedeutung. Mithilfe von körpereigenen Substanzen und Informationsträgern kann die Mikroimmuntherapie dabei behilflich sein, eine intakte Immunabwehr zu unterstützen und somit positiven Einfluss auf den allgemeinen Gesundheitszustand zu nehmen.

Das Älterwerden im Griff behalten

Älter zu werden ist in unserer Gesellschaft häufig negativ besetzt. Aber warum eigentlich? Ist es nicht gerade das „Mehr“ an Lebenserfahrung, das die ältere Generation zu unseren besten Ratgebern prädestiniert? Sind es nicht gerade die älteren Kollegen, die in brenzlichen Situationen die Ruhe und den Überblick bewahren? Wir alle sollten uns über jedes Jahr mehr an Erfahrung, Menschenkenntnis und Wissen freuen – denn nur das Älterwerden ermöglicht uns diesen Zuwachs an Expertise, Know-how und Gelassenheit.

Häufig ist es die Sorge, im Alter nicht mehr so mobil zu sein, die uns zu negativen Assoziationen mit dem Älterwerden bewegt. Die Aussicht auf nachlassende körperliche und geistige Fitness dominiert oft unsere Gedanken an das Alter. Dabei können wir so viel dagegen tun und haben es zum Teil selbst in der Hand, wie wir im letzten Drittel unseres Lebens aufgestellt sind. Mit ausreichend Bewegung, gesunder Ernährung und geistiger Aktivität können wir den negativen Folgen des natürlichen Alterungsprozesses lange entgegenwirken. 80-jährige Senior-Studenten und ebenso alte Marathonläufer sind da gute Beispiele.

Nur wenige Menschen wissen, dass auch unser Immunsystem altert und dass dieser Alterungsprozess uns nicht nur anfälliger für Infektionen macht, sondern auch Auswirkungen auf unser Denkvermögen hat. Daher ist es für ein gesundes Älterwerden unerlässlich, auch das Immunsystem kontinuierlich zu unterstützen, damit es uns vor Krankheiten und Gedächtnisverlust schützt. Die Mikroimmuntherapie bietet hier eine Vielzahl von Regulationsmöglichkeiten, die Sie mit Ihrem Arzt oder Therapeuten individuell abstimmen sollten. Wer das Immunsystem mit der Mikroimmuntherapie reguliert, der tut nicht nur etwas gegen Infekte, sondern auch gegen Verschleißerscheinungen und nachlassende geistige Fähigkeiten.

Vier Grundprinzipien für das Well-Aging

Das Well-Aging ist ein ganzheitlicher Ansatz, der sich auf ein langanhaltendes Wohlbefinden und ein „gelassenes“ Altern konzentriert. Im Folgenden haben wir die vier Grundprinzipien dieser Lebensphilosophie für Sie zusammengestellt:

  1. Ernährung
    Du bist, was du isst – hierbei handelt es sich nicht bloß um eine geläufige Redewendung. Mit der Nahrung nehmen wir Nährstoffe auf, die für unseren Körper wichtig sind. Bei einer „falschen Ernährung“ können wir unseren Körper aber auch belasten. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung trägt wesentlich zur Gesundheit bei. Selbstgekochte Speisen, die mit frischen Zutaten (möglichst mit Bio-Produkten) zubereitet sind, sind nicht nur leckerer als Fertigkost, sondern enthalten auch erheblich mehr Vitamine und Mineralstoffe. Fertigprodukte beinhalten hingegen meistens viel zu viel Salz, Unmengen versteckter Zuckerderivate und weitere den Körper belastende Zusatzstoffe.

    Sie sollten es vorziehen, auf Zucker, Konservierungsstoffe, Farbstoffe und ähnliche Zusätze aus Fertigprodukten ganz zu verzichten, da diese auf Dauer das Risiko für Erkrankungen erhöhen können. Auf diese Weise tun Sie auch gleich etwas für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt. Eine vorrangig basische Ernährung hilft bei der Zellerneuerung und ist damit ein wahrer Jungbrunnen. Nicht vergessen: Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr (insbesondere Wasser und Tee) reinigt und sorgt für einen reibungslosen Stoffwechsel.

  2. Bewegung
    Für eine hohe Vitalität – sowohl körperlicher als auch geistiger Art – ist regelmäßige Bewegung unerlässlich. Insbesondere an der frischen Luft kann der Körper Energie und bestenfalls auch etwas Sonne tanken, um den körpereigenen Haushalt an Vitamin D aufzufüllen. Als Reaktion auf körperliche Bewegung erhöht sich der Sauerstoffverbrauch. Der Herzschlag wird ebenfalls gesteigert, um dem Bedarf an Sauerstoff gerecht werden zu können. Dadurch werden die Zellen und das Gewebe stärker durchblutet und somit auch besser mit wichtigen Nährstoffen versorgt. Dieser Vorgang wirkt sich auf das Gehirn, die Muskeln, die Gelenke, die Knochen, die Haut und natürlich auch auf das Immunsystem positiv aus.

    Durch regelmäßige Bewegung erhöht sich auch die Anzahl an Antioxidantien im Körper, die die sogenannten freien Radikale reduzieren. Die Theorie der freien Radikale besagt, dass bei Stoffwechselprozessen bestimmte Molekülfragmente entstehen und freigesetzt werden. Sie sollen an einer Vielzahl von zellbiologischen Prozessen beteiligt sein und unter anderem den Alterungsprozess beschleunigen. Der Körper ist – vor allem in jungen Jahren – in der Lage, gegen freie Radikale vorzugehen. Mit der Zeit nimmt die Anzahl der freien Radikale im Körper jedoch zu, was sich schädlich auswirken kann. Zudem werden auch die körpereigenen Reparaturmechanismen, die gegen die freien Radikale vorgehen können, von diesen angegriffen und geschädigt.

  3. Entspannung
    Stress und anhaltende Belastungen schaden unserem Immunsystem, denn das Nervensystem, die Psyche und das körpereigene Abwehrsystem stehen in einer engen Verbindung zueinander. Durch anhaltenden Stress gerät das Gleichgewicht verschiedener Substanzen des Immunsystems ins Wanken. So werden bestimmte Botenstoffe, die zur Abwehr von Krankheitserregern dienen, herabgesenkt, während gleichzeitig vermehrt Stresshormone ausgeschüttet werden, die eine angemessene Immunantwort zusätzlich unterdrücken. Vor allem die stressbedingte Dysbalance zwischen entzündungsfordernden und entzündungshemmenden Eiweißen (Zytokinen) spielt hierbei eine entscheidende Rolle.

    Daher sind bewusste Entspannungs- und Ruhephasen nicht zu vernachlässigen. Meditation, Atemübungen, Yoga oder einfach in Ruhe ein Buch zu lesen, sollte ein fester Bestandteil eines jeden Tages sein. Entschleunigen Sie Ihren Alltag und vor allem: schlafen Sie gut. Studien zeigen, dass ein Schlafmangel sich auf die T-Zellen auswirkt. Gleichzeitig werden Rezeptoren aktiviert, die unter anderem Stresshormone und Entzündungsreaktionen freisetzen.

  4. Hautpflege
    Wohlbefinden und Zufriedenheit sind eng damit verbunden, sich in der eigenen Haut wohlzufühlen. Über eine geeignete Hautpflege versorgen Sie Ihren Körper ebenfalls mit wichtigen Nährstoffen und mit Feuchtigkeit, um so jung und vital auszusehen, wie Sie sich fühlen. Zudem können Sie die Hautpflege gezielt mit der täglichen Entspannung verknüpfen.
  5.  
    Die einzelnen Bereiche bedingen sich gegenseitig und sollten daher nicht bloß für sich allein betrachtet werden. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung wirkt sich beispielsweise nicht nur auf das Wohlbefinden aus, sondern sie sorgt auch für Entspannung und unterstützt zudem eine strahlende und gesund aussehende Haut.

Die Mikroimmuntherapie für Senioren – eine Stütze zum Well-Aging

Bei vielen alterstypischen Erkrankungen wie Arthrose, Infektanfälligkeit, Alzheimer, Gedächtnisverlust oder Osteoporose ist eine unzureichende Funktion beziehungsweise eine Fehlfunktion des Immunsystems mitverantwortlich. Deswegen ist es umso wichtiger, das Immunsystem bis ins hohe Alter zu unterstützen und zu regulieren. Die Mikroimmuntherapie besitzt verschiedene Komplexmittel, die auf die einzelnen Behandlungsfelder zugeschnitten sind. Bestandteile der Mikroimmuntherapeutika sind unter anderem Zytokine, also körpereigene Botenstoffe, die an der natürlichen Immunreaktion beteiligt sind. Sie stellen die Balance zwischen entzündungsfördernden und entzündungshemmenden Eiweißen im Körper wieder her und helfen dem Organismus somit auf sanfte Weise, sich selbst zu helfen. Zudem werden die Mitochondrien, die sogenannten Kraftwerke der Zellen, durch die Mikroimmuntherapie gepusht. Sie produzieren das Molekül Adenosintriphosphat (ATP), wodurch der Organismus mit Energie versorgt wird.

Ein weiterer Vorteil der Mikroimmuntherapie besteht darin, dass die in den Komplexmitteln enthaltenden natürlichen Substanzen in sehr geringen Dosierungen vorliegen. Dadurch ist die Mikroimmuntherapie gut verträglich. Von Bedeutung ist das vor allem für Personen, die auf die Einnahme weiterer Medikamente oder auf andere Behandlungsverfahren angewiesen sind. Durch ihre natürlichen Bestandteile und ihre gute Verträglichkeit ruft die Mikroimmuntherapie erfahrungsgemäß keine negativen Wechselwirkungen mit anderen Therapien hervor. Sie kann problemlos ergänzend zu anderen Behandlungen eingenommen werden.

Kontaktieren Sie die MeGeMIT bei Fragen zur Mikroimmuntherapie.

Bitte beachten Sie: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.