Die Mikroimmuntherapie bei Kindern

Mikroimmuntherapie bei KindernIm Kindesalter treten Erkrankungen gehäuft auf. Ein Grund dafür ist, dass das Immunsystem zuerst erlernen muss, mit bestimmten Infekten zurechtzukommen. Bei Kontakt mit bisher unbekannten Erregern wird das Immunsystem darauf trainiert, eine entsprechende Immunreaktion einzuleiten. Beim erneuten Eindringen des Erregers kennt das Immunsystem dann die benötigten Schritte und kann den Ausbruch der Erkrankung möglicherweise vorzeitig unterbinden. Zusätzlich zum noch „lückenhaften“ Immunsystem stellt vor allem die kältere Jahreszeit einen Risikofaktor für das Auftreten von Infektionskrankheiten dar. Neben einer gesunden und abwechslungsreichen Ernährung sowie viel frischer Luft und Bewegung kann auch die Mikroimmuntherapie bei Kindern das Immunsystem unterstützen und stärken.

Das angeborene und das erworbene Immunsystem

Das menschliche Immunsystem ist aus zwei Säulen aufgebaut. Zum einen verfügt es über eine allgemeine Abwehr, die angeboren ist und den Körper vor schädlichen Eindringlingen schützt. Des Weiteren kann das Immunsystem zusätzlich trainiert werden. Hierbei handelt es sich um die erworbene spezialisierte Abwehr des Organismus. Beide Systeme sind eng miteinander verbunden, übernehmen aber verschiedene Aufgaben. Die angeborene Immunabwehr kann schnell in Aktion treten: Werden beispielsweise Bakterien im Körper ausgemacht, die eine Bedrohung für die Gesundheit darstellen, werden Makrophagen (Fresszellen) aktiviert, die diese Erreger sogleich beseitigen. Handelt es sich hingegen um Erreger, die das angeborene unspezifische Abwehrsystem nicht unschädlich machen kann, wird das spezifische Immunsystem in Gang gesetzt. Durch den Kontakt mit den Eindringlingen produzieren B-Zellen spezielle Antikörper, die bei der Bekämpfung genau dieser Krankheitserreger helfen. Die Informationen speichert das erworbene Immunsystem und kann sie bei einer erneuten Infektion mit diesen Erregern sofort abrufen.

Start von KITA und Schule – neue Herausforderungen für das Immunsystem

Ein neuer Lebensabschnitt wie der Übergang zur KITA oder Schule stellt für Kinder eine aufregende und spannende Zeit dar. Auch für den Körper und für das Immunsystem bedeutet das neue Herausforderungen. Der ständige Kontakt mit anderen Kindern kann schnell dazu führen, dass Krankheitserreger übertragen werden und sich das Immunsystem mit einem neuen Typ von Eindringling auseinandersetzen muss. Wiederholte Erkältungen sind daher nichts Unübliches.

Insbesondere im Schulalter kommt ein weiterer Aspekt hinzu. Der Schulalltag ist für Kinder in erster Linie spannend, aber er kann auch zu Unsicherheit und Stress führen. Konzentriertes Lernen, Prüfungen, neue Kontakte – für einige Kinder ist diese Umstellung mit Anspannungen und einem gewissen Druck verbunden, der sie mitunter belasten kann. Das schlägt sich wiederum häufig auf das Immunsystem nieder und schwächt es, wodurch die Kinder anfälliger für diverse physische, aber auch psychische Erkrankungen werden können. Neben der Stressbewältigung durch Verständnis und Unterstützung der Eltern sowie einer ausgleichenden Freizeitgestaltung und einer gesunden Lebensweise kann auch die Mikroimmuntherapie als ergänzende Maßnahme dabei helfen, das Immunsystem zu stärken, damit es sich gegen Infekte und Stress besser zur Wehr setzen kann.

Mikroimmuntherapie für Kinder – das kann sie bewirken

Bei der Mikroimmuntherapie werden Stoffe eingesetzt, die auch natürlicherweise im Körper vorkommen. Hierbei handelt es sich unter anderem um Zytokine, Botenstoffe des Immunsystems. Mithilfe der Zytokine kann das Immunsystem unterstützt und sogar trainiert werden, um angemessen auf etwaige Erreger zu reagieren. Dabei ist die Behandlung besonders sanft, weil sie den natürlichen Ablauf der Immunabwehr nicht behindert oder aggressiv in ihn eingreift. Stattdessen moduliert sie in sequenzieller Abfolge eben diesen natürlichen Reaktionsablauf, indem die enthaltenen Zytokine die notwendigen Informationen übertragen und somit die entsprechenden Immunzellen aktiv oder inaktiv werden. So bewirken die Zytokine beispielsweise, dass ein eventuelles Ungleichgewicht an TH-1- und TH-2-Zellen (entzündungsfördernde und entzündungshemmende Zellen) wieder in die natürliche Balance gebracht wird, wodurch die Funktionsfähigkeit des Immunsystems optimiert wird. Die Mikroimmuntherapie ist sozusagen eine sanfte Anschubhilfe für die körpereigenen Selbstheilungskräfte.

Einnahme und Verträglichkeit der Mikroimmuntherapie

Die Mikroimmuntherapie ist für die gesamte Familie geeignet. Die Einnahme ist unkompliziert und kann daher auch im frühen Kindesalter problemlos erfolgen. Die in den Kapseln enthaltenen Globuli werden unter die Zunge gestreut und dort in den Organismus aufgenommen. Dadurch gelangen sie direkt in das lymphatische System und können ihre Wirkung zügig entfalten. Da bei der Mikroimmuntherapie körpereigene Botenstoffe zum Einsatz kommen, ist sie zudem sehr gut verträglich. Während andere Medikamente bei längerer Einnahme das Immunsystem und damit auch den jungen Körper belasten können, ist die Mikroimmuntherapie für Kinder (sowie für Erwachsene) mit keinerlei toxischen Nebenwirkungen verbunden. Aus diesem Grund kann sie auch mit anderen Therapien kombiniert werden, ohne deren Wirkung negativ zu beeinflussen.

Kontaktieren Sie die MeGeMIT bei Fragen zur Mikroimmuntherapie.

Bitte beachten Sie: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.