Die MIT bei frauenspezifischen Problemen

MIT bei PMSBerufliche und private Verpflichtungen sowie hormonelle Veränderungen können die Funktionsweise des Immunsystems der Frau beeinflussen. Unter anderem kann Stress zu einer Dauerbelastung führen, die nicht selten in einer fehlgeleiteten Immunreaktion resultiert. Häufig wünschen sich Frauen eine ganzheitliche Behandlungsweise, die sowohl schulmedizinische Vorteile als auch sanfte alternative Behandlungsansätze miteinander kombiniert. Bei mehreren frauenspezifischen Erkrankungen und Problemen kann die Mikroimmuntherapie eine sinnvolle und nebenwirkungsfreie Hilfe bieten. Neben der ergänzenden Therapie bei Brustkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Autoimmunkrankheiten und Osteoprorose kann die MIT bei PMS in die individuelle Behandlung integriert werden.

MIT bei PMS – was ist unter dem prämenstruellen Syndrom (PMS) zu verstehen?

Als prämenstruelles Syndrom (PMS) werden komplexe körperliche und/oder psychische Beschwerden bezeichnet, die vor der Menstruation auftreten. Während bei einigen Frauen die Regelschmerzen eher leicht ausfallen, leiden andere Betroffene durch das PMS unter starken Einschränkungen im alltäglichen Leben. Meist treten die Beschwerden regelmäßig vier bis 14 Tage vor der Monatsblutung auf und lassen mit dem Einsetzen der Blutung für gewöhnlich wieder nach. Etwa 20 bis 40 Prozent aller Frauen sind mit leichten bis mittleren PMS-Beschwerden vertraut. Eine ausgeprägte Form des PMS, die zu schwerwiegenden privaten wie beruflichen Beeinträchtigungen führt, liegt hingegen bei drei bis acht Prozent der Fälle vor.

Was ist eine prämenstruelle dysphorische Störung (PMDS)?

Bei einer prämenstruellen dysphorischen Störung handelt es sich um eine extreme Form der PMS, die mit einer dominierenden psychischen Belastung einhergeht. Gekennzeichnet ist die PMDS durch eine depressive Stimmungslage, die unter anderem aggressives oder impulsives Handeln beinhalten kann. Zudem können Konzentrationsschwierigkeiten und ein allgemeines Desinteresse sowohl den beruflichen als auch den familiären Alltag negativ beeinflussen. Häufig ziehen sich die betroffenen Frauen eher zurück, worunter Beziehungen, aber auch der Job leiden können. Erkennen sich die Frauen in der Zeit selbst nicht wieder und wünschen sie sich eine Minderung der depressiven Auswirkungen kurz vor der Monatsblutung, sollte eine spezifische ganzheitliche Therapie in Betracht gezogen werden.

Typische PMS-Symptome

Die möglichen PMS-Symptome sind vielfältig und von Frau zu Frau verschieden. Häufig spielen verschiedene Beschwerden ineinander und beeinflussen so den Alltag der betroffenen Frauen. Sie können sowohl körperliche als auch psychisch-emotionale Auswirkungen einschließen.

Häufige körperliche PMS-Beschwerden sind unter anderem:

  • Spannungsgefühle und/oder eine erhöhte Berührungsempfindlichkeit an den Brüsten
  • unreine Haut
  • Unterleibskrämpfe, Druckgefühl im Bauch
  • Völlegefühl, Blähungen, Verstopfung
  • Wassereinlagerungen im Gewebe
  • Gewichtszunahme (z. B. durch Wassereinlagerungen)
  • Kopfschmerzen, Migräne, allgemein erhöhte Schmerzempfindlichkeit
  • Kreislaufprobleme, Schwindel
  • Hitzewallungen
  • Rückenschmerzen
  • Heißhunger
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Müdigkeit, Abgespanntheit, Schlafstörungen

Mögliche psychisch-emotionale PMS-Beschwerden:

  • Stimmungsschwankungen, Niedergeschlagenheit, innere Unruhe
  • depressive Verstimmungen
  • Reizbarkeit, Überempfindlichkeit, aggressives Verhalten
  • Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit, Interesseverlust, Lethargie
  • Ängste

Ursachen und Risikofaktoren für PMS

Die genauen Ursachen für die PMS sind noch nicht abschließend geklärt. Es wird angenommen, dass unter anderem ein Ungleichgewicht der Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron eine prämenstruelle Störung auslösen kann. Zudem entstehen beim Abbau des Hormons Progesteron bestimmte Stoffe, auf die einige Frauen empfindlich reagieren können. Auch eine Schilddrüsenunterfunktion oder ein zu niedriger Melatoninspiegel können mögliche Ursachen für das Auftreten einer PMS darstellen.

Verschiedene Faktoren können die PMS-Beschwerden verstärken. Hierzu zählen vor allem Stress, eine ungesunde Ernährung (u. a. zuckerhaltige Nahrung, Alkohol oder Koffein), unzureichend Bewegung, Nikotinkonsum, bestimmte Medikamente sowie bestimmte hormonelle Verhütungsmittel.

Behandlungsmöglichkeiten bei PMS

Treten regelmäßig vor der Monatsblutung Beschwerden auf, die so stark sind, dass sie die Betroffenen in ihrem Alltag einschränken, sollte ein Arzt oder Heilpraktiker für eine geeignete Behandlung zu Rate gezogen werden. Schmerzen können beispielsweise mithilfe von Schmerzmedikamenten gelindert werden. Alternativ gibt es auch pflanzliche Mittel, die gegen einzelne PMS-Beschwerden helfen können, darunter zum Beispiel Mönchspfeffer. Auch durch die Einnahme von Vitaminen und Mineralstoffen kann das allgemeine Befinden der Frauen positiv beeinflusst werden. Da die Symptome häufig durch Stress intensiviert werden, stellen Entspannungsübungen und bestimmte Verhaltensänderungen eine gute Möglichkeit dar, die Stärke der PMS-Beschwerden zu reduzieren. In extremen Fällen kann die Behandlung der PMS auch die Verschreibung von Antidepressiva beinhalten. Diese sind jedoch meist mit Nebenwirkungen verbunden.

Die MIT bei PMS – wie kann die Mikroimmuntherapie helfen?

Eine schonende Behandlungsergänzung ist die MIT bei PMS. Sie ist eine Art Anschubhilfe der immuneigenen Selbstregulierung, die zum Ziel hat, Dysbalancen im Immunsystem auszugleichen und dadurch das Immunsystem zu stärken. Unter dem Einsatz körpereigener Botenstoffe (Zytokine) und weiteren immunregulierender Substanzen in jeweils sehr niedrigen und somit gut verträglichen Dosierungen soll die entsprechende Immunantwort erzielt werden. Zum einen kann die Mikroimmuntherapie dazu eingesetzt werden, um das Ungleichgewicht des Hormonhaushalts wieder in einen natürlichen Einklang zu bringen. Zum anderen kann die MIT dabei helfen, den Stresslevel und depressive Stimmungslagen zu reduzieren.

Kontaktieren Sie die MeGeMIT bei Fragen zur Mikroimmuntherapie.

Bitte beachten Sie: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.