Die Rolle der Mikroimmuntherapie in der komplementären Onkologie

Mikroimmuntherapie bei KrebsDas Auftreten und die Vermehrung entarteter Zellen unterliegt vielfach äußeren Einflüssen. Das bedeutet, dass Krebs meist eine Folge unterschiedlicher Faktoren ist. Hierzu gehören zum Beispiel Umwelteinflüsse, Umwelttoxine und ein ungesunder Lebensstil. Somit ist eine Krebserkrankung auf verschiedene Faktoren zurückzuführen und nicht in jedem Fall ein alleiniger „Schicksalsschlag“. Dennoch kann auch eine genetische Disposition das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen erhöhen. Zu den äußeren Risikofaktoren gehören unter anderem ultraviolette Strahlung beziehungsweise Sonnenstrahlung, Rauchen und Alkoholkonsum, Adipositas (krankhaftes Übergewicht) und Virusinfektionen. Diese wissenschaftliche Beobachtung verdeutlicht, dass ein Großteil der Krebserkrankungen nicht wie zuvor angenommen unvermeidbaren, körpereigenen Mechanismen (intrinsischen Vorgängen) unterliegen, sondern dass eine gesunde Lebensweise und bestimmte Präventionsmaßnahmen dabei helfen können, das Krebsrisiko zu mindern.

Kommt es zu einer Krebserkrankung, ist eine ganzheitliche Behandlung ein wichtiger Schritt, um die Symptome und Beschwerden für die Patienten zu reduzieren und gleichzeitig die Lebensqualität spürbar zu verbessern. Denn es geht in erster Linie nicht nur darum, den Krebs zu entfernen, sondern auch die vielen Begleitumstände zu berücksichtigen und in die Therapie zu integrieren. Neben Ernährungsberatung, Bewegungstherapien und psychoonkologischen Angeboten stellt auch die Mikroimmuntherapie bei Krebs eine sinnvolle Ergänzung dar.

Was bedeutet komplementäre Medizin?

Zur Komplementärmedizin gehören Therapien und Behandlungsmethoden, die ergänzend zur Schulmedizin angewendet werden können. Vorrangig verfolgen sie das Ziel, Nebenwirkungen der konventionellen Medizin zu lindern und die klassischen Behandlungen somit auch verträglicher zu machen. Zudem wirken sie positiv auf das allgemeine Befinden der Patienten ein und ermöglichen dadurch ein Plus an Lebensqualität. Die Komplementärmedizin möchte schulmedizinische Verfahren nicht ersetzen, sondern sie sinnvoll ergänzen und bereichern. Damit unterscheiden sie sich von den alternativen Therapien, die als Ersatz zu etablierten Standardtherapien dienen wollen.

Bei Krebspatienten sehr gefragt

Insbesondere in der Krebstherapie kommt einer ganzheitlichen, komplementärmedizinischen Behandlung eine große Bedeutung zu. Die klassische Krebstherapie stellt sowohl für den Körper als auch für die Psyche der Patienten meist eine starke Belastung dar. Operative Eingriffe und Chemo- beziehungsweise Strahlentherapie wirken schwächend auf den Organismus und bringen häufig verschiedene Nebenwirkungen mit sich. Daher sind viele Krebspatienten auf der Suche nach schonenden Maßnahmen, die ihren allgemeinen Gesundheitszustand und das Immunsystem positiv beeinflussen können, um sie im Kampf gegen die Erkrankung zu unterstützen. Allein der Fakt, der Erkrankung nicht „hilflos ausgeliefert“ zu sein, sondern aktiv an der Besserung des eigenen Befindens mitwirken zu können, stellt für viele der Patienten einen wichtigen Schritt bei der Krankheitsbewältigung dar.

Welche komplementären Ansätze gibt es in der Krebstherapie?

In der komplementären Onkologie lassen sich zwei Schwerpunkte finden. Zum einen steht die Verbesserung der psychischen Situation im Fokus der ergänzenden Therapien. Die angewandten Maßnahmen sollen den Patienten dabei helfen, mit der schwierigen Situation und der Erkrankung besser zurechtzukommen. Insbesondere Gesprächsgruppen und professionelle Beratungsstellen dienen dazu, dass sich die Patienten austauschen können und eine Möglichkeit haben, über die seelischen Auswirkungen einer Krebserkrankung zu sprechen. Ebenso können sich Ernährungsberatungen und Sport positiv auf das allgemeine Befinden auswirken.

Ein zweiter wichtiger Aspekt ist die Unterstützung des körpereigenen Immunsystems, dem Wächter der Gesundheit. Medikamentöse Krebsbehandlungen und Strahlen- sowie Chemotherapien beinhalten in der Regel starke Nebenwirkungen und schwächen nicht nur die entarteten Krebszellen, sondern auch gesunde Zellen und intaktes Gewebe. Zu den Aufgaben des Immunsystems gehört es, Erreger, Viren und entartete Zellen zu identifizieren und deren Entfernung einzuleiten. Ist das Immunsystem geschwächt beziehungsweise aus der natürlichen Balance geraten, kann es dieser Funktion nicht ausreichend nachkommen. Die Regulierung und Unterstützung des Immunsystems stellt daher eine wichtige Basis bei der Krebsbekämpfung dar: Der Körper wird mit ihrer Hilfe wieder in die Lage versetzt, sich selbst gegen die Erkrankung zu wehren und sich zu regenerieren.

Die Mikroimmuntherapie in der Krebsbehandlung

Die Mikroimmuntherapie heilt eine Krebserkrankung nicht allein – was sie jedoch leisten kann, ist eine tatkräftige Unterstützung der körpereigenen Immunabwehr mithilfe natürlicher Botenstoffe. Zum Einsatz kommen hierbei unter anderem Zytokine, die der menschliche Organismus auch selbst bildet und die maßgeblich an der Immunreaktion beteiligt sind. Die körpereigenen Immunbotenstoffe, die mit den Mikroimmuntherapeutika zugeführt werden, unterstützen jene Immunzellen, die eine antitumorale Wirkung besitzen. Zugleich ist es das Ziel, die Freisetzung tumorfördernder Mechanismen zu hemmen. Auch der Entzündungsneigung wird entgegengewirkt, indem die Balance zwischen Th1- und Th2-Zellen wiederhergestellt wird.

Ein gestärktes Immunsystem hilft zudem dabei, den Körper vor Infektionskrankheiten zu wappnen, die den ohnehin durch die Krebserkrankung und -therapie geschwächten Körper weiter belasten würden. Da die Mikroimmuntherapie nicht aggressiv in die körpereigenen Abläufe eingreift, sondern diese in gewohnter Weise moduliert, gilt sie als sehr schonende Behandlungsergänzung. Überdies liegen die natürlichen Bestandteile in sehr geringen Dosierungen vor, sodass sie die Wirkung anderer Therapiemaßnahmen nicht herabsetzt. Ganz im Gegenteil: Die Mikroimmuntherapie kann sogar dafür sorgen, dass die klassischen Therapien für die Krebspatienten verträglicher sind.

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Bitte beachten Sie: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.