Mikroimmuntherapie als ergänzende Krebstherapie

„Krebs“ ist ein Sammelbegriff für unterschiedliche Erkrankungen, die gemeinsame Merkmale wie das unkontrollierte Wachstum von entarteten Zellen und die Zerstörung von gesundem Gewebe gemeinsam haben. Ein leistungsstarkes Immunsystem ist in der Lage, entartete Zellen zu erkennen und zu zerstören. In manchen Fällen aber, wenn die Immunität durch unterschiedliche Faktoren wie chronischer Stress oder Infektionen geschwächt ist, können diese den Abwehrmechanismen entkommen und sogenannte Tumoren bilden. Die Immunität ist aber nicht nur an der Bekämpfung von Tumoren beteiligt, sondern kann auch deren Entstehung fördern. Das ist der Fall bei einer fehlgeleiteten Immunreaktion und chronischen Entzündungen.

Die immunitäre Regulierung ist somit ein wichtiger Baustein in der Krebstherapie, und die Mikroimmuntherapie kann in diesem Sinne eine wichtige Ergänzung zu herkömmmlichen Krebstherapien darstellen. Durch den Einsatz unterschiedlicher homöopathisch potenzierter Immunbotenstoffe sollen einerseits Immunzellen aktiviert werden, die in der Tumorbekämpfung eine wichtige Rolle spielen, und andererseits tumorfördernde Mechanismen abgebremst werden.

Die Lebensqualität der Patienten kann durch die Mikroimmuntherapie als ergänzende Krebstherapie optimiert werden. Sie trägt dazu bei, einer Schwächung der Abwehrkräfte von Patienten entgegenzuwirken, die mit konventionellen Therapien wie Chemotherapie oder Bestrahlung behandelt werden.


Lesen Sie mehr zum Thema: Mikroimmuntherapie als ergänzende Krebstherapie


Internationaler Tag der Immunologie

Das Immunsystem spielt eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung der Homöostase unseres Organismus. Es schützt uns täglich vor schädlichen äußeren Einflüssen, beugt der Krebsentstehung vor u.v.m. Es kann aber auch gleichzeitig bei Alterungsprozessen und der Entwicklung zahlreicher Krankheiten beteiligt sein. Es gibt noch immer viele Rätsel, was seine Funktion und...

Weiterlesen

Der gesunde Schlaf und seine Implikation in der Prävention vieler Krankheiten

Jeden Tag werden neue Studien über die Auswirkungen von Schlafstörungen auf unsere Gesundheit veröffentlicht. In dem heutigen Artikel werden einige Erkenntnisse zu diesem Thema präsentiert. Beziehung zwischen Schlaf und entzündlichen Erkrankungen Eine verminderte Schlafenszeit und die Müdigkeit an sich begünstigen proinflammatorische Prozesse (1). In experimentellen Studien, die sowohl an Menschen...

Weiterlesen

Die Komplementärmedizin: Für eine effizientere Gesundheitsfürsorge

  Gegenwärtig greift jeder Zweite in der Europäischen Union auf die Komplementär- oder Alternativmedizin zurück (auch CAM aus dem Englischen complementary and alternative medicine). Die zunehmende Nachfrage nach diesen Behandlungsmethoden basiert darauf, dass die Patienten immer häufiger nach natürlichen Heilverfahren suchen, die weniger schädlich für ihren Organismus sind. Immer mehr...

Weiterlesen

Epstein-Barr-Virus und Krebserkrankungen

  Das Zusammenspiel genetischer Faktoren und verschiedener Umwelteinflüsse (Viren, Toxine, Strahlung usw.) ist entscheidend für die Entwicklung von Krebskrankheiten.  Unter den Viren möchten wir das Epstein-Barr-Virus (EBV) als mitwirkenden Faktor für die Bildung und das Fortschreiten onkologischer Vorgänge hervorheben. So wird dieses Virus als Onkovirus in Zusammenhang mit dem Burkitt-Lymphom, dem...

Weiterlesen

Für ein langes, gesundes Leben

Unsere Gesellschaft befindet sich in einem grundlegenden demographischen Wandel, wie die Weltgesundheitsorganisation hervorhebt. Die Überalterung der Bevölkerung ist ein unvermeidbares weltweites Phänomen. Schätzungen zufolge werden 2050 um die 2 Milliarden Menschen über 60 sein, was mehr als 20% der Weltbevölkerung entspricht1. Auch im Alter körperlich und geistig gesund zu sein,...

Weiterlesen