Grippe vorbeugen mit Mikroimmuntherapie

Grippe vorbeugen mit MikroimmuntherapieMit dem kalendarischen Herbstanfang hält auch das nasskalte Wetter hierzulande Einzug. Für zahlreiche Personen bedeutet dieser Umschwung zugleich der Beginn der Erkältungszeit. Die erhöhte Infektanfälligkeit ist häufig Ausdruck einer geschwächten Körperabwehr. Hier setzt die Mikroimmuntherapie an. Sie reguliert das Immunsystem und stärkt es gegenüber der äußeren Einflüsse, sodass es sich gegen Viren und Bakterien zur Wehr setzen kann. Zudem kann sie der Grippeprävention dienen. Wie die Mikroimmuntherapie bei der Erkältungs- und Grippeprophylaxe helfen kann und welche weiteren Möglichkeiten es gibt, einer Grippe vorzubeugen, verrät der folgende Beitrag.

Moderne Gefahren für das Immunsystem

In der heutigen Zeit sind der menschliche Körper und insbesondere das Immunsystem verschiedenen Risikofaktoren ausgesetzt. Oftmals gehören zu unserer modernen Lebensweise diverse Umweltbelastungen und anhaltender Stress. Auch eine schlechte beziehungsweise unausgewogene Ernährung ist aufgrund von Bequemlichkeit und wenig Zeit häufig ein Teil des gewohnten Alltags. Auf Dauer können diese Faktoren zu einer Dysbalance des Immunsystems führen, sodass sich der Körper nicht aus eigener Kraft gegen alle Infekte behaupten kann. Auch eine zu penible Hygiene kann eine Schwächung der Immunabwehr hervorrufen.

Da aufkommende Infekte in vielen Fällen zu schnell mit fiebersenkenden Mitteln und Antibiotika behandelt werden, können sie sich auch leicht chronifizieren. Die Medikamente werden von den Betroffenen eingenommen, damit sie die Symptome lindern; die eigentliche Ursache wird bei dieser Therapieform aber nicht direkt angegangen. Anstatt das Immunsystem zu stärken und dem Körper wieder neue Kräfte von innen heraus zu geben, kann das natürliche Abwehrsystem durch die voreilige und oftmals ungezielte Einnahme von Antibiotika sogar zusätzlich geschwächt werden. Anders verhält sich die Mirkoimmuntherapie bei Grippe: Sie setzt auf die Stärkung der natürlichen Abwehrfunktion des Körpers und zielt somit auf eine Hilfe zur Selbsthilfe ab.

Warum ist das Risiko für Infekte in der Übergangszeit zum Winter erhöht?

Als Hauptgründe, weshalb Infektionskrankheiten wie Atemwegserkrankungen, Grippe, Erkältungen, Mittelohrentzündungen (Otitis), Halsentzündungen oder Bronchitis gehäuft in der Herbst- und Winterzeit auftreten, werden insbesondere die kälteren Temperaturen und die erhöhte Luftfeuchtigkeit angenommen. Durch diese Bedingungen können sich Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien besser vermehren. Zudem halten sich in der kälteren Jahreszeit meist größere Menschengruppen in geschlossenen Räumen auf oder begegnen sich in den öffentlichen Verkehrsmitteln, wodurch sich das Ansteckungsrisiko erhöht.

Überdies sollen sich die Blutgefäße bei den niedrigen Außentemperaturen leicht verengen, sodass weniger Blut und somit auch weniger Antikörper durch den Körper fließen beziehungsweise nicht mehr ganz so schnell transportiert werden können. Dadurch ist es möglich, dass der Körper nicht rechtzeitig in angemessenem Maße auf das Eindringen von Viren reagiert. Weiterhin befinden sich in der Nasenhöhle feine Härchen, die eine wichtige Schutzfunktion übernehmen: Sie fangen Schmutzpartikel und Krankheitserreger aus der Atemluft ab und verhindern somit, dass diese in den Körper gelangen. Bei Kälte ist ihre Beweglichkeit jedoch eingeschränkt, sodass mehr Viren und Bakterien einen Weg durch diese natürliche Schutzbarriere finden können.

Die Grippeschutzimpfung: eine gute, aber nicht die einzige Möglichkeit

Eine etablierte Möglichkeit, sich vor einer Grippeansteckung zu schützen, ist die alljährliche Grippeschutzimpfung, die insbesondere älteren Menschen empfohlen wird. Da es einige Tage dauert, bis sich der Schutz der Impfung einstellt, ist es ratsam, sich bereits vor der eigentlichen Grippesaison impfen zu lassen. Daher bieten sich die Herbstmonate an. Die Grippeschutzimpfung richtet sich gegen die Erreger, die in dieser Zeit am häufigsten im Umlauf sind. Dies kann sich also durchaus von Jahr zu Jahr ändern, weshalb die Impfung immer wieder aufgefrischt werden muss. Das bedeutet aber auch, dass die Grippeschutzimpfung nicht in jedem Fall wirklich alle Viren abdecken kann. Trotz Impfung kann es zu einer Infektion kommen, der Krankheitsverlauf soll in der Regel dann aber milder sein.

Für einige Personen geht die Grippeschutzimpfung mit unangenehmen Begleiterscheinungen einher. Hierzu zählen unter anderem Rötungen und Schmerzen an der Injektionsstelle, eine erhöhte Temperatur, Muskel- und Gliederschmerzen sowie ein mitunter stark ermattetes Befinden. Insbesondere für Menschen, die empfindlich auf die Schutzimpfung reagieren, können ergänzende Präventionsmaßnahmen wie die Mikroimmuntherapie gegen eine Erkältung oder Grippe eine geeignete Lösung sein.

Folgende Verhaltensregeln können die Grippeprophylaxe unterstützen:
• regelmäßige und gründliche Hygiene
• trockene Atemwege vermeiden (z. B. ausreichend trinken, regelmäßig lüften)
• eine gesunde Lebensweise mit viel Bewegung und einer ausgewogenen Ernährung
• weitestgehend Körperkontakt zu Personen meiden, die an der Grippe erkrankt sind

Warum ist die Mikroimmuntherapie bei Grippe eine gute Ergänzung?

Junge Menschen und alle, die über gute Abwehrkräfte verfügen, brauchen keine Grippeschutzimpfung. Wer trotzdem nicht tatenlos abwarten möchte, der kann mit der Mikroimmuntherapie dem Immunsystem helfen, sich gegen Angriffe durch Grippeviren zu wappnen.

Aber auch die Grippeschutzimpfung kann durch die Mikroimmuntherapie unterstützt werden. Indem das Immunsystem von innen heraus gestärkt wird, kann der Körper möglicherweise Viren eigenständig bekämpfen, die die Grippeschutzimpfung nicht berücksichtigt. Bei der Mikroimmuntherapie kommen Zytokine zum Einsatz – körpereigene Botenstoffe, die an der natürlichen Abwehrreaktion maßgeblich beteiligt sind. Sie werden in so geringen Dosierungen (low und ultra-low doses) angewandt, dass sie praktisch keine unerwünschten Neben- oder Überreaktionen hervorrufen, sondern den natürlichen Ablauf der Immunreaktion regulieren. Durch ein gestärktes Immunsystem kommt es in der Regel zu weniger Infektionsausbrüchen. Zudem können zum Teil die unliebsamen Nebenwirkungen der Grippeschutzimpfung gemildert werden.

Wichtig ist, dass sich Patienten im Vorfeld bei ihrem Arzt oder Heilpraktiker über die für sie geeignete Grippeprävention informieren.

Kontaktieren Sie die MeGeMIT bei Fragen zur Mikroimmuntherapie.

Bitte beachten Sie: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.