Hepatitis-Serie Teil 3: Mikroimmuntherapie und Hepatitis C

Mikroimmuntherapie bei Hepatitis C160 Millionen Menschen weltweit: das ist die Anzahl an Betroffenen, die unter einer Hepatitis C-Erkrankung leiden. Unter einer Hepatitis verstehen Mediziner eine Entzündung der Leber. Während bei Hepatitis B das Risiko für einen chronischen Verlauf eher gering ist, enden 80 % der Hepatitis-C-Infektionen in einer chronischen Erkrankung. Unbehandelt kann dies zu einer Schädigung der Leber, einem Leberversagen, zum Leberzellkrebs oder sogar zum Tod führen. Daher soll im dritten Teil unserer Serie die Mikroimmuntherapie bei Hepatitis C genauer behandelt werden.

Wodurch zeichnet sich das Hepatitis-C-Virus aus?

Das Hepatitis-C-Virus wurde erst 1989 entdeckt und zählt zu den RNA-Viren, deren Erbgut aus Ribonukleinsäure besteht. Im Gegensatz zu Hepatitis A und Hepatitis B sind Patienten nach einer ausgeheilten Hepatitis-C-Erkrankung nicht immun gegen das Virus. Das bedeutet, dass sie sich erneut damit infizieren können. Verläuft die Erkrankung an Hepatitis C chronisch, entwickelt sich etwa bei 20 % der Patienten nach 20 bis 30 Jahren eine Leberzirrhose. Bei dieser Erkrankung kann die Leber ihre Funktionen nach und nach nicht mehr ausüben. Sie vernarbt und schrumpft, wodurch weniger Blut durch die Leber fließen kann. Dadurch können zum Beispiel Giftstoffe nicht mehr vollständig herausgefiltert werden und Symptome der „Gelbsucht“ auftreten.

Mikroimmuntherapie bei Hepatitis C: Wie wird das Virus übertragen?

Eine Infektion mit Hepatitis C verläuft hauptsächlich über den direkten oder indirekten Blutkontakt mit Erkrankten. Bis zum Ende der 80er Jahre wurde das Virus daher vor allem über Blutprodukte wie zum Beispiel eine Bluttransfusion übertragen. Seit Beginn der 90er Jahre kann das Virus jedoch über Labortests nachgewiesen werden, weshalb auf diesem Wege praktisch kein Risiko mehr besteht. Stattdessen infizieren sich Betroffene zum Beispiel über den gemeinsamen Gebrauch von Spritzen oder Nadeln oder durch mangelhafte hygienische Bedingungen beim Piercen oder Tätowieren. Das Risiko, dass das Virus von einer Schwangeren vor oder während der Entbindung auf das Kind übertragen wird, ist mit weniger als fünf Prozent als gering einzuschätzen.

Welche Symptome deuten auf eine Hepatitis-C-Infektion hin?

Hat sich ein Patient mit Hepatitis C infiziert, kann die Inkubationszeit zwischen zwei Wochen und mehreren Monaten liegen. Etwa ein Viertel der Betroffenen zeigt Symptome einer akuten Hepatitis, diese Phase kann vier bis acht Wochen anhalten. Patienten klagen dann über Müdigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit und Schmerzen im Bereich der Leber. Zusätzlich können auch Anzeichen wie Übelkeit, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit oder Muskel- und Gelenkbeschwerden auf eine akute Hepatitis hinweisen. In den meisten Fällen verläuft die Hepatitis-C-Infektion jedoch chronisch. Da die Symptome hierbei sehr unspezifisch auftreten, bleibt die Leberentzündung oft unbemerkt, was sie besonders tückisch macht. Bei Symptomen wie Abgeschlagenheit, Oberbauchbeschwerden oder einer geringeren Leistungsfähigkeit, fällt der Verdacht nicht immer gleich auf Hepatitis C.

Wie kann die Mikroimmuntherapie bei Hepatitis C helfen?

Die Mikroimmuntherapie bei Hepatitis C setzt ganz gezielt an der Unterbindung der Virenvermehrung an. Durch die Verwendung von spezifischen Nukleinsäuren in Potenzierungen die eine hemmende Wirkung haben, soll die Vermehrung des Hepatitis C-Virus verhindert werden. Zugleich werden die Immunbotenstoffe, die das Immunsystem braucht, um das Virus effizient zu bekämpfen vermehrt zur Verfügung gestellt. Die Mikroimmuntherapie kann somit eine wichtige, ergänzende Behandlungsmöglichkeit darstellen, die das Immunsystem in seiner Abwehrfunktion untersützt und damit dazu beiträgt einer Chronifizierung vorzubeugen.

Kontaktieren Sie die MeGeMIT bei Fragen zur Mikroimmuntherapie.

Bitte beachten Sie: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.