Immunitäre Balance durch Mikroimmuntherapie

Mikroimmuntherapie und alternative Heilmethoden

Ein intaktes Immunsystem gilt als Voraussetzung für einen gesunden Organismus; auf diese Erkenntnis baut die Mikroimmuntherapie auf. Die Mikroimmuntherapie ist ein diagnostischer und therapeutischer Ansatz, der die Wiederherstellung und Erhaltung der immunitären Flexibilität, Informations-, Regulations- und Adaptationsfähigkeit zum Ziel hat. Die Mikroimmuntherapie kann bei einer Vielzahl von Erkrankungen angewendet werden, denen eine Fehlfunktion des Immunsystems zugrunde liegt ( Krebs, virale und bakterielle Erkrankungen, Allergien , Autoimmunerkrankungen, u.a).

In der Mikroimmuntherapie werden durch den Einsatz von immuneigenen Substanzen wie Zytokinen, spezifischen Nukleinsäuren, etc. gezielt Informationen an das Immunsystem übermittelt, um dessen natürliche Reaktionsabläufe wiederherzustellen. Alle Substanzen der Mikroimmuntherapie werden synthetisch hergestellt, das heißt, sie sind biotechnischen und nicht tierischen oder menschlichen Ursprungs, und werden in Mikrodosen (hoch verdünnt und homöopathisch potenziert) eingesetzt. Die Wirkstoffkonzentrationen betragen mindestens 10-6 und können weit unter 10-14 erreichen; sie sind somit normalen Konzentrationen im Organismus angepasst, was die Unschädlichkeit der Komplexmittel gewährleistet. Durch die Verwendung von verschiedenen Verdünnungsstufen nach dem auch in der klassischen Pharmakologie verwendeten Prinzip nach Arndt-Schultz, lassen sich die Funktionen des Immunsystems in Abhängigkeit von den festgestellten Erkrankungen stimulieren, modulieren  oder hemmen.

Eine weitere Besonderheit der Mikroimmuntherapie ist die sequentielle Ausrichtung der Behandlung . Dadurch wird die physiologische Immunantwort, die kaskadenartig und in zeitlich abgestufter Form abläuft, nachgeahmt und chronologisch wiederholt, wodurch eine effektive Immunreaktion ausgelöst werden kann. Die Mikroimmuntherapeutika werden sublingual in Form von Kapseln, die etwa 200 Globuli enthalten, verabreicht. Die sublinguale Verabreichung ist für die Patienten nicht nur gut verträglich, sondern die Substanzen gelangen auf diese Weise direkt in das Lymphsystem als Schaltzentrale der Immunreaktion.

Die Mikroimmuntherapie ist, bedingt durch ihre Natur, auf synergistische Weise kompatibel mit anderen Therapieverfahren und kann somit effektiv in jede Therapiestrategie integriert werden.

Autorin:

ursula-boy-DorferDr. Ursula Bubendorfer

www.dr-bubendorfer.at