Gesund und fit im Alter: Komplementärmedizin bei Demenz

Komplementaermedizin bei DemenzWarum alternative Behandlungen und Komplementärmedizin bei Demenz und anderen Erkrankungen im höheren Alter eine zunehmend große Rolle spielen, lässt sich aus den Entwicklungen der letzten Jahrzehnte ablesen. In der heutigen Gesellschaft sind eine gesunde, ausgewogene Ernährung und viel Bewegung wichtige Aspekte des alltäglichen Lebens und rücken privat sowie medial immer mehr in den Fokus. Dank der gleichzeitigen stetigen Weiterentwicklungen in der Medizin und des technischen Fortschritts steigt auch die Lebenserwartung an. Für viele Personen ist das Thema Well-Aging, das heißt sich auch im hohen Alter fit zu fühlen und sowohl körperlich als auch geistig gesund zu sein, daher von großer Bedeutung.

Häufig nehmen die körpereigenen Abwehrfunktionen mit zunehmenden Lebensjahren ab und teilweise sind die betroffenen Personen im Seniorenalter auf medikamentöse Therapien für verschiedene (manchmal auch wechselseitige) Erkrankungen angewiesen. Eine möglichst schonende, nebenwirkungsarme und wirksame Unterstützung des Immunsystems kann dabei helfen, die Schwächung der Immunabwehr auszugleichen und den Körper von innen heraus zu stärken. Der folgende Teil der Serie „Gesund und fit im Alter“ konzentriert sich daher auf die Komplementärmedizin bei Demenz. Auch interessant: unser Artikel über Mikroimmuntherapie bei Alzheimer.

Komplementärmedizin bei Demenz: Was ist Demenz?

Vielfach wird die Erkrankung Demenz mit der Alzheimer-Krankheit gleichgesetzt. Jedoch ist die Alzheimer-Demenz nur eine von verschiedenen Formen der Demenz, wenn sie auch diejenige ist, die am häufigsten auftritt. Sie zählt zu den primären Demenzen, die etwa 90 Prozent der Demenzerkrankungen ausmachen. Da diese ihren Ursprung im Gehirn haben, werden sie auch als hirnorganische Demenzen bezeichnet. Weitaus seltener sind hingegen sekundäre Demenzen, die infolge bestimmter Medikamenteneinnahmen oder einer anderen Erkrankung wie Depressionen, Schilddrüsenerkrankungen oder eines Schädel-Hirn-Traumas auftreten können.

Hierzulande sind etwa 1,5 Millionen Menschen an Demenz erkrankt. Gekennzeichnet ist die Erkrankung durch einen fortschreitenden Verlust der geistigen und intellektuellen Leistungsfähigkeit. Betroffene können sich häufig nicht mehr an alltägliche Gegebenheiten sowie vertraute Personen erinnern, aber auch das Sprach- und das Urteilsvermögen, die Orientierung und das praktische Geschick verschlechtern sich fortwährend.

Das Immunsystem des Gehirns

Bei der Immunantwort sind die sogenannten Fresszellen (Phagozyten) ein wichtiger Bestandteil. Sie sind unter anderem dafür zuständig, Zellüberreste in sich aufzunehmen und sorgen sozusagen für die Ordnung und Sauberkeit im Organismus. Dass dieser Vorgang auch im menschlichen Gehirn essenziell ist und es eine Art Gehirn-Immunsystem gibt, wissen viele Menschen gar nicht. Hier sind es die Mikroglia, die sowohl Krankheitserreger als auch Zellmüll beseitigen. Durch die Ausschüttung von Zytokinen (Immunbotenstoffen) können sie zusätzliche Hilfe anfordern.

Bei der Alzheimer-Demenz werden jedoch zu viele Zytokine aktiviert, die im Nervengewebe eine Entzündungsreaktion (Neuroinflammation) hervorrufen. Mit der Zeit schaffen die Mikroglia es nicht mehr, die Eiweiße (Zytokine) rechtzeitig wieder abzubauen, sodass sich die Proteine im Gehirn ansammeln (Plaques). Dadurch kommt es zu den bekannten neurologischen Störungen. Mithilfe der Komplementärmedizin bei Demenz in Form der Mikroimmuntherapie soll das Immunsystem unterstützt und die Teilprozesse reguliert werden. In diesem Fall bedeutet das, dass die Mikroimmuntherapie bei Demenz darauf abzielt, die Überaktivität der Zytokine zu hemmen und somit den Betroffenen ein Plus an Lebensqualität zu sichern.

Therapiemöglichkeiten bei Demenz

Im Wesentlichen richtet sich die Therapie bei Demenz danach, wie weit fortgeschritten die Erkrankung bereits ist sowie nach den individuellen Voraussetzungen der betroffenen Person. Heilbar ist Demenz leider noch nicht, aber verschiedene Behandlungen können dabei helfen, die Entwicklung der Erkrankung zu verlangsamen und die Selbstständigkeit der Patienten positiv zu unterstützen. Neben medikamentöser Behandlungsansätze spielt insbesondere auch die Komplementärmedizin bei Demenz eine entscheidende Rolle.

Was kann die Mikroimmuntherapie bei Alzheimer-Demenz bewirken?

Die Mikroimmuntherapie bei Demenz ist eine ergänzende Behandlungsmethode, die sich mit weiteren Verfahren zur Demenztherapie kombinieren lässt. Durch die Aufnahme körpereigener Immunbotenstoffe in stark verdünnten Dosierungen können die Mikroglia bei der Beseitigung der Plaques unterstützt und die übermäßige Ausschüttung von Zytokinen, die schließlich zur Neuroinflammation führen kann, reguliert werden. Auf diese Weise kann das Fortschreiten der Erkrankung in vielen Fällen verlangsamt werden. Zusätzlich kann die Mikroimmuntherapie als Komplementärmedizin bei Demenz die natürlichen Schwächen des Immunsystems, die häufig im Alter auftreten, mindern. Zu den übergeordneten Zielen der Mikroimmuntherapie bei Demenz gehören eine Steigerung und Sicherung der individuellen Lebensqualität. Auch wenn die Erkrankung bisher noch nicht heilbar ist, möchte die Mikroimmuntherapie an Demenz erkrankten Personen möglichst lange ein selbstständiges Leben ermöglichen.

Kontaktieren Sie die MeGeMIT bei Fragen zur Mikroimmuntherapie.

Bitte beachten Sie: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.