Liebe und Sexualität – die MIT bei Geschlechtskrankheiten

MIT bei InfektionenBei den Themen Liebe und Geschlechtsverkehr handelt es sich in erster Linie um positive Angelegenheiten, über die mitunter auch gern gesprochen wird. Von einem Tabuschleier umgeben sind hingegen sensible Bereiche wie intime Probleme oder Geschlechtskrankheiten. Hierüber wird in der Öffentlichkeit kaum oder zumindest ungern geredet. Trotz der steigenden Offenheit hinsichtlich der Sexualität, Präventionsmöglichkeiten und einer guten Aufklärung ist die Zahl der Neuerkrankungen sexuell übertragbarer Infektionen in den vergangenen Jahren angestiegen. Eine schonende und nebenwirkungsfreie Behandlungsmöglichkeit bietet die MIT bei Infektionen. Die Mikroimmuntherapie bei Geschlechtskrankheiten kann als alleinige oder als ergänzende Behandlung angewendet werden

Welche Geschlechtskrankheiten gibt es?

Zu den „klassischen“ Geschlechtskrankheiten zählen Gonorrhoe (Tripper), Syphilis (Lues, harter Schanker), Ulcus molle (weicher Schanker) und das Lymphogranuloma venereum. Die Übertragung erfolgt über den Geschlechtsverkehr. Auch wenn diese über die Jahre eine untergeordnete Bedeutung angenommen haben, lassen sich vor allem in der jüngsten Vergangenheit zunehmend neue Infektionen verzeichnen. Als Hauptgrund wird insbesondere die nachlassende Vorsicht angenommen. Viele wiegen sich fälschlicherweise in Sicherheit, weil diese Infektionen als weitgehend ausgestorben angesehen wurden und vergessen dabei, dass gerade die Benutzung von Kondomen dazu geführt hat, dass diese Krankheiten seltener geworden sind.

Zu den sogenannten sexuell übertragbaren Erkrankungen (engl.: sexually transmitted diseases (STD)) zählen unter anderem Infektionen mit Chlamydien und Trichomonaden (Trichomoniasis), Herpes genitalis, Genitalwarzen, HIV/AIDS, HPV-Infektionen, Hepatitis-Erkrankungen und die Candida-Infektion (Candidiasis). Die Ansteckung mit einer sexuell übertragbaren Krankheit erfolgt auch oder hauptsächlich – aber nicht in jedem Fall ausschließlich – über Geschlechtsverkehr.

Häufige Symptome bei STDs

  • Ausfluss
  • Schmerzen beim Wasserlassen
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
  • Entzündliche Schwellungen der Lymphknoten im Bereich der Leisten
  • Unterleibsschmerzen
  • Schwellungen der (Neben-)Hoden
  • Genitale Geschwüre

Oftmals verlaufen sexuelle übertragbare Erkrankungen aber auch lange Zeit ganz ohne Beschwerden und Symptome. Daher können sie häufig unbemerkt und somit unbehandelt bleiben. Einige STDs können schwerwiegende Folgen mit sich bringen, wenn keine Behandlung stattfindet, darunter beispielsweise Unfruchtbarkeit (bei Chlamydien oder Gonorrhoe) sowie Karzinome (bei einer HPV-Infektion (Humane Papillomviren)). In der Schwangerschaft kann sich eine sexuell übertragbare Erkrankung auch negativ auf die Gesundheit des ungeborenen Kindes auswirken.

Vermehrung von Viren

Oftmals werden sexuell übertragbare Krankheiten mit einer Virus-Infektion verbreitet (z. B. HIV, HPV, Hepatitis). Für die Vermehrung benötigen die Viren eine sogenannte Wirtszelle. Durch Absorption gelangt das Virus an deren Rezeptoren und setzt dort das eigene Erbmaterial (die Nukleinsäuren) frei. In der Wirtszelle werden die Nukleinsäuren sowie die Hüllproteine des Virus vermehrt, sodass neue Viren synthetisiert werden. Schlussendlich werden die Tochterviren aus der Wirtszelle ausgeschleust. Bakterien (wie z. B. bei einer Chlamydien-Infektion) vermehren sich hingegen durch Zellteilung und benötigen keinen Wirt.

Therapie bei Geschlechtskrankheiten/STDs

Die Therapie bei sexuell übertragbaren Erkrankungen richtet sich nach der jeweiligen Krankheit. Häufig besteht die Behandlung der Infektion aus der Einnahme von Antibiotika. Die HIV-Therapie erfolgt meist mit der antiretroviralen Therapie (ART), die medikamentöse Verabreichung verschiedener Wirkstoffe. Oftmals sind die Medikamente, die zur Behandlung der Geschlechtskrankheit beziehungsweise STD eingesetzt werden, mit sehr starken Nebenwirkungen verbunden.

MIT bei Infektionen: wie kann die Mikroimmuntherapie bei Geschlechtskrankheiten helfen?

Die Mikroimmuntherapie bei Geschlechtskrankheiten kann zur ergänzenden Behandlung verschiedener sexuell übertragbarer Erkrankungen angewendet werden. Je nachdem, welcher Erreger für die Geschlechtskrankheit beziehungsweise STD auslösend war, variieren die Inhaltsstoffe der verabreichten Medikamente. Vorrangig bestehen die Aufgaben der MIT darin, die Vermehrung der Aggressoren zu hemmen und die körpereigene Abwehrfunktion zu stärken. Dies geschieht mithilfe von Immunbotenstoffen (Zytokinen), die den natürlichen Ablauf des Immunsystems koordinieren. Da die Wirkstoffe der Mikroimmuntherapie in sehr geringen Dosen vorliegen, verursacht die Behandlung keine toxischen Nebenwirkungen und ist somit sehr gut verträglich. Sie kann zudem problemlos mit weiteren Behandlungsansätzen kombiniert werden.

Kontaktieren Sie die MeGeMIT bei Fragen zur Mikroimmuntherapie.
Bitte beachten Sie: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.