Mikroimmuntherapie als alternative Behandlungsmöglichkeit bei Parkinson

Mikroimmuntherapie als alternative Behandlungsmöglichkeit bei Parkinson Die Erkrankung Parkinson stellt Betroffene, Angehörige und Mediziner vor viele Herausforderungen. Morbus Parkinson ist eine neurologische Erkrankung, die sich durch eine Störung des komplexen Nervensystems auszeichnet. Sie ist nicht heilbar und bringt eine Vielzahl an Symptomen mit sich, die die Lebensqualität der Betroffenen stark beeinträchtigen. Patienten wünschen sich neben der schulmedizinischen Betreuung daher oft eine alternative Behandlung bei Parkinson. Diese kann die Mikroimmuntherapie bei Parkinson leisten, da sie das Immunsystem unterstützt und auf diese Weise die Symptome minimieren kann.

Mikroimmuntherapie bei Parkinson: Wer leidet unter der Erkrankung?

Parkinson ist eine Erkrankung, von der überwiegend ältere Patienten betroffen sind. Nach wie vor ist die Krankheit nicht vollständig erforscht. Auch wurde bisher keine genaue Ursache gefunden. In einigen seltenen Fällen wird die Veranlagung zu erkranken, vererbt. Aber auch Umwelteinflüssen zählen zu möglichen Ursachen. Feststeht, dass bei Parkinson-Patienten die Kommunikation der Nervenzellen gestört ist. Diese erfolgt normalerweise über Synapsen und sogenannte Neurotransmitter. Können nicht ausreichend Botenstoffe produziert werden, ist die Kommunikation gestört. Einer dieser Botenstoffe, der maßgeblich für die Erkrankung ist, heißt Dopamin. Bei Parkinson sterben bestimmte Nervenzellen ab, nämlich genau diese, die für die Produktion von Dopamin verantwortlich sind. Durch den Dopaminmangel kommt es zu einem Ungleichgewicht zwischen diesem und anderen Botenstoffen, die die Kommunikation mit den Nervenzellen aufrechterhalten. Darüber hinaus steuert Dopamin unter anderem die Bewegungen des Körpers. Ein Mangel des Botenstoffes löst daher die typischen Symptome aus.

Mikroimmuntherapie bei Parkinson: Wie äußert sich die Erkrankung?

Die Mikroimmuntherapie bei Parkinson kann durch eine gezielte Wirkung die Symptome der Erkrankung mindern. Parkinson zeichnet sich durch unterschiedliche Anzeichen aus, von denen einige häufiger und andere weniger häufig auftreten. Besonders tückisch ist jedoch, dass die meisten Symptome erst dann auftreten, wenn bereits 60% Prozent der Nervenzellen, die an der Produktion von Dopamin beteiligt sind, zerstört wurden. Zu den Hauptsymptomen zählen die Bewegungsverlangsamung, die Muskelversteifung, Zittern und eine Störung der Haltung sowie des Gangs. Zusätzlich kann eine Vielzahl weiterer Symptome hinzu kommen, die die Erkrankung begleiten. So leiden viele Betroffene beispielsweise unter Depressionen und Schlafstörungen. Andere Charakteristika können Muskel- und Gelenkschmerzen, eine beeinträchtigte Blasenfunktion sowie eine Verschlechterung des Geruchssinns sein.

Welche Rolle spielt das Immunsystem bei Parkinson?

Das Immunsystem ist unser körpereigenes Abwehrsystem und wenn es gut funktioniert, schützt es uns vor fremden Erregern. Manchmal kann es jedoch vorkommen, dass es zu fehlgeleiteten Immunreaktionen oder Entzündungen kommt. Mediziner vermuten, dass dies auch bei der Parkinsonerkrankung der Fall ist. Ziel der Mikroimmuntherapie ist es, das Immunsystem auf natürlichem Wege zu unterstützen und die Immunantwort zu modulieren.

Wo kann die Mikroimmuntherapie bei Parkinson ansetzen?

Die Mikroimmuntherapie bei Parkinson kann dazu beitragen, den Krankheitsverlauf einzugrenzen und zu verlangsamen. Eine Heilung der Krankheit ist derzeit noch nicht möglich. Bei der Mikroimmuntherapie kommen unter anderem spezifische Nukleinsäuren sowie Immunbotenstoffe wie Zytokine in unterschiedlichen Verdünnungen zum Einsatz. Diese regulieren die Entzündungs- und Immunreaktion des Körpers. Dadurch lassen sich einige Symptome und auch die feststellbaren Gehirnschäden minimieren. Darüber hinaus entwickelt sich bei vielen Patienten im Zuge der Parkinsonerkrankung eine Depression. Die Mikroimmuntherapie kann auch dort eine Verbesserung erzielen, da bei einer Depression oft das Gleichgewicht zwischen Immun-, Nerven- und Hormonsystem gestört ist.

Kontaktieren Sie die MeGeMIT bei Fragen zur Mikroimmuntherapie.

Bitte beachten Sie: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.