Mikroimmuntherapie bei CFS: Chronische Müdigkeit behandeln

Mikroimmuntherapie bei CFS: Chronische Müdigkeit behandeln

Wenn Patienten über Müdigkeit und Erschöpfung klagen, kann das sogenannte Chronic Fatigue Syndrome (CFS), oder auch chronisches Erschöpfungssyndrom, die Ursache sein. Dabei klagen Patienten über ständige Erschöpfung und Abgeschlagenheit, die auch durch ausreichend Schlaf oder Erholung nicht zurückgeht. Die Erkrankung kann Menschen aller Altersgruppen betreffen und ist vermutlich auf unterschiedliche Ursachen zurückzuführen, die jedoch eines gemeinsam haben: eine Beteiligung des Immunsystems. Genau dort setzt die Mikroimmuntherapie bei CFS an. Sie unterstützt das Immunsystem und bringt es wieder ins Gleichgewicht. Dafür setzt sie an der Ursache an und kann so chronische Müdigkeit behandeln.

Alternativmedizin bei chronischer Müdigkeit: Welche Symptome gibt es?

Um chronische Müdigkeit zu behandeln, muss zunächst eindeutig geklärt werden, ob der Patient tatsächlich unter dieser Krankheit leidet. Dies ist angesichts der unterschiedlichen Symptome, die CFS aufweist, nicht immer eindeutig möglich. Patienten, die eine chronische Müdigkeit vermuten und sie behandeln lassen möchten, leiden typischerweise unter starker Müdigkeit und Erschöpfung. Darüber hinaus beschreiben Betroffene ein Gefühl der Abgeschlagenheit, Konzentrations- und Gedächtnisprobleme sowie Schlafstörungen als Symptome. Die Erkrankung kann sich aber auch durch Gelenk-, Muskel- oder Kopfschmerzen und durch Appetitlosigkeit sowie Schwindel äußern. Gerade weil viele dieser Symptome auch anderen Krankheitsbildern zugeordnet werden können, haben viele Betroffene oft bereits mehrere Fehldiagnosen hinter sich, ehe bei ihnen CFS festgestellt wird. Vor allem Müdigkeit tritt als Symptom auch bei anderen Erkrankungen auf. Dazu zählen Autoimmunerkrankungen wie rheumatoide Arthritis oder Multiple Sklerose aber auch chronische Infektionskrankheiten wie Hepatitis. Ähnlich wie bei diesen Krankheiten kann die Mikroimmuntherapie bei CFS dazu beitragen, die Symptome zu lindern.

Chronische Müdigkeit behandeln: die Diagnose

Bevor Alternativmedizin bei chronischer Müdigkeit eingesetzt werden kann, muss zunächst eine eindeutige Diagnose der Erkrankung erfolgen. Diese wird indirekt über den Ausschluss anderer Erkrankungen gestellt. Ein Patient leidet wahrscheinlich unter chronischer Müdigkeit, wenn folgende Kriterien erfüllt sind:

  • 6 Monate anhaltender Erschöpfungszustand ohne ersichtlichen Grund
  • dauerhafte Müdigkeit tritt erstmals auf
  • keine Verbesserung durch Schlaf, Ruhe oder Pausen
  • Chronische Müdigkeit schränkt das alltägliche Leben ein
  • Mehrere Begleiterscheinungen treten auf (z.B. Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit usw.)

Wichtig ist, dass das Auftreten eines oder mehrerer Symptome nicht zwangsläufig bedeutet, dass der Patient unter chronischer Müdigkeit leidet. Eine endgültige Diagnose kann nur anhand umfassender Untersuchungen von einem Facharzt gestellt werden.

Mikroimmuntherapie bei CFS: Die Ursachen der Erkrankung

Chronische Müdigkeit zählt zu den Erkrankungen, von denen es nach wie vor keine genauen Erkenntnisse über die Entstehung gibt. Mediziner vermuten, dass hinter der Krankheit eine ähnliche Störung wie bei einer Autoimmunkrankheit steckt. Bei einigen Patienten wurden Entzündungsstoffe nachgewiesen, was für eine Entzündungsreaktion spricht. Oft tritt das chronische Erschöpfungssyndrom nach einer Infektionserkrankung wie zum Beispiel Pfeiffersches Drüsenfieber oder Epstein-Barr-Virus (EBV) auf, was ebenfalls auf eine Beteiligung des Immunsystems an CFS hindeutet. Dafür spricht auch, dass Forscher im Rahmen von Untersuchungen auf einen Zusammenhang mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa gestoßen sind. Bei einer Vielzahl der Betroffenen konnte eine krankhaft durchlässige Darmschleimhaut festgestellt werden, die wiederum eine entzündliche Immunreaktion auslöst. Auch Depressionen oder Angststörungen werden mit der Entstehung von chronischer Müdigkeit in Verbindung gebracht. Trotz der zahlreichen unterschiedlichen Ansätze sind die Ursachen und Bestandteile der Krankheit bis heute nicht eindeutig geklärt.

Die Mikroimmuntherapie als Alternativmedizin bei chronischer Müdigkeit

Die Mikroimmuntherapie bei CFS kann in vielerlei Hinsicht effektiv als ergänzende Behandlungsmaßnahme eingesetzt werden. Einige der vermuteten Ursachen für chronische Müdigkeit lassen sich auf Erkrankungen zurückführen, bei denen das Immunsystem maßgeblich beteiligt ist. Oft gerät es, zum Beispiel bedingt durch eine überschießende oder fehlerhafte Immunreaktion, aus dem Gleichgewicht und funktioniert nicht mehr einwandfrei. Ziel der Mikroimmuntherapie bei CFS ist es, das Immunsystem wieder ins Gleichgewicht zu bringen und dafür zu sorgen, dass es seine natürliche Funktion erfüllt und den Körper schützt. Dies gelingt der Mikroimmuntherapie, indem sie nicht nur oberflächlich die Symptome lindert, sondern gezielt an der Ursache, also am Immunsystem ansetzt. Den Medikamenten der Mikroimmuntherapie als Alternativmedizin bei chronischer Müdigkeit liegen Immunbotenstoffe zugrunde, die auch im Körper vorkommen. Durch eine gezielte Einnahme in unterschiedlich starken Verdünnungsstufen werden die Mechanismen des Immunsystems wieder in die richtigen Bahnen gelenkt.

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Bitte beachten Sie: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.