Infektionenserkrankungen Teil 1: Mikroimmuntherapie bei Chlamydien

Infektionen Teil 1: Mikroimmuntherapie bei Chlamydien

Die sogenannten Chlamydien zählen zu den Krankheiten, die weltweit am häufigsten durch Geschlechtsverkehr übertragen und aus diesem Grund auch in der Gesellschaft tabuisiert werden. Die Chlamydia trachomatis, wie die Erkrankung unter Medizinern genannt wird, ist ein Bakterium, das sich in unseren Zellen einnistet, wenn wir uns damit infizieren. Daraufhin verursacht es, vor allem bei Frauen, Infektionen im Genitalbereich. Die Mikroimmuntherapie bei Chlamydien kann ergänzend zur schulmedizinischen Behandlung der Symptome eingesetzt werden. Auf diese Weise kann sie eine Lösung darstellen, die Erkrankung an der Ursache zu behandeln.

Mikroimmuntherapie bei Chlamydien: Welche Symptome treten auf?

Die Mikroimmuntherapie bei Chlamydien kommt oft erst spät zum Einsatz, wenn der Patient bereits einige Zeit mit dem Bakterium infiziert ist. Dies liegt vor allem daran, dass viele Betroffene zunächst keine Symptome aufweisen. Dadurch stellen sie auch ein hohes Risiko dar, da sie als Überträger andere unwissentlich infizieren können. Mögliche Symptome, die eine Infektion mit Chlamydien anzeigen können, sind zum Beispiel wässriger oder eitriger Ausfluss oder ein Brennen beim Wasserlassen. Darüber hinaus können auch Entzündungen der Augen oder der Gelenke, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder Juckreiz Indikatoren für Chlamydien darstellen. Bei Frauen kann eine Infektion im schlimmsten Fall sogar zur Unfruchtbarkeit führen, wenn sie nicht behandelt wird. Die Mikroimmuntherapie bei Chlamydien kann unterstützend eingesetzt werden, um eine angemessene Immunreaktion auf die Infektion auszulösen.

Mikroimmuntherapie bei Chlamydien: Die Rolle des Immunsystems

Das Immunsystem stellt den natürlichen Schutzmechanismus des Menschen dar, der den Körper vor fremden Eindringlingen oder Erregern schützt. Ein gesundes Immunsystem erkennt schädliche Bakterien oder Viren und bekämpft sie. Chlamydien infizieren hauptsächlich die Zellen, die die Organe und Schleimhäute bedecken, aber auch Immunzellen können infiziert werden. Wenn dieser Krankheitserreger in unseren Körper eindringt und eine Infektion auslöst, werden sowohl das angeborene als auch das adaptive Immunsystem aktiviert. Die angeborene Immunität spielt eine Schlüsselrolle bei der ersten Erkennung dieses Bakteriums, denn sie ist in der Lage, viele unterschiedliche Arten von Immunzellen zu rekrutieren, die den Krankheitserreger gemeinsam bekämpfen. So gesehen scheint unser Organismus gut auf eine Reaktion vorbereitet zu sein, indem er die Bakterien von allen Seiten einkreist und angreift. Allerdings verfügt das Bakterium über die Fähigkeit, die körpereigenen Abwehrmechanismen zu umgehen oder zu unterdrücken und daraufhin in einen Ruhezustand überzugehen. Es nistet sich also in eine Wirtszelle ein, in der es überleben und sich vermehren kann. Da die Bakterien dann nicht mehr erkannt werden, wird unsere Immunantwort herabgesetzt. Diese Chance nutzen die Chlamydien, um sich zu reaktivieren. Eine erneute Immunantwort wird ausgelöst, die dieses Mal stärker ausfällt und unser Gewebe schwer beschädigen kann. Dadurch wird die Behandlung der Chlamydien-Infektion (Chlamydiose) erschwert. Aus diesem Grund kann die Mikroimmuntherapie bei Chlamydien einen wichtigen Teil zur Bekämpfung der Bakterien beitragen, da sie das Immunsystem darin unterstützt, angemessen auf die Eindringlinge zu reagieren.

Welchen Beitrag kann die Mikroimmuntherapie bei Chlamydien leisten?

Da bei Chlamydien nach der körpereigenen Abwehr der Bakterien eine Reaktivierung erfolgen kann, ist eine wirksame und gleichzeitig schonende Behandlung besonders wichtig. Die Mikroimmuntherapie bei Chlamydien verwendet hierfür unter anderem Immunbotenstoffe wie Zytokine, die eine Schlüsselrolle bei der Bekämpfung bakterieller Infektionen spielen. Diese Zytokine werden in modulierenden Verdünnungen eingesetzt, um das Immunsystem bei der Erkennung der Bakterien und der Einleitung einer spezifischen Abwehrreaktion zu unterstützen, ohne eine übertriebene Immunantwort auszulösen. Außerdem werden spezifische Nukleinsäuren eingesetzt, um der Vermehrung der Bakterien entgegenzuwirken. Gleichzeitig dient die Mikroimmuntherapie bei Chlamydien auch dazu, das durch die Infektion geschwächte Immunsystem zu stärken. Ziel ist es, das Immunsystem zu modulieren und mit dem Organismus zusammenzuarbeiten, damit dieser angemessen auf die Chlamydien-Infektion reagieren kann.

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Bitte beachten Sie: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.