Mikroimmuntherapie bei Fibromyalgie

Mikroimmuntherapie bei Fibromyalgie Fibromyalgie zählt wie Arthrose und rheumatoide Arthritis zu den häufigsten rheumatologischen Erkrankungen. Betroffene leiden vor allem unter einer erhöhten Schmerzempfindlichkeit. In Kombination mit anderen Symptomen kann dies die Lebensqualität stark beeinträchtigen. Häufig wird die Erkrankung zunächst nicht erkannt, da sie ein sehr komplexes und vielschichtiges Krankheitsbild aufweist und sich von Patient zu Patient unterschiedlich äußern kann. Hat der Arzt die Erkrankung diagnostiziert, kann die Mikroimmuntherapie bei Fibromyalgie ein Bestandteil der Behandlung sein, um die chronischen Schmerzen der Betroffenen zu lindern und auf diese Weise ihre Lebensqualität zu verbessern.

Was ist Fibromyalgie und wie äußert sie sich?

Bei Fibromyalgie handelt es sich um eine multisystemische Erkrankung, bei der eine Fehlfunktion des zentralen Nervensystems vorliegt. Dadurch leiden die Betroffenen unter einer erhöhten Schmerzempfindlichkeit, die von Patienten als eine Art Muskelkater oder ähnlich der Gliederschmerzen beschrieben wird. Die Beschwerden treten vor allem am Übergang von Sehnen zum Muskel auf, weshalb Fibromyalgie übersetzt so viel wie Muskel-Faser- Schmerz heißt. Die Erkrankung betrifft überwiegend Frauen und äußert sich zusätzlich unter anderem durch Symptome wie Schlafstörungen, Schmerzen im Bereich des Kopfes und des Kiefergelenks, Muskelsteifheit, Reizdarm, Übelkeit, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen sowie kalte Hände und Füße. Die Anzeichen der Krankheit können bei seelischen Belastungen zusätzlich verstärkt werden, auch wenn es sich bei der Erkrankung nicht um eine seelische handelt. Durch den Einsatz der Mikroimmuntherapie bei Fibromyalgie können die Symptome gelindert und die Lebensqualität der Patienten nachhaltig verbessert werden.

Wie entsteht Fibromyalgie?

Fibromyalgie entsteht dann, wenn beim Patienten genetisch bedingt eine Veranlagung dafür vorliegt und ein belastendes Ereignis eintritt. Dazu können neben einem Unfall oder dem Verlust einer nahestehenden Person auch ein Überfall, eine schwerwiegende Infektionskrankheit oder ein chirurgischer Eingriff zählen. Mittlerweile ist auch bekannt, dass Fibromyalgie-Patienten häufig unter den Nachwirkungen von Virusinfektionen leiden. Viren besitzen die Eigenschaft, sich in eine Art Schlafzustand versetzen zu können. In diesem Zustand bleiben sie vom Immunsystem unerkannt und können sich bei einer Immunschwäche jederzeit reaktivieren. Dies kann bei vermehrtem Stress, einem ungesunden Lebensstil oder auch durch Infekte passieren. Hier kann die Mikroimmuntherapie bei Fibromyalgie durch den Einsatz von Nukleinsäuren die Virenvermehrung unterbinden und somit die Ursachen der Muskelschmerzen bekämpfen. Stress gilt zudem als ein Verstärker von Fibromyalgie. Durch den Einsatz von bremsenden Verdünnungen immunaktiver Substanzen kann die MIT helfen, jene Immunbotenstoffe abzubremsen, die bei Stress vermehrt ausgeschüttet werden.

Mikroimmuntherapie bei Fibromyalgie – Wo setzt sie an?

Grundsätzlich ist bei einer solch komplexen Erkrankung wie Fibromyalgie eine multidisziplinäre Herangehensweise erforderlich. Das heißt, die Behandlung sollte in einem Zusammenspiel aus verschiedenen Therapeuten und Behandlungsformen erfolgen, von denen eine die Mikroimmuntherapie sein kann. Vor der Anwendung der Mikroimmuntherapie bei Fibromyalgie findet in der Regel eine Blutuntersuchung sowie eine Bestimmung der weißen Blutkörperchen statt, die genau wie die Bildung der Viren-Antikörper Aufschluss über die Erkrankungen des Patienten geben. Die Mikroimmuntherapie zielt im Allgemeinen darauf ab, das Immunsystem auf natürlichem Wege zu unterstützen. In der Auseinandersetzung mit der Erkrankung setzen Mikroimmuntherapeuten bei Fibromyalgie Präparate ein, in denen Immunbotenstoffe wie beispielsweise Zytokine enthalten sind. Diese werden in einer bestimmten Abfolge gegeben, die genau der Reaktionsweise des Immunsystems entsprechen. Auf diese Weise greifen sie unterstützend, regulierend oder hemmend ein. Grundsätzlich zielt die Mikroimmuntherapie bei Fibromyalgie, wenn Viren beteiligt sind, primär auf die Ursachenbekämpfung ab und sekundär auf die Symptombehandlung.

Warum spielt das Immunsystem bei der Behandlung eine wichtige Rolle?

Ein gut funktionierendes Immunsystem bildet die Grundlage für die Bekämpfung von Krankheiten und deren Erregern. Bei Patienten, die unter Fibromyalgie leiden, kann unter anderem eine Infektion für die Erkrankung verantwortlich sein. Die Mikroimmuntherapie bei Fibromyalgie unterstützt das Immunsystem bei der Bekämpfung der Viren und hilft, es wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Darüber hinaus wurde bei Patienten mit Fibromyalgie festgestellt, dass sie anders mit Stress umgehen als gesunde Menschen. Auch hier kann die Mikroimmuntherapie ansetzen, da bei Stress häufig das Zusammenspiel zwischen Immun-, Nerven- und Hormonsystem aus dem Gleichgewicht geraten ist. Therapeuten erzielen mit der Mikroimmuntherapie bei Fibromyalgie beispielsweise positive Ergebnisse hinsichtlich der Bekämpfung von Müdigkeit, der Schmerzlinderung sowie von Verdauungsstörungen.

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Bitte beachten Sie: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.