Mikroimmuntherapie bei Silent Inflammation

Mikroimmuntherapie bei Silent Inflammation

Eine Silent Inflammation ist, wie die wörtliche Übersetzung bereits vermuten lässt, eine stille Entzündung. Das heißt, dass im Körper eine Entzündung entsteht, die jedoch vom Patienten in der Regel nicht bemerkt wird. Doch nur weil keine Entzündungssymptome auftreten, heißt das nicht, dass die Silent Inflammation ungefährlich ist. Wie verschiedene Forschungen zeigen, kann sie die Entstehung von zahlreichen chronische Krankheiten und Autoimmunerkrankungen fördern. Deshalb ist es besonders wichtig, „stille Entzündung“ zu behandeln. Die Mikroimmuntherapie kann in diesem Fall ein wichtiger Bestandteil der Behandlung sein.

Was versteht man unter Silent Inflammation und wie äußert sie sich?

Eine Silent Inflammation entsteht meist unbemerkt. Das liegt auch daran, dass sie entweder ohne Symptome oder mit allgemeinen Beschwerden einhergeht, die jedoch nicht eindeutig zugeordnet werden können. Klassische Entzündungssymptome wie Rötungen, Fieber oder Schmerzen treten dagegen nicht auf. Normalerweise ist eine Entzündung auch mittels der Blutwerte durch Labortests nachweisbar. Doch bei der Silent Inflammation sind diese Werte allenfalls leicht erhöht.

Warum muss Silent Inflammation behandelt werden?

Eine Silent Inflammation sollte unbedingt behandelt werden. Wird die Entzündung über einen längeren Zeitraum nicht entdeckt und behandelt, stellt sie eine hohe Beanspruchung des Immunsystems dar. In dem Versuch, die Entzündung einzudämmen, steht das Immunsystem dann unter Dauerstress. Dadurch fehlt ihm die Energie, um andere Angriffe auf die Gesundheit abzuwehren. Aus diesem Grund gilt die Silent Inflammation auch als Mitverursacher für andere Krankheiten. Folgende Leiden können durch eine stille Entzündung ausgelöst werden:

Welche Faktoren können Silent Inflammation fördern?

Bei der Silent Inflammation werden, wie bei jeder Entzündung, vom Immunsystem entzündungsfördernde Botenstoffe ausgeschüttet. Solch ein entzündungsfördernder Botenstoff ist z.B. das Interleukin 1. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass vor allem Interleukin 1 eine zentrale Rolle bei verschiedenen entzündlichen Erkrankungen spielt. Wenn eine Überproduktion dieses Zytokins vorliegt, kann dies entweder genetisch bedingt sein oder andere, sekundäre Ursachen haben.

Bei Stress und Depressionen werden laut Untersuchungen proinflammatorische (also entzündungsfördernde) Zytokine produziert oder stimuliert. Somit wird durch Stress und Depression die chronische Entzündung begünstigt. Auch Adipositas kann die Silent Inflammation fördern. Sogenannte Adipotine blockieren dabei entzündungshemmende Hormone. Viren und Bakterien können ebenso mit einer stillen Entzündung in Verbindung stehen. Bei einer Infektion werden vom Körper entzündungsfördernde Zytokine aktiviert und es entsteht zum Beispiel Fieber. Dies ist das natürliche Mittel des Körpers, um gegen eine Infektion vorzugehen. Anschließend wird der Anteil der entzündungsfördernden Stoffe wieder abgebaut. Passiert das jedoch nicht, können sich die Zytokine weiter ausbreiten und die Entstehung einer Silent Inflammation begünstigen. Eine weitere Ursache für die Silent Inflammation kann eine gestörte Darmbarriere sein, das sogenannte Leaky Gut. Dabei lässt der Darm Nahrungsstoffe und andere Substanzen ins Kreislaufsystem, die dafür eigentlich nicht bestimmt sind. Diese können dann das Immunsystem aktivieren, wodurch wiederum an verschiedenen Stellen chronische Entzündungen auftreten können. Um dies zu verhindern, kann als Alternativmedizin bei Silent Inflammation die Mikroimmuntherapie eingesetzt werden.

Wie kann die Mikroimmuntherapie bei Silent Inflammation helfen?

Die Mikroimmuntherapie bei einer stillen Entzündung setzt an den immunologischen Ursachen der Erkrankung an. Durch den Einsatz von Immunbotenstoffen in physiologischen und damit unschädlichen Konzentrationen soll den entzündungsfördernden Immunbotenstoffen entgegengewirkt und die entzündungshemmenden Botenstoffe unterstützt werden. Eine aus dem Lot geratene Funktionsweise des Immunsystems soll somit wieder ins Gleichgewicht zurückgeführt werden, sodass die Entzündung zurückgeht. Unterstützend kann eine gesunde Lebensweise maßgeblich zur Genesung beitragen. Die Grundlage hierfür sollte eine gesunde und ausgewogene, basenreiche Ernährung bilden. Darüber hinaus hat Sport, und dort vor allem der Ausdauersport, nachgewiesener Maßen eine antientzündliche Wirkung auf den Organismus.

Kontaktieren Sie die MeGeMIT bei Fragen zur Mikroimmuntherapie.

Bitte beachten Sie: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.