Die Mikroimmuntherapie bei HNO-Infekten

Mikroimmuntherapie bei Infektionen Insbesondere in der kühleren Herbst- und Winterzeit kommt es bei vielen Menschen vermehrt zu Infektionen. Dass diese nicht immer sogleich mit starken, oft nebenwirkungsreichen Medikamenten und Antibiotika bekämpft werden müssen, um eine Besserung zu erzielen, zeigt die Behandlung mit der Mikroimmuntherapie bei HNO-Infekten. Nicht nur bei einer akuten Erkrankung, sondern auch als Präventionsmaßnahme kann die MIT bei Infektionen eine schonende und nebenwirkungsfreie Unterstützung bieten. In den jahreszeitlichen Abschnitten, in denen das Immunsystem gehäuft Belastungen und Risiken ausgesetzt ist, kann die Abwehrfunktion des Körpers dank der Mikroimmuntherapie von innen heraus reguliert und gestärkt werden. Dadurch ist es möglich, dass es erst gar nicht zu einer Infektionserkrankung kommt.

Welche Infekte im HNO-Bereich gibt es?

Zu den häufig auftretenden HNO-Infekten gehören Infekte der oberen Atemwege, die sich in der Regel durch die typischen Erkältungssymptome äußern. Hierzu zählen Husten, Schnupfen und Heiserkeit. Die durch Viren ausgelösten Erkältungskrankheiten beziehungsweise grippalen Infekte stehen oft mit einer Schwächung des Immunsystems im Zusammenhang. So können beispielsweise Stress, Umwelttoxine oder die Einwirkung von Kälte die intakte Funktionsweise des Immunsystems negativ beeinflussen, sodass eine adäquate Immunantwort auf die eindringenden Viren nicht gegeben ist. Weitere häufige HNO-Infekte sind die akute Mittelohrentzündung, die akute Rachen- und Mandelentzündung sowie die akute Nasennebenhöhlenentzündung. Insbesondere bei Kindern kommt es vermehrt zu HNO-Infektionen. Infekte der oberen Atemwege, die nicht ausreichend behandelt werden, können sich auch auf die unteren Atemwege ausbreiten und beispielsweise zu einer Lungenentzündung führen. Ziel der Mikroimmuntherapie ist es, eine gesunde und effektive, zielgerichtete Immunabwehr zu fördern, indem sie das Immunsystem wieder in Balance versetzt.

Warum ist die Anfälligkeit für Infektionen im Kindesalter erhöht?

Im Fall der Mittelohrentzündung (Otitis media) liegt die Ursache für die Infektanfälligkeit bei Kindern im Aufbau beziehungsweise in der Entwicklung des Ohrs. Als Verbindung zwischen dem Nasen-Rachen-Raum und dem Mittelohr dient die sogenannte Ohrtrompete. Sie sorgt dafür, dass Flüssigkeit, die sich im Mittelohr angesammelt hat, abfließen kann. Wird diese Funktion beeinträchtigt – beispielsweise indem infolge einer Erkältung die Ohrtrompete anschwillt – lagert sich die Flüssigkeit im Mittelohr ab. Das führt häufig zu plötzlichen Ohrenschmerzen, Kopfschmerzen, einer Hörminderung oder auch zu Fieber. Bei Kindern kommt es vermehrt zu Mittelohrentzündungen, da ihre Ohrtrompete kürzer ist als im Erwachsenenalter. Dadurch ist das Risiko für Belüftungsstörungen, die eine Mittelohrentzündung begünstigen, höher.

Bei vielen Erkältungskrankheiten ist die Ursache für ein leichteres Erkranken bei Kindern darin zu sehen, dass das Immunsystem noch keine passende Antwort auf die jeweiligen Erreger gespeichert hat. Es gibt über 100 Viren und Bakterien, die einen Schnupfen auslösen können. Im Laufe des Lebens gerät der Mensch mit einer Vielzahl von ihnen in Kontakt und entwickelt entsprechende Antikörper. Dadurch kann der Organismus nicht nur von der akuten Bedrohung befreit, sondern auch gegen zukünftige Angriffe dieser Art gestärkt werden. Im Kindesalter fehlen dem Immunsystem diese Informationen, da es erst mit den jeweiligen Erregern konfrontiert werden muss.

Akute und chronische HNO-Infekte

Akute Infekte klingen in der Regel nach etwa 14 Tagen wieder ab. Bleiben die Beschwerden jedoch über längere Zeit hinweg bestehen, kann eine chronische Erkrankung vorliegen. Zu den möglichen Ursachen zählt unter anderem ein allgemein geschwächtes Immunsystem, das nicht in der Lage ist, die Erreger vollständig zu bekämpfen. Durch den Einsatz der MIT bei Infektionen wird dem Immunsystem eine Hilfe zur Selbstregulation geboten. Mit körpereigenen Immunbotenstoffen kommuniziert die Mikroimmuntherapie mit dem Organismus in dessen Sprache und zielt somit auf die gewünschte Immunantwort ab. Da diese zudem in sehr hohen Verdünnungsstufen (low doses) angewendet werden, blockiert die MIT das Immunsystem nicht.

MIT bei Infektionen: Prävention und Behandlung

In der kühleren Jahreszeit stellen Infektionskrankheiten keine Seltenheit dar. Typische Gründe sind die niedrigen Temperaturen und die erhöhte Luftfeuchtigkeit, die den Krankheitserregern optimale Vermehrungsbedingungen bieten. Durch den Kontakt mit größeren Menschengruppen (z. B. in öffentlichen Verkehrsmitteln oder geschlossenen Räumen) erhöht sich zudem das Ansteckungsrisiko. Um den Körper für diese Zeit zu stärken, kann die Mikroimmuntherapie vorbeugend angewendet werden. Je nachdem, ob die MIT bei Infektionen präventiv oder im Akutfall angewendet wird, variiert die Dosierung. Über die Einnahmehäufigkeit und -dauer informiert der Therapeut oder Arzt im individuellen Beratungsgespräch.

Kontaktieren Sie die MeGeMIT bei Fragen zur Mikroimmuntherapie.

Bitte beachten Sie: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.