Mikroimmuntherapie und die integrative Medizin

Mikroimmuntherapie integrative Medizin

 

 

Immer häufiger hört und liest man von der integrativen Medizin.

Was verbirgt sich eigentlich hinter diesem Begriff und was hat sie mit der Mikroimmuntherapie zu tun?

Was verbirgt sich hinter der „integrativen Medizin“?

Ärzte und Therapeuten, die integrativ-medizinisch arbeiten, erstellen für ihre Patienten, individuell auf sie zugeschnittene Therapiestrategien, die den Menschen in seiner physiologischen, aber auch psychosozialen Ganzheit berücksichtigen. Dabei werden verschiedene Therapieformen in diese Gesamtstrategie integriert – daher der Name integrative Medizin. Kombiniert werden je nach Situation zum Beispiel Methoden der Schulmedizin, der Naturheilkunde, der traditionellen europäischen Medizin, der traditionellen chinesischen Medizin und weitere wie beispielsweise die Mikroimmuntherapie. Die Mikroimmuntherapie zeichnet vor allem die gute Verträglichkeit, die schonende und natürliche Unterstützung des Immunsystems und ihr breitgefächertes Anwendungsspektrum aus.

Ziel der integrativen Medizin ist es, den Patienten eine individuell optimale Behandlung zukommen zu lassen, bei der eine größtmögliche Wirksamkeit bei geringstmöglichen Nebenwirkungen angestrebt wird – und dies nicht nur kurzfristig, sondern möglichst nachhaltig. Langfristiges Ziel der integrativen Medizin ist es, die Selbstregulation des Organismus wiederherzustellen.

Oftmals wird mit den Patienten auch darüber gesprochen, wie sie ihren Lebensstil verbessern können, um zu ihrer Gesundung aktiv mit beizutragen. Zudem können spezielle und gezielte Übungen, Verhaltenstipps und eine psychotherapeutische Beratung den Umgang mit der jeweiligen Erkrankung erleichtern, Stress und Ängste reduzieren und neue Weichen für die weitere Behandlung stellen. Denn ein positives Mindset bildet häufig die Basis für einen erfolgreichen Therapieverlauf oder kann diesen zumindest unterstützen.

Steigende Nachfrage nach integrativer Medizin bei chronischen Erkrankungen

Insbesondere bei chronischen, nicht heilbaren Erkrankungen steigt das Interesse an der integrativen Medizin, denn komplementäre Heilverfahren können vielfach das allgemeine Befinden und die Lebensqualität der Betroffenen unterstützen. Ohne das Risiko starker Nebenwirkungen erwirken die sanften Therapien in vielen Fällen, dass sich die Patienten besser fühlen. Leider konzentrieren sich viele Behandlungen allein auf die Therapie der vorliegenden Symptome und lassen dabei die Ursachen außer Acht. Vor allem chronische Erkrankungen wie Autoimmunerkrankungen sollten jedoch nicht nur rein symptomatisch behandelt werden.

Mithilfe bestimmter Medikamente kann die Schulmedizin beispielsweise Entzündungen, Schmerzen oder Schwellungen bekämpfen. Auch bei lebensbedrohlichen Zuständen sind schulmedizinische Ansätze selbstverständlich unverzichtbar – deswegen ist es nicht ratsam, chronische Erkrankungen ganz ohne Schulmedizin therapieren zu wollen. Auf längere Sicht können die Medikamente jedoch auch den Körper belasten und schädigen. Hier wird die Bedeutung der Komplementärmedizin deutlich: Sie ist besonders nachhaltig, weil sie die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert. Sie ist längerfristiger konzipiert und schließt auch die Ursachen anstatt nur die Symptome mit ein.

Für eine zuverlässige Abwehr gegen innere und äußere Störfaktoren ist ein intaktes Immunsystem die Basis. Da der Zustand des Immunsystems nicht statisch ist, sondern durch verschiedene Umstände beeinflusst wird, sollte man das Immunsystem als Grundpfeiler der Gesundheit immer in die Behandlungsstrategie mit einbeziehen. Hier bietet sich die Mikroimmuntherapie als eine Immuntherapie, die mit hochverdünnten Immunbotenstoffen arbeitet, an.

Das Immunsystem unterstützen mit der Mikroimmuntherapie

Die Mikroimmuntherapie wirkt regulierend auf das Immunsystem ein und bewegt es in Richtung seiner natürlichen Balance, um seine volle Wirksamkeit wiederherzustellen. Die MIT sorgt somit dafür, dass der Körper sich selbst helfen kann, indem gestörte Abläufe durch Wirkstoffe, die auch im Immunsystem selbst vorkommen, ausgeglichen werden. Sowohl bei akuten als auch bei chronischen Erkrankungen kann die Mikroimmuntherapie ergänzend zur herkömmlichen Therapie oder je nach Krankheit auch alleine eingesetzt werden. Sie ahmt die natürlichen Mechanismen des Organismus nach und wirkt in zeitlich abgestufter Form auf das Immunsystem ein, um seine Wirkweise zu regulieren. Die Mikroimmuntherapie ist im Allgemeinen sehr gut verträglich und hat keine toxischen Nebenwirkungen.

Inhaltsstoffe der mikroimmuntherapeutischen Mittel

Zu den Bestandteilen der Mikroimmuntherapeutika gehören je nach spezifischer Formel vor allem verschiedene Zytokine (körpereigene Botenstoffe), darunter Interleukine, Interferone, Chemokine und Wachstumsfaktoren. Des Weiteren befinden sich Nukleinsäuren und spezifische Nukleinsäuren (SNA®) in den mikroimmuntherapeutischen Medikamenten. Die Inhaltsstoffe liegen in physiologischen oder noch niedrigeren Konzentrationen vor. Daher ist die Mikroimmuntherapie eine sogenannte Low-Dose- Immuntherapie. Die Wirkstoffe werden mittels modernster biotechnologischer Verfahren hergestellt.

Für welche Anwendungsbereiche ist die Mikroimmuntherapie geeignet?

Die Mikroimmuntherapie kann bei allen Erkrankungen eingesetzt werden, bei denen das Immunsystem beteiligt ist. Es gibt verschiedene Formeln bei den Mikroimmuntherapeutika, die auf verschiedene Krankheitsbilder zugeschnitten sind. Im Gespräch mit dem Heilpraktiker oder Arzt wird das im Rahmen der ganzheitlichen Therapiestrategie am besten geeignete Mittel bestimmt. Auch die Dosierung kann je nach Befund variieren – vor allem bei akuten Ausbrüchen (z. B. Infektionen oder Allergieschüben) kann vorübergehend eine häufigere Wiederholung der Einnahme notwendig sein, um die natürliche Balance möglichst schnell wiederherzustellen.

Kontaktieren Sie die MeGeMIT bei Fragen zur Mikroimmuntherapie.

Bitte beachten Sie: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.