Mikroimmuntherapie unterstützt die Krebsbehandlung

Ergänzende Krebstherapie mit MikroimmuntherapieBei einer Krebserkrankung führt der Weg meist nicht an einer Chemotherapie, Strahlenbehandlung oder einer Operation vorbei. Durch diese Maßnahmen wird der Tumor akut angegriffen und im besten Fall beseitigt. Gleichzeitig stellen diese notwendigen Behandlungsmaßnahmen jedoch eine relativ große Belastung für den Körper dar und sind mit einigen Nebenwirkungen für die Patienten verbunden. Welche zusätzlichen Behandlungsoptionen und Methoden gibt es, mit denen der Therapieverlauf positiv beeinflusst werden kann? Wie können die Nebenwirkungen gemildert werden? Und was kommt nach einer Chemo- oder Strahlentherapie? Wie kann man das Immunsystem unterstützen, damit der Körper die Therapie besser verträgt? Eine Möglichkeit bei der komplementären Krebstherapie ist die Mikroimmuntherapie zur Stärkung der immunitären Balance im Körper.

Die Mikroimmuntherapie während und nach der Standardtherapie

Ziel der Mikroimmuntherapie ist es, die herkömmliche Krebsbehandlung sinnvoll und effektiv zu ergänzen, indem sie positiv auf die körpereigene Immunabwehr einwirkt. Bei verschiedenen Stadien einer Krebserkrankung spielt das körpereigene Abwehrsystem eine wichtige Rolle, da die Immunantwort des Körpers auf den Tumor von entscheidender Bedeutung ist. Zudem sollen die Immunbotenstoffe (Zytokine), die in den Mikroimmuntherapeutika enthalten sind, gezielt jene Immunzellen anregen, die eine antitumorale Wirkung besitzen. Gleichzeitig haben sie das Ziel, die Freisetzung der Mechanismen, die eine Bildung oder Vermehrung der Tumorzellen begünstigen können, zu hemmen.

Bereits während der Chemo- oder Strahlenbehandlung kann die Mikroimmuntherapie beispielsweise wirkungsvoll gegen die häufig auftretenden Nebenwirkungen eingesetzt werden. Müdigkeit, Übelkeit und mangelnder Appetit führen dazu, dass der Körper die Therapie schlechter annimmt. Mit der Mikroimmuntherapie haben Patienten in der Regel mehr Energie und Appetit, schlafen besser und haben dadurch insgesamt mehr Kraft, den Kampf gegen die Erkrankung zu bewältigen.

Insbesondere nach einer Chemo- oder Strahlenbehandlung ist der Organismus extrem geschwächt. Jetzt geht es darum, die Immunabwehr wieder aufzubauen. Die Mikroimmuntherapie versteht sich als ganzheitliche Regulationsmedizin: Mit immunmodulierenden Botenstoffen wird das Immunsystem austariert und in Balance gebracht. Dadurch werden die körpereigenen Selbstheilungskräfte gestärkt und die Krankheitsbewältigung unterstützt.

Mit einem gestärkten Allgemeinzustand zum Therapieerfolg

Für den Verlauf einer Therapie ist der Gesamtzustand des Patienten wichtig. Neben der Mikroimmuntherapie können Sie Ihren Organismus zusätzlich durch weitere Faktoren wie Ernährung und Sport stärken. Moderate Bewegung (zum Beispiel schnelles Gehen, Joggen, Radfahren oder Schwimmen) wirken sich anregend auf das Abwehrsystem aus. Zu den Auswirkungen der Krebserkrankung gehört, dass sich das Verhältnis zum eigenen Körper verändert. Durch Sport und Bewegung finden Sie wieder neues Zutrauen in Ihre körperlichen Fähigkeiten. Ob, wie viel und welche Bewegung Ihnen gut tut, sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen und dann selbstständig austesten. Dabei gilt: Tasten Sie sich schrittweise an bestimmte Belastungen heran und gönnen Sie sich auch Ruhe, denn bewusste Erholungsphasen sind ebenso wichtig.

Die richtige Ernährung beeinflusst das Immunsystem ebenfalls. Essen Sie vor allem viel Obst, Gemüse und Vollkorngetreide. Spurenelemente, Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Vitamine sind für eine optimale Funktion des Körpers unerlässlich. Hier sind frische Kräuter eine schier unerschöpfliche Quelle. Bei Krebspatienten ist der Bedarf an Mikronährstoffen überdurchschnittlich hoch – vor allem während und nach der Chemo- beziehungsweise Strahlentherapie. Achten Sie daher darauf, mehr Vitamine und Spurenelemente zu sich zu nehmen als gewöhnlich. Ein Mangel an Vitaminen und Spurenelementen kann ein Grund sein, warum die Standardtherapie schlechter anschlägt. Vor allem Zink und Selen sind lebensnotwendig. Diese kommen unter anderem in Haferflocken, Fisch, Sesam oder Paranüssen vor. Auch Vitamin C mit seinen Antioxidantien neutralisiert freie Radikale und wirkt abwehrsteigernd.

Durch Stress und Schlafmangel kann der Körper geschwächt werden. Entspannungstechniken wie beispielsweise autogenes Training, Yoga oder Meditation helfen der inneren Balance und somit einer ausgeglicheneren Psyche. Dies wirkt sich auch positiv auf das körperliche Wohlbefinden aus. Vergessen Sie auch nicht die schönen Seiten des Lebens: Welche Dinge geben Ihnen Kraft? Wobei finden Sie Einklang mit sich selbst? In den meisten Kliniken gibt es zudem Psychoonkologen, die Ihnen und Ihren Angehörigen Hilfestellung bei der Krankheitsbewältigung bieten.

All diese Schritte können zu einem besseren Umgang mit den Herausforderungen einer Krebskrankheit führen – und damit zu mehr Lebensqualität.

Kontaktieren Sie die MeGeMIT bei Fragen zur Mikroimmuntherapie.

Bitte beachten Sie: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.