Mikroimmuntherapie bei Autoimmunerkrankungen

Das Immunsystem ist für die Abwehr von körperfremden Erregern (z.B. Viren oder Bakterien), aber auch von körpereigenen, veränderten Zellen (z.B. Tumorzellen) zuständig. Wenn der Körper jedoch in einer überschießenden Reaktion gegen gesundes körpereigenes Gewebe vorgeht, sprechen Mediziner von Autoimmunerkrankungen. Die Folgen sind chronische Entzündungsreaktionen, wobei das betroffene Gewebe der Patienten geschädigt wird.

Die Ursachen für das Ungleichgewicht im Immunsystem sind noch nicht abschließend erforscht. Es wird davon ausgegangen, dass sowohl genetische Veranlagungen als auch Umweltfaktoren eine Rolle spielen. Auch eine chronische Virenbelastung kann eine der Ursachen darstellen.

Die Mikroimmuntherapie bei Autoimmunerkrankungen kann helfen, den jeweiligen Ursachen gezielt entgegenzuwirken und die immunitäre Balance wiederherzustellen. Sie kann Entzündungen eindämmen, virale Belastungen minimieren und so das Immunsystem zu einer angemessenen Immunreaktion zurückführen. Spezifische Komplexmittel der Mikroimmuntherapie wirken gezielt gegen Autoimmunerkrankungen wie beispielsweise Multiple Sklerose oder rheumatoide Arthritis.

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Was sind Immundefekte?

Immundefekte sind Störungen des Immunsystems, die durch eine Schwächung der Abwehrfunktion gegenüber Krankheitserregern wie Viren, Bakterien, Krebszellen, etc. gekennzeichnet sind. Sie können einzelne Bestandteile des Immunsystem (Organe, Zellen oder Moleküle) betreffen oder infolge einer allgemeinen Verschlechterung der Immunantwort auftreten. Da das Immunsystem für den Schutz unseres Organismus gegenüber allen Arten von...

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Stärkung der Immunabwehr bei Warzen

Schätzungsweise 10 % aller Kinder und Jugendlichen sind von Hautwarzen betroffen. Am häufigsten treten diese bei Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 16 Jahren auf. Warzen sind kleine Läsionen der Haut, die infolge einer Infektion mit humanen Papillomaviren (HPV) auftreten. Es gibt verschiedene Virentypen, die bei Kindern Warzen verursachen können, darunter HPV...

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Rheumatoide Arthritis und Mikroimmuntherapie

Die rheumatoide Arthritis ist eine chronische Krankheit, bei der die Gelenke (Hand- und Kniegelenke u.a.) infolge einer unangemessenen Immunreaktion sowie einer nicht angepassten entzündlichen Reaktion, geschädigt werden. Somit greift das Immunsystem fälschlicherweise körpereigene Gewebe an. Dieser Selbstangriff des Organismus kann in jedem Alter auftreten, obwohl er insbesondere bei Menschen fortgeschrittenen...

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Die Mikroimmuntherapie – Unterstützung bei Lymphomerkrankungen

Das maligne Lymphom, das umgangssprachlich auch als Lymphknotenkrebs bezeichnet wird, ist eine Krebsart, die infolge einer unkontrollierten Vermehrung anormaler Lymphozyten  auftritt. Die Lymphozyten gehören zum Immunsystem. Sie zirkulieren in Blut und Lymphe und können unterschiedliche Gewebe erreichen, wo sie Bakterien oder Viren bekämpfen. Bei Lymphomerkrankungen vermehren sich diese Zellen unkontrolliert...

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Der Einfluss des Stillens auf die Entwicklung des Immunsystems

Die Muttermilch versorgt das Neugeborene nicht nur mit den angemessenen Nährstoffen, sie ist auch wichtig für die Reifung des Immunsystems. Nach der Geburt muss das Baby seine eigenen Abwehrmechanismen ausprägen, damit es Infektionen aus eigener Kraft bekämpfen kann. Es muss auch seine eigene Darmflora entwickeln, denn diese unterstützt die Aktivität des...

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