Osteoporose: Mikroimmuntherapie als alternative Behandlung

Osteoporose: Mikroimmuntherapie als alternative Behandlung

Bei Osteoporose handelt es sich um eine Stoffwechselerkrankung, die den ganzen Körper betrifft. Patienten leiden unter geschwächten Knochen, die dadurch leichter brechen können. Dieser sogenannte Knochensubstanzverlust kann durch verschiedene Ursachen ausgelöst werden und betrifft überwiegend ältere Menschen. Die Knochenmasse wird immer weiter abgebaut, wodurch der Knochen poröser wird. Mithilfe einer Knochendichtemessung kann herausgefunden werden, ob ein Patient unter Osteoporose leidet. Bei der Behandlung von Osteoporose setzen Mediziner darauf, die Zerstörung der Knochensubstanz zu unterbinden. Auch die Mikroimmuntherapie bei Osteoporose nimmt diesen Ansatz auf, indem sie den Knochenschwund bremst und den körpereigenen natürlichen Knochenaufbau fördert.

Was ist Osteoporose?

Osteoporose zählt zu den Erkrankungen, die typischerweise mit älteren Menschen in Verbindung gebracht werden. Im Zuge des Alterungsprozesses kommt es zum Knochenschwund und die Knochen sind anfälliger für Brüche. Dabei handelt es sich um die primäre Osteoporose, die altersbedingt auftritt und Frauen nach den Wechseljahren sowie Männer über 60 betreffen kann. Doch auch junge Menschen können an Osteoporose erkranken. Diese sekundäre Form wird durch andere Krankheiten wie zum Beispiel eine Überfunktion der Schilddrüse oder chronisch-entzündliche Erkrankungen wie Morbus Crohn ausgelöst. Die Mikroimmuntherapie bei Osteoporose setzt an der Ursache an und kann den Betroffenen somit helfen, die Symptome zu lindern.

Mikroimmuntherapie bei Osteoporose: Welche Symptome treten auf?

Patienten, die unter Osteoporose leiden, verspüren am Anfang der Erkrankung vor allem Rücken- oder Knieschmerzen. Diese werden von den Betroffenen zunächst jedoch nicht mit der Erkrankung in Verbindung gebracht. Im weiteren Verlauf der Erkrankung verschlimmern sich die Schmerzen und es treten Knochenbrüche auf. Wenn diese ohne ersichtlichen Grund oder bereits bei leichter Krafteinwirkung wie bei einem Sturz passieren, könnte das ein Hinweis auf Osteoporose sein. Typischerweise treten die Knochenbrüche überwiegend im Bereich der Hüfte, der Rückenwirbel und der Arme auf. Vor allem ältere Patienten werden dadurch unsicherer. Die schwindende Muskelkraft sowie das abnehmende Seh- und Hörvermögen beeinträchtigen das Gleichgewicht und machen die Betroffenen erst recht anfällig für Stürze.

Welche Faktoren begünstigen die Entstehung von Osteoporose?

Bei der Ursache von Osteoporose muss zwischen den zwei verschiedenen Krankheitsformen unterschieden werden. Die primäre Osteoporose ist vor allem hormonell bedingt. Nach den Wechseljahren sinkt bei Frauen die Produktion von Östrogen, welches für den Schutz der Knochen verantwortlich ist. Bei Männern hingegen bleibt die Produktion von Testosteron gleich, weshalb Frauen ein doppelt so hohes Risiko besitzen, zu erkranken. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Risikofaktoren, die ein Auftreten von Osteoporose verstärken können. Dazu zählen zum Beispiel eine kalziumarme Ernährung, Bewegungsmangel und ein übermäßiger Nikotin- und Alkoholkonsum. Auch genetische Faktoren könnten bei der Entstehung von Osteoporose eine Rolle spielen. Sekundäre Osteoporose wird durch andere Erkrankungen wie Diabetes, rheumatoide Arthritis, Darmerkrankungen oder deren medikamentöse Behandlung ausgelöst. Rheuma kann die Krankheit zusätzlich verschlimmern, da durch den Bewegungsmangel aufgrund der Schmerzen der Knochenschwund verstärkt wird.

Wie kann die Mikroimmuntherapie bei Osteoporose helfen?

Die Mikroimmuntherapie bei Osteoporose setzt dort an, wo die Erkrankung entsteht. Wie Wissenschaftler herausgefunden haben, besteht ein Zusammenhang zwischen dem Immunsystem und dem Knochensystem des Menschen. Sie nutzen teilweise die gleichen Immunbotenstoffe, sogenannte Zytokine. Diese aktivieren einerseits die knochenangreifenden Osteoklasten und bremsen andererseits die knochenaufbauenden Osteoblasten. Dadurch tragen sie zur Schwächung des Knochens und schließlich zum Knochenschwund bei. Die Mikroimmuntherapie setzt genau an dieser Stelle an, um die Erkrankung Osteoporose als alternative Behandlung zu bekämpfen. Zum einen schwächt sie die Entzündungsreaktion und reguliert das Immunsystem. Zusätzlich stimulieren die in verdünnter Form verabreichten Zytokine die Produktion der Osteoblasten, um den Knochenaufbau zu stärken. Darüber hinaus unterstützt die Mikroimmuntherapie bei Osteoporose auch die Wiederherstellung des Knochenstoffwechsels.

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Bitte beachten Sie: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.