Psoriasis: So wirken Sie einer Verschlimmerung im Winter entgegen

Was genau ist Psoriasis?

Psoriasis behandeln Mikroimmuntherapie

Psoriasis (Schuppenflechte) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Haut. Sie ist nicht ansteckend, wirkt aufgrund ihres auffälligen Erscheinungsbildes aber meist abschreckend auf Mitmenschen, weswegen Psoriasis-Betroffene häufig Ausgrenzung und Zurückweisung erfahren. Auch Scham spielt bei dem Erkrankungsbild eine große Rolle.

Der Grund für die Hauterkrankung ist eine autoimmune Systemerkrankung. Das bedeutet, dass der Körper seine Abwehrmechanismen gegen das eigene Gewebe richtet. Im gesunden Zustand sorgt das Immunsystem dafür, dass der Organismus vor schädlichen Eindringlingen bewahrt wird. Nachdem das Immunsystem die Erreger identifiziert hat, sendet es Botenstoffe aus, die Entzündungsprozesse in Gang setzen, um die Bakterien und Viren unschädlich zu machen und aus dem Körper zu entfernen. Liegt eine Störung im Immunsystem vor, kann sich solch eine Entzündung gegen die unterschiedlichsten Bereiche des Körpers richten und sich chronifizieren.

Bei einer Psoriasis ist dabei der Hauterneuerungsprozess gestört. Durch bislang ungeklärte Ursachen produziert der Körper viel zu schnell neue Hautzellen. Im gesunden Zustand dauert der Zyklus etwa 28 Tage, bei einem Psoriasis-Patienten sind es gerade einmal drei bis vier Tage. Dadurch reifen die Hautzellen nicht aus und lagern sich an, was sich wiederum in dem typischen Aussehen der silbrig-weißen Schuppen auf rot-entzündetem Untergrund widerspiegelt. Es kommt zu einer sogenannten überschießenden Verhornung (Plaques). Zudem leiden die Betroffenen meist unter starkem Juckreiz. Das Aufkratzen kann wiederum zu Wunden und weiteren Entzündungen oder sogar zu Infektionen führen.

 

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