Rheumatoide Arthritis und Mikroimmuntherapie

Rheumatoide Arthritis Mikroimmuntherapie

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Die rheumatoide Arthritis ist eine chronische Krankheit, bei der die Gelenke (Hand- und Kniegelenke u.a.) infolge einer unangemessenen Immunreaktion sowie einer nicht angepassten entzündlichen Reaktion, geschädigt werden. Somit greift das Immunsystem fälschlicherweise körpereigene Gewebe an. Dieser Selbstangriff des Organismus kann in jedem Alter auftreten, obwohl er insbesondere bei Menschen fortgeschrittenen Alters zu beobachten ist.

Die Ursachen für das Auftreten einer rheumatoiden Arthritis sind weitgehend unbekannt. Man vermutet, dass sie von verschiedenen Faktoren ausgelöst wird: Erbveranlagung, Umweltfaktoren wie Infektionen und Rauchen sowie hormonelle Störungen.

Krankheitsverlauf

Verschiedene Immunzellen (Makrophagen, T- und B-Lymphozyten, dendritische Zellen, u.a.) sind an der Entwicklung dieser Erkrankung beteiligt. Diese Zellen sammeln sich in einem Gewebe an, das die Gelenkhöhle bekleidet, der so genannten Synovialmembran. Hier werden zahlreiche Zytokine, beispielsweise Interleukin 1 und 6 sowie der Tumornekrosefaktor Alpha freigesetzt. Infolgedessen wird eine übertriebene entzündliche Reaktion ausgelöst, die, wenn sie fortbesteht, den Knorpel, Knochen, Sehnen und Bänder der Gelenke schwer beschädigt.

Der Verlauf der rheumatoiden Arthritis geht mit Schmerzen, Gelenksteife, Schwellungen einher, die sogar zu Deformationen und Bewegungsverlust der Gelenke führen können. Es kann auch zu Müdigkeit, gelegentlichem Fieber und anderen Erscheinungen wie Komplikationen an Herz und Lunge kommen.

Mikrommuntherapeutische Behandlung der rheumatoiden Arthritis

Bei Autoimmunerkrankungen, wie der rheumatoiden Arthritis, zielt die Mikroimmuntherapie auf die Modulation der Immunantwort und der entzündlichen Reaktion ab, um deren Deregulierung und Persistenz sowie die Beeinträchtigung des betroffenen Gewebes zu vermeiden. Zu diesem Zweck werden an dieser Reaktion beteiligte Zytokine in hemmenden Verdünnungsstufen eingesetzt, z.B. Interleukin 1 und 6 sowie der Tumornekrosefaktor Alpha. Auf diese Weise trägt die Mikroimmuntherapie unter Berücksichtigung der natürlichen Mechanismen zu einer sanften Wiederherstellung des körperlichen Gleichgewichts bei.