Saisonal abhängige Depression (SAD) – Mikroimmuntherapie bei Depression im Winter

Mikroimmuntherapie bei Depressionen | www.mikroimmuntherapie.comWeniger Sonnenstunden, graubehangenes Wetter, kühle Temperaturen – die dunkle Jahreszeit schlägt häufig auf das Gemüt. Dies führt dazu, dass sich einige Personen eher zu Hause zurückziehen und wenig Motivation für verschiedene Aktivitäten finden. Auch eine gesteigerte Müdigkeit kann eine der Folgen sein. In einigen Fällen bleibt es nicht bei einem kleinen „Stimmungstief“, sondern es entwickelt sich eine Depression. Die Mikroimmuntherapie bei Depressionen hat zum Ziel, das Gleichgewicht zwischen Immun-, Nerven- und Hormonsystem wiederherzustellen. Welche Bedeutsamkeit die Erkrankung mittlerweile einnimmt, zeigt eine Schätzung der WHO. Laut dieser wird die Depression im Jahr 2020 in den Industrieländern auf der Liste der häufigsten Erkrankungen auf Position zwei (hinter den Herz- und Kreislauferkrankungen) stehen.

Was ist eine SAD?

Ein vorübergehender bedrückter Gemütszustand ist etwas ganz Normales und stellt noch keine Depression dar. Insbesondere in den kürzeren Herbst- und Wintertagen kann es vorkommen, dass sich Personen antriebsloser und verstimmter als gewöhnlich fühlen. Tritt dieses Gefühl regelmäßig zur Winterzeit auf, kann es sich hingegen um eine sogenannte saisonal abhängige Depression (SAD) handeln. Sie wird auch als Herbst-Winter-Depression oder lediglich als Winterdepression bezeichnet und stellt eine seltene Unterform der depressiven Erkrankung dar. Rund ein Prozent ist von dieser Art der Depression betroffen. Als ergänzende Behandlungsmethode kann die Mikroimmuntherapie bei Depressionen, die sowohl saisonal als auch jahreszeitenunabhängig auftreten, eine sanfte Unterstützung bieten. Häufig kann dadurch zumindest die Menge der benötigten Antidepressiva gesenkt werden, teilweise können die Patienten auch ganz auf die starken Medikamente verzichten.

Woran lässt sich eine Depression erkennen?

Verschiedene Symptome können im Zusammenhang mit einer Depression auftreten. Häufig fühlen sich die Betroffenen abgespannter, ohne Energie und klagen über Konzentrationsschwäche. Des Weiteren können Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust und Schlafstörungen auftreten. Ebenfalls charakteristisch für eine Depression ist das Gefühl, nichts mehr empfinden zu können. Mut-, Freud- und Kraftlosigkeit führen oftmals dazu, dass sich die betroffenen Personen zunehmend isolieren und selbst einfache Tätigkeiten plötzlich zu anstrengend wirken. Im Gegensatz zu den sonst typischen Symptomen einer Depression wie Schlafstörungen und Appetitlosigkeit ist die Winterdepression durch Heißhunger auf Süßes sowie Gewichtszunahme und erhöhte Müdigkeit geprägt. In besonders schweren Fällen können depressive Erkrankungen in einer Selbstabneigung und in suizidalen Gedanken münden.

All diese individuell zusammenwirkenden Symptome schränken die Lebensqualität der Betroffenen stark ein. Auch wenn die Depression ein Krankheitsbild ist, wird sie vielfach noch als persönliche Schwäche anstatt als ernste Erkrankung gesehen. Umso wichtiger ist es, dass das allgemeine Bewusstsein für Depressionen erhöht wird und neue Therapien gefunden werden, um Betroffenen besser helfen zu können. Die Mikroimmuntherapie bei Depressionen zählt zu den sanften Therapieansätzen, die keine Nebenwirkungen haben. Durch eine Stärkung und Regulierung der immunitären Prozesse will sie die Hilfe zur Selbsthilfe des Körpers unterstützen.

Der Zusammenhang zwischen dem Immunsystem und Depressionen

Das Nerven- und das Immunsystem stehen in einer engen Verbindung. Durch eine Störung des Immunsystems kann das Zusammenspiel dieser beiden wichtigen Komponenten ins Ungleichgewicht geraten. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass eine fehlerhafte Immunantwort eine depressive Erkrankung fördern kann. Zudem wirkt sich eine Depression auch auf das Immunsystem auf. Bei dieser Wechselwirkung setzt die Mikroimmuntherapie bei Depressionen an. Im normalen Zustand wehrt sich der menschliche Körper mit entzündungsfördernden und entzündungshemmenden Eiweißen (Zytokinen) gegen Angriffe von außen. Ist der Körper beispielsweise einem anhaltenden Stress ausgesetzt, gerät dieses Gleichgewicht des Organismus ins Wanken, wodurch die einwandfreie Funktionsweise des Immunsystems gestört wird. Infolgedessen tritt häufig eine erhöhte Anfälligkeit gegenüber der entzündlichen Zytokine auf.

Gelangen die überschüssigen entzündungsfördernden Proteine ins Gehirn, kann dies zu verschiedenen Prozessen führen. Zum einen kann die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse überreizt werden, wodurch vermehrt das Stresshormon Cortisol ausgestoßen wird. Zum anderen ist es möglich, dass der Serotoninspiegel sinkt, sodass weniger Glückshormone ausgesandt werden.

Die Rolle der Mikroimmuntherapie bei Depressionen – so kann sie helfen

Die Mikroimmuntherapie bei Depressionen bietet eine sanfte und nebenwirkungsfreie Methode, die die übrigen Behandlungen ergänzen kann, ohne diese in ihrer Wirksamkeit negativ zu beeinflussen. Bei der Mikroimmuntherapie werden immunkompetente Moleküle (Zytokine, Wachstumsfaktoren, Nukleinsäuren) gezielt eingesetzt, um den zuvor beschriebenen immunitären Prozessen, die eine Depression verursachen können, entgegenzuwirken. Sie setzt somit auf Stoffe, die von Natur aus im menschlichen Körper vorkommen und wesentlich am immunitären Prozess beteiligt sind. Somit spricht die Mikroimmuntherapie dieselbe Sprache wie der Körper selbst.

Die einzelnen Bestandteile liegen in physiologischen Verdünnungen nach dem Arndt-Schulz-Gesetzt vor, sodass die jeweilige Immunantwort moduliert, aber nicht blockiert oder überreizt wird. Bei der Therapie der Depression wird die Regelkreisstörung der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse durch die Regulation der TH1-, TH2- und TH3-Zytokine behoben. Dies wird unter anderem dadurch erzielt, indem das Hormon CRF in einer hohen Potenzierung eingesetzt wird, um den Cortisollevel zu senken.

Weitere Therapiemöglichkeiten bei Depressionen

Depressionen werden häufig durch eine psychotherapeutische Betreuung und medikamentöse Therapiemöglichkeiten behandelt. Hierbei können verschiedene Klassen von Antidepressiva unterschieden werden, die je nach genauem Befund zur Anwendung kommen. Oftmals begleiten starke Nebenwirkungen die medikamentöse Therapie. Durch den ergänzenden Einsatz der Mikroimmuntherapie bei Depressionen ist es vielfach möglich, nicht nur eine Medikamentenreduktion zu bewirken, sondern diese unter Umständen überflüssig zu machen und somit auch die Nebenwirkungen zu verringern oder auszuschalten.

Speziell bei der Winterdepression bietet sich zudem häufig eine Lichttherapie an, um eine allgemeine Verbesserung des Gemütszustands zu bewirken. Ebenfalls unterstützend können Bewegungstherapien und sozialpädagogische Maßnahmen sein.

Kontaktieren Sie die MeGeMIT bei Fragen zur Mikroimmuntherapie.

Bitte beachten Sie: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.