Sequentielle Informationsübermittlung

Die Präparate der Mikroimmuntherapie basieren auf der sequentiellen Informationsübermittlung, einer der Grundprinzipien dieser Therapie. Worum geht es bei diesem Prinzip? Alle Handlungen, die von lebenden Organismen durchgeführt werden (ausgehend von einer simplen Bewegung, bis hin zur Sekretions-Stimulierung, Zerstörung von Tumorzellen, Geweberegeneration …) entwickeln sich dank der Kommunikation zwischen den beteiligten Zellen. Allgemein findet die zelluläre Kommunikation in Kaskaden mit aufeinanderfolgenden Prozessen statt, was heißt, dass die Zellen nacheinander aktiviert werden und agieren.

Die Immunantwort erfolgt genau nach diesem Prinzip. Sobald das Immunsystem ein Antigen erkennt, analysiert es die Herkunft desselben und aktiviert andere immunkompetente Zellen durch die Freisetzung von Zytokinen. Dies wird als angeborene Immunreaktion bezeichnet.

Wenn der Fremdkörper dadurch nicht bekämpft werden kann, werden neue Zellen rekrutiert und eine erworbene Immunreaktion in die Wege geleitet. Vom Auftreten und Eindringen des Fremdkörpers bis hin zu dessen Bekämpfung treten unterschiedliche Immunantworten auf, die auf der kaskadenartigen Informationsübermittlung durch Zytokine basieren. Diese Kaskade von Zytokinen wird als sequentielle Informationsübermittlung bezeichnet.

Die in der Mikroimmuntherapie eingesetzten Präparate ahmen diese Zytokin-Kaskaden nach, indem sie die Verabreichung der Zytokine gleichmäßig über bestimmte Zeiträume verteilen. Um den Patienten die richtige Reihenfolge in der Einnahme der Medikamente zu ermöglichen und zu garantieren, sind die dosierten Kapseln nummeriert und mit verschiedenen Farben gekennzeichnet.

Die sequenzielle Informationsübermittlung ermöglicht dem aus dem Gleichgewicht geratenen Immunsystem, seine Fähigkeit der systematischen Abwehrreaktion wieder aufzunehmen. Durch ständiges Wiederholen wird die Informationsaufnahme gefördert.

Ein paar Kommentare zu “Sequentielle Informationsübermittlung

  1. Ina Dreke Weiser

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich war beruflich Pharmaberaterin für Naturheilkunde und habe ein Heilpraktikerstudium gemacht.
    Da ich seit vielen Jahren offenbar an einer Abwehrschwäche leide, die offenbar mit Herpes-Viren zusammenhängt (Habe Antikörper gegen alle Herpes-Typen incl. Eppstein-Barr und Zytomegalie, gehe ich davon aus, daß einer dieser Viren ständig latent vorhanden arbeitet. Es fühlt sich an wieLippen-Herpes, es gibt aber keine Blasen, nur Entzündungszeichen, an 2 Fingergelenken sind Verdickungen entstanden, ohne Rheuma-Faktor-Nachweis bzw. ohne Antikörper gegen Zellkerne. Ich bin sicher, daß mir eine Mikro-Immuntherapie helfen könnte. (ich behandle zur Zeit mit Sanum-Präparaten, da ich auch unter Histaminintoleranz und Nahrungsmittelunverträglichkeiten gelitten habe, was schon viel besser geworden ist)
    Ich wohne in Deutschland in Berlin und würde gern wissen, woher ich diese Therapie
    bekommen könnte und wie teuer so etwas ungefähr ist.
    Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ina Dreke-Weiser

  2. Astrid van Hoorn-Grüll

    Hallo Ina,
    Bin zufällig auf Deinen Beitrag gestoßen und teile (leider) die selben Probleme wie Du.
    Ich nehme seit April die Mittel der Mikroimmuntherapie von Dr. Glady Brüssel. Initiiert wurde das Prozedere durch die Klinik Schloss Friedensburg, eigentlich eine dermatologische Fachklinik mit Schwerpunkt Immunologie und einer absolut kompetenten Chefärztin. Kann ich nur empfehlen.
    LG
    Astrid

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