Was kann die Mikroimmuntherapie?

Was kann die Mikroimmuntherapie? Die Mikroimmuntherapie ist, wie der Name schon sagt, eine Immuntherapie, bei der unter anderem Botenstoffe, die auch das Immunsystem verwendet, zum Einsatz kommen. Allerdings nicht in den in der Schulmedizin üblichen Dosierungen, die teilweise mit erheblichen Nebenwirkungen einhergehen, sondern in Mikro-Dosierungen. Dadurch ist die Mikroimmuntherapie optimal verträglich. Sie wird dort eingesetzt, wo das Immunsystem Unterstützung braucht, um effizient gegen äußere und innere krankmachende Faktoren vorzugehen. Dies können sowohl akute als auch chronische Krankheiten wie Rheuma, Parkinson oder Multiple Sklerose sein. Ziel der Mikroimmuntherapie ist es, einem überforderten Immunsystem den Weg zur wirkungsvollen Reaktionsweise zu zeigen. Sie schult gewissermaßen das Immunsystem darin, selbst wieder angemessen aktiv zu werden.

Im Zentrum der Mikroimmuntherapie: das Immunsystem

Die Mikroimmuntherapie kann bei verschiedensten Erkrankungen die Behandlung unterstützen und Verbesserungen der Lebensqualität erzielen. Auch wenn es sich dabei um unterschiedlich komplexe Krankheiten mit variablen Ursachen und Symptomen handelt, ist der Schlüssel der Behandlung bei allen Therapiemöglichkeiten der gleiche: das Immunsystem. Als unser natürliches Abwehrsystem schützt es unseren Körper und trägt so dazu bei, dass wir gesund bleiben. Bei Patienten mit verschiedenen Erkrankungen konnte festgestellt werden, dass das Immunsystem aus dem Gleichgewicht geraten ist und nicht mehr seine natürliche Funktion erfüllt. Darum setzt die Mikroimmuntherapie genau dort an, indem es mit unterschiedlich stark verdünnten Immunbotenstoffen das Abwehrsystem wieder in Balance bringt.

Mikroimmuntherapie bei Autoimmunerkrankungen – Wenn der Körper sich selbst zerstört

Bei einem gesunden Menschen sorgt das Immunsystem dafür, dass fremde, bösartige Eindringlinge wie Viren und Bakterien erkannt und bekämpft werden, um den Körper zu schützen. Leiden Patienten unter einer sogenannten Autoimmunerkrankung, stuft das Immunsystem jedoch auch gesundes körpereigenes Gewebe als schädlich ein und bekämpft es. Die Folge sind häufig chronische Entzündungen, die je nach Art der Autoimmunerkrankung, an verschiedenen Organen, Gelenken, Nerven oder anderen Gewebearten auftreten und diese nach und nach zerstören. Dies geht oft mit einer stark eingeschränkten Lebensqualität der Patienten einher. Die Mikroimmuntherapie bei Autoimmunerkrankungen kann in solchen Fällen das Leben der Betroffenen stark erleichtern, da sie direkt am Immunsystem ansetzt und es durch die Zugabe natürlicher Botenstoffe wieder ins Gleichgewicht bringen. Auch Rheuma ist eine solche fehlgeleitete Reaktion des Immunsystems. Die Mikroimmuntherapie bei Knochen- und Gelenkbeschwerden kann deshalb in vielen Fällen die Beschwerden der Patienten mindern, indem sie die Wirkungsweise des Immunsystems reguliert.

Mikroimmuntherapie bei Darmerkrankungen – an der Ursache ansetzen

Bei vielen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa liegt die Ursache in einer dauerhaften Entzündung der Darmschleimhaut, die vermutlich durch eine überschießende Reaktion des Immunsystems ausgelöst wird. Patienten leiden unter typischen Symptomen wie Bauchschmerzen, Blähungen oder Durchfall, die nicht nur sehr schmerzhaft sein können, sondern gleichzeitig die Lebensqualität stark vermindern. Die Mikroimmuntherapie bei Darmerkrankungen verfolgt daher das Ziel, die Immunreaktion wieder in die richtigen Bahnen zu lenken und so die Entzündung einzudämmen. Darüber hinaus sorgen die in Schüben auftretenden Symptome bei den Patienten für Angst und Stress, wodurch weitere Symptome hinzukommen und die Betroffenen sich mehr und mehr zurückziehen. Auch hier kann die Mikroimmuntherapie bei Stress und Depressionen sowohl akut als auch präventiv helfen, da auch diese Wechselwirkungen mit dem Immunsystem haben.

Bei welchen anderen Erkrankungen kann die Mikroimmuntherapie eingesetzt werden?

Folgende Anwendungsgebiete können ebenfalls mit der Mikroimmuntherapie behandelt werden:
Mikroimmuntherapie bei Infektionserkrankungen
Mikroimmuntherapie als ergänzende Krebstherapie
Mikroimmuntherapie bei neurologischen Beschwerden
Mikroimmuntherapie bei Allergien
Mikroimmuntherapie bei Hauterkrankungen

Für wen eignet sich die Mikroimmuntherapie?

Die Mikroimmuntherapie bietet den großen Vorteil, dass sie bei einer Vielzahl von Erkrankungen zum Einsatz kommen kann. Prinzipiell eignet sie sich für Patienten aller Altersgruppen, die unter einer Erkrankung leiden, bei der das Immunsystem involviert ist. Mittlerweile wissen Forscher, dass bei über 90 Prozent aller Erkrankungen das Immunsystem beteiligt ist. Die Mikroimmuntherapie kann ergänzend zur schulmedizinischen Behandlung angewendet werden. Durch den gezielten Einsatz von Zytokinen und anderen Immunbotenstoffen bewirkt sie, je nach eingesetzter Konzentration, eine Regulierung oder Stärkung des Immunsystems. Patienten sollten zunächst immer mit dem behandelnden Arzt besprechen, in welcher Form und Dosierung die Mikroimmuntherapie eingesetzt werden kann, damit sie die körpereigenen Heilungsfunktionen bestmöglich unterstützt.

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Bitte beachten Sie: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.