Wenn der Kopf versagt – die MIT bei neurologischen Erkrankungen

Mikroimmuntherapie bei neurologischen ErkrankungenDie neurologischen Erkrankungen umfassen zahlreiche Krankheitsbilder, die von Schwindel über Schlafstörungen bis hin zu Bewegungsstörungen, Demenzen und Vergesslichkeit reichen. Häufig verlaufen neurologische Erkrankungen schrittweise. Da Erkrankungen wie Demenzen und Morbus Parkinson bisher nicht heilbar sind, kommen den ganzheitlichen Therapieansätzen eine große Bedeutung zu.

Das Bestreben liegt in erster Linie darin, den Betroffenen ein Plus an Lebensqualität zu bieten und den Verlauf sowie die Verschlimmerung der Krankheit bestmöglich auszubremsen. Eine solche Therapie stellt die MIT bei neurologischen Erkrankungen dar. Durch ihre je nach Krankheit spezifische Zusammensetzung bietet sie bei unterschiedlichen Krankheitsbildern Hilfe: Die Zytokine, Wachstumsfaktoren und spezifischen Nukleinsäuren liegen in verschiedenen Verdünnungsstufen vor, um sanft auf den Organismus einzuwirken und ihn zur gewünschten, ausgleichenden Immunreaktion auf die neurologischen Störungen zu bewegen.

Typische neurologische Erkrankungen

Zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen gehören z. B. Morbus Parkinson, Multiple Sklerose sowie Kopfschmerzen und Migräne. Prinzipiell können sie in allen Lebensabschnitten auftreten, im höheren Alter steigt jedoch das Risiko für viele der Krankheitsbilder an.

Im Fall von Alzheimer sind beispielsweise die Fresszellen im Gehirn überaktiv und schütten vermehrt Zytokine (Proteine) aus, die Entzündungsprozesse in Gang setzen. Die Fresszellen sind dann nicht mehr in der Lage, alle Zytokine wieder zu beseitigen, sodass sich diese zwischen den Nervenzellen als sogenannte Plaques ansammeln. Infolgedessen wird die Informationsübertragung gehemmt und es kommt letztendlich zum Abbau der Nervenzellen.

Bei Multiple Sklerose (MS) nehmen Mediziner an, dass das Immunsystem bestimmte Eiweiße, die sich auf der sogenannten Mark- beziehungsweise Myelinscheide (der Hülle, die die Nervenfasern umgibt und die Weiterleitung der Nervenimpulse beschleunigt) fälschlicherweise als gefährlich einstuft. Der Körper richtet seine Abwehrmechanismen folglich gegen das eigene, gesunde Gewebe (Autoimmunreaktion). Durch die Zerstörung der Markscheiden ist die Nervenfunktionsleistung gestört und verlangsamt. Dies führt zu einer Beeinträchtigung der gesteuerten Körperfunktionen.

Der Abbau von Neuronen beziehungsweise der Zellen der Markscheiden ist irreversibel. Häufig sind die genauen Ursachen, die zu den Krankheiten führen, noch weitestgehend unklar. Da jedoch das Immunsystem als wichtiger Grundpfeiler der Gesundheit eine zentrale Rolle spielt und in einer wechselseitigen Beziehung mit zahlreichen Reaktionen des Organismus steht, stellt die Unterstützung der körpereigenen Immunabwehr einen wichtigen Therapieansatz dar.

Symptome und Verlauf bei Demenz und Alzheimer

Demenz umfasst mehr als 50 verschiedene Krankheitsbilder, die mit einer fortschreitenden Störung der Gedächtnisleistung einhergehen. Die häufigste Form ist die Alzheimer-Demenz. Sie macht etwa 60 Prozent der Demenz-Fälle aus. Die Symptome setzen schleichend ein und verstärken sich mit der Zeit. Charakteristisch für die Erkrankung sind der zunehmende Gedächtnisverlust und eine fortschreitende Vergesslichkeit. Häufig geraten vor allem aktuelle Geschehnisse in Vergessenheit, während die Patienten Erlebnisse und Erinnerungen aus jungen Jahren noch abrufen können. Wiederholen Personen immer wieder dieselben Sätze und Geschichten, verlernen sie alltägliche Handgriffe (z. B. Kochen, das Bedienen von Geräten) und verlegen sie immer häufiger Sachen, können dies Anzeichen für eine Alzheimer-Demenz sein.

Da die Erkrankung in Schüben verläuft, kann vor allem in den frühen Phasen durch eine gezielte Therapie das Fortschreiten der Demenz gebremst werden. Welche einzelnen Therapieschritte dafür notwendig sind, hängt von dem individuellen Befund des Patienten ab. Die Behandlung wird daher an die Person angepasst. Insbesondere Gedächtnistraining und ein regulierendes Einwirken auf die Funktionen des Immunsystems spielen hierbei eine wesentliche Rolle.

Symptome und Verlauf bei Morbus Parkinson

Morbus Parkinson zählt zu den neurodegenerativen Erkrankungen. Die Krankheit ist bisher nicht heilbar und durch einen langsam voranschreitenden Rückgang der Dopamin-produzierenden Nervenzellen gekennzeichnet. Der Botenstoff ist für die Informationsübertragung zwischen der Substantia nigra und dem Corpus striatum zuständig. Der Dopaminmangel wirkt sich auch auf weitere Botenstoffe im Körper aus, sodass es schließlich zu den charakteristischen Symptomen kommt. Hierzu zählen vor allem Bewegungsstörungen und partielle Bewegungslosigkeit. Parkinson-Betroffene können ihren Bewegungsablauf nicht mehr kontrolliert steuern.

Folgende Hauptsymptome können für die Erkrankung festgehalten werden:

    • Rigor (erhöhte Muskelspannung führt zu Starre und Steifheit)
    • Tremor (Zittern, insbesondere in Ruhe)
    • posturale Instabilität (mangelnde Stabilität bei aufrechter Körperhaltung)

Als Begleitsymptome können zudem Depressionen, Stimmungsschwankungen, Schluck- und Kaubeschwerden, Veränderung der Artikulation sowie Schlafstörungen auftreten. Im Verlauf der Krankheit verschlimmern sich die Symptome, wodurch die Patienten in ihrem alltäglichen Leben immer weiter eingeschränkt werden. Im späteren Stadium der Erkrankung bildet sich bei einem Großteil der Parkinson-Patienten (bei etwa einem Drittel) eine zusätzliche Demenz heraus.

Zu den Therapiemaßnahmen zählen unter anderem die Einnahme von Medikamenten, Hirnschrittmacher, physikalische Maßnahmen und psychotherapeutische Hilfe. Auch Nahrungsmittelergänzungen und Immuntherapien werden vielfach in die Behandlung integriert.

Wie wirkt die MIT bei neurologischen Erkrankungen wie Morbus Parkinson?

Ziel der MIT bei neurologischen Erkrankungen ist es, den fortschreitenden Verlust der neuronalen Verbindungen und Leistungsfähigkeit weitestmöglich zu verhindern beziehungsweise zu verlangsamen. Dazu setzt sie neuronale Wachstumsfaktoren und andere potenzierte, natürliche Wirkstoffe ein. Je nach Indikation liegen die Wirkstoffe in verschiedenen Verdünnungsstufen vor, um die gewünschte Immunantwort zu fördern, zu modulieren oder zu hemmen. Bei Morbus Parkinson ist die Behandlung mit der Mikroimmuntherapie beispielsweise daraufhin ausgerichtet, die Überlebens- und Regenerationsfähigkeit der Neuronen, die für die Dopaminproduktion zuständig sind, zu verbessern. Zudem sollen Inflammationsreaktionen sowie der oxidative Stress reduziert werden.

Präventionsmaßnahmen mithilfe der Mikroimmuntherapie

Das Risiko für neurodegenerative Erkrankungen wie Demenz, Alzheimer und Parkinson steigt mit dem Alter an. Je nach erblicher Vorbelastung kann es sinnvoll sein, präventive Maßnahmen zu ergreifen, bevor die jeweiligen Erkrankungen überhaupt erst auftreten. Die Wirkstoffkonzentrationen der Mikroimmuntherapeutika liegen im Low Dose– und Ultra Low Dose-Bereich, sodass die Behandlung sehr gut verträglich ist. Bisher sind keine Nebenwirkungen bekannt. Werden das Immunsystem und die Zellfunktionen bereits frühzeitig unterstützt, kann dies einem Verlust der Nervenzellen entgegenwirken. Hierbei erhebt die Mikroimmuntherapie nicht den Anspruch, neurodegenerative Erkrankungen gänzlich verhindern zu können. Sie zielt jedoch darauf ab, die ungestörte Funktionsfähigkeit der Zellen und somit auch die körperliche und geistige Fitness bestmöglich zu unterstützen.

Kontaktieren Sie die MeGeMIT bei Fragen zur Mikroimmuntherapie.

Bitte beachten Sie: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.