Zum Start der Freibadsaison: Schutz vor Warzen

Mikroimmuntherapie bei InfektionserkrankungenWarzen nach einem Schwimmbadbesuch sind nichts Unübliches. Vor allem Kinder sind häufig von der Ansteckung betroffen. Fast jedes Kind kommt in seinem Leben mit Warzen in Berührung. Manchmal sind es so wenige, unauffällige Warzen, dass sie gar nicht erst bemerkt werden. Im Freibad ist die Ansteckung mit Warzenviren aufgrund der geringen Bekleidung und des hohen Kontakts verschiedener Menschen sehr leicht. Für die Bekämpfung von Virusinfektionen ist ein starkes und intaktes Immunsystem die Grundvoraussetzung. Die Mikroimmuntherapie bei Infektionen zielt darauf ab, eventuelle Dysbalancen im Immunsystem zu korrigieren und es zu einer natürlichen, fehlerfreien Immunreaktion hin auszurichten. Dabei setzt die Mikroimmuntherapie auf Wirkstoffe, die auch von Natur aus im menschlichen Körper vorkommen. Sie ist somit sehr gut verträglich und besitzt keine toxischen Nebenwirkungen.

Was sind Warzen?

Als Warzen (Verrucae) werden gutartige Wucherungen der Haut bezeichnet. Die Auslöser sind Viren. Die meisten Warzen entstehen durch den Kontakt mit dem Humanen Papillomavirus (HPV). Es kann von Mensch zu Mensch wandern, beispielsweise beim Händeschütteln, beim barfuß Gehen im Schwimmbad oder über Gegenstände. Bei einer HPV-Infektion werden meist die Schleimhäute befallen und ein unkontrolliertes tumorartiges Wachstum ausgelöst. In der Regel sind die entstehenden Wucherungen unbedenklich und es entstehen die genannten Warzen. Bei einigen Typen des Virus können sich aber auch ernstere Erkrankungen bilden, darunter Gebärmutterhalskrebs. Daher ist es wichtig, bei einer HPV-Infektion das Immunsystem bestmöglich zu unterstützen, damit es gegen die Viren vorgehen kann. Umweltbelastungen, Stress, Krankheiten oder andere innere wie äußere Faktoren können den fehlerfreien Funktionsablauf des Immunsystems stören. Hier kann die Mikroimmuntherapie durch den Einsatz immunkompetenter Botenstoffe einen wichtigen Beitrag leisten, um das Immunsystem wieder in die „richtigen Bahnen“ zu lenken.

Welche Faktoren begünstigen Warzen?

  • ein geschwächtes Immunsystem
  • verstärktes Schwitzen (z. B. Fußschweiß)
  • Hauterkrankungen wie Neurodermitis
  • kleine Verletzungen der Haut
  • Rauchen
  • Diabetes

Diagnose von Warzen

In der Regel sind Warzen harmlos und benötigen keine Behandlung. Empfinden die Betroffenen die Hautveränderungen jedoch als unangenehm und kosmetisch störend, können sie sie vom Arzt entfernen lassen. Warzen, die unbedingt ärztlich untersucht werden sollten, sind jene, die

  • bluten,
  • entzündet sind,
  • sich auf anderen Hauterkrankungen (z. B. Neurodermitis) befinden oder
  • sich schnell ausbreiten.

Zudem lassen sich die sogenannten Alterswarzen manchmal schwer von Hautkrebs unterscheiden. Auch hier sollte vorsichtshalber ärztlicher Rat aufgesucht werden.

Die Diagnose von Warzen ist meist nicht schwierig. Der Arzt erkennt sie oftmals schon am Aussehen. Des Weiteren deuten die Form, die Struktur und die Lage der gutartigen Wucherungen darauf hin, um welche Warzen-Art es sich handelt. Im Zweifelsfall kann der Arzt auch eine Gewebeprobe entnehmen, um eine sichere Diagnose zu stellen. Auch die HPV-Viren können auf derartige Weise nachgewiesen werden.

Therapiemöglichkeiten bei Warzen

Häufig bereiten Warzen keine weiteren Probleme und verschwinden nach einiger Zeit selbstständig wieder. Stellen die Warzen jedoch einen kosmetischen Störfaktor dar oder bereiten sie Beschwerden (z. B. Dornwarzen an der Fußsohle, die beim Gehen schmerzen), können die Warzen von einem Arzt entfernt werden (z. B. durch Vereisung oder mithilfe spezieller Cremes). Zudem informiert der Experte gern, welche Mittel für die Behandlung zu Hause geeignet sind.

Auch wenn die Warzen mithilfe schulmedizinischer Mittel erfolgreich beseitigt wurden, lassen viele Patienten außer Acht, dass sich das Humane Papillomavirus weiterhin im Körper befinden kann. Ist das Immunsystem durch irgendwelche Einflüsse geschwächt (z. B durch Schwermetallbelastung, Pestizide, Giftstoffe, Stress oder Krankheiten), kann es zu erneuten Ausbrüchen von Warzen kommen. Überdies können durch den Virus auch schwerwiegendere Erkrankungen ausgelöst werden. Daher ist es wichtig, eine Behandlung zu finden, die auch das Virus im Körper unter Kontrolle bringen kann und das Immunsystem aktiv unterstützt.

Wie kann die Mikroimmuntherapie bei Warzen helfen?

Die Mikroimmuntherapie ist eine Form der Immuntherapie. Sie basiert auf den Kenntnissen der Immunologie und der viralen Pathophysiologie. Sublingual werden die Wirkstoffe (Zytokine wie Interleukine, Interferone, Chemokine und Wachstumsfaktoren sowie spezielle Nukleinsäuren) in den Organismus aufgenommen und stehen direkt im Kontakt mit den an der Immunreaktion beteiligten Komponenten. Die Mikroimmuntherapie zielt darauf ab, das nicht effizient arbeitende Immunsystem zu unterstützen und es wieder in seine natürliche Balance zu bringen. Hierbei muss es sich nicht zwangsläufig um ein geschwächtes Immunsystem handeln, sondern das Immunsystem kann beispielsweise auch überschießend reagieren (wie im Fall von Allergien) oder fehlgeleitet sein (wie bei Autoimmunkrankheiten). Arbeitet das Immunsystem durch die Hilfe der Mikroimmuntherapie wieder angemessen, kann es die Bekämpfung der HPV-Viren in Gang setzen und einer weiteren Vermehrung der Viren entgegenwirken. Da die Bestandteile der Mikroimmuntherapeutika in sehr geringer Dosierung vorliegen, treten keine toxischen Nebenwirkungen auf. Die Behandlung ist sehr gut verträglich und mit weiteren Behandlungsansätzen problemlos kombinierbar. Zudem ist die schonende Behandlungsform auch für Kinder bedenkenlos geeignet. Oftmals kann man durch den Einsatz der Mikroimmuntherapie auf die schmerzhafte Entfernung der Warzen verzichten.

Studien zur Wirksamkeit von Mikroimmuntherapeutika

In einer Studie aus dem Jahr 2016 wurde 36 Frauen, die sich mit dem Humane Papillomavirus angesteckt hatten, eine Behandlung mit der Mikroimmuntherapie angeboten. Die Frauen, die sich gegen die Mikroimmuntherapie entschieden, wurden als Kontrollgruppe gegenübergestellt. In beiden Gruppen befanden sich letztendlich 18 Frauen. Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass bei einem hohen Anteil der mit der MIT therapierten Frauen nach einem Jahr ein Rückgang der HPV zu verzeichnen war. 77,8% der mit der Mikroimmuntherapie behandelten Patientinnen wiesen keinen pathologischen Befund mehr auf, während es in der Kontrollgruppe nur 44,4% waren. Obwohl die Kontrollgruppe einen vergleichsweise höheren Anteil junger Frauen besaß und die Heilungschancen bei Frauen unter 25 Jahren sehr hoch sind, verzeichnete die mit der MIT behandelte Gruppe dennoch eine höhere Heilungsrate. Die Studie bestätigt somit die Wirksamkeit des Mikroimmuntherapeutikums gegen Humane Papillomaviren, die einerseits Gebärmutterhalsveränderungen und andererseits Warzen auslösen können.

Kontaktieren Sie die MeGeMIT bei Fragen zur Mikroimmuntherapie.

Bitte beachten Sie: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.