Komplementärmedizin und Alternativmedizin bei Heuschnupfen

Komplementärmedizin und Alternativmedizin bei Heuschnupfen MeGeMIT

Um die typischen Beschwerden im Frühjahr in den Griff zu bekommen, suchen immer mehr Menschen in der Alternativmedizin für Heuschnupfen eine Lösung. Etwa 30 Prozent der Europäer leiden unter Heuschnupfen – Tendenz steigend. In den Industrieländern stellt Heuschnupfen die am häufigsten vorkommende Allergie dar. Der Name ist etwas irreführend, da Betroffene weder allergisch auf Heu reagieren noch dauerhaft erkältet sind. Vielmehr reagieren sie auf Blütenpollen von Bäumen, Gräsern und Kräutern, die im Frühjahr und Sommer durch die Luft fliegen. Im Körper von Allergikern kommt es dabei zu einer überempfindlichen Abwehrreaktion des Immunsystems gegen diese Pflanzenpollen, sodass Betroffenen die Augen jucken oder brennen, die Nase läuft und es zu Niesattacken kommt. Neben herkömmlichen Behandlungsmethoden erfreuen sich Komplementärmedizin und Alternativmedizin bei Heuschnupfen wachsender Beliebtheit.

Was ist Heuschnupfen?

Heuschnupfen ist eine Pollenallergie, die auch saisonaler Schnupfen oder „Pollinosis“ genannt wird. Unter dem Begriff „allergischer Schnupfen“ werden alle allergischen Schnupfenarten, also auch der Heuschnupfen, zusammengefasst. Auslöser dafür sind durch die Luft fliegende Allergene. Beim allergischen Heuschnupfen bilden Pflanzenpollen die Allergene, die das Immunsystem überreagieren lassen. Daneben gibt es noch den durch Hausstaubmilben ausgelösten allergischen Schnupfen und die seltener auftretende Allergie auf Tierhaare oder Schimmelpilze. Diese drei führen unbehandelt ganzjährig zu Beschwerden.

Für Pollenallergiker liegt die Hauptbelastungszeit zwischen April und August. Allerdings fliegen die ersten Frühblüherpollen bereits im Februar oder März und bei klarem Wetter können Spätblüherpollen sogar noch im September und Oktober aktiv sein. Allergiker haben somit häufig von Februar bis Oktober mit den entsprechenden Beschwerden zu kämpfen. Dagegen helfen klassische Immunsuppressiva oder Mittel der Alternativmedizin bei Heuschnupfen.

Wie entsteht Heuschnupfen?

Allgemein ist Heuschnupfen eine allergische Reaktion des Körpers auf verschiedene Pollenarten beziehungsweise auf Hausstaub. Bevor sich eine solche Abwehrreaktion ausbildet, erfolgt im Körper ein erster Kontakt mit dem Allergen – allerdings ohne Symptome. Ein gesundes Immunsystem erkennt in Pflanzenpollen und Hausstaub keine Bedrohung und ignoriert sie daher. Besteht jedoch eine genetische Veranlagung zur Ausbildung einer Allergie, dann werden Pollen oder Hausstaub als Krankheitserreger identifiziert und als solche behandelt. In der Folge beginnen die Lymphozyten (weiße Blutkörperchen) mit der Produktion von Antikörpern, die sich dann gegen das Allergen wenden und es bekämpfen. Deshalb haben Betroffene Erkältungserscheinungen wie Niesen und manchmal auch Husten. Der Körper versucht durch erhöhte Schleimhautaktivität, die vermeintlichen Erreger loszuwerden. Lösungen, um nicht nur die Symptome, sondern die Ursachen einer Allergie zu behandeln, bietet die Alternativmedizin für Heuschnupfen.

Komplementärmedizin und Alternativmedizin bei Heuschnupfen

Bei Allergien wie Heuschnupfen oder bei allergischem Asthma kann die Mikroimmuntherapie (MIT) erfolgreich eingesetzt werden und dazu beitragen, den Organismus zu einer ausgeglichenen ‪Immunantwort zurückzuführen. Da die Mikroimmuntherapie direkt am Immunsystem ansetzt, zielt sie nicht nur auf die Linderung von Symptomen, sondern auch auf die Behebung der Ursachen. Wer die Mikroimmuntherapie anwendet, kann damit nicht nur den Konsum von antiallergischen Medikamenten senken, sondern auch eine Steigerung des Wohlbefindens erzielen. Zwei Monate vor der Pollensaison eingesetzt, kann die Mikroimmuntherapie den Verlauf der Allergie signifikant mildern und die Symptome sogar vollständig zum Verschwinden bringen. In der Bekämpfung von Allergien halten die Komplementärmedizin und die Alternativmedizin für Heuschnupfen mit der Mikroimmuntherapie gute Lösungen bereit.

 

Bitte beachten Sie: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.