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Burnout Behandlung Mikroimmuntherapie

Wenn plötzlich alles schwerfällt – was tun bei Burnout?

Burnout Behandlung Mikroimmuntherapie

Das ist die Frage vieler Betroffener und Angehöriger: Was tun bei Burnout? Burnout zählt zu den modernen Krankheitsbildern unserer heutigen Leistungsgesellschaft. Nach einem langen Tag oder einer anstrengenden Woche erschöpft auf der Couch zu versinken und am Wochenende eventuell keine Lust zu haben, den Hobbys nachzugehen, Freunde zu treffen oder den Haushalt zu machen, ist verständlich und kennt sicherlich so gut wie jeder. Zudem kann es im Beruf sowie im Privaten übergangsweise drunter und drüber gehen, sodass wir uns teilweise überfordert oder sogar ohnmächtig fühlen. In den meisten Fällen lässt dieser Zustand zügig wieder nach und der Alltag normalisiert sich.

Bei anderen Personen bleiben das Arbeitspensum und die Ansprüche an sich selbst hoch, die private Belastung bleibt bestehen und Überforderung, Schlappheit, Müdigkeit und Kraftlosigkeit halten an. Der Körper steht ständig unter Druck und die Betroffenen fühlen sich wie ausgebrannt. Im Gegensatz zu normalen stressigen Lebensabschnitten kann es sich dann um ein Burnout handeln. Oftmals fällt es bereits schwer, offen darüber zu sprechen und sich Hilfe zu suchen, da Erkrankungen wie Burnout in der Gesellschaft leider noch oft tabuisiert oder abgetan werden. Was kann man bei Burnout tun? Wie hängt Burnout mit dem Immunsystem zusammen? Und welche Hilfe bietet die Mikroimmuntherapie bei psychischen Erkrankungen wie Burnout?

Burnout – was steckt hinter der Bezeichnung?

Das Burnout-Syndrom ist eine Erkrankung, die durch körperliche und emotionale Erschöpfung gekennzeichnet ist. Aus dem Englischen übersetzt bedeutet Burnout so viel wie ausgebrannt sein. Den ersten wissenschaftlichen Artikel über die Erkrankung verfasste in den 1970er Jahren der Psychologe Herbert Freudenberger, der damit auch die Bezeichnung Burnout prägte. Er schilderte eigene Erfahrungen, bei denen er jahrelang über seine Kräfte hinaus arbeitete, bis irgendwann nichts mehr ging und er ausgebrannt war.

Burnout wird im psychisch-medizinischen Bereich heute als eine Erkrankung der Rubrik „Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung“ klassifiziert.

Was tun bei Burnout: Alarmsignale

In vielen Fällen verläuft Burnout schleichend und langsam. Bis zum Punkt des Ausgebranntseins vergehen Monate bis Jahre. Bei jedem Menschen zeigen sich die Erkrankung und die Auswirkungen sehr individuell. Dennoch gibt es einige Anzeichen, die auf ein Burnout hinweisen können, die im Folgenden aufgelistet sind. Es müssen nicht alle Faktoren gleichzeitig auftreten. Zudem können einzelne oder mehrere Faktoren auch auf andere Erkrankungen hindeuten, weshalb immer eine ärztliche oder therapeutische Rücksprache erfolgen sollte.

  • Überlastung, hohe Arbeitslast
  • Anhaltende Müdigkeit, Erschöpfung
  • Konzentrationsschwierigkeiten, Unentschlossenheit bei Entscheidungsfindungen
  • Lustlosigkeit, Antriebslosigkeit
  • Verringerte Fantasie und Kreativität
  • Vorwürfe gegen Familie und Freunde, „Bitterkeit“, Rückgang von Empathie
  • Gefühl mangelnder Anerkennung
  • Körperliche Beschwerden wie Brustschmerzen/Engegefühl in der Brust, Atembeschwerden, Verspannungen, Rückenschmerzen u. a.

Risikofaktoren für ein Burnout

 

Risikofaktoren Burnout

Es gibt unterschiedliche Einflüsse, die zu einem Burnout beitragen können. Sie sind von Person zu Person verschieden und lassen sich in äußere Faktoren und innere Faktoren unterteilen.

Äußere Faktoren:

  • Hohe Arbeitslast
  • Konkurrenzdruck
  • Fehlende Anerkennung der Arbeit
  • Offene Konflikte
  • Ständige Erreichbarkeit in der modernen Zeit
  • Ungerechtigkeit
  • Mobbing
  • Abwertung
  • Familiäre Schicksalsschläge und private Probleme („in Arbeit flüchten“)

Innere Faktoren:

  • Unrealistische Erwartungen an sich selbst
  • Perfektionismus
  • Überzogener Ehrgeiz
  • Zweifel am eigenen Handeln und Sein
  • Keine Schwächen eingestehen wollen
  • Nicht nach Hilfe fragen wollen
  • Unentbehrlichkeit („nur ich kann das erledigen“)

 

Die Burnout-Phasen

Es gibt verschiedene Modelle, die den Verlauf des Burnout-Syndroms darstellen und charakterisieren. Wir beziehen uns in der folgenden Darstellung nicht direkt auf ein bestimmtes Modell, sondern fassen den Krankheitsverlauf in gekürzter Form zusammen. Burnout verläuft sehr individuell und mitunter von Person zu Person unterschiedlich. Die folgende Darstellung ist somit nicht auf alle Burnout-Fälle zu übertragen.

Burnout Symptome und Verlauf

Burnout verläuft in Stadien – bis hin zur völligen Erschöpfung und Kraftlosigkeit. Der Verlauf ist dabei immer individuell.

 

Corona-Burnout – psychische Belastung durch die Pandemie

Während der Pandemiezeit fühlten sich zahlreiche Personen einer sehr hohen psychischen Belastung ausgesetzt. Die Erkrankungswelle selbst und die damit einhergehenden Beschränkungen, Maßnahmen sowie individuelle Anpassungen erhöhten den psychischen Druck und die Last enorm. Folglich stiegen auch die Fälle und Risiken für psychische Erkrankungen wie Burnout (Homeoffice, fehlende Trennung zwischen Arbeit und Familie, Verschwimmen von Arbeitszeiten, höhere Arbeitslast in Berufen des Gesundheitssektors) und Depressionen (Isolation, Zukunftsängste, Ungewissheit, Hoffnungslosigkeit) stark an. Auch Long-COVID wirkt sich vielfach negativ auf die psychische Gesundheit aus.

Was tun bei Burnout: Therapiemöglichkeiten

Die Therapie bei Burnout setzt sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammen und wird auf die Bedürfnisse der Patientin oder des Patienten hin ausgerichtet. Mithilfe einer psychotherapeutischen Unterstützung werden Wege aufgezeigt, mit der alltäglichen Last im Beruf, im Privatleben sowie in der Gefühlswelt umzugehen. Vor allem Organisation, Arbeitsteilung und eine gewisse Distanz zum Beruf werden besprochen sowie geübt. Die Therapie kann in Einzel- und Gruppensitzungen erfolgen und durch weitere Angebote (z. B. Musiktherapie, Physiotherapie u. v. m.) ergänzt werden. Zusätzlich können neue Hobbys und Entspannungsübungen helfen, innere Anspannungen und Stress zu reduzieren. Je nach individueller Ausprägung können auch medikamentöse Ansätze erfolgen (z. B. zur Linderung der Begleitsymptome und körperlicher Beschwerden).

Nicht zu vernachlässigen sind auch die Bedeutung eines gesunden Lebensstils und eines gestärkten Immunsystems bei der Bewältigung psychischer Erkrankungen wie Burnout. So kann auch die Mikroimmuntherapie als wichtige Komponente in die Burnout-Therapie eingeflochten werden. Durch ihre sehr gute Verträglichkeit kann sie mit weiteren Therapieansätzen kombiniert und somit problemlos in bereits bestehenden Therapieplänen ergänzt werden.

Mehr zur Mikroimmuntherapie bei Burnout erfährst Du am Ende dieses Artikels!

Einem Burnout entgegensteuern – was kann ich selbst tun?

Was tun bei Burnout? Die Antwort auf diese Frage ist so individuell wie die Erkrankung selbst. Solltest Du Anzeichen bei Dir entdeckt haben oder Dich bereits schon sehr ausgelaugt und kraftlos fühlen, sprich mit Deinem Arzt oder Therapeuten, um die geeignete Behandlung festzulegen.

Um ein Burnout bestmöglich zu vermeiden oder aktiv dagegen anzusteuern, kannst Du selbst einige Ratschläge befolgen. Dazu gehören:

  • Abstand zur Arbeit gewinnen (nicht vermehrt über die Arbeitszeiten hinaus arbeiten, Urlaub nehmen, freie Tage für Erholung und sich selbst nutzen)
  • Aufgabenteilung zulassen und Arbeiten delegieren
  • To-Do-Listen und Prioritäten festlegen (dabei realistisch bleiben und sich nicht übernehmen)
  • Perfektionismus reduzieren
  • Lernen, Nein zu sagen
  • Gesund und ausgewogen ernähren
  • Bewegung an der frischen Luft
  • Pausen einlegen und aktiv erholen
  • Entspannungsübungen, Meditation oder Hobbies, die für Dich erholsam und entspannend sind
  • Stresslevel reduzieren
  • Genügend und erholsam schlafen
  • Selbstwert steigern (eigene kleine Erfolge anerkennen und schätzen, auch „Fehler“ und eigene Schwächen sind in Ordnung)
  • Eventuell Tagebuch anlegen (über tägliche Ereignisse oder Gefühle, um sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, kleine Erfolge zu erkennen u. Ä.)

Zusammenhang von Immunsystem und Psyche

Zwischen dem Immunsystem und der Psyche besteht eine enge Wechselbeziehung. Immunitäre Dysbalancen können sich mit der Zeit negativ auf die psychische Gesundheit auswirken und Erkrankungen wie Burnout, Depressionen, chronischen Stress oder das chronische Erschöpfungssyndrom begünstigen beziehungsweise verstärken. Andersrum tragen psychische Faktoren wie Stress oder anhaltende Ängste und andere psychische Belastungen dazu bei, dass das Immunsystem nicht mehr fehlerfrei arbeiten kann. So können Stresshormone die Aktivität der Immunzellen bremsen oder sogar die Anzahl der Immunzellen senken. Im Ergebnis werden wir anfälliger für Infekte sowie zahlreiche andere Erkrankungen.

Einen wichtigen Beitrag zur Behandlung von Erkrankungen wie Burnout oder Depressionen leistet demnach auch ein gestärktes und intakt arbeitendes Immunsystem. Hier setzt die Mikroimmuntherapie an und hilft dem Immunsystem, wieder in das natürliche Gleichgewicht zu finden und dadurch auch psychische Belastungen auf immunitärer Ebene zu reduzieren.

Die Mikroimmuntherapie bei Burnout – so leistet sie sanfte Unterstützung

Die Mikroimmuntherapie ist eine Low-Dose-Immuntherapie. Sie enthält Botenstoffe (Zytokine), die der Körper kennt und selbst nutzt, um die Kommunikation zwischen verschiedenen Teilnehmern der Immunreaktion zu ermöglichen. Diese Zytokine liegen in stark verdünnter Form vor (low dose und ultra-low dose), sodass sie den Körper und vor allem das Immunsystem nicht negativ oder aggressiv beeinflussen. Stattdessen modulieren sie den Ablauf des Immunsystems auf sanfte Weise. Sie trainieren es, bis die immunitären Abläufen wieder so ausgeglichen sind, wie es ursprünglich vorgesehen war. Somit kann die Mikroimmuntherapie dabei helfen, überschießende Reaktionen des Immunsystems (z. B. bei Allergien) zu reduzieren, und bei unzureichender Immunantwort diese zu fördern (z. B. bei Infektanfälligkeit).

Im Fall von Burnout ist das Ziel der Mikroimmuntherapie, dem Körper und Immunsystem dabei zu helfen, innere Ruhe und Stärke zurückzuerlangen. Vor allem die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol soll dabei reduziert werden, um dem anhaltenden Stress entgegenzuwirken. Zudem sollen Entzündungsherde gemindert werden. Sie entstehen als natürliche Abwehrreaktion des Körpers und dienen in erster Linie dazu, schädliche Erreger oder entartete Zellen zu beseitigen – sie sind also eine nützliche Schutzfunktion. Ist das Immunsystem jedoch gestört, können sie negative Auswirkungen begünstigen, sodass es wichtig ist, das Immunsystem wieder in seine natürliche Balance zu bringen.

Diese Entzündungen können bei Burnout beispielsweise im Gehirn vorkommen und für Verstimmungen, Gereiztheit, Leistungsabbau und Müdigkeit verantwortlich sein. Mit dem durch die Mikroimmuntherapie gestärkten Immunsystem fühlst Du Dich wieder ausgeglichener, Dir fällt Entspannung leichter und Du kannst neue Kraft tanken.

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Wechseljahre Symptome Mikroimmuntherapie

Unbeschwert durch die Wechseljahre: Symptome und Beschwerden sanft lindern

Wechseljahre Symptome MikroimmuntherapieSie sind fester Bestandteil im Leben einer jeden Frau, haben aber häufig einen negativen Ruf: die sogenannten Wechseljahre. Oftmals werden sie mit unangenehmen Veränderungen und Beschwerden in Verbindung gebracht, beispielsweise mit Hitzewallungen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen, die sogar zu depressiven Episoden werden können. Mit einem positiven Mindset und einfachen Verhaltensregeln können typische Wechseljahresbeschwerden für viele Frauen jedoch aktiv gelindert werden. Erfahre hier, wie Du möglichst unbeschwert durch die Wechseljahre kommst und Deine Gesundheit sowie Dein Immunsystem unterstützen kannst. Außerdem verraten wir Dir, wie die Mikroimmuntherapie bei Beschwerden und Depressionen während der Wechseljahre helfen kann.

Was genau sind die Wechseljahre?

Die Wechseljahre sind eine Phase der hormonellen Umstellung bei Frauen, die zum Ende der Fruchtbarkeit führen. Im medizinischen Bereich tragen sie die Bezeichnung Klimakterium. Durchschnittlich erleben Frauen in Deutschland das Klimakterium mit Anfang 50. Es handelt sich jedoch um eine sehr individuelle Erfahrung, die sich auch später oder teilweise deutlich früher ereignen kann. Vorzeitige Wechseljahre treten bei etwa einem Prozent der Frauen auf.

Die Wechseljahre sind übrigens kein abrupter Umbruch, sondern ein Prozess, der sich schrittweise ereignet. Sie lassen sich somit in unterschiedliche Phasen einteilen.

  1. Prämenopause: Der Körper bereitet sich allmählich auf das Ende der Fruchtbarkeit vor und verringert nach und nach die Produktion weiblicher Sexualhormone. Dadurch kann es zu ersten Unregelmäßigkeiten bei der Monatsblutung kommen.
  2. Perimenopause: Es treten weitere Unregelmäßigkeiten bei der Monatsblutung auf, die auch teilweise aussetzen kann. Zudem wird sie für gewöhnlich immer schwächer. Im Allgemeinen ist damit die Phase ein bis zwei Jahre vor sowie etwa ein Jahr nach der letzten Monatsblutung gemeint.
  3. Menopause: Mit der Menopause ist der Zeitpunkt der letzten Monatsblutung und damit das Ende der Fruchtbarkeit gemeint. Sicher feststellen lässt sie sich meist, wenn es mindestens ein Jahr keine Monatsblutung mehr gab – damit kann sie oft erst rückblickend datiert werden.
  4. Postmenopause: Die Postmenopause beginnt etwa zwölf Monate nach der letzten Monatsblutung. Zu diesem Zeitpunkt kommt der Hormonhaushalt im Körper vieler Frauen allmählich wieder zur Ruhe, da er sich an die neuen Umstände gewöhnt hat und relativ stabil bleibt.

Was passiert während der Wechseljahre?

Die Wechseljahre sind der Lebensabschnitt, in dem die Eierstöcke ihre Aufgaben langsam und schrittweise einstellen. Bereits während der Geburt ist die Anzahl an Eizellen beziehungsweise Eibläschen (Follikel) der Frau genetisch festgelegt. Zu einem bestimmten individuellen Zeitpunkt sind keine Follikel mehr vorhanden. Der Körper bereitet sich dann nicht weiter auf eine mögliche Schwangerschaft vor, worauf auch die Produktion der weiblichen Sexualhormone wie Östrogen und Progesteron nachlässt. Infolgedessen kommt es letztendlich zum vollständigen Ausbleiben der Monatsblutung (Menopause). Diese hormonelle Umstellung bedeutet nicht nur das Ende der Fruchtbarkeit, sie kann auch verschiedene körperliche Veränderungen und individuelle Beschwerden für die betroffenen Frauen mit sich bringen.

Wechseljahre Symptome: Welche Beschwerden treten häufig auf?

Wechseljahre Symptome

Der Verlauf und die möglichen Symptome der Wechseljahre sind sehr individuell. Hier siehst Du einige mögliche Symptome, die auftreten können.

Wie kommt es zu Depressionen in den Wechseljahren?

Es ist nicht abschließend geklärt, ob das auftretende vorübergehende Chaos der Hormone auch direkt an der Entstehung von Depressionen beteiligt ist. Fest steht, dass sich die hormonellen Schwankungen nicht nur körperlich, sondern auch psychisch auswirken. Zudem ist es für viele Frauen schwer, das Ende der Fruchtbarkeit zu akzeptieren. Die zusätzlichen Begleitbeschwerden stellen ebenfalls eine Belastung für die Frauen dar. All das kann dazu führen, dass die Frauen unzufriedener, unglücklicher und auch depressiv werden können. Auch hier spielen die persönliche Wahrnehmung und die Individualität der Wechseljahre eine große Rolle, wodurch jede Frau diese Lebensphase anders empfindet und durchlebt.

Einflüsse der Wechseljahre auf das Immunsystem

Die hormonelle Umstellung während der Wechseljahre geht auch am Immunsystem nicht spurlos vorbei. Durch Beschwerden wie Schlafstörungen oder trockene Schleimhäute kann auch die immunitäre Funktion geschwächt werden, was es Erregern und Infekten erleichtert, die Gesundheit negativ zu beeinflussen. Bei den betroffenen Frauen kann es somit häufiger zu Erkältungen, Magen-Darm-Beschwerden, Hautproblemen oder einem allgemeinen Leistungsabfall sowie einem Schwächegefühl kommen.

Die Stärkung der immunitären Abwehr stellt somit einen wichtigen Schritt dar, um gesund und möglichst unbeschwert durch die Wechseljahre zu kommen. Wie Du Dein Immunsystem unterstützen und häufige Beschwerden oder Symptome der Wechseljahre reduzieren kannst, erfährst Du im folgenden Abschnitt.

Das kannst Du bei typischen Beschwerden tun

Zu Beginn sei gesagt: So vielseitig die Wechseljahre sind, so individuell und zahlreich sind auch die Möglichkeiten, die bei unliebsamen Wechseljahresbeschwerden eingesetzt werden können. Probiere am besten aus, was Dir guttut, und spreche Dich regelmäßig mit Deinem Arzt oder Therapeuten ab.

  1. Ernährung: Unsere Ernährungsweise beeinflusst unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden direkt. Achte daher auf eine gesunde, ausgewogene und vitamin- sowie nährstoffreiche Ernährung, da sie all das liefert, was Dein Körper und das Immunsystem benötigen. Insbesondere frische Zutaten, Kräuter und Gewürze sollten auf dem täglichen Speiseplan stehen. Reduziere stattdessen Genussmittel, Zucker, Salz und Fertigprodukte.
  2. Bewegung und Sport: Sport hilft sehr vielen Frauen in den Wechseljahren, typische Beschwerden zu meistern. Die körperliche Ertüchtigung hilft dabei, das Risiko für Gewichtszunahmen zu verringern, den Muskelapparat und die Knochen zu unterstützen, den Blutdruck im Normalbereich zu halten und auch die Stimmung zu heben. Sport verschafft häufig ein Wohlgefühl. Somit kann auch Depressionen aktiv entgegengewirkt werden.
  3. Schlaf: Ausreichend und erholsamer Schlaf ist sehr wichtig, damit der Körper und das Immunsystem sich regenerieren können und fit bleiben. Während der Wechseljahre leiden viele Frauen unter Schlafstörungen. Mit einer festen Schlafroutine, gezielten Entspannungen sowie pflanzlichen Mitteln kann der Schlaf unterstützt werden. Solltest Du unter Schlafproblemen leiden, sprich auch mit Deinem Arzt oder Therapeuten darüber, welche weiteren Möglichkeiten es gibt.
  4. Positiv denken: Die Einstellung zu den Wechseljahren trägt ebenfalls viel dazu bei, wie wir diese durchleben. Gehe optimistisch und positiv an diese neue Lebensphase heran. Sie ist etwas ganz Natürliches und keinesfalls eine Erkrankung, die unbedingt einer Behandlung bedarf. Für eventuelle Beschwerden und unliebsame Symptome während der Wechseljahre gibt es heutzutage diverse sanfte Methoden, die dabei helfen, diese zu lindern. Ein positives Mindset ist ebenfalls wichtig, um Stimmungstiefs und das Risiko für Depressionen in den Wechseljahren zu senken.
  5. Neues ausprobieren: Indem Du die Wechseljahre als eine normale Lebensphase, die Dir neue Chancen und Sichtweisen ermöglichen kann, akzeptierst, kannst Du auch neue Vorlieben und Hobbys für Dich entdecken. Probiere doch einfach mal etwas Neues aus und gehe den Alltag ruhig und entspannt an. Du wirst feststellen, dass sich so sehr viele spannende neue Wege auftun können.

Mikroimmuntherapie und Frauengesundheit

Auch die Mikroimmuntherapie bietet einen hilfreichen Ansatz, um gesund, möglichst unbeschwert und vor allem mit einem gekräftigten Immunsystem die Wechseljahre zu erleben. Die natürlichen Bestandteile in der Mikroimmuntherapie sind Botenstoffe, die auch das körpereigene Immunsystem zur internen Kommunikation verwendet. Es handelt sich unter anderem um sogenannte Zytokine, die in geringer Dosierung (low dose und ultra-low dose) vorliegen. Dadurch sind sie sehr gut verträglich und unterstützen das Immunsystem auf eine sehr sanfte Weise, indem sie die natürlichen Abläufe berücksichtigen.

Während der Wechseljahre kann die Mikroimmuntherapie an mehreren Stellen ansetzen. Allem voran sorgt sie dafür, das mitunter geschwächte Immunsystem wieder in seine natürlichen Stärken zurückzubringen beziehungsweise eine Schwächung der immunitären Abwehr von vornherein zu vermeiden. Mit einem starken Immunsystem lässt sich das Risiko für Infekte, Magen-Darm-Erkrankungen, Hautreizungen oder Herz-Kreislauf-Problemen senken.

Zudem können typische Beschwerden und Symptome der Wechseljahre wie unter anderem Schlafstörungen verringert werden. Auch auf die Konzentrationsfähigkeit, das allgemeine Wohlbefinden sowie auf die psychische Gesundheit kann sich das sehr positiv auswirken. Nicht zuletzt lässt sich durch die gezielte Behandlung eine Depression in den Wechseljahren bestenfalls vermeiden oder sanft lindern (zusätzlich zu anderen Therapien) – denn auch zwischen der Psyche und dem Immunsystem besteht eine starke Verbindung.

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Wenn Du Dich für das Thema Wechseljahre und Mikroimmuntherapie interessierst, haben wir einen weiteren Artikel für Dich, den Du unter dem folgenden Link findest: ➤ https://mikroimmuntherapie.com/was-passiert-mit-dem-immunsystem-in-den-wechseljahren/. Möchtest Du hingegen mehr darüber erfahren, wie die Mikroimmuntherapie bei Depressionen helfen kann, schau gern hier vorbei: ➤ Depressionen sanft behandeln. Des Weiteren finden Du hier die Broschüre ➤ Mikroimmuntherapie für Frauen.


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Sommerdepression Mikroimmuntherapie

Winterblues im Juli?

Wenn der Sommer gar nicht sonnig ist

Sommerdepression MikroimmuntherapieHaben Sie sich mal gefragt, wieso der Begriff “Winterdepression” jedem geläufig ist, wobei die “Sommerdepression” nicht zu unserem alltäglichen Wortschatz gehört? Das Sonnenlicht setzt Neurotransmitter im Gehirn frei und soll unsere Stimmung heben. Wer könnte es also wagen, mitten in der schönsten Zeit des Jahres Trübsal zu blasen und eine Depression zu entwickeln? Sie werden sich wundern -– vor dem Problem stehen einige. Doch die gute Nachricht ist: Mithilfe der Mikroimmuntherapie lässt sich einer Sommerdepression sanft entgegen steuern.

Depression trotz frohlockender Sommerzeit?

Strandspaziergänge, Picknick im Grünen, farbenfrohe Sonnenuntergänge, luftige Kleidung, Schwimmen im Meer – der Sommer klingt mit all seinen Facetten so verlockend und im Normalfall freuen wir uns auf die lichtintensiven Monate im Jahr. Schließlich führt UV-Strahlung auch zur Produktion des stimmungsfördernden Vitamin D.

Wie ist es also zu erklären, dass bei diesem Ambiente jemand in einer grauen Wolke hängt, sich lustlos und antriebslos fühlt? Dieser “jemand” steht übrigens nicht alleine da. Immer mehr Deutsche leiden unter einer Sommerdepressionen und fühlen sich dabei unverstanden. Dabei sind die Ursachen durchaus nachvollziehbar, wenn man sie einmal näher betrachtet.

Wie kann es zu einer Sommerdepression kommen?

Etwa 4 bis 6 Prozent der Bevölkerung leiden unter einer Sommerdepression, junge Frauen zwischen 20 und 40 Jahren sind dabei am häufigsten betroffen. Depressionen sind sehr vielschichtig und in der Regel nicht auf eine einzige Ursache zurückzuführen. Vielmehr spielen bei der Entstehung einer Depression verschiedene Faktoren eine Rolle. Bei einer Sommerdepression könnten folgende Triggersituationen Auslöser sein:

1. Hormonsalat: Als mögliche Ursache für die Verstimmungen im Sommer wird die Melatoninproduktion des Körpers in Betracht gezogen. Melatonin ist ein wichtiger Botenstoff, der unseren Schlaf-Wach-Rhythmus regelt. Das Hormon wird aus der Zirbeldrüse im Gehirn ausgeschüttet, wenn es dunkler wird – infolgedessen werden wir müder und schlafen ein. Wenn die Tage im Sommer länger sind und die Sonne heller strahlt, könnte es zu Störungen bei der Produktion und/oder Ausschüttung des Hormons kommen. Dies führt zu innerer Unruhe, könnte aber auch andere chemische Prozesse beeinflussen, die schließlich zu einer echten Depression führen.

2. Falsche Erwartungen: Oft setzen wir uns selbst zu sehr unter Druck und gehen davon aus, dass dieser Sommer unvergesslich sein muss. Jeder um einen herum plant mit Vorfreude Aktivitäten im Freien und gemeinsame Sommererinnerungen. Dabei kann das Gefühl entstehen, man müsse auf Knopfdruck glücklich sein. Dieser Druck kann dazu führen, dass man Freude und Glück vortäuscht, was wiederum bewirkt, dass man sich im Freundeskreis oder auch im Kreise der Familie nicht mehr authentisch gibt. Das löst erneutes Unwohlsein aus. Ein Teufelskreis beginnt.

3. Dem Körper zu nah: Unweigerlich fallen bei den heißen Temperaturen die Hüllen; man sieht und zeigt mehr nackte Haut, als so manchem lieb ist. Der direkte Vergleich mit anderen Personen und ein kritischer Blick auf den eigenen Körper können dazu beitragen, sich plötzlich nicht mehr wohl in seiner Haut zu fühlen. Problemzonen bleiben nicht einfach nur kleine Röllchen, die man gegebenenfalls mit gezieltem Training und einer Ernährungsumstellung loswerden könnte, sondern entwickeln sich zu einer großen Problemzone auf unserer Seele.

4. Schlafentzug: Oft macht es uns die Hitze im Sommer schwer, in einen tiefen und erholsamen Schlaf zu finden. Dabei ist dieser besonders für unser Immunsystem sehr entscheidend, denn im Schlaf steigt die Anzahl an natürlichen Abwehrzellen. Ist unser Immunsystem nun nicht mehr in Balance, sind wir generell anfälliger für Krankheiten. Doch besonders im Hinblick auf mögliche Depressionen sollten wir unser Immunsystem immer gut gestärkt wissen. Denn das Immunsystem und die Psyche stehen in einer engen Wechselbeziehung.

5. Nachwirkungen von COVID: Eine Infektion mit COVID-19 kann von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich verlaufen. Während einige Patienten die Erkrankung (fast) ohne Symptome auskurieren, klagen andere wiederum über anhaltende Symptome, auch wenn sie schon lange wieder als negativ getestet wurden. Als Langzeitfolgen sind insbesondere Müdigkeit, Erschöpfung, Konzentrationsschwäche und verminderte Leistungsfähigkeit bekannt. Aufgrund der veränderten Weltsituation, möglicher Verluste im Freundes- und Bekanntenkreis, beruflicher Veränderungen sowie vor allem auch aufgrund sozialer Isolation sind seit der COVID-Pandemie psychologische Probleme und Spätfolgen wie Depressionen weit verbreitet.

Einfach nur schlecht gelaunt oder depressiv – wo liegt die Grenze zur Depression?

Zwar leiden bei weitem nicht so viele Personen an einer Sommerdepression wie an einer Winterdepression, die Folgen sind darum aber nicht weniger belastend. Während eine Winterdepression insbesondere durch extreme Müdigkeit gekennzeichnet ist, kommt es bei sommerlichen Verstimmungen meist zu innerer Unruhe, Nervosität, Appetit- und Schlaflosigkeit sowie Konzentrationsstörungen. Treten mindestens zwei Jahre hintereinander in der schönsten Jahreszeit depressive Verstimmungen auf, so schließen Experten eine Sommerdepression nicht aus.

Typische Symptome einer Sommerdepression

Typische Symptome einer Sommerdepression – MeGeMIT

Anhand der einzelnen vorliegenden Symptome wird eine Depression in leicht, mittelgradig oder schwer unterteilt. Die leichte Ausprägung der Depression umfasst zwei Hauptsymptome und mindestens zwei zusätzliche Symptome. Bei einer mittelgradigen depressiven Phase liegen zumeist zwei Hauptsymptome und mindestens drei zusätzliche Symptome vor. Leiden Personen unter allen drei Hauptsymptomen sowie mindestens vier Zusatzkriterien, wird dies als schwere depressive Episode beschrieben. In jedem Fall ist die Depression dadurch gekennzeichnet, dass die Indikatoren länger als zwei Wochen ohne Unterbrechung anhalten.

Grauer statt blauer Himmel – und was nun?

Die Behandlung einer Depression basiert zunächst grundlegend auf zwei Säulen: der Medikamentengabe in Form von Antidepressiva und der Psychotherapie. Häufig werden beide Therapieformen kombiniert und zudem durch weitere Maßnahmen ergänzt.

Da immunitäre Dysbalancen ein möglicher Faktor in der Entstehung einer Depression sind, kann auch die Mikroimmuntherapie ein sinnvoller Teil des Behandlungskonzeptes sein. Mithilfe körpereigener Immunbotenstoffe wie Zytokine und spezifische Nukleinsäuren strebt sie den Ausgleich der Dysbalancen im Immunsystem an. Da körpereigene Stoffe verwendet werden, ist es ein schonendes Verfahren, das die „Sprache des Immunsystems“ spricht.

Außerdem: Die gut verträglichen Mikroimmuntherapeutika können bei einer Depression vielfach dabei helfen, die erforderliche Menge an nebenwirkungsreichen Antidepressiva zu senken oder sogar gänzlich überflüssig zu machen. Auf keinen Fall sollten Antidepressiva jedoch plötzlich abgesetzt, sondern vorsichtig schrittweise reduziert werden – und nie ohne genaue Absprache mit dem Therapeuten.

Therapie und Lebensstil gehen bei Sommerdepression Hand in Hand

Sind Sie bereits in guten Therapeutenhänden aufgehoben und verfolgen die verschriebene Therapie, ist das schon mal eine gute Basis, der Sommerdepression aktiv entgegenzuwirken.
Zusätzlich kann die persönliche Einstellung einen Beitrag dazu leisten, schneller aus dem Tief herauszukommen.

1. Öffne Dich: Viele Betroffene fühlen sich missverstanden, weil sie sich nicht jubelnd dem Strandausflug anschließen möchten und dem Sommer generell mit trauriger Miene begegnen. Zuerst ist es wichtig, den Zustand zu akzeptieren und zu wissen, dass man in dieser Situation nicht allein dasteht. Ein Gespräch mit einer Vertrauensperson kann erleichternd in der Situation sein. Vertraut man den Gemütszustand jemandem an, so kann neben Verständnis vielleicht auch eine aktive Hilfestellung dabei herauskommen, um schneller die grauen Wolken zu verscheuchen.

2. Sei weniger streng mit Dir: Verlangen Dir nicht zu viel ab. Es reicht, täglich ein paar kleine Schritte in die neue Richtung zu machen. Nimm Dir selbst den Druck und unternehme erstmal nur Dinge, die Dir auch wirklich Freude bereiten.

3. Stärke Dein Bewusstsein: Bewegung an der frischen Luft ist eine sehr gute Maßnahme bei Sommerdepressionen. Am Ende eines warmen Sommertags tut es gut, im Freien die Abendsonne auf der Haut zu spüren, Blumen zu riechen oder einfach barfuß durch den Sand zu laufen. Nimm die Natur wahr und genieße sie aktiv. Achte zudem auf eine bewusste Atmung. Oft tut es gut, mit einem tiefen Seufzer den ganzen Ballast abzuwerfen. Wenn Dir der Sinn nach Begleitung steht, frage Deine Vertrauensperson, ob sie Dich begleiten möchte. Interessante Gespräche können nämlich ebenso der Seele Streicheleinheiten bieten.

4. Verfolge einen gesunden Lebensstil: Vermeide nach Möglichkeit Alkohol und andere Genussmittel, da diese das Auf und Ab Deiner körperlichen und seelischen Verfassung noch weiter verstärken können. Nimm stattdessen viel frisches Obst und Gemüse zu Dir und achte unbedingt auf eine ausreichende Trinkmenge. Denn auch der Wasserhaushalt hat einen großen Einfluss auf Kreislauf und Wohlbefinden im Sommer.

Raus aus dem Tief der Sommerdepression!

Du weißt nun, dass die Sommerdepression kein Ammenmärchen ist und dass Du damit nicht allein dastehst. Auch wenn die Winterdepression weitaus bekannter ist, ist die Sommerdepression eine anerkannte Krankheit, die ernst genommen werden sollte.

Glücklicherweise gibt es viele Möglichkeiten, die man selbst aktiv im Alltag umsetzen kann, um dem Stimmungstief zu begegnen. Diese sollten Hand in Hand mit der verschriebenen Therapie gehen, wie beispielsweise der Mikroimmuntherapie. Wichtig ist dabei, einen erfahrenen und kompetenten Therapeuten zu haben, der einen auf dem Weg aus der Sommerdepression heraus begleitet. Denn es ist in jedem Fall einfacher, diesen Weg gemeinsam mit einem verlässlichen Begleiter zu gehen.

 

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Bitte beachte: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.

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