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Kategorie: Psychoneurologie Seite 4 von 5

Psychoneurologische Krankheitsbilder (u.a. Stress, Ängstlichkeit, Burnout, Depression, Schlafstörungen)

Sommerdepression Mikroimmuntherapie

Winterblues im Juli?

Wenn der Sommer gar nicht sonnig ist

Sommerdepression MikroimmuntherapieHaben Sie sich mal gefragt, wieso der Begriff “Winterdepression” jedem geläufig ist, wobei die “Sommerdepression” nicht zu unserem alltäglichen Wortschatz gehört? Das Sonnenlicht setzt Neurotransmitter im Gehirn frei und soll unsere Stimmung heben. Wer könnte es also wagen, mitten in der schönsten Zeit des Jahres Trübsal zu blasen und eine Depression zu entwickeln? Sie werden sich wundern -– vor dem Problem stehen einige. Doch die gute Nachricht ist: Mithilfe der Mikroimmuntherapie lässt sich einer Sommerdepression sanft entgegen steuern.

Depression trotz frohlockender Sommerzeit?

Strandspaziergänge, Picknick im Grünen, farbenfrohe Sonnenuntergänge, luftige Kleidung, Schwimmen im Meer – der Sommer klingt mit all seinen Facetten so verlockend und im Normalfall freuen wir uns auf die lichtintensiven Monate im Jahr. Schließlich führt UV-Strahlung auch zur Produktion des stimmungsfördernden Vitamin D.

Wie ist es also zu erklären, dass bei diesem Ambiente jemand in einer grauen Wolke hängt, sich lustlos und antriebslos fühlt? Dieser “jemand” steht übrigens nicht alleine da. Immer mehr Deutsche leiden unter einer Sommerdepressionen und fühlen sich dabei unverstanden. Dabei sind die Ursachen durchaus nachvollziehbar, wenn man sie einmal näher betrachtet.

Wie kann es zu einer Sommerdepression kommen?

Etwa 4 bis 6 Prozent der Bevölkerung leiden unter einer Sommerdepression, junge Frauen zwischen 20 und 40 Jahren sind dabei am häufigsten betroffen. Depressionen sind sehr vielschichtig und in der Regel nicht auf eine einzige Ursache zurückzuführen. Vielmehr spielen bei der Entstehung einer Depression verschiedene Faktoren eine Rolle. Bei einer Sommerdepression könnten folgende Triggersituationen Auslöser sein:

1. Hormonsalat: Als mögliche Ursache für die Verstimmungen im Sommer wird die Melatoninproduktion des Körpers in Betracht gezogen. Melatonin ist ein wichtiger Botenstoff, der unseren Schlaf-Wach-Rhythmus regelt. Das Hormon wird aus der Zirbeldrüse im Gehirn ausgeschüttet, wenn es dunkler wird – infolgedessen werden wir müder und schlafen ein. Wenn die Tage im Sommer länger sind und die Sonne heller strahlt, könnte es zu Störungen bei der Produktion und/oder Ausschüttung des Hormons kommen. Dies führt zu innerer Unruhe, könnte aber auch andere chemische Prozesse beeinflussen, die schließlich zu einer echten Depression führen.

2. Falsche Erwartungen: Oft setzen wir uns selbst zu sehr unter Druck und gehen davon aus, dass dieser Sommer unvergesslich sein muss. Jeder um einen herum plant mit Vorfreude Aktivitäten im Freien und gemeinsame Sommererinnerungen. Dabei kann das Gefühl entstehen, man müsse auf Knopfdruck glücklich sein. Dieser Druck kann dazu führen, dass man Freude und Glück vortäuscht, was wiederum bewirkt, dass man sich im Freundeskreis oder auch im Kreise der Familie nicht mehr authentisch gibt. Das löst erneutes Unwohlsein aus. Ein Teufelskreis beginnt.

3. Dem Körper zu nah: Unweigerlich fallen bei den heißen Temperaturen die Hüllen; man sieht und zeigt mehr nackte Haut, als so manchem lieb ist. Der direkte Vergleich mit anderen Personen und ein kritischer Blick auf den eigenen Körper können dazu beitragen, sich plötzlich nicht mehr wohl in seiner Haut zu fühlen. Problemzonen bleiben nicht einfach nur kleine Röllchen, die man gegebenenfalls mit gezieltem Training und einer Ernährungsumstellung loswerden könnte, sondern entwickeln sich zu einer großen Problemzone auf unserer Seele.

4. Schlafentzug: Oft macht es uns die Hitze im Sommer schwer, in einen tiefen und erholsamen Schlaf zu finden. Dabei ist dieser besonders für unser Immunsystem sehr entscheidend, denn im Schlaf steigt die Anzahl an natürlichen Abwehrzellen. Ist unser Immunsystem nun nicht mehr in Balance, sind wir generell anfälliger für Krankheiten. Doch besonders im Hinblick auf mögliche Depressionen sollten wir unser Immunsystem immer gut gestärkt wissen. Denn das Immunsystem und die Psyche stehen in einer engen Wechselbeziehung.

5. Nachwirkungen von COVID: Eine Infektion mit COVID-19 kann von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich verlaufen. Während einige Patienten die Erkrankung (fast) ohne Symptome auskurieren, klagen andere wiederum über anhaltende Symptome, auch wenn sie schon lange wieder als negativ getestet wurden. Als Langzeitfolgen sind insbesondere Müdigkeit, Erschöpfung, Konzentrationsschwäche und verminderte Leistungsfähigkeit bekannt. Aufgrund der veränderten Weltsituation, möglicher Verluste im Freundes- und Bekanntenkreis, beruflicher Veränderungen sowie vor allem auch aufgrund sozialer Isolation sind seit der COVID-Pandemie psychologische Probleme und Spätfolgen wie Depressionen weit verbreitet.

Einfach nur schlecht gelaunt oder depressiv – wo liegt die Grenze zur Depression?

Zwar leiden bei weitem nicht so viele Personen an einer Sommerdepression wie an einer Winterdepression, die Folgen sind darum aber nicht weniger belastend. Während eine Winterdepression insbesondere durch extreme Müdigkeit gekennzeichnet ist, kommt es bei sommerlichen Verstimmungen meist zu innerer Unruhe, Nervosität, Appetit- und Schlaflosigkeit sowie Konzentrationsstörungen. Treten mindestens zwei Jahre hintereinander in der schönsten Jahreszeit depressive Verstimmungen auf, so schließen Experten eine Sommerdepression nicht aus.

Typische Symptome einer Sommerdepression

Typische Symptome einer Sommerdepression – MeGeMIT

Anhand der einzelnen vorliegenden Symptome wird eine Depression in leicht, mittelgradig oder schwer unterteilt. Die leichte Ausprägung der Depression umfasst zwei Hauptsymptome und mindestens zwei zusätzliche Symptome. Bei einer mittelgradigen depressiven Phase liegen zumeist zwei Hauptsymptome und mindestens drei zusätzliche Symptome vor. Leiden Personen unter allen drei Hauptsymptomen sowie mindestens vier Zusatzkriterien, wird dies als schwere depressive Episode beschrieben. In jedem Fall ist die Depression dadurch gekennzeichnet, dass die Indikatoren länger als zwei Wochen ohne Unterbrechung anhalten.

Grauer statt blauer Himmel – und was nun?

Die Behandlung einer Depression basiert zunächst grundlegend auf zwei Säulen: der Medikamentengabe in Form von Antidepressiva und der Psychotherapie. Häufig werden beide Therapieformen kombiniert und zudem durch weitere Maßnahmen ergänzt.

Da immunitäre Dysbalancen ein möglicher Faktor in der Entstehung einer Depression sind, kann auch die Mikroimmuntherapie ein sinnvoller Teil des Behandlungskonzeptes sein. Mithilfe körpereigener Immunbotenstoffe wie Zytokine und spezifische Nukleinsäuren strebt sie den Ausgleich der Dysbalancen im Immunsystem an. Da körpereigene Stoffe verwendet werden, ist es ein schonendes Verfahren, das die „Sprache des Immunsystems“ spricht.

Außerdem: Die gut verträglichen Mikroimmuntherapeutika können bei einer Depression vielfach dabei helfen, die erforderliche Menge an nebenwirkungsreichen Antidepressiva zu senken oder sogar gänzlich überflüssig zu machen. Auf keinen Fall sollten Antidepressiva jedoch plötzlich abgesetzt, sondern vorsichtig schrittweise reduziert werden – und nie ohne genaue Absprache mit dem Therapeuten.

Therapie und Lebensstil gehen bei Sommerdepression Hand in Hand

Sind Sie bereits in guten Therapeutenhänden aufgehoben und verfolgen die verschriebene Therapie, ist das schon mal eine gute Basis, der Sommerdepression aktiv entgegenzuwirken.
Zusätzlich kann die persönliche Einstellung einen Beitrag dazu leisten, schneller aus dem Tief herauszukommen.

1. Öffne Dich: Viele Betroffene fühlen sich missverstanden, weil sie sich nicht jubelnd dem Strandausflug anschließen möchten und dem Sommer generell mit trauriger Miene begegnen. Zuerst ist es wichtig, den Zustand zu akzeptieren und zu wissen, dass man in dieser Situation nicht allein dasteht. Ein Gespräch mit einer Vertrauensperson kann erleichternd in der Situation sein. Vertraut man den Gemütszustand jemandem an, so kann neben Verständnis vielleicht auch eine aktive Hilfestellung dabei herauskommen, um schneller die grauen Wolken zu verscheuchen.

2. Sei weniger streng mit Dir: Verlangen Dir nicht zu viel ab. Es reicht, täglich ein paar kleine Schritte in die neue Richtung zu machen. Nimm Dir selbst den Druck und unternehme erstmal nur Dinge, die Dir auch wirklich Freude bereiten.

3. Stärke Dein Bewusstsein: Bewegung an der frischen Luft ist eine sehr gute Maßnahme bei Sommerdepressionen. Am Ende eines warmen Sommertags tut es gut, im Freien die Abendsonne auf der Haut zu spüren, Blumen zu riechen oder einfach barfuß durch den Sand zu laufen. Nimm die Natur wahr und genieße sie aktiv. Achte zudem auf eine bewusste Atmung. Oft tut es gut, mit einem tiefen Seufzer den ganzen Ballast abzuwerfen. Wenn Dir der Sinn nach Begleitung steht, frage Deine Vertrauensperson, ob sie Dich begleiten möchte. Interessante Gespräche können nämlich ebenso der Seele Streicheleinheiten bieten.

4. Verfolge einen gesunden Lebensstil: Vermeide nach Möglichkeit Alkohol und andere Genussmittel, da diese das Auf und Ab Deiner körperlichen und seelischen Verfassung noch weiter verstärken können. Nimm stattdessen viel frisches Obst und Gemüse zu Dir und achte unbedingt auf eine ausreichende Trinkmenge. Denn auch der Wasserhaushalt hat einen großen Einfluss auf Kreislauf und Wohlbefinden im Sommer.

Raus aus dem Tief der Sommerdepression!

Du weißt nun, dass die Sommerdepression kein Ammenmärchen ist und dass Du damit nicht allein dastehst. Auch wenn die Winterdepression weitaus bekannter ist, ist die Sommerdepression eine anerkannte Krankheit, die ernst genommen werden sollte.

Glücklicherweise gibt es viele Möglichkeiten, die man selbst aktiv im Alltag umsetzen kann, um dem Stimmungstief zu begegnen. Diese sollten Hand in Hand mit der verschriebenen Therapie gehen, wie beispielsweise der Mikroimmuntherapie. Wichtig ist dabei, einen erfahrenen und kompetenten Therapeuten zu haben, der einen auf dem Weg aus der Sommerdepression heraus begleitet. Denn es ist in jedem Fall einfacher, diesen Weg gemeinsam mit einem verlässlichen Begleiter zu gehen.

 

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Bitte beachte: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.

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Müdigkeit behandeln mit Mikroimmuntherapie

Wenn Müdigkeit zur Dauerschleife wird – Ursachen und Behandlung von anhaltender Müdigkeit

Müdigkeit behandeln mit MikroimmuntherapieMüdigkeit ist im Grunde ein ganz normaler Körperzustand, der signalisiert, dass uns Ruhe und Erholung fehlen. Meist ist uns der Grund für einen Tag, an dem wir uns sehr müde und kraftlos fühlen, bekannt: zu wenig Schlaf. Nach einer kurzen oder unruhigen Nacht fühlen wir uns am darauffolgenden Tag meist erschöpft. Auch Konzentration fällt dann oft schwer. Mit genügend Pausen und erholsamem Schlaf lässt sich dieser Zustand in der Regel schnell wieder beheben.

In einigen Fällen kann hinter Müdigkeit – vor allem anhaltender Müdigkeit – auch eine Erkrankung stehen. Insbesondere ein geschwächtes Immunsystem kann sich darin äußern, dass wir uns ständig müde fühlen, abgespannt sind und uns nicht konzentrieren können. Wodurch wird chronische Müdigkeit hervorgerufen? Wie kann man dem entgegenwirken? Und welche Vorteile bietet die Mikroimmuntherapie bei extremer Müdigkeit?

Wie viel Müdigkeit ist „normal“?

Diese Frage ist nicht allgemeingültig zu beantworten, da Müdigkeit von vielen individuellen Faktoren abhängt. Prinzipiell ist es okay, sich an einigen Tagen etwas müde und erschöpft zu fühlen. Wenn die letzte Nacht mit wenig Schlaf verbunden war oder ein stressiger Tagesabschnitt hinter uns liegt, ist es nicht verwunderlich, wenn wir darauf müde reagieren. Wie bereits erwähnt, handelt es sich dabei um einen Zustand, der sich schnell wieder ausgleicht, sobald der Stress sich legt und der Schlaf wieder erholsamer und ausreichender ist. Auch sehr warme Tage, ein üppiges Essen oder Sport können müde machen.

Bist Du jedoch ständig müde, obwohl Du nachts durchschläfst, kann dies ein Hinweis für eine andere, tieferliegende Ursache sein. In diesem Fall solltest Du gemeinsam mit Deinem Arzt oder Therapeuten nach den Gründen forschen, um eine geeignete Behandlung zu finden. Häufig liegt eine Dysbalance im Immunsystem vor. Dann ist die Regulation und Stärkung der Immunabwehr ein sehr wichtiger Schritt, um wieder mehr Energie für den Tag zu haben.

Müdigkeit Ursachen – was kann dahinterstecken?

Müdigkeit kann verschiedenste Ursachen haben. Nachfolgend finden Sie einige Beispiele:

  • Schlafmangel (u. a. zu spätes Schlafengehen, sehr frühes Aufstehen, wenig Schlaf, kein erholsamer Schlaf, Schlaf gegen den natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus, fehlende oder falsche Routinen wie beispielsweise Elektronik vor dem Zubettgehen)
  • Zu wenig Bewegung
  • Umweltschadstoffe
  • Ungesunde Ernährung (z. B. sehr fettig und ballaststoffreich, viele Fertigprodukte, Zucker, große Salzmengen)
  • Übergewicht
  • Mangelernährung/Nährstoffmangel oder Untergewicht
  • Zu geringe Flüssigkeitsaufnahme
  • (Chronischer) Stress im Beruf oder Privatleben
  • Fehlende Beschäftigung/Anforderung (Langeweile, Desinteresse)

Überdies können diverse Erkrankungen in Verbindung mit Müdigkeit stehen, darunter zum Beispiel:

  • Infektionen (u. a. Erkältung, Grippe, EBV, COVID-19/Long COVID)
  • Schlafapnoe
  • Blutarmut
  • Schilddrüsenfehlfunktion
  • Herzerkrankungen
  • Migräne
  • Psychische Erkrankungen (u. a. Burnout, Depressionen, Angststörungen)

Was passiert im Körper, wenn ausreichend Schlaf fehlt?

Schlaf ist für die Gesundheit sehr wichtig, denn im Schlaf regeneriert der gesamte Organismus. Die Zellreparatur und die Zellneubildung sorgen dafür, dass Organe und Strukturen intakt bleiben. Zudem bildet der Körper im Schlaf eine Vielzahl von Immunzellen wie T-Killerzellen und T-Helferzellen, die sich unter anderem um die Bekämpfung von schädlichen Erregern kümmern. Nicht zuletzt ist erholsamer Schlaf auch für unsere Gehirnleistung, Konzentration und Gedächtnisfähigkeit entscheidend. Mehr dazu liest Du hier in unserem Blog: Erholung für das Gehirn? Die Bedeutung von Träumen und Schlaf.

Studien haben gezeigt, dass bereits ein Schlafdefizit von drei Stunden die Funktion der T-Zellen stark einschränkt. Dadurch wird das Immunsystem auf Dauer nachhaltig geschwächt. Ein aus der Balance geratenes Immunsystem, das nicht mehr wie vorgesehen arbeitet, ist ein Risikofaktor für viele weitere Erkrankungen.

Tipps gegen Müdigkeit – mehr Energie für den Tag

  • Gesunde Gerichte und Snacks (z. B. erfrischende und energiespendende Beeren, Obst, Nüsse)
  • Auf Zucker, Fertigprodukte und viele Kohlenhydrate verzichten
  • Regelmäßig lüften
  • Spaziergänge an der frischen Luft
  • Bewegung, Stretching und Sport (z. B. auch in kleinen Pausen bei der Arbeit, um neue Energie zu tanken)
  • Wasser trinken
  • Schlafgewohnheiten schaffen für erholsamen Schlaf (u. a. Handy und andere Elektronik abends weglegen, ruhige Atmosphäre schaffen, Räume abdunkeln, zur Ruhe kommen und beispielsweise etwas lesen, immer zur selben Zeit zu Bett gehen)
  • Gesicht erfrischen (kalte Gesichtswäsche oder kalt abbrausen/kaltes Wasser über die Handgelenke laufen lassen)
  • Schwarzer Tee als Wachmacher
  • „Powernap“ (kurze Schlafpause von zehn bis 20 Minuten einlegen, Tiefschlafphase jedoch vermeiden, sonst droht mehr Müdigkeit – Schlaf kann übrigens nicht nachgeholt werden, sodass es vor allem wichtig ist, Schlafdefizite erst gar nicht entstehen zu lassen)

Mikroimmuntherapie: sanfte und effektive Hilfe bei Müdigkeit

Eine zusätzliche Hilfe bei anhaltender Müdigkeit ist die Mikroimmuntherapie. Sie zielt mit körpereigenen Botenstoffen darauf ab, immunitäre Dysbalancen sanft auszugleichen und das Immunsystem somit zu regulieren, ohne aggressiv in seine natürliche Funktion einzugreifen.

Mit der Mikroimmuntherapie fühlst Du Dich energiereicher und wacher. Auch die Konzentrationsfähigkeit wird dadurch gestärkt. Das bewirkt wiederum auch mehr Motivation für den Alltag und für Deine Freizeit. Zudem kann sich die Mikroimmuntherapie positiv auf Dein Schlafverhalten auswirken, denn ein reguliertes Immunsystem unterstützt einen erholsamen und tiefen Schlaf – und andersrum!

Ein weiterer schöner Nebeneffekt: Du bist weniger anfällig für Infekte und andere Erkrankungen.

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Auch eine Erkrankung mit COVID-19 kann zu Müdigkeit führen. Zum einen erschöpft die Infektion den Körper, der diese bekämpfen muss, zum anderen können auch nach überstandener Corona-Erkrankung Beschwerden wie Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Gelenkschmerzen oder Kopfschmerzen bleiben. In diesem Fall spricht man vom sogenannten Post-COVID- oder Long-COVID-Syndrom.

Zu diesem Thema haben wir einen weiteren Blogbeitrag, der Dich auch interessieren könnte: ➤ Was passiert im Immunsystem bei Post- und Long COVID?

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Belastbarkeit steigern

Belastbarkeit und Resilienz – Wie viel können und sollten wir uns zumuten?

Belastbarkeit steigern

Als Belastbarkeit wird die Fähigkeit bezeichnet, bestimmten Einflüssen und Druck standzuhalten. Oft wird es vor allem mit der Berufswelt in Verbindung gebracht: Wie gut kann die Person unter Stress und hohem Arbeitsaufwand noch ihre Aufgaben erledigen? Wie sehr wird sie durch Vorkommnisse sowie private Ereignisse beeinflusst? Die Belastbarkeit ist von Person zu Person sehr individuell. Durch bestimmte Übungen, Ansätze und Denkweisen können wir lernen, unsere Belastbarkeit zu stärken. Hierbei ist auch die Resilienz ein wichtiger Aspekt.

Doch auf längere Sicht sollten wir zudem lernen, auch bewusst Abstand und Auszeiten nehmen zu können sowie öfter Nein zu sagen. Andernfalls erhöht sich das Risiko für Erkrankungen wie beispielsweise Burnout. Was passiert im Körper, wenn wir lange Zeit einer starken Belastung ausgesetzt sind? Wie wirkt sich das auf unser Immunsystem aus? Und welchen positiven Einfluss kann die Mikroimmuntherapie auf die individuelle Belastbarkeit nehmen?

Belastbarkeit in der modernen Gesellschaft

Arbeit, Familie, Haushalt, Freizeit – der normale Alltag ist bereits oftmals eine kleine Herausforderung. Sich um jeden dieser Aspekte zu kümmern, kostet Zeit und Energie. Hinzu kommen tägliche Nachrichten aus aller Welt über Krisen und Kriege, die uns ebenfalls mehr oder weniger belasten. Nicht zuletzt führt die moderne Gesellschaft mit ihrer Schnelligkeit und auch Schnelllebigkeit dazu, dass alles bestenfalls sofort passieren muss: Wir sind ständig und überall erreichbar, können von so ziemlich jedem Punkt der Welt aus kommunizieren und Informationen abrufen. Das fördert ebenfalls Stress, innere Unruhe und individuelle Überlastung.

Risikofaktoren für eine Belastungsstörung/Überlastung

  • Hoher Arbeitsaufwand über längeren Zeitraum
  • Diskrepanz zwischen Anforderungen und realen Möglichkeiten/Ressourcen
  • Hohe Aufopferung ohne entsprechende Entschädigung/Ausgleich
  • Zahlreiche Aufgaben von anderen zusätzlich übernehmen
  • Fehlende Pausen
  • Schlechter/zu wenig Schlaf
  • Zahlreiche Hobbies und Freizeitaktivitäten
  • Ständige Erreichbarkeit für jeden
  • Erkrankungen und Infekte (z. B. COVID/Long COVID)

So wirkt sich eine lange Belastung auf Körper, Seele und Immunsystem aus

Eine anhaltende Belastung – sei es körperlich oder psychisch, im Beruf oder im privaten Bereich – führt zu einem starken Stresslevel im Körper. Allerdings muss kurzzeitiger Stress nichts Negatives sein, er kann uns sogar pushen und dabei unterstützen, Herausforderungen zu meistern. Bleibt er jedoch längere Zeit bestehen, resultiert das in der Regel in einer Erschöpfung.

Der Körper setzt in Belastungssituationen Hormone wie Adrenalin und Kortisol frei. Sie dienen dazu, den Körper in Alarmbereitschaft zu setzen. Aus der Evolution heraus war diese Funktion wichtig, damit der Mensch auf einen Kampf beziehungsweise auf eine Flucht vorbereitet war. Der Herzschlag und der Blutdruck steigen, die Muskeln verspannen sich, es wird mehr Sauerstoff und Zucker ins Blut abgegeben und auch die Verdauung wird beeinflusst. Die Gefahren- oder Belastungssituation ist im Normalfall zügig wieder vorüber und der Körper kann sich erholen. Bei Dauerbelastung und Dauerstress ist das jedoch nicht so.

Chronischer Stress stört die natürlichen Funktionen des Körpers. Auch die Abwehrfunktionen des Immunsystems werden negativ beeinflusst, sodass wir bei anhaltender Belastung schneller krank werden können. Das betrifft sowohl Infekte und Erkältungen als auch Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Probleme, chronische Verdauungsprobleme oder psychische Auswirkungen wie Depressionen und Burnout.

Geringere Belastungsfähigkeit durch Corona

In der aktuellen Situation wird unsere Belastungsfähigkeit noch durch einen weiteren Faktor auf die Probe gestellt. Die Pandemie verlangt viel ab – Sorgen, Zukunftsängste, Einschränkungen und auch die Erkrankung selbst können sich negativ auf den gesamten Körper auswirken. Nach einer COVID-19-Infektion klagen viele Betroffene über anhaltende Erschöpfung, Müdigkeit und Konzentrationsprobleme. Long COVID kann somit die eigene Belastungsfähigkeit schwächen. Aauch andere anhaltende körperliche Beschwerden wie etwa Gelenkschmerzen können dazu beitragen, dass wir weniger belastbar sind.

Was ist Resilienz?

Resilienz wird vor allem in der Psychologie verwendet. Sie meint die Eigenschaft, eine hohe Belastbarkeit und psychische Widerstandsfähigkeit zu besitzen. Resiliente Menschen sind in der Lage, Herausforderungen, Druck und psychischen Belastungen besser standhalten zu können und optimistisch in die Zukunft zu blicken. Sie lassen sich weniger schnell aus der Ruhe bringen, überwinden Krisen und Verluste leichter und sie handeln lösungsorientiert.

Das sind die sieben Säulen der Resilienz:

  1. Optimismus
  2. Akzeptanz
  3. Lösungsorientierung
  4. Handlungskontrolle/Opferrolle verlassen
  5. Verantwortung übernehmen
  6. Beziehungen gestalten/Kontaktfreudigkeit
  7. Zukunftsplanung

Je nach Quelle können die einzelnen Punkte leicht variieren, im Kern sagen sie jedoch stets das gleiche aus. Oft wird in dem Zusammenhang auch das sogenannte Gelassenheitsgebet zitiert: „Gib mir die Gelassenheit, Dinge zu akzeptieren, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

So machst Du Dich stark

  • Veränderungen akzeptieren und nicht als Krise, sondern als Herausforderung und Chance betrachten
  • Ein stabiles Netzwerk aus sozialen Kontakten und Partnern aufbauen
  • Stressfaktoren minimieren
  • Ausgeglichene Work-Life-Balance anstreben
  • Rückschläge akzeptieren und als normalen Teil des Lebens sehen
  • Aus Fehlern lernen und Chancen erkennen
  • Gutes Zeitmanagement schaffen/Selbstreflektion üben
  • Hilfsbereitschaft nicht ungebremst ausnutzen lassen – trau Dich, auch mal Nein zu sagen, um sich selbst nicht zu überlasten
  • Ausreichend Pausen einlegen
  • Genügend und gesunder Schlaf
  • Gesunde Lebensführung für ein starkes Immunsystem und eine allgemein gute Gesundheit

Die Mikroimmuntherapie für mehr Belastbarkeit

Eine zuverlässige, ergänzende Hilfe für mehr Belastbarkeit ist die Mikroimmuntherapie (Low-Dose-Immuntherapie). Sie beinhaltet körpereigene Botenstoffe in sehr geringen Dosierungen, die das Immunsystem kräftigen, Entzündungsherde reduzieren und allgemein das Wohlbefinden positiv beeinflussen. Die Mikroimmuntherapie wirkt somit ganz sanft auf Körper und Immunsystem ein – sie bietet eine Hilfe zur Selbsthilfe.

Durch die Wiederherstellung der natürlichen Balance im Inneren fühlst Du Dich weniger gestresst und den alltäglichen Herausforderungen besser gewachsen. Es werden weniger Stresshormone wie Kortisol oder Adrenalin freigesetzt. Das führt zu einem ausgeglichenen und entspannten Gemüt. Die Mikroimmuntherapie unterstützt Dich dabei, resilienter zu sein und Aufgaben mit der nötigen Ruhe sowie lösungsorientiert bewältigen zu können.

Zudem sorgt ein durch die Mikroimmuntherapie reguliertes Immunsystem dafür, dass Du weniger anfällig für Infekte und andere Erkrankungen bist. Der Körper ist somit in der Lage, sich vor äußeren und inneren Einflüssen wie Erregern, aber auch Stress besser abzuschirmen.

➤ Lies hier mehr dazu, wie die Mikroimmuntherapie funktioniert und was sie für Dich bewirken kann.

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Konzentrationsstörung Konzentration steigern

Konzentrationsstörungen – so steigern Sie Ihre Konzentration

Konzentrationsstörung Konzentration steigernManchmal leicht abgelenkt zu sein oder sich nicht konzentrieren zu können, ist etwas ganz Normales, das vermutlich jeder schon einmal erlebt hat. Zudem lässt die Konzentration bei längeren oder sehr anstrengenden Arbeiten mit der Zeit nach. Konzentriertes Arbeiten fordert Energie und ist somit erschöpfend. Doch bei manchen Menschen liegt eine Konzentrationsschwäche vor, sodass es ihnen grundsätzlich nicht möglich ist, sich länger mit einer Aufgabe intensiv zu befassen. Welche Auslöser für eine Konzentrationsstörung gibt es? Was kann man dagegen tun?

Was sind Konzentrationsstörungen?

Mit den Begriffen Konzentrationsschwäche oder Konzentrationsstörung ist die verringerte Fähigkeit gemeint, sich über einen längeren Zeitraum mit einer bestimmten Aufgabe zu befassen. Meist lassen sich die betroffenen Personen leicht durch äußere Einflüsse und Reize ablenken, ihre Gedanken schweifen ab oder sie fühlen sich erschöpft und ausgelaugt, sodass sie sich nicht weiter auf die begonnene Arbeit fokussieren können.

Es gibt verschiedene Gründe und Auslöser, die zu einer Konzentrationsstörung beitragen können. Akute Stresssituationen und viel Arbeit können dazu führen, dass die Konzentration vorübergehend geschwächt ist. In der Regel lässt dieser Umstand schnell wieder nach, sobald die Personen genügend Pausen einlegen oder neue Energie gesammelt haben (z. B. Spaziergang im Freien).

Länger anhaltende Konzentrationsstörungen können auf eine Erkrankung oder einen Mangel hinweisen. So können beispielsweise Hormonveränderungen oder zu wenig Eisen im Körper zu Abgespanntheit, Müdigkeit und auch Konzentrationsschwäche beitragen. Ebenso wirken sich psychische Leiden häufig auf die Konzentrationsfähigkeit aus.

Mögliche Erkrankungen hinter einer Konzentrationsstörung sind u. a.:

  • Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS)
  • Psychische Erkrankungen (z. B. Depression, Burnout)
  • Niedriger Blutdruck
  • Allergien
  • Schilddrüsenfehlfunktionen
  • Infekte
  • Post-/Long COVID
  • Chronisches Erschöpfungssyndrom (chronisches Fatigue-Syndrom, CFS)

Konzentrationsstörung, Vergesslichkeit, Demenz: Wo liegen die Grenzen?

Konzentrationsstörungen gehen häufig auch mit Vergesslichkeit einher. Da sich die betroffenen Personen nicht gut fokussieren können, entfallen ihnen teilweise Aufgaben, Deadlines oder Termine, was sowohl private als auch berufliche Schwierigkeiten mit sich bringen kann. Diese „Schusseligkeit“ und fehlende Konzentration sind nicht zwangsläufig mit einer beginnenden Demenz gleichzusetzen. Es gibt verschiedene Ursachen, die zum Nachlassen der Merkfähigkeit führen können. Bei Demenz handelt es sich hingegen um eine fortschreitende Erkrankung.

Die „normale Alltagsvergesslichkeit“ lässt sich meist mit Entspannungs- und Konzentrationsübungen wieder in den Griff bekommen. Oft wird sie durch vorübergehende Stresssituationen oder Schicksalsschläge ausgelöst. Sobald sich der Alltag wieder normalisiert, legt sich in der Regel auch die Vergesslichkeit. Im Gegensatz dazu nehmen bei einer Demenz die Leistungsfähigkeit und die Verknüpfungen der Synapsen im Gehirn ab. Vor allem die Einlagerung sogenannter Plaques (Eiweißablagerungen) begünstigt den Leistungsabbau des Gehirns und somit die Vergesslichkeit.

Konzentrationsprobleme nach einer COVID-19-Erkrankung

Derzeit haben verhältnismäßig viele Personen mit Konzentrationsstörungen und Ermattung zu kämpfen. Der Grund hierfür ist Post- oder Long COVID. Damit ist gemeint, dass auch nach einer überstandenen COVID-19-Infektion bestimmte Symptome für Wochen oder sogar Monate bestehen bleiben und den Alltag der Personen erschweren. Hierzu gehören vor allem Kopfschmerzen, Müdigkeit, Gelenkbeschwerden, eingeschränkter Geruchs- und Geschmackssinn und eben auch Konzentrationsprobleme. Wie diese Beschwerden zuverlässig behandelt werden können, hängt von individuellen Faktoren ab. Ein Patentrezept gibt es dabei nicht. Jedoch ist die Stärkung des körpereigenen Immunsystems als Säule der Gesundheit eine wichtige und effektive Voraussetzung.

Mehr zu Post- und Long COVID lesen Sie in unserem Blogbeitrag: Was passiert im Immunsystem bei Post- und Long COVID?

Konzentrationsübungen: Wie lässt sich die Konzentration steigern?

Wie sich die Konzentration steigern lässt, hängt sowohl von den Ursachen für die Konzentrationsstörung als auch von individuellen Gegebenheiten ab. Grundsätzlich sollte zunächst die Ursache für die mangelnde Konzentration erforscht werden. Hält die Konzentrationsschwäche über einen längeren Zeitraum an, sollten Sie sich an Ihren Arzt oder Heilpraktiker wenden.

Zudem können Sie einfache Tipps im Alltag ausprobieren, um Ihre Konzentration zu fördern. Dazu gehören unter anderem folgende:

  • Gesund und abwechslungsreich ernähren (meiden Sie hierbei industriell hergestellte Fertignahrung und greifen Sie stattdessen zu frischen Zutaten ohne unnötige Zusätze)
  • Ausreichend trinken (vor allem Wasser und ungesüßte Tees sowie Fruchtschorlen)
  • Ausreichend und erholsam schlafen
  • Zeitmanagement und To-Do-Listen für einen besseren Überblick und weniger Stress
  • Pausen und Erholung zwischen einzelnen Aufgaben
  • Bewegung (auch am Schreibtisch immer mal wieder aufstehen oder Dehnübungen durchführen)
  • Spaziergänge an der frischen Luft
  • Innenräume lüften
  • Eventuelle Ablenkungen identifizieren und zukünftig vermeiden
  • Schaffen Sie eine ordentliche Arbeitsumgebung (Chaos lenkt oft ab und fördert Unwohlsein)
  • Gezielte Konzentrationsübungen (z. B. den Tagesablauf rückwärts in Erinnerung rufen, weitere Wörter aus einem Wort bilden, Rechenaufgaben im Kopf lösen, Wörter rückwärts schreiben, prägen Sie sich Bilder ein und spielen Sie Gedanken-Memory o. Ä.)

Wie kann die Mikroimmuntherapie die Konzentrationsfähigkeit fördern?

Die Mikroimmuntherapie ist eine sanfte Möglichkeit, immunitäre Dysbalancen auszugleichen und eventuelle Entzündungsreaktionen zu mindern. Diese Ungleichgewichte im Immunsystem können verschiedenste Folgen hervorrufen: So können sie zum Beispiel zu Müdigkeit führen und die Konzentration einschränken. Die Mikroimmuntherapie arbeitet hierbei mit Zytokinen – Botenstoffe, die der Körper selbst nutzt, damit die an der Immunreaktion beteiligten Zellen und Organe miteinander kommunizieren können. Auf diese Weise unterstützt die Mikroimmuntherapie das Immunsystem, indem es ihm hilft, sich selbst zu helfen. Durch die sanfte Modulation wird ein starkes Immunsystem gefördert, was sich wiederum positiv auf die Konzentrationsfähigkeit auswirkt.

Kontaktieren Sie die MeGeMIT bei Fragen zur Mikroimmuntherapie.
Bitte beachten Sie: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.

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Konzentrationsschwäche bei Kindern

Konzentrationsschwäche bei Kindern – wie lässt sich die Konzentration fördern?

Konzentrationsschwäche bei KindernKonzentration ist bei der kindlichen Entwicklung sehr wichtig, da somit geübt wird, sich ausschließlich auf eine Aufgabe oder eine Person zu fokussieren, gezielte Aufgaben zu lösen und mit Interesse an einem Thema zu bleiben. Die Fähigkeit, sich zu konzentrieren, ist bei jedem Menschen und somit auch bei jedem Kind anders ausgeprägt. Einige Kinder bearbeiten bereits recht früh einzelne Aufgaben sehr gewissenhaft und fleißig, andere sind schneller abgelenkt oder können sich ganz einfach nicht so lange mit einem einzigen Thema auseinandersetzen.

Wann spricht man von einer Konzentrationsschwäche oder Konzentrationsstörung bei Kindern? Woran lässt sich eine Konzentrationsschwäche erkennen? Und welche Methoden und Übungen gibt es, um die Konzentration von Kindern zu fördern?

Was ist eine Konzentrationsschwäche?

Eine Konzentrationsschwäche meint, dass sich die Person beziehungsweise das Kind leicht ablenken lässt, vergesslich ist oder Aufgaben nicht zu Ende führt. Oft geht sie mit Vergesslichkeit, „Schusselfehlern“ oder aber auch mit Müdigkeit, Abgespanntheit und Gereiztheit einher. Kinder mit einer Konzentrationsschwäche fangen beispielsweise mehrere Aufgaben in kurzen Zeitabständen an, ohne sie zu beenden, und lassen sich durch Kleinigkeiten von ihnen abbringen. Andere Sachen erledigen sie hingegen doppelt, da sie vergessen haben, dass sie bereits erfüllt sind. Auch das „vor sich hin Träumen“ kann bei Kindern mit einer Konzentrationsschwäche beobachtet werden.

Auch wenn die Konzentrationsschwäche zunächst nicht weiter schlimm oder schädlich wirken mag, kann sie für betroffene Kinder eine starke Belastung sein. Vor allem in Umgebungen, in denen Konzentration gefordert ist (zum Beispiel in der Schule), fühlen sich die Kinder schnell nervös und gestresst. Auch die Vitalität und Kreativität leiden häufig. So fühlen sich die Kinder oft müde, überfordert und lustlos.

Ursachen für Konzentrationsschwäche bei Kindern

Es gibt verschiedene Gründe und Auslöser, die eine Konzentrationsschwäche begünstigen können. Hierzu zählen beispielsweise:

  • Überlastung in der Schule oder zuhause
  • Zu viele Freizeitaktivitäten (z. B. Vereine und Hobbys)
  • Schlafmangel
  • Familiäre Probleme, anhaltender Streit
  • Großes Angstgefühl, Anfälligkeit für Stress

Da jedes Kind individuell ist, lässt sich nicht immer ein bestimmter Grund oder ein Bündel an Auslösern finden. Auch das Umfeld und die Umgebung tragen dazu bei, ob sich das Kind gut konzentrieren kann oder nicht. Daher ist es sehr wichtig herauszufinden, was Ihrem Kind hilft, sich zu konzentrieren, und was es eher ablenkt oder hindert. So können einige Kinder sich sehr gut bei Musik konzentrieren, andere brauchen hingegen absolute Ruhe.

Konzentrationsschwäche gleich ADHS?

Eine Konzentrationsschwäche deutet nicht zwangsläufig auf eine Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) hin. Zwar ist die Konzentrationsschwäche eines der Hauptsymptome bei ADHS, jedoch muss es sich nicht sogleich um die Erkrankung handeln, wenn sich Dein Kind nicht optimal konzentrieren kann. Wie zuvor erwähnt, gibt es zahlreiche Gründe, die eine Konzentrationsschwäche auslösen können. Oft kann bereits eine bessere Balance zwischen Aktivitäten/Lernen und Erholung helfen, um die Kinder zu entlasten und eine Konzentrationssteigerung hervorzurufen.

Beachte auch: Kinder dürfen sich auch mal langweilen!

Wie lange können sich Kinder konzentrieren?

Das ist ganz verschieden und kommt auf die Persönlichkeit des Kindes an. Auch das Alter spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Durchschnittlich können sich Kinder zwischen fünf und sieben Jahren rund 15 Minuten am Stück konzentrieren, Zehnjährige etwa 20 Minuten, bei Zwölfjährigen sind es etwa 25 Minuten und Teenager bis 16 Jahre etwa 30 bis 45 Minuten.

Die Angaben beziehen sich auf die Dauer, in der eine Aufgabe oder Tätigkeit in höchster Konzentration absolviert wird. Nach dieser Zeitspanne sollte eine kurze Pause erfolgen, in denen sich das Kind mit etwas anderem ablenken oder erholen kann.

Wie erkenne ich eine Konzentrationsschwäche bei meinem Kind?

Vermutest Du eine Konzentrationsschwäche bei Deinem Kind, beobachte es bei einer entsprechenden Aufgabe, die Konzentration erfordert, zum Beispiel beim Malen oder Basteln. Stelle ihm dann ab und an eine Frage und schau, wie es darauf reagiert. Konzentrierte Kinder lassen sich nur wenig von der Tätigkeit ablenken, während unkonzentrierte Kinder dazu tendieren, sich auf den neuen Reiz (das Gespräch) einzulassen und die vorherige Tätigkeit zu vergessen. Zudem unterlaufen den Kindern häufiger Fehler (z. B. „Schusselfehler“ beim Schreiben) oder sie sind des Öfteren gereizt.

Selbstverständlich handelt es sich hierbei um keinen handfesten Konzentrationsschwäche-Test. Selbst wenn Dein Kind ab und an etwas unkonzentriert wirkt, muss das nicht sogleich auf eine Konzentrationsschwäche hindeuten. Für eine fundierte und fachmännische Einschätzung solltest Du dich mit Deinem Kind bei einem Experten vorstellen, der untersucht, ob eine Konzentrationsschwäche vorliegen kann.

Konzentration stärken: Das kannst Du und Dein Kind tun

  • Schaffe eine Atmosphäre, die zum Lernen und Konzentrieren einlädt und wenig Ablenkung bietet (z. B. kein Fernsehen im Hintergrund laufen lassen)
  • Zeige Interesse an der Aufgabe Deines Kindes
  • Fördere das Interesse Deines Kindes am Thema (z.B. mit interessanten Fakten oder Geschichten)
  • Gehe mit gutem Beispiel voran und erkläre beispielsweise, warum Du Aufgaben nacheinander erledigst oder potenzielle Ablenkungen dafür ausschaltest
  • Hilf Deinem Kind, mit Vorwissen am Ball zu bleiben: Kennt sich das Kind mit dem Thema ein wenig näher aus, fällt es ihm sicher leichter, mit Konzentration bei der Aufgabe zu bleiben
  • Achte auf eine gesunde Ernährung und genügend Trinken: Vitaminreiche Snacks bringen Energie und fördern das Denken sowie die Konzentration
  • Mache einen kleinen Spaziergang, um Blockaden zu lösen: Um schwieriges Lernen oder einen Tiefpunkt bei der Konzentration Deines Kindes aufzulockern, eignet sich ein kleiner Spaziergang an der frischen Luft – so tanken Du und Dein Kind neue Energie
  • Schlafmangel vermeiden: Im Schlaf verarbeitet das Gehirn Gesehenes und Gelerntes. Schlaf hilft also dabei, sich zu erholen, aber auch beim Lernen. Achte darauf, dass Dein Kind ausgeruht ist, und schaffe geeignete Schlafroutinen
    Mehr zum Thema Schlafen und Träumen erfährst Du auch in unserem vorherigen Blogbeitrag: „Erholung für das Gehirn? Die Bedeutung von Träumen und Schlaf“
  • Wenn Du und Dein Kind möchten, kannst Du auch kleine Konzentrationsübungen und Entspannungstechniken mit Deinem Kind ausprobieren. Hierzu gehören zum Beispiel Atemübungen oder Kinder-Yoga, die dabei helfen können, die Konzentration zu fördern.
  • Ausgleich schaffen, um Stress vorzubeugen: Mute Deinem Kind nicht zu viele Aufgaben zu, sondern lass ihm auch Zeit, in der es weder lernen noch bestimmten Hobbys oder Freizeitaktivitäten nachgehen muss. Ein zu voller Tagesplan kann auf Dauer Stress bedeuten und sogar zu einem Burnout bei Kindern beitragen.
    Mehr dazu findest Du auch hier: „Alarmierende Zahlen zu Stress und Burnout: auch Kinder sind betroffen“

Hängen Konzentrationsschwäche und Depressionen zusammen?

Konzentrationsschwäche kann auch ein Anzeichen für andere Erkrankungen sein: Neben einer Mangelernährung oder Schilddrüsenunterfunktion könnte ebenfalls eine Depression zugrunde liegen. Eine Depression sollte beispielsweise in Betracht gezogen werden, wenn Kinder mit bisher guten Leistungen in der Schule auf einmal schlecht werden, sich zurückziehen oder straffällig werden. Statt Traurigkeit empfinden Kinder mit einer Depression vorwiegend Reizbarkeit.

Da immunitäre Dysbalancen wie überschießende Entzündungsreaktionen ein möglicher Faktor in der Entstehung einer Depression sind, kann auch die Mikroimmuntherapie ein sinnvoller Teil des Behandlungskonzeptes sein. Neben einer gesunden und abwechslungsreichen Ernährung sowie viel frischer Luft und Bewegung kann die Mikroimmuntherapie bei Kindern das Immunsystem zusätzlich unterstützen und stärken.

Kontaktiere die MeGeMIT bei Fragen zur Mikroimmuntherapie.
Bitte beachte: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.

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Bedeutung von Träumen

Erholung für das Gehirn? Die Bedeutung von Träumen und Schlaf

Bedeutung von TräumenSchlaf wird in erster Linie mit Erholung gleichgesetzt. Er dient dazu, dass wir uns ausruhen und neue Kraft tanken können. Doch der Körper ist während des Schlafens keinesfalls untätig. Vor allem unser Gehirn läuft während dieser Phase zu Hochtouren auf. Es durchläuft noch einmal und verarbeitet all das, was wir in der Wachphase am Tag erlebt haben und was uns – bewusst oder unterbewusst – beschäftigt. Ein besonderes Phänomen, das die Schlafforschung schon seit Längerem interessiert, ist dabei das Träumen. Träume sind sehr individuell und verschieden: Während einige Träume uns sehr real vorkommen, sind andere wiederum komplett unrealistisch, teilweise surreal.

Im folgenden Beitrag wollen wir einen genaueren Blick auf das Träumen und Schlafen werfen. Was geschieht im Körper beim Träumen? Und was passiert eigentlich, wenn wir nicht genügend schlafen? Was kann bei Schlafstörungen helfen?

Träumen: Moderne Schlafforschung nach Michel Jouvet

Der französische Neurophysiologe Michel Jouvet ist einer der bedeutsamsten Vertreter der modernen Schlafforschung. Im Jahr 1959 führte er kleine Experimente zum Thema Träume und Gehirnaktivität durch. Seine wichtigen Assistenten waren dabei seine Katzen. Mit seiner Forschung bestätigte Jouvet nicht nur, dass auch Tiere träumen, sondern auch, dass unser Körper – vor allem das Gehirn – während des Träumens und Schlafens gar nicht so inaktiv ist, wie wir vielleicht vermutet hätten.

Bereits einige Jahre zuvor (1954) fanden die Physiologen Nathaniel Kleitman und Eugene Aserinsky heraus, dass es den sogenannten REM-Schlaf („Rapid Eye Movement Sleep“, auf Deutsch in etwa „Schlaf mit schnellen Augenbewegungen“) gibt. Diese Phase gilt auch als sogenannte Traumphase – an diese Träume können wir uns oftmals erinnern, wenn wir wieder wach sind. Messungen von Hirnströmen zeigten, dass die Aktivität des Gehirns im REM-Schlaf und im Wachzustand auffällig ähnlich sind. Weitere Forschung zeigte aber auch, dass wir vermutlich nicht nur während der REM-Phase träumen, sondern ebenso im Leicht- und Tiefschlaf – hier erinnern wir uns jedoch weniger.

Laut Jouvet tragen Träume zur fortlaufenden Programmierung der Gehirnzellen bei. Wir lernen wortwörtlich auch im Schlaf und beim Träumen. Daher untersuchen heutige Forscher unter anderem, wie die Gedächtnisleistung und Gedächtnisbildung durch gezielte (künstliche) Tiefschlafphasen aufgebaut werden können.

Wussten Sie übrigens schon, dass …
… die Leistung unseres Gehirns während des Schlafens und Träumens als Schlafarbeit bezeichnet wird?

Was passiert im Körper und Gehirn beim Schlafen und Träumen?

Während wir träumen und schlafen, fährt unser Körper herunter. Das bedeutet, dass unter anderem die Muskelaktivität reduziert wird. Es kommt zur Muskelerschlaffung, sodass wir geträumte Bewegungen in der Regel nicht wirklich beim Schlafen ausführen. Auch das Bewusstsein wird reduziert. In der REM-Phase passiert dabei etwas Spannendes: Trotz der Muskelerschlaffung des Körpers ist das Gehirn in dieser Phase offensichtlich so aktiv, dass die Muskeln der Augen von dieser Lähmung nicht betroffen sind – sie rasen hin und her.

Träume sollen zudem bei der Festigung von verschiedenen Inhalten helfen. Die im Wachzustand aufgenommenen Eindrücke werden im Schlaf verarbeitet: Uninteressantes wird gelöscht, als wichtig Erachtetes wird trainiert.

Zudem schüttet der Körper im Schlaf bestimmte Botenstoffe und Wachstumshormone aus. Sie sorgen dafür, dass Knochen, Muskeln und Zellen regeneriert und unser Gewebe sowie die Organe geschützt werden.

Wozu führen Schlafdefizit und Schlafstörungen?

Nicht zuletzt ist ausreichend und erholsamer Schlaf auch für unser Immunsystem sehr entscheidend. Im Schlaf steigt die Anzahl an natürlichen Abwehrzellen wie Killerzellen. Eine Studie der Universität Tübingen und Universität Lübeck zeigte, dass bereits eine Schlafreduktion von drei Stunden gravierende Auswirkungen auf die Funktion der T-Helferzellen im Körper hatte. Sie konnten nicht mehr zuverlässig ihrer Aufgabe, schädliche Erreger zu erkennen und auszuschalten, nachkommen.

Ein gesunder und erholsamer Schlaf ist somit sowohl für die Gedächtnisleistung und Energie als auch für die allgemeine körperliche Gesundheit und Abwehrfunktion unerlässlich. Auf Vorrat schlafen oder Schlaf nachholen ist übrigens nicht wirklich möglich. Daher sollten wir täglich darauf achten, ausreichend zu schlafen und für eine optimale Schlafroutine sorgen. Wie viel Schlaf benötigt wird, ist dabei von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht von einem durchschnittlichen Wert von sechs bis neun Stunden als gesundes Maß aus.

Die Mikroimmuntherapie bei Schlafstörungen

Zu wenig Schlaf wirkt sich auf Dauer negativ auf das Immunsystem und auf die Gesundheit aus. Wir werden anfälliger für Infekte und viele andere Erkrankungen, die in Verbindung mit einem geschwächten Immunsystem stehen. Um zu einem gesunden Schlaf beizutragen, ist unter anderem Regelmäßigkeit eine entscheidende Basis. So sollten wir versuchen, jeden Tag um etwa dieselbe Uhrzeit aufzustehen und zu Bett zu gehen. Optimalerweise richten wir uns dabei nach unserem natürlichen Biorhythmus.

  • Vor dem Schlafengehen sollte die Stimmung bestenfalls ruhig und das Licht gedimmt oder abgedunkelt sein.
  • Meiden Sie spätabendliche Arbeiten am PC oder Browsen am Smartphone. Dadurch kommen Körper und Augen bereits zur Ruhe und das Einschlafen fällt mitunter leichter.
  • Auch ausgiebige Mahlzeiten oder exzessiver Sport sollten nach Möglichkeit nicht in die späte Tageshälfte verlagert werden.

Ein intaktes und gesundes Immunsystem kann zudem durch die Mikroimmuntherapie unterstützt werden. Sie arbeitet mit körpereigenen Botenstoffen (Zytokinen) in sehr geringen Dosierungen (low und ultra-low doses). Diese sanfte Modulierung der Abwehrkräfte hilft unter anderem, Störungen in den natürlichen Abläufen abzubauen oder ihnen vorzubeugen. Zusätzlich zu einem gesunden Lebensstil hilft die Mikroimmuntherapie dabei, langfristig die Gesundheit zu stärken. Durch die Wiederherstellung und Stabilisierung der inneren Balance werden zudem Faktoren minimiert, die einem gesunden Schlaf entgegenwirken können (u. a. Stress, gestörter Hormonhaushalt, Entzündungsprozesse). Schlafgesundheit und Immunsystem bedingen sich wechselseitig und können beide mithilfe der Mikroimmuntherapie auf sanfte Weise positiv beeinflusst werden.

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Achtsamkeit und Gesundheit

Achtsamkeit und Gesundheit – nimm Dir eine Auszeit von schlechten Nachrichten

Achtsamkeit und GesundheitHand aufs Herz – wie steht es um Deine Achtsamkeit? Pandemie, steigende Inzidenz, politische Auseinandersetzungen, Kriege, Naturkatastrophen – die Berichterstattungen scheinen voller negativer und bedrückender Nachrichten. Durch moderne Technik sind wir Menschen quasi rund um die Uhr erreichbar. In der Pause oder im Feierabend wird oft das Smartphone gezückt, um ziellos durch die Newsfeeds zu scrollen. Egal, ob direkt auf Newsportalen oder auf Social-Media-Plattformen sowie auch in Familien- oder Freundesgruppen: Wir sind permanent Neuigkeiten ausgesetzt. Diese Form der Mediennutzung und anhaltenden Beschallung kann uns dabei mit der Zeit sogar krank machen. Denn die Kette alarmierender Alerts und negativer Botschaften scheint nicht abzureißen. Was passiert dabei in unserem Körper? Wie können wir dieser Entwicklung entgegensteuern, um uns gesund zu halten? Lies hier mehr über die Bedeutung von Achtsamkeit und persönlicher Auszeit.

Wie wirken dauerhaft schlechte Nachrichten auf Dich ein?

Wie bestimmte Informationen aufgenommen und verarbeitet werden, ist von Person zu Person leicht unterschiedlich. Jedoch sind die grundlegenden Prozesse in der Regel identisch. Bei anhaltenden negativen Schlagzeilen und „Aufregern“ laufen bestimmte biologische Prozesse ab, die über das Gehirn koordiniert werden. Allen voran werden die beiden Stresshormone Cortisol und Adrenalin ausgeschüttet. Dadurch wird der ganze Körper in Alarmbereitschaft gesetzt. Vergleichbar ist dieser Vorgang mit einer tatsächlichen Gefahrensituation, in der wir in wenigen Augenblicken entscheiden müssen, ob wir uns der Gefahr stellen oder fliehen.

Durch die immer wieder hereinflutenden schlechten Nachrichten – sowohl Medienberichte als auch persönliche Schicksalsschläge – kommt der Körper nicht mehr aus dieser belastenden Situation heraus. Er befindet sich im Dauerstress. Dieser Dauerstress kann sich unterschiedlich auf die Gesundheit auswirken, beispielsweise:

  • Konzentrationsschwäche
  • Unruhe und Panikattacken
  • Schlafstörungen
  • depressive Verstimmungen, Gereiztheit
  • Antriebslosigkeit
  • Infektanfälligkeit

Durch den Dauerstress wird vor allem auch unser Immunsystem geschwächt, wodurch verschiedenste Erkrankungen auftreten können. So kann es sein, dass wir häufiger von Infekten betroffen sind, Magen-Darm-Probleme haben oder Hauterkrankungen zum Vorschein kommen. Zahlreiche Erkrankungen stehen im Zusammenhang mit einem aus der Balance geratenen Immunsystem. Daher ist es wichtig, dem permanenten Stress frühzeitig entgegenzuwirken.

Abstand schaffen – so gelingt es

Sage ganz bewusst Stopp zur Negativ-Flut. Lege das Smartphone ruhig des Öfteren bei Seite. Reduziere Deinen Nachrichtenkonsum gezielt. Das soll nicht bedeuten, dass Du dich gar nicht mehr über Aktuelles informieren darfst. Jedoch kann es dem persönlichen Wohlbefinden bereits helfen, sich lediglich einmal pro Tag eine Nachrichtenzusammenfassung anzusehen oder auf herkömmliche Medien wie die gedruckte Zeitung zurückzugreifen. Der Vorteil hierbei ist, dass die Nachrichten nicht im Minuten-Takt auf Dich einregnen. Du bleibst weiterhin informiert, reduzierst jedoch den daraus resultierenden Stress. Sage auch Stopp zu Menschen, die Dir nicht guttun. Manche Menschen haben ein extremes Bedürfnis ihre negativen Gedanken zu verbreiten. Sie klagen oder schimpfen und hoffen darauf, dass ihre Mitmenschen mit einstimmen, sodass ein regelrechter Sog aus Negativität entsteht, in den man hineingezogen werden kann, wenn man nicht aufpasst.

Du solltest Dich ganz bewusst auf das Positive konzentrieren. Suche Dir Beschäftigungen, die Dir Spaß machen und Dich erfüllen. Das kann beispielsweise eine Sportart, Lesen, Zeichnen, Kochen, Handwerkern oder einfach Musik hören sein. Durch diese bewusste Ruhephase mit Dir selbst oder mit guten Freunden kannst Du neue Kraft tanken und sogar Deine Fähigkeiten erweitern. Auch Meditation ist für viele Personen ein perfekter Ausgleich zum sonst oft hektischen Alltag, mit dem sie zu innerer Ruhe finden können.

Individuelle Stärken finden: Horche in Deinen eigenen Körper hinein

Wichtig ist, dass es kein allgemeingültiges Rezept dafür gibt, wie Achtsamkeit und Ruhepausen am besten umgesetzt werden. Es handelt sich um etwas sehr Individuelles, das Du für Dich selbst ausprobieren solltest. Versuche am besten zunächst, Deinen Medienkonsum bewusst herunterzufahren, und beobachte, wie sich das auf Deinen Körper und auf Dein seelisches Wohlbefinden auswirkt. Schaffe neue Routinen für Dich, mit denen Du dich wohlfühlst. Beachte jedoch auch, dass Veränderungen Zeit benötigen. Gib nicht auf, wenn Du merkst, dass Du in alte Muster zurückfällst, sondern steuere umso hartnäckiger gegen. Schalte z.B. Dein Handy während bestimmter Stunden am Tag rigoros aus. Wende Dich ab, wenn Deine Kollegen schlechte Stimmung verbreiten oder noch besser: versuche mit einer positiven Bemerkung ein Gegengewicht zu setzen.

Zusätzlich solltest Du auch auf einen gesunden Lebensstil achten. Ernähre Dich abwechslungsreich, gesund und mit zahlreichen Vitaminen sowie frischen Zutaten. Vermeide industriell hergestellte Fertigprodukte. Auch regelmäßige Bewegung an der frischen Luft hilft dabei, abzuschalten und Körper sowie Geist fit zu halten. Ebenso wichtig ist genügend guter Schlaf, denn in dieser Zeit erholt und regeneriert sich der Körper – und das Immunsystem. Insbesondere vor dem Schlafengehen solltest Du daher Medienkonsum vermeiden und Dir eher eine ruhige und wohlige Schlafatmosphäre schaffen.

Sanfte Unterstützung für das Immunsystem: die Mikroimmuntherapie

Zusätzlich kannst Du mit Hilfe der Mikroimmuntherapie Deine Resilienz stärken und damit den Prozess der Wiederherstellung des psychischen Gleichgewichts unterstützen. Mehr zur Anwendung der Mikroimmuntherapie bei Stress findest Du hier: Mikroimmuntherapie bei Stress.

 

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Mikrobiom Darm Mikroimmuntherapie

Das Mikrobiom Darm: Warum ist es so wichtig?

Mikrobiom Darm Mikroimmuntherapie

Jedes Lebewesen besitzt ein Mikrobiom – ein ganz individuelles, so einzigartig wie der Fingerabdruck. Als Mikrobiom wird das Bakterienprofil bezeichnet, das sich zu einem überwiegenden Teil im Magen-Darm-Trakt befindet. In und auf unserem Körper tummeln sich mehr als 100.000 Milliarden Bakterien. Hierbei handelt es sich nicht um gesundheitsschädliche Erreger, sondern um Alliierte, die unsere Gesundheit tagtäglich unterstützen und uns vor schädlichen Faktoren schützen. Mit dieser Vielzahl an kleinen Verbündeten besitzt ein Mensch sogar 100-mal mehr Bakterien als Körperzellen. Obwohl wir sie nicht sehen können und in der Regel auch nicht aktiv wahrnehmen, leisten sie lebensnotwendige Aufgaben und machen insgesamt rund eineinhalb bis zwei Kilogramm unseres Körpergewichts aus.

Die Forschung ist seit Langem interessiert an unserem Mikrobiom und entdeckt immerzu neue Funktionen und Informationen zu den erstaunlichen Mikroorganismen. So soll das Mikrobiom Krankheiten vorbeugen, Übergewicht verhindern und sogar unser Gemüt bestimmen können. Ist das wahr?

Darmflora: „gute“ Bakterien und „böse“ Bakterien

Die Gesamtheit der Mikroorganismen im menschlichen Verdauungstrakt wird auch als Darmflora bezeichnet. Der Begriff stammt aus der früheren Zuordnung der Mikroorganismen zum Pflanzenreich. Nach heutiger Erkenntnis bilden die Bakterien ein eigenes Reich (Protista), weshalb Bezeichnungen wie Darmbakterien, intestinales Mikrobiom oder intestinale Mikrobiota treffender sind.

Beim Mikrobiom handelt es sich um ein penibel aufeinander abgestimmtes Ökosystem, das verschiedene Aufgaben übernimmt. Zum einen wird die Nahrung aufgespalten und verdaut. Die Darmbakterien produzieren aus den unverdaulichen Ballaststoffen kurzkettige Fettsäuren, die unter anderem die Darmmuskulatur aufbauen und die Beweglichkeit des Darms unterstützen. Weitere Aufgaben sind:

  • Produktion von Vitaminen (u. a. die Vitamine B2, B12 und K sowie Folsäure)
  • Neutralisation giftiger (toxischer) Substanzen
  • Aktivierung bestimmter Medikamente
  • Entzündungshemmung
  • Anregung und Freisetzung von Hormonen
  • Immunabwehr und Training des Immunsystems

Die Darmwände sind dabei so dicht mit hilfreichen, also „guten“ Bakterien besiedelt, dass „böse“ Bakterien und Krankheitserreger es sehr schwer haben, sich dort zu vermehren. Aus diesem Grund ist eine intakte und gesunde Darmflora so wichtig: Gerät sie durch verschiedene Einflüsse aus dem Gleichgewicht, kann die Anzahl an schädlichen Bakterien überwiegen und zur Entwicklung von Krankheiten führen.

Wechselwirkungen zwischen Darm, Immunsystem und Psyche

Unsere Körperbereiche stehen im ständigen Austausch miteinander. Vor allem dem Darm scheint dabei eine große Bedeutung zuzukommen, weshalb er für die aktuelle Forschung so interessant ist. Das Ökosystem im Darm ist so komplex, dass die spezifischen Aufgaben, Zusammensetzungen und Wechselwirkungen in ihrer Gesamtheit noch nicht vollständig verstanden und beschrieben sind.

Insbesondere die Verbindung zwischen Darm und Psyche hat in den letzten Jahrzehnten an Bedeutung gewonnen. In der sogenannten Psychomikrobiotik wird das Zusammenspiel zwischen Darmflora und Gehirn untersucht und erforscht. Die Beeinflussung ist dabei in beide Richtungen möglich. So soll die Darmflora beispielsweise den Serotoninspiegel regulieren können. Die Menge an Serotonin ist wiederum dafür ausschlaggebend, ob unsere Stimmung positiv oder eher bedrückt ist.

Des Weiteren wird auch erforscht, ob andere Erkrankungen wie Allergien oder auch Adipositas (Übergewicht) direkt mit dem Mikrobiom verknüpft sein können. Erste Untersuchungen haben hierbei gezeigt, dass bei übergewichtigen Menschen oftmals ein bestimmtes Bakterium (A. muciniphila) in geringerer Menge vorhanden war als bei normalgewichtigen Personen.

Nicht zuletzt besteht auch eine enge Verbindung zwischen Darmflora und Immunsystem. Etwa 70 bis 80 Prozent aller Immunzellen befinden sich im Darm und gut 80 Prozent aller Abwehrreaktionen laufen im Darm ab. Er ist somit der Hauptausgangsort für die körperliche Immunabwehr. Eine gesunde Darmflora schützt aktiv die allgemeine Gesundheit, da sie direkt an einer intakten Immunabwehr beteiligt ist.

Wodurch kann das Mikrobiom gestört oder geschädigt werden?

Pathogene (Krankheitserreger) können sich vor allem dann ansiedeln und vermehren, wenn das komplexe System Mikrobiom aus dem Gleichgewicht gebracht wurde. Für die Zusammensetzung des Mikrobioms ist hauptsächlich die Ernährung ausschlaggebend. Die Wahl der Nahrungsmittel entscheidet darüber, welche Bakterien sich im Darm ansiedeln können. Das Darmmikrobiom einer Person, die sich hauptsächlich pflanzlich und von frisch verarbeiteten Nahrungsmitteln ernährt, unterscheidet sich demnach deutlich von der Darmflora einer Person, auf deren Ernährungsplan zahlreiche Fertigprodukte mit reichlich Zucker und Weißmehlprodukte zu finden sind. Mittlerweile lassen sich für einzelne Mikrobenarten Risiko- und Krankheitsprofile erstellen. Überwiegen bestimmte Mikrobenarten, kann das unter anderem das Risiko für Erkrankungen wie Diabetes mellitus oder Herzbeschwerden erhöhen.

Weitere Faktoren, die Einfluss auf das Mikrobiom nehmen können, sind:

  • die genetische Veranlagung
  • Medikamente (u. a. Antibiotika) und Hormonpräparate
  • Stress
  • bakterielle Infektionen
  • Umweltschadstoffe (u. a. Blei)
  • Mangel an Magen- oder Gallensäure

Eine gesunde Darmflora unterstützen – das kannst Du tun

  • Meide nach Möglichkeit medikamentöse Therapien, die die Darmflora stören können, und halte stattdessen gemeinsam mit Deinem Arzt oder Heilpraktiker nach sanften Alternativen Ausschau
  • Nehme frische Kost zu Dir und verzichte auf industriell hergestellte Nahrung. Reduziere zudem den Verzehr von Zucker, Weizen, Softdrinks, Kohlenhydraten und Weißmehlprodukten
  • Greife zu probiotischen Lebensmitteln wie Joghurt, Sauerkraut und Rote Beete. Probiotika enthalten wichtige lebensfähige Mikroorganismen wie Milchsäurebakterien
  • Optimiere Dein Darmmilieu auch mit Präbiotika (verdaubare Lebensmittelbestandteile, die das Wachstum „guter“ Bakterien fördern). Hierzu gehören unter anderem Flohsamen und Leinsamen
  • Achte auf eine insgesamt abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vitaminen. Reduziere Deinen Fleischkonsum
  • Trinke ausreichend Flüssigkeit und greife dabei vor allem zu Wasser und ungesüßte Tees
  • Bleibe regelmäßig in Bewegung – das verbessert die Verdauung nachhaltig
  • Beim Verdacht einer gestörten Darmflora, sprich mit Deinem Arzt oder Heilpraktiker. Mit gezielten Ernährungstipps, Ergänzungsmitteln und weiteren Therapien kann die Darmflora aufgebaut und gestärkt werden
  • Unterstütze Dein Immunsystem: Um das Zusammenspiel von Immunabwehr und Darmflora wieder in ein gesundes Maß zu bringen, kann auch eine sanfte Unterstützung des Immunsystems helfen, beispielsweise mit der Mikroimmuntherapie

    Lies hier mehr zum Thema Mikroimmuntherapie bei Magen- und Darmerkrankungen 

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Mikroimmuntherapie und Sportmedizin

Ein Blick in die Sportmedizin: positive und negative Effekte von Sport

Mikroimmuntherapie und SportmedizinAus der Sportmedizin ist uns längst bekannt, dass tägliche Bewegung für unseren Körper essenziell ist, um gesund und fit zu bleiben. Im Kindesalter fördert Sport die kognitiven Fähigkeiten und die Motorik. Im Erwachsenenalter hilft regelmäßige Bewegung vor allem dabei, Erkrankungen vorzubeugen. Nicht zu vernachlässigen ist auch der Aspekt, dass körperliche Aktivitäten dazu beitragen, den Stresslevel zu senken und somit auch die psychische Gesundheit zu unterstützen. Sport ist somit auch ein Stück Wohlbefinden.

Neben den sehr wichtigen positiven Auswirkungen von Sport auf unseren Körper sind auch mögliche negative Faktoren zu nennen. Insbesondere bei falsch durchgeführtem Sport, fehlerhafter und zu starker Belastung oder Leistungssport können nicht nur beispielsweise die Gelenke in Mitleidenschaft gezogen werden, sondern es kann auch zu einer Störung der Rekonvaleszenz (Heilung) oder zu Immunveränderungen kommen. Dadurch können wiederum andere Beschwerden und Erkrankungen auftreten.

Was es beim Sport zu beachten gibt und wie die Mikroimmuntherapie in der Sportmedizin eingesetzt werden kann, liest Du im folgenden Beitrag!

7 positive Seiten von Sport im Überblick

Bewegung sollte in jeden Alltag integriert werden, denn die körperliche Ertüchtigung wirkt sich positiv auf die verschiedensten Bereiche aus. Einen aktiven Beitrag zur eigenen Gesundheit zu leisten, geht kaum einfacher: Auch ohne gezieltes Training oder Hilfsmittel senkt allein der tägliche Spaziergang das Risiko für verschiedene Erkrankungen.

1. Herz-Kreislauf-Funktion

Beim Thema Gesundheitsförderung durch Sport steht die Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems meist an oberster Stelle. Aktive Bewegung kann das Risiko für einen Herzinfarkt um bis zu 30 Prozent senken. Doch was genau passiert bei Sport im Körper? Kurz gesagt benötigen Muskeln und Organe mehr Sauerstoff und Nährstoffe. Dafür wird die Durchblutung angekurbelt. Die verbesserte Durchblutung trainiert den Herzmuskel und stärkt die Gefäße.Bei regelmäßigem Sport passt sich der Körper an, wodurch die Herzleistung „ökonomischer“ wird: Es werden weniger Schläge gebraucht, um die Leistung zu erreichen, während gleichzeitig das Volumen des Herzschlags steigt – er wird kraftvoller und gezielter. Überdies wird hoher Blutdruck normalisiert/gesenkt und die Thromboseneigung wird verringert.

2. Muskulatur

Sport und Bewegung bauen die Muskulatur auf. Muskulatur ist nicht nur für Bodybuilder wichtig – sie stützt unseren gesamten Körper und befähigt uns, Lasten zu tragen. Ist die Muskulatur unterentwickelt, kann dies zu Haltungsschäden oder chronischen Schmerzen führen. Zudem helfen Muskeln bei der Energie- und Fettverbrennung. Sie tragen somit dazu bei, das gesunde Normalgewicht zu halten.

3. Knochen

Durch Sport wird auch der Stoffwechsel in den Knochen angeregt. Dadurch werden diese besser mit Mineralstoffen versorgt, was sie wiederum elastischer und widerstandsfähiger macht. Die Knochendichte steigt und das Osteoporoserisiko wird gesenkt.

4. Stoffwechsel

Die gesteigerte Durchblutung regt auch den körpereigenen Stoffwechsel an. Dadurch werden Endprodukte rascher ausgeschieden und der Grundumsatz wird gesteigert. Auch das trägt zum Erhalt des Normalgewichts und der Gesundheit bei.

5. Psychische Gesundheit und Stressresistenz

Mit Sport werden Stresshormone wie Adrenalin abgebaut. Zudem wirkt sich die vermehrte Durchblutung positiv auf das vegetative Nervensystem aus. Die regelmäßige körperliche Belastung hilft dem Organismus dabei, adäquat auf stressige Situationen zu reagieren und diese entspannter zu meistern. Auch für die Psyche spielt das eine wichtige Rolle: Sport löst Spannungen und „macht den Kopf frei“.

6. Normalgewicht und attraktiver Körper

Wie bereits zuvor erwähnt, fördert regelmäßige Bewegung verschiedene Prozesse, um das persönliche Idealgewicht zu erreichen und stabil zu halten. Überschüssige Kilos wirken sich mit der Zeit negativ auf die Gelenke aus und führen zu frühzeitigen Verschleißerscheinungen. Eine attraktive Körpersilhouette verbessert oftmals zudem das Selbstwertgefühl und steigert das Wohlbefinden.

7. Besserer Schlaf

Sport und Schlaf bedingen sich gegenseitig. Durch die körperliche Leistung ermüdet der Körper und fordert Erholung ein, um am folgenden Tag wieder leistungsfähig zu sein. Das kann wiederum dazu führen, dass wir abends schneller einschlafen und unsere Schlafqualität verbessern. Der Körper ist erholter und auch die Konzentrationsfähigkeit wird gestärkt. Die Aktivitätszeit sollte dabei vor allem auf die erste Tageshälfte gelegt werden, um eine möglichst große Spanne zwischen Sport und Schlaf zu bringen. Auf der anderen Seite ist ausreichend Schlaf entscheidend, um sportliche Leistung vollbringen zu können.

Tipps zum Sporttreiben – gesund bleiben und Überbelastung vermeiden

  • Sport an Alter und Konstitution anpassen (vorheriger Gesundheitscheck beim Arzt)
  • Langsam und schrittweise an Belastungen herantasten
  • Regelmäßig Sport treiben
  • Überbelastungen und falsche Ausführungen vermeiden (Übungen immer von einem Experten demonstrieren lassen, um beispielsweise Gelenkprobleme zu vermeiden)
  • Dem Körper zwischen den Sporteinheiten ausreichend Erholung ermöglichen
  • Körperliche Belastungen bei Erkältungen oder anderen Erkrankungen herunterfahren/aussetzen
  • Verletzungen vollständig ausheilen lassen
  • Verletzungen beim Sport durch Aufwärmung und Dehnen vorbeugen
  • Gesunde Ernährung und Flüssigkeitszufuhr berücksichtigen
  • Den Spaß nicht vergessen!

Sport und Immunsystem

Das Immunsystem wird sowohl durch akute als auch durch chronische Belastungen beeinflusst. Je nach Dauer, Intensität und Art der (sportlichen) Belastung wird die Immunfunktion des Körpers in eine bestimmte Richtung gelenkt. Bei einer akuten Belastung kommt es zur sogenannten Leukozytose, bei der das zelluläre Immunsystem vermehrt NK-Zellen (Natürliche Killer-Zellen) aussendet, die beispielsweise bei der Beseitigung virusinfizierter Zellen oder veränderter Zellen beteiligt sind. Zudem werden weitere wichtige immunitäre Zellen wie Granulozyten, Monozyten, T- und B-Zellen aktiviert. Ein bis zwei Tage nach der Belastung steigen der Interleukin-2- und Interleukin-6-Spiegel an. Das spricht dafür, dass auch das erworbene Immunsystem (die spezifische Immunreaktion) durch Sport in Gang gesetzt wird. Durch eine leichte bis moderate sportliche Belastung, die regelmäßig durchgeführt wird, kann die Immunreaktion auf langfristige Sicht trainiert und gestärkt werden.

Übertreibe es aber nicht

Kommt es hingegen zu einer starken Belastung oder Überbelastung, wirkt sich das in der Regel weniger positiv auf das Immunsystem aus. Anhaltende Akutbelastungen oder ein hohes Trainingsvolumen bewirken, dass eine Lymphopenie in der Nachbelastungsphase einsetzt. Hierbei handelt es sich um einen Mangel an Lymphozyten im Blut. So wird beispielsweise auch die Funktionsweise der NK-Zellen beeinträchtigt. Zudem steigen die Werte von proinflammatorischen und antiinflammatorischen Zytokinen an. Dadurch wird die immunitäre Balance im Körper gestört, was sich wiederum in verschiedenen Erkrankungen zeigen kann. Beispielsweise ist die Infektanfälligkeit der oberen Atemwege von Leistungssportlern oftmals erhöht. Auslöser scheint die akute Immunveränderung durch die starke Belastung, die auch als vorübergehende Immundepression bezeichnet wird.

Die Mikroimmuntherapie in der Sportmedizin

Moderater Sport und tägliche Bewegung wirken sich vielfach positiv auf den Körper und die Gesundheit aus. Auch das Immunsystem wird dadurch gestärkt. Um vor allem bei aktiven Sportlern und Hochleistungstraining einen Umschlag ins Negative zu vermeiden, sollte das Immunsystem aktiv unterstützt werden, um das natürliche Gleichgewicht im Körper zu wahren. Neben einer gesunden Ernährung und ausreichend Schlaf kann auch die Mikroimmuntherapie einen wesentlichen Beitrag dazu leisten. Mit natürlichen Wirkstoffen, die auch der Organismus zur körpereigenen Immunreaktion nutzt, werden immunitäre Störfaktoren auf sanfte Weise ausgeglichen und zurück in das ursprüngliche Lot gebracht. Solltest Du unter erhöhter Infektanfälligkeit oder anderen Beschwerden leiden, die Rückschlüsse auf eine Fehlfunktion des Immunsystems zulassen, wende Dich bitte an einen erfahrenen Mikroimmuntherapeuten. Dieser wird zunächst eine Lymphozytentypisierung veranlassen, um den Zustand des Immunsystems beurteilen zu können und darauf aufbauend einen individuellen Plan zur weiteren Diagnostik und Therapie erstellen.

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Stress und Immunsystem

Kann Stress uns krankmachen?

Stress und ImmunsystemHaben Sie sich auch schon die Frage gestellt: “Kann Stress uns krankmachen?” In der heutigen Zeit entsteht Stress vor allem dann, wenn es zu hohen Anforderungen im Beruf oder im Privaten kommt, dringende Aufgaben sich häufen, unerwartete Zwischenfälle den alltäglichen Rhythmus durcheinanderbringen und die Betroffenen selbst zu überhöhte Ansprüche an sich selbst stellen. Solche „Spitzen“, die zu kurzzeitigem Stress führen, sind völlig normal und sicherlich jedem bekannt. Insbesondere in der jetzigen Vorweihnachtszeit mit abzuschließenden Projekten im Beruf, Familientreffen und der Organisation von Geschenken und Festivitäten ist zusätzlicher Wirbel keine Seltenheit. Auch die anhaltende Pandemie und damit verbundene gesellschaftliche Spannungen und Einschränkungen wirken sich auf unseren Stresslevel aus.

Sind wir nicht in der Lage, die vorübergehende Anspannung und den Druck zeitnah wieder abzubauen und zu reduzieren, kann sich der Stress chronifizieren. Das wirkt sich wiederum auf unseren allgemeinen Gesundheitszustand aus, denn eine anhaltende stressbedingte Belastung stört unter anderem das Immunsystem. Was genau passiert da im Körper und wie können wir das Immunsystem unterstützen?

Stress als Schutzfunktion

Für unsere Vorfahren waren die Prozesse, die durch Stress im Körper in Gang gesetzt werden, überlebenswichtig. Der Ausnahmezustand sollte entweder dazu dienen, eine schnelle Flucht zu ermöglichen oder den Körper auf einen bevorstehenden Kampf vorzubereiten. Der Organismus wurde mithilfe bestimmter Hormone (u. a. Adrenalin und Cortisol) auf Hochtouren gebracht, um die anstehende Situation bewerkstelligen zu können. Dabei geschah Folgendes: der Herzschlag beschleunigte sich, wodurch der Körper stärker durchblutet wurde, die Atmung wurde schneller, die Muskeln spannten sich an, die Verdauungsorgane arbeiteten hingegen langsamer und auch das Großhirn war weniger aktiv. Somit erfolgten Reaktionen instinktiver als auch schneller. Schnelle instinktive Reaktionen sind heutzutage eher unerwünscht. Trotzdem sind Herzrasen, Verspannungen, Verdauungsbeschwerden und Schlaflosigkeit auch heute noch die körperlichen Reaktionen auf Stress und können unsere Gesundheit langfristig gefährden.

Moderne Stressfaktoren

Die Auslöser für Stress haben sich im Laufe der Zeit geändert. Waren es damals hauptsächlich klimatische Bedingungen, Essensbeschaffung, plötzliche Angriffe oder körperliche Schwerstarbeit, so handelt es sich heute meist um Ängste, Informations- und Reizüberflutung durch die digitale Gesellschaft, Fristen, Leistungsdruck, zwischenmenschliche Auseinandersetzungen oder familiäre Schicksalsschläge. Sowohl die Ursachen für Stress als auch die Ausprägung und der Umgang mit Stress sind dabei von Person zu Person unterschiedlich. Das bedeutet, dass einige Menschen schneller gestresst sind als andere.

Was sind Eustress und Distress?

Stress muss nicht zwangsläufig etwas Schlechtes sein. Neben der ursprünglichen Schutzfunktion finden sich auch heute noch weitere positive Aspekte. Hierzu zählt beispielsweise das befriedigende Gefühl, das manche stressige Situationen (z. B. beim Sport) auslösen können. Zudem brauchen einige Menschen einen gewissen Druck und Stress, um effizient und produktiv zu arbeiten. In diesen Fällen ist von Eustress die Rede. Auch hierbei ist jedoch wichtig, dass der Stress zeitlich befristet sein sollte. Negativer Stress, der beispielsweise auftritt, wenn keine Ruhephasen bestehen oder anhaltend negative Gefühle mit ihm verbunden sind, wird als Distress bezeichnet.

Sowohl positiver als auch negativer Stress beeinflussen den Stoffwechsel gleichermaßen. Bleibt Stress über längere Zeit bestehen, schadet er somit dem Körper.

Mögliche Folgen von chronischem Stress

  • Anhaltende Alarmbereitschaft führt zu Erschöpfung und Ermüdung
  • Schwächung des Immunsystems
  • Infektanfälligkeit
  • Schlafdefizite
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Risiken steigen (z. B. für Bluthochdruck, Tinnitus, Herzinfarkte, Schlaganfall)
  • Verschiedene Schmerzen (z. B. im Kopf, in der Brust)
  • Erhöhter Blutzuckerspiegel und Risiko für Diabetes
  • Magen-Darm-Beschwerden (u. a. Übelkeit, Appetitlosigkeit, Magengeschwüre)
  • Hauterkrankungen (z. B. stärkere Schübe bei Psoriasis, Neurodermitis)
  • Muskelverspannungen
  • Psychischer Leidensdruck und Folgeerkrankungen (z. B. Burnout, Depression)

Insbesondere die Schwächung des Immunsystems begünstigt das Auftreten weiterer Beschwerden, da die wichtigste Basis für die Gesundheit gestört ist.

Stressmanagement: Wie kann ich Stress aktiv entgegenwirken?

Um Dauerstress zu durchbrechen, ist es essenziell, Raum für Auszeit und Ruhe zu schaffen. Dafür müssen zuerst die stressauslösenden Faktoren erkannt und mit den eventuell beteiligten Personen (z. B. Teamkollegen, Vorgesetzter, Partner) besprochen werden. Anhand dessen können Lösungen entworfen werden, um die anhaltende Belastung zu minimieren und wieder durchatmen zu können.

Dabei helfen kann beispielsweise:

  • Ein übersichtliches Zeitmanagement, um „nicht den Kopf zu verlieren“; Schreiben Sie z.B. To-Do-Listen – jedes Häkchen für erledigte Arbeiten sorgt für ein Gefühl von Kontrolle und wirkt Stress entgegen. Legen Sie einen übersichtlichen Kalender an – gerade online gibt es hier viele Möglichkeiten
  • Auslöser festhalten und gegebenenfalls besprechen – denn oft sind es immer wieder die gleichen Dinge, Personen oder Situationen die uns stressen
  • Entspannungsstrategien und Entspannungsübungen – eine Meditation am Abend oder ein Sonnengruß am Morgen sorgen regelmäßig durchgeführt für Struktur im Alltag und wirken dem Gefühl, den Anforderungen ausgeliefert zu sein, entgegen
  • Atemübungen in akuten Stresssituationen – einfach mal vor die Tür gehen, tief einatmen und langsam wieder ausatmen beruhigt den Herzschlag und versorgt unser Gehirn mit Sauerstoff
  • Gesund ernähren – Vitamine, Mineralien, Spurenelemente sind für uns, was Benzin für den Motor ist
  • Sport machen – körperliche maßvolle Beanspruchung wirkt psychischer Beanspruchung entgegen
  • Schlafroutinen für einen erholsamen und ausreichenden Schlaf
  • Individuelle Ruhezonen schaffen – z. B. auf der Couch lesen, auf dem Balkon durchatmen
  • Psychologische Unterstützung suchen

Immunitäre Unterstützung bei Stress

Unser Immunsystem ist ein hochkomplexes System, das fein aufeinander abgestimmt ist. Es kann durch verschiedene Ursachen gestört werden. Vor allem chronische Erkrankungen stellen für das Immunsystem eine Herausforderung dar, da es in diesen Fällen nicht nur die allgemeinen Schutzfunktionen übernehmen muss, sondern einer ständigen Doppelbelastung durch die Erkrankung ausgesetzt ist. Auch anhaltender Stress geht nicht spurlos am Immunsystem vorbei. Durch die Ausschüttung von Stresshormonen wie Cortisol und Adrenalin kippt die immunitäre Balance. Dadurch haben es beispielsweise Erreger leichter, in den Körper zu gelangen und Infekte auszulösen. Ein wichtiger Schritt besteht somit darin, dass Immunsystem optimal zu unterstützen, damit es seine Aufgaben adäquat erfüllen und auch die herrschende Zusatzbelastung meistern kann.

Zusätzlich zu den oben genannten Stressvermeidungsstrategien, die auch das Immunsystem unterstützen, kann die Mikroimmuntherapie das aus den Fugen geratene Immunsystem wieder in die natürlichen Bahnen lenken. Da es mit körpereigenen Stoffen in geringen Dosierungen (low und ultra-low doses) arbeitet, wird das Immunsystem weder zu einer bestimmten Reaktion gezwungen noch unterdrückt. Stattdessen erfolgt die Modulation auf sehr sanfte Weise – so, wie der Körper sich selbst regulieren würde.

Die Mikroimmuntherapie umfasst verschiedene Formeln, die je nach Indikation und individuellem Beschwerdebild sowie anhand der jeweiligen Laboranalysen angewandt werden können. Bei Stress zielt die Mikroimmuntherapie unter anderem darauf ab, das Durchschlafen zu fördern, die Anfälligkeit für Infekte zu minimieren und das emotionale Gleichgewicht zu stärken. Sie kann die Konzentration und die seelische Widerstandsfähigkeit fördern und damit zu mehr Resilienz beitragen.

Kontaktiere die MeGeMIT bei Fragen zur Mikroimmuntherapie.
Bitte beachte: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.

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