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Kategorie: Herpes-simplex-Virus

Herpes-simplex-Virus (u.a. Lippenherpes, Genitalherpes)

Papillomaviren im Fadenkreuz

Diagnose HPV positiv: Wie erzähle ich es meiner besseren Hälfte? Die humanen Papillomaviren – kurz HPV – sind weit verbreitet. Und leider einem großen Stigma ausgesetzt: Erkrankt eine Person an HPV, so denkt die andere Person in der Partnerschaft oft, dass sie betrogen wurde. Dabei gibt es über den Geschlechtsverkehr hinaus weitere Möglichkeiten, sich mit HPV anzustecken. Das Virus kann übrigens auch schon eine Weile im Körper schlummern und plötzlich reaktiviert werden. 

Trotz Aufklärungsarbeit kursieren viele Mythen über das Papillomavirus, die Missverständnisse mit sich bringen. Schluss damit! Wir nehmen die Papillomaviren ins Fadenkreuz und liefern die 8 wichtigsten Fakten, die jeder kennen sollte.

Inhalt

Bekommen nur Frauen HPV?

Beginnen wir mit einem weit verbreiteten Irrtum: Viele gehen davon aus, dass nur Frauen von HPV betroffen sind. Diese falsche Vorstellung rührt wahrscheinlich daher, dass HPV häufig im Zusammenhang mit Gebärmutterhalskrebs diskutiert wird, der Frauen betrifft. Doch das humane Papillomavirus kennt keine Geschlechtergrenzen und ist ein Problem, das Männer und Frauen gleichermaßen betrifft.

HPV bei Männern

Männer sind oft die stillen Träger des Virus und können es unbewusst an ihre Partner weitergeben. Auch sie können an HPV-bedingten Gesundheitsproblemen leiden, wobei die häufigsten Erkrankungen Genitalwarzen und seltener HPV-assoziierte Krebserkrankungen am Penis, After und im Mund- und Rachenraum sind. Trotz der Risiken sind Männer jedoch selten das Ziel von HPV-Aufklärungskampagnen. 

Prävention für beide Geschlechter

Für Frauen ist die HPV-Prävention essenziell, um das Risiko von Gebärmutterhalskrebs zu senken. Männer schützt sie vor Genitalwarzen und den genannten Krebserkrankungen. Eine breite Präventionskampagne, die beide Geschlechter einschließt, könnte die HPV-Übertragungsraten erheblich senken. Viele Gesundheitsexperten plädieren deshalb dafür, Jungen genauso wie Mädchen im jungen Alter im Vorfeld aufzuklären, bevor sie sexuellen Kontakt haben.

Sozio-kulturelle Aspekte der Geschlechterwahrnehmung:

Nicht zu unterschätzen ist der Einfluss sozialer und kultureller Normen auf die Wahrnehmung von HPV. Oft werden sexuell übertragbare Infektionen mit einem falschen Schamgefühl verknüpft, das hauptsächlich Frauen trifft. Männer können jedoch ebenso Betroffene sein.

Wie machen sich Papillomaviren bemerkbar?

Humane Papillomaviren (HPV) sind Meister der Tarnung. Oft verläuft eine Infektion symptomfrei, weshalb sie lange Zeit unbemerkt bleiben kann. Dies bedeutet, dass eine infizierte Person das Virus ungewollt weiterverbreiten kann. Es gibt jedoch einige Anzeichen, auf die man achten sollte, um eine mögliche Infektion zu erkennen und rechtzeitig Maßnahmen ergreifen zu können.

Sichtbare Anzeichen: Genitalwarzen

Eine der wenigen sofort sichtbaren Symptome einer HPV-Infektion sind Genitalwarzen, die durch bestimmte HPV-Typen verursacht werden. Diese Warzen treten auf den Genitalien, dem Anus oder in seltenen Fällen im Mund auf. Sie erscheinen als kleine, erhabene oder flache Läsionen, die entweder einzeln oder in Clustern vorkommen. Obwohl sie medizinisch gesehen gutartig sind, können sie sowohl physisch unangenehm als auch psychisch belastend sein.

Präkanzeröse Veränderungen

HPV kann in seltenen Fällen zu präkanzerösen Veränderungen führen, besonders im Gebärmutterhals. Diese sind nicht mit bloßem Auge sichtbar und verursachen keine Schmerzen oder Symptome, was sie besonders gefährlich macht. Sie lassen sich nur durch spezifische Tests erkennen, wie sie bei gynäkologischen Vorsorgeuntersuchungen (Pap-Test und HPV-Test) regelmäßig durchgeführt werden sollten.

Symptome bei fortgeschrittenen Krankheitsverläufen

Sollte eine HPV-Infektion langfristig unbehandelt bleiben und im schlimmsten Fall zu Krebs führen, können Symptome je nach betroffenem Bereich variieren. So kann Gebärmutterhalskrebs etwa durch unregelmäßige Blutungen oder Schmerzen gekennzeichnet sein. Mund- oder Rachenkrebs kann sich durch anhaltende Halsschmerzen, Schluckbeschwerden oder eine Veränderung der Stimme manifestieren. Wichtig ist, dass diese Symptome unspezifisch sind und auch andere Ursachen haben können. Sofortige ärztliche Abklärung ist daher geboten.

Die Rolle der regelmäßigen Vorsorge

Aufgrund der häufigen Symptomlosigkeit von HPV-Infektionen sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen entscheidend. Frauen sollten regelmäßig Pap-Tests und HPV-Tests durchführen lassen. Männer, insbesondere solche, die zu Hochrisikogruppen gehören (z.B. diejenigen mit einem Immunsystem, das sich nicht in gesunder Balance befindet), sollten ebenfalls regelmäßige ärztliche Untersuchungen in Betracht ziehen. Durch Vorsorge können potenzielle Probleme frühzeitig erkannt und behandelt werden, was die Heilungschancen erheblich verbessert.

Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Jeder, der Veränderungen in seinem Körper wahrnimmt, insbesondere im Genitalbereich, sollte medizinischen Rat einholen. Auch wer sich bewusst ist, dass er einem erhöhten Infektionsrisiko durch sexuelle Kontakte ausgesetzt ist, sollte regelmäßig Gesundheitsscreenings wahrnehmen. Eine frühzeitige Diagnose kann helfen, schwerwiegendere gesundheitliche Probleme zu verhindern und die Verbreitung des Virus einzudämmen.

Wie kann HPV übertragen werden?

Das Wissen über die Übertragungswege von Humanen Papillomaviren (HPV) ist entscheidend, um die Verbreitung und das Risiko einer Infektion zu minimieren. Obwohl die Ansteckungsgefahr oft mit sexuellen Aktivitäten in Verbindung gebracht wird, gibt es auch andere Möglichkeiten, wie das Virus übertragen werden kann. Hier sind die Hauptwege, über die HPV verbreitet werden kann:

Sexuelle Übertragung

Der bekannteste Übertragungsweg für HPV ist der sexuelle Kontakt. Dazu gehören vaginaler, analer und oraler Sex. Da das Virus durch Haut-zu-Haut-Kontakt übertragen wird, findet die Infektion am häufigsten in Bereichen statt, die während des Geschlechtsverkehrs mit den Schleimhäuten in Berührung kommen. Hierbei ist es wichtig zu betonen, dass eine Penetration nicht unbedingt erforderlich ist; der bloße Hautkontakt mit den Genitalien reicht aus, um das Virus zu übertragen.

Haut-zu-Haut-Kontakt

HPV kann auch durch nicht-sexuellen Hautkontakt, vor allem in Bereichen mit Mikroverletzungen, übertragen werden. Dies kann in Umgebungen wie Schwimmbädern oder bei der gemeinsamen Nutzung von Handtüchern geschehen. Obwohl dies ein seltenerer Übertragungsweg ist, ist er nicht zu vernachlässigen, besonders bei HPV-Typen, die sichtbare Warzen verursachen.

Übertragung von der Mutter auf das Kind

Eine weitere, wenn auch seltene Übertragungsmöglichkeit besteht während der Geburt. Eine infizierte Mutter kann das Virus an ihr Kind weitergeben. Dies kann in seltenen Fällen zu einer Erkrankung führen, die als respiratorische Papillomatose bekannt ist, bei der das Virus im Rachen des Kindes das Wachstum von Wucherungen verursacht.

Unklare Übertragungswege

Es gibt Fälle, in denen die Übertragungswege von HPV nicht eindeutig sind. Studien deuten darauf hin, dass das Virus eine Weile in der Umwelt überleben kann, was theoretisch andere Übertragungswege möglich macht, auch wenn dies in der Praxis wahrscheinlich von geringerer Bedeutung ist.

Beeinflusst HPV mein Immunsystem?

Die Beziehung zwischen Humanen Papillomaviren (HPV) und dem Immunsystem ist komplex und bidirektional: Während das Immunsystem eine entscheidende Rolle im Kampf gegen HPV-Infektionen spielt, hat das Virus ebenfalls die Fähigkeit, das Immunsystem zu beeinflussen. Diese Wechselwirkung ist entscheidend für das Verständnis der Krankheitsverläufe bei HPV und die Entwicklung zukünftiger therapeutischer Ansätze.

Die Rolle des Immunsystems bei HPV-Infektionen

Das Immunsystem ist unser natürlicher Schutzmechanismus gegen Infektionen, einschließlich HPV. In den meisten Fällen erkennen und eliminieren Immunzellen das Virus, bevor es zu einer anhaltenden Infektion oder den daraus resultierenden Gesundheitsproblemen kommt. Statistiken zeigen, dass die Mehrheit der HPV-Infektionen innerhalb von ein bis zwei Jahren spontan ausheilt, was der effektiven Arbeit des Immunsystems zu verdanken ist.

Wie HPV das Immunsystem beeinflusst

HPV hat jedoch Mechanismen entwickelt, die es dem Virus ermöglichen, das Immunsystem zu umgehen oder zu unterdrücken. Es kann sich in den Haut- und Schleimhautzellen verstecken, weitgehend unerkannt von den Abwehrzellen des Körpers. Diese Fähigkeit, sich der Immunüberwachung zu entziehen, ist einer der Gründe, warum manche HPV-Infektionen chronisch werden und länger bestehen bleiben können.

Chronische Infektionen und das Risiko für Komplikationen

Es kann vorkommen, dass das Immunsystem HPV nicht vollständig aus dem Körper eliminiert. Dies kann zu persistierenden Infektionen führen, die das Risiko von präkanzerösen Läsionen und Krebs erhöhen. Insbesondere Hochrisiko-HPV-Typen könnten, wenn sie nicht vom Immunsystem kontrolliert werden, im Laufe der Zeit genetische Veränderungen in den Wirtszellen hervorrufen, die Krebs fördern.

Einfluss von Faktoren auf die Immunantwort

Die Effektivität des Immunsystems im Kampf gegen HPV kann von verschiedenen Faktoren beeinflusst werden. Dazu gehören genetische Prädispositionen, der allgemeine Gesundheitszustand und Lebensstilfaktoren wie Rauchen, der bekannte Risikofaktor für viele Krankheiten, einschließlich HPV-assoziierter Krebsarten ist. Auch HIV-positive Personen oder Menschen mit einer Immunsuppression, z.B. durch Medikamente, sind häufiger von HPV-bedingten Komplikationen betroffen, da ihr Immunsystem geschwächt ist.

Wie kann ich HPV behandeln lassen?

Bei der Diagnose einer HPV-Infektion stellt sich häufig die Frage nach den möglichen Behandlungsansätzen. Eine vollständige Heilung der Infektion selbst gibt es bisher nicht; jedoch können die Symptome und Folgen der Infektion behandelt werden. Eine innovative Methode, die in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen hat, ist die Mikroimmuntherapie. Diese Therapieform zielt darauf ab,die Virenvermehrung zu unterbinden und das Immunsystem gezielt zu unterstützen, um HPV effektiv zu bekämpfen.

Was ist Mikroimmuntherapie?

Mikroimmuntherapie ist ein therapeutischer Ansatz, der darauf abzielt, das Immunsystem mittels spezifischer immunmodulatorischer Moleküle zu modulieren und seine Reaktionsweise zu optimieren. Diese Moleküle werden in sehr niedrigen Dosen eingesetzt, was die natürliche Immunantwort gegen virale Infektionen, einschließlich HPV, stärkt. Es handelt sich um eine sanfte Therapie, die das Immunsystem nicht unterdrückt, sondern harmonisiert und anregt, indem sie wichtige biologische Signale verstärkt, die im Körper natürlicherweise vorkommen.

Wirkweise der Mikroimmuntherapie bei HPV

Die Mikroimmuntherapie ist einzigartig! Keine andere Therapie greift so direkt und zugleich so sanft in die Funktionsweise des Immunsystems ein. Zum einen zielt sie auf die Hemmung der Virusvermehrung und zum anderen hilft sie dem Immunsystem auf die Sprünge: Es soll gezielt stimuliert werden und helfen, eine effektive Strategie gegen das Virus zu entwickeln. Sie kann insbesondere in Fällen von chronischen oder wiederkehrenden HPV-Infektionen wertvoll sein, bei denen das Immunsystem alleine Schwierigkeiten hat, das Virus zu kontrollieren. Der Einsatz von Zytokinen – spezifischen Teilchen des Immunsystems – in sehr niedrigen Dosen zielt darauf ab, die Kommunikation zwischen den Immunzellen zu verbessern und somit die körpereigene Abwehr zu stärken.

Der Behandlungsansatz

Während der Behandlung kann die Mikroimmuntherapie parallel zu anderen Behandlungsformen, wie der Entfernung von Genitalwarzen oder der Behandlung präkanzeröser Läsionen, eingesetzt werden. Ein personalisierter Therapieplan, der auf die individuellen Bedürfnisse und den spezifischen HPV-Typ abgestimmt ist, hat den größten Erfolg. Patienten erleben oft eine Reduzierung von Symptomen und in vielen Fällen eine vollständige klinische Remission, sodass Konisationen vermieden werden können. Im Magazin Paracelsus berichtet die Therapeutin Hildegard Münzel von ihren Erfahrungen mit der Mikroimmuntherapie bei HPV.

Nicht ohne meinen Mikroimmuntherapeuten!

Es ist wichtig, die Mikroimmuntherapie von einem Spezialisten begleiten zu lassen, der für die Therapieform geschult wurde. Unser Therapeuten-Finder bietet die Möglichkeiten, im nahen Umkreis nach Spezialisten zu suchen oder auch direkt den Kategoriefilter “Humane Papillomaviren” zu aktivieren, um Ansprechpartner auf diesem Spezialgebiet zu finden. 

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Können Papillomaviren tatsächlich Krebs auslösen?

Ja, bestimmte HPV-Typen sind tatsächlich mit Krebsarten assoziiert, aber nicht alle. 

Rund 13 HPV-Typen gelten als krebserregend, wobei die Typen 16 und 18 am häufigsten vorkommende Verursacher von Gebärmutterhalskrebs sind. Neben Gebärmutterhalskrebs können diese HPV-Typen auch Anus-, Penis-, Vulva-, Vaginal- und bestimmte Kopf-Hals-Krebserkrankungen verursachen.

Wichtig ist zu verstehen, dass eine HPV-Infektion nicht zwangsläufig zu Krebs führt. Die meisten Infektionen werden vom Immunsystem erkannt und erfolgreich bekämpft. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und ein zeitnahes Reagieren auf auffällige Symptome sind effektive Maßnahmen, um das Risiko einer HPV-bedingten Krebserkrankung zu minimieren. Das Ziel sollte sein, informiert und vigilant zu bleiben, statt in Angst zu verharren. Und dafür zu sorgen, dass sich das Immunsystem stets in seiner gesunden Balance befindet. 

Kann HPV von alleine ausheilen?

In vielen Fällen heilt HPV tatsächlich von alleine aus. Unser Immunsystem spielt dabei wie bereits erwähnt eine zentrale Rolle: Es kann HPV-Infektionen auf natürliche Weise bekämpfen, häufig geschieht dies innerhalb von ein bis zwei Jahren. Doch auch wenn die Symptome abgeklungen sind, kann das Virus im Körper latent verbleiben. Ein gesundes Immunsystem, das sich in Balance befindet, ist entscheidend, um eine Reaktivierung des Virus zu verhindern.

Lebensstilmaßnahmen wie eine gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung und Stressmanagement können helfen, das Immunsystem zu unterstützen. 

Was sollte jeder über HPV wissen?

Fakten-Check Papillomaviren

Wissen ist Macht: Informiere Dich und schütze Dich und Deinen Partner. Aufklärung und offene Kommunikation sind der Schlüssel im Umgang mit HPV.

Breite Betroffenheit: HPV betrifft nicht nur Frauen. Auch Männer können infiziert werden und gesundheitliche Probleme erleiden. Daher ist es wichtig, dass beide Geschlechter in Aufklärungsprogrammen berücksichtigt werden.

Vielfältige Übertragungswege: Das Virus wird hauptsächlich durch Haut-zu-Haut-Kontakt während sexueller Aktivitäten übertragen, aber auch auf nicht-sexuellem Wege ist eine Übertragung möglich. Sichere Praktiken und Schutzmittel wie Präservative können das Risiko deutlich reduzieren, bieten jedoch keinen vollständigen Schutz.

HPV ist gut im Verstecken: Viele HPV-Infektionen verlaufen ohne sichtbare Anzeichen. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind daher essenziell, um das Risiko von Krebserkrankungen durch persistente HPV-Infektionen zu minimieren.

Potenzielle Krebsauslöser: Bestimmte Hochrisiko-HPV-Typen können Krebs hervorrufen. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sowie das Aufrechterhalten unserer Immunhomöostase sind die besten Präventionsstrategien.

Viele HPV-Typen: Es gibt über 200 HPV-Typen, doch nur wenige verursachen gesundheitliche Probleme.

Mikroimmuntherapie als Behandlungsoption: Diese innovative Therapie unterstützt Dein Immunsystem gezielt, besonders bei chronischen HPV-Infektionen. Achte darauf, bei einer Behandlung immer auch Deinen Partner einzubeziehen, um eine Reinfektion zu vermeiden.

Selbstheilung durch das Immunsystem: Ein gesundes Immunsystem kann HPV-Infektionen oft ausheilen und das Virus im latenten Modus halten. Ein gesunder Lebensstil fördert diese natürliche Abwehr.


Indem Du Dich bewusst mit HPV auseinandersetzt, reduzierst du das Risiko einer Infektion und trägst zu einer besseren Aufklärung in der Gesellschaft bei. Bleib informiert und handle verantwortungsvoll zum Schutz der eigenen Gesundheit und der Deiner Mitmenschen. Weitere Informationen & Tipps findest Du auf unseren Social-Media-Kanälen:


Quellen ::::::

Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit

dkfz

Entschieden gegen Krebs

MeGeMIT

Kontaktiere die MeGeMIT bei Fragen zur Mikroimmuntherapie. Bitte beachte: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.

Bild: © CANVA
letzte Aktualisierung: 25.07.2026

 

Genitalherpes Ansteckung: Wissen schützt vor Wiederholung

Man möchte lieber nicht daran denken und schon gar nicht darüber sprechen: Genitalherpes. Doch wenn die Frage erstmal aufpoppt, in welchen Situationen Genitalherpes ansteckend ist, ist Aufklärung gefragt. Sich mit dem Thema offen zu befassen, kann das Ansteckungsrisiko mindern und auch mit den richtigen Tipps den Genesungsprozess beschleunigen. Und zu guter Letzt wollen wir auch verhindern, dass es nicht wieder zu einem Ausbruch kommt – oder? Erfahre im Folgenden, woran Du Genitalherpes erkennst, worauf Du in Deiner Partnerschaft nun besonders achten solltest und wie Du den Zustand möglichst schnell unter Kontrolle bekommst.

Inhalt

 

Wir stellen vor: der ungebetene Gast Genitalherpes

Genitalherpes ist weltweit verbreitet und eine der häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen. Schätzungen zufolge sind Millionen von Menschen betroffen, wobei viele von ihnen asymptomatisch sind oder nur leichte Symptome aufweisen, die unbemerkt bleiben.

Gesellschaftlich gesehen, ist Genitalherpes oft mit einem Stigma behaftet, was zu Scham oder Angst führen kann. Dies kann Betroffene davon abhalten, offen über ihre Infektion zu sprechen oder medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Aufklärung und Enttabuisierung sind daher entscheidend, um das Bewusstsein zu schärfen und angemessene präventive Maßnahmen zu fördern.

Konkret handelt es sich um eine sexuell übertragbare Infektion, die durch das Herpes-simplex-Virus (HSV) verursacht wird. Es gibt zwei Haupttypen von HSV:

  • HSV-1: Üblicherweise verantwortlich für orale Herpesinfektionen, kann aber auch Genitalherpes verursachen.
  • HSV-2: Hauptsächlich verantwortlich für Genitalherpes.

Einmal infiziert, verbleibt das Virus lebenslang im Körper und kann immer wieder zu Ausbrüchen führen. Diese treten meist auf, wenn das Immunsystem geschwächt ist oder bei anderen auslösenden Faktoren.

 

Grafik erstellt mit NotebookLM

Übertragungswege und Risikofaktoren

Genitalherpes wird in erster Linie durch direkten Hautkontakt während sexueller Aktivitäten übertragen. Infektionen können sowohl in symptomatischen als auch asymptomatischen Phasen erfolgen, wobei das Übertragungsrisiko während eines aktiven Ausbruchs besonders hoch ist. Ungeschützter Geschlechtsverkehr stellt eine bedeutende Ansteckungsgefahr dar, insbesondere für Personen mit mehreren Sexualpartnern, da die Wahrscheinlichkeit, das Virus zu übertragen oder zu erhalten, steigt.  

Ein geschwächtes Immunsystem erhöht die Anfälligkeit zusätzlich, da der Körper weniger effektiv gegen Infektionen vorgehen kann. Das Vorhandensein anderer sexuell übertragbarer Infektionen erhöht ebenfalls die Wahrscheinlichkeit einer Herpesinfektion, da sie mit einer höheren Empfänglichkeit einhergehen. Insgesamt tragen all diese Faktoren zur anhaltenden Verbreitung von Genitalherpes bei.

Bin ich vielleicht von Genitalherpes betroffen?  

Wichtig zu wissen: Die Symptome von Genitalherpes können sich unterschiedlich stark zeigen. Erste Anzeichen sind oft ein prickelndes oder brennendes Gefühl auf der Haut, gefolgt von Rötungen und kleinen Bläschen im Genitalbereich. Diese Bläschen können aufbrechen und schmerzhafte Geschwüre hinterlassen, die mehrere Wochen benötigen, um zu heilen. Du könntest zudem Juckreiz empfinden, Schmerzen beim Wasserlassen haben oder allgemeine Symptome wie Fieber und geschwollene Lymphknoten erleben.     

Wenn Du den Verdacht hast, dass Du betroffen sein könntest, ist der erste Schritt, eine Arztpraxis aufzusuchen, um eine genaue Diagnose zu bekommen. Zuerst wird man wahrscheinlich eine ausführliche Anamnese durchführen und Deine Haut untersuchen. Man könnte auch Proben nehmen, um im Labor die Infektion zu bestätigen, was besonders wichtig ist, da die Symptome von Genitalherpes leicht mit anderen Erkrankungen verwechselt werden können.

Hol Dir unbedingt medizinischen Rat ein, wenn Du die genannten Anzeichen oder Symptome bemerkst, besonders bei einem erstmaligen Ausbruch. Auch bei wiederkehrenden Symptomen ist es klug, ärztlichen Rat einzuholen, um die beste Behandlung zu finden. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung kann Dir helfen, den Verlauf der Erkrankung positiv zu beeinflussen und Komplikationen zu vermeiden.

 

Genitalherpes – Was genau passiert in Deinem Körper?

Bei einer Infektion mit dem Herpes-simplex-Virus durchläuft Dein Körper mehrere Phasen, die sowohl akute als auch latent inaktive Zustände umfassen.

  • Erstinfektion: Zunächst dringen die Herpes-simplex-Viren über die Schleimhäute im Mund-Rachen-Raum oder im Genitalbereich in Deinen Körper ein. Dort suchen sie spezifische Wirtszellen, wie zum Beispiel Epithelzellen, auf, um sich zu vermehren. Zu Beginn versucht Dein Immunsystem, diese Ausbreitung der Virusinfektion in Schach zu halten, indem es Abwehrzellen mobilisiert, die die infizierten Zellen angreifen. Diese akute Phase ist oft mit den typischen Symptomen wie Bläschenbildung und Entzündungen verbunden.
  • Ruhephase: Trotz der Bemühungen Deines Immunsystems schaffen es einige Viren, den Abwehrmechanismen zu entkommen. Diese Viren ziehen sich in die Nervenknoten, auch Ganglien genannt, sensorischer Nerven zurück. Dort verbleiben sie in einem Ruhezustand. In dieser Phase sind die Viren nicht aktiv und verursachen keine sichtbaren Symptome, obwohl sie im Körper weiterhin vorhanden sind.
  • Reaktivierung (Erneute aktive Vermehrungsphase): Wenn das Immunsystem geschwächt ist, zum Beispiel durch Stress, Krankheit oder andere Belastungen, können die Herpes-simplex-Viren aus ihrer inaktiven Form reaktiviert werden. Sie wandern entlang der Nervenbahnen zurück zur Haut oder den Schleimhäuten, wo sie sich erneut vermehren. Dies führt häufig zu einem erneuten Auftreten der charakteristischen Bläschen und Symptome.

 

Dieser Zyklus von Latenz und Reaktivierung macht Genitalherpes zu einer chronischen Erkrankung, die über viele Jahre hinweg immer wieder auftreten kann. Ein gesundes und balanciertes Immunsystem ist daher entscheidend, um die Häufigkeit und Schwere der Ausbrüche zu kontrollieren und die Reaktivierung des Virus so weit wie möglich zu verhindern.

Einmal Genitalherpes – immer Genitalherpes?
Checkliste zur Vermeidung 

Genitalherpes ist in bestimmten Zeiträumen und Situationen besonders ansteckend. Während eines aktiven Ausbruchs, wenn Bläschen sichtbar und offen sind, ist das Risiko der Virusübertragung besonders hoch. Aber auch in Zeiten, in denen keine Symptome erkennbar sind, kann eine asymptomatische Übertragung stattfinden, was die Prävention zu einer kontinuierlichen Aufgabe macht.

Um das Ansteckungsrisiko zu minimieren, kannst Du folgende Punkte in Deine Routine aufnehmen:

  1. Vermeidung von Hautkontakt während eines Ausbruchs: Es ist besonders wichtig, direkte Haut-zu-Haut-Kontakte während eines aktiven Ausbruchs zu vermeiden. Verzichte auf sexuelle Aktivitäten, bis klare Anzeichen der Heilung sichtbar sind.
  2. Nutzung von Schutzmitteln (z.B. Kondome): Kondome können das Risiko der Übertragung verringern, bieten aber keinen vollständigen Schutz, da das Virus auch Bereiche infizieren kann, die nicht vom Kondom bedeckt sind.
  3. Informationen zur asymptomatischen Virusübertragung: Selbst ohne sichtbare Symptome kannst Du das Virus übertragen. Sei Dir dieser Tatsache bewusst und handle verantwortungsbewusst in Deiner Partnerschaft.
  4. Regelmäßige Kommunikation innerhalb der Partnerschaft: Offene und ehrliche Gespräche mit dem Partner über den Status Deiner Infektion und die Möglichkeiten der Prävention sind essentiell. Dies trägt zu einem besseren Verständnis und zur gemeinsamen Verantwortung bei.
  5. Bedeutung der eigenen Hygiene und Partnerhygiene: Achte auf eine sorgfältige persönliche Hygiene und ermutige auch Deine bessere Hälfte, dies zu tun. Das reduziert das Risiko einer Ausbreitung des Virus in anderen Körperregionen und verbessert die allgemeine Gesundheit beider Personen.
  6. Immunsystem in Balance: Ihr solltet jetzt ganz besonders auf eine gesunde Immunbalance achten, da sie Euch dabei unterstützt, den Genesungsprozess zu beschleunigen bzw. einem Ausbruch vorzubeugen. Im nächsten Abschnitt gehen wir detailliert darauf ein. 

Indem Du präventive Maßnahmen ernst nimmst und diese in Deinen Alltag integrierst, kannst Du das Ansteckungsrisiko für Euch erheblich reduzieren.

 

Immer in Balance: Die wichtige Rolle Deiner Immunhomöostase bei Genitalherpes

Das Konzept der Immunhomöostase beschreibt das Gleichgewicht und die optimale Funktion des Immunsystems im Körper. Dieses Gleichgewicht ist unerlässlich, um effektiv auf Krankheitserreger wie das Herpes-simplex-Virus zu reagieren und Infektionen in Schach zu halten. Bei einer gut funktionierenden Immunbalance ist der Körper besser gerüstet, um das Virus in einer latenten Phase zu halten und die Häufigkeit sowie Schwere von Ausbrüchen zu reduzieren.

Ein gesundes Immunsystem kann wesentlich dazu beitragen, Ausbrüche von Genitalherpes zu verhindern oder ihre Schwere zu mindern. Dies bedeutet, dass die natürlichen Abwehrmechanismen des Körpers zu einer effektiveren Unterdrückung des Virus führen können, sobald es aktiviert wird. Je gesünder und ausgeglichener das Immunsystem ist, desto besser kann es potenzielle Auslöser und Infekte kontrollieren oder gar verhindern.

Der Lebensstil hat einen erheblichen Einfluss auf die Funktion Deines Immunsystems. Faktoren wie eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige körperliche Aktivität und ausreichend Schlaf unterstützen die Immunabwehr zusätzlich. Stressmanagement spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, da chronischer Stress das Immunsystem schwächt und die Anfälligkeit für Ausbrüche erhöhen kann. Durch positive Lebensstiländerungen kannst Du die natürliche Immunhomöostase unterstützen und das Risiko wiederkehrender Herpesausbrüche verringern.

 

Mikroimmuntherapie als Behandlungsoption

Wenn das Immunsystem aus dem Gleichgewicht gerät, können die natürlichen Abwehrmechanismen des Körpers geschwächt werden, was die Wahrscheinlichkeit von Genitalherpesausbrüchen erhöht. In solchen Fällen könnte die Mikroimmuntherapie eine wirkungsvolle Behandlungsoption sein. Diese moderne Therapieform zielt darauf ab, das Immunsystem auf subtile Weise zu modulieren. Sie nutzt sublinguale (unter die Zunge verabreichte) Präparate, die auf spezifische Immunantworten ausgerichtet sind, um das Immungleichgewicht zu korrigieren. Ihre sanfte und gezielte Vorgehensweise unterscheidet sie von anderen, oft aggressiveren immunmodulierenden Behandlungen. 

Die wissenschaftlichen Grundlagen und Wirkmechanismen der Mikroimmuntherapie basieren auf der Anwendung von Zytokinen, die im Immunkreislauf als Botenstoffe wirken. Durch die Verwendung von Molekülen in ultraniedrigen Dosen wird das Ziel verfolgt, das Immunsystem zu harmonisieren, ohne es zu überstimulieren. Diese Methode unterstützt das Immunsystem dabei, eine angemessene Antwort auf das Herpes-simplex-Virus zu entwickeln. Zusammenfassend bietet die Mikroimmuntherapie eine innovative Möglichkeit, das Immunsystem zu unterstützen und eine natürliche Homöostase zu fördern, was insbesondere bei wiederkehrenden Herpesinfektionen vorteilhaft sein kann. Schließlich möchten wir verhindern, dass wir künftig erneut unter Genitalherpes leiden müssen. 

 

Mikroimmuntherapie bei Genitalherpes – klinische Untersuchung  

Vor einigen Jahren wurde eine klinische Nachuntersuchung durchgeführt, um die Effektivität der Mikroimmuntherapie bei Personen mit Genitalherpes zu evaluieren. In die Studie wurden 53 Betroffene einbezogen, die mindestens 18 Jahre alt waren und im Durchschnitt vier oder mehr Rückfälle pro Jahr erlebten. Die Behandlung begann jeweils nach einem Herpesausbruch und wurde mindestens zwei Monate lang fortgesetzt. Dabei erhielten die Studienteilnehmer täglich eine Kapsel des mikroimmuntherapeutischen Mittels. Die Untersuchung hatte zum Ziel, die Häufigkeit von Rückfällen, die Intensität der Symptome und die Verträglichkeit der Therapie zu beurteilen. 

Die Ergebnisse waren vielversprechend: 82% der behandelten Personen profitierten von der Therapie. Bei 41% der Fälle traten keine weiteren Rückfälle in einem Zeitraum zwischen 8 und 50 Monaten auf. Weitere 32% erlebten 1 oder 2 Rückfälle, bei denen die Symptome deutlich milder waren. Bei 9% der Teilnehmer traten zwar weiterhin Rezidive auf, jedoch mit verringerter Häufigkeit und Intensität. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Mikroimmuntherapie eine wertvolle Rolle bei der Behandlung von chronischem genitalen Herpes spielen kann, indem sie die Häufigkeit und Schwere der Ausbrüche reduziert.

Zusammengefasst zeigt diese Studie, dass die Mikroimmuntherapie einen effektiven und zugleich schonenden Ansatz zur Behandlung sowohl akuter als auch chronischer und wiederkehrender Infektionen bieten kann. Die Therapie möchte das Immunsystem darin unterstützen, eine schnelle und wirksame Antwort auf das Herpes-simplex-Virus zu entwickeln und das Gleichgewicht nachhaltig zu stabilisieren. Sie wirkt dabei auf verschiedenen Ebenen, indem sie nicht nur die Virusvermehrung direkt eindämmen, sondern auch das Immunsystem in seiner antiviralen Aktivität unterstützen soll.

Wenn Du Dich näher mit der Mikroimmuntherapie als Behandlungsoption für Genitalherpes beschäftigen möchtest, ist es sinnvoll, einen spezialisierten Therapeuten zu konsultieren. Eine erfahrene Fachkraft kann eine individuelle Bewertung vornehmen und einen auf Deine Bedürfnisse abgestimmten Behandlungsplan erstellen.

Um den passenden Spezialisten in Deinem Gebiet zu finden, steht Dir unser Therapeuten-Finder zur Verfügung. Dieses Tool hilft Dir, qualifizierte und erfahrene Therapeuten in Deiner Nähe zu entdecken, die auf die Behandlung von Herpesinfektionen und die Anwendung der Mikroimmuntherapie spezialisiert sind. Indem Du mit einem ausgebildeten Mikroimmuntherapeuten zusammen arbeitest, kannst Du sicherstellen, dass Du die bestmögliche Unterstützung bei der Bewältigung Deiner Symptome erhältst und von den neuesten therapeutischen Fortschritten profitierst.

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Genitalherpes-Fakten: Das Wichtigste zusammengefasst

Genitalherpes ist eine chronische Viruserkrankung, die durch das Herpes-simplex-Virus verursacht wird und in verschiedenen Phasen verläuft, von der Erstinfektion bis zur Reaktivierung aus der Ruhephase. Ein gesundes Immunsystem ist entscheidend, um die Häufigkeit und Schwere der Ausbrüche zu kontrollieren. In diesem Zusammenhang bietet die Mikroimmuntherapie einen innovativen und sanften Ansatz, indem sie das Immunsystem auf subtile Weise moduliert und gezielt unterstützt. Studien belegen die Wirksamkeit dieser Therapie bei der Reduzierung von Rückfällen und der Verbesserung der Lebensqualität von Betroffenen.

Solltest Du an Genitalherpes leiden, empfehlen wir, einen spezialisierten Therapeuten zu konsultieren, der Dich hinsichtlich der Mikroimmuntherapie individuell beraten kann. Unser Therapeuten-Finder hilft Dir, den passenden Spezialisten in Deinem Gebiet zu finden.

Bleibe mit den neuesten Informationen zu Gesundheitsthemen und Therapiemöglichkeiten auf dem Laufenden, indem Du unseren Social-Media-Kanälen folgst. Wir freuen uns, Dich in unserer Community zu begrüßen!

 


Quellen ::::::

www.spiegel.de
www.aok.de
www.fitbook.de
www.deutschlandfunk.de
www.urologische-stiftung-gesundheit.de
www.gesund.bund.de
www.netdoktor.de
www.ndr.de
MeGeMIT

 

Kontaktiere die MeGeMIT bei Fragen zur Mikroimmuntherapie. Bitte beachte: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.

Bild: © CANVA
letzte Aktualisierung: 10.07.2026

 

 

Hautprobleme? Gesunde Haut in allen Lebensphasen

Etwa alle 28 bis 30 Tage erneuern sich unsere Hautzellen. Dabei wandern neue Hautzellen von unten nach oben, trocknen aus und werden als winzige Schuppen abgestoßen – ein ganz natürlicher Prozess, der uns ein Leben lang begleitet. Genauso gibt es typische Hautprobleme, die zu unseren Wegbegleitern werden können. Von A wie Akne bis Z wie Zoster sind wir je nach Lebensphase anfälliger für bestimmte Hautprobleme, was meist auch mit dem aktuellen Zustand des Immunsystems zusammenhängt. Mit dem Wissen, welche Gefahren in welcher Etappe lauern können und wie man ihnen entgegnen kann, gehen wir sicherlich gelassener durch verschiedene Lebensphasen. Begleitest Du uns?

Inhalt

Ein individueller Wegweiser durch alle Lebensphasen

Ein wichtiger Punkt vorweg: Die folgende Gliederung der Hautprobleme nach Lebensphasen stellt nur einen allgemeinen Leitfaden dar. In der Realität können Hautprobleme natürlich in jeder Phase des Lebens auftreten, unabhängig von Alter oder speziellen Lebensumständen. Der Zustand unserer Haut ist eng mit dem Zustand unseres Immunsystems verknüpft: Im Laufe unseres Lebens verändert sich das Immunsystem – ebenso wie unsere Haut. Diese natürlichen Veränderungen sind bekannt als Immunseneszenz und beeinflussen, wie effektiv unser Körper auf äußere Reize reagiert.

Hierbei ist es zentral zu verstehen, dass der Schlüssel zu gesunder Haut oft im Immunsystem liegt. Eine gute Balance und Antwort des Immunsystems können den Unterschied ausmachen, ob wir mit Hautproblemen zu kämpfen haben oder nicht. Dabei ist es besonders wichtig, das Immunsystem nicht nur zu schützen, sondern auch zu unterstützen und, wenn nötig, gezielt zu regulieren.

Mikroimmuntherapie als Schlüssel zur Hautgesundheit

Der Dreh- und Angelpunkt vieler Hautprobleme liegt wie gesagt oft in unserem Immunsystem. Dieses komplexe Netzwerk, das unseren Körper vor schädlichen Eindringlingen schützt, kann manchmal außer Balance geraten und mehr Schaden als Nutzen verursachen. Entzündungen, eine übermäßige Immunreaktion oder eine geschwächte Immunantwort können die Ursache einer Vielzahl von Hautproblemen sein. Aber hier kommen gute Nachrichten: Unser Immunsystem ist durchaus in der Lage, wieder zurück ins Gleichgewicht gebracht zu werden!

Die Mikroimmuntherapie ist eine innovative Herangehensweise, die es ermöglicht, die natürlichen Prozesse unseres Immunsystems nachhaltig zu unterstützen und zu harmonisieren. Sie nutzt niedrig dosierte Immunbotenstoffe, um gezielt in die Regulation des Immunsystems einzugreifen. Dabei werden die körpereigenen Abwehrmechanismen gestärkt und gleichzeitig Entzündungsprozesse beruhigt. Diese sanfte Modulation hilft, die Ursachen von Hautproblemen direkt an ihrer Wurzel zu packen, statt lediglich deren Symptome zu behandeln.

Ein großer Vorteil der Mikroimmuntherapie ist ihre gezielte und individuell angepasste Wirkweise, die es erlaubt, sowohl überaktive Immunreaktionen zu dämpfen als auch schwache Abwehrmechanismen zu stimulieren. Durch diesen balancierten Ansatz kann die Therapie bei einer Vielzahl von Hautkrankheiten unterstützend wirken und die Lebensqualität erheblich verbessern.

In den nachfolgenden Abschnitten werden wir detailliert auf die Wirkungsweise und die spezifischen Vorteile der Mikroimmuntherapie bei ausgewählten Hautproblemen eingehen. Egal, ob es um die Regulation der Immunantwort bei Neurodermitis oder das Harmonisieren von Entzündungsprozessen bei Rosacea geht, die Mikroimmuntherapie bietet für viele dieser Herausforderungen eine vielversprechende Lösung. 

Hautprobleme im Säuglings- und Kleinkindalter

In den ersten Lebensjahren befindet sich das Immunsystem in einem Zustand des schnellen Wachstums und der Reifung. Da es ständig dabei ist, Schutzmechanismen gegen eine Vielzahl neuer Umweltfaktoren zu entwickeln, sind Säuglinge und Kleinkinder anfälliger für spezifische Hautprobleme. Die Haut eines Babys ist besonders zart und empfänglich für äußere Einflüsse, weshalb Pflege und der Schutz vor Reizstoffen von größter Bedeutung sind. Der natürliche Schutz der Hautbarriere bildet sich erst nach und nach vollständig aus, was erklärt, warum Zustände wie Windeldermatitis und Neurodermitis in dieser Lebensphase häufig auftreten.

Milchschorf

– Beschreibung: Gelbliche, krustige Auflagerungen auf der Kopfhaut.

– Bemerkung: Dieser Zustand ist harmlos und heilt meist von selbst ab. Eltern sollten darauf achten, die Kopfhaut behutsam zu pflegen und Reizstoffe zu vermeiden.

Neurodermitis (Atopisches Ekzem)

– Beschreibung: Rötende, schuppende und extrem juckende Stellen sind häufig anzutreffen.

– Typische Stellen: Besonders betroffen sind Wangen, Arme und Beine.

– Hinweis: Eine gut ausbalancierte Immunantwort und eine sanfte Pflege helfen, Ausbrüche zu mindern. Da Neurodermitis mit einer fehlerhaften Immunantwort zusammenhängt, kann die Mikroimmuntherapie die Immunregulation unterstützen und hat das Ziel, Hautentzündungen zu lindern.

Windeldermatitis

– Beschreibung: Entzündliche Rötungen im Windelbereich entstehen durch Feuchtigkeit und Reibung.

– Präventiv: Regelmäßiger Windelwechsel und das Trocknen der Haut können helfen. Eine optimale Immunbalance unterstützt die Abwehr von Infektionen.

Hautprobleme in der Pubertät (Jugendalter)

Die Pubertät ist geprägt von hormonellen Turbulenzen, die das Immunsystem auf Trab halten. Der Körper ist im Übergang vom Kind zum Erwachsenen und erlebt eine Vielzahl von Veränderungen, die auch die Haut betreffen. Die gesteigerte Hormonaktivität führt zu einer Überproduktion von Talg, was Hautprobleme wie Akne verschlimmern kann. Zusammen mit dem psychologischen Stress, den Heranwachsende durchlaufen, kann dies dazu führen, dass das Immunsystem aus der Balance gerät, wodurch sie anfälliger für Virusinfektionen wie z.B. Herpes simplex werden. Die richtige Balance im Umgang mit hormonellen Schwankungen und Stress ist daher zentral.

Akne vulgaris

– Beschreibung: Hormonschwankungen führen zur vermehrten Talgproduktion und verstopften Poren.

– Symptome: Pickel, Mitesser und Pusteln sind die häufigsten Anzeichen.

– Behandlung: Regelmäßige Hautreinigung und eine gesunde Ernährung unterstützen die Hautgesundheit. Bei hormonell bedingter Akne kann die Mikroimmuntherapie das Immunsystem ins Gleichgewicht bringen und dadurch Entzündungen reduzieren.

Seborrhoisches Ekzem

– Beschreibung: Schuppige und oft gerötete Hautpartien treten besonders an der Kopfhaut und im Gesicht auf.

– Pflege: Sanfte Shampoos und eine regulierte Talgproduktion spielen hierbei eine Rolle.

Herpes simplex

– Beschreibung: Viele Jugendliche, insbesondere in stressigen Zeiten, sind häufiger Herpes-simplex-Ausbrüchen ausgesetzt.

– Vorbeugung: Stressmanagement und eine gesunde Immunfunktion sind hier von Vorteil. Die Therapie kann helfen, die Immunantwort zu optimieren und die Häufigkeit und Intensität von Herpes-simplex-Ausbrüchen zu senken. Der Heilungsprozess soll beschleunigt werden. Die Mikroimmuntherapie ist die einzige Möglichkeit, wiederholten Herpesausbrüchen vorzubeugen.

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Psoriasis (Schuppenflechte)

– Beschreibung: Häufig auftretend im Jugendalter mit roten, schuppigen Flecken.

– Genetik: Oft genetisch bedingt. Ein ausbalanciertes Immunsystem kann die Schwere der Schübe reduzieren. Bei Psoriasis hat die Mikroimmuntherapie das Ziel, die überaktive Immunantwort zu regulieren und damit die Entzündung und Schuppung der Haut zu verringern.

Hautprobleme im Erwachsenenalter (20er bis 40er)

Erwachsene im Alter von 20 bis 40 Jahren befinden sich häufig in einer Phase mit herausfordernden Aufgaben sowohl im Beruf als auch im Privatleben. Der Zustand des Immunsystems kann unter dieser Doppelbelastung leiden, wodurch die Haut auf verschiedene Weise reagiert. Hormonschwankungen, Stress und Umweltfaktoren tragen dazu bei, dass Hautprobleme wie Spätakne, Rosacea und Kontaktdermatitis häufiger auftreten. In dieser Lebensphase ist es wichtig, einen gesunden Lebensstil zu pflegen, um das Immunsystem aktiv zu unterstützen und der Vielzahl von äußerlichen Einflüssen entgegenzuwirken.

Spätakne (Adult Acne)

– Grund: Hormonschwankungen, etwa durch Menstruation oder Schwangerschaft, sind verantwortlich.

– Symptome: Pickel treten erneut auf.

– Pflege: Eine ausgewogene Pflege und eventuell medikamentöse Lösungen können hilfreich sein. Die Mikroimmuntherapie kann das Immunsystem sanft unterstützen, um Entzündungen zu mindern.

Kontaktdermatitis

– Beschreibung: Allergische Reaktionen werden von Stoffen wie Duftstoffen, Konservierungsmitteln oder Metallen ausgelöst.

– Lösung: Das Vermeiden von Reizstoffen ist vor allem entscheidend. 

Rosacea

– Beschreibung: Rosacea ist eine chronische Hauterkrankung, die durch Rötungen und sichtbare Äderchen im Gesicht gekennzeichnet ist. Diese Symptome treten besonders häufig in den Wangen- und Nasenbereichen auf und können in Schüben verlaufen. Häufig sind Betroffene mit einem Gefühl von Hitze oder Brennen im Gesicht konfrontiert, das selbst durch kleinste Auslöser verstärkt werden kann.

– Pflege: Um die Symptome der Rosacea zu lindern und die Häufigkeit der Schübe zu reduzieren, ist ein gezielter Lebensstil von entscheidender Bedeutung:

  • Vermeidung extremer Temperaturen: Drastische Temperaturschwankungen sind ein häufiger Auslöser für Rosacea-Schübe. Daher sollte man heiße Duschen und Bäder vermeiden und bei extremen Wetterbedingungen möglichst Schutz suchen. Außerdem kann das Tragen von Mützen bei Kälte und Schatten bei Hitze helfen, die Haut zu schützen.
  • Sonnenexposition reduzieren: Direkte Sonneneinstrahlung kann die Symptome verschlimmern. Daher ist es wichtig, täglich einen Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor zu verwenden und schützende Kleidung zu tragen, um die Haut vor UV-Strahlen zu bewahren.
  • Kenntnis der Ernährungsfaktoren: Der Konsum von scharfen Speisen und heißen Getränken kann zu einer Zunahme der Rötungen führen. Eine Ernährung, die solche Auslöser minimiert, kann wesentlich dazu beitragen, die Haut zu beruhigen.
  • Effektives Stressmanagement: Stress ist ein bekannter Auslöser für Rosacea-Schübe. Stressabbau durch Techniken wie Meditation, Atemübungen und Yoga kann helfen, Schübe zu reduzieren und eine allgemein ausgeglichene Gemütslage zu fördern.
  • Alkohol und koffeinhaltige Getränke einschränken: Diese Getränke können die Blutgefäße erweitern und die Symptome der Rosacea verschlimmern. Eine bewusste Reduktion kann hilfreich sein, um Schübe zu minimieren.

In Kombination mit einer Pflegeroutine, die auf milde und nicht reizende Hautpflegeprodukte setzt, kann dieser Lebensstil positive Effekte auf die Kontrolle von Rosacea-Symptomen haben. Ergänzend dazu kann die Mikroimmuntherapie durch ihre entzündungshemmende Wirkung die entzündlichen Prozesse bei Rosacea modulieren und so die Symptome weiter verringern.

Gürtelrose (Zoster)

– Beschreibung: Stress durch Doppelbelastung (Job & Familie) kann eine Reaktivierung des Virus begünstigen.

– Prävention: Stressabbau und eine gute Immunregulation sind entscheidend. Bei Gürtelrose kann die Mikroimmuntherapie das Immunsystem unterstützen, um die Reaktivierung des Varizella-Zoster-Virus besser zu kontrollieren und die damit verbundenen Schmerzen und Entzündungen zu lindern.

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Hautprobleme im höheren Alter (50+)

Im höheren Alter nehmen unsere Immunfunktionen natürlicherweise ab (Immunseneszenz), und unsere Haut verliert viele ihrer regenerativen Fähigkeiten. Sie ist dünner und anfälliger für Schäden durch UV-Strahlung und andere Umwelteinflüsse. Die Verminderung der Kollagenproduktion trägt zur Bildung von Falten und Trockenheit bei. Altersbedingte Veränderungen und ein geschwächter Immunschutz führen dazu, dass Probleme wie aktinische Keratosen häufiger auftreten, und das Risiko für Hautkrebs steigt. Eine intensive Pflege und ein bewusster Schutz gegen UV-Strahlen sind unentbehrlich, um diesen Herausforderungen zu begegnen.

Hautalterung und Falten

– Beschreibung: Nachlassende Kollagenproduktion führt zu einem Elastizitätsverlust.

– Prävention: Eine gute Feuchtigkeitspflege und Schutz vor UV-Strahlung sind entscheidend.

Altersflecken

– Beschreibung: Gutartige Pigmentflecken aufgrund langjähriger UV-Einstrahlung.

– Schutz: Regelmäßiger Sonnenschutz kann die Bildung neuer Flecken reduzieren.

Trockene und dünne Haut

– Beschreibung: Verminderte Talgproduktion verursacht Juckreiz und Schuppenbildung.

– Pflege: Feuchtigkeitsspendende Produkte und milde Reinigung helfen, die Hautbarriere zu unterstützen.

Aktinische Keratosen und Hautkrebs

– Beschreibung: Vorstufen von Hautkrebs treten als raue, schuppige Hautveränderungen auf.

– Vorsorge: Regelmäßige Kontrollen beim Dermatologen und UV-Schutz sind essentiell.

Fazit: Balance für Haut und Immunsystem

Die Gesundheit unserer Haut steht in sehr enger Verbindung mit dem Zustand unseres Immunsystems. In jeder Lebensphase können verschiedene Hautprobleme auftreten, die durch eine unausgewogene Immunantwort verschlimmert werden. Die Mikroimmuntherapie bietet eine moderne und effektive Möglichkeit, das Immunsystem in Balance zu bringen und die Ursachen von Hautproblemen gezielt anzugehen.

Indem wir unsere Haut sanft pflegen und gleichzeitig unser Immunsystem unterstützen, können wir Entzündungen reduzieren und langfristig für eine gesunde Haut sorgen. Ein integrierter Ansatz, der Pflege, Lebensstil und innovative Therapieformen wie die Mikroimmuntherapie kombiniert, kann die Lebensqualität erheblich verbessern.

Für alle, die auf der Suche nach einer individuellen Beratung sind, bieten wir eine Therapeutensuche an, die hilft, Experten in Ihrer Nähe zu finden, die mit der Mikroimmuntherapie vertraut sind.

Darüber hinaus teilen wir regelmäßig wertvolle Informationen, Tipps und Neuigkeiten rund um das Thema Hautgesundheit auf unseren Social-Media-Kanälen. Folge uns, um immer auf dem neuesten Stand zu bleiben und für weiterführende Unterstützung.

Gönne Dir und Deiner Haut die nötige Aufmerksamkeit und entdecke die Vorteile, die eine ausgeglichene Immunantwort für Dein Wohlbefinden mit sich bringen kann. Schließlich möchten wir uns alle rundum wohl in unserer Haut fühlen!


Quellen ::::::

Infozentrum für Prävention und Früherkennung

Medizinische Gesellschaft für Mikroimmuntherapie

Kontaktiere die MeGeMIT bei Fragen zur Mikroimmuntherapie. Bitte beachte: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.

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letzte Aktualisierung: 30.06.2026

 

Sommer ABC

Das große Sommer ABC – Für einen unbeschwerten Sommer (Teil 1)

Der Sommer ist da – und mit ihm kommen nicht nur Sonnenschein und Urlaubstage, sondern auch zahlreiche Möglichkeiten, die warme Jahreszeit in vollen Zügen zu genießen. Doch wie schafft man es, die sonnigen Monate nicht nur unbeschwert, sondern auch gesund zu erleben? Erfahre es in unserem Sommer ABC – Teil 1!

Unser Sommer ABC nimmt Dich mit auf eine Reise von A wie Allergien bis Z wie Zytokine und bietet Dir wertvolle Tipps und Einblicke, um Dein Wohlbefinden in der sommerlichen Hitze zu steigern. Egal, ob Du nach Ratschlägen für den perfekten Beachday suchst oder wissen möchtest, wie Du Dein Immunsystem auf Hochtouren hältst – hier findest Du alles, was Du für einen rundum gelungenen Sommer brauchst. Lass Dich im ersten Teil unseres Sommer ABC inspirieren und entdecke, wie Du jeden Sonnenstrahl mit einem Lächeln im Gesicht genießen kannst!

Sommer ABC Teil 2 erscheint am 15. Juli!

A wie Allergien

Bring Dein Immunsystem in Balance!

Saisonbedingte Allergien können lästig sein, aber mit ein paar einfachen Strategien lässt sich viel Linderung schaffen: Häufiges Lüften der Räume hilft, die Pollenkonzentration in Innenräumen zu reduzieren. Wer draußen unterwegs ist, sollte am Abend duschen und die Kleidung wechseln, um Pollen im Schlafbereich zu vermeiden. Die Mikroimmuntherapie kann sowohl präventiv als auch akut eingesetzt werden. Da bei einer Allergie das Immunsystem überaktiv ist, kann diese Therapie sanft dazu beitragen, es in eine gesunde Balance zu bringen und somit die unerwünschten Allergiesymptome zu lindern.

B wie Beeren

Die Beeren sind los!

Sommerbeeren wie Erdbeeren, Himbeeren und Blaubeeren sind nicht nur köstlich, sondern auch wahre Nährstoffbomben für das Immunsystem. Sie sind reich an Vitamin C, das als Antioxidans die Zellen vor freien Radikalen schützt und die Abwehrkräfte stärkt. Die enthaltenen Flavonoide haben entzündungshemmende Eigenschaften und unterstützen die Immunfunktionen. Zudem liefern Beeren Ballaststoffe, die die Darmgesundheit fördern, was sich positiv auf das gesamte Immunsystem auswirkt. Integriere sie idealerweise frisch in Deine Ernährung, um die volle Wirkung zu nutzen.

C wie Chlamydien

Versuchung meets Bakterien!

Chlamydien sind weit verbreitete bakterielle Infektionen, die besonders im Sommer – mit oft mehr Gelegenheiten für neue Bekanntschaften – eine erhöhte Verbreitung finden können. Präventive Maßnahmen wie die Verwendung von Kondomen und regelmäßige Gesundheitschecks sind entscheidend. Eine gesunde Immunbalance ist ebenfalls unerlässlich für die Präventionsstrategie. 

Da nach der körpereigenen Abwehr eine Reaktivierung der Bakterien möglich ist, ist eine wirksame und schonende Behandlung bei Chlamydien besonders wichtig. Die Mikroimmuntherapie nutzt Immunbotenstoffe wie Zytokine in modulierenden Verdünnungen, um das Immunsystem bei der Erkennung und Bekämpfung der Bakterien zu unterstützen, ohne eine übermäßige Immunantwort auszulösen. Indem sie auch spezifische Nukleinsäuren einsetzt, wird die Vermehrung der Bakterien gehemmt und gleichzeitig das geschwächte Immunsystem unterstützt, um eine angemessene Reaktion auf die Infektion zu gewährleisten.

D wie Detox

Einmal reinigen, bitte!

Detox-Kuren im Sommer sind ideal, um den Körper zu entgiften und die Immungesundheit zu fördern. Einfache Methoden wie Zitronenwasser am Morgen, grüne Smoothies voller Antioxidantien und leichte, pflanzenbasierte Mahlzeiten können den Stoffwechsel ankurbeln und die Entgiftungsorgane, wie Leber und Nieren, unterstützen. Der Verzicht auf Alkohol und verarbeitete Lebensmittel erleichtert ebenfalls die körpereigene Regeneration. Diese Maßnahmen unterstützen nicht nur Dein Immunsystem, sondern verleihen Dir ein neues Energielevel und ein besseres Wohlbefinden in der warmen Jahreszeit.

E wie Entzündungen

Das geht durch den Magen!

Entzündungshemmende Lebensmittel in die Sommerdiät zu integrieren, kann das Immunsystem nachhaltig unterstützen und chronischen Entzündungen vorbeugen. Beginne den Tag mit einer Schüssel Haferflocken, garniert mit frischen Beeren und Walnüssen – beide sind reich an Antioxidantien. Walnüsse enthalten zusätzlich noch wertvolle Omega-3-Fettsäuren. In Salaten und Grillgerichten kann fetter Fisch wie Lachs sowie Olivenöl als Dressing dienen, da sie entzündungshemmende Eigenschaften besitzen. Ergänze Deine Mahlzeiten mit viel grünem Blattgemüse, Tomaten und Gewürzen wie Kurkuma und Ingwer, um eine Vielzahl von Antioxidantien in Deiner Ernährung zu gewährleisten.

F wie Ferne Länder

Pass Dich Deinem Reiseziel an!

Beim Reisen in ferne Länder im Sommer ist es wichtig, sich gut vorzubereiten und sich vorab über die gesundheitlichen Anforderungen des Reiseziels zu informieren. Wichtig ist auch eine gute Reiseapotheke, die Mittel gegen Fieber, Schmerzen, Erkältung, Durchfall und Übelkeit enthält, sowie Desinfektionsmittel, Insektenschutz und Erste-Hilfe-Utensilien. Denk daran: Wenn Du aktuell Mikroimmuntherapeutika einnimmst, dürfen diese in Deiner Reiseapotheke natürlich auch nicht fehlen! So kannst Du die neue Umgebung sorglos erkunden und Dein Sommerabenteuer sicher genießen.

G wie Gürtelrose

Langfristiger Schutz!

Gürtelrose, verursacht durch die Reaktivierung der Varizella-Zoster-Viren, kann im Sommer durch spezifische Faktoren begünstigt werden: Zum einen können die erhöhte Sonneneinstrahlung und die Gefahr eines Sonnenbrands das Immunsystem schwächen und so die Reaktivierung der Viren fördern. Zum anderen kann stressbedingte Erschöpfung, sei es durch Reisen oder sommerliche Aktivitäten, das Immunsystem zusätzlich belasten. Eine starke Immunabwehr ist daher entscheidend für die Prävention. 

Sollte es dennoch zu einem Ausbruch kommen, bietet die Mikroimmuntherapie eine sanfte Behandlungsmöglichkeit: Diese Therapie nutzt Immunbotenstoffe wie Zytokine zur Regulierung der Immunreaktion und spezifische Nukleinsäuren, um die Virenreplikation zu unterbinden. Auf diese Weise möchte sie nicht nur die Heilung unterstützen, sondern auch der gefürchteten Post-Zoster-Neuralgie entgegenwirken. Gleichzeitig bietet die Mikroimmuntherapie einen langfristigen Schutz und kann eine wertvolle Ergänzung zur schulmedizinischen Behandlung sein.

H wie Homöostase

Bloß nicht aus dem Gleichgewicht kommen!

Homöostase bezeichnet das Gleichgewicht der physiologischen Prozesse im Körper, das für die Gesundheit und das Wohlbefinden entscheidend ist. Besonders im Sommer, wenn der Körper hohen Temperaturen und wechselnden Aktivitäten ausgesetzt ist, ist es wichtig, dieses Gleichgewicht zu bewahren. Ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist essentiell, um den Flüssigkeitshaushalt zu regulieren. Eine ausgewogene Ernährung, reich an Vitaminen und Mineralstoffen, unterstützt die körpereigenen Funktionen. Regelmäßige Bewegung hilft, den Stoffwechsel stabil zu halten, während Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation Stress abbauen und das innere Gleichgewicht fördern. Die Kombination dieser Maßnahmen trägt dazu bei, die Homöostase im Sommer aufrechtzuerhalten und somit das Wohlbefinden und die Immungesundheit zu unterstützen.

I wie Infektionen

Prävention ist die halbe Miete!

Im Sommer kommen bestimmte Infektionen häufiger vor, dazu zählen Magen-Darm-Infektionen, Hautinfektionen, und Atemwegserkrankungen. Wieso? Die hohen Temperaturen begünstigen das Wachstum von Bakterien in Lebensmitteln, was zu Magen-Darm-Problemen führen kann. Ebenso können Chlor und vermehrtes Schwimmen das Risiko für Hautinfektionen erhöhen. Zur Vorbeugung hilft es, Lebensmittel kühl zu lagern und hygienisch zuzubereiten, um das Risiko einer Lebensmittelvergiftung zu minimieren. Sonnenschutz und gründliches Abtrocknen nach dem Schwimmen schützen die Haut. Zudem ist regelmäßiges Händewaschen unerlässlich, um die Ausbreitung von Krankheitserregern zu verhindern. Achte zudem darauf, dass sich Dein Immunsystem in einer gesunden Balance befindet, um resistent gegen Infektionen zu bleiben.

J wie Joghurt

Vital in den Tag starten!

Joghurt ist besonders an warmen Sommertagen eine erfrischende und gesunde Wahl. Er ist reich an Probiotika, lebenden Mikroorganismen, die die Darmflora unterstützen und zur Immungesundheit beitragen: Ein gesunder Darm ist entscheidend für eine effektive Immunantwort und ein insgesamt gutes Wohlbefinden. Joghurt kann vielseitig genossen werden, ob pur, mit frischem Obst oder als Basis für Smoothies. Diese Ergänzung zur Sommerdiät hilft, die Immungesundheit zu fördern und einen vitalen Start in den Tag zu gewährleisten.

K wie Knochengesundheit

Natürlicher Booster für Deine Knochen!

Im Sommer können wir unsere Knochengesundheit besonders einfach unterstützen, da UV-Licht eine wichtige Rolle im Knochenstoffwechsel spielt: Sonneneinstrahlung fördert die Produktion von Vitamin D, einen entscheidenden Faktor für die Kalziumaufnahme und die Knochendichte. Ideal ist die Mittagszeit zwischen 11 und 15 Uhr, also wenn die Sonne hoch am Himmel steht. Nur in dieser Zeit sind UVB-Strahlen vorhanden, die wir für die Produktion von Vitamin D brauchen. Ein Sonnenbad von Armen und Beinen von 10-15 Minuten in dieser Zeit liefert eine ordentliche Portion Vitamin D. Wichtig dabei ist jedoch zu wissen, dass nach Auftragen einer Sonnencreme kein Vitamin D mehr gebildet werden kann. Je nach Hauttyp kann man sich eventuell nur 5 Minuten ungeschützt der Sonne aussetzen. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Sonnenlicht unterstützt nicht nur die Knochengesundheit, sondern hilft auch dabei, das allgemeine Wohlbefinden zu bewahren.

L wie Lippenherpes

Die Ursachen an der Wurzel packen!

Lippenherpes wird durch Herpes-simplex-Viren verursacht und kann im Sommer durch bestimmte Auslöser wie intensives Sonnenlicht oder Stress reaktiviert werden. Eine effektive Prävention beginnt mit Sonnenschutz für die Lippen, um UV-Schäden zu vermeiden. Stressabbau durch Entspannungstechniken kann ebenfalls helfen, Ausbrüche zu verhindern.

Sollte es dennoch zu einer Reaktivierung kommen, kann die Mikroimmuntherapie als ergänzende Behandlung eingesetzt werden. Diese Therapieform zielt nicht nur darauf ab, die Symptome zu lindern, sondern bekämpft auch die Ursachen, indem sie spezielle Nukleinsäuren verwendet, um die Virenvermehrung zu unterbinden und die spezifische Immunreaktion zu unterstützen. Das Ziel: Entzündungen sollen minimiert und die natürlichen Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert werden, ohne den Organismus zu stören. Diese sanfte Methode ergänzt die schulmedizinische Behandlung und kann die Kontrolle über Lippenherpes im Sommer verbessern.

M wie Mikroimmuntherapie

Trainiere sanft Dein Immunsystem!

Die Mikroimmuntherapie bietet eine sanfte Unterstützung der Immungesundheit, die gerade im Sommer von großem Vorteil sein kann. Während dieser Jahreszeit steigt durch erhöhte Sonnenaktivität und sommerliche Aktivitäten das Risiko für bestimmte gesundheitliche Herausforderungen wie Allergien, Chlamydien, Gürtelrose, Lippenherpes und andere Infektionen. Die Mikroimmuntherapie möchte das Immunsystem auf natürliche Weise regulieren, indem sie die Fähigkeit des Körpers zur Abwehr von Pathogenen fördern und gleichzeitig Entzündungen reduzieren soll. Durch den gezielten Einsatz von Zytokinen und Nukleinsäuren möchte diese Therapieform nicht nur die Prävention, sondern auch den Heilungsprozess bei akuten und chronischen Erkrankungen unterstützen. So soll Dein Immunsystem auch im Sommer in Balance bleiben – und Du kannst die warme Jahreszeit in vollen Zügen genießen.

Bist Du auf der Suche nach einem ausgebildeten Mikroimmuntherapeuten? Hier findest Du eine Auswahl an medizinischen Fachkräften, die Du ganz einfach nach Ort, PLZ-Gebiet oder auch nach Beschwerdebild filtern kannst:

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Tag für Tag gesund durch den Sommer

Bleib am Ball!

Hast Du bisher ein Thema in unserem großen Sommer ABC vermisst? Gerne kannst Du uns schreiben, wenn Du Vorschläge hast. Wir freuen uns immer über Anregungen! Stöber auch auf unseren Social-Media-Kanälen, um keine Tipps für einen gesunden Sommer zu verpassen:

Am 15. Juli folgt Teil 2 des großen Sommer ABCs – melde Dich gleich zum Newsletter an und verpasse nichts!


Kontaktiere die MeGeMIT bei Fragen zur Mikroimmuntherapie. Bitte beachte: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.

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letzte Aktualisierung: 03.06.25

 

Reisekrankheit vorbeugen

Reisekrankheit: Gesundheitsprävention in der schönsten Zeit des Jahres

Reisekrankheit Prävention Mikroimmuntherapie

Woran denkst Du als erstes, wenn Du Reisekrankheit hörst? Eventuell an Höhenangst und Schwindelattacken bei Flugreisen? Oder an Magen-Darm-Probleme wie Durchfall? Neben diesen bekannten Beschwerden gibt es auch andere gesundheitliche Risiken, die Du als Reisende oder Reisender berücksichtigen solltest. Es wird viel zu selten von ihnen berichtet, doch leider verschwinden sie deswegen nicht einfach. 

Damit Du sicher und gewappnet in die sommerliche Urlaubssaison starten kannst, möchten wir auf zwei typische Erreger eingehen, die mit Sicherheit keine Ferien machen und immer auftreten können: HPV und Herpes-Viren. Außerdem zeigen wir Dir, welche wichtige Rolle unsere Immunbalance und demnach auch die Mikroimmuntherapie bei der Prävention spielt, damit Du möglichst ohne Reisekrankheit den Sommer und Deinen Urlaub genießen kannst. 

Inhalt

 

HP-Viren: Krankheiten, Übertragung und Symptome

HPV (humane Papillomaviren) sind die häufigsten sexuell übertragenen Viren. Im Laufe des Lebens infizieren sich etwa 80 Prozent aller Menschen mindestens einmal mit ihnen. Meist bleibt die Infektion dabei unbemerkt und symptomfrei. In rund 90 Prozent der Fälle heilt die HPV-Infektion innerhalb von ein bis zwei Jahren ohne zusätzliche Therapie oder bleibende Folgen wieder aus – hauptsächlich kümmert sich Dein Immunsystem darum, dass die Viren unter Kontrolle gehalten und schließlich bekämpft werden. 

In den übrigen zehn Prozent bleiben die Betroffenen chronisch infiziert und es kann in den folgenden Jahren zu Zellveränderungen am Gebärmutterhals kommen. Das bedeutet jedoch nicht sogleich eine Tumorerkrankung: Nur bei etwa ein bis drei Prozent dieser Fälle bildet sich in einem Zeitraum von ca. zehn Jahren Gebärmutterhalskrebs; die übrigen Zellveränderungen heilen wieder aus.

Wie werden HP-Viren übertragen?

Wie zuvor schon angesprochen, gehören HP-Viren zu den sexuell übertragbaren Viren. Sie gelangen nicht über Körperflüssigkeiten (z. B. Blut, Sperma oder Scheidenflüssigkeit) in den Körper, sondern über direkten Schleimhautkontakt mit einer infizierten Person. In erster Linie geschieht dies also beim intimen Körperkontakt, wobei das Virus über oftmals kleinste Verletzungen der Haut oder Schleimhaut in den Körper eindringt.

Eine nicht-sexuelle Übertragung ist ebenfalls möglich, kommt aber selten vor. So kann eine infizierte Mutter bei der Geburt die Viren auf das Kind übertragen. 

Mögliche Symptome einer HPV-Infektion

  • Meist symptom- und beschwerdefrei
  • Feigwarzen/Genitalwarzen (häufig ebenfalls ohne weitere Symptome oder begleitet von Juckreiz und Brennen)
  • Selten Krebsvorstufen und Krebsstufen (zu Beginn ebenfalls in der Regel symptomlos)
Reisekrankheit Fakten HPV

Reisekrankheit: So kannst Du Dich vor HPV schützen

Kontakt vermeiden & Safer Sex

Der beste Schutz ist, den Kontakt mit infizierter Schleimhaut zu vermeiden. Bei sexuellen Kontakten solltest Du auf Safer Sex achten. Kondome können zwar keinen hundertprozentigen Schutz vor einer HPV-Ansteckung garantieren, sie senken das Risiko jedoch signifikant. Insbesondere bei Intimitäten mit wechselnden Partner:innen oder Personen, die viele sexuelle Kontakte haben (oder von denen Du es nicht weißt), ist Verhütung mit Kondomen in mehreren Hinsichten sehr wichtig – so schützt Du Dich und andere nämlich vor vielen sexuell übertragbaren Erkrankungen wie auch HPV.

Regelmäßige Vorsorge

Da es keinen uneingeschränkten Schutz gibt, solltest Du Dich zudem regelmäßig untersuchen lassen, um die Gefahr von Gebärmutterhalskrebs zu reduzieren. Das gynäkologische Früherkennungsprogramm umfasst eine jährliche Untersuchung auf Anzeichen von Gebärmutterhalskrebs. 

Solltest Du den Verdacht haben, dass Du Dich mit HPV infiziert haben könntest, kannst Du Dich beim Gynäkologen oder Urologen vorstellen und testen lassen. Das gibt Dir Sicherheit für Dich und Deine intimen Kontakte.  

Immunbalance

Ganz wichtig ist es zudem, Dein Immunsystem zu unterstützen, denn es ist Dein körperlicher Schild, der Dich bestmöglich vor Erkrankungen verteidigt. Neben einem gesunden Lebensstil mit ausgewogener Ernährung und viel Bewegung sowie ausreichend Schlaf kannst Du Dein Immunsystem auch mithilfe der Mikroimmuntherapie trainieren und ausbalancieren. Die Mikroimmuntherapie nutzt körpereigene Botenstoffe (Zytokine), mit dem Ziel, die Kommunikation zwischen den Immunzellen zu fördern und damit die  Immunreaktion zu verbessern. 

Mögliche Fehlfunktionen bei der natürlichen Abwehrreaktion sollen so auf sanfte Weise behoben werden, bis das Immunsystem wieder so arbeitet, wie es gedacht ist. Ein intaktes Immunsystem ist nicht nur entscheidend, um gezielt gegen die Viren vorgehen zu können, sondern auch, um sie erst einmal ausfindig zu machen. Einige Viren haben geschickte Mechanismen gefunden, mit denen sie sich vor dem Immunsystem verstecken können. Ein weiteres wichtiges Ziel der Mikroimmuntherapie bei HPV ist die Unterbindung der Virenvermehrung. Bei  der Anwendung ist darauf zu achten, den Partner ebenfalls zu behandeln.

Mehr dazu kannst Du auch in unserem vorherigen Beitrag nachlesen: Versteckte Viren – Was es bedeutet, wenn Viren im Körper verweilen.

Mikroimmuntherapeuten in der Nähe finden – mit der Online-Suche ganz einfach

Die Mikroimmuntherapie ist ein schonender und ergänzender Ansatz: Sie möchte die eigene Immunbalance wiederherstellen und langfristig aufrechterhalten. Sie kann für verschiedene Anwendungsbereiche eingesetzt werden – sowohl bei akuten Beschwerden als auch präventiv. Somit kann sie auch bei Reisekrankheiten eine sinnvolle Maßnahme zur individuellen Prävention sein.

Wenn Du mehr dazu erfahren möchtest, lass Dich am besten von einem unserer Experten für Mikroimmuntherapie persönlich beraten. Mit der Online-Suche findest Du Mikroimmuntherapeuten in Deiner Nähe. Außerdem kannst Du mit unserer neuen Spezialisten-Suche gezielt nach bestimmten Themenfeldern und Krankheitsbildern filtern, beispielsweise nach Herpes-simplex-Viren oder nach Papillomaviren. Hier geht es direkt zur Übersicht.

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Reisekrankheit Herpes: Wenn sich im Schwimmbad nicht nur Menschen tummeln

Schwimmbäder und Freibäder haben im Sommer zahlreiche Besucher. Dabei gelangen unwillkürlich auch Schmutz, Pflege- und Sonnenschutzmittel sowie Krankheitserreger ins Wasser und in die Umgebung. Feuchtigkeit und Wärme bilden den perfekten Nährboden für viele Erreger.

Im Sommer erleben Menschen oft einen Herpesschub. Das liegt unter anderem daran, dass hohe Temperaturen und UV-Strahlung die Funktionsweise des Immunsystems negativ beeinflussen können und das Herpesvirus reaktiviert wird. Das kann sich unter anderem in Bläschen an den Lippen zeigen. Eine akute Herpeserkrankung ist hochgradig ansteckend: Im Schwimmbad können die Viren über das Wasser, den engen Kontakt mit anderen Menschen oder beim Teilen von Speisen übertragen werden.

Rund 90 Prozent der Menschen tragen das Herpesvirus in sich – und einmal in Kontakt getreten, verlassen Herpesviren den Körper nicht mehr. Sie werden aber im Normalfall vom Immunsystem kontrolliert und in einem Ruhezustand gehalten. Erst bei bestimmten Faktoren – wie einem aus der Balance geratenen Immunsystem – kann es zur Reaktivierung kommen, die dann meist mit Symptomen und Beschwerden einhergeht. Auch bei einem akuten Kontakt mit den Viren können Erkrankungen ausgelöst werden, vor allem dann, wenn das Immunsystem nicht wie vorgesehen arbeitet.

Symptome von Herpes

  • Hautkribbeln
  • Jucken 
  • Brennen
  • Spannungsgefühl
  • Rötungen
  • Typische Bläschenbildung (platzen nach einigen Tagen auf und hinterlassen flache, schmerzhafte Geschwüre)
  • Begleitend können Krankheitssymptome wie Kopf- und Gliederschmerzen auftreten

Schutzmaßnahmen vor Reisekrankheit Herpes

Hygiene & Kontakt meiden

Auch bei Herpes ist es wichtig, den Kontakt mit infizierten Personen oder Gegenständen möglichst zu vermeiden. Das lässt sich natürlich nicht immer umsetzen. Achte zusätzlich auf eine gründliche Körperhygiene, indem Du Dich regelmäßig im Schwimmbad abduschst, Deine eigenen Sachen benutzt (z. B. Handtuch, Trinkflasche, Besteck) und Badeschuhe oder -schlappen trägst. So kannst Du eine Vielzahl unerwünschter Keime, Pilze und Erreger schon sehr gut fernhalten.

Reduziere UV-Strahlung und Chlor

Heiße Temperaturen, viel Sonnenkontakt und Chlorwasser können das Risiko für einen akuten Herpesausbruch begünstigen. Halte diese Faktoren also am besten möglichst gering.

Intaktes Immunsystem gegen Reaktivierung

Das A und O bei der Prävention einer Herpes-Erkrankung ist Dein Immunsystem. Die Wahrscheinlichkeit, dass bereits Herpes-Viren im Körper sind, ist relativ hoch. Entscheidend ist, dass Dein Immunsystem in der Lage ist, diese Viren „kleinzuhalten“. Ein intaktes Immunsystem sorgt dafür, dass sich die Viren nicht vermehren und stattdessen in ihrem „Schlafzustand“ verweilen. Kommt es zu einer akuten Infektion oder wollen die Viren im Körper wieder aktiv werden, schlägt ein gesundes Immunsystem in der Regel frühzeitig Alarm und geht gegen die Erreger vor – im besten Fall treten so keine akuten Beschwerden oder Symptome auf.

Wie schon bei HPV kann auch bei Herpes die Mikroimmuntherapie eine Möglichkeit darstellen, das Immunsystem mit seinen eigenen Mechanismen auf sehr schonende Weise wieder in die richtigen Bahnen zu lenken. Mit der Mikroimmuntherapie wird nicht aggressiv in den Ablauf des Immunsystems eingegriffen und es wird auch nicht blockiert, stattdessen wird ihm eine Hilfe zur Selbsthilfe geboten, indem die natürlichen sequentiellen Abläufe der Immunantwort nachgeahmt und dabei nach Möglichkeit optimiert werden.

Da die Mikroimmuntherapie am Immunsystem selbst ansetzt und keine direkte Symptombehandlung ist, können bei Herpes symptomatische Behandlungen in der ersten Zeit notwendig sein, bis das Immunsystem wieder selbst in der Lage ist, das Virus unter Kontrolle zu halten. Dies kann einige Tage dauern. Für einen nachhaltigen Erfolg sollte die Mikroimmuntherapie mehrere Wochen eingesetzt werden, um das Immunsystem langfristig zu trainieren. Für eine korrekte Anwendung sprechen Sie auf jeden Fall mit Ihrem Mikroimmuntherapeuten.

Schutz vor Reisekrankheit – So achtest Du auf Deine Immunbalance

Abschließend haben wir noch ein paar kleine Tipps für Dich parat, damit zu Deinen Urlaubssouvenirs nur schöne Erinnerungen und möglichst keine Reisekrankheit gehört.

Reisekrankheit Tipps Gesunder Urlaub

Weitere hilfreiche Tipps findest Du auf unseren Social-Media-Kanälen – schau doch gern mal vorbei und folge uns!

 

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Bild: © iStock.com/YakobchukOlena

Gesund durch den Sommer mit der Mikroimmuntherapie

Gesund durch den Sommer – darauf kommt es jetzt an

Gesund durch den Sommer mit der MikroimmuntherapieIn Umfragen* landet der Sommer hierzulande meist auf Platz 1 der beliebtesten Jahreszeiten. Vor allem die langen Tageszeiten, der Sonnenschein, die Wärme und viel Zeit an der frischen Luft werden hier als positive Aspekte oft genannt. Auch für die Gesundheit hält der Sommer einige Benefits bereit – aber ebenso Herausforderungen und Risiken.

In unserem neuen Blogbeitrag erfährst Du, wie sich die Hitze auf das Immunsystem niederschlägt, welche Erkrankungen im Sommer häufiger auftreten und wie Du gesund durch den Sommer kommst. Selbstverständlich zeigen wir Dir auch, welche Vorteile die Mikroimmuntherapie zu dieser Jahreszeit bietet und wie das Immunsystem mit ihrer Hilfe moduliert und trainiert werden kann.   

Inhaltsverzeichnis

Was passiert mit dem Immunsystem bei Hitze?

Das Immunsystem ist hochkomplex. Daher sind die Beeinflussung und die Folgen von Jahreszeiten, Temperaturen und Klima auf die Immunantwort noch nicht abschließend geklärt. Forscher gehen jedoch davon aus, dass das Immunsystem und die Gene sich an verschiedene Jahreszeiten anpassen und sich daraus saisonale Besonderheiten und Erkrankungen ablesen lassen.

Sonnenstrahlen aktivieren die Vitamin-D-Produktion im Körper und haben somit einen entscheidenden positiven Einfluss auf die Gesundheit. Auch der Wach-Schlaf-Rhythmus wird durch Sonne und Wärme beeinflusst. Bei starker Hitze kann das Immunsystem jedoch auch beeinträchtigt werden. Sommerliche Temperaturen und vor allem die UV-Strahlung sorgen dafür, dass die Aktivität der Immunzellen heruntergefahren wird. Infolgedessen kann das Immunsystem nicht mehr adäquat auf bestimmte Erreger oder Veränderungen reagieren. Auch freigesetzte Stresshormone (z. B. durch Hitze, Urlaubsstress, fehlender Schlaf) hemmen die Leistungsfähigkeit des Immunsystems.

Genau an diesem Punkt setzt die Mikroimmuntherapie an, die mit fein abgestimmten natürlichen Substanzen und Zytokinen dazu beiträgt, dass das Immunsystem moduliert wird und wieder in seine natürliche Balance kommt.

Welche Auswirkungen haben die genannten Veränderungen auf den Körper?

An einigen Beispielen möchten wir Dir zeigen, was die Veränderungen im Immunsystem im Sommer für die Gesundheit und auch für bestimmte Symptome und Beschwerden bedeuten können.

Erkältungen

Durch die sommerlich warmen und trockenen Temperaturen haben es zahlreiche Erreger schwerer, sich einzunisten und zu vermehren. Daher sind respiratorische Erkrankungen im Sommer seltener als im Winter. Aber Vorsicht: Das bedeutet nicht, dass wir uns im Sommer gar nicht erkälten können. Gelangen die Erreger in den Körper, kann es durchaus zu einer Infektion kommen. Zusätzlich kann das Immunsystem durch die Hitze und durch Stress geschwächt sein. Faktoren wie Klimaanlagen, nasse Kleidung/Haare und Menschenmassen/erhöhter Körperkontakt (z. B. bei Freizeitaktivitäten, gut besuchten Freizeitbädern etc.) können das Risiko ebenfalls erhöhen.

Schuppenflechte (Psoriasis)

Schuppenflechte ist eine entzündliche Hautkrankheit, die durch ein überaktives Immunsystem hervorgerufen wird. Es entstehen Plaques mit rötlich-entzündetem Hautkranz. Da im Sommer die Aktivität des Immunsystems häufig gehemmt wird, verspüren viele Psoriasis-PatientInnen eine Verbesserung ihrer Symptome. Die Schübe treten im Sommer seltener auf. Aber auch hier ist zu berücksichtigen, dass es immer individuelle Abweichungen gibt: Manche Betroffene haben demnach im Sommer ebenso stark oder sogar stärker mit Schuppenflechte zu kämpfen.

Neurodermitis

Auch bei Neurodermitis handelt es sich um eine entzündliche Hautkrankheit. Wie bei Psoriasis stellen einige PatientInnen fest, dass sich die Symptome im Sommer verbessern, weil das Immunsystem weniger aktiv ist und Entzündungsprozesse verringert werden. Gleichzeitig kann die Haut jedoch sehr trocken und gereizt werden. Eine übermäßige UV-Belastung kann zudem dazu führen, dass Entzündungen gefördert werden. In diesen Fällen juckt die Haut der Betroffenen besonders stark.

Reaktivierung von Viren (z. B. EBV)

Fährt das Immunsystem durch die Hitze herunter oder wird es geschwächt (z. B. durch Stress), kann es zudem zur Reaktivierung von Viren kommen. Herpesviren wie das Epstein-Barr-Virus werden nach dem Erstkontakt vom Immunsystem unter Kontrolle gehalten. Ein geschwächtes Immunsystem kann diese Aufgabe jedoch nicht so gut bewältigen wie ein gesundes Immunsystem. Dann kann es zur Reaktivierung kommen, die sich beispielsweise in Pfeifferschem Drüsenfieber, Lippenherpes oder Genitalherpes äußert.

Mikroimmuntherapie – so machst Du Dich stark gegen sommerliche Belastungen

Der Ansatz der Mikroimmuntherapie konzentriert sich auf die Ursache zahlreicher Erkrankungen und Beschwerden: ein aus der Balance geratenes Immunsystem. Wird das Immunsystem im Sommer durch Hitze und Stress belastet, gerät die Zytokinausschüttung durcheinander. Je nach Einwirkung kann es sein, dass proinflammatorische Prozesse überwiegen und es vermehrt zu Entzündungen kommt, oder dass die Immunantwort zu gering ausfällt, wodurch potenzielle Krankheitserreger nicht mehr wie vorgesehen bekämpft werden können.

Durch die Mikroimmuntherapie wird diese Dysbalance sanft ausgeglichen, damit Du gesund durch den Sommer kommst. Dafür werden körpereigene Substanzen wie Zytokine und spezifische Nukleinsäuren aufgenommen und kommunizieren in gewohnter Weise mit den beteiligten Immunzellen und Organen. Es wird somit eine Hilfe zur Selbsthilfe angestoßen. 

Abhängig von der Ausgangssituation stehen verschiedene Formeln der Mikroimmuntherapie zur Verfügung. Die Substanzen liegen immer in sehr geringen Dosierungen vor (low dose und ultra-low dose), wodurch eine sanfte Feinmodulation erzielt wird. Je nach Potenzierung der einzelnen Wirkstoffe können pro- oder antiinflammatorische Prozesse gefördert oder gehemmt werden. Das Ziel ist jeweils, das natürliche Gleichgewicht (Homöostase) wiederherzustellen.

Expertensuche: Finde Mikroimmuntherapeuten in Deiner Nähe

Bei Fragen zur Mikroimmuntherapie stehen Dir die Experten der MeGeMIT gern zur Seite. Über die Suchfunktion kannst Du ganz einfach einen Mikroimmuntherapeuten in Deiner Nähe finden, der Dich über alle Einzelheiten der Mikroimmuntherapie aufklärt und Dich umfassend berät, wie Du gesund durch den Sommer kommst.

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Gesundheitliche Gefahren im Sommer – diese Erkrankungen haben jetzt Hochsaison

Gelten Herbst und Winter als Erkältungszeit, so hat auch der Sommer seine typischen Erkrankungen und Risiken. Stress (z. B. bei der Urlaubsplanung oder im Urlaub selbst), Hitze, vermehrte Events und eine hohe UV-Belastung gehen nicht spurlos am Immunsystem und am Körper vorbei. Zu den möglichen gesundheitlichen Gefahren dieser Jahreszeit gehören unter anderem folgende:

Sommerkrankheiten

Sonnenbrand/Sonnenstich/Hautkrebs

Jeder Kontakt mit UV-Strahlung hat Auswirkungen auf die Zellen und das Erbgut. Bis zu einem gewissen Grad kann der Körper diese Belastungen abwehren oder reparieren. Fehlender Sonnenschutz und eine starke Sonnenexposition können jedoch zum Sonnenbrand und zum Sonnenstich führen. Außerdem erhöht eine regelmäßige UV-Belastung das Risiko für Hautkrebs.

Das Thema Hautkrebs haben wir übrigens auch in einem unserer letzten Beiträge genauer beleuchtet. Schau gern dort vorbei: Immunsystem und Hautgesundheit: Wie erkennt man Hautkrebs? 

Schlafstörungen

Warme Temperaturen und Sonnenlicht hemmen die Ausschüttung von Melatonin. Das Hormon hilft unserem Körper, zur Ruhe zu kommen und fördert den Schlaf. Im Sommer leiden daher viele Menschen unter Schlafstörungen. Die fehlende Erholung senkt nicht nur die Kraft, sie mindert auch die Konzentration und beeinflusst das Immunsystem negativ. Das macht uns wiederum anfälliger für Erkrankungen.

Blasenentzündung

Blasenentzündungen werden eher mit nasskaltem Wetter in Verbindung gebracht. Allerdings treten sie auch im Sommer häufig auf. Zu den möglichen Gründen gehört das Tragen nasser Kleidung (z. B. nach dem Schwimmen) und eine erhöhte Bakterienbelastung beim Baden (z. B. See oder Schwimmbad). 

Fußpilz

Hitze und Schweiß sind der perfekte Nährboden für Pilzerkrankungen. Während das Barfußlaufen im Sommer für viele sehr angenehm ist, kann es im Schwimmbad oder in der Sauna schnell zu einer unangenehmen Folge führen: einer Infektion mit Fußpilz. Menschen, die gern geschlossene Schuhe tragen, sind ebenfalls anfällig, da beim Schwitzen im Schuh eine optimale Umgebung für den Pilz geschaffen wird.  

Verdauungsprobleme 

Auch Verdauungsprobleme gehören zu den häufigen Beschwerden im Sommer. Eine mögliche Erklärung sind kulinarische Spezialitäten, die im Urlaub probiert werden. In dieser Zeit lassen wir es uns oft „gut gehen“, was sich allerdings negativ auf die Darmgesundheit niederschlagen kann. Bei starker Hitze treiben wir meist weniger Sport, was sich ebenfalls negativ auf die Verdauung auswirken kann. Einige Menschen leiden zudem unter Reiseübelkeit. Da sich ein großer Teil des Immunsystems im Darm befindet, können vor allem Darmbeschwerden die Funktionalität des Immunsystems weiterhin stören.

Gesund durch den Sommer: Tipps für die Sommerzeit

UV-Schutz: Der UV-Schutz ist das A und O im Sommer. Eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor unterstützt den Eigenschutz Ihrer Haut. Achte zudem darauf, den Körper möglichst mit Kleidung zu bedecken (z. B. Sonnenhut) und sich vorzugsweise im Schatten aufzuhalten. Vor allem: Meide die pralle Mittagssonne. Und denke auch an den Sonnenschutz für die Augen (Sonnenbrille) – auch im Schatten! 

Viel trinken: Im Sommer hat unser Körper große Mühe, sich abzukühlen und nicht zu überhitzen. Durch Hitze und Schwitzen verliert er eine Menge Wasser. Unterstütze die Körperfunktionen, indem Du viel Wasser zu Dir nimmst.

Gesund ernähren: Auch die Ernährung spielt für das Immunsystem und die Leistungsfähigkeit im Sommer eine wichtige Rolle. Ernähre Dich abwechslungsreich, vitaminreich und verzichte vor allem auf industrielle Fertigprodukte. Probiere beispielsweise doch mal diese Superfoods, die reich an Antioxidantien, Vitaminen und Mineralstoffen sind: Acai-Beeren, Goji-Beeren, Chiasamen, Quinoa, Matcha, Kokos oder Avocado.

Pausen einlegen: Stress ist auf Dauer für die Gesundheit sehr kritisch. Die Freisetzung von Stresshormonen beeinträchtigt die Immunleistung und kann somit zu Fehlern führen. Lege daher gezielte Pausen ein und achte auf Entspannung und Erholung, beispielsweise mit Meditation oder Yoga.  

Bewegung und frische Luft: Werde aktiv und verbringe viel Zeit in der Natur. Durch die Urbanisierung und verschiedene Umwelttoxine wird unser Immunsystem nahezu durchgehend belastet. Außerdem steigen bei Bewegungsmangel die Risiken für Krankheiten stark an. Studien haben gezeigt, dass Aktivitäten in der Natur das Immunsystem wieder in eine natürliche Balance bringen und somit stärken können.

Kräfte der Natur nutzen: Nutze die Vorteile natürlicher Mittel. Neben Superfoods und Spaziergängen in der Natur kann beispielsweise auch das Baden im Meer helfen, Hautprobleme wie Neurodermitis oder Psoriasis zu reduzieren, da das Salz eine entzündungshemmende und juckreizlindernde Wirkung besitzt. Auch bei bestimmten Allergien kann sich ein Urlaub mit salziger Meeresluft oder frischer Bergluft anbieten.


Sommer und Sonne machen immer fröhlich – oder doch nicht?

Die Sommerzeit wird häufig mit Tatendrang, Motivation und guter Laune in Verbindung gebracht. Durch die langen Sonnenstunden und das meist schöne, warme Wetter fühlen sich viele Menschen wohl, fröhlich und aktiv. Das ist unter anderem auf die gesteigerte Produktion des stimmungsfördernden Vitamin D zurückzuführen. Es gibt jedoch auch Menschen, die im Sommer genau das Gegenteil empfinden: Sie sind antriebslos, reserviert, ziehen sich zurück und fühlen sich niedergeschlagen. In diesem Fall kann es sich um eine Sommerdepression handeln. Obwohl man eigentlich eher den Winter mit depressiver Verstimmung assoziiert, kommt die Sommerdepression immer häufiger vor. Wie kommt es dazu? Was steckt dahinter? Und was kann man tun? In unserem Artikel zur Sommerdepression erfährst Du mehr darüber: Winterblues im Juli.


 

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Herpes verhindern – so können Sie vorbeugen

*Hier findest Du zwei der Umfragen aus der Einleitung für weitere Informationen: Splendid Research/Studie Jahreszeiten und Statista/beliebte Jahreszeiten in Deutschland.

Kontaktiere die MeGeMIT bei Fragen zur Mikroimmuntherapie.
Bitte beachte: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.

Bild: iStock.com/pixdeluxe

Herpes frühzeitig entgegen wirken

Herpes verhindern

Herpes – so kann man vorbeugen

Herpes wird durch die Herpes-simplex-Viren 1 und 2 hervorgerufen. Man geht davon aus, dass 90 Prozent der Bevölkerung in der fünften Lebensdekade Herpes-simplex-spezifische Antikörper aufweisen, sprich bis dato schon einmal unter Herpes gelitten haben.  

Immungeschwächte Menschen tragen ein höheres Risiko, dass ein Herpesvirus ausbricht. Um dem vorzubeugen, ist ein stabiles Immunsystem daher unerlässlich. Die Mikroimmuntherapie bietet eine gute Unterstützung im Kampf gegen Herpes, da sie ihre Wirkung auf unterschiedlichen Ebenen und während des gesamten viralen Zellzyklus entfaltet. Ihr Ziel ist die Gewährleistung einer optimalen Immunreaktion bei viralen Infektionen.

Auf der einen Seite ist die Mikroimmuntherapie durch den Einsatz von spezifischen Nukleinsäuren in hemmenden Potenzierungen auf die Unterbindung der Virusvermehrung und Verhinderung der Infektion neuer Zellen ausgerichtet. Auf der anderen Seite soll durch den Einsatz von RNS und DNS in modulierenden Potenzierungen die HSV-spezifische Immunreaktion gefördert werden, um den Heilungsprozess und die Narbenbildung zu beschleunigen. Die Mikroimmuntherapie zielt gleichzeitig auf die Regulierung und Stärkung des Immunsystems ab. Hier sollen erneute Reaktivierungen und das Auftreten neuer Ausschläge vermieden werden.

Hier liest Du mehr darüber, wie die Mikroimmuntherapie konkret bei Herpes vorgehen kann.

Diese weiteren Maßnahmen können ebenfalls Herpes vorbeugen

1. Das Immunsystem zusätzlich mit Vitamin D stärken

Oft bricht ein Herpes wie bereits beschrieben erst aus, wenn das Immunsystem ohnehin schon geschwächt ist. Das kommt zum Beispiel oft im Zuge einer Erkältung oder auch bei einer ernsten Erkrankung wie Krebs vor. Um das Immunsystem zu stärken, sollte man dann besonders auch auf eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung achten.

2. Stress abbauen

Stress schwächt die eigenen Abwehrkräfte und erhöht das Risiko für Infektionen, Krankheiten und auch für Herpesausbrüche. Der Stresspegel lässt sich beispielsweise mit Yoga und Entspannungsübungen, Sport, progressiver Muskelentspannung, Achtsamkeit und Zeit für sich sowie ausreichende Erholungsphasen und viel Bewegung an der frischen Luft senken.

3. Starke UV-Strahlung meiden

UV-Strahlung gilt bei vielen eindeutig als Risiko-Faktor. Es wird daher empfohlen, die Haut stets mit einem hohen Lichtschutzfaktor zu schützen. 

4. Auf genügend Schlaf achten

Im Schlaf regenerieren Körper und Geist. Ein Schlafmangel wirkt sich wiederum negativ auf die eigenen Abwehrkräfte aus. Um das Immunsystem zu stärken, sollte man unbedingt darauf achten, ausreichend zu schlafen. Tipps für einen gesunden und erholsamen Schlaf findest Du hier

5. Trockene und rissige Haut vermeiden

Eine gesunde Hautbarriere ist wichtig, wenn man einem Herpesausbruch vorbeugen möchte. Ist die Hautbarriere geschwächt, können Krankheitserreger leichter von außen eindringen. Das ist jedoch nicht alles: Im Falle einer gestörten Hautbarriere kann Herpes leichter von innen ausbrechen. Spezielle Pflegeprodukte für trockene Haut – ohne Duftstoffe! – können dazu beitragen, die Hautbarriere zu stärken.  

6. Auf Genussmittel wie Nikotin verzichten

Genussmittel gehören für viele zum Alltag. Insbesondere Alkohol und Nikotin wirken sich jedoch negativ auf das Immunsystem aus – am besten meidet man sie also ganz.

 

Möchtest Du Dich von einem Mikroimmuntherapeuten beraten lassen? Hier gehts zur interaktiven Suche: 

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Virenquelle Schwimmbad Genitalherpes

Virenquelle Schwimmbad – wie hoch ist die Gefahr für Genitalherpes, Fußpilz und Co.?

Virenquelle Schwimmbad GenitalherpesStrahlender Sonnenschein, warme Temperaturen, Urlaubssaison – der Sommer lädt zur Abkühlung ins Hallenbad oder Freibad ein. Auch in der Therme lässt sich der Tag entspannt ausklingen, um neue Energie zu tanken. Daher tummeln sich häufig viele Personen und Familien in der Nähe des belebenden Nass. Gilt das auch für Bakterien und Viren? Wie hoch ist eine Ansteckungsgefahr im Wasser beziehungsweise in der Schwimmhalle? Welche Infektionen können im Schwimmbad übertragen werden? Und wie kannst Du Dich und Deine Familie am besten davor schützen, ohne auf den Schwimmbadbesuch verzichten zu müssen? Hier erfährst Du mehr zu dem Thema und darüber, wie die Mikroimmuntherapie Dein Immunsystem stark gegen unerwünschte Erreger macht!

Warum kann es leicht zu Krankheiten im Schwimmbad kommen?

Die einzelnen Becken im Hallenbad, Freibad oder in der Therme sind bildlich gesprochen nichts anderes als eine übergroße Badewanne, die tagtäglich zahlreiche Menschen nutzen. Mit ihnen gelangen auch allerhand Schmutz, Pflege- und Sonnenschutzmittel, Mikroorganismen und eben auch Krankheitserreger wie Bakterien, Viren oder Parasiten ins Wasser und die Umgebung. Zwar gibt es bereits eine Reihe von Schutzmaßnahmen wie etwa das regelmäßige „Umwälzen“ beziehungsweise Austauschen des Wassers und Chlor zur Desinfektion, aber auch dadurch lassen sich nicht alle Erreger restlos vermeiden. Andererseits führt Chlor auch häufig dazu, dass die natürliche Scheidenflora gestört wird, was wiederum das Risiko für Irritationen als auch Infektionen (z. B. Genitalherpes) begünstigen kann.

Wo ist die Gefahrenquelle für Erreger am größten?

Die Gefahren lauern – wie zuvor bereits festgestellt – weniger im Wasser der Schwimmbecken. Viel eher sind es die Nassräume wie Umkleidekabinen, Duschen und Toiletten, in denen die Erregerlast sehr hoch ist. Hier können sich die Erreger sehr gut aufhalten, vermehren und verbreiten. Nicht zuletzt können Erkrankungen auch über die Luft oder den Kontakt zu Menschen übertragen werden. Insbesondere in geschlossenen Bädern, aber auch in den Becken im Freibad drängen sich häufig viele Menschen zusammen. Über die Atemwege oder durch Berührung können Bakterien und Viren ebenfalls in den Organismus gelangen und Krankheiten auslösen.

Genitalherpes, Fußpilz, Corona – welche Erkrankungen sind im Schwimmbad am häufigsten?

Es gibt eine Vielzahl von Erkrankungen, die im Schwimmbad kursieren können. Zu den bekanntesten zählen vor allem Fußpilz, Warzen, respiratorische Erkrankungen (Atemwegsinfektionen) und Krankheiten des Magen-Darm-Trakts. Darüber hinaus kann es zu Hautausschlägen und Entzündungen kommen, beispielsweise in den Ohren oder der Bindehaut. Auch im Genitalbereich können Infektionen und Erkrankungen auftreten. Hierzu gehören zum Beispiel Genitalherpes, Feigwarzen oder bakterielle Blasenentzündungen. Zu Zeiten der Pandemie war die Angst besonders groß, sich im Schwimmbad ebenso wie in anderen öffentlichen Einrichtungen mit dem SARS-Coronavirus anzustecken. Die Übertragung erfolgt hierbei wie bei weiteren respiratorischen Erkrankungen über die Atemwege und nicht direkt über das Wasser des Schwimmbads.

Wie äußert sich Genitalherpes? Symptome und Erscheinung

Genitalperhes Symptome

Genitalherpes ist eine der Erkrankungen, die nach einem Schwimmbadbesuch auftreten können.

 

Wie häufig tritt Genitalherpes bei Männern und Frauen auf?

Genitalherpes zählt zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionskrankheiten. Wie bei anderen Herpesviren ist es auch in diesem Fall so, dass die Herpes-simplex-Viren (HSV) nach der Erstinfektion im Körper verbleiben. Sie werden vom Immunsystem kontrolliert, sodass ein Ausbruch der Erkrankung bestmöglich vermieden wird. Kommt es jedoch zu einer Schwächung des Immunsystems, kann das Herpes-simplex-Virus reaktiviert werden und zu den oben genannten Symptomen und Beschwerden führen. Es gibt zwei unterschiedliche Arten von HSV: Herpes-simplex-Virus Typ 1 (HSV-1) und Herpes-simplex-Virus Typ 2 (HSV-2). Genitalherpes wird meist von HSV-2 ausgelöst, während HSV-1 vorrangig zu Lippenherpes führt. Allerdings kann in Einzelfällen auch durch HSV-1 Genitalherpes auftreten. Die Infektion mit Herpesviren betrifft etwa 10 bis 20 Prozent der Bevölkerung, wobei es in etwa 10 bis 30 Prozent dieser Infektionsfälle zum Ausbruch der Erkrankung kommt. Zwar sind sowohl Frauen als auch Männer Träger des Virus, allerdings ist das Ansteckungsrisiko für Frauen größer als das der Männer. Die Virusübertragung auf die weiblichen Schleimhäute ist dabei leichter, wodurch die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung von Mann zu Frau etwa um ein Fünffaches höher ist als andersherum. Jedoch scheint ein rezidivierend auftretender Genitalherpes (also ein Rückfall der Erkrankung) öfter bei Männern vorzuliegen. Die Symptome sind bei einer erneuten Erkrankung in den meisten Fällen deutlich schwächer als bei der Ersterkrankung.

Wie kannst Du Dich vor Infektionen wie Genitalherpes schützen?

Der beste Schutz gegen Infektionen und Erreger aller Art befindet sich in unserem Körper selbst: unser Immunsystem. Ein gesundes und starkes Immunsystem ist in der Lage, gesundheitsschädliche Bakterien, Viren oder Keime ausfindig zu machen und über Immunprozesse zu bekämpfen. Bestenfalls wird dadurch ein Ausbruch der Erkrankung gänzlich vermieden. Durch verschiedene innere Einflüsse und äußere Faktoren kann das Immunsystem aus der natürlichen Balance geraten und in seiner Funktionalität eingeschränkt werden. Das macht es Erregern wiederum leichter, die Schutzbarrieren zu überwinden und Krankheiten auszulösen. Wie kannst Du Dein Immunsystem also pushen?

  1. Gesunde Ernährung Der Darm ist der Hauptsitz unseres Immunsystems. Daher ist für die Funktionalität der Immunabwehr eine gesunde Darmflora umso wichtiger. Nimm vitaminreiche, nährstoffreiche Nahrung aus frischen Zutaten zu sich. Greife gern auch zu frischen Beeren, Kräutern und Gewürzen. konsumiere hingegen weniger von industrieller Fertignahrung, Zucker, Salz und Weizenprodukten.
  2. Bewegung an der frischen Luft Bewegung ist Leben. Wir Menschen sind für Bewegung konzipiert. Durch regelmäßige Aktivitäten kannst Du das Risiko für Erkrankungen senken und Dein Immunsystem tatkräftig unterstützen. Ideal ist es, wenn Du Dich an der frischen Luft und in der Natur betätigst. Beim Schwimmen werden übrigens so ziemlich alle Muskelgruppen beansprucht!
  3. Stress reduzieren Stress setzt Hormone in unserem Körper frei, die auf Dauer zu Schäden führen können. Insbesondere das Immunsystem wird dadurch negativ beeinflusst und blockiert. Versuche, Deinen Stresslevel gering zu halten und Dir bewusste Auszeiten zu nehmen.
  4. Ausreichend Schlaf Schlaf ist enorm wichtig, damit sich unser Körper regenerieren kann. Insbesondere unsere Immunabwehr wird im Schlaf aktiv. Sorge deshalb dafür, dass Du genügend und erholsam schläfst.

Speziell für den Aufenthalt im Schwimmbad gibt es weitere Maßnahmen, die dabei helfen, eine Ansteckung nach Möglichkeit zu vermeiden:

Regeln für sicheren Aufenthalt im Schwimmbad

Mit einfachen Regeln lässt sich das Risiko für Infektionen im Schwimmbad reduzieren.

 

Die Mikroimmuntherapie stärkt den körpereigenen Schutzschild gegen Viren und Bakterien

Neben all den genannten Maßnahmen ist auch die Mikroimmuntherapie eine wertvolle Unterstützung für das körpereigene Immunsystem. Durch Botenstoffe (Zytokine), die der Körper selbst zur Kommunikation zwischen den Partnern der Immunreaktion nutzt, wird das Immunsystem wieder in seine ursprüngliche Balance zurückversetzt. Die Modulation erfolgt dabei sehr sanft, ohne das Immunsystem zu unterdrücken oder stark zu beanspruchen. Daher ist die Mikroimmuntherapie sehr gut verträglich, von allen Altersgruppen anwendbar und auch mit anderen Therapien kombinierbar. Die Mikroimmuntherapie zielt darauf ab, das Immunsystem zu trainieren, sodass es sich gegen eventuelle Erreger besser zur Wehr setzen kann. Die Therapie kann dabei sowohl kurativ bei einer akuten Infektion oder Erkrankung als auch präventiv (z. B. vor der „Erkältungssaison“ im Herbst) eingesetzt werden.

Mehr erfahren – die Mikroimmuntherapie bei Infektionskrankheiten

Suchst Du weitere Informationen darüber, wie Dir die Mikroimmuntherapie gegen diverse Infektionskrankheiten eine Hilfe sein kann? Schau gern in den Anwendungsbereichen unserer Website vorbei. ➤ Hier geht es direkt zur Übersicht der Infektionserkrankungen.   Kontaktiere die MeGeMIT bei Fragen zur Mikroimmuntherapie. Bitte beachte: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.

Bild: © artiemedvedev – stock.adobe.com

Wo finde ich einen Mikroimmuntherapeuten?

Es ist wichtig, die Mikroimmuntherapie von einem ausgebildeten Therapeuten begleiten zu lassen. In unserer virtuellen Therapeutensuche hast Du die Möglichkeit, einen Experten in Deiner Nähe zu suchen oder direkt nach dem Beschwerdebild zu filtern:

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Ansatz der Mikroimmuntherapie bei Herpes-simplex-Virus-Infektionen

Bekämpfung der Symptome und der Ursachen von Herpes simplex

Als Herpes simplex bezeichnet man eine Erkrankung, die durch die Herpes-simplex-Viren 1 und 2 hervorgerufen wird. Es wird angenommen, dass 90 Prozent der Bevölkerung in der fünften Lebensdekade Herpes-simplex-spezifische Antikörper aufweisen. Außerdem gibt es zunehmende Beweise, dass diese Viren an der Entstehung zahlreicher schwerwiegender Erkrankungen wie Meningitis, Alzheimer oder Multipler Sklerose beteiligt sind.

Immungeschwächte Menschen haben ein höheres Komplikationsrisiko. Deshalb ist es wichtig, das Immunsystem dieser Personen in der Auseinandersetzung mit dem Virus zu unterstützen und zu stärken, um dem Auftreten der oben genannten Krankheiten vorzubeugen. In diesem Artikel möchten wir Ihnen die Vorteile der Mikroimmuntherapie in der Behandlung von Herpes simplex näherbringen.

Herpes-simplex-Viren 1 und 2

Die Herpes-simplex-Viren 1 (HSV-1) und 2 (HSV-2) weisen eine Sequenzhomologie der DNA von etwa 50 Prozent auf. Sie unterscheiden sich vor allem durch ihren Infektionsort. Das HSV-1 tritt vor allem in Form von Herpes labialis – als Bläschen im Lippen-, Mundwinkel- und Nasenbereich – auf. Das HSV-2 hingegen ruft hauptsächlich genitale Infektionen hervor. Allerdings kann ein HSV-1 genital oder umgekehrt das HSV-2 außerhalb des Genitalbereichs auftreten.

Der virale Zellzyklus kann in drei Etappen eingeteilt werden:

1. Erstinfektion: Auftreten der ersten Herpes-simplex-Symptome.

2. Latenz: Nach der Erstinfektion verbleibt das Virus latent in den Zellen des Nervensystems.

3. Virale Reaktivierung: Das inaktive Virus kann vor allem bei einer Immunschwäche (aufgrund von Stress, Operationen, usw.) reaktiviert werden und sich aktiv vermehren. So werden die Herpesläsionen verursacht.

Im Allgemeinen ist der Verlauf der Herpesinfektion vom Immunzustand des Patienten abhängig.

Vorteile der Mikroimmuntherapie

Hier setzt die Mikroimmuntherapie an, die ihre Wirkung auf unterschiedlichen Ebenen und während des gesamten viralen Zellzyklus entfaltet. Ihr Ziel ist die Gewährleistung einer optimalen Immunreaktion bei viralen Infektionen.

Auf der einen Seite ist die Mikroimmuntherapie durch den Einsatz von spezifischen Nukleinsäuren in hemmenden Potenzierungen auf die Unterbindung der Virusvermehrung und Verhinderung der Infektion neuer Zellen ausgerichtet. Auf der anderen Seite soll durch den Einsatz von RNS und DNS in modulierenden Potenzierungen die HSV-spezifische Immunreaktion gefördert werden, um den Heilungsprozess und die Narbenbildung zu beschleunigen. Die Mikroimmuntherapie zielt gleichzeitig auf die Regulierung und Stärkung des Immunsystems ab,. Hier sollen erneute Reaktivierungen und das Auftreten neuer Ausschläge vermieden werden.

Man kann die Schlussfolgerung ziehen, dass die Mikroimmuntherapie ihre Wirkung auf unterschiedlichen Ebenen entfaltet und sowohl auf die Behebung der Symptome als auch der Ursachen ausgerichtet ist.

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