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Schlagwort: Schilddrüse

Schilddrüsenunterfunktion bei Kindern: Was Eltern wissen müssen

Die Gesundheit Deiner Kinder ist das kostbarste Gut, das Du besitzt, und doch gibt es subtile Warnsignale, die leicht übersehen werden können. Die Schilddrüsenunterfunktion bei Kindern ist eine solche stille Bedrohung, die in den frühen Stadien oft unbemerkt bleibt. Doch je früher Du sie erkennen kannst, desto besser kannst Du handeln, um das Wohlbefinden und die Entwicklung Deiner Kinder zu sichern.

In diesem Artikel erkunden wir, wie Du die Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion erkennen kannst, welche Ursachen zugrunde liegen können und wie innovative Ansätze wie die Mikroimmuntherapie helfen können. Lass uns gemeinsam die wichtigen Details anschauen, um unsere Kinder bestmöglich zu unterstützen.

Inhalt

Wie erkenne ich eine Schilddrüsenunterfunktion bei meinem Kind?

Gefahr erkannt – Gefahr gebannt

Kennst Du das auch: Dein Kind wirkt oft lustlos, hat wenig Appetit und zeigt kaum Interesse an seinen Lieblingsaktivitäten? Diese Alltagsbeobachtungen können auf den ersten Blick harmlos erscheinen, doch sie könnten auch Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion sein. Lass uns gemeinsam die typischen und häufigen Anzeichen durchgehen, die bei Kindern auftreten können.

Typische und häufige Symptome

  • Energie- und Lustlosigkeit: Oft müde und unmotiviert
  • Gewichtsveränderungen: Unerklärliche Gewichtszunahme trotz normaler Ernährung
  • Kälteempfindlichkeit: Friert schneller als andere Kinder
  • Trockene Haut und sprödes Haar: Hautprobleme und Haarveränderungen
  • Konzentrationsschwierigkeiten: Probleme in der Schule oder bei den Hausaufgaben

Unterschiede symptomatischer Erscheinungen je nach Altersgruppe

  • Kleinkinder: Verzögerte motorische und sprachliche Entwicklung
  • Schulkinder: Zunehmende Lernschwierigkeiten und soziale Zurückgezogenheit
  • Jugendliche: Pubertätsverzögerungen und Stimmungsschwankungen

Wann Du aufmerksam werden solltest

Wenn diese Symptome über einen längeren Zeitraum bestehen und Deinem Kind offensichtlich zu schaffen machen, ist es wichtig, aufmerksam zu werden. Ein ausführliches Gespräch mit einem Kinderarzt kann dazu beitragen, Klarheit zu schaffen und gegebenenfalls notwendige Schritte für eine frühzeitige Diagnose und Behandlung einzuleiten.

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Was fange ich nun mit meiner Vermutung an? Der Sache auf den Grund gehen

Du fragst Dich, wer die richtigen Ansprechpartner sind, wenn es um die Diagnose einer möglichen Schilddrüsenunterfunktion bei Deinem Kind geht? Der erste Schritt auf diesem Weg zur Klarheit beginnt oft mit einem Besuch beim Kinderarzt. Lass uns schauen, wie dieser Weg zur Diagnose konkret aussehen kann und welche weiteren Schritte wichtig sind. 

Der Weg zur Diagnose: Welche Ärzte sind die richtigen Ansprechpartner?

  • Kinderarzt: Der erste Ansprechpartner, um die Symptome Deines Kindes zu besprechen und eine erste Einschätzung zu bekommen.
  • Endokrinologe: Ein Spezialist, der sich auf hormonelle Störungen spezialisiert hat und bei Bedarf tiefergehende Untersuchungen durchführen kann.
  • Hausarzt: Kann ebenfalls eine erste Einschätzung abgeben und bei Bedarf an einen Spezialisten überweisen.
  • Mikroimmuntherapeut: Auch ein Mikroimmuntherapeut kann eine Untersuchung und Analyse durchführen und dahingehend beraten, wie das Immunsystem des Kindes behandelt werden könnte.  

Überblick über Diagnoseverfahren und Tests

  • Entzündungsmarker: Analysen, die mögliche Entzündungen im Körper feststellen, die zur Dysfunktion der Schilddrüse beitragen könnten.
  • Blutuntersuchungen: Messung von TSH, T3 und T4-Werten, um die Schilddrüsenfunktion zu beurteilen.
  • Ultraschall: Um die Größe und Struktur der Schilddrüse zu überprüfen.
  • Schilddrüsenantikörpertest: Zur Erkennung von Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto-Thyreoiditis.
  • Immunstatusbestimmung: Eine umfassende Analyse des Immunstatus Deines Kindes kann Aufschluss über das Zusammenspiel von Immunsystem und Schilddrüsenfunktion geben. Dies kann gerade bei autoimmunbedingten Schilddrüsenerkrankungen von Vorteil sein. In der Regel wird die Immunstatusbestimmung jedoch erst bei Kindern ab 16 Jahren gemacht. 
  • Spezifische Immunprofile: Tests, die auf das Erkennen von Ungleichgewichten im Immunsystem abzielen, um gezielte Maßnahmen treffen zu können.

Wie kann es zu einer Schilddrüsenunterfunktion bei Kindern kommen?

Die Ursachen für eine Schilddrüsenunterfunktion bei Kindern sind vielfältig und oft komplex. Es ist wichtig, ein umfassendes Verständnis davon zu erlangen, um die bestmögliche Unterstützung bieten zu können. Je nachdem, wo die Ursache liegt, kann die Therapie zielgenau daraufhin ausgerichtet werden.

Hier sind einige der häufigsten Faktoren, die zu dieser Erkrankung beitragen können:

Genetische Faktoren und familiäre Häufung

Genetik spielt bei vielen gesundheitlichen Aspekten eine Rolle, und die Schilddrüsenunterfunktion bildet hier keine Ausnahme. Wenn in Deiner Familie bereits Fälle von Schilddrüsenproblemen bekannt sind, ist das Risiko erhöht, dass Dein Kind ebenfalls davon betroffen sein könnte. Genetische Prädispositionen können dazu führen, dass die Schilddrüse Deines Kindes weniger Hormone produziert oder dass das Immunsystem fälschlicherweise Schilddrüsengewebe angreift, wie es bei autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen der Fall ist.

Umwelteinflüsse und Ernährungsaspekte

Die Umwelt und die Ernährung Deines Kindes sind weitere wichtige Faktoren, die die Schilddrüsenfunktion beeinflussen können. Umweltbelastungen durch Pestizide, Schwermetalle oder industriell verarbeitete Lebensmittel können sich negativ auf die hormonelle Balance auswirken. Auch Jod ist ein essenzieller Bestandteil der Schilddrüsenhormone, und sowohl ein Mangel als auch ein Überschuss an Jod können zu Problemen führen.

Geburtskomplikationen und andere Risikofaktoren

Geburtskomplikationen können ebenfalls Auswirkungen auf die  Schilddrüsenfunktion haben. Kinder, die zu früh geboren werden oder bei der Geburt Stresssituationen ausgesetzt sind, haben ein höheres Risiko für Schilddrüsenprobleme. Weitere Risikofaktoren sind Autoimmunerkrankungen der Mutter während der Schwangerschaft oder die Einnahme bestimmter Medikamente.

Epstein-Barr-Virus (EBV) als möglicher Auslöser

Ein aktivierter Epstein-Barr-Virus ist eine mögliche Ursache für die Entwicklung von Hashimoto-Thyreoiditis, einer häufigen Ursache der Schilddrüsenunterfunktion. Ärzte berichten, dass EBV das Immunsystem beeinflussen und eine autoimmune Reaktion gegen die Schilddrüse auslösen kann.

Temporale Ursachen

Einige Faktoren, die eine Schilddrüsenunterfunktion bei Kindern auslösen, können als temporale Ursachen bezeichnet werden, da sie die Schilddrüsenfunktion nur vorübergehend beeinflussen. Hierzu zählen insbesondere:

  • Medikamente und medizinische Behandlungen: Die Einnahme bestimmter Medikamente oder medizinische Behandlungen wie Strahlentherapie können kurzfristig die Schilddrüsenaktivität unterdrücken.
  • Infektionen und Entzündungen: Vorübergehende Infektionen oder entzündliche Prozesse (z.B. durch Thyreoiditis) können eine zeitlich begrenzte Beeinträchtigung der Schilddrüsenfunktion verursachen.
  • Chronischer Stress und psychische Belastungen: Anhaltender psychischer Stress kann temporär zu einer hormonellen Dysregulation führen, die nach bewältigten Stresssituationen wieder ausgeglichen werden kann.

Da die Auswirkungen dieser temporalen Ursachen häufig reversibel sind, ist es wichtig, diese rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln. So ist es möglich, dass sich die Schilddrüsenfunktion nach Beseitigung oder Management dieser Faktoren wieder normalisiert.

Welche Rolle spielt das Immunsystem dabei?

Das Immunsystem spielt eine entscheidende Rolle für die Gesundheit der Schilddrüse, und bei einer Schilddrüsenunterfunktion kann es sein, dass ein Ungleichgewicht im Immunsystem der Grund ist. Besonders Autoimmunerkrankungen sind hier ein zentraler Aspekt.

Autoimmunerkrankung: Hashimoto-Thyreoiditis bei Kindern

Eine der häufigsten Ursachen für eine Schilddrüsenunterfunktion im Kindesalter ist die Hashimoto-Thyreoiditis, eine Autoimmunerkrankung. Bei dieser Erkrankung greift das Immunsystem fälschlicherweise die Schilddrüse an, was zu einem Rückgang der Hormonproduktion führt. Dieser Prozess kann schleichend verlaufen, weshalb die Symptome oft erst nach einiger Zeit deutlich werden.

Zusammenhang zwischen Immunsystem und Schilddrüsenfunktion 

Das Immunsystem und die Schilddrüse stehen in einer wechselseitigen Beziehung. Eine gesunde Schilddrüse unterstützt das Immunsystem, indem sie Hormone produziert, die für die Regulation des Stoffwechsels und anderer Körperfunktionen erforderlich sind. Gleichzeitig kann ein überaktives oder dysfunktionales Immunsystem die Schilddrüse beeinträchtigen, wie es bei Autoimmunerkrankungen der Fall ist. Eine enge Überwachung der Immunfunktion kann helfen, mögliche Dysbalancen frühzeitig zu erkennen.

Relevante immunologische Untersuchungen 

Wenn eine autoimmune Beteiligung vermutet wird, sind spezifische immunologische Untersuchungen hilfreich:

  • Antikörpertests: Tests auf Schilddrüsenantikörper, wie Anti-TPO (Thyreoperoxidase) und Anti-Tg (Thyreoglobulin), können das Vorhandensein von Autoimmunreaktionen bestätigen.
  • Kompletter Immunstatus: Eine umfassende immunologische Untersuchung kann helfen, das allgemeine Funktionieren des Immunsystems zu bewerten.
  • Entzündungsmarker: Diese können Hinweise auf chronische Entzündungen geben, die auf autoimmune Prozesse hinweisen können.

Durch das Verständnis der Rolle des Immunsystems bei Schilddrüsenerkrankungen können gezielte diagnostische und therapeutische Maßnahmen ergriffen werden, um mögliche Autoimmunreaktionen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

So kann die Mikroimmuntherapie helfen

Die Mikroimmuntherapie bietet eine innovative Behandlungsmöglichkeit, die besonders bei autoimmunbedingten Schilddrüsenunterfunktionen, wie der Hashimoto-Thyreoiditis, unterstützend wirken kann. Ein wichtiger Aspekt dieser Therapieform ist, dass sie auch für Kinder anwendbar ist.

Was ist Mikroimmuntherapie?

Die Mikroimmuntherapie setzt auf die Verabreichung von geringen Mengen biologischer Moleküle (wie Zytokinen und Nukleinsäuren), die den natürlichen Botenstoffen des Immunsystems nachempfunden sind. Diese Moleküle werden in Low-Dose und Ultra-Low-Dose-Formulierungen verwendet, was bedeutet, dass sie in extrem niedrigen Dosierungen verabreicht werden, um das Immunsystem sanft und gezielt zu regulieren.

Erfahrungsberichte und wissenschaftliche Erkenntnisse

Verschiedene Erfahrungsberichte von Patienten und Ärzten legen nahe, dass die Mikroimmuntherapie gerade bei chronischen und autoimmunen Erkrankungen wirksam sein kann. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse deuten darauf hin, dass diese Therapie das Immunsystem unterstützen kann, indem sie entzündliche Prozesse ausbalanciert und das Gleichgewicht wiederherstellt, was besonders bei Kindern mit empfindlichen Systemen von Vorteil ist.

Gut zu wissen: Garantiert vorteilhaft – Mögliche Herausforderungen

Garantiert vorteilhaft:

  • Nachhaltige Effekte: Ziel ist es, das Problem auf lange Sicht zu lösen, indem die Ursache an der Wurzel gepackt wird, was zu nachhaltigen Effekten führen kann.
  • Anwendbar für Kinder: Diese Therapie ist hervorragend für junge Patienten geeignet, was sie zu einer wertvollen Option macht.
  • Keine bekannten Nebenwirkungen: Dank der niedrigen Dosierungen sind keine Nebenwirkungen bekannt.
  • Einfache sublinguale Anwendung: Die unkomplizierte und nicht-invasive Einnahme unter die Zunge ist ideal für Kinder.
  • Süßlicher Geschmack: Der angenehme Geschmack der Präparate erleichtert die Akzeptanz bei Kindern.
  • Sehr gezielte Behandlung: Die Therapie ermöglicht eine sehr gezielte Behandlung jedes individuellen Falls, im Gegensatz zu einer Massenbehandlung.

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Mögliche Herausforderungen

  • Geduld erforderlich: Die Therapie kann einige Zeit in Anspruch nehmen, bis sichtbare Ergebnisse erkennbar sind.
  • Fachkenntnis erforderlich: Die Therapie sollte von einem erfahrenen Mikroimmuntherapeuten durchgeführt werden, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
  • Eingeschränkte Verfügbarkeit: Nicht alle Mediziner bieten diese spezialisierte Therapie an, was den Zugang erschweren könnte.

Gute Nachricht: Du kannst jedoch unseren Therapeutenfinder im Internet nutzen, um eine große Auswahl an ausgebildeten Mikroimmuntherapeuten zu finden. Damit kannst Du gezielt nach Therapeuten in Deiner Nähe suchen oder nach speziellen Fachgebieten filtern. Viele bieten mittlerweile auch Online-Sprechstunden an, was Dir zusätzlichen Komfort und Flexibilität in der Betreuung Deines Kindes bietet. So kannst Du die Therapie direkt und unkompliziert in Alltag und Behandlung integrieren.

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Die Eigenschaften der Mikroimmuntherapie machen sie zu einer gut verträglichen und ansprechenden Option für Kinder mit Schilddrüsenunterfunktion, da sie sowohl auf die Bedürfnisse junger Patienten zugeschnitten sind als auch das Immunsystem effektiv unterstützen.

Praktische Tipps für den Alltag mit betroffenen Kindern

Wenn Dein Kind mit einer Schilddrüsenunterfunktion lebt, gibt es viele Dinge, die Du beachten solltest, um seine Gesundheit und Lebensqualität zu unterstützen. Sowohl im Umgang mit der Erkrankung als auch im Alltag selbst können verschiedene Aspekte eine Rolle spielen.

Wichtige Anzeichen für Veränderungen im Krankheitsverlauf

Es ist wichtig, auf Anzeichen zu achten, die eine Veränderung im Krankheitsverlauf anzeigen könnten, wie vermehrte Müdigkeit, Gewichtsschwankungen oder veränderte Stimmungslagen. Regelmäßige Arztbesuche und eine gute Beobachtungsgabe helfen dabei, notwendige Anpassungen in der Therapie rechtzeitig vorzunehmen.

Sozial-emotionale Unterstützung

Betroffene Kinder benötigen oft zusätzliche sozial-emotionale Unterstützung. Sprich offen mit Deinem Kind über die Krankheit, um Ängste zu reduzieren und das Verständnis zu fördern. Die emotionale Unterstützung von Familienmitgliedern, Freunden und gegebenenfalls auch von Psychologen kann für das Wohlbefinden entscheidend sein.

Zusammenarbeit mit Lehrern und Erziehern

Eine enge Zusammenarbeit mit Lehrern und Erziehern ist hilfreich, um sicherzustellen, dass Dein Kind die nötige Unterstützung auch im schulischen Umfeld erhält. Informiere sie über die Erkrankung, mögliche Auswirkungen und spezifische Bedürfnisse Deines Kindes, damit sie angemessen reagieren können.

Ernährungstipps und deren Bedeutung für die Schilddrüsengesundheit

Eine ausgewogene Ernährung kann die Schilddrüsengesundheit positiv beeinflussen. Achte auf eine ausreichende Zufuhr von Nährstoffen wie Jod, Selen und Zink, die entscheidend für die Hormonproduktion sind. Vermeide stark verarbeitete Lebensmittel und setze auf frische, unverarbeitete Nahrungsmittel.

Stressmanagement und ausgewogene Tagesstrukturen

Stress kann die Schilddrüsenfunktion negativ beeinflussen. Hilf Deinem Kind dabei, Stress abzubauen und eine ausgewogene Tagesroutine zu entwickeln. Aktivitäten wie regelmäßige körperliche Bewegung, Entspannungsübungen und ausreichend Schlaf können zur Stressbewältigung beitragen.

Unterstützungsmöglichkeiten und Selbsthilfegruppen

Es gibt viele Selbsthilfegruppen und Unterstützungsmöglichkeiten, die Familien mit ähnlichen Erfahrungen zusammenbringen. Der Austausch mit anderen betroffenen Eltern kann wertvolle Unterstützung und neue Perspektiven bieten. Informiere Dich über lokale Gruppen oder Online-Communities, die Unterstützung und Ressourcen bieten.

Diese Hinweise und Tipps können Dir helfen, Dein Kind bestmöglich zu unterstützen und ihm ein gesundes, glückliches Leben zu ermöglichen. Mit Aufmerksamkeit, Verständnis und gezielten Maßnahmen kannst Du sowohl die gesundheitlichen als auch die emotionalen Bedürfnisse Deines Kindes optimal begleiten.

Weitere wertvolle Tipps und Kniffe für den Alltag findest Du auch auf unseren Social-Media-Kanälen. Folgst Du uns schon?

Kurz gesagt: Schilddrüsenunterfunktion bei Kindern

Die Schilddrüsenunterfunktion bei Kindern kann durch vielfältige Ursachen entstehen, darunter genetische Faktoren, Umwelteinflüsse und autoimmune Prozesse wie die Hashimoto-Thyreoiditis oder ein reaktivierter EBV. Eine frühzeitige Diagnose und individuelle Behandlung sind entscheidend, um das Wohlbefinden und die Entwicklung des Kindes sicherzustellen.

Die Mikroimmuntherapie bietet eine sanfte und gezielte Behandlungsmethode, die speziell auf die Bedürfnisse jedes Kindes angepasst werden kann, und sie weist keine bekannten Nebenwirkungen auf. Es ist wichtig, regelmäßig Veränderungen im Krankheitsverlauf zu überwachen und enge Kooperationen mit Lehrern und Betreuern zu pflegen, um eine umfassende Unterstützung zu gewährleisten.

Hast Du den Verdacht, dass Dein Kind an Schilddrüsenproblemen leidet? Zögere nicht, frühzeitig ärztlichen Rat einzuholen und aktiv nach geeigneten Behandlungsmöglichkeiten zu suchen. Die langfristige Gesundheit und Lebensqualität Deines Kindes hängen von rechtzeitiger Intervention und kontinuierlicher Betreuung ab, so dass es sich zu einem gesunden und glücklichen Erwachsenen entwickeln kann.


Quellen ::::::

VDGH – Verband der Diagnostica-Industrie e.V.

MeGeMIT

Kontaktiere die MeGeMIT bei Fragen zur Mikroimmuntherapie. Bitte beachte: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.

Bild: © CANVA
letzte Aktualisierung: 16.06.2026

 

Diagnose Hashimoto – und was nun?

Es war ein sonniger Morgen im Frühling, als Anna F. aus Recklinghausen beschloss, zum Arzt zu gehen, weil sie sich seit Monaten so erschöpft fühlte. Die heutige Geschichte beginnt mit ihr, aber sie könnte von jedem von uns sein. Als sie die Diagnose Hashimoto erhielt, wusste sie nicht, dass dies der Beginn einer Reise voller Herausforderungen, aber auch Entdeckungen sein würde.

Na, erkennst Du Dich wieder in Anna? Wir möchten uns herzlich bei den vielen Mitgliedern der Hashimoto-Community bedanken, die bereit waren, ihre Geschichten und Erfahrungen mit uns zu teilen. Dieser Artikel ist von der Community – für die Community – entstanden, um anderen dabei zu helfen, sich weniger allein zu fühlen und wertvolle Unterstützung auf ihrem Hashimoto-Weg zu finden.

Inhalt

Die Reise der Selbstentdeckung 

Stell Dir vor, Du bist im Supermarkt und greifst nach einem Produkt im obersten Regal. Plötzlich bemerkst Du, dass Deine Hände leicht zittern und Dein Herz schneller schlägt als sonst. Diese kleinen, aber bedeutsamen Momente könnten sich in Deinem Alltag häufen. Zunächst ist es vielleicht nur eine gelegentliche Erschöpfung, aber dann kommen zusätzliche Pfunde, trotz gesunder Ernährung und Bewegung, sowie eine anhaltende Kälteempfindlichkeit hinzu.

Die meisten von uns erleben die ersten Anzeichen von Hashimoto in solch alltäglichen Situationen. Es sind Symptome wie unerklärliche Müdigkeit, Gewichtszunahme trotz Diät oder der ständige Griff zu einer weiteren Decke, weil die Kälte bis ins Mark dringt. Einige berichten auch von Haarausfall oder Konzentrationsschwierigkeiten. Diese oft unscheinbaren Symptome können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.

Vielleicht entscheidest Du Dich, Deine Symptome nicht länger zu ignorieren und suchst einen ärztlichen Rat – eine Entscheidung, die nicht nur Klarheit, sondern auch einen Weg zur Besserung einleiten kann. Hoffentlich findest Du in diesen Zeilen einen Funken, der Dich ermutigt, den nächsten Schritt zu machen.

Das Mysterium lüften – Der Weg zur Diagnose

Anna erinnert sich noch gut an ihren langen Weg zur Diagnose Hashimoto:

“Am schlimmsten waren die Monate voller Frustration, bevor ich endlich Antworten bekam. Alles begann mit diesen unspezifischen Symptomen, die ich einfach nicht ignorieren konnte – die Müdigkeit, das ständige Frieren, das zusätzliche Gewicht, das ich trotz meiner Bemühungen nicht loswerden konnte. Alles fühlte sich irgendwie … falsch an, aber ich konnte nicht genau sagen, was.

Der Weg zur Diagnose war alles andere als geradlinig. Zuerst dachte ich, es könnte an der Arbeit liegen oder vielleicht am Stress des Alltags. Doch als die Symptome nicht verschwanden, suchte ich medizinischen Rat. Leider stieß ich anfangs auf Ärzte, die meine Beschwerden nicht ernst nahmen oder sie als Stresssymptome abtaten.

Es war frustrierend, von Praxis zu Praxis zu gehen, immer wieder die gleichen Fragen zu beantworten und ständig das Gefühl zu haben, als würde man mich missverstehen. Doch ich weigerte mich, aufzugeben. Schließlich fand ich einen Therapeuten, der aufmerksam zuhörte und die richtigen Tests durchführte – Blutuntersuchungen, um meine Schilddrüsenfunktion zu überprüfen.

Als die Diagnose Hashimoto fiel, war ich gleichzeitig erleichtert und überwältigt. Erleichtert, weil ich endlich eine Erklärung für meine Beschwerden hatte, aber auch überwältigt von der Ungewissheit, was das nun bedeutete. Doch es fühlte sich an, als hätte ich endlich ein Mysterium gelüftet, und von da an begann meine eigentliche Reise zur Gesundheit.

Die Diagnose war erst der Anfang, aber sie war ein entscheidender Wendepunkt. Und obwohl der Weg alles andere als einfach war, war es doch der erste Schritt zur Verbesserung meiner Lebensqualität.”

Um Dir zu helfen, den Weg zur Diagnose zu verkürzen und möglicherweise die Hürden zu vermeiden, die Anna auf sich nehmen musste, haben wir einen Selbsttest für Dich vorbereitet. Dieser Test kann erste Hinweise darauf geben, ob Du Deine Symptome ärztlich abklären lassen solltest.

Dieser Test bietet nur einen ersten Eindruck Deiner gesundheitlichen Situation und ersetzt keine professionelle Diagnose. Bitte besprich die Ergebnisse bei Bedarf mit einem Therapeuten. 

Dr. Marcus Stanton* berichtet in seinem Podcast über Hashimoto: “Viele Betroffene haben eine regelrechte Ärzte-Odyssee hinter sich. Bei Frauen, die oft im Alter zwischen 30 und 50 Jahren an Hashimoto erkranken, werden die Symptome häufig als Wechseljahresbeschwerden abgetan.” Umso wichtiger ist es, eine klare Diagnose beim Arzt oder Therapeuten einzufordern.

Die Wissenschaft hinter Hashimoto

Hashimoto-Thyreoiditis ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem, das normalerweise den Körper vor schädlichen Eindringlingen schützt, fälschlicherweise die Schilddrüse angreift. Doch was passiert genau im Körper, wenn Du Hashimoto hast, und welche Rolle spielt dabei das Immunsystem?

Angriff auf die Schilddrüse

Bei Hashimoto greift das Immunsystem die Schilddrüse an und verursacht eine chronische Entzündung. Mit der Zeit kann dies zu einer verminderten Funktion der Schilddrüse führen, einer Hypothyreose. Diese Fehlfunktion beeinträchtigt die Fähigkeit der Schilddrüse, ausreichende Mengen an lebenswichtigen Hormonen zu produzieren, die den Stoffwechsel, die Körpertemperatur und viele andere lebenswichtige Funktionen regulieren. Prof. Dr. Onno Janßen**, Facharzt für Innere Medizin und Endokrinologie, erläutert: „Bei Hashimoto-Thyreoiditis findet das Immunsystem irrtümlich, dass die Schilddrüse nicht in den Körper gehört. Die Schilddrüsenzellen werden fälschlicherweise als fremd erkannt und von den T-Lymphozyten, den weißen Blutkörperchen, angegriffen.“

Die Rolle des Immunsystems

Das Problem bei dieser Autoimmunreaktion liegt in der gestörten Immunhomöostase. Prof. Dr. Janßen erklärt: „Die Ursache für diese Reaktion ist nicht bekannt. In Deutschland sind ungefähr zehn bis zwölf Prozent der Bevölkerung an Hashimoto erkrankt. Frauen sind acht bis zehnmal häufiger betroffen als Männer.“ Das Immunsystem setzt einen Mechanismus in Gang, um das als fremd erkannte Organ zu zerstören, was wiederum zur erheblichen Beeinträchtigung der körpereigenen Hormonproduktion führt.

Die medizinische Perspektive  

Die Diagnose von Hashimoto basiert meist auf einer Kombination von Symptombeobachtung und spezialisierten Bluttests. Endokrinologoe Prof. Dr. Wüster*** erklärt: „Dabei wird die Konzentration der Schilddrüsenhormone T3 und T4 sowie der TSH-Wert bestimmt. Auch Antikörper gegen bestimmte Eiweiße der Schilddrüse können Aufschluss über eine Hashimoto-Erkrankung geben.“ Obwohl Hashimoto nicht heilbar ist, stehen Fachkräften effektive Therapien  zur Verfügung, um die Krankheit einzudämmen. 

Frau Dr. Petra Blum****, Ärztin für Naturheilverfahren und Regulationsmedizin, weist bezüglich der Therapie-Strategie darauf hin, dass das Immunsystem bei der Behandlung im Mittelpunkt stehen sollte: “Die Immunhomöostase muss langfristig wieder hergestellt und aufrechterhalten werden, um eine langfristige Verbesserung bei den Betroffenen zu erreichen. Die Mikroimmuntherapie kann hierbei einen entscheidenden Anteil haben”

Die Aufklärung über Hashimoto ist wichtig für Betroffene, um zu verstehen, was genau in ihrem Körper passiert und welche Maßnahmen ergriffen werden können, um Symptome langfristig zu lindern. Viele Ärzte setzen auf Medikamente, die zwar kurzfristig Linderung verschaffen, aber die zugrunde liegenden Ursachen nicht nachhaltig adressieren. Umso wichtiger ist es, zu wissen, an welchen Stellschrauben man drehen kann, um die Kontrolle über die eigene Gesundheit zu erlangen.

Eine gezielte Behandlungsform: Die Mikroimmuntherapie

Die Mikroimmuntherapie ist eine vielversprechende Strategie, die bei der Behandlung von Autoimmunerkrankungen wie der Hashimoto-Thyreoiditis eingesetzt wird. Ziel dieser Therapie ist es, das Immunsystem mithilfe körpereigener Botenstoffe in niedrigen Dosierungen zu regulieren. Diese Behandlungsform gewinnt zunehmend an Bedeutung, da sie einen integrativen Ansatz verfolgt, der sowohl schulmedizinische als auch komplementäre Ansätze vereint.

Wie wirkt die Mikroimmuntherapie bei Hashimoto?

Die Mikroimmuntherapie basiert auf der Anwendung von Zytokinen – Proteinen, die im Körper eine zentrale Rolle bei der Kommunikation zwischen Immunzellen einnehmen. Diese Botenstoffe werden in ultra-niedrigen Dosierungen eingesetzt, um das gestörte Gleichgewicht im Immunsystem von Hashimoto-Patienten wiederherzustellen. So sollen Autoimmunreaktionen und Entzündungen reduziert und die Schilddrüsenfunktion stabilisiert werden.

Ein wesentlicher Vorteil der Mikroimmuntherapie besteht darin, dass sie spezifische Zytokine wie IL-10, IFN-gamma und TGF-beta gezielt nutzt, um die Entzündungsprozesse in der Schilddrüse zu regulieren. Neueste Forschungen haben gezeigt, dass IL-10 entzündungshemmend wirkt, indem es entzündungsfördernde Zytokine wie IL-6 und TNF-alpha unterdrückt.

Erfahrungsberichte von Experten und Anwendern der Mikroimmuntherapie bei Hashimoto

Dr. Petra Blum, Expertin auf diesem Gebiet, hat in ihrer Praxis positive Erfahrungen mit der Mikroimmuntherapie gemacht. Viele ihrer Patienten berichten von einer spürbaren Verbesserung der Symptome und einer erhöhten Lebensqualität. Zudem  unterstreicht sie die Nachhaltigkeit der Therapie, indem sie auf die Vorteile hinweist, dass sie sanft und nebenwirkungsarm ist und sich individuell an den Krankheitsverlauf und die Bedürfnisse des Patienten anpasst. Darüber hinaus begrüßt sie die vielfältigen Anwendungsbereiche der Mikroimmuntherapie, die neben Hashimoto-Thyreoiditis auch bei anderen Autoimmunerkrankungen Potenzial zeigen.  

Ein weiterer starker Befürworter dieser Therapieform ist Michael Ayed*****, Gesundheitsberater und selbst Betroffener. Er beschreibt die Mikroimmuntherapie als ganzheitliche Betrachtung und Behandlung der Hashimoto-Thyreoiditis, da sie sowohl psychosoziale als auch immunologische Aspekte berücksichtigt. Für ihn war diese Therapie ein Wendepunkt in seiner Gesundheitsreise. Ayed erklärt, dass die Mikroimmuntherapie eine natürliche und sanfte Methode darstellt, die Patienten eine aktive Rolle in ihrer Genesung ermöglicht und das Potenzial hat, den Krankheitsverlauf nachhaltig günstig zu beeinflussen.

Dr. Marcus Stanton, Experte der Mikroimmuntherapie, gibt Betroffenen folgenden Tipp: “Medikamente können zwar den Hormonmangel beheben, aber nicht die Autoimmunerkrankung an sich. Manche Patienten fühlen sich trotz reguliertem Hormonspiegel nicht wohl. Daher ist es wichtig, dass für jeden einzelnen Patienten individuelle ganzheitliche Behandlungskonzepte erstellt werden. Die Mikroimmuntherapie korrigiert die Immunreaktion durch körpereigene Botenstoffe und hilft dem Immunsystem, sich selbst zu regulieren.” 

Heilpraktiker Kai Stefan Haschke****** verfolgt in seiner Praxis in Hamburg ebenfalls einen ganzheitlichen Behandlungsansatz für Hashimoto, der über die reine Versorgung der Schilddrüse hinausgeht: Um die gestörte Immunreaktion zu korrigieren, setzt er auch auf die Mikroimmuntherapie, kombiniert mit einer Zufuhr notwendiger Mikronährstoffe, Schwermetallausleitung mittels Chelat-Therapie, einer gezielten Darmbehandlung sowie bei Bedarf einer Eigenbluttherapie. 

Finja K. ist eine Betroffene, die durch einen chronischen EBV Hashimoto entwickelte. Nach 1,5 Jahren Therapie sagte sie begeistert: “Ich habe durch meinen chronischen EBV leider Hashimoto entwickelt – dann 1,5 Jahre Mikroimmuntherapeutika genommen und bin ein völlig neuer Mensch. Die Therapie hat mir so gut geholfen.”

Wichtig: Die Mikroimmuntherapie sollte immer in Begleitung mit einem Mikroimmuntherapeuten erfolgen. Nur so ist sichergestellt, dass der Therapieplan genau auf die Bedürfnisse des jeweiligen Betroffenen abgestimmt ist. Hier findest Du eine Auswahl an Mikroimmuntherapeuten, die auf die Behandlung von Hashimoto spezialisiert sind: 

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Nachhaltigkeit und Vorteile der Mikroimmuntherapie

Einige der wesentlichen Vorteile der Mikroimmuntherapie liegen in ihrer sanften und nebenwirkungsarmen Anwendung. Im Gegensatz zu hochdosierten Medikamenten sind die Dosen in der Mikroimmuntherapie schonend und gut verträglich. Zudem ist die Therapie individuell anpassbar und wird exakt auf den Krankheitsverlauf und die Bedürfnisse des Patienten abgestimmt. Neben der Behandlung von Hashimoto-Thyreoiditis zeigt die Mikroimmuntherapie auch Potenzial bei anderen Autoimmunerkrankungen. Diese Aspekte machen die Mikroimmuntherapie zu einer interessanten Option für viele Betroffene, die nach komplementären Therapieansätzen suchen.

Den Alltag meistern – Leben mit Hashimoto

Eine fundierte und vielfältige Perspektive auf das Leben mit Hashimoto bieten uns drei Betroffenen sowie die Expertise eines Professors: Die persönlichen Geschichten und die fachkundigen Einblicke können anderen, die mit der Diagnose “Hashimoto” konfrontiert werden, als Orientierung und Inspiration dienen, um ihren eigenen Weg im Umgang mit dieser Autoimmunerkrankung zu finden.

  • Yavi Hameister*******: Als kreative Autorin und zweifache Mutter erhielt Yavi ihre Hashimoto-Diagnose nach einem stressintensiven Lebensjahr. Ihre Erzählung umfasst den Weg durch Diäten und den Kampf, eine Balance zwischen medizinischen Empfehlungen und persönlichen Bedürfnissen zu finden.
  • Beke Enderstein********: In ihrer Rolle als Ernährungsexpertin bei FITBOOK gibt Beke Einblicke in ihren Weg zur Diagnose und zeigt, wie sie durch einen ganzheitlichen Ansatz und eine gesunde Lebensweise ihre Symptome in den Griff bekam.
  • Franziska Merzbach*********: Franziska, eine zukünftige Therapeutin, teilt ihre Erfahrung mit der Optimierung ihrer Schilddrüsenmedikation und dem Einsatz von Stressbewältigungstechniken, um ihre Gesundheit zu fördern.
  • Prof. Zieren von Deutschen Schilddrüsenzentrum**********: Als anerkannter Experte auf dem Gebiet der Schilddrüsenforschung bietet Prof. Zieren wissenschaftliche Einsichten, insbesondere wie die richtige Ernährung den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen kann.

Eine ganz persönliche Reise

Eins haben die Erfahrungsberichte gemein: Es gibt keinen universellen Ansatz für die Behandlung von Hashimoto. Jede Geschichte ist anders, jeder Fall ist individuell, jede Therapiestrategie fordert Flexibilität und personalisierte Ansätze. Neben der medikamentösen Behandlung, die möglichst individuell auf die Bedürfnisse des Betroffenen abgestimmt werden sollte, spielen auch die Ernährung sowie der Lebensstil eine sehr wichtige Rolle beim Genesungsprozess: 

Ernährung anpassen:

  • Vielseitige und ausgewogene Ernährung: Wie Prof. Zieren betont, ist es wichtig, eine Ernährung reich an Obst, Gemüse und Vitaminen in Deinen Alltag zu integrieren. Versuche, den Fleischkonsum zu reduzieren und gesunde Fette wie Olivenöl und Omega-3-reiche Lebensmittel einzubauen.
  • Flexibilität bewahren: Yavis Erfahrung zeigt, dass es entscheidend ist, starre Diätvorschriften zu vermeiden, um Heißhungerattacken zu reduzieren. Suche nach Alternativen, die zu Deinem Lebensstil passen, wie glutenfreies Brot oder pflanzliche Proteinquellen.
  • Langfristige Anpassungen: Franziska, sowohl Betroffene als auch angehende Therapeutin, hat festgestellt, dass die Aufnahme von gefährlichen Stoffen wie Quecksilber die Gesundheit beeinträchtigen kann. Ein Bewusstsein für Umwelteinflüsse und die schrittweise Entgiftung können positive Auswirkungen haben.

Lebensstil optimieren:

  • Bewegung integrieren: Beke Enderstein hebt hervor, dass ein gesunder Lebensstil nicht nur die Ernährung umfasst, sondern auch regelmäßige Bewegung. Finde eine körperliche Aktivität, die Dir Spaß macht, sei es Yoga, Spazierengehen oder Schwimmen.
  • Stressbewältigung praktizieren: Nutze Techniken wie Meditation und Achtsamkeitsübungen, um Stress abzubauen und das Wohlbefinden zu fördern.

Gezielte Supplementierung:

  • Individuelle Beratung: Sprich mit einem Arzt oder Ernährungsberater über eine individuell abgestimmte Supplementierung. 
  • Regelmäßige Kontrolle: Fachexperten in der Endokrinologie und Ernährungswissenschaft raten dazu, regelmäßig Deine Blutwerte überprüfen zu lassen, um mögliche Defizite wie Vitamin D3 oder Eisenmangel zu erkennen. Nahrungsergänzungsmittel können dabei helfen, diese auszugleichen.

Medikamentöse Anpassung:

  • Individuelle Medikation: Passe Deine Medikamente an Deine Bedürfnisse an. Franziska teilt ihre Erfahrung, dass ihre individuelle Dosierung von L-Thyroxin und Thybon bei ihr erfolgreich ist. Wichtig ist, mit einem Therapeuten zusammenzuarbeiten, um das Gleichgewicht zu finden, das für Dich funktioniert.

Den eigenen Weg finden:

  • Auf Deinen Körper hören: Jeder Mensch ist einzigartig, daher ist es wichtig, auf die individuellen Reaktionen Deines Körpers zu achten. Franziska’s Erfahrung zeigt, dass die Entgiftung von Quecksilber ihre gesundheitliche Situation verbessert hat. Finde durch Ausprobieren und Anpassen heraus, was Dir persönlich gut tut.

Diese praxisnahen Tipps helfen Dir, den Herausforderungen von Hashimoto proaktiv zu begegnen. Durch eine bewusste Lebensführung und Anpassungen an Deine persönlichen Bedürfnisse kannst Du Deine Lebensqualität erheblich steigern.

Buch-Tipps

Von Yavi Hameister und Dr. Simone Koch

Von Kyra Kaufmann, Sascha Kaufmann, Anno Hoffmann

Dein Hashimoto-Weg: So persönlich wie Dein Fingerabdruck

Die in diesem Artikel präsentierten Geschichten und Einsichten verdeutlichen eindrucksvoll, dass der Umgang mit Hashimoto oft eine individuelle und persönliche Reise ist, die flexible und speziell angepasste Strategien erfordert. Die Beiträge der Betroffenen bieten zusammen mit den fachkundigen Ratschlägen mehrerer Experten wertvolle Orientierungshilfen. Diese Kombination ermöglicht es, individuelle Ansätze zu entwickeln, um die Herausforderungen der Erkrankung zu bewältigen und die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.

Ein besonderer Dank gilt den betroffenen Personen, die offen ihre Erfahrungen geteilt haben, sowie den Experten, die durch ihr fundiertes Wissen zur Aufklärung beigetragen haben. Ihre Beiträge bilden ein umfassendes Bild dieser komplexen Erkrankung und helfen anderen Betroffenen, ihren eigenen Weg zu finden.

Weitere praktische Tipps findest Du auch auf unseren Social-Media-Kanälen:


Quellen & weitere Infos:

*https://megemit.org/podcast
**https://www.edit-magazin.de/index.php/wenn-dein-koerper-gegen-dich-arbeitet.html
***https://www.prof-wuester.de/
****https://megemit.org/petra-blum/
*****https://www.hashimoto-info.de/mikroimmuntherapie-bei-hashimoto-thyreoiditis.html
******https://derheilpraktiker.de/hashimoto-behandlung-in-hamburg/
*******https://mama-moves.de/2018/12/04/mein-leben-mit-hashimoto-teil-1/
********https://www.fitbook.de/ernaehrung/die-richtige-ernaehrung-bei-hashimoto-thyreoiditis
*********https://www.instagram.com/gesundheit_neu_gedacht/
**********https://www.deutsches-schilddruesenzentrum.de/presseartikel-interview-mit-prof-zieren-schilddruese-kleines-organ-grosse-wirkung/

Kontaktiere die MeGeMIT bei Fragen zur Mikroimmuntherapie. Bitte beachte: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.

Bild: © CANVA
letzte Aktualisierung: 23.09.25

 

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Hashimoto-Symptome: Ursachen & Warnsignale der Schilddrüsenerkrankung

Hashimoto Symptome

Die Schilddrüse ist in einem komplexen Regelkreis integriert und erfüllt wichtige Aufgaben für den Körper. Als Hormondrüse produziert sie Hormone, die als essenzielle Botenstoffe den Stoffwechsel und die Funktionstüchtigkeit von praktisch allen Organen steuern. Um nur einige Beispiele zu nennen: Sie beeinflusst Herzaktivität, Blutdruck, Gehirnaktivität, Psyche, Muskeltätigkeit, Energiestoffwechsel/Körpergewicht und Darmtätigkeit. Dementsprechend können an Fehlfunktionen des Organismus Hashimoto-Symptome ausgemacht werden.

Einer der häufigsten Gründe für eine Schilddrüsenunterfunktion ist die Hashimoto-Thyreoiditis. Hierbei handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, die das gesunde Schilddrüsengewebe schädigt. In diesem Beitrag wollen wir uns Autoimmunerkrankungen, speziell Hashimoto-Thyreoiditis, genauer ansehen – was sind die Ursachen und welchen Zusammenhang gibt es zum Immunsystem? Außerdem zeigen wir Dir, wie Du Hashimoto-Symptome erkennen kannst, warum die Balance Deines Immunsystems so wichtig ist und wie die innovative Mikroimmuntherapie dabei helfen kann, Dein Wohlbefinden zu verbessern.

Inhalt

Warum nehmen Autoimmunerkrankungen zu?

Autoimmunerkrankungen werfen noch viele Rätsel auf. Warum und wie sie entstehen, ist noch nicht abschließend geklärt. Mögliche Gründe, warum immer mehr Menschen von ihnen betroffen sind, können unter anderem sein:

  • Zunahme von Stress in der heutigen Zeit (u. a. ständige Erreichbarkeit, viele Informationseinflüsse, Krisen)
  • Moderner, ungesunder Lebensstil (u. a. wenig Bewegung, schlechte Ernährung)
  • Umwelttoxine
  • Neue oder mutierte Erreger

Außerdem kann die höhere Zahl auch die Folge davon sein, dass das Bewusstsein und die Diagnosemöglichkeiten von Autoimmunerkrankungen gewachsen sind. Eventuell werden heute mögliche Autoimmunerkrankungen bei der Anamnese und Untersuchung eher berücksichtigt als vor einigen Jahrzehnten. Moderne Techniken erleichtern zudem, einen Verdacht genauer zu untersuchen.

Die zunehmende Zahl an Autoimmunerkrankungen verdeutlicht, wie stark die komplexen Mechanismen des Immunsystems durch äußere und innere Einflüsse (wie die oben genannten) aus dem Gleichgewicht geraten können. Doch wie genau läuft dieser Prozess im Körper ab? Was kann eine Dysbalance des Immunsystems verursachen?

Welche Mechanismen liegen bei Autoimmunerkrankungen vor?

Schauen wir uns nun einmal an, wie Autoimmunerkrankungen überhaupt entstehen beziehungsweise was bei Hashimoto Thyreoiditis im Speziellen passiert.

Ausgangspunkt unserer Betrachtung ist das Immunsystem. Eine wichtige Aufgabe des Immunsystem ist es, zwischen körpereigenen und körperfremden Stoffen und Substanzen zu unterscheiden, um so mögliche Gefahren zu erkennen. Hat es beispielsweise einen Erreger ausfindig gemacht, leitet es entsprechende Abwehrfunktionen ein, um diesen schnellstmöglich zu bekämpfen.

Bei einer Autoimmunreaktion kommt es zu einer Fehleinschätzung, bei der eigentlich intaktes und gesundes Gewebe als gefährlich eingestuft wird. Daraufhin greift der Körper sich selbst an: Entzündungsreaktionen, die im gesunden Zustand eine wichtige Abwehrreaktion darstellen, chronifizieren sich und schädigen so auf Dauer das gesunde Gewebe. Diese Fehleinschätzung beruht auf einer Dysbalance des Immunsystems, die dazu führt, dass es überaktiv ist.

Im Falle von Hashimoto-Thyreoiditis greift der Körper das Schilddrüsengewebe an. Die anhaltende Entzündung führt in der Regel dazu, dass das Schilddrüsengewebe abgebaut und durch Bindegewebe ersetzt wird. In frühen Stadien bleibt die Menge an Schilddrüsenhormonen im Blut zunächst gleich, obwohl Schilddrüsenzellen absterben. Das liegt daran, dass das restliche Schilddrüsengewebe seine Hormonproduktion steigern kann. Allerdings muss das Gewebe dafür wachsen, wodurch die Schilddrüse anschwellen kann. Bei fortschreitender Schädigung ist der Ausgleich irgendwann nicht mehr möglich, sodass nicht genügend Schilddrüsenhormone produziert werden können. Es kommt zu einer Schilddrüsenunterfunktion. Seltener oder nur übergangsweise tritt im Zusammenhang mit Hashimoto-Thyreoiditis eine Schilddrüsenüberfunktion auf (durch eine vermehrte passive Freisetzung von Schilddrüsenhormonen).

Hashimoto-Thyreoiditis: Die häufigste Autoimmunerkrankung

Autoimmunerkrankungen sind sehr vielfältig und oftmals nicht so leicht zu erkennen. Deshalb ist nicht genau bekannt, wie viele Menschen an Autoimmunerkrankungen leiden und wie sich die Zahlen über die Zeit hinweg entwickeln. Es wird eine hohe Dunkelziffer nichtdiagnostizierter Autoimmunerkrankungen vermutet. 

In einer Studie des Versorgungsatlas1 aus 2024 wurden diagnostizierte Autoimmunerkrankungen näher beleuchtet. Es wurden Daten von Versicherten aus Deutschland von 2012 bis 2022 ausgewertet. Von den mehr als 73.200.000 Personen im Jahr 2022 wurden bei mehr als 6.300.000 Versicherten (~8,6 Prozent) mindestens eine der 30 in der Studie klassifizierten Autoimmunerkrankungen diagnostiziert. Die höchste Prävalenz besaß dabei Hashimoto-Thyreoiditis (~2,3 Prozent). Auf den folgenden Plätzen befanden sich Psoriasis/Schuppenflechte (~1,85 Prozent) und Rheumatoide Arthritis (~1,36 Prozent).

Die Studie zeigte auch, dass allgemein die Zahl der Autoimmunerkrankungsfälle anstieg – von 2012 bis 2022 um 22 Prozent. Betrachtet man die einzelnen Autoimmunerkrankungen, so besaß Zöliakie mit +130 Prozent den größten Zuwachs, aber auch Hashimoto-Thyreoiditis belegte mit +72 Prozent nach Autoimmunhepatitis (+80 Prozent) einen der drei vorderen Plätze.

Die gesamte Studie des Versorgungsatlas kannst Du hier einsehen: Entwicklung der Prävalenzdiagnostizierter Autoimmunerkrankungen im Zeitraum 2012–2022.

Hashimoto-Symptome erkennen: Auf welche Warnsignale sollte ich achten?

Hashimoto verläuft in den meisten Fällen zunächst recht unauffällig. Die Hashimoto-Symptome setzen oftmals schleichend ein und werden deshalb nicht richtig wahrgenommen oder als etwas anderes abgetan (z. B. Wechseljahresbeschwerden). Aus diesem Grund wird Hashimoto-Thyreoiditis häufig spät festgestellt und behandelt. Eine frühzeitige Diagnose und Therapie sind aber durchaus wichtig, um starke Schäden am Gewebe möglichst zu vermeiden.

Da die Schädigung und Fehlfunktion der Schilddrüse auf so ziemlich alle Körperbereiche Einfluss haben kann, sind auch die möglichen Hashimoto-Symptome sehr breit gefächert und können von Person zu Person variieren. Wir haben eine Übersicht erstellt, die einige Hashimoto-Symptome unterschiedlicher Bereiche umfasst:

Hashimoto Symptome

Gibt es Warnsignale, die direkt auf Hashimoto hindeuten können?

Konkrete Hashimoto-Symptome, die eindeutig auf die Autoimmunerkrankung hindeuten, lassen sich nicht herausstellen. Meist ähneln sie anderen Schilddrüsenfehlfunktionen und müssen ärztlich differenziert werden.

Hinweise, auf die Du achten kannst, sind Beschwerden in der Halsregion – dort, wo sich Deine Schilddrüse befindet. Lokale Schmerzen am Hals, Schwellungen oder Stimmprobleme können im Zusammenhang mit Hashimoto vorliegen. Weitere Symptome betreffen wiederum eher den gesamten Körper. Dazu gehören Müdigkeit, Erschöpfung, Schlafstörungen sowie Muskel- oder Gelenkbeschwerden. Ist bei Dir schon eine andere Autoimmunerkrankung bekannt oder gibt es Fälle von Hashimoto in Deiner Familie? Auch dann kann sich eine ärztliche Untersuchung zur Abklärung anbieten.

Hashimoto-Symptome: Die Rolle der Immunbalance bei Hashimoto-Thyreoiditis

Die Immunbalance spielt bei Hashimoto eine zentrale Rolle. Eine gesunde und intakte Immunbalance hält das Gleichgewicht von proinflammatorischen und antiinflammatorischen – also entzündungsfördernden und entzündungshemmenden – Prozessen im Gleichgewicht. So werden beispielsweise Entzündungsmechanismen angeregt, wenn eine Abwehrreaktion benötigt wird, und wieder eingestellt, sobald die Gefahr gebannt ist.

Bei einer gestörten Immunbalance funktioniert dieser Ablauf nicht mehr fehlerfrei. Dadurch kann es zu einer überschießenden Inflammation kommen. Im Falle von Hashimoto handelt es sich um die anhaltende Entzündung der Schilddrüse.

Die Fehlregulation betrifft auf Zellebene vor allem die TH1- und TH2-Zellen. Diese Zellen steuern die Immunantwort: TH1 wirkt entzündungsfördernd, TH2 entzündungshemmend. Bei Hashimoto-Thyreoiditis überwiegt meist der Anteil der TH1-Zellen. Die Ursachen für eine solche Dysbalance können vielfältig sein, darunter Ernährung, Stress, Umwelteinflüsse, Schlafmangel und auch Infektionen. Letztere wollen wir etwas näher betrachten.

EBV als Ursache von Hashimoto-Thyreoiditis

Infektionen können das Immunsystem negativ beeinflussen. Vor allem Viren, die nach der Erstinfektion im Körper verbleiben, stellen ein Risiko dar, da sie reaktiviert werden können. Im Zusammenhang mit Autoimmunerkrankungen wird vor allem das Epstein-Barr-Virus (EBV) vermutet. Dieses weitverbreitete Herpesvirus steht in Verdacht, bestimmte Mechanismen bei Hashimoto hervorzurufen oder zu verstärken.

EBV kann die Expression von Autoantigenen in der Schilddrüse verändern, sodass das Immunsystem die Zellen der Schilddrüse angreift. Außerdem ist es möglich, dass Ähnlichkeiten zwischen EBV-Proteinen und Schilddrüsenproteinen dazu führen, dass die Abwehrreaktionen gegen das Schilddrüsengewebe anstatt gegen das Virus gerichtet werden. Ein Immunsystem, das sich nicht in seiner gesunden Balance befindet, kann die Anfälligkeit für solche EBV-bedingten Autoimmunreaktionen zusätzlich bestärken.

Zwar stellt EBV nicht den alleinigen Auslöser für Hashimoto-Thyreoiditis dar, aber es wird als bedeutsamer Trigger gesehen, der bei fast allen Hashimoto-Erkrankungen vorliegt oder eine Rolle spielt.

Das Prinzip der Mikroimmuntherapie bei Autoimmunerkrankungen

Allgemeine Einführung in die Mikroimmuntherapie

Im Gegensatz zu herkömmlichen Immuntherapien, hat die Mikroimmuntherapie den Vorteil, dass sie mit sehr geringen Dosierungen arbeitet. Sie beinhaltet natürliche Substanzen wie Zytokine (Botenstoffe), Wachstumsfaktoren und spezifische Nukleinsäuren, die darauf abzielen, das Immunsystem zu modulieren und es wieder in seine Immunbalance zu versetzen. 

Hier kannst Du noch mehr zur allgemeinen Funktionsweise erfahren: Die Wirkung der Mikroimmuntherapie.

Die Mikroimmuntherapie bei Hashimoto-Thyreoiditis

Die genauen Ursachen für Hashimoto sind noch nicht abschließend geklärt, aber das Immunsystem scheint einen großen Anteil an der Entstehung von Autoimmunerkrankungen zu haben. Deshalb liegt es nahe, dass eine Modulation des Immunsystems hin zur natürlichen Homöostase einen sinnvollen Ansatz bei der Behandlung autoimmuner Erkrankungen wie Hashimoto-Thyreoiditis bieten kann.

Mithilfe ihrer natürlichen Substanzen in niedriger Dosierung will die Mikroimmuntherapie auf spezifische Immunwege sanft einwirken, um so Autoimmunreaktionen sowie entzündungsfördernde Mechanismen zu reduzieren. Ein zentraler Fokus liegt auf dem Ausgleich der T-Helferzellen: Die überaktiven TH1-Zellen sollen gehemmt werden, um die anhaltende Entzündung abzumildern. Außerdem kann die Mikroimmuntherapie dabei helfen, die Produktion von Schilddrüsenautoantikörpern wie Anti-TPO zu verringern.

Ein zweiter wichtiger Aspekt ist eine mögliche aktive oder reaktive EBV-Infektion als verstärkender Faktor von Hashimoto. Auch hier kann die Mikroimmuntherapie eine sinnvolle Ergänzung in der Behandlung sein, indem sie dabei helfen möchte, das Virus unter Kontrolle zu bringen. So werden spezifische Nukleinsäuren in hemmender Verdünnung mit dem Ziel eingesetzt, die Vermehrung des Virus zu verringern. Darüber hinaus sollen bestimmte Zytokine dafür sorgen, gezielt T-Zellen zu aktivieren, die infizierte Zellen beseitigen. Wird die Virusbelastung im Körper gesenkt und kontrolliert, kann sich das wiederum positiv auf die Hashimoto-Symptome auswirken.

Hashimoto-Symptome: Mikroimmuntherapeuten in der Nähe finden

Du möchtest Dich persönlich zur Mikroimmuntherapie beraten lassen? Dann nutz gern die Online-Suche über die Therapeutenliste der MeGeMIT. Dort hast Du auch die Möglichkeit, mit der Spezialisten-Suche direkt nach bestimmten Beschwerdebildern wie Autoimmunerkrankungen oder auch EBV zu differenzieren.

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Praktische Tipps für den Alltag – so unterstützt Du Deine Immunbalance bei Hashimoto

Abschließend möchten wir Dir noch ein paar Tipps mit an die Hand geben, wie Du mit einfachen Maßnahmen im Alltag Deine Immunbalance unterstützen und bestenfalls auch Hashimoto-Symptome lindern kannst.

Immunbalance Hashimoto
  • Gesunde und abwechslungsreiche Ernährung Integriere zum Beispiel antientzündliche Kost in Deinen Speiseplan, bevorzuge Vollkornprodukte, verzichte auf Gluten und behalte Deine Jodzufuhr im Auge (weder zu wenig noch zu viel Jod)
  • Regelmäßige Bewegung – Körperliche Aktivität ist ein wichtiger Baustein für Gesundheit und Wohlbefinden. Finde den richtigen Sport für Dich, der Dir Spaß macht und Deine Lust auf Bewegung antreibt
  • Schlafgewohnheiten – Verbessere Deinen Schlaf, indem Du auf eine gesunde Schlafroutine achtest, elektronische Geräte vor dem Schlafengehen meidest und Deinen Körper z. B. mit autogenem Training beim Zur-Ruhe-Kommen unterstützt
  • Stressmanagement – Bei anhaltendem Stress hemmen Stresshormone wie Cortisol die Funktion des Immunsystems. Achte daher darauf, Deine Stressbelastung möglichst gesund zu halten und reduziere Stress z. B. durch Yoga, Meditation oder Atemübungen
  • Vitamine und Mineralstoffe – Lass Deine Werte professionell überprüfen und besprich mit Deinem Arzt oder Therapeuten, wie Du Deinen Haushalt in ein gesundes Maß bekommen kannst (z. B. Ernährung, Supplements)
  • Tagebuch führen – Symptome, Beschwerden, Verbesserungen und Tipps, die Du probiert hast, schriftlich festzuhalten, kann dabei helfen, einen Überblick zu behalten und bestimmte Maßnahmen an Dich anzupassen
  • Austausch – Rede sowohl in regelmäßigen Abständen mit Deinem Arzt oder Therapeuten darüber, wie sich Deine Symptome verändern, als auch mit anderen Betroffenen. Dieser Austausch kann sehr wertvoll für den Umgang mit Hashimoto sein

Hast Du noch mehr Tipps oder Fragen zu dem Thema? Lass es uns wissen und schreib uns auf Instagram, Facebook oder per Mail. Vergiss außerdem nicht, uns für weitere interessante Themen, Infos und Fakten zu folgen!

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Bild: © Proxima Studio – stock.adobe.com


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