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ADHS Erwachsene

10 wichtige Tipps für ADHS bei Erwachsenen

ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung) wird häufig als eine Störung angesehen, die vor allem Kinder betrifft. Doch auch viele Erwachsene kämpfen unbewusst mit den Herausforderungen von ADHS, da die Diagnose oft unerkannt bleibt. Die Symptome können im Erwachsenenalter subtiler sein und sich anders äußern, was die Diagnose erschwert.

In diesem Artikel möchten wir Betroffene ermutigen und mit 10 praktischen Tipps dabei helfen, den Alltag mit ADHS besser zu bewältigen. Durch ein tieferes Verständnis und den gezielten Einsatz von Strategien lassen sich Symptome erfolgreich managen, um ein erfülltes und erfolgreiches Leben führen zu können.

Inhalt

1. Nimm Deinen Körper bewusst wahr

ADHS bei Erwachsenen geht weit über das stereotype Bild von Hyperaktivität und Konzentrationsproblemen hinaus: Es präsentiert sich oft in subtilen Formen, sowohl körperlicher als auch emotionaler Natur, die leicht übersehen werden können. Das bewusste Wahrnehmen Deines Körpers eröffnet Dir die Möglichkeit, diese Signale klarer zu identifizieren und sinnvoll zu interpretieren.

Darauf solltest Du achten

Als Erwachsener mit ADHS kannst Du Schwierigkeiten haben, Deinen Alltag zu organisieren, Dich auf Aufgaben zu konzentrieren oder sie zu Ende zu bringen. Oder Du bemerkst emotionale Hochsensibilität und impulsive Reaktionen. Körperlich kann sich ADHS durch innere Unruhe oder Anspannung äußern, die Du möglicherweise als stressbedingte Schmerzen empfindest.

Darum ist eine klare Diagnose so wichtig

Viele Erwachsene kennen den Grund für ihre Herausforderungen nicht, da sie keine offizielle ADHS-Diagnose haben. Der Prozess der Diagnose verschafft Klarheit über die eigenen Verhaltensmuster und ermöglicht den Zugang zu gezielter Unterstützung. Fachkräfte wie Therapeuten oder Psychologen können mithilfe von Gesprächen und Tests feststellen, ob ADHS vorliegt, und dann vorschlagen, was der erste Schritt zur effektiven Bewältigung des Alltags sein kann.

Quellenangabe Daten:

www.adhs.info

2. Akzeptiere die Diagnose

Die Akzeptanz der ADHS-Diagnose kann ein entscheidender Wendepunkt im Leben von Betroffenen sein. Es ist wichtig, den inneren Widerstand gegenüber diesem Begriff zu überwinden, da es kein persönliches Versagen bedeutet. Stattdessen eröffnet das Verstehen und Annehmen dieser Diagnose die Tür zu einer effektiven Bewältigung der täglichen Herausforderungen. Anstatt die Diagnose abzulehnen, sollte man sie als Einladung betrachten, sich selbst besser kennenzulernen. Dies schafft die Basis für individuelle Lösungen und Strategien, die nicht nur helfen, tägliche Herausforderungen zu meistern, sondern auch Stärken besonders hervorheben. Die Akzeptanz öffnet die Tür zu einem proaktiven und erfüllten Leben: Indem Betroffene die Diagnose annehmen, können sie die Schuldzuweisungen an sich selbst loslassen und den Weg für gezielte Unterstützung und Fortschritt ebnen.

Teil der Akzeptanz: die neurologische Störung verstehen

Um die Krankheit akzeptieren zu können, ist es im ersten Schritt wichtig, sie auch zu verstehen. ADHS ist eine weit verbreitete Erkrankung, deren Entstehung auf eine komplexe Wechselwirkung verschiedener Faktoren zurückzuführen ist. 

Genetische Faktoren spielen hierbei eine erhebliche Rolle, was sich in der Tatsache widerspiegelt, dass ADHS erfahrungsgemäß familiär gehäuft auftritt. Studien* belegen, dass Verwandte ersten Grades von Menschen mit ADHS ein höheres Risiko haben, selbst Störungen zu entwickeln. Mehrere Gene, insbesondere jene, die mit dem Dopamin-Stoffwechsel im Gehirn zu tun haben, werden mit ADHS in Verbindung gebracht, was darauf hindeutet, dass genetische Veranlagungen maßgeblich zur Entstehung der Störung beitragen können.

Neurologisch ist ADHS durch strukturelle und funktionale Unterschiede im Gehirn gekennzeichnet. Forschungsergebnisse** zeigen, dass Menschen mit ADHS oft Abweichungen in der Größe und Aktivität bestimmter Hirnregionen aufweisen, insbesondere in den Frontal- und Schläfenlappen, die für exekutive Funktionen verantwortlich sind. Diese Gehirnareale steuern Prozesse wie Planung, Problemlösung und Impulskontrolle. Ungleichgewichte in Neurotransmittern, insbesondere Dopamin und Noradrenalin, die für die Signalübertragung in diesen Bereichen entscheidend sind, tragen ebenfalls zur Entwicklung von ADHS-Symptomen bei.

Umweltfaktoren können zusätzlich das Risiko für ADHS beeinflussen. Negative pränatale und frühkindliche Bedingungen, wie zum Beispiel der Konsum von Tabak oder Alkohol während der Schwangerschaft, Untergewicht bei der Geburt, Frühgeburtlichkeit und eine erhöhte Blei-Exposition, können das Risiko weiterhin erhöhen. Diese Umweltfaktoren interagieren häufig mit den genetischen und neurologischen Aspekten, was zu einer vielfältigen Ausprägung der Störung führt. 

Insgesamt zeigt sich, dass ADHS nicht durch eine einzelne Ursache erklärt werden kann, sondern das Zusammenspiel mehrerer biologischer und umweltbedingter Faktoren erfordert, um die komplexe Symptomatik zu verstehen.

3. Mach Dich schlau

Wissen ist eine mächtige Waffe, speziell wenn es darum geht, ADHS im Alltagsleben zu integrieren. Sich umfassend über ADHS zu informieren, bedeutet, besser zu verstehen, was mit Körper und Geist geschieht, und gleichzeitig die geeigneten Werkzeuge zur Verfügung zu haben, um das Leben effizienter zu gestalten. Schauen wir uns deshalb nun genau die Stellschraube “Immunsystem” an: 

Die Rolle der Immunbalance bei ADHS

Obwohl ADHS primär als neurologische Störung klassifiziert wird, gibt es wachsende Hinweise darauf, dass das Immunsystem ebenfalls eine bedeutende Rolle in seiner Pathophysiologie spielt. Die Immunhomöostase bezieht sich auf das Gleichgewicht zwischen verschiedenen Immunreaktionen, das notwendig ist, um einen gesunden Zustand aufrechtzuerhalten. Ein Ungleichgewicht in diesem System kann entzündliche Prozesse fördern, die die Symptome von ADHS verschlimmern können.

Warum das Immunsystem aus dem Gleichgewicht gerät

Bei ADHS scheint es Hinweise darauf zu geben, dass bestimmte Immunprozesse gestört sind. Eine Theorie besagt, dass chronische Entzündungen im Gehirn eine Rolle bei der Entstehung und Verschlimmerung von ADHS-Symptomen spielen können. Eine gestörte Immunhomöostase könnte durch genetische Veranlagungen, Umweltfaktoren oder frühkindliche Erlebnisse hervorgerufen werden. Beispielsweise können Infektionen oder ungesunde Lebensgewohnheiten zu einer Erhöhung von proinflammatorischen Zytokinen führen, was den Entzündungsstatus im Körper beeinflusst.

Immunhomöostase und ihre Bedeutung

Die Immunhomöostase ist entscheidend für die Fähigkeit des Körpers, angemessen auf Stress und äußere Einflüsse wie Umweltgifte zu reagieren. Bei Menschen mit ADHS kann ein Ungleichgewicht dieser Immunreaktionen dazu führen, dass der Körper überempfindlich auf normale Reize reagiert, was zu einer zusätzlichen Belastung der neurologischen und kognitiven Funktionen führt. Dies kann sich beispielsweise in einer verstärkten Reaktionsbereitschaft auf Stress oder einer Verschlechterung der Konzentrationsfähigkeit äußern.

Was genau passiert im Immunsystem bei ADHS?

Im Immunsystem wird die Balance durch eine fein abgestimmte Wechselwirkung von verschiedenen Immunzellen und Signalmolekülen wie Zytokinen und Chemokinen aufrechterhalten. Bei einer Dysbalance, wie man sie mit ADHS in Verbindung bringt, kann es zu einer verstärkten Aktivität von Mikrogliazellen im Gehirn kommen, die entzündliche Zytokine freisetzen. Diese Zytokine können die neuronale Aktivität beeinflussen und zur Dysfunktion von Neurotransmittern beitragen, die mit den regulativen Funktionen des Gehirns verbunden sind.

Ein weiterer Aspekt ist die „Gut-Brain-Axis“, die zeigt, wie das Darmmikrobiom Einfluss auf das Immunsystem und damit auf neurologische Entwicklungsstörungen wie ADHS nimmt. Dysbiose im Darmmikrobiom kann systemische Entzündungen fördern und so die Symptome von ADHS verschärfen.

4. Bring Dich in die Balance zurück

ADHS kann leicht zu einem Ungleichgewicht führen, sowohl geistig als auch körperlich. Dies macht es umso wichtiger, Methoden zu finden, die Dir helfen, Deine innere Balance wiederherzustellen. Eine zunehmend beachtete Methode in diesem Zusammenhang ist die Mikroimmuntherapie.

Mikroimmuntherapie: Ein nachhaltiges Konzept

Die Mikroimmuntherapie ist ein innovativer Behandlungsansatz in der komplementären Medizin. Sie zielt darauf ab, das Immunsystem sanft zu unterstützen und auszugleichen. Diese Therapie arbeitet mit immunologischen Informationen in niedrigen Dosen, um die Kommunikation zwischen den Zellen des Immunsystems zu fördern. Die Therapieform basiert auf der Idee, dass das Immunsystem eine Schlüsselrolle für die allgemeine Gesundheit spielt und durch gezielte Unterstützung bei der Selbstregulation helfen kann.

Vorteile der Mikroimmuntherapie

Während ADHS hauptsächlich als neurologische Störung gilt, können komplementäre Behandlungsmethoden wie die Mikroimmuntherapie eine wertvolle Rolle dabei spielen, das allgemeine Wohlgefühl zu fördern und Symptome zu mildern. Indem sie das Immunsystem optimiert, verbessert die Mikroimmuntherapie möglicherweise die Reaktionsfähigkeit des Körpers auf Stress und andere Umweltfaktoren. Dies kann nicht nur das emotionale und mentale Gleichgewicht verbessern, sondern auch die Wirksamkeit anderer therapeutischer Ansätze erhöhen. Ein Gespräch mit einem qualifizierten Arzt ist jedoch wichtig, um sicherzustellen, dass diese Therapieform den individuellen Bedürfnissen entspricht.

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5. Entwickele Routinen und Strukturen

Eine der größten Herausforderungen bei ADHS besteht darin, den Alltag strukturiert und organisiert zu halten. Ohne klare Strukturen kann der Alltag schnell chaotisch werden. Routinen sind dabei ein mächtiges Werkzeug, um den täglichen Anforderungen gerecht zu werden und den Fokus beizubehalten.

Den Alltag clever organisieren

Eine der effektivsten Methoden ist das Erstellen eines flexiblen Tagesplans: Beginne Deinen Tag mit einem groben Plan und nutze Kalender-Apps oder eine physische Agenda, um Aufgaben und Termine zu notieren. Halte den Plan flexibel genug, um bei Bedarf Anpassungen vorzunehmen. Teile große Aufgaben in kleine, machbare Schritte auf. Die Nutzung visueller Hilfsmittel wie Tafeln und Notizzettel kann Dir helfen, den Überblick zu behalten und Prioritäten zu setzen. Plane darüber hinaus feste Zeiten für regelmäßige Tätigkeiten ein, um eine Routine zu schaffen und Entscheidungszeit zu reduzieren.

Fokus auf das Wesentliche

Setze klare Prioritäten, indem Du täglich 1-3 Hauptziele identifizierst, die Du erreichen möchtest. Dieses Fokussieren hilft, Deine Energie gezielt zu nutzen. 

6. Trainiere Deine Aufmerksamkeit

ADHS erschwert es oft, die Aufmerksamkeit über längere Zeiträume hinweg aufrechtzuerhalten. Daher ist es hilfreich, gezielt an Techniken zu arbeiten, die die Konzentration fördern.

Konzentrationstechniken wie die Pomodoro-Technik

Die Pomodoro-Technik ist eine bewährte Methode, um die Aufmerksamkeitsspanne zu erhöhen. Sie umfasst konzentrierte Arbeitsphasen von 25 Minuten, gefolgt von kurzen Pausen. Dieser Rhythmus fördert die geistige Frische und hilft dabei, Überlastung zu vermeiden.

Experimentieren mit verschiedenen Methoden

Während die Pomodoro-Technik für viele effektiv ist, reagieren nicht alle Menschen gleich auf eine Technik. Unterschiede im individuellen Lern- und Arbeitsstil machen es lohnenswert, verschiedene Ansätze zu testen, wie etwa Achtsamkeitsmeditation, gezieltes Atemtraining oder Fokussierungs-Apps, um herauszufinden, was am besten zu Dir passt.

7. Hole Dir Kraft über soziale Kontakte

Soziale Unterstützung ist ein entscheidender Faktor, um mit ADHS umzugehen. Beziehungen zu pflegen, die Verständnis und Ermutigung bieten, kann immens hilfreich sein.

Stärke durch Beziehungen

Offene Gespräche über Deine Herausforderungen mit Familie und Freunden können Dich entlasten und Dir helfen, den Überblick zu behalten. Dein nahes Umfeld kennt bereits Deine Stärken und Schwächen und kann Dich in stressigen Zeiten unterstützen oder einfach nur zuhören.

Austausch in Gruppen

Selbsthilfegruppen und Online-Communities bieten den Raum, sich mit anderen auszutauschen, die ähnliche Erfahrungen machen. Hier kannst Du wertvolle Tipps sammeln und erfährst, dass Du mit Deinen Herausforderungen nicht allein bist. Der Austausch von Erfahrungen kann bereichern und helfen, neue Perspektiven zu gewinnen.

Folge uns!

Auch auf unseren Social-Media-Kanälen findest Du Hilfe! Bist Du an weiteren Themen rund um Deine Immungesundheit interessiert? Folge uns und erhalte regelmäßig Tipps, um Deine Immunbalance auch in außergewöhnlichen Lebensphasen aufrechtzuerhalten.

8. Arbeite an Deiner Impulsivität

Impulsivität ist ein häufiges Symptom von ADHS, das jedoch mit der Zeit und der richtigen Strategie besser kontrolliert werden kann.

Bewusstsein und Reflexion

Aufmerksamkeits- und Achtsamkeitstechniken können helfen, das Bewusstsein für den gegenwärtigen Moment zu schärfen und impulsives Verhalten abzubauen. Regelmäßige Selbstreflexion ermöglicht es Dir zudem, Deine Reaktionsmuster besser zu verstehen und bewusste Entscheidungen zu treffen.

Strategien zur Impulskontrolle

Eine effektive Methode zur Bewältigung hektischer Handlungsimpulse ist das „Pause-Machen“. Wenn Du den Drang verspürst, impulsiv zu handeln, halte kurz inne und überlege Dir die möglichen Konsequenzen. Oft genügt ein tiefer Atemzug, um die nötige Klarheit zu bekommen und überlegter zu handeln.

9. Achte bewusst auf Deine körperliche Gesundheit

Das psychische Wohlbefinden ist stark mit der körperlichen Gesundheit verknüpft. Ein gesunder Lebensstil kann erheblich dazu beitragen, ADHS-Symptome besser zu bewältigen.

Körper und Geist vital halten

Regelmäßige körperliche Aktivität fördert die Produktion von Endorphinen, welche positiv auf Stimmung und Konzentration wirken. Eine ausgewogene Ernährung versorgt Deinen Körper mit der benötigten Energie, und ein ausgewogener Schlafrhythmus ist entscheidend für Regeneration und Dein inneres Gleichgewicht, um fokussiert zu bleiben. 

Gesundheit als Grundlage

Integriere gesundheitsfördernde Gewohnheiten in Deinen Alltag, wie tägliche Spaziergänge, bewusste Mahlzeiten und feste Schlafenszeiten. Diese Praktiken schaffen eine stabile Basis, die Dir helfen kann, die Herausforderungen von ADHS besser zu meistern.

10. Sei geduldig mit Dir

Der Umgang mit ADHS ist eine lebenslange Reise, die Geduld und Mitgefühl erfordert. Es gibt Tage, an denen alle Strategien reibungslos funktionieren, und andere, an denen Herausforderungen überwiegen. Diese Variabilität ist normal und Teil des Prozesses. Akzeptiere, dass langfristige Veränderungen Schritt für Schritt geschehen.

Chancen in Rückschlägen

Rückschläge bieten Dir wertvolle Chancen, um zu lernen. Sie ermöglichen es, Deine Strategien zu überdenken und anzupassen. Sei nachsichtig mit Dir selbst und erkenne, dass jeder Tag eine neue Gelegenheit bietet, weiterzumachen und zu wachsen.

In Summe ist der Weg mit ADHS herausfordernd, aber bei richtiger Herangehensweise voller Möglichkeiten für ein erfülltes und strukturiertes Leben. Mit Geduld, Verständnis und einer gesunden Immunbalance kannst Du diesen Weg erfolgreich beschreiten.


* Faraone, S. V., & Larsson, H. (2019). Genetics of attention deficit hyperactivity disorder. Molecular Psychiatry, 24(4), 562-575. Diese Studie untersucht die genetischen Faktoren, die zur Anfälligkeit für ADHS beitragen.

** Rubia, K., et al. (2014). Neuroscience of Attention Deficit Hyperactivity Disorder. The Neuroscience of ADHD. Springer, Berlin, Heidelberg.

Kontaktiere die MeGeMIT bei Fragen zur Mikroimmuntherapie. Bitte beachte: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.

Bild: © CANVA
letzte Aktualisierung: 22.08.25

 

Post-Zoster-Neuralgie

Post-Zoster-Neuralgie – die Endlosschleife durchtrennen

Stell Dir vor, Du hattest gerade einen harmlos wirkenden Ausschlag, der sich als Gürtelrose entpuppte. Die Haut heilt ab, aber die Schmerzen bleiben und scheinen sich festzubeißen. Das ist die Realität der Post-Zoster-Neuralgie (PZN) – ein ständiger Begleiter, der sich nicht so leicht abschütteln lässt. Doch was, wenn wir die Endlosschleife dieser Schmerzen durchbrechen könnten? Hier kommt unser faszinierendes Immunsystem ins Spiel, Dein unsichtbarer Verteidiger, immer bereit, seinen Job zu machen. Gemeinsam mit innovativen Ansätzen wie der Mikroimmuntherapie öffnen sich neue Wege, der PZN den Kampf anzusagen. Begib Dich mit uns auf eine spannende Reise, um zu entdecken, wie Du Deine Gesundheit zurückerobern und den Schmerzen entgegentreten kannst.

Inhalt

Pathophysiologie der Post-Zoster-Neuralgie

Ursachen und Entstehung 

Post-Zoster-Neuralgie (PZN) ist eine chronische Schmerzerkrankung, die als Komplikation der Gürtelrose (Herpes Zoster) auftritt. Gürtelrose entsteht durch die Reaktivierung des Varicella-Zoster-Virus (VZV), das auch Windpocken verursacht. Nach überstandener Windpockenerkrankung verbleibt das Virus inaktiv in den sensorischen Nervenganglien. Jahre später, oft unter dem Einfluss eines geschwächten Immunsystems oder erhöhten Stresslevels, kann das Virus reaktiviert werden und einen schmerzhaften, blasenartigen Hautausschlag verursachen, der als Gürtelrose bekannt ist.

Nach Abheilen der Hautläsionen können bei schätzungsweise 10-20 % der Betroffenen anhaltende Schmerzen entlang der Nervenbahn bestehen bleiben. Diese Schmerzen sind die Kennzeichen der Post-Zoster-Neuralgie. Die Schmerzentwicklung wird durch Nervenschäden und entzündliche Prozesse in den betroffenen Nervenganglien und Nervenendigungen verursacht, was zu einer chronischen Übererregung der Nervenzellen führt.

Die Tücken des Varicella-Zoster-Virus

Das Varicella-Zoster-Virus ist ein DNA-Virus der Herpesvirus-Gruppe. Es ist besonders heimtückisch, weil es nach der Primärinfektion als Windpocken lebenslang im Körper persistieren kann. Während die meisten Menschen nach der Kinderkrankheit Windpocken eine natürliche Immunität entwickeln, verliert diese über die Jahre an Stärke. 

Bei reaktiviertem VZV wandert das Virus entlang der sensorischen Nervenfasern an die Hautoberfläche, wo es den typischen schmerzhaften Ausschlag der Gürtelrose verursacht. Manchmal greifen die Entzündungsreaktionen und die virale Aktivität die Nerven so stark an, dass die Schädigung auch nach dem Abklingen des aktiven Infektionsgeschehens bestehen bleibt. 

Diese durch das VZV hervorgerufenen Schädigungen des Nervengewebes sind maßgeblich am Fortbestehen der Schmerzen bei PZN beteiligt. Daraus ergibt sich das Ziel, nicht nur die akute Infektion zu behandeln, sondern auch präventiv oder therapeutisch auf die zugrunde liegenden Nervenschädigungen und entzündlichen Prozesse einzuwirken, um die Schmerzen der PZN dauerhaft zu lindern.

Das Immunsystem und seine Rolle bei Post-Zoster-Neuralgie

Funktionsweise des Immunsystems in Bezug auf Viruserkrankungen

Das Immunsystem ist unser körpereigenes Abwehrsystem gegen Krankheitserreger wie Viren, Bakterien und Pilze. Es besteht aus verschiedenen Arten von Zellen und Molekülen, die zusammenarbeiten, um Infektionen zu erkennen und zu beseitigen. Zu den wichtigsten Komponenten des Immunsystems gehören Leukozyten (weiße Blutkörperchen), Antikörper und Zytokine, welche die Kommunikation zwischen Immunzellen ermöglichen.

Bei einer Virusinfektion erkennt das Immunsystem fremde Proteine des Virus und aktiviert eine spezifische Immunantwort. Diese beinhaltet die Produktion von Antikörpern durch B-Zellen und die Zerstörung infizierter Zellen durch T-Zellen. Das Ziel dieses koordinierten Angriffs ist es, das Virus zu eliminieren und die Infektion zu kontrollieren.

Wie das Immunsystem auf das Varicella-Zoster-Virus reagiert

Bei der Erstinfektion mit dem Varicella-Zoster-Virus, die sich in Form von Windpocken manifestiert, reagiert das Immunsystem mit der Produktion von spezifischen Antikörpern und der Aktivierung von T-Zellen. Diese Immunantwort führt normalerweise dazu, dass das Virus unter Kontrolle gebracht wird.

Nachdem die akute Phase der Infektion vorbei ist, verbleibt das Virus jedoch in einer latenten Form in den Nervenganglien des Rückenmarks. Das Immunsystem hält es in Schach, indem es diese latente Form überwacht und eine erneute Aktivierung unterdrückt. 

Im Falle einer Reaktivierung – oft im Kontext einer geschwächten Immunfunktion, sei es durch Alter, Stress oder immunsuppressive Erkrankungen – reagiert das Immunsystem erneut, doch nicht immer ausreichend effizient, um die Ausbreitung des Virus und die damit verbundenen nervenschädigenden Entzündungen zu verhindern.

Schwächen des Immunsystems, die zur PZN führen können

Viele Ursachen kommnen dafür infrage, dass ein Immunsystem sich nicht in seiner gesunden Balance befindet: Alter, chronische Erkrankungen, bestimmte Medikamente, Stress oder eine unzureichende Ernährung. Mit zunehmendem Alter werden die Immunantworten langsamer und weniger effizient, ein Phänomen, das als Immunoseneszenz bekannt ist. Diese Abnahme der Immunfunktion erleichtert es dem Varicella-Zoster-Virus, sich aus der Latenz zu befreien und eine Reaktivierung zu bewirken.

Zusätzlich können genetische Faktoren, die die Immunantwort beeinflussen, sowie ein individueller Mangel an spezifischen T-Zellen oder Antikörpern zur Bildung einer Post-Zoster-Neuralgie beitragen. Die Fähigkeiten des Immunsystems, die Nervenentzündung und den anhaltenden Schmerz bei einer Reaktivierung effektiv zu kontrollieren, sind entscheidend dafür, ob sich eine PZN entwickelt oder nicht.

Das Wissen um diese Zusammenhänge erhellt, warum ein gesundes Immunsystem nicht nur für die Prävention, sondern auch für die effektive Behandlung der PZN von essenzieller Bedeutung ist. Dies eröffnet auch den Weg für innovative präventive und therapeutische Ansätze, die die Immunfunktion modulieren können.

Mikroimmuntherapie als Ansatz zur Behandlung von PZN

Die Mikroimmuntherapie ist ein innovativer Behandlungsansatz, der darauf abzielt, das Immunsystem auf schonende Weise zu modulieren, um ihm zu helfen, wieder in seine gesunde Balance zurückzufinden. Sie basiert auf der Verwendung von Immunbotenstoffen wie Zytokinen, die in sehr niedrigen Dosen verabreicht werden, um die natürliche Funktion des Immunsystems wiederherzustellen. Diese Therapieform nutzt das Wissen über die Funktionsweise der Immunantwort und deren Rolle bei der Kontrolle von Infektionen und Entzündungen.

Wirkungsweise der Mikroimmuntherapie bei viralen Infektionen

Bei viralen Infektionen, wie sie durch das Varicella-Zoster-Virus verursacht werden, zielt die Mikroimmuntherapie darauf ab, die Immunantwort so zu modulieren, dass das Virus effektiver kontrolliert wird: Durch die gezielte Stimulation oder Dämpfung bestimmter Immunzellen und Botenstoffe kann die Therapie dazu beitragen, die latente Form des Virus in den Nervenganglien zu überwachen und auf sanfte Art und Weise eine Reaktivierung zu verhindern.

Zusätzlich kann die Mikroimmuntherapie entzündungsfördernde Prozesse, die zur chronischen Schmerzentwicklung bei PZN beitragen, reduzieren, indem sie die Freisetzung proinflammatorischer Zytokine mindert und die Produktion antiinflammatorischer Moleküle unterstützt.

Vorteile der Mikroimmuntherapie bei der Behandlung von PZN

Die Mikroimmuntherapie bietet mehrere potenzielle Vorteile bei der Behandlung von Post-Zoster-Neuralgie:

  • Gezielte Immunmodulation: Sie unterstützt die natürliche Funktionsweise des Immunsystems mit dem Ziel, es harmonisch zu regulieren, anstatt es zu unterdrücken oder zu überstimulieren, wie es bei einigen gewöhnlichen Therapiemethoden der Fall ist.
  • Geringe Nebenwirkungen: Da die verabreichten Botenstoffe in sehr niedrigen Dosierungen eingesetzt werden, sind praktisch keine Nebenwirkungen bekannt. 
  • Langfristige Effektivität: Durch die Verbesserung der natürlichen Immunfunktion kann die Mikroimmuntherapie dazu beitragen, die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Reaktivierung des Virus zu verringern und die chronischen Schmerzen der PZN zu mildern.
  • Integrierbarkeit in bestehende Behandlungskonzepte: Diese Therapie kann effektiv mit traditionellen Behandlungsformen kombiniert werden, um die ganzheitliche Versorgung der Patienten zu optimieren.

Indem die Mikroimmuntherapie das Immunsystem gezielt reguliert, kann sie einen signifikanten Beitrag zur Linderung der Symptome der Post-Zoster-Neuralgie leisten und neue Hoffnungsschimmer für betroffene Patienten darstellen.

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Traditionelle Behandlungsmöglichkeiten

Traditionell werden zur Behandlung der Post-Zoster-Neuralgie oft Schmerzmittel wie Analgetika, Antidepressiva oder Antikonvulsiva eingesetzt, um kurzfristig die Symptome zu lindern. Sie sorgen aber nicht dafür, die Ursachen langfristig zu behandeln. Antivirale Medikamente werden oft in der akuten Phase verschrieben, um die Ausbreitung des Varicella-Zoster-Virus zu reduzieren, während physikalische Therapieansätze wie Physiotherapie und die Anwendung von Wärmepackungen zusätzliche Linderung bieten.

Diese traditionellen Therapien können je nach Bedarf und in Absprache mit dem behandelnden Therapeuten auch in Kombination mit der Mikroimmuntherapie angewendet werden. Eine der Stärken der Mikroimmuntherapie liegt darin, dass sie als komplementärmedizinischer Ansatz problemlos mit diesen konventionellen Methoden kombiniert werden kann. Auf diese Weise wird eine ganzheitliche Therapie ermöglicht, die sowohl auf die unmittelbare Schmerzreduktion als auch auf die langfristige Kontrolle der Erkrankung abzielt.

Vorbeugende Maßnahmen und Lifestyle-Änderungen

Neben therapeutischen Ansätzen zur Behandlung der Post-Zoster-Neuralgie spielen präventive Maßnahmen und Anpassungen im Lebensstil eine entscheidende Rolle, um die Gesundheit des Immunsystems zu fördern und das Risiko einer Reaktivierung des Varicella-Zoster-Virus zu reduzieren.

Unterstützung des Immunsystems durch Ernährung 

Eine ausgewogene Ernährung, reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien, ist entscheidend für die Unterstützung eines gesunden Immunsystems. Der Verzehr von frischem Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, Protein und gesunden Fetten kann dazu beitragen, die Immunabwehr zu stärken. Insbesondere Vitamine wie Vitamin C und D sowie Zink sind bekannt dafür, eine wichtige Rolle in der Immunfunktion zu spielen.

Darüber hinaus ist es wichtig, auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten und den Konsum von Alkohol, Zucker und stark verarbeiteten Lebensmitteln zu minimieren, um Entzündungen im Körper zu reduzieren.

Stressmanagement und seine Bedeutung für das Immunsystem 

Stress hat einen erheblichen Einfluss auf das Immunsystem und kann das Risiko einer Virusreaktivierung und die Entwicklung von PZN erhöhen. Effektive Stressmanagement-Strategien wie Meditation, Yoga, Atemübungen und Achtsamkeitspraxis helfen, das Stressniveau zu senken und die Immunfunktion zu stärken. Der Aufbau eines gesunden Gleichgewichts zwischen Arbeit und Freizeit sowie die Pflege sozialer Kontakte sind ebenfalls wichtige Elemente zur Stressreduktion.

Regelmäßige Bewegung und ihre positiven Effekte

Regelmäßige körperliche Aktivität ist nicht nur vorteilhaft für die allgemeine Gesundheit, sondern auch für die Unterstützung gesunder Immunfunktionen. Bewegung fördert die Durchblutung, unterstützt den Stoffwechsel und senkt den Stresshormonspiegel im Körper. Ob Spaziergänge, Radfahren, Schwimmen oder ein regelmäßiges Fitnessprogramm – jede Form von Bewegung kann dabei helfen, die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers zu stärken und die allgemeine Lebensqualität zu verbessern.

Kraft auftanken im Schlaf

Eine gute Schlafqualität ist essenziell für die Erhaltung einer starken Immunbalance, die uns vor Zoster-Reaktivierungen schützen kann. Während des Schlafes durchläuft unser Körper wichtige regenerative Prozesse, die das Immunsystem stärken und die Abwehrkräfte gegen Viren und Infektionen, einschließlich des Varizella-Zoster-Virus, verbessern. Ausreichender und erholsamer Schlaf fördert die Produktion von Immunzellen und Zytokinen, die eine entscheidende Rolle bei der Verteidigung gegen Pathogene spielen. Chronischer Schlafmangel hingegen kann das Immunsystem schwächen und die Wahrscheinlichkeit einer Herpes-Zoster-Reaktivierung erhöhen. Daher ist es wichtig, regelmäßige Schlafgewohnheiten zu pflegen und auf eine gute Schlafumgebung zu achten, um die Immunfunktion zu unterstützen und die körpereigenen Abwehrkräfte optimal zu nutzen.

Durch die Integration dieser vorbeugenden Maßnahmen und Lifestyle-Änderungen in den Alltag kann nicht nur der Verlauf der Post-Zoster-Neuralgie positiv beeinflusst werden, sondern auch das allgemeine Wohlbefinden und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten langfristig gesteigert werden.

Auf den Punkt gebracht

Die Post-Zoster-Neuralgie ist eine komplexe und oft schmerzvolle Erkrankung, die nach einer Gürtelrose auftreten kann und für viele Betroffene eine erhebliche Beeinträchtigung der Lebensqualität bedeutet. Die Behandlung von PZN erfordert eine multidisziplinäre Strategie, die sowohl traditionelle als auch moderne Therapien umfasst.

Die Mikroimmuntherapie stellt einen vielversprechenden komplementärmedizinischen Ansatz dar, indem sie gezielt das Immunsystem moduliert und die natürlichen Abwehrmechanismen des Körpers stärkt. Diese Therapieform kann effektiv mit traditionellen Methoden wie Schmerztherapie, antiviralen Medikamenten und physikalischen Therapieansätzen kombiniert werden, um einen umfassenden Behandlungsplan zu bieten.

Darüber hinaus spielt die Prävention eine entscheidende Rolle. Durch eine bewusste Lebensführung, die auf der aktiven Unterstützung des Immunsystems, effektivem Stressmanagement und regelmäßiger Bewegung beruht, können die Risiken einer Virusreaktivierung und die Entwicklung einer PZN nachhaltig gesenkt werden.

Insgesamt eröffnet die Kombination aus innovativen medizinischen Ansätzen und präventiven Maßnahmen einen neuen Weg, die Endlosschleife der Schmerzen zu durchbrechen, die mit der Post-Zoster-Neuralgie einhergeht. Sie gibt Betroffenen die Möglichkeit, ihre Gesundheit zurückzuerobern und zu einem aktiven, schmerzfreien Leben zurückzukehren.


Kontaktiere die MeGeMIT bei Fragen zur Mikroimmuntherapie. Bitte beachte: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.

Bild: © CANVA
letzte Aktualisierung: 18.08.25

 

Psychoneuroimmunologie

Psychoneuroimmunologie – die Verbindung zwischen Geist und Immunsystem

In der modernen Medizin wird zunehmend erkannt, dass Körper und Geist eng miteinander verbunden sind. Ein faszinierendes Forschungsfeld, das diese Verbindung untersucht, ist die Psychoneuroimmunologie (PNI). PNI erforscht, wie psychische Prozesse – einschließlich Gedanken, Emotionen und Verhaltensweisen – das Nervensystem und das Immunsystem beeinflussen. Diese Erkenntnisse eröffnen neue Perspektiven auf unser Wohlbefinden und die Fähigkeit unseres Körpers, Krankheiten zu bewältigen.

Ein besonders einflussreicher psychischer Faktor ist Stress, der tiefgreifende Auswirkungen auf das Immunsystem haben kann. In den letzten Jahren hat die Mikroimmuntherapie als spezifischer Ansatz an Bedeutung gewonnen. Diese Therapieform nutzt die Prinzipien der PNI, um das Immunsystem gezielt zu modulieren und damit die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers zu stärken und schlägt somit eine Brücke zwischen schulmedizinischen und ganzheitlichen Ansätzen.

Dieser Artikel beleuchtet die komplexe Interaktion zwischen Geist und Körper, mit einem besonderen Blick auf die Rolle von Stress, und zeigt auf, wie die Mikroimmuntherapie potenziell zur Unterstützung der Gesundheit beitragen kann. Tauche mit uns ein in die Welt der Psychoneuroimmunologie und entdecke, wie das Bewusstsein über diese Verbindungen unser Verständnis von Gesundheit und Krankheit revolutionieren könnte.

Inhalt

Grundlagen der Psychoneuroimmunologie

Stell Dir vor, Du entdeckst ein geheimes Netzwerk in Deinem Körper, in dem Dein Geist, Dein Nervensystem und Dein Immunsystem ununterbrochen kommunizieren. Genau dieser faszinierende Austausch bildet das Herzstück der Psychoneuroimmunologie (PNI).

Aber wie kam es zur Entdeckung dieser komplexen Verbindung?

Die Geschichte der PNI beginnt nicht von heute auf morgen. In den frühen Tagen der Medizin betrachteten die Wissenschaftler Körper und Geist als voneinander getrennt. Doch mit der Zeit, als Forscher begannen, die feinen Nuancen des menschlichen Körpers zu erkunden, wurde klar, dass alles miteinander verbunden ist. Ein entscheidender Wendepunkt kam in den 1970er Jahren, als die Forscher Robert Ader und Nicholas Cohen an der University of Rochester einen bemerkenswerten Durchbruch erzielten. Durch ihre Experimente zeigten sie, dass das Immunsystem durch klassische Konditionierung beeinflusst werden kann, eine Erkenntnis, die die Tür zur PNI weit öffnete.

Diese bahnbrechende Entdeckung revolutionierte die Vorstellung in der modernen Medizin, weil sie bewies, dass psychische Prozesse einen direkten Einfluss auf das Immunsystem haben können. Ihre Forschung legte den Grundstein für eine neue Denkweise, die in den folgenden Jahrzehnten weiterentwickelt wurde. Auch die Arbeit von Candace Pert in den 1980er Jahren trug wesentlich zum Verständnis dieser Verbindung bei, indem sie zeigte, wie Neurotransmitter wie Endorphine als Kommunikationsmittel zwischen Nervensystem und Immunsystem fungieren.

In der Psychoneuroimmunologie lernst Du, wie Dein Nervensystem und Dein Immunsystem über unsichtbare Pfade mit Deiner Psyche interagieren. Stell Dir das Nervensystem als das Informations-Highway-Netzwerk Deines Körpers vor. Jedes Mal, wenn Du eine Emotion fühlst oder einen Gedanken denkst, sendet dieses Highway-Netzwerk Signale aus, die Einfluss auf Dein Immunsystem nehmen können – Deinem persönlichen Abwehrmechanismus gegen die Welt.

Die PNI hat gezeigt, dass Stress, Freude oder auch Trauer tiefgreifende Auswirkungen haben können. Deine Immunzellen lauschen aufmerksam auf die Signale Deines Nervensystems, und je nachdem, welches Signal ausgesendet wird, passen sie ihre Reaktion an. Diese Verbindung ist nicht nur ein wissenschaftliches Konzept, sondern sie hat Auswirkungen auf Deinen Alltag und auf die Art und Weise, wie Du Dein Wohlbefinden wahrnimmst.

Die Rolle von Stress im Immunsystem

Stress – ein ständiger Begleiter, der tiefe Spuren in Deinem Leben hinterlassen kann. Doch welche unsichtbaren Mechanismen setzt er in Deinem Körper in Gang, besonders im Hinblick auf Dein Immunsystem?

Betrachte zunächst die Stressreaktion, die in Deinem Körper abläuft. In dem Moment, in dem Du mit einer Herausforderung konfrontiert wirst, aktiviert Dein Körper das „Kampf-oder-Flucht“-Syndrom. Diese akute Stressreaktion ist eine evolutionäre Anpassung, die es Dir ermöglicht, schnell auf Bedrohungen zu reagieren. Ein erhöhter Herzschlag, schnellere Atmung und eine Mobilisierung Deiner Energiereserven sind Teil dieses natürlichen Abwehrmechanismus. In moderatem Maße stärkt dieser akute Stress Deine Fähigkeit, mit schwierigen Situationen umzugehen, indem er Dir kurzfristig zusätzliche Kräfte verleiht.

Doch der wahre Übeltäter lauert woanders. Wenn Stress nicht mehr nur ein kurzes Aufflammen, sondern ein permanenter Zustand ist, sprechen wir von chronischem Stress. Dieser stellt eine ernsthafte Bedrohung für Dein körperliches und geistiges Wohlbefinden dar. Chronischer Stress schwächt Deine Immunfunktion, indem er Deine Abwehrzellen unter Dauerstress setzt und deren Leistungsfähigkeit mindert. Über die Zeit führt dies dazu, dass Dein Immunsystem regelrecht ausgelaugt wird und Schwierigkeiten hat, eindringende Krankheitserreger effektiv abzuwehren.

Der Schlüssel liegt im Verständnis der Unterschiede zwischen akutem und chronischem Stress. Während akuter Stress temporär Deine Widerstandskraft stärken kann, bringt chronischer Stress Dein Immunsystem aus dem Gleichgewicht. Die dauerhafte Belastung kann Deine Gesundheit nachhaltig beeinträchtigen und macht Dich anfälliger für Infektionen und Krankheiten.

Die Psychoneuroimmunologie bietet Ansätze, um die gesunde Balance Deines Immunsystems wiederherzustellen und ein gesundes Leben zu fördern. 

Wechselwirkungen zwischen dem Nerven-, Hormon- und Immunsystem

Mechanismen der Interaktion

Die unsichtbare Kommunikation in unserem Körper ist faszinierend. Hier stehen Neurotransmitter, Hormone und Immunzellen in ständiger Verbindung und reagieren auf die Herausforderungen, die Stress mit sich bringen. Diese Akteure spielen eine zentrale Rolle in der komplexen Choreografie, die Dein Immunsystem täglich aufführt, um Dich zu schützen.

Beginnen wir mit den Neurotransmittern – den chemischen Botenstoffen, die über Deine Nervenzellen Signale übertragen. Wenn Du Stress empfindest, werden bestimmte Neurotransmitter, wie Adrenalin und Noradrenalin, ausgeschüttet. Diese versetzen Deinen Körper in Alarmbereitschaft, steigern die Herzfrequenz und beeinflussen direkt Dein Nervensystem. Doch ihre Wirkung reicht darüber hinaus: Sie kommunizieren mit Immunzellen und modulieren deren Verhalten, indem sie beispielsweise in einer akuten Stresssituation kurzfristig eine aktivierende Wirkung auf das Immunsystem haben und die Immunantwort verstärken. 

Gleichzeitig entfalten Hormone wie Cortisol ihre Wirkung. Als zentrales Stresshormon ist Cortisol dafür verantwortlich, die Energiereserven Deines Körpers zu mobilisieren. Bei chronischem Stress jedoch ist Dein Körper konstant hohen Cortisolspiegeln ausgesetzt, was langfristig die Immunfunktion unterdrücken kann. Die Barrierefunktionen des Körpers und die Fähigkeit der Immunzellen, effektiv zu reagieren, werden geschwächt. Dies führt zu einer erhöhten Anfälligkeit gegenüber Infektionen und kann chronische Entzündungsprozesse fördern.

In diesem Netzwerk spielt auch die direkte Reaktion der Immunzellen eine wichtige Rolle. Immunzellen wie Lymphozyten und Makrophagen sind aufmerksam gegenüber den Signalen der Neurotransmitter und Hormone. Bei chronischem Stress sind diese Abwehrzellen nachhaltig beeinträchtigt, was zu einer fehlerhaften Immunantwort führen kann.

Hier kommt die Mikroimmuntherapie ins Spiel. Als ein innovativer Ansatz nutzt sie das Wissen um die Kommunikation zwischen Nervensystem und Immunsystem und zielt darauf ab, das Gleichgewicht wiederherzustellen. 

Die Mikroimmuntherapie: Grundlagen und Konzepte

Willkommen in der Welt der Mikroimmuntherapie, einem vielversprechenden Ansatz in der medizinischen Landschaft, der sich darauf konzentriert, die natürliche Kommunikationsweise Deines Immunsystems nachzubilden. Doch was verbirgt sich hinter diesem Konzept, und wie kann es Dir helfen, insbesondere wenn Stress Deine Gesundheit belastet?

Die Mikroimmuntherapie basiert auf der Idee, dass das Immunsystem eine eigene Sprache spricht, die in bestimmten Mustern und Dosen kommuniziert. Ihre Hauptziele liegen darin, gestörte Kommunikationswege im Immunsystem zu korrigieren und das Gleichgewicht wiederherzustellen. Hierzu werden sehr niedrige Dosen von Substanzen eingesetzt, die natürlichen Immunbotenstoffen nachempfunden sind, wie Zytokinen, Nukleinsäuren und Hormonen. Diese Substanzen werden in potenzierter Form verabreicht, um die Immunmodulation sanft und spezifisch zu steuern.

Ein faszinierendes Element der Mikroimmuntherapie ist eine spezielle Formel, die direkt an der Wurzel des Problems wirkt, um Dein Immunsystem in Stress-Situationen gezielt zu unterstützen. Die Therapie zielt darauf ab, die Erschöpfung des Immunsystems zu verhindern, die mit stressbedingten Lebensphasen einhergeht. Wie? Indem sie dem Immunsystem hilft, sich selbst wieder in seine gesunde Balance zu bringen.

Ein weiteres Ziel der Therapie ist es, überschießende Entzündungsreaktionen zu begrenzen. Dies ist besonders wichtig, da langfristige Entzündungen mit einer Vielzahl von Gesundheitsproblemen und auch dem Alterungsprozess verbunden sind. Gleichzeitig fördert die Therapie die Regeneration und Verjüngung der Zellen, indem sie der Verminderung bestimmter zellulärer Aktivitäten entgegenwirkt, die mit Stress in Verbindung stehen.

Darüber hinaus unterstützt die Mikroimmuntherapie die antitumoralen und antiproliferativen Funktionen des Körpers. Zusammengefasst kann diese Herangehensweise dazu beitragen, eine bessere Immunantwort zu gewährleisten und das Gleichgewicht zwischen der natürlichen Alterung der Zellen und deren Erneuerung zu erhalten.

Diese Maßnahmen machen die Mikroimmuntherapie zu einem effektiven Werkzeug, um die negativen Auswirkungen von Stress gezielt zu adressieren und das Immunsystem zu unterstützen. Zahlreiche Fallstudien veranschaulichen den Nutzen dieser Therapie. Beispielsweise berichten Patient*innen mit chronischem Erschöpfungssyndrom, dass sie durch die Mikroimmuntherapie wieder mehr Energie haben und weniger anfällig für Infektionen sind. Auch bei stressinduzierten Hauterkrankungen, wie Psoriasis, zeigt die Therapie positive Ergebnisse, indem sie die Symptome lindert und das Wohlbefinden verbessert.

Hier findest Du Erfahrungsberichte von Personen, die die Mikroimmuntherapie angewandt haben 

Der richtige Begleiter an Deine Seite

Die Mikroimmuntherapie ist ein spezialisierter Ansatz, der tief in die Feinheiten Deines Immunsystems eingreift. Daher ist es entscheidend, diese Therapieform unter fachkundiger Anleitung durchzuführen. Durch die enge Zusammenarbeit mit einem ausgebildeten Mikroimmuntherapeuten kannst Du sicherstellen, dass die Behandlung optimal auf Deine individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist und Du die bestmöglichen Ergebnisse erzielst.

Ein Experte wird Dich nicht nur durch die verschiedenen Phasen der Therapie begleiten, sondern auch Deine Reaktionen überwachen und gegebenenfalls Anpassungen vornehmen, um den größtmöglichen Nutzen aus der Behandlung zu ziehen. Diese individuelle Betreuung ist ein wesentlicher Bestandteil der Mikroimmuntherapie, um ein nachhaltiges Gleichgewicht in Deinem Immunsystem wiederherzustellen und Dein Wohlbefinden zu fördern.

Um den richtigen Experten für Deine Bedürfnisse zu finden, steht Dir unser Therapeuten-Finder zur Verfügung, der Dir hilft, ausgebildete Mikroimmuntherapeuten in Deiner Nähe ausfindig zu machen. Dieser Service stellt sicher, dass Du Zugang zu qualifizierten Fachleuten hast, die über das notwendige Wissen und die Erfahrung verfügen, um Dich auf Deinem Weg zu einer besseren Gesundheit zu begleiten. 

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Praktische Tipps zur Verbesserung der Geist-Körper-Verbindung

Um die Mikroimmuntherapie effektiv zu ergänzen, ist es hilfreich, aktiv im Alltag mitzuwirken. Durch regelmäßige Übungen und Techniken kannst Du eine harmonische Verbindung zwischen Geist, Seele und Immunsystem kultivieren, die zu tieferem Wohlbefinden und verbesserter Gesundheit führt.

Indem Du achtsam mit Deinem Körper und Geist umgehst, schaffst Du ein unterstützendes Umfeld für Heilung und Regeneration. Diese aktive Mitarbeit trägt dazu bei, Deine geistige Klarheit zu verbessern, Stress abzubauen und Deine körperliche Widerstandskraft zu stärken. Lass uns nun gemeinsam die praktischen Tipps erkunden, die Dir helfen können, die Synergie von Körper und Geist zu stärken.

1. Achtsamkeit im Alltag

Übung: Integriere Achtsamkeit in Deine täglichen Routinen, z.B. beim Essen oder Gehen.

Praktische Tipps:

  • Konzentriere Dich darauf, jede Handlung bewusst wahrzunehmen, ohne zu urteilen.
  • Nutze Gelegenheiten wie das Zähneputzen oder Duschen, um bewusst im Moment zu sein.
  • Versuche, täglich mindestens eine Aktivität mit vollständiger Aufmerksamkeit auszuführen.

2. Entspannungstechniken wie Meditation praktizieren

Übung: Verbinde Meditation mit Entspannungstechniken, um Stress zu reduzieren und innere Ruhe zu finden.

Praktische Tipps:

  • Starte mit täglichen Meditationssitzungen von 5 bis 10 Minuten. Setze Dich ruhig hin, schließe die Augen und konzentriere Dich auf Deinen Atem.
  • Probiere geführte Meditationen oder Autogenes Training oder progressive Muskelentspannung aus.
  • Integriere Atemtechniken, wie tiefes Ein- und Ausatmen, in Deine Meditationspraxis.

3. Gefühle ausdrücken

Übung: Führe ein Tagebuch, in dem Du täglich Deine Gedanken und Gefühle notierst.

Praktische Tipps:

  • Schreibe morgens oder abends, wenn Du etwas Ruhe hast.
  • Verfasse Einträge ohne Selbstzensur, um Deinen wahren Emotionen Ausdruck zu verleihen.
  • Verwende das Tagebuch auch, um Ziele zu setzen und reflektiere über Erfolge und Herausforderungen.

4. Gezielte Atemübungen

Übung: Praktiziere täglich Atemübungen, wie die tiefe Bauchatmung.

Praktische Tipps:

  • Nimm Dir jeden Morgen oder Abend ein paar Minuten Zeit, um langsam und tief ein- und auszuatmen.
  • Konzentriere Dich auf jede Atembewegung und erlaube Dir, dabei zu entspannen.
  • Probiere Atemtechniken wie die 4-7-8-Methode (4 Sekunden einatmen, 7 Sekunden halten, 8 Sekunden ausatmen).

5. Gesunde Ernährung

Übung: Ernähre Deinen Körper mit ausgewogenen Mahlzeiten, die reich an Obst, Gemüse und Vollkornprodukten sind. Achte ebenfalls auf eine gute Eiweißversorgung.

Praktische Tipps:

  • Plane Deine Mahlzeiten im Voraus, um eine ausgewogene Ernährung zu gewährleisten.
  • Vermeide verarbeitete Lebensmittel und achte auf ausreichend Wasserzufuhr.
  • Iss bewusst und mache Pausen zwischen den Mahlzeiten, um das Überessen zu vermeiden.
  • Integriere auch vegetarisches Eiweiß in Deiner Ernährung wie z.B. Hülsenfrüchte, Sprossen, Samen und Nüsse.

6. Regelmäßige Bewegung

Übung: Wähle körperliche Aktivitäten, die sowohl Deinen Körper stärken als auch Deinen Geist beruhigen, wie Yoga oder Tai Chi.

Praktische Tipps:

  • Plane mindestens drei Einheiten pro Woche von je 30 Minuten.
  • Variiere zwischen unterschiedlichen Aktivitäten, um Motivation und Spaß zu haben.
  • Achte auf die Signale Deines Körpers und passe die Intensität entsprechend an.

7. Soziale Verbindungen pflegen

Übung: Verbringe regelmäßig Qualitätszeit mit Freunden und Familie.

Praktische Tipps:

  • Versuche, in Beziehungen präsent zu sein und auf die Bedürfnisse der anderen zu hören.
  • Plane wöchentliche Treffen oder gemeinsame Aktivitäten ein.
  • Nutze digitale Kommunikationsmittel, um in Kontakt zu bleiben, wenn persönliche Treffen schwierig sind.

Fazit: Gesundheitsvorsorge liegt in Deinen Händen

Die Erforschung der tiefgehenden Verbindungen zwischen Geist, Immunsystem und der Rolle der Mikroimmuntherapie offenbart beeindruckende Möglichkeiten für die Gesundheitsvorsorge. Die Wechselwirkungen zwischen mentalem Zustand und körperlicher Abwehr spielen eine zentrale Rolle dabei, wie unser Körper auf Herausforderungen reagiert und in der Lage ist, sich zu regenerieren.

Durch das Verständnis der Mechanismen, die unseren Körper und Geist miteinander verknüpfen, können wir gezielte Strategien entwickeln, um unser Wohlbefinden signifikant zu verbessern. Die Mikroimmuntherapie bietet einen innovativen Ansatz, der darauf abzielt, das Gleichgewicht in unserem Immunsystem wiederherzustellen und die negativen Auswirkungen von Stress zu minimieren.

Indem wir die Mikroimmuntherapie in umfassende Gesundheitsstrategien integrieren und aktiv an der Stärkung der Geist-Körper-Verbindung arbeiten, können wir eine fundierte Basis für ein gesundes, ausgewogenes Leben schaffen. Dies erfordert ein Zusammenspiel von medizinischen Behandlungen und alltäglichen Praktiken, die sowohl dem Körper als auch dem Geist guttun. Letztendlich ist es diese Synergie, die es uns ermöglicht, nicht nur auf kurzfristige Symptome zu reagieren, sondern langfristig in Harmonie mit uns selbst zu leben.

Für weitere wertvolle Tipps, wie Du die Prinzipien der Psychoneuroimmunologie in Dein tägliches Leben integrieren kannst, besuche unsere Social Media Kanäle. Dort findest Du zahlreiche Anregungen und Ressourcen, um Deine Gesundheit aktiv zu fördern und Dein Wohlbefinden zu steigern.


Kontaktiere die MeGeMIT bei Fragen zur Mikroimmuntherapie. Bitte beachte: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.

Bild: © CANVA
letzte Aktualisierung: 23.07.25

 

Safer Sex

Safer Sex – Genuss ohne Reue

Dein Sexualleben soll Spaß machen und nicht mit unnötigen Sorgen belastet sein. Dabei spielt die Aufklärung über sexuell übertragbare Infektionen (STIs) eine zentrale Rolle. „Safer Sex“ geht weit über ein bloßes Schlagwort hinaus – es ist der Schlüssel zu einem sicheren Sexleben, das Dir die Ruhe gibt, Dich vollends fallen zu lassen. Von HPV über Chlamydien bis hin zu HIV: Wenn Du Deine Feinde kennst und weißt, wie Dein Immunsystem Dir beim Schutz helfen kann, steht dem Spaß ohne Reue nichts mehr im Weg. Lass uns herausfinden, wie Du informiert bleibst und Deine intimen Stunden in vollen Zügen genießen kannst!

Inhalt

Aufklärung muss sein – Was sind STIs?

Sexuell übertragbare Infektionen sind Infektionen, die hauptsächlich durch sexuellen Kontakt verbreitet werden. Sie können durch Bakterien, Viren oder Parasiten verursacht werden und führen zu gesundheitlichen Problemen, wenn sie unbehandelt bleiben. Die weitreichenden Folgen solcher Infektionen unterstreichen die Notwendigkeit umfassender Aufklärung und Vorbeugung.

Die meistverbreiteten STIs – Kenne den Feind (*)

  • Chlamydien: Diese Infektion verläuft oft symptomlos, kann jedoch bei fehlender Behandlung ernste Folgen haben. Dein Immunsystem ist maßgeblich daran beteiligt, die Infektion zu bekämpfen und zu beseitigen. In vielen Industrieländern, wie den USA, ist Chlamydien die häufigste gemeldete STI, mit etwa 1,8 Millionen Fällen jährlich.
  • Gonorrhö (Tripper): Eine bakterielle Erkrankung, die zunehmend Resistenzen gegen traditionelle Behandlungen entwickelt. Ein gesundes Immunsystem kann dazu beitragen, die Ausbreitung einzudämmen und die Heilung zu unterstützen. Weltweit gibt es schätzungsweise 87 Millionen Fälle pro Jahr.
  • Syphilis: Diese bakterielle Infektion durchläuft verschiedene Stadien. Auch hier ist das Immunsystem entscheidend für die Kontrolle der Infektion und Vermeidung schwerwiegender gesundheitlicher Folgen. Weltweit werden jährlich etwa 6 Millionen neue Fälle verzeichnet.
  • Herpes genitalis: Verursacht durch das Herpes-simplex-Virus, zeigt sich durch schmerzhafte Bläschen oder Geschwüre. Das Immunsystem spielt eine Schlüsselrolle bei der Unterdrückung des Virus. Etwa 500 Millionen Menschen sind weltweit mit HSV-2 infiziert.
  • HIV: Diese Infektion beeinträchtigt Dein Immunsystem direkt und schwächt dessen Fähigkeit, Infektionen abzuwehren. Therapien konzentrieren sich darauf, die Immunfunktion zu unterstützen und zu stimulieren. Ende 2020 lebten rund 37,7 Millionen Menschen weltweit mit HIV.
  • Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber oder Kusskrankheit): Verursacht durch das EBV, das lebenslang im Körper verbleibt. Da es auch nach der Erstinfektion für viele Gesundheitsprobleme verantwortlich ist (z.B. einige Krebsarten und Autoimmunkrankheiten), ist hier das Immunsystem besonders wichtig: Es muss dafür Sorgen, dass das Virus sich nicht reaktiviert.
  • HPV: Eine weit verbreitete virale Infektion, die im Zusammenhang mit bestimmten Krebsarten steht. Ein gesundes Immunsystem hilft bei der Kontrolle des Virus. Die Übertragungsrate ist hoch, wobei der Großteil der sexuell aktiven Bevölkerung im Laufe des Lebens infiziert wird.
  • Pilzinfektionen: Diese verlangen nach einem ausgewogenen Immunsystem zur Abwehr und Heilung, sind jedoch nicht ausschließlich sexuell übertragbar. Viele Frauen erleben mindestens einmal im Leben eine vaginale Pilzinfektion.
  • Trichomoniasis: Eine parasitäre Infektion, die häufig asymptomatisch verläuft. Ein gut funktionierendes Immunsystem kann dazu beitragen, die Infektion in Schach zu halten. Jährlich sind etwa 156 Millionen Menschen weltweit betroffen.
  • Hepatitis B: Diese Virusinfektion betrifft die Leber und wird durch Blut und Körperflüssigkeiten übertragen. Die Immunantwort ist entscheidend für die Kontrolle der Infektion. Etwa 296 Millionen Menschen sind chronisch infiziert.
  • Mycoplasma genitalium: Eine bakterielle Infektion, die zunehmend Beachtung findet. Die Unterstützung des Immunsystems kann dazu beitragen, die Symptome zu minimieren und die Heilung zu unterstützen, obwohl genaue Prävalenzraten unklar sind.


Im Zeitraum der Jahre 2013 bis 2023 hat die Zahl der Syphilis-Fälle in Europa um knapp 106 Prozent zugenommen. Die Zahl der registrierten Gonorrhö-Infektionen hat im gleichen Zeitraum um rund 287 Prozent zugenommen.

² Das Lymphogranuloma venereum ist eine Sonderform einer genitalen Chlamydieninfektion und zählt zu den „klassischen“ Geschlechtskrankheiten.

Quelle: ECDC
Erhebung durch: ECDSC

Die wichtige Rolle des Immunsystems – Am Beispiel HPV

Dein Immunsystem spielt eine zentrale Rolle im Schutz vor Infektionskrankheiten und im Umgang mit sexuell übertragbaren Infektionen (STIs). Eine der häufigsten und bekanntesten STIs ist die Infektion mit Humanen Papillomaviren (HPV). Um die Wichtigkeit des Immunsystems hervorzuheben, wollen wir uns genauer ansehen, wie es Deinen Körper beim Umgang mit HPV-Infektionen unterstützt.

Die Bedeutung des Immunsystems bei der Abwehr von HPV-Infektionen

HPV-Infektionen gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten weltweit und betreffen nahezu alle sexuell aktiven Menschen mindestens einmal in ihrem Leben. Das Immunsystem spielt eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung dieser Infektionen. Sowohl das angeborene als auch das erworbene Immunsystem sind maßgeblich daran beteiligt, das Virus zu bekämpfen .

Die angeborene Immunität, welche unter anderem aus dendritischen Zellen und natürlichen Killerzellen (NK-Zellen) besteht, ist die erste Verteidigungslinie des Körpers. Sie erkennt und reagiert schnell auf fremde Eindringlinge. Die erworbene Immunität, insbesondere zytotoxische T-Zellen, wird spezifisch aktiv gegen die infizierten Zellen und spielt eine zentrale Rolle bei der vollständigen Beseitigung der Infektion.

In den meisten Fällen verläuft eine HPV-Infektion asymptomatisch und heilt innerhalb weniger Monate bis zu zwei Jahren spontan aus, vorausgesetzt, das Immunsystem arbeitet effizient. Allerdings können Faktoren wie zunehmendes Alter, Stress, Umweltbelastungen und ungesunde Ernährung das Immunsystem schwächen, wodurch das Virus länger im Körper verbleiben und mögliche Risiken erhöhen kann. Zudem hat HPV die Fähigkeit, der Immunantwort zu entkommen, indem es Mechanismen zur Immunevasion entwickelt.

Ein gesundes Immunsystem kann jedoch nicht nur die Wahrscheinlichkeit einer spontanen Abheilung erhöhen, sondern auch das Risiko schwerwiegenderer Krankheitsbilder, wie durch HPV verursachte Krebserkrankungen, minimieren. Deshalb ist es wichtig, das Immunsystem durch gesunde Lebensgewohnheiten und gegebenenfalls mittels moderner Immuntherapien zu unterstützen: Während es keine allopathischen Behandlungen zur direkten Elimination von HPV gibt, eröffnen immuntherapeutische Ansätze vielversprechende Möglichkeiten zur Behandlung und Prävention von HPV-assoziierten Erkrankungen (siehe nächster Absatz).

Was hat die Mikroimmuntherapie mit Safer Sex zu tun?

Bleiben wir bei dem Beispiel einer Infektion mit Humanen Papillomaviren (HPV): Die Mikroimmuntherapie, die sich an der natürlichen Funktionsweise des Immunsystems orientiert, bietet eine innovative Möglichkeit im Umgang mit HPV-Infektionen, insbesondere im anogenitalen Bereich. Diese Therapieform nutzt niedrig dosierte immunmodulierende Substanzen, wie beispielsweise Zytokine, um das Gleichgewicht des Immunsystems wiederherzustellen und aufrechtzuerhalten. 

Die Mikroimmuntherapie-Formel zur Immununterstützung bei HPV-Infektionen verfolgt mehrere wichtige Ziele: die Unterbindung der HPV-Vermehrung, die Regulierung der Immunfunktion und die Reduktion chronischer Entzündungen, die das Risiko für Krebs erhöhen können. Zudem soll sie assoziierten Folgeerkrankungen vorbeugen.

Für Frauen, die mit der Strategie des „Watchful Waiting“ bei unklaren gynäkologischen Befunden konfrontiert sind, bietet die Mikroimmuntherapie eine aktive Möglichkeit, die Wartezeit bis zur nächsten Kontrolle sinnvoll zu nutzen. Indem sie das Immunsystem sanft unterstützt, kann sie dazu beitragen, Zellveränderungen positiv zu beeinflussen und das Fortschreiten der Dysplasien zu verhindern. Dadurch wird nicht nur potenziellen operativen Eingriffen entgegengewirkt, sondern auch das Risiko für Langzeitfolgen wie Unfruchtbarkeit und Frühgeburten bei Frauen mit Kinderwunsch reduziert.

Klinische Studien zeigen vielversprechende Ergebnisse hinsichtlich der Wirksamkeit der Mikroimmuntherapie bei HPV-Infektionen. In verschiedenen Untersuchungen konnte eine signifikante virale Clearance beobachtet werden, insbesondere bei Frauen über 25 Jahren, deren Risiko für Gebärmutterhalskrebs erhöht ist. Diese Wirkung könnte die zytologische Normalisierung fördern und somit eine wertvolle Alternative oder Ergänzung zu herkömmlichen Behandlungsstrategien darstellen.

Die Mikroimmuntherapie sollte niemals in Eigenregie – sondern immer mit der Unterstützung eines erfahrenen Therapeuten durchgeführt werden. In unserem Therapeuten-Finder kannst Du entweder nach Ort, Postleitzahl oder auch konkret nach Beschwerdebild selektieren. 

Gut zu wissen: Alle Ärzte und Therapeuten auf unserer Therapeutenliste wurden in der Mikroimmuntherapie ausgebildet und verfügen über Erfahrungen in der Anwendung der Mikroimmuntherapie. Zertifizierte Therapeuten haben darüber hinaus ein Examen abgelegt, das ihr theoretisches Wissen zur Funktionsweise des Immunsystems, zur Wirkweise und den Einsatzgebieten der Mikroimmuntherapeutika sowie zur mikroimmuntherapeutischen Labordiagnostik belegt.

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Warum ist umfassende Aufklärung wichtig?

Eine umfassende Aufklärung über sexuell übertragbare Infektionen (STIs) ist aus mehreren Gründen von entscheidender Bedeutung für ein sicheres und positives Sexualleben:

  • Früherkennung und Behandlung: Ein informierter Umgang mit STIs ermöglicht es Dir, die Anzeichen und Symptome dieser Infektionen frühzeitig zu erkennen. Dies führt dazu, dass Du schnell Hilfe suchst und dadurch ernsthafte Komplikationen vermeiden kannst. Früherkennung und rechtzeitige Behandlung tragen wesentlich zur Gesundheit und zum Wohlbefinden bei und reduzieren das Risiko, die Infektion an andere weiterzugeben.
  • Abbau von Stigmata: Offene und ehrliche Kommunikation über sexuelle Gesundheit hilft, Ängste und Vorurteile abzubauen. Stigmatisierung kann dazu führen, dass Menschen weniger bereit sind, sich testen zu lassen oder über ihre sexuellen Gesundheitsbedenken zu sprechen. Durch Aufklärung wird eine Umgebung gefördert, in der sich Menschen sicher fühlen, Informationen und Unterstützung zu suchen, was letztendlich zu einer verbesserten öffentlichen Gesundheit führt.
  • Förderung von Prävention: Gut informierte Menschen können bewusste und verantwortungsvolle Entscheidungen treffen, wenn es um ihre Sexualgesundheit geht. Aufklärung über die Risiken von STIs und die verfügbaren Schutzmethoden befähigen Menschen dazu, geeignete Präventionsmaßnahmen zu ergreifen und damit das Risiko einer Infektion zu minimieren.
  • Für die Gesellschaft: Insgesamt ermöglicht eine umfassende Aufklärung nicht nur eine bessere individuelle Gesundheit, sondern hat auch das Potenzial, die gesamte Gesellschaft positiv zu beeinflussen. Je mehr Menschen informiert sind, desto weniger können STIs sich verbreiten, was langfristig zu einer gesünderen Gemeinschaft führt.

Safer Sex Praktiken

Um ein sicheres und unbeschwertes Sexualleben zu genießen, ist es wichtig, grundlegende Safer Sex Praktiken zu beherzigen:

  • Verwendung von Kondomen: Kondome sind eine der effektivsten Methoden, um sich und andere vor vielen sexuell übertragbaren Infektionen zu schützen. Sie wirken als physische Barriere, die den direkten Austausch von Körperflüssigkeiten verhindert, und reduzieren somit das Ansteckungsrisiko erheblich. Kondome sollten nicht nur bei vaginalem Geschlechtsverkehr, sondern auch bei oralem und analem Kontakt konsequent genutzt werden.
  • Regelmäßige Gesundheitschecks: Durch regelmäßige Untersuchungen beim Arzt oder in Gesundheitszentren können Infektionen frühzeitig erkannt und behandelt werden. Diese Vorsorgeuntersuchungen sind ein wesentlicher Bestandteil des Safer Sex Konzepts, da viele STIs zunächst symptomlos verlaufen und ohne Frühdiagnose unbehandelt bleiben können.
  • Unterstützung des Immunsystems: Eine gesunde Lebensweise ist ein integraler Bestandteil der Prävention von STIs. Dazu gehören eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf, Stressmanagement und regelmäßige körperliche Aktivität. Therapien wie die Mikroimmuntherapie können zusätzlich helfen, das Immunsystem gezielt zu unterstützen und die Widerstandskraft gegen Infektionen zu erhöhen. Ein gesundes Immunsystem ist besser in der Lage, eindringende Krankheitserreger abzuwehren und kann den Verlauf von Infektionen positiv beeinflussen.

Quelle: BZgA
Erhebung durch: BZgA; Norstat
Name der Erhebung: Liebesleben-Studie – Wissen, Einstellungen und Verhalten zu sexueller Gesundheit und sexuell übertragbaren Infektionen (STI)
Veröffentlicht durch: BZgA

Vereine sexuelle Freiheit und Gesundheit

Die Aufklärung über sexuell übertragbare Infektionen (STIs) und der Fokus auf Safer Sex sind essenzielle Bestandteile eines gesunden Sexuallebens. Wenn diese Aspekte mit der gezielten Unterstützung Deines Immunsystems kombiniert werden, kannst Du Deine sexuelle Gesundheit und Freiheit optimal vereinen. Jeder Einzelne kann eine bedeutende Rolle spielen, indem er Wissen teilt und sichere Praktiken fördert. Teile diesen Artikel mit Deinem Umfeld, um das Bewusstsein zu schärfen und einen wertvollen Beitrag zu einer gesünderen Gemeinschaft zu leisten!

Indem Du Safer Sex Praktiken in Deinen Alltag integrierst, schützt Du nicht nur Deine eigene Gesundheit, sondern auch die Deiner Mitmenschen. Ein achtsamer Umgang mit Sexualität stellt sicher, dass Genuss und Sicherheit stets miteinander harmonieren. So trägst Du dazu bei, dass sexuelle Gesundheit mehr als nur ein individuelles Thema ist, sondern einen kollektiven Vorteil bietet, der die gesamte Gemeinschaft stärkt.

Bleibe auf dem Laufenden, um Deine Gesundheit bestmöglich zu unterstützen und folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen:


Kontaktiere die MeGeMIT bei Fragen zur Mikroimmuntherapie. Bitte beachte: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.

(*) Quellenangaben

  1. Centers for Disease Control and Prevention (CDC):
  • „Sexually Transmitted Disease Surveillance“ jährliche Berichte.
  • Verfügbar unter: cdc.gov/std
  1. World Health Organization (WHO):
    • „Global Health Sector Strategy on Sexually Transmitted Infections“ und weitere Berichte zu Global Health Estimates.
    • Verfügbar unter: who.int/sexual-health
  2. UNAIDS:
    • „Global HIV & AIDS Statistics Fact Sheet.“
    • Verfügbar unter: unaids.org
  3. Scientific Journals & Publications:
    • Artikel zur Prävalenz und Behandlung von Herpes, Mononukleose und anderen spezifische STIs.
    • Verfügbar in medizinischen Datenbanken wie PubMed oder anderen relevanten wissenschaftlichen Archiven.
  4. National Institutes of Health (NIH):
    • Berichte und Gesundheitsleitfäden zu Infektionskrankheiten.
    • Verfügbar unter: nih.gov
  5. European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC):
    • Berichte über sexuelle Gesundheitsüberwachung in Europa.
    • Verfügbar unter: ecdc.europa.eu

Bild: © CANVA
letzte Aktualisierung: 03.06.25

 

Gesundheitserziehung

Gesundheitserziehung – Wie selbstverständlich von Anfang an 

Gesundheitserziehung

Gesundheitserziehung beginnt nicht erst im Klassenzimmer, sondern bereits von klein auf in den eigenen vier Wänden. Sie legt den Grundstein für ein Leben voller Wohlbefinden und Selbstverantwortung. In einer Welt, in der der Zugang zu Informationen so einfach ist wie nie zuvor, ist es entscheidend, unseren Kindern beizubringen, wie sie fundierte Entscheidungen über ihre Gesundheit treffen können. Erfahre, wie wir Kindern von Anfang an beibringen, gesunde Gewohnheiten intuitiv in ihren Alltag zu integrieren und die Bedeutung der Immunhomöostase zu verstehen. So wachsen sie zu selbstbewussten Individuen heran, die ihre Gesundheit in die eigene Hand nehmen und ihr Leben aktiv gestalten. Entdecke, wie Kinder zu kleinen Gesundheitshelden werden!

Inhalt

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm?

Beginnen wir mit der Frage: Wer sind die ersten Gesundheitslehrer in unserem Leben? Richtig, die Eltern und nahestehenden Bezugspersonen. Sie prägen unser Verständnis von Gesundheit mehr, als uns oft bewusst ist. Kinder lernen durch Nachahmung: Sie sehen, wie ihre Eltern mit Ernährung, Bewegung, Stress und auch körperlichen Beschwerden umgehen und übernehmen viele dieser Verhaltensweisen. Deshalb ist die Vorbildfunktion enorm wichtig. Indem Du als Elternteil oder Erzieher gesunde Entscheidungen triffst, legst Du den Grundstein für das zukünftige Gesundheitsverhalten der Kinder. Gesundheitserziehung ist ein wesentlicher Bestandteil der kindlichen Entwicklung. Ihr Ziel ist es, Kindern die notwendigen Kompetenzen zu vermitteln, um intelligente Entscheidungen über ihre Gesundheit zu treffen. 

Eltern spielen eine zentrale Rolle in der Gesundheitserziehung ihrer Kinder, indem sie nicht nur als Vorbilder dienen, sondern auch aktiv gesundheitsfördernde Gewohnheiten praktizieren. Angesichts zahlreicher äußerer Einflüsse, wie digitale Medien und soziale Netzwerke, ist es entscheidend, dass Erwachsene proaktiv handeln. Dazu gehört, offen über digitale Herausforderungen zu sprechen und Kindern beizubringen, zwischen nützlichen und schädlichen Informationen zu differenzieren. Indem sie eine gesundheitsbewusste Umgebung schaffen, legen Eltern den Grundstein für das zukünftige Verhalten ihrer Kinder und stärken ihre Resilienz gegenüber ungesunden Einflüssen. Eltern geben den Kindern das Rüstzeug an die Hand, langfristig selbstbewusste und gesunde Entscheidungen zu treffen.


Eine Statista-Studie zeigt, dass ein Großteil der Kinder in Deutschland ihre Eltern als Vorbilder ansieht. Dieses große Vertrauen unterstreicht die bedeutende Vorbildfunktion in Sachen Gesundheit.

Quelle: AGF
Herkunftsverweis:
AGF GenZ Videostudie, Seite 12-14

Nachhaltige Gesundheitserziehung – darauf kommt es wirklich an

Wie gestaltet sich nun eine nachhaltige Gesundheitserziehung im Detail? Es geht darum, dass Kinder die Grundlagen einer ausgewogenen Ernährung, regelmäßiger Bewegung und effektiver Entspannungstechniken erlernen. Darüber hinaus ist es wichtig, dass sie emotionale Intelligenz und Stressbewältigungskompetenzen entwickeln. Diese Fähigkeiten sind essentiell, um die Herausforderungen des Alltags gesund zu meistern. Dreh- und Angelpunkt ist unser Immunsystem – diese wichtige Bedeutung sollten wir auch unseren Kindern von Früh an vermitteln. 

Die Rolle der Immunhomöostase in der Gesundheitserziehung

Die Immunhomöostase ist ein zentraler Aspekt der Gesundheit, da sie das Gleichgewicht des Immunsystems beschreibt. Dieses Gleichgewicht ist notwendig, damit der Körper angemessen auf Krankheitserreger reagieren kann, ohne dabei übermäßig zu reagieren, was zu autoimmunen oder entzündlichen Erkrankungen führen kann. Kindern die Funktionsweise des Immunsystems einfach zu erklären, erleichtert es ihnen, die Wichtigkeit eines gesunden Lebensstils zu verstehen.

Vermittele Deinen Kindern diese 2 wichtigen Aspekte: 

  1. Es dreht sich alles um Dein Immunsystem

    Das Immunsystem besteht aus einem komplexen Netzwerk von Zellen, Geweben und Molekülen, die zusammenarbeiten, um den Körper vor schädlichen Eindringlingen wie Bakterien, Viren und Parasiten zu schützen. Die Immunhomöostase bedeutet, dass all diese Komponenten im Gleichgewicht sind und reibungslos funktionieren.

  2. Darum ist die Immunhomöostase so wichtig

    Ein ausgewogenes Immunsystem kann Infektionen effektiv abwehren, während es auch eigene Körperzellen schützt. Wenn sich das Immunsystem im Gleichgewicht befindet, ist es weniger anfällig für Überreaktionen, die beispielsweise Allergien oder Autoimmunerkrankungen auslösen können.


Indem Kindern die Bedeutung der Immunhomöostase vermittelt wird, verstehen sie, warum eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und ausreichend Ruhe für ihr Immunsystem wichtig sind. Diese Faktoren unterstützen die Immunhomöostase und tragen dazu bei, dass sie weniger krank werden und sich besser von Infektionen erholen.

Aus der Balance geraten? Die Mikroimmuntherapie als unterstützender Ansatz

Ist die Immunhomöostase gestört, sprich das Immunsystem befindet sich nicht in seiner gesunden Balance, gibt es effektive Möglichkeiten, diese Balance wieder sanft herzustellen. Die Mikroimmuntherapie ist eine schonende, aber effektive Therapieform, die darauf abzielt, das Immunsystem in seinem natürlichen Gleichgewicht zu unterstützen. Sie nutzt spezifische Botenstoffe in niedrigen Dosierungen, die es dem Immunsystem ermöglichen, effizienter zu arbeiten, ohne den Körper unnötig zu belasten. Diese komplementäre Therapieform kann eine vielseitige Unterstützung bieten, insbesondere wenn es darum geht, das Immunsystem sanft zu stabilisieren sowie auch bei der Behandlung von wiederkehrenden Infektionen, Allergien oder sogar chronischen Erkrankungen.

Für Kinder ist die Mikroimmuntherapie besonders vorteilhaft, da sie das noch im Aufbau befindliche Immunsystem sanft unterstützt, ohne die Anwendung invasiver Methoden zu erfordern. Sie bietet einen natürlichen Weg, um die Immunabwehr der Kleinen zu stärken und sie gegen alltägliche gesundheitliche Herausforderungen besser zu wappnen.

Insgesamt bietet eine nachhaltige Gesundheitserziehung ergänzende Vorteile und kann durch Ansätze wie die Mikroimmuntherapie wirksam unterstützt werden. Indem Du als Elternteil oder Erzieher diese Möglichkeiten integrierst, legst Du nicht nur den Grundstein für ein gesundes Aufwachsen Deiner Kinder, sondern ermöglichst ihnen auch einen bewussten Umgang mit ihrer Gesundheit.

Achtung: Die Mikroimmuntherapie sollte immer von einem erfahrenen Therapeuten begleitet werden. Hier kannst Du entweder nach PLZ- bzw. Ort filtern oder ausgebildete Mikroimmuntherapeuten für ein konkretes Beschwerdebild suchen:

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So geht’s: Praktische Tipps für eine erfolgreiche Gesundheitserziehung

Die Integration gesunder Routinen in den Familienalltag kann nicht nur nützlich, sondern auch richtig spaßig sein. Der Schlüssel liegt darin, gesunde Gewohnheiten mit Aktivitäten zu kombinieren, die die Neugier wecken und Freude bereiten. Dadurch lernen Kinder spielerisch und fast nebenbei wichtige Gesundheitsprinzipien kennen.

Hier sind einige praktische Ansätze, wie Du Gesundheitserziehung in den Alltag einfließen lassen kannst:

  • Kochen als Familienprojekt: Lass die Kinder bei der Planung und Zubereitung von Mahlzeiten mithelfen. Dies schafft nicht nur ein Bewusstsein für gesunde Ernährung, sondern fördert auch Teamwork und Kreativität. Kinder bekommen so einen Einblick in die Essenszubereitung und lernen, welche Zutaten und Mahlzeiten ihrem Körper guttun.

  • Aktive Wochenenden: Nutzt die Wochenenden, um als Familie gemeinsam aktiv zu werden. Ob Wandern, Radfahren oder Schwimmen – solche Unternehmungen verbinden nicht nur Bewegung mit Spaß, sondern stärken auch die Familienbande.

  • Entspannungsrituale: Abendrituale sind eine gute Möglichkeit, den Tag ausgeglichen zu beenden. Ob durch gemeinsames Lesen vor dem Schlafengehen oder kindgerechte Yoga-Übungen – solche Aktivitäten fördern Entspannung und helfen Kindern, zur Ruhe zu kommen.

  • Spielerisch vermitteln: Spiele sind eine hervorragende Möglichkeit, um Gesundheitsbewusstsein zu schulen. Interaktive Lernspielzeugsets oder Apps können komplexe Gesundheitsthemen verständlich machen. Bewegungsspiele, die Fitness fördern oder Wissensspiele, die Ernährungsthemen behandeln, schaffen positive Assoziationen zum Thema Gesundheit.

  • Selbstverantwortung fördern: Kinder sollten zur Selbstverantwortung ermutigt werden. Wenn sie früh lernen, eigene Entscheidungen zu treffen und ein sensibles Bewusstsein für ihre Gesundheit zu übernehmen, wird das ihre Entscheidungskraft stärken. Dies kann so einfach sein, wie ihnen die Wahl zwischen zwei gesunden Snacks zu lassen oder sie bei der Planung einer spannenden Wochenendaktivität mitentscheiden zu lassen.

Das Regenbogenmodell der Gesundheit

Das Regenbogenmodell der Gesundheit bietet eine visuelle Darstellung der Faktoren, die unsere Gesundheit beeinflussen. Es umfasst nicht nur persönliche Verhaltensweisen, sondern auch Umwelt- und soziale Faktoren. Dieses Modell verdeutlicht, dass Gesundheit ein Zusammenspiel mehrerer Einflüsse ist, von individueller Ernährung und Bewegung bis hin zu sozialen Netzwerken und Umweltressourcen. Kindern einfache Erklärungen zu geben, wie diese Elemente zusammenspielen, hilft ihnen, ein ganzheitliches Verständnis von Gesundheit zu entwickeln.

Indem Du diese Strategien und Informationen in den Alltag integrierst, verhinderst Du nicht nur die Bildung ungesunder Gewohnheiten, sondern förderst auch eine lebenslange, positive Einstellung Deines Kindes zur eigenen Gesundheit.

Quelle: „Fonds Gesundes Österreich nach Dahlgren, G., Whitehead, M. (1991)“

Über das Elternhaus hinaus: Die Rolle von Bildungseinrichtungen

Bildungseinrichtungen wie Schulen und Kindergärten sind ebenfalls entscheidend für die Gesundheitserziehung der Kinder. Sie ergänzen die Bemühungen der Eltern und schaffen zusätzliche Möglichkeiten, Gesundheitskompetenzen zu fördern. Durch die Einbindung gesundheitsfördernder Programme in den Schulalltag können diese Einrichtungen einen großen Einfluss auf die Entwicklung gesunder Lebensgewohnheiten ausüben.

Einbindung in den Lehrplan

Schulen und Kindergärten haben die Möglichkeit, Gesundheitserziehung fest im Lehrplan zu verankern. Dies kann durch spezielle Unterrichtseinheiten, Projekttage oder Workshops geschehen, die nicht nur theoretisches Wissen vermitteln, sondern auch praktische Anwendungsmöglichkeiten bieten. Kinder können so in einer unterstützenden Umgebung lernen, wie wichtig Bewegung, Ernährung und mentale Gesundheit sind.

Kooperation mit anderen Eltern

Eine erfolgreiche Gesundheitserziehung in Bildungseinrichtungen erfordert eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern. Diese Partnerschaft kann durch regelmäßige Informationsveranstaltungen, gemeinsame Projekte oder durch die Einladung der Eltern zu Workshops und Gesundheitstagen gefördert werden. Eine koordinierte Herangehensweise zwischen Schule und Elternhaus gewährleistet, dass Kinder einen konsistenten und ganzheitlichen Zugang zu gesundheitlichem Wissen und praktischen Erfahrungen erhalten. 

Durch die aktive Teilnahme von Bildungseinrichtungen an der Gesundheitserziehung werden Kinder besser darauf vorbereitet, gesunde Entscheidungen zu treffen und ein Leben lang davon zu profitieren. Dies stärkt nicht nur ihre persönliche Entwicklung, sondern trägt auch zu einer gesünderen Gesellschaft insgesamt bei. Indem Schulen und Kindergärten auf diese Weise agieren, leisten sie einen entscheidenden Beitrag zur gesundheitlichen Bildung und Förderung der nächsten Generation.

Jetzt bitte nicht das Handtuch werfen!

Gesundheitserziehung ist ein anspruchsvoller, aber lohnenswerter Weg zur Entwicklung eines gesunden Lebensstils. Es geht nicht darum, Perfektion zu erreichen, sondern kontinuierlich kleine Fortschritte zu machen, die echte Erfolge darstellen. Lass Dich nicht entmutigen, wenn nicht alles auf Anhieb perfekt klappt, denn der Weg zu einem bewussten und gesunden Leben erfordert Geduld und Beständigkeit. Jede positive Veränderung, die Du bei Dir und Deinen Kindern beobachtest, ist ein bedeutender Schritt vorwärts.

Bei der Umsetzung der Gesundheitserziehung können Hindernisse auftreten, wie Zeitmangel im hektischen Familienalltag oder fehlende Motivation bei den Kindern. Daraus ergeben sich jedoch Chancen, um durch bewusste Zeitplanung und interaktive Ansätze Interesse zu wecken und Gesundheit nahtlos in das tägliche Leben zu integrieren. Die Vernetzung mit anderen Eltern und Gemeinschaftsressourcen kann darüber hinaus den Austausch und Zugang zu wertvollen Ideen fördern.  

Hindernisse auf diesem Weg bieten Eltern die Gelegenheit, kreative Lösungen zu entwickeln und innovative Ansätze zu entdecken. Mit Beharrlichkeit und Offenheit kann man sie in Möglichkeiten verwandeln und den Wert jedes Fortschritts nutzen, um den Weg zur nachhaltigen Gesundheitserziehung fortzusetzen. Vergiss bitte nie, dass Deine Vorbildfunktion entscheidend ist; durch bewusste Entscheidungen legst Du den Grundstein für das Wohlbefinden und die Lebensqualität Deiner Kinder – sei aktiv und mach Gesundheitserziehung zum Teil Deines Alltags.

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letzte Aktualisierung: 03.06.25

 

Kinder mit ME/CFS: Erkennen, Verstehen, Unterstützen

Ein fröhlicher Tag eines Kindes sollte voller Lachen, Entdeckungen und unendlicher Energie sein – egal in welchem Alter. Doch für Kinder mit ME/CFS ist diese Vorstellung oft weit entfernt. Anstatt unbeschwert zu spielen oder Freunde zu treffen, kämpfen sie sich durch einen täglichen Nebel der Erschöpfung. Diese Krankheit, die oft im Verborgenen agiert, stellt betroffene Familien vor große Herausforderungen.

In diesem Artikel werfen wir einen genaueren Blick auf die Herausforderungen und Erlebnisse betroffener Kinder und Jugendlicher. Wir geben Tipps, wie wir ihnen durch Verständnis und praktische Unterstützung zur Seite stehen können, und erkunden neue Ansätze wie die Mikroimmuntherapie, die Hoffnung auf sanfte Linderung gibt. Gemeinsam können wir diesen jungen Kämpfern helfen, ihre Welt wieder bunt und lebendig zu erleben.

Inhalt

Warum ME/CFS bei Kindern ein wichtiges Thema ist 

Als Elternteil möchtest Du sicherstellen, dass Deinem Kind eine unbeschwerte und glückliche Kindheit zuteil wird. Doch wenn ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom) ins Spiel kommt, sieht die Realität oft anders aus. Gerade bei Kindern und Jugendlichen wird diese Erkrankung häufig übersehen oder missverstanden, was ihre Situation noch schwieriger macht. Deshalb ist es essentiell, über ME/CFS bei Kindern zu sprechen und das Bewusstsein dafür zu schärfen.

Laut der Deutschen Gesellschaft für ME/CFS e.V. ist ME/CFS keine seltene Erkrankung. In Deutschland litten nach präpandemischen Schätzungen etwa 250.000 Menschen an ME/CFS, während weltweit circa 17 Millionen Menschen betroffen sind. Expert*innen schätzen, dass sich die Zahl der Erkrankten durch COVID-19 verdoppelt hat, was durch Daten der Kassenärztlichen Bundesvereinigung bestätigt wird, die einen Anstieg der Behandlungsfälle auf 620.000 im Jahr 2023 dokumentieren; davon sind ca. 80.000 ME/CFS-Patient*innen unter 18 Jahre alt. Diese Zahlen unterstreichen die Bedeutung des Themas und machen deutlich, dass jede Altersgruppe, einschließlich Kinder und Jugendliche, betroffen sein kann.

Epidemiologische Daten aus Norwegen zeigen, dass ME/CFS zwei Altersgipfel des Erkrankungsbeginns hat: von 10–19 Jahren (Jugend) und von 30–39 Jahren. Dies verstärkt die Notwendigkeit, das Bewusstsein für ME/CFS in der Jugend zu erhöhen, da bei jungen Menschen eine frühzeitige Diagnose entscheidend für die angemessene Unterstützung ist. Die Daten veranschaulichen außerdem, dass Frauen dreimal so häufig betroffen sind wie Männer. Neuere Studien belegen bei einem Teil der Betroffenen eine Autoimmunerkrankung.

Zur Erinnerung: ME/CFS ist eine schwere, komplexe und chronische Erkrankung, deren Auswirkungen tiefgreifend sind und sowohl die körperliche als auch die kognitive Leistungsfähigkeit eines Kindes beeinflussen. Mehr Details zur Krankheit und wie Du sie erkennen kannst, findest Du in unseren vorherigen Artikeln, zum Beispiel hier und hier.

Ein tieferes Verständnis und Sensibilität gegenüber den Herausforderungen, denen betroffene Kinder begegnen, ist der erste Schritt, um ihnen den unterstützenden Raum zu geben, den sie benötigen.

ME/CFS bei Kindern – was ist anders?

Wenn Kinder von ME/CFS betroffen sind, stehen sie oft vor besonderen Herausforderungen, die sich von denen betroffener Erwachsener unterscheiden. Nicht nur die Symptome können anders ausfallen, auch bei der Diagnose gibt es besondere Hürden zu meistern. Zudem kann sich der Krankheitsverlauf anders abzeichnen.

Symptome bei Kindern

Kinder mit ME/CFS erleben eine Vielzahl von Symptomen, die ihren Alltag erheblich einschränken können. Zu den häufigsten gehören:

  • Fatigue: Eine krankhafte Erschöpfung, die die normalen täglichen Aktivitäten stark beeinträchtigt.
  • Post-exertionelle Malaise (PEM): Diese tritt nach körperlichen oder geistigen Aktivitäten auf, die vor der Erkrankung problemlos möglich waren, und kann Stunden bis Monate anhalten.
  • Schlafstörungen: Einschlaf- und Durchschlafprobleme sind weit verbreitet.
  • Konzentrations- und Gedächtnisstörungen: Kinder haben oft Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren oder sich an Dinge zu erinnern.
  • Reizüberempfindlichkeit: Überempfindlichkeit gegenüber Licht, Geräuschen und anderen Reizen tritt häufig auf.
  • Schmerzen: Dazu können Kopf-, Muskel- und/oder Gelenkschmerzen zählen.
  • Kreislaufprobleme: Besonders in der jungen Altersgruppe können diese Probleme die Teilhabe an Schule und Ausbildung erschweren.
  • Grippeähnliche Beschwerden: Manche Kinder erleben Symptome, die an eine anhaltende Grippe erinnern.

Diagnosekriterien

Die Diagnose von ME/CFS ist komplex, da es keine spezifischen Biomarker gibt. Stattdessen erfolgt sie anhand international konsentierter klinischer Kriterien, die eine bestimmte Kombination der oben genannten Symptome erfordern. Diese müssen in mäßiger bis stärkerer Ausprägung und für mindestens die Hälfte der Zeit vorliegen. Besonders wichtig sind das Vorhandensein von PEM und beeinträchtigender Fatigue. Eine sorgfältige Differenzialdiagnostik ist notwendig, um andere mögliche Ursachen der Beschwerden auszuschließen. Dabei ist neben der körperlichen auch eine psychologische Abklärung unerlässlich. Die Diagnose kann bei jüngeren Kindern schwieriger sein, da sie ihre Beschwerden oft nicht so genau beschreiben können.

Spezifische Herausforderungen

Kinder und Jugendliche mit ME/CFS stehen vor besonderen Herausforderungen, die sich auf ihre Entwicklung und ihr soziales Leben auswirken können. Während Erwachsene häufig einen akuten Krankheitsbeginn erleben, zeigt sich ME/CFS bei Kindern manchmal schleichend oder in Episoden. Auch Kreislaufprobleme treten in der jungen Altersgruppe häufiger auf, was alltägliche Aktivitäten wie den Schulbesuch erschwert. Obwohl die Prognose bei Kindern und Jugendlichen grundsätzlich besser ist als bei Erwachsenen, kann der Verlauf langwierig über mehrere Jahre sein. Dennoch besteht Hoffnung, dass die meisten betroffenen Kinder bei einer engagierten, guten Versorgung genesen können.

Das frühzeitige Erkennen und Verstehen der spezifischen Symptome und Herausforderungen bei Kindern mit ME/CFS ist entscheidend, um ihnen die richtige Unterstützung zu bieten und ihre Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.

Ursachen und Risikofaktoren: Eine ganz besondere Situation

Während Wissenschaftler noch immer versuchen, das komplexe Zusammenspiel der Faktoren Ursachen und Risiken zu entschlüsseln, gibt es einige Hypothesen und Erkenntnisse, die ein Licht auf diese besondere Situation werfen.

Mögliche Ursachen

Obwohl die genauen Ursachen von ME/CFS noch unklar sind, gibt es Anhaltspunkte, dass Infektionen eine wesentliche Rolle spielen können. Häufig wird ein akutes infektiöses Ereignis als Auslöser der Krankheit beobachtet, was darauf hindeutet, dass das Immunsystem eine zentrale Rolle bei der Krankheitsentwicklung spielt. Studien deuten darauf hin, dass Viren, wie das Epstein-Barr-Virus (EBV) und SARS-CoV-2 potenzielle Initiatoren von ME/CFS sein könnten. Diskutiert wird auch die Rolle der Impfung als möglicher Auslöser. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass ME/CFS mit Dysfunktionen im Energiestoffwechsel und in der Funktionsweise des Nervensystems verbunden ist.

Risikofaktoren

Es gibt verschiedene Faktoren, die das Risiko erhöhen könnten, dass Kinder an ME/CFS erkranken. Eine genetische Prädisposition scheint eine Rolle zu spielen, da ME/CFS in einigen Familien gehäuft auftritt. Darüber hinaus könnten Umwelteinflüsse wie Stress, traumatische Erlebnisse oder Umweltgifte Einfluss auf die Anfälligkeit haben.

Die Rolle des kindlichen Immunsystems

Das Immunsystem von Kindern unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht von dem von Erwachsenen. Es entwickelt sich noch, was bedeutet, dass sowohl angeborene als auch erlernte Immunantworten in einem ständigen Prozess des Lernens und der Anpassung sind. Bei ME/CFS könnte das kindliche Immunsystem auf eine übermäßige oder fehlgeleitete Art und Weise auf bestimmte Auslöser reagieren. Eine überaktive Immunantwort könnte nicht nur eine initiale Infektion erfolgreich bekämpfen, sondern auch langfristig zu einer chronischen Entzündungsreaktion führen, die charakteristisch für ME/CFS ist.

Umgang mit ME/CFS – das solltest Du als Elternteil wissen

Wenn Dein Kind von ME/CFS betroffen ist, ist es wichtig, über Behandlungsmöglichkeiten und Unterstützungsstrategien informiert zu sein, um dem Nachwuchs so gut wie möglich helfen zu können. Die Krankheit kann das Leben Deines Kindes erheblich beeinflussen, und praktische Ansätze sowie ein tieferes Verständnis sind entscheidend. 

Behandlungsmöglichkeiten

Es stehen verschiedene Behandlungsoptionen zur Verfügung, die die Symptome lindern und die Lebensqualität verbessern können. Ein wesentlicher Bestandteil der Behandlung sind Ansätze, die das Immunsystem ins Gleichgewicht bringen sollen. Dazu gehört zum Beispiel die Mikroimmuntherapie, die darauf abzielt, das Immunsystem sanft zu modifizieren und zu stärken. Dies kann helfen, die Häufigkeit und Intensität der Krankheitsschübe zu reduzieren – mehr dazu erfährst Du im nächsten Absatz.

Ein weiterer sehr wichtiger Teil der Behandlung ist das Pacing. Pacing ist eine Technik, die dabei hilft, die verfügbare Energie Deines Kindes effektiv zu nutzen, indem es lernt, Aktivitäten so zu planen, dass Überanstrengung vermieden wird. Dies bedeutet, dass Dein Kind lernt, seine Tätigkeiten in passenden Intervallen durchzuführen und zwischen aktiven Phasen und Ruhephasen zu balancieren. Ziel ist es, Schübe von post-exertioneller Malaise (PEM) zu verhindern, indem Energieeinsätze bewusst eingeteilt werden. Das Pacing kann somit erheblich zur Stabilisierung des Gesundheitszustands beitragen und die Lebensqualität verbessern, indem es hilft, Energie besser zu managen und Rückschläge zu minimieren.

Auch symptomatische Behandlungen wie Schmerz- und Schlaftherapien sind wichtig. Du könntest in Erwägung ziehen, mit einem multidisziplinären Team aus Kinderärzten, Immunologen und Psychologen zusammenzuarbeiten, um einen auf Dein Kind zugeschnittenen Behandlungsplan zu entwickeln.

Unterstützungsstrategien

Als Elternteil spielst Du eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung Deines Kindes. Hier sind einige Strategien, die helfen können:

  • Flexibilität im Bildungsbereich: Arbeite mit der Schule Deines Kindes zusammen, um individuelle Bildungspläne zu entwickeln, die Dein Kind unterstützen, ohne es zu überfordern. Diese könnten flexible Stundenpläne oder die Möglichkeit von Online-Unterricht beinhalten.
  • Routinen und Pausen: Hilf Deinem Kind, einen täglichen Routineplan zu erstellen, der regelmäßige Pausen mit einbezieht, um Überforderung zu vermeiden.
  • Emotionale Unterstützung: Sei ein verständnisvoller Zuhörer für die Sorgen und Ängste Deines Kindes. Durch Verständnis und gezielte Unterstützung kannst Du dazu beitragen, den Alltag Deines Kindes positiv zu gestalten. Die Bereitstellung psychologischer Unterstützung kann zusätzlich helfen, mit emotionalen Herausforderungen umzugehen.
  • Förderung sozialer Kontakte: Unterstütze Dein Kind dabei, soziale Verbindungen zu erhalten und zu pflegen, sei es durch kleine Treffen mit Freunden oder durch virtuelle soziale Plattformen.
  • Lass den Immunstatus prüfen: Der Immunstatus Deines Kindes ist ein wichtiger Aufschlusspunkt darüber, wo die Symptome genau ihren Ursprung haben könnten. Ist der Ursprung benannt, so kann gezielt eine entsprechende Therapie ausgearbeitet werden. 

Die Mikroimmuntherapie als sanfter Behandlungsansatz

Die Mikroimmuntherapie bietet einen sanften und zielgerichteten Ansatz zur Unterstützung des Immunsystems bei ME/CFS – genau dort, wo der Ursprung für die Symptome liegt. Diese Therapieform kann insbesondere bei Kindern vielversprechend sein, da sie darauf abzielt, die körpereigenen Abwehrmechanismen behutsam zu regulieren. Sie verwendet dabei niedrig dosierte Immunbotenstoffe, auch Zytokine genannt, um das natürliche Gleichgewicht des Immunsystems wiederherzustellen. Diese Botenstoffe sind so formuliert, dass sie in einer Art und Weise wirken, die die körpereigenen natürlichen Prozesse respektiert und unterstützt. Im Gegensatz zu konventionellen Immuntherapien ist die Mikroimmuntherapie sanft und spezifisch auf das Ziel abgestimmt, ohne die normalen Funktionen des Immunsystems zu unterdrücken.

Einfluss auf Mitochondrien

ME/CFS wird oft mit einer Beeinträchtigung der Mitochondrien in Verbindung gebracht, was zu einem Energiemangel in den Zellen führen kann. Eine geschwächte mitochondriale Funktion kann die Symptome der Krankheit wie Müdigkeit und kognitive Beeinträchtigungen verschärfen. Die Mikroimmuntherapie möchte dazu beitragen, die Mitochondrienfunktion zu unterstützen.  

Behandlung des Epstein-Barr-Virus (EBV)

Das Epstein-Barr-Virus wird oft als möglicher Auslöser für ME/CFS diskutiert. Ist dies der Fall, kann die Mikroimmuntherapie direkt bei einer EBV-Reaktivierung ansetzen: Das Immunsystem wird gezielt moduliert, um die Kontrolle über das Virus zu stärken. Das bei EBV-Infektionen eingesetzte Präparat soll zum einen die Virusvermehrung verhindern und zum anderen die Infektion neuer Zellen vermeiden. Die Behandlungsdauer variiert je nach Fall zwischen 3 bis 6 Monaten oder auch länger, da die Regulation des Immunsystems aufgrund der Komplexität Zeit benötigt. Sobald das Immunsystem seine Stabilität zurückgewonnen hat, kann es das Virus wieder unter Kontrolle bringen, was zu einer nachhaltigen Verbesserung des gesundheitlichen Zustands führt.

Unabdingbar: Begleitung durch einen Experten

Ein geschulter und erfahrener Mikroimmuntherapeut wird je nach Immunstatus und möglicher Ursache der Erkrankung eine mikroimmuntherapeutische Formel wählen, um das betroffene Kind gezielt zu behandeln. Daher ist es sehr wichtig, die Therapie durch einen kompetenten Mikroimmuntherapeuten begleiten zu lassen. Hier findest Du eine Auswahl an geschulten Experten, die Du in unserem Therapeutenfinder sowohl nach Beschwerdebild als auch nach Ort oder PLZ-Gebiet selektieren kannst.

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Zusammengefasst: Vorteile der Mikroimmuntherapie auf einen Blick

Die Mikroimmuntherapie bietet einige potenzielle Vorteile, die sie als sanften und zielgerichteten Behandlungsansatz bekannt gemacht haben:

  • Sanfte Behandlung: Die niedrigen Dosen minimieren das Risiko von Nebenwirkungen und machen die Therapie somit für Kinder besonders gut geeignet.
  • Zielgerichtete Modulation: Durch die gezielte Ansprache und Regulierung spezifischer Immunprozesse kann die Therapie genau dort ansetzen, wo Dysregulationen bestehen.
  • Unterstützung des natürlichen Gleichgewichts: Anstatt das Immunsystem zu unterdrücken, unterstützt die Mikroimmuntherapie die Wiederherstellung des natürlichen Immungleichgewichts.
  • Komplementär einsetzbar: Sie kann in Verbindung mit anderen Behandlungsansätzen genutzt werden, um eine umfassendere Unterstützung zu bieten.

Insgesamt bietet die Mikroimmuntherapie eine vielversprechende Möglichkeit, Kindern mit ME/CFS eine sanfte und effektive Unterstützung zu bieten, sodass sie trotz ihrer gesundheitlichen Herausforderungen möglichst bald wieder ein Leben führen können, das ihrem Alter entspricht. Hast Du noch Fragen zur Mikroimmuntherapie bei ME/CFS?

Hier findest Du unsere FAQ-Liste!

Wir schicken einen Wunsch auf den Weg: Hoffnung und Zukunftsperspektiven für Kinder mit ME/CFS

Trotz der komplexen Herausforderungen, die ME/CFS für betroffene Kinder und ihre Familien mit sich bringt, gibt es Grund zur Hoffnung und einen klaren Blick in eine bessere Zukunft. Im Zusammenspiel von fortschrittlichen Behandlungsansätzen, wie der Mikroimmuntherapie, und einer umfassenden Unterstützung im täglichen Leben können wir die Lebensqualität dieser Kinder entscheidend verbessern. 

Für die Zukunft wünschen wir uns von Herzen, dass sich Politik und Krankenkassen verstärkt für die Bedürfnisse der Betroffenen und ihrer Angehörigen einsetzen. Es ist essentiell, dass eine flächendeckende Aufklärung und Fortbildung zu ME/CFS realisiert wird. Spezifische Beratungsangebote sollten für Betroffene bereitgestellt und die notwendige Versorgung kostendeckend angeboten werden. Ferner hoffen wir, dass durch die Bereitstellung angemessener Budgets Anreize für eine effiziente Erforschung des Krankheitsbildes gesetzt werden.

Unser Wunsch ist es, dass alle in Gesundheitsberufen und Schulen tätigen Menschen zeitnah mit dem Krankheitsbild ME/CFS vertraut sind, sodass Betroffene nicht mehr stigmatisiert werden. Sie sollen einfachen Zugang zu passenden Informationen erhalten und in einem Netzwerk von angemessenen Strukturen für die flächendeckende primärärztliche und spezialisierte Versorgung Unterstützung finden. Es ist unerlässlich, diagnostische Biomarker und wirksame Therapiekonzepte zu identifizieren, damit ME/CFS rasch eine gut behandelbare Erkrankung wird.

Durch gemeinschaftliche Anstrengungen und fortlaufende Forschung können wir die Lebenswelt von Kindern mit ME/CFS nachhaltig verbessern und ihnen die Möglichkeit geben, mit Zuversicht und Resilienz in eine positive Zukunft zu blicken.

Du bist nicht allein!

Wir sind stets um einen Dialog mit Betroffenen & Angehörigen bemüht. Wir möchten wissen, was Dich berührt. Was Du brauchst. Was Dir Sorgen bereitet. Was Dir helfen könnte. Besonders auf unseren Social-Media-Kanälen setzen wir auf diese Interaktion. Je näher wir uns sind, desto besser können wir alle uns gegenseitig unterstützen. Bist Du schon in Kontakt mit uns? Wenn nicht – lass uns schnellstens das Band knüpfen:


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letzte Aktualisierung: 03.06.25

 

Dominoeffekt

Dominoeffekt: Ein Virus jagt das nächste

Dominoeffekt

Eine Erkältung folgt auf die andere, nach einer initialen Infektion treten plötzlich auch andere Beschwerden und Symptome auf, der Körper wird in mehreren Instanzen geschwächt – solche Kaskaden können durch ein negativ beeinflusstes Immunsystem ausgelöst werden. Die komplexen Wechselwirkungen zwischen Viren und dem Immunsystem zu berücksichtigen und zu verstehen, ist entscheidend, um eine effektive Behandlung dagegen einleiten und den virusbedingten Dominoeffekt bremsen zu können. Warum sind manche Menschen besonders anfällig für eine Reihe von Infekten – und was bedeutet das für die Prävention und Behandlung?

Besonders deutlich lassen sich diese Prozesse am Beispiel Epstein-Barr-Virus (EBV) erkennen. Das Virus kann das Risiko für weitere Erkrankungen erhöhen und steht im Zusammenhang mit Phänomenen wie Long COVID.1 Zentraler Schwerpunkt des sogenannten Dominoeffekts ist das Immunsystem, das aus der natürlichen Balance geraten und somit anfälliger für weitere Erkrankungen und Dysfunktionen ist.

Dieser Artikel soll den virusbedingten Dominoeffekt genauer beleuchten und zeigen, welche Bedeutung der Mikroimmuntherapie bei diesem Thema zukommt – denn diese zielt auf eine sanfte Unterstützung des Immunsystems mit natürlichen Prozessen ab und kann so potenziell unmittelbar in den Krankheitsprozess eingreifen.

Inhalt

Was ist ein Dominoeffekt?

Den Begriff Dominoeffekt hast Du sicherlich schon einmal in irgendeinem Zusammenhang gehört: Ein bestimmter Auslöser setzt eine Reihe von Folgen in Gang – wie bei einer Dominokette, bei der ein Stein den nächsten zum Fall bringt.

Im medizinischen Bereich kann sich der Dominoeffekt beispielsweise auf Virusinfektionen beziehen. Hierbei gibt es eine initiale Infektion, die letztendlich dazu führt, dass der Körper anfälliger für weitere Erkrankungen und Beschwerden ist. Sie sorgt dafür, dass das fein austarierte Immunsystem gestört wird und nicht mehr optimal arbeiten kann. Dadurch kann es zu wiederkehrenden Infektionen und Chronifizierungen durch Inflammation und Autoimmunreaktionen kommen. Auch schlummernde Erreger können auf diese Weise reaktiviert werden und Beschwerden verursachen.

Warum ist der virale Dominoeffekt heute relevanter denn je?

Eine Kettenreaktion, bei der ein Virus weitere Erkrankungen nach sich ziehen kann, ist in der Regel eng mit dem Immunsystem verbunden. Infektionen – sowohl schwere als auch leichte Verläufe – wirken auf das Immunsystem ein und führen zu Veränderungen. Ein strapaziertes Immunsystem kann den Körper meist nicht so schützen, wie es sollte. Das kann den genannten Dominoeffekt begünstigen.

Dass in der heutigen Gesundheitsdiskussion der Dominoeffekt eine wesentliche Rolle spielt und auch zukünftig spielen wird, lässt sich an den unterschiedlichen Herausforderungen erkennen, mit denen wir konfrontiert sind. Hier einige Beispiele moderner Risikofaktoren:

Allgemeine Belastungen der modernen Gesellschaft

Der moderne Lebensstil kann das Immunsystem vor bestimmte Belastungen stellen. Hektik, Stress, ständige Erreichbarkeit, Nachrichtenflut oder Schlafprobleme und fehlende Erholung können die Funktion des Immunsystems senken und die Anfälligkeit für Erkrankungen steigern.

Weitere moderne Einflussfaktoren sind:

  • Zunahme viraler Belastungen durch Globalisierung
  • Ungesunde Ernährung und Mangel an Mikronährstoffen
  • Neue Virusarten und Mutationen
  • Umwelttoxine
  • Wachsende Zahl chronischer Erschöpfung und ME/CFS

Auswirkungen der COVID-19-Pandemie

Auch die COVID-19-Pandemie hat vielfach Spuren hinterlassen. Häufig berichten Menschen, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert haben, davon, dass sie weniger leistungsfähig sind, mit anhaltenden Beschwerden zu kämpfen haben und vermehrt krank werden. Das lässt darauf schließen, dass das Virus einen großen Einfluss auf die immunitäre Abwehr genommen und diese nachhaltig beeinflusst hat.

Zudem besteht mit Corona nun ein weiterer Virustyp, der vor allem in den typischen „Erkältungsmonaten“ zu Infektionen führen kann. Abwandlungen des Virus erhöhen diese Zahl weiterhin, sodass man allgemein mehr Krankheitsfälle als vor der Pandemie erkennen kann.2

Grundlagen des Immunsystems – Wechselwirkung mit Viren

Das Immunsystem ist das körpereigene Abwehrsystem gegen entartete Zellen und unterschiedliche Erreger – darunter auch Viren. Es setzt sich aus der angeborenen (unspezifischen) und erlernten/erworbenen (spezifischen) Immunabwehr zusammen.

1. Angeborene Immunabwehr
Gelangen schädliche Erreger in den Körper, werden sie von einem gesunden Immunsystem identifiziert und schnellstmöglich beseitigt. Zunächst wird dafür die angeborene Immunabwehr eingeleitet. Fresszellen, Interferone und Entzündungsbotenstoffe greifen den Eindringling direkt an. Ist dieser Prozess erfolgreich, wird die Abwehrreaktion beendet. Reicht die angeborene Immunabwehr hingegen nicht aus, wird mithilfe von Botenstoffen die zweite Instanz in Gang gesetzt: Die erworbene Immunabwehr.

2. Erworbene Immunabwehr
Mithilfe von T-Zellen und Antikörpern geht das Immunsystem gezielt gegen bestimmte Angreifer vor. Dabei werden passgenaue Gegenstoffe gebildet, die die Erreger wie Viren unschädlich machen sollen. Die Informationen werden in sogenannten Gedächtniszellen gespeichert, um bei einer erneuten Infektion (Sekundärinfektion) noch besser gegen die Erreger vorgehen zu können. 

angeborenes und erlerntes Immunsystem

Manche Viren entwickeln dabei Strategien, um schlechter vom Immunsystem erkannt zu werden. Sie tarnen sich, manipulieren andere Zellen und Prozesse oder nisten sich in bestimmten Zelltypen ein, um der Abwehrreaktion entgehen zu können. Dadurch kann das Immunsystem ebenfalls belastet und ein Dominoeffekt begünstigt werden.

Beispiel: Der Dominoeffekt anhand von EBV und Long COVID

Ein besonders eindrückliches Beispiel für den viralen Dominoeffekt ist die Wechselwirkung zwischen dem Epstein-Barr-Virus (EBV) und Long COVID. Fast jeder Mensch kommt in seinem Leben mit EBV in Kontakt und trägt das Virus anschließend im Körper. Durch das Immunsystem wird das EBV kontrolliert und in einer Art Schlafzustand gehalten – es ist inaktiv und ruft keine Beschwerden hervor. Wird EBV jedoch reaktiviert, weil das Immunsystem nicht länger in der Lage ist, es im Ruhezustand zu halten, kann das verschiedene gesundheitliche Beschwerden mit sich bringen.

Eine EBV-Reaktivierung kann beispielsweise die Folge einer Infektion sein. So kann das Virus durch eine COVID-19-geschwächte Immunantwort wieder aktiv werden und mitochondriale Dysfunktionen sowie systemische Entzündungen verstärken. Dies belastet wiederum Immunsystem und Körper, was unter anderem Long COVID begünstigen kann. Für die Entstehung von Long COVID scheint EBV somit einen entscheidenden Beitrag zu leisten.1

Das bedeutet: Nicht nur das Coronavirus selbst kann Beschwerden auslösen, sondern auch das „Wiedererwachen“ eines schlafenden Virus im Körper. In der Folge entsteht ein komplexes Krankheitsbild, das durch chronische Entzündung, Müdigkeit, Konzentrationsprobleme und Immunerschöpfung geprägt ist. Darüber hinaus wird der Körper anfälliger für weitere Erkrankungen wie u. a. wiederkehrende Infekte, ME/CFS und Multiple Sklerose.

Neue Wege der Immunregulation: Die Mikroimmuntherapie bei Viruslast

Das vorherige Beispiel zeigt etwas ganz deutlich: Es ist entscheidend, den wahren Übeltäter zu kennen, um eine gezielte Therapie einleiten zu können. Symptombezogene Behandlungen können Beschwerden zwar lindern, aber um eine langfristige Verbesserung zu erreichen, ist es wichtig, an der Ursache anzusetzen.

Hier kommt die Mikroimmuntherapie ins Spiel. Sie zielt auf die Unterstützung des Immunsystems als Säule der Gesundheit ab. Aber statt das Immunsystem pauschal zu stimulieren, wie es oft suggeriert wird („Immunsystem stärken“), soll sie dabei helfen, die Immunantwort zu regulieren. Denn ein starkes Immunsystem ist nicht zwangsläufig gut – eine übermäßige Immunantwort kann sogar Schäden hervorrufen. 

Wirkung und Ziele

Mithilfe der Mikroimmuntherapie sollen die körpereigenen Abwehrreaktionen wieder in das natürliche Gleichgewicht gebracht werden. Diese Modulation erfolgt mit Substanzen, die der Körper selbst zur Koordination der Immunantwort nutzt, darunter Zytokine und Interleukine, spezifische Nukleinsäuren und Wachstumsfaktoren.

Vorrangig sollen entzündungsfördernde und entzündungshemmende Mechanismen so ausgeglichen werden, dass eine adäquate Immunantwort möglich ist. Somit wird das Immunsystem langfristig trainiert – eine Hilfe zur Selbsthilfe statt einer aggressiven Einmischung in Form von Suppression oder Überstimulation.

EBV Virenabfolge
Klicke auf das Bild für eine vergrößerte Ansicht.

Im Falle einer EBV-Infektion zielt die Mikroimmuntherapie, die eine spezielle Formel für EBV besitzt, darauf ab, die Viruslast mithilfe einer bestimmten Nukleinsäure in hemmender Verdünnung zu reduzieren, indem der Virusvermehrung entgegengewirkt wird. Gleichzeitig sollen mit dem Zytokin Interleukin-2 bestimmte T-Zellen aktiviert werden, die eine zytotoxische Wirkung gegenüber infizierten Zellen haben. Dadurch sollen die EBV-infizierten Zellen abgetötet werden. Auch die natürlichen Killerzellen (NK) und Monozyten werden stimuliert, um die durch das EBV umgewandelten B-Zellen wieder unter Kontrolle zu bringen. Sie haben unter anderem die Aufgabe, virusbefallene Zellen zu erkennen und zu zerstören.

Es soll also dafür gesorgt werden, dass:

  • bereits infizierte Zellen unschädlich gemacht werden,
  • eine Verbreitung von Zelle zu Zelle unterbrochen wird,
  • virusbedingte Tarnmechanismen erkannt und die Viren unschädlich gemacht werden,
  • einer überschießenden Inflammation entgegengewirkt wird,
  • eine adäquate Immunantwort gegen EBV unterstützt wird,
  • ein gesunder Immunstatus wiederhergestellt und langfristig unterstützt wird. 

Wie hilft das beim Dominoeffekt?

Da die Mikroimmuntherapie die Homöostase des Immunsystems unterstützt, setzt sie genau an der Ursache für den viralen Dominoeffekt an. Ist das Immunsystem wieder ins Gleichgewicht versetzt, ist das Risiko für weitere Erkrankungen gesenkt, da es den Körper wieder selbstständig verteidigen kann. Gerade bei chronisch persistierenden oder reaktivierten Viren wie EBV kann diese Form der Immunmodulation unterstützend wirken.

Ziel ist es, dem Immunsystem die „richtige Information“ zu geben, um Viren besser zu kontrollieren, Entzündungsprozesse zu begrenzen und die körpereigene Abwehr langfristig zu stabilisieren. Auch bei komplexen Verläufen wie Long COVID, bei denen mehrere virale Faktoren ineinandergreifen, kann die Mikroimmuntherapie ein ergänzender Baustein für die Therapiestrategie sein.

Mikroimmuntherapeuten finden – Therapeutenliste und Schwerpunkt-Übersicht

Du möchtest noch mehr zur Mikroimmuntherapie erfahren und Dich individuell beraten lassen? Dann finde mit unserer Therapeutensuche einen Spezialisten für Mikroimmuntherapie in Deiner Nähe. Dein Therapeut wird Dich über alle Details informieren und auf Grundlage einer gründlichen Anamnese und Ursachenforschung die geeignete Therapie für Dich zusammenstellen.

Mit der Suche hast Du außerdem die Möglichkeit, nach speziellen Beschwerdebildern und Schwerpunkten zu suchen, z. B. EBV, Long COVID oder Infektanfälligkeit.

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Fazit: erkennen, handeln, langfristig unterstützen

Der Dominoeffekt bei Virusinfektionen ist mehr als ein medizinisches Konzept – er beschreibt reale Krankheitsverläufe, wie sie viele Betroffene nach EBV-Infektionen oder im Zusammenhang mit Long COVID erleben. Eine erste virale Belastung kann das Immunsystem so aus dem Gleichgewicht bringen, dass Reaktivierungen, Folgeinfektionen oder chronische Entzündungsprozesse entstehen.

Entscheidend ist daher, diese Zusammenhänge frühzeitig zu erkennen und nicht nur die vorliegenden Symptome zu behandeln, sondern die zugrundeliegende Immunregulation in den Blick zu nehmen. Die Mikroimmuntherapie bietet hier einen innovativen Ansatz, um das Immunsystem gezielt durch individuelle Information und Regulation zu unterstützen. In Kombination mit einer ganzheitlichen Betrachtung von Lebensstil, Mikronährstoffen und Stressfaktoren entsteht so eine Strategie, die nicht nur kurzfristig hilft, sondern das Immunsystem auch langfristig trainieren kann.

Wenn Du noch mehr zum Thema lesen möchtest, findest Du unter folgenden Links weiterführende Informationen und Tipps:

Literatur & Quellen

1Deutsches Ärzteblatt. Long COVID: Forscher finden Veränderungen im Immunsystem (17.8.2022). Online. https://www.aerzteblatt.de/news/long-covid-forscher-finden-veraenderungen-im-immunsystem-5c93c946-3933-466f-bc55-80d2af01a0dc  [abgerufen am 21.5.2025]

2Focus Online. Jeder 10. Deutsche ist erkältet – Immunologe erklärt, warum in diesem Jahr „ungewöhnlich“ viele Menschen krank sind (30.10.2024). Online. https://www.focus.de/gesundheit/news/jeder-10-deutsche-ist-erkaeltet-immunologe-erklaert-warum-in-diesem-jahr-ungewoehnlich-viele-menschen-krank-sind_id_260420686.html [abgerufen am 21.5.2025]

ntv WISSEN. Erst Covid, dann Erkältung – Warum man nach Corona anfällig für andere Infektionen ist (24.10.2024). https://www.n-tv.de/wissen/Warum-man-nach-Corona-anfaellig-fuer-andere-Infektionen-ist-article25312041.html [abgerufen am 21.5.2025]

Website der Charité Universitätsmedizin Berlin. Ursache für Entzündungsschock bei Kindern nach Corona aufgeklärt – Nature-Studie: PIMS ist auf Reaktivierung des Epstein-Barr-Virus zurückzuführen (12.3.2025). https://www.charite.de/service/pressemitteilung/artikel/detail/ursache_fuer_entzuendungsschock_bei_kindern_nach_corona_aufgeklaert [abgerufen am 21.5.2025]


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letzte Aktualisierung: 28.5.25

 

Immuntherapie: Der Vergleich

Mikroimmuntherapie versus schulmedizinischer Immuntherapie: die wichtigen Unterschiede

Immuntherapie: Der Vergleich

Jeder Körper verfügt über einen eigenen, komplexen Schutzmechanismus: unser Immunsystem. Im gesunden und optimalen Zustand sorgt es dafür, dass Krankheitserreger oder entartete Zellen möglichst schnell erkannt und unschädlich gemacht werden. In der modernen Medizin gibt es verschiedene Ansätze, das Immunsystem gezielt anzusprechen und in seiner Funktion zu unterstützen, zum Beispiel eine Immuntherapie.

In diesem Artikel möchten wir Dir einen kurzen Überblick über die verschiedenen Verfahren geben und Dir aufzeigen, wo die wesentlichen Unterschiede zwischen der Mikroimmuntherapie und den schulmedizinischen Methoden der Immuntherapie liegen. Was macht die Mikroimmuntherapie so besonders? Worauf zielt sie genau ab und wie tritt sie mit dem Immunsystem in Kontakt? In diesem Zusammenhang wollen wir auch darauf eingehen, warum eine informierte, individuelle Therapieentscheidung im engen Austausch mit dem behandelnden Arzt oder Therapeuten unerlässlich ist.

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Welche schulmedizinischen Immuntherapien gibt es?

Die Immuntherapie hat sich vor allem in der Onkologie etabliert. Ziel der Immuntherapie ist es, das körpereigene Immunsystem so zu beeinflussen, dass es eigenständig gegen Krebszellen vorgeht. Ob eine Immuntherapie bei einer Krebserkrankung sinnvoll ist, hängt unter anderem von der Krebsart und dem Stadium der Erkrankung ab – es gibt Tumorarten, die nach bisherigen Erfahrungen gut auf die Therapie ansprechen, und andere, bei denen eher selten oder gar keine Erfolge zu verzeichnen sind.1 Auch bei der Behandlung von bestimmten Autoimmunerkrankungen, Allergien oder Immundefekten kann die schulmedizinische Immuntherapie eingesetzt werden. Dabei ist es wichtig, dass es nicht die eine Immuntherapie gibt, sondern unterschiedliche Verfahren und Methoden, die unter diesem Begriff zusammengefasst werden.

Ausgewählte Immuntherapien im Überblick

1.  Immun-Checkpoint-Inhibitoren
Zu den bekanntesten Immuntherapien gehören die Immun-Checkpoint-Inhibitoren. Dabei handelt es sich um Medikamente, die eingesetzt werden, um „Bremsen“ des Immunsystems auszuschalten. Diese „Bremsen“ oder Kontrollstellen (engl.: Checkpoints) sind natürliche Mechanismen, die dafür sorgen, dass das Immunsystem möglichst nicht überreagiert oder unkontrollierte Abwehrreaktionen auslöst. Tumorzellen nutzen diese Checkpoints, indem sie sie beeinflussen und aktivieren, um die Immunantwort zu hemmen. Mithilfe der Immuntherapie sollen diese „Bremsen“ gelöst werden, um eine starke Immunantwort gegen die Krebszellen zu fördern und diese möglichst abzutöten.

2. CAR-T-Zelltherapie
Eine zweite Möglichkeit ist die sogenannte CAR-T-Zelltherapie. Dabei werden körpereigene T-Zellen gentechnisch so umprogrammiert, dass sie Krebszellen erkennen und abtöten. Sie kommen hauptsächlich bei der Behandlung bestimmter Blutkrebserkrankungen zum Einsatz.

3. Monoklonale Antikörper
Monoklonale Antikörper sind gentechnisch hergestellte Antikörper. Sie binden an Moleküle und blockieren so gezielt Botenstoffe und Rezeptoren. Es gibt verschiedene monoklonale Antikörper mit unterschiedlicher Zielrichtung.  In der Krebstherapie können monoklonale Antikörper das Krebswachstum hemmen oder das Immunsystem aktivieren, um die Krebszellen zu bekämpfen. Andere monoklonale Antikörper können bestimmte Signalwege hemmen (Immunsuppression).2

4. Therapeutische Impfstoffe
Im Gegensatz zu herkömmlichen Schutzimpfungen werden therapeutische Impfstoffe nicht vorbeugend eingesetzt, sondern dienen der Behandlung bestehender Erkrankungen. Sie sollen das Immunsystem gezielt anregen, um bestimmte Strukturen und Mechanismen zu erkennen und zu beseitigen (z. B. Tumorzellen).

5. Zytokintherapie
Zytokine sind körpereigene Botenstoffe, die Immunreaktionen steuern. Somit kann das Immunsystem zu einer bestimmten Antwort bewegt werden (Stimulation oder Suppression). In der schulmedizinischen Zytokintherapie liegen die Immunbotenstoffe in einer höheren Dosierung vor und können entsprechend starke Veränderungen hervorrufen.

6. Hyposensibilisierung
Hierbei handelt es sich um eine Behandlungsmethode aus der Allergietherapie, bei der eine steigende Dosis des entsprechenden Allergens verabreicht wird, um eine Toleranz des Immunsystems zu erreichen.

Dies sind nur einige Beispiele aus dem Bereich der schulmedizinischen Immuntherapie. Weitere Informationen kannst Du unter anderem hier auf der Website vom Deutschen Zentrum Immuntherapie (DZI) am Uniklinikum Erlangen oder auf der Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) finden.

Herausforderungen und Grenzen der klassischen Immuntherapie

Obwohl die einzelnen Verfahren der schulmedizinischen Immuntherapie einen vielversprechenden Ansatz darstellen, bergen sie oft auch nicht zu vernachlässigende Risiken und Grenzen. Die herkömmliche Immuntherapie ist in der Regel nicht auf die feinen Regulationsmechanismen des natürlichen Immunsystems abgestimmt. Stattdessen werden relativ hochdosierte Substanzen und gentechnische Programmierungen eingesetzt, die intensiv in die Abläufe des Immunsystems eingreifen. Dadurch wird eine bestimmte Reaktion „erzwungen“ – das Immunsystem wird entweder zu einer starken Abwehrreaktion veranlasst oder Reaktionen werden vehement unterdrückt.

Nebenwirkungen und Risiken
Diese Ansätze können starke Nebenwirkungen haben. So können überschießende Immunreaktionen zu Fieber, Hautausschlag, Erschöpfung, Infektanfälligkeit und Gewebeschäden führen. Denn die hervorgerufenen Entzündungen können auch gesundes Gewebe angreifen und dauerhaft schädigen. So kann es zum Teil auch zu Autoimmunreaktionen kommen. Werden beispielsweise Leber, Darm, Nieren oder Schilddrüse durch die Entzündung stark geschädigt, kann dies schwerwiegende Folgen haben.

Begrenzte Anwendung & weitere Forschung notwendig
Zudem zeigen einige Immuntherapien offenbar nur bei bestimmten Tumorarten Wirkung. Checkpoint-Inhibitoren scheinen nur dann zu wirken, wenn die Tumorantwort bereits gebremst ist.3 In diesen und anderen Bereichen ist noch viel Forschung nötig, um die notwendigen Erkenntnisse zu gewinnen und die Therapie entsprechend anpassen zu können.

Die Mikroimmuntherapie: sanfte Modulation und Optimierung

Anstatt eine bestimmte Immunantwort zu forcieren oder zu unterdrücken, verfolgt die Mikroimmuntherapie einen regulatorischen Ansatz. Mithilfe von körpereigenen Molekülen versucht die Mikroimmuntherapie, das Immunsystem wieder in sein natürliches Gleichgewicht zu bringen. Zu den eingesetzten Wirkstoffen gehören unter anderem Zytokine wie Interleukine und Wachstumsfaktoren, Nukleinsäuren und spezifische Nukleinsäuren. Das Besondere: Die Wirkstoffe werden in sehr niedrigen Konzentrationen (Low-Dose und Ultra-Low-Dose) verabreicht, sodass nur eine sehr sanfte Feinmodulation angestrebt wird. Das Immunsystem soll weder übermäßig stimuliert noch aggressiv blockiert werden. Stattdessen ist das Ziel, das Immunsystem langfristig zu trainieren, damit es angemessen reagieren kann. Es handelt sich somit nicht um eine schnelle, vorübergehende Lösung, sondern um einen nachhaltigen Ansatz.

In der Onkologie wird die Mikroimmuntherapie als begleitende Behandlung eingesetzt.. Sie soll die individuelle Krebstherapie (z. B. Chemotherapie, Strahlentherapie) sanft ergänzen und unterstützen, um beispielsweise Nebenwirkungen derselben zu lindern oder ihren Erfolg eventuell zu stärken. Zu den Anwendungsmöglichkeiten der Mikroimmuntherapie zählen auch die Nachbehandlung, um Rezidive unwahrscheinlicher zu machen, oder die Unterstützung der Immunregulation bei Infektionen mit den humanen Papillomaviren (HPV-Infektionen).

Mehr zur Mikroimmuntherapie
In diesem Video wird Dir die Mikroimmuntherapie in Kürze vorgestellt:

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Mehr Informationen

Im folgenden Abschnitt sollen die wesentlichen Bereiche noch einmal übersichtlich aufgeschlüsselt und zwischen Mikroimmuntherapie und Immuntherapie direkt verglichen werden.

1. Zielsetzung

Ziel der Mikroimmuntherapie ist es, mithilfe von Botenstoffen die Kommunikation zwischen den Immunzellen und  Molekülen im Körper zu verbessern und die natürlichen Abwehrreaktionen wieder in ein gesundes Gleichgewicht zu bringen. Dabei sollen Prozesse der Immunantwort je nach Bedarf entweder gefördert oder auch gebremst werden. So soll das Immunsystem durch eine sanfte Feinmodulation wieder in die Lage versetzt werden, den Körper selbst zu schützen (Selbstregulation) – davon profitieren wir langfristig.

Bei der konventionellen Immuntherapie geht es in der Regel darum, durch eine intensive Stimulation des Immunsystems mit bestimmten Medikamenten eine starke Immunantwort hervorzurufen oder das Immunsystem so weit wie möglich zu unterdrücken, um keine Immunantwort zuzulassen. In beiden Fällen greift die Behandlung also direkt und entscheidend in die Funktion des Immunsystems ein.

2. Dosierung

Die Mikroimmuntherapie arbeitet mit sehr niedrigen, potenzierten Dosierungen. Die verwendeten immunologischen Substanzen liegen in niedrigen bis ultra-niedrigen Dosierungen (low-doses bis ultra-low doses) vor, wie sie auch im Körper natürlicherweise vorkommen. Sie sollen eine subtile und fein abgestimmte Wirkung entfalten, ohne starke Nebenwirkungen zu riskieren. Je nach gewünschter Wirkung unterscheiden sich die Substanzen und ihre Verdünnungsstufen.

Verdünnungsstufen Mikroimmuntherapie

Die konventionelle Immuntherapie verwendet meist relativ hochdosierte Substanzen, um die gewünschte Wirkung direkt zu erzielen. Da sie auf diese Weise intensiv in das Immungeschehen eingreift, kann sie häufig auch zu starken Nebenwirkungen führen.

3. Verwendete Substanzen

Bei der Mikroimmuntherapie werden immunmodulierende Substanzen eingesetzt wie Zytokine (Interferone, Interleukine, Wachstumsfaktoren), Nukleinsäuren und spezifische Nukleinsäuren. Sie werden stark verdünnt und sollen die Kommunikation der Immunzellen und Moleküle im Körper unterstützen – sie sind Helfer bei der Koordination der Immunantwort.

In der klassischen Immuntherapie werden biotechnologisch hergestellte Substanzen verwendet, die jedoch in pharmakologisch konzentrierten Dosierungen vorliegen und weitgehend unverdünnt bleiben. Zu den eingesetzten Substanzen gehören Zytokine (in Normaldosierung), Immun-Checkpoint-Inhibitoren, monoklonale Antikörper, Immunmodulatoren und Impfstoffe. 

4. Einnahme/Verabreichung

Die Mikroimmuntherapie wird sublingual eingenommen, indem die Mikroimmuntherapeutika unter die Zunge gegeben werden. Dort gelangen sie in den Lymphkreislauf und werden durch den Körper transportiert. Die Mikroimmuntherapie erfolgt sequenziell und orientiert sich damit am natürlichen Ablauf des Immunsystems.

Anwendung Mikroimmuntherapie

Die konventionelle Immuntherapie wird in der Regel als Infusion oder Injektion verabreicht. Einige moderne Immuntherapien sind auch in Tablettenform erhältlich. Die Anwendung erfolgt in streng überwachten Zyklen.

5. Wissenschaftliche Grundlage

Die Mikroimmuntherapie basiert auf immunologischen Prozessen in Kombination mit niedrigen Dosierungen. Es gibt klinische Studien zu einzelnen Anwendungsgebieten und vorklinische Forschungsprojekte, mit denen die biologische Aktivität, Wirkungsweise, Wirksamkeit und Sicherheit  untersucht und dargelegt werden. Insbesondere die feinregulierende Wirkung der Mikroimmuntherapie spiegelt den ganzheitlichen Ansatz wider und trägt dazu bei, Nebenwirkungen zu minimieren. In herkömmlichen pharmakologischen Studien ergibt sich aber häufig auch die Schwierigkeit, solche sanften Wirkungswege darzustellen und nachzuweisen. Durch laufende und künftige Studien und Forschungsarbeiten soll das Wissen zur Funktionsweise, zur Wirksamkeit und zum Sicherheitsprofil der Mikroimmuntherapie weiterhin ergründet und ergänzt werden.

Hier findest Du eine Übersicht und weitere Informationen zur aktuellen Studienlage.

Die klassische Immuntherapie ist ein evidenzbasiertes Therapieverfahren, dessen Wirksamkeit durch mehrere klinische Studien belegt ist. Für einzelne Methoden besteht jedoch weiterer Forschungsbedarf, da zum Teil unklar ist, bei welchen Erkrankungen die Immuntherapie tatsächlich sinnvoll ist, warum sie bei anderen (z. B. bestimmten Tumorarten) keinen Erfolg zeigt und welche Voraussetzungen dafür entscheidend sind (siehe Punkt „Herausforderungen und Grenzen der klassischen Immuntherapie“).

6. Anwendungsgebiete

Die Mikroimmuntherapie zielt in der Regel auf eine langfristige Immunregulation ab. Sie wird daher bevorzugt bei chronischen Erkrankungen, Autoimmunerkrankungen, Allergien, Virusinfektionen und -Reaktivierungen, Erschöpfungssyndromen, altersbedingten Veränderungen und funktionellen Störungen eingesetzt. Sie hat ein breites Anwendungsspektrum und eignet sich aufgrund ihres geringen Nebenwirkungsprofils und ihrer guten Verträglichkeit als ergänzende Therapie zu anderen Behandlungsansätzen. So wird die Mikroimmuntherapie beispielsweise ergänzend in der Krebstherapie eingesetzt, um das Immunsystem nachhaltig zu unterstützen und die Lebensqualität positiv zu beeinflussen.

Die klassische Immuntherapie wird vor allem bei sehr schweren Erkrankungen wie Krebs, Autoimmunerkrankungen und Immundefekten eingesetzt. Häufig handelt es sich um Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenen Erkrankungen, bei denen andere Therapien keine oder nur geringe Erfolgsaussichten haben.

Spezialisten für Mikroimmuntherapie

Wenn Du Dich für die Mikroimmuntherapie interessierst und mehr über diesen umfassenden Ansatz erfahren möchtest, solltest Du Dich an erfahrene Mikroimmuntherapeuten wenden. Dein Therapeut bespricht mit Dir alle Details auf der Grundlage einer sorgfältigen Anamnese und Untersuchung – denn Art und Dosierung richten sich immer nach dem jeweiligen Befund. Mithilfe der Online-Therapeutenliste kannst Du nach Experten in Deiner Nähe oder gezielt nach Beschwerdebildern suchen.

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Fazit: Jede Therapie ist immer individuell festzulegen

Sowohl die Mikroimmuntherapie als auch die konventionelle Immuntherapie zielen auf die Beeinflussung des Immunsystems ab – allerdings mit unterschiedlichen Herangehensweisen. Während die Mikroimmuntherapie einen sanften, regulierenden Ansatz verfolgt, greift die klassische Immuntherapie häufig intensiv in die Immunantwort ein. Überdies wird die herkömmliche Immuntherapie in der Regel in akuten Fällen eingesetzt, während die Mikroimmuntherapie sowohl in akuten Fällen angewendet werden kann als auch präventiv (z. B. Allergien, Infekte). 

Trotz dieser grundlegenden Unterschiede schließen sich die beiden Verfahren nicht kategorisch aus. Jede Therapieentscheidung ist individuell und richtet sich nach dem Krankheitsbild, dem Schweregrad und der individuellen Situation des Patienten. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, dass jede Behandlung individuell und in Absprache mit medizinischen Fachleuten festgelegt wird, die die individuellen Bedürfnisse und die spezifische gesundheitliche Situation des Patienten berücksichtigen. Insbesondere die Mikroimmuntherapie eignet sich aufgrund ihres sanften Ansatzes und der geringen Nebenwirkungen als ergänzende Therapiemethode für zahlreiche Behandlungen. Zudem ist sie für alle Altersgruppen gut geeignet – auch für Kinder und Senioren.

Für weitere Informationen zur Mikroimmuntherapie und ihren Anwendungsbereichen kannst Du außerdem einen Blick in die verschiedenen Patientenbroschüren werfen. Die Übersicht zu den Broschüren findest Du hier.

Literatur & Quellen

Website des Krebsinformationsdiensts. Immuntherapie gegen Krebs – Checkpoint-Inhibitoren, CAR-T-Zelltherapie und weitere Verfahren (aktualisiert am 4.6.2024). https://www.krebswissen.ch/mikroimmuntherapie.html [abgerufen am 31.3.2025]

Website des Paul-Ehrlich-Instituts. Monoklonale Antikörper (aktualisiert 14.3.2025). https://www.pei.de/DE/arzneimittel/antikoerper/monoklonale-antikoerper/monoklonale-antikoerper-node.html [abgerufen am 31.3.2025]

Focus Online. Forscher stellen Immunsystem scharf/Krebs-Meilenstein: Immuntherapie kann Tumore besiegen – und ist wirksamer als Chemo (27.06.2020). https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/krebs/krebs-immuntherapie-neue-behandlungswege-koennen-krebs-binnen-monaten-besiegen_id_11252149.html [abgerufen am 31.3.2025]

Website des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Immuntherapie – kann das Immunsystem Krebs bekämpfen? https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/immuntherapie-kann-das-immunsystem-krebs-bekampfen-7033.php [abgerufen am 28.3.2025]

Journal Onkologie. Immuntherapie (aktualisiert am 11.05.2022). https://www.journalonko.de/therapien/immuntherapie [abgerufen am 28.3.2025]


Kontaktiere die MeGeMIT bei Fragen zur Mikroimmuntherapie. Bitte beachte: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.

Bild: © CANVA
letzte Aktualisierung: 8.5.25

 

  1. Website des Krebsinformationsdiensts. Immuntherapie gegen Krebs – Checkpoint-Inhibitoren, CAR-T-Zelltherapie und weitere Verfahren (aktualisiert am 4.6.2024). https://www.krebswissen.ch/mikroimmuntherapie.html [abgerufen am 31.3.2025] ↩︎
  2. Website des Paul-Ehrlich-Instituts. Monoklonale Antikörper (aktualisiert 14.3.2025). https://www.pei.de/DE/arzneimittel/antikoerper/monoklonale-antikoerper/monoklonale-antikoerper-node.html [abgerufen am 31.3.2025] ↩︎
  3. Focus Online. Forscher stellen Immunsystem scharf/Krebs-Meilenstein: Immuntherapie kann Tumore besiegen – und ist wirksamer als Chemo (27.06.2020). https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/krebs/krebs-immuntherapie-neue-behandlungswege-koennen-krebs-binnen-monaten-besiegen_id_11252149.html [abgerufen am 31.3.2025] ↩︎

Mikroimmuntherapie ME/CFS

Die Mikroimmuntherapie bei ME/CFS – FAQ-Liste Teil 2

Mikroimmuntherapie ME/CFS

Am 26.03.2025 fand der Online-Vortrag ME/CFS mit unserer Referentin Dr. Eleni Kavelara Lodge statt. Während wir im 1. Teil der FAQ-Liste Fragen rund um Hilfestellung bei der Diagnose und im Alltag sowie zu ganzheitlichen Behandlungsansätzen aufgegriffen haben, geht es im 2. Teil unserer FAQ-Reihe vorwiegend um die Basisfragen über die Mikroimmuntherapie bei ME/CFS.

Inhalt

Noch einmal vorweg – zur Erinnerung

Die Mikroimmuntherapie ist ein sanfter komplementärer Therapieansatz, der darauf abzielt, das Immunsystem durch niedrig dosierte Immunbotenstoffe (hauptsächlich Zytokine) zu modulieren. Bei ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom), das oft mit einem dysregulierten Immunsystem in Verbindung gebracht wird, könnte die Mikroimmuntherapie als Teil einer ganzheitlichen Therapiestrategie helfen. Die Ziele sind: 

  1. Wiederherstellung der Immunbalance: Die Mikroimmuntherapie hat das Ziel, ein bei ME/CFS und anderen Erkrankungen aus dem Gleichgewicht geratenes Immunsystem wieder in Balance zu bringen.
  2. Unterstützung der Viruskontrolle: Virusinfektionen gelten als Triggerfaktoren von ME/CFS. Die Mikroimmuntherapie ist darauf ausgerichtet, die Immunantwort in der Auseinandersetzung mit viralen Erregern zu unterstützen.
  3. Modulation von Entzündungen: Durch die Modulation von Entzündungsmediatoren und anderen Zytokinen kann die Mikroimmuntherapie dazu beitragen, Symptome wie Erschöpfung und Schmerzen zu lindern.
  4. Regulation von neuroendokrino-immunologischen Vorgängen: Die Mikroimmuntherapie verfolgt das Ziel, eine harmonische Zusammenarbeit zwischen dem Nerven-, Hormon- und Immunsystem zu fördern und die innere Resilienz in herausfordernden Zeiten zu stärken.

Frage 1: Welche Erfolge konnten bisher bei der Mikroimmuntherapie zur Behandlung von ME/CFS verzeichnet werden?

Erfolge der Mikroimmuntherapie bei der Behandlung von diversen Erkrankungen (u.a. ME/CFS) – oft als Teil eines ganzheitlichen Therapieansatzes – werden zunehmend durch Feedback von Therapeuten und Patienten unterstützt. Es wird zumeist berichtet, dass eine Verbesserung der Symptome (u.a. verbesserte Leistungsfähigkeit, reduzierte Schmerzen, verringerte Infektanfälligkeit) sowie eine Steigerung der Lebensqualität durch Immunmodulation erreicht werden kann, wobei die Reaktion selbstverständlich sehr individuell ist.

Wie bei anderen Behandlungen bei ME/CFS-Patienten gilt es auch bei der Mikroimmuntherapie, Pacing zu betreiben (nicht zu viele Reize auf einmal setzen) und die therapeutischen Schritte in der richtigen Reihenfolge durchzuführen. So muss in einigen Fällen eine gewisse “Vorarbeit” (u.a. Ausgleich von Mikronährstoffmängeln, Mikrobiomunterstützung, Vorarbeit Mukosa/Darm und Mundschleimhaut) geleistet werden, damit die Mikroimmuntherapie besser wirken kann. Außerdem ist zu beachten, dass es sich – insbesondere bei chronischen Erkrankungen – nicht um eine schnelle Lösung handelt, da die Immunregulation etwas Zeit in Anspruch nimmt, wobei Geduld und eine gute Compliance seitens des Patienten erforderlich ist. Dabei ist die Mikroimmuntherapie schonend, nachhaltig und gut verträglich. 

Frage 2: Gibt es placebo-kontrollierte Studien, die die Wirksamkeit der Mikroimmuntherapie bei ME/CFS beweisen?

Es liegen derzeit leider keine placebo-kontrollierten Studien vor, die die Wirksamkeit der Mikroimmuntherapie bei ME/CFS beweisen. Die Anwendung der Mikroimmuntherapie bei ME/CFS und anderen Erkrankungen basiert auf praktischen Erfahrungen und Erkenntnissen der Anwender dieser Therapieform und ist somit im Bereich der Erfahrungsmedizin anzusetzen. Die Mikroimmuntherapie wird bereits seit mehr als 50 Jahren erfolgreich von Ärzten und Therapeuten auf internationaler Ebene angewendet. 

Zu erwähnen ist auch, dass in den letzten Jahren mehrere Studien in Zell- und Tiermodellen veröffentlicht wurden, die Hinweise auf die positiven Effekte und das Potenzial der Mikroimmuntherapie als immunmodulierende Behandlung bei unterschiedlichen Krankheitsbildern (u.a. entzündungsbedingte Erkrankungen, Allergien, Immunschwäche, Parkinson) geben. Dennoch ist mehr Forschung in diesem Bereich erforderlich, um die Wirkmechanismen besser verstehen zu können. 

Hier findest Du eine Übersicht über Studien im Bereich der Mikroimmuntherapie.

Frage 3: Werden Globuli bei den Medikamenten der Mikroimmuntherapie eingesetzt?

Ja, bei den Medikamenten der Mikroimmuntherapie werden Globuli eingesetzt. Diese sind mit potenzierten immunregulierenden Substanzen in sehr niedrigen Dosierungen imprägniert. Globuli sind eine häufig gewählte Darreichungsform, da sie einfach einzunehmen sind und eine schonende Behandlung sowie eine gute Aufnahme der Wirkstoffe über die Mundschleimhaut ermöglichen. Die in den Globuli enthaltenen Substanzen zielen darauf ab, das Immunsystem zu modulieren und seine Balance zu unterstützen, was besonders bei chronischen Erkrankungen wie ME/CFS von Bedeutung sein kann.

Frage 4: Wie werden die Medikamente der Mikroimmuntherapie eingenommen?

Die Einnahmeform der Mikroimmuntherapeutika ahmt die natürlichen Mechanismen des Immunsystems nach: Die Medikamente sind darauf ausgelegt, die chronobiologische Reihenfolge der natürlichen Immunantworten zu imitieren. Daher werden sie in einer festgelegten Reihenfolge eingenommen, die als Sequenz bezeichnet wird. Diese Methode dient dazu, dem Körper aufeinanderfolgende Informationen zu übermitteln, um die natürlichen Prozesse des Immunsystems zu unterstützen.

Darüber hinaus werden die Medikamente sublingual, also unter der Zunge, verabreicht. Die sublinguale Schleimhaut eignet sich besonders gut für die Aufnahme pharmazeutischer Wirkstoffe, da sie aufgrund ihrer feinen, nicht-keratinisierten Epithelschicht eine erhöhte Durchlässigkeit aufweist. Zudem besitzt diese Region eine Reihe von immunologischen Merkmalen, wie das Vorhandensein von immunkompetenten Zellen und eine relativ geringe Anzahl an Entzündungszellen. Diese Eigenschaften verleihen ihr eine erhöhte Immunkompetenz und reduzieren das Risiko für systemische Nebenwirkungen.

Frage 5: Was kostet die Mikroimmuntherapie?

Die Kosten für die Mikroimmuntherapie bei ME/CFS können variieren. Dies hängt von mehreren Faktoren ab, einschließlich der Anzahl der verschriebenen Präparate und Häufigkeit der Einnahmen. Jeder Behandlungsplan wird individuell angepasst, sodass die Gesamtkosten je nach persönlichem Therapiebedarf unterschiedlich ausfallen können. Es ist empfehlenswert, sich von einem erfahrenen Therapeuten beraten zu lassen, um einen genauen Kostenvoranschlag zu erhalten, der auf den individuellen Therapieanforderungen basiert. 

Frage 6: Übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Laboruntersuchungen, um festzustellen, welche Mikroimmuntherapeutika einzusetzen sind?

Die Übernahme der Kosten für spezielle Laboruntersuchungen durch die gesetzlichen Krankenkassen hängt in der Regel von verschiedenen Faktoren ab, insbesondere davon, ob die Untersuchungen als notwendig und medizinisch vertretbar anerkannt sind. Im Falle von Laboruntersuchungen, die speziell dazu dienen, den Immunstatus zu bestimmen (u.a. Lymphozytentypisierung, Inflammationsprofil) und festzustellen, welche Mikroimmuntherapeutika einzusetzen sind, können die Ansätze und die Kostenerstattung variieren.

  1. Diagnostische Notwendigkeit: Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen in der Regel die Kosten für Laboruntersuchungen, wenn diese im Rahmen einer anerkannten diagnostischen oder therapeutischen Maßnahme notwendig sind. Dies schließt Untersuchungen ein, die dazu dienen, eine Diagnose zu stellen oder eine bestehende Erkrankung zu überwachen.
  2. Evidenzlage und Leitlinien: Die Erstattung hängt auch von der Evidenzlage und der Aufnahme der Untersuchungen in medizinische Leitlinien ab. Da die Mikroimmuntherapie ein sehr individueller Ansatz der Komplementärmedizin ist, ist es möglich, dass die Untersuchungen nicht in allen Fällen von den Kassen anerkannt werden.
  3. Individuelle Vereinbarungen: Manchmal ist es möglich, dass bestimmte Untersuchungen nach individueller Prüfung durch die Krankenkasse übernommen werden, insbesondere wenn der behandelnde Arzt alle erforderlichen medizinischen Begründungen liefert.

Patienten, die erwägen, die Mikroimmuntherapie in ihre Behandlung einzubeziehen, sollten daher direkt mit ihrer Krankenkasse sprechen und möglicherweise auch die Beratung ihres Arztes einholen, um Klarheit über die mögliche Kostenübernahme zu erhalten.

Frage 7: Welche Risiken bringt die Mikroimmuntherapie bei ME/CFS mit sich?

Die Mikroimmuntherapie wird als schonende Therapieform angesehen, da sie mit sehr niedrigen Dosierungen von immunologischen Botenstoffen wie Zytokinen arbeitet (low dose und ultra-low dose). Diese geringe Dosierung reduziert das Risiko von Nebenwirkungen erheblich, wodurch die Therapie in der Regel gut verträglich ist.

Das Ziel der Mikroimmuntherapie ist es, das Immunsystem nachhaltig zu regulieren und eine Balance bzw. Homöostase wiederherzustellen, was gerade bei komplizierten Erkrankungen wie ME/CFS von Bedeutung sein kann. Während sie generell als nebenwirkungsarm gilt, ist es dennoch wichtig, dass die Therapie individuell angepasst und unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt wird, um die Sicherheit und Wirksamkeit für den jeweiligen Patienten zu gewährleisten. Es gilt allgemein, nicht zu viele Reize auf einmal zu setzen und die therapeutischen Schritte in der richtigen Reihenfolge durchzuführen. Jeder Patient ist einzigartig und reagiert unterschiedlich.

Frage 8: Wie kann ich meinen Arzt auf die Möglichkeiten der Mikroimmuntherapie aufmerksam machen? Wo kann man Fachartikel einsehen und sich womöglich auch ausbilden lassen?

Um Deinen Arzt auf die Möglichkeiten der Mikroimmuntherapie aufmerksam zu machen, kannst Du ihn ermutigen, die Ressourcen der MeGeMIT (Medizinische Gesellschaft für Mikroimmuntherapie) zu nutzen. Medizinische Fachkräfte können sich auf der Website der MeGeMIT kostenlos im medizinischen Fachkreisbereich registrieren. Dadurch erhalten sie Zugriff auf eine Vielzahl von Ressourcen, wie Case-Reports, Fachartikel und Aufzeichnungen, die wertvolle Informationen zur Mikroimmuntherapie bieten.

Zudem bietet die MeGeMIT sowohl Präsenz- als auch Online-Angebote zur Aus- und Fortbildung in der Mikroimmuntherapie an. So kann Dein Arzt seine Kenntnisse vertiefen und sich umfassend über die Anwendung und die theoretischen Hintergründe der Mikroimmuntherapie informieren. Indem Du auf diese Möglichkeiten hinweist, kannst Du dazu beitragen, dass Dein Arzt gut informierte Entscheidungen zur Behandlung treffen kann.

Frage 9: ME/CFS-Patienten können ja leider oft nicht das Haus verlassen. Gibt es die Möglichkeit von Online-Sprechstunden?

Um den Ursachen von ME/CFS effektiv auf die Spur zu kommen, ist eine umfassende und ausführliche Anamnese sowie Diagnose unerlässlich. Eine reine Online-Betreuung ist in diesem Fall oft nicht ausreichend und auch nicht anzuraten, da sie die tiefgehende Untersuchung und das persönliche Gespräch, die für eine genaue Diagnosestellung notwendig sind, nicht ersetzen kann.

Viele unserer Ärzte und Therapeuten bieten jedoch die Möglichkeit an, die Nachbetreuung telefonisch durchzuführen. Diese Option zeigt das Verständnis der Fachkräfte für die besonderen Bedürfnisse und Einschränkungen der Patienten mit ME/CFS. Der persönliche Kontakt während der initialen Diagnosestellung ermöglicht eine präzise Beurteilung des individuellen Krankheitsbildes, auf deren Basis eine gezielte Therapie, auch in Form von Mikroimmuntherapie, aufgebaut werden kann. Die anschließende telefonische Nachbetreuung stellt sicher, dass Patienten kontinuierlich begleitet und ihre Behandlung optimal angepasst wird.

Wo finde ich einen Mikroimmuntherapeuten, der Erfahrung mit der Behandlung von ME/CFS hat?

Du hast die Möglichkeit, hier direkt nach Ländern zu selektieren und eine Liste aller Mikroimmuntherapeuten mit Spezialgebiet ME/CFS bzw. EBV aufzurufen.

ME/CFS:




Dr. Joyce El Hokayem


Telefon: 0151 75975749
E-Mail: mnt-praxis@protonmail.com
Website: www.therapeut-naturheilpraxis.de

Renate Christoph
Beerenhut 14
01169 Dresden
Telefon: 0351 – 4277 2920
E-Mail: mail@medizin-christoph.de
Website: https://medizin-christoph.de/

Carmen Jagiella-Meinel
Liebigstraße 23
01187 Dresden
Telefon: 0351 479 66 82
E-Mail: info@naturheilcenter-jagiella.de
Website: www.naturheilcenter-jagiella.de

Katrin Rätzke
Schipkauer Str. 10
01987 Schwarzheide
Telefon: 0160/2309552
E-Mail: hp-raetzke@web.de

Nicole Blechschmidt 
Ferdinand-Freiligrath-Str. 21 
04158 Leipzig
Telefon: 015231933562
E-Mail: info@naturheilpraxis-blechschmidt.de 
Website: www.naturheilpraxis-blechschmidt.de 

Antje Krista
Riesaer Straße 26
04328 Leipzig
Telefon: +49 173 - 7175444
E-Mail: info@antje-krista.de
Website: www.antje-krista.de

M.Sc./HP Bärbel Donath
Witrowsiedlung 11
04838 Eilenburg
Telefon: 0172 3720555
E-Mail: baerbel-donath@web.de
Website: www.haus-der-gesundheit-donath.de

Vivien Witte
Breite Straße 43
06484 Quedlinburg
Telefon: 0171-6288886
E-Mail: info@heilpraxis-manaloa.de
Website: https://heilpraxis-manaloa.de/

Solveig Bodack
Altmarkt 8
09405 Zschopau
Telefon: 03725 81956
E-Mail: info@naturheilpraxis-zschopau.de
Website: https://www.naturheilpraxis-zschopau.de/

Claudia Jung
Gormannstraße 18 A
10119 Berlin
Telefon: 030-39 20 36 82
E-Mail: info@heilpraxis-jung.de
Website: https://heilpraxis-jung.de/

Udo Berg
Alte Jakobstr. 93
10179 Berlin
Telefon: Tel: +49- 30 98 37 89 18
E-Mail: praxis@eumunys.com
Website: www.eumunys.com

Dr. Claudia Pechardscheck
Dorotheastraße 4
10318 Berlin
Telefon: 030 23 54 35 95
E-Mail: info@medicina.berlin
Website: https://www.medicina.berlin

Sophia Broggi
Buchholzerstraße 1
10437 Berlin
Telefon: 0152 09620977
E-Mail: info@naturheilpraxis-zfg.de
Website: https://naturheilpraxis-zfg.de/

Ute Röber
Kantstraße 152
10623 Berlin
Telefon: 030 815 59 07
E-Mail: praxis@uteroeber.de
Website: www.uteroeber.de

Eciel Hölzler
Bismarckstraße 68
10627 Berlin
Telefon: 030 364 32 967
E-Mail: mail@heilpraktiker-gaudin.de
Website: www.heilpraktiker-gaudin.de

Dr. Elke Guthmann
Muthesiusstr. 8
12163 Berlin
Telefon: 030 - 7914327
Website: www.praxis-guthmann.de

Sophia Kotulla
Suarezstraße 27
14057 Berlin
Telefon: +49 - 30 - 30 12 87 00
E-Mail: info@burnout-praxis.com
Website: www.burnout-praxis.com

Dr. Ewa Bartusch
Ahrenshooper Zeile 9
14129 Berlin
Telefon: Tel: +49 30 801 72 88
E-Mail: e.bartusch@snafu.de
Website: www.arztpraxis-bartusch.de

Reina Kamprath
Gutenbergstraße 107
14467 Potsdam
Telefon: 0049 0331 7042 7117
E-Mail: info@reina-kamprath.de
Website: www.reina-kamprath.de

Kerstin Lauckner
Lupinenweg 3
18437 Stralsund
Telefon: 03831 - 444869
E-Mail: info@naturheilpraxis-kl.de
Website: https://carestineo.de/

Nicole Hammer-Stöckmann
Eilbecker Weg 199
22089 Hamburg
Telefon: 040/88239280
E-Mail: praxis@komplementaermedizin.hamburg
Website: www.komplementaermedizin.hamburg

Karen-Ina Rinn
Alsterdorferstr. 9
22299 Hamburg
Telefon: 040 - 46 77 52 71
E-Mail: praxis@kareninarinn.de
Website: www.kareninarinn.de

Dorothee Gutschmidt
Kurgartenstraße 46
23570 Lübeck (Travemünde)
Telefon: 04502 7889810
E-Mail: homoeopathiepraxis.gutschmidt@gmail.com
Website: www.naturheilpraxis-kurgarten-luebeck.de

Ina Asmus-Brütt
Alter Markt 10
25335 Elmshorn
Telefon: Tel: +49 4121 22 090
E-Mail: hp@ina-asmus.de
Website: www.ina-asmus.de

Sonja von Glahn
Achterdamm 17
28879 Grasberg
Telefon: 04208-2610
E-Mail: svglahn.bowtech@web.de
Website: www.naturheilpraxisgrasberg.de

Sigrid Langanki
Vahrenwalderstr. 106
30165 Hannover
Telefon: Tel: +49- 511 39 25 85
E-Mail: naturheilpraxis.langanki@htp-tel.de
Website: www.naturheilpraxis-langanki.de

Dr. Aleksandra Heitland
Im Heidkampe 120
30659 Hannover
Telefon: 0511 649 70 96
E-Mail: info@heilpraktiker-heitland.de
Website: www.heilpraktiker-heitland.de

Aniela Petrak
Burgwedeler Str. 5
30900 Wedemark-Bissendorf
Telefon: 05130-906 92 62
E-Mail: aniela.petrak@gmx.de
Website: www.heilpraktikerin-petrak.de

Christine Kemmerer
Blessenstätte 14
33330 Gütersloh
E-Mail: info@christinekemmerer.de
Website: http://christinekemmerer.de/

Ulrike Dohse
Schatenstr. 30
33604 Bielefeld
Telefon: Tel: +49- 521 17 10 19
E-Mail: nhpdohse@aol.com
Website: www.naturheilpraxis.dohse.de

Gabi Labitzke
Rosenweg 2
35713 Eschenburg
Telefon: 02774 - 917051
E-Mail: kontakt@naturheilpraxis-labitzke.de
Website: www.naturheilpraxis-labitzke.de

Karl Lingenfelder
Universitätsplatz 7
36037 Fulda
Telefon: 0661 - 25009790
E-Mail: info@praxis-lingenfelder.de
Website: www.praxis-lingenfelder.de

Dr. Katharina Laudemann
Friemer Straße 10
37284 Waldkappel
Telefon: +49 565692192
E-Mail: dr.katharina.laudemann@landarztpraxis-waldkappel.de
Website: www.landarztpraxis-waldkappel.de

Dr. Ina Chammah
Wilhelmitorwall 3
38118 Braunschweig
Telefon: Tel: +49 531 473 96 74
E-Mail: praxis@chammah.de
Website: https://info92339.wixsite.com/praxis

Babett Meyer
Westerstr. 23
38442 Wolfsburg
Telefon: +49 5362 66 68 41
E-Mail: meyerbabett@gmail.com
Website: www.babettmeyer.de

Ute Wesseling
An Sankt Swidbert, 37
40489 Düsseldorf
E-Mail: info@4-nature.de
Website: www.4-nature.de

Dr. med. Renate Dietz
Zur Bredharter Heide 22
40723 Hilden
Telefon: 02103 / 96 74 19
E-Mail: dr.renate.dietz@arcor.de
Website: https://www.homoeopathie-dr-dietz.de/

Birgit Sonnhüter
Scharrenberger Str. 25
42699 Solingen
Telefon: 0049 212 72581048
E-Mail: info@naturheilpraxis-sonnhueter.de
Website: www.naturheilpraxis-sonnhueter.de

Beate Heinrich
Neuer Markt 22-24
42781 Haan
Telefon: 02129 3746789
E-Mail: praxis-beate.heinrich@t-online.de
Website: https://beate-heinrich.de/

Dr. med. Miriam Gizbili
Saarlandstraße 76-80
44139 Dortmund
Telefon: +49 231-9123910
E-Mail: info@praxis-saarlandstrasse.de
Website: https://www.praxis-saarlandstrasse.de/start

Dr. med. Jutta Düring-Zibler
Wittbräucker Straße 584
44267 Dortmund
Telefon: +49 231 223 831 35
E-Mail: praxis@gyn-duering.de
Website: www.gyn-duering.de

Andrea Peyrick
Nottulner Landweg 92
48161 Münster
Telefon: 0151 52312696
E-Mail: andrea@peyrick.com
Website: https://peyrick.com/

Heike Beckenhusen
Weseler Straße 15
48249 Dülmen
Telefon: 02590 2119000
E-Mail: HP-Heikebeckenhusen@web.de
Website: https://www.nhp-heikebeckenhusen.de/

Elke Herbst
Schüppenstr. 19
48653 Coesfeld
Telefon: 0176 / 31010303
E-Mail: elkeherbst@mail.de
Website: www.heilpraktikerin-coesfeld.de

Bernadette von Westphalen
Domstr. 77
50668 Köln
Telefon: Tel: +49 221 13972610
Website: www.heilpraktiker-westphalen-koeln.de

Dr. med. Andrea Löhe
Siebenmorgen 38a
51427 Bergisch Gladbach
Telefon: +49 (2204) 300284
E-Mail: info@fachaerztin-naturheilkunde.de
Website: www.fachaerztin-naturheilkunde.de

Astrid Meyser
Gesundheitszentrum in Kessenich
53129 Bonn
Telefon: 0228 61 44 84
E-Mail: a.meyser@web.de
Website: https://www.heilpraktikerin-meyser-bonn.de/

Hella Hergel
Kerpstr. 2-4
53844 Troisdorf
Telefon: Tel: +49 2241 82 559
E-Mail: praxis@hergel.de
Website: https://praxishergel.de/

Korinna Kissel
Medical Excellence Center Helix II
55128 Mainz
Telefon: 06131 - 4944455
E-Mail: praxis@heilpraktikerin-kissel.de
Website: www.heilpraktikerin-kissel.de

Petra Weiland
Brückenstr. 36
56112 Lahnstein
Telefon: 02621-1891959
E-Mail: petra.weiland@t-online.de
Website: www.naturheilpraxis-lahnstein.de

Anette Spriestersbach
Waldstraße 5
56132 Miellen
Telefon: 02603/ 500191
E-Mail: info@naturheilpraxisspriestersbach.de
Website: http://naturheilpraxisspriestersbach.de/

Margrit-Ruth Koller
Hauptstrasse 17
56283 Ney
Telefon: 0151 46523691
E-Mail: fm.koller@gmx.de
Website: https://gesundistschoen.de/

Verena Bastian
Bembergstraße 25
58675 Hemer
Telefon: 02372 - 9697 138
E-Mail: bastian@movare-heilpraxis.de
Website: www.movare-heilpraxis.de

Michaele Loddenkemper
Marktstraße 26
59555 Lippstadt
Telefon: 0163-7191888
E-Mail: info@heilpraxis-vitae.de
Website: www.heilpraxis-vitae.de

Francois Menard
Auf der Körnerwiese 8
60322 Frankfurt
Telefon: Tel: 069-61 99 52 85
E-Mail: franmenard@aol.com
Website: https://www.heilpraxis-menard.de/

Cynthia Wolf
Freihofplatz 2
63500 Seligenstadt
Telefon: 01627734912
E-Mail: cynthia.ellen@web.de
Website: https://praxis-regulationsmedizin.com

Cornelia Ullsperger
Schulstr. 6
64342 Seeheim-Jugenheim
Telefon: 06257-81346
E-Mail: cornelia@ullsperger.com
Website: https://www.arzt-naturheilkunde-darmstadt.de/

Karin Ziegler
Am Kalkofer Weg 60
66424 Homburg
Telefon: +49 176 22634139
E-Mail: ziegler.homburg@gmx.de
Website: https://www.naturheilpraxis-ziegler.de/

Dr. Michaela Keil
Heinertstr. 11
66693 Mettlach
Telefon: 06864446
E-Mail: info@praxiskeil.de
Website: https://praxiskeil.de/

Stephanie Grimm
Talstr. 35
66987 Thaleischweiler-Fröschen
Telefon: Tel: + 49- 6334 984 65 61
E-Mail: hp@stephanie-grimm.com
Website: www.stephanie-grimm.com

Heike Schnieber-Bode
Industriestr. 11
67063 Ludwigshafen
Telefon: Tel: +49 621 5866 331
E-Mail: info@schnieber-bode.de
Website: www.schnieber-bode.de

Nadja Korn
Friedrich-Ebert-Anlage 23a
69117 Heidelberg
Telefon: 06221 / 6513350
E-Mail: kontakt@heilpraktikerin-nadja-korn.de
Website: www.heilpraktikerin-nadja-korn.de

Dipl. Stipe Males
Seidenstrasse 20
70174 Stuttgart
Telefon: Tel: +49- 711 22 93 99 28
E-Mail: malesstipe@gmail.com

Ingrun Schmidt
Breitlingstraße 35
70184 Stuttgart
E-Mail: info@ingrunschmidt.de
Website: www.ingrunschmidt.de

Martina Braun
Feuerbacher Heide 46
70192 Stuttgart
Telefon: 0170 5557474
E-Mail: hp.martinabraun@t-online.de
Website: https://www.praxis-martinabraun.de/

Gesine Bleicher
Beethovenstraße 54
70195 Stuttgart-Botnang
Telefon: +49 711 48 98 34 44
E-Mail: gesine.bleicher@aurum-balance.de
Website: www.aurum-balance.de

Petra Fuchs
Bergstraße 30/3
72661 Grafenberg
Telefon: +49 712 336 357
E-Mail: info@fuchs-heilpraktikerin.de
Website: www.fuchs-heilpraktikerin.de

Natalie Keck-Fellner
Mülbergerstr. 31
73728 Esslingen
Telefon: 0711 54076-64
E-Mail: praxis@keck-fellner.de
Website: www.esslingen-heilpraktiker.de

Dr. Phoebe Washington-Dorando
Kaiserallee Str. 36
76185 Karlsruhe
Telefon: +49 (721) 627 677-0
E-Mail: washington@zim-ka.com
Website: www.zim-ka.com

Dr. Saskia von Sanden
Waldschloßstraße 1
76530 Baden-Baden
Telefon: 07221 - 9 968 969
E-Mail: praxis@saskiavonsanden.com
Website: www.saskiavonsanden.com

Rainer Erb
Dr. Oskar-Kohler-Str. 4
77948 Friesenheim
Telefon: 07821 503 57 86
E-Mail: heilpraxis-erb@online.de
Website: https://heilpraxis-erb.de/

Verena Preisler
Ekkehardstr. 18
78224 Singen
Telefon: Tel: +49 7731 66 313
E-Mail: hno.praxis@dr-preisler.de
Website: www.dr-preisler.de

Karin Heller
Weiherstrasse 9
78315 Radolfzell am Bodensee
Telefon: +49 7738 938 93 33
E-Mail: info@hp-bodensee.de
Website: https://www.hp-bodensee.de/

Tamara Zormeier
Hussenstraße 34
78462 Konstanz
Telefon: +49 7531 91 876 40
E-Mail: info@arztpraxis-zormeier.de
Website: www.arztpraxis-zormeier.de

Dr. med. Nicola Pieper
Eichhornstraße 7
78464 Konstanz
Telefon: +49 7531-61133
E-Mail: kontakt@praxisdrpieper.de
Website: www.praxisdrpieper.de

Robert Oesterle
Lange Straße 36
79183 Waldkirch
Telefon: +49 7681 4934633
E-Mail: info@praxis-oesterle.de
Website: https://www.praxis-oesterle.de/

Marion Paar
Gewerbestraße 8A
79219 Staufen
Telefon: 07633 - 9459039
E-Mail: mail@naturheilpraxis-paar.de
Website: www.naturheilpraxis-paar.de/

Sonja Speck
Freiburger Str. 307
79539 Lörrach
Telefon: +49 18523 185 02 73
E-Mail: kontakt@naturheilpraxis-sonjaspeck.com
Website: www.naturheilpraxis-sonjaspeck.com

Sibylle Indlekofer
Feldbergstr. 9-11
79761 Waldshut-Tiengen
Telefon: 0049 7741 9659975
E-Mail: info@naturheilpraxis-indlekofer.com
Website: https://www.naturheilpraxis-indlekofer.com/

Karin Muff
Haupstrasse 8
79790 Küssaberg-Kadelburg
Telefon: 0173 728 20 57
E-Mail: kontakt@naturheilpraxis-karin-muff.de
Website: www.naturheilpraxis-karin-muff.de

Jutta Frenkel
Alpenblick 1
79837 Ibach
Telefon: Tel: +49 8326 38 56 979
E-Mail: info@dr-med-juttafrenkel.de
Website: www.dr-med-juttafrenkel.de

Dr. Eleni Kavelara-Lodge
Theresienstr. 27
80333 München
Telefon: Tel: +49 89 288 098 33
E-Mail: info@dr-kavelara-lodge.de
Website: www.dr-kavelara-lodge.de

Gerda Urban
Lindwurmstr. 12
80337 München
Telefon: Tel: +49- 89 5170 37 84
E-Mail: urban@lindwurmpraxis-12.de
Website: www.lindwurmpraxis-12.de

Christine Zelgert
Tangastr. 10
81827 München
Telefon: Tel: +49 89 45 41 90 90
E-Mail: mail@praxis-zelgert.de
Website: http://www.naturheilkunde-zelgert.com/

Sandra Gaiser
Schloßstraße 82A
82140 Olching
Telefon: +49 1525 338 095 3
E-Mail: info@naturheilpraxisolching.de
Website: www.naturheilpraxisolching.de

Uwe Holzberger
Schöngeisinger Str. 38-40
82256 Fürstenfeldbruck
Telefon: 08141/25798
E-Mail: praxis@naturheilpraxis-holzberger.de

Johanna Gaßner
Dorfstraße 37
82435 Bad Bayersoien
Telefon: 08845 2569926
E-Mail: praxis@johanna-gassner.de
Website: https://johanna-gassner.de/

Bianca Glasschröder
Breitensteinstr. 42a
83075 Bad Feilnbach
Telefon: 08066 / 88 38 92
E-Mail: praxis@glasschroeder.com
Website: www.wieder-fit.de

Werner Kößl
Am Alten Postweg 12
86925 Fuchstal
Telefon: 0049 8243 960 158
E-Mail: koesslwe@gmx.de
Website: www.naturheilpraxis-koessl.de

Ulrike Weber
Wiedenwiesstr. 10
86935 Rott
Telefon: 0171 / 6181689
E-Mail: ukweber@yahoo.com.sg

Jürgen Nägele
Mindelheimer Str. 55c
87600 Kaufbeuren
Telefon: 0049 152 292 0545 3
E-Mail: naturheilpraxis-naegele@online.de
Website: www.naturheilpraxis-naegele.de

Dr. Andrea Stecher-Schilling
Karpfengasse 20
88400 Biberach an der Riß
Telefon: 0151 - 50476624
E-Mail: stecher-schilling@web.de
Website: www.stecher-schilling.de

Dr. med. Katharina Lindel
Hauptstraße 35
88641 Rain am Lech
Telefon: 09090-1821
E-Mail: praxis@lindelpraxis.de

Simone Specht
Holistische Gemeinschaftspraxis Feuerspecht
89129 Langenau
Telefon: 0152 02082220
E-Mail: flitzgescheit@web.de
Website: https://www.feuerspecht.de/

Renate Herb
Kreisstrasse 8
89428 Syrgenstein
Telefon: Tel: +49- 9077 700 839
E-Mail: renate.herb@t-online.de
Website: https://renate-herb.de/

Dr. med. Ulrike Walter
Königstraße 33-37
90402 Nürnberg
Telefon: +49 911 6564767
E-Mail: ulli_walter@hotmail.de
Website: https://www.hno-walter-nuernberg.de/

Dr. Christina Kanzler-Prägert
Hauptstr. 50
91154 Roth
Telefon: 097171 - 852833
E-Mail: kanzler-praegert@therapie-am-markt-roth.de
Website: http://praxisgemeinschaft-am-markt.de/

Marion Plank
Obertraublinger Straße 77
93055 Regensburg
Telefon: 0941-46183700
E-Mail: info@gesund-bleiben.eu
Website: https://gesund-bleiben.eu/

Ursula Hartl
Hochstraße 18
94209 Regen
Telefon: +49 9921-905 962
E-Mail: hp.praxis.hartl@gmx.de

Christian Stöger
Preysingstraße 11a
94447 Plattling
Telefon: 09931 / 95 90 613
E-Mail: info@hpstoeger.de

Dr. med. Elena Engelhardt
Schlösserstraße 11
99084 Erfurt
Telefon: 0151 59911721
E-Mail: Info@integrative-medizin-erfurt.de
Website: https://integrative-medizin-erfurt.de/

Dr. Claudia Lazar
Landstraßer Hauptstraße 18/6
1030 Wien
Telefon: 0043 1 7105230
E-Mail: claudia.lazar@gmx.at
Website: www.tcm-wien3.at

Dr. Dorota Steffanson
Spitalgasse 1A
1090 Wien
Telefon: 01 406 349 9
Website: http://www.haut1a.at/

Dr. Caroline Kunz
Blaasstrasse 19
1190 Wien
Telefon: +43-1-3694917
E-Mail: caroline@ckunz.at
Website: www.ckunz.at

Dr. Sabine Maßinger
Herrengasse 7/3
3100 St. Pölten
Telefon: Tel: +43- 664 939 44 75
E-Mail: sabine.massinger@A1.net
Website: www.massinger-med.at

Dr. Petra Söllinger
Ziegeleistrasse 72
4020 Linz
Telefon: +43 699 12263862
E-Mail: info@ordination-soellinger.at
Website: www.ordination-soellinger.at

Petra Heise
Roithnerstraße 23
4943 Geinberg
Telefon: 06764066960
E-Mail: praxis@drheise.at
Website: www.drheise.at

Karoline Hörfarter
An der Breite 27
5724 Stuhlfelden
Telefon: Tel:+43 650 778 655 4
E-Mail: karoline.hoerfarter@sbg.at

Dr. Mag. Udo Jakobitsch
Unterdorf 15
6073 Sistrans
Telefon: 0 512 348 444
E-Mail: praxis@jakobitsch.at
Website: https://jakobitsch.at/

Dr. Ursula Bubendorfer
Am Bach 9
6334 Schwoich
Telefon: +43 5372 58151
E-Mail: dr.bubendorfer@aon.at
Website: www.dr-bubendorfer.at

Dr. Julia Schwarz
Am Bühel 8
6830 Rankwell
Telefon: 05522 - 22840
E-Mail: praxis@drjuliaschwarz.com
Website: www.drjuliaschwarz.com

Dr. Barbara Menzel-Witrisal
Petersbergenstraße 38a
8042 Graz
Telefon: +43 (0) 316 422726
E-Mail: praxis@menzel-witrisal.at
Website: www.menzel-witrisal.at

Dr. Astrid Rothschedl
Am Köppelgraben 234
8124 Übelbach
Telefon: 03125 27 318
E-Mail: ordination@dr-rothschedl.at
Website: https://www.dr-rothschedl.at/

Dr. Winfried Koller
Steinamangerstraße 23
8243 Pinggau
Telefon: +43 3339 - 22257
E-Mail: office@dr-koller.eu
Website: www.dr-koller.eu

Kevin Nobs
Aarbergergasse 21
3011 Bern
Telefon: +41 31 317 66 75
E-Mail: praxis@skepping.ch
Website: www.naturmedizin-skepping.ch

Alexandre Schmidiger
Rathausgasse 62
3011 Bern
Telefon: +41 78 754 20 86
E-Mail: info@fingerdruck.ch
Website: https://fingerdruck.ch/

Dr. Phil.-Nat. Alexandra Nievergelt
Aarbergergasse 30
3011 Bern
Telefon: 031 589 68 88
E-Mail: info@praxisdruckpunkt.ch
Website: https://www.praxisdruckpunkt.ch/

Dr. med. Timo Hafner
Kyburgstrasse 5a
3600 Thun
Telefon: 033 224 00 02
E-Mail: sanomed@hin.ch
Website: www.sanomed.ch

Dr. med. Wiebke Gruber
Kyburgstrasse 5a
3600 Thun
Telefon: +41 33 22 40 000
E-Mail: w.gruber@sanomed.ch
Website: www.sanomed.ch

Dr. med. Estella Wettstein
Sevogelstraße 30
4052 Basel
Telefon: +41 61 273 12 65
E-Mail: estella.wettstein@hin.ch
Website: www.praxis-hodel.ch

Marion Zappe
Birseckstrasse 99
4144 Arlesheim
Telefon: 0041 (0) 61 411 13 81
E-Mail: bewellfit@bluewin.ch
Website: www.bewellfit.ch

Annic Scholer
Weidweg 35B
4410 Liestal
Telefon: +41 78 617 29 99
E-Mail: info@annicscholer.com
Website: www.annicscholer.com

Sanna Wittwer Bardill
Cresta 8
7412 Scharans
Telefon: 0041 079 440 48 73
E-Mail: sannawittwer@bardill.ch
Website: https://www.sannawittwer.ch/

Cornelia Suhner
Neustadtgasse 2
8001 Zürich
Telefon: +41 79 543 93 91
E-Mail: info@cornelia-suhner.ch
Website: www.cornelia-suhner.ch

Dr. Ingrid B. Riedel
Sonnhaldenstrasse 17
8032 Zürich
Telefon: 0041432683368
E-Mail: sunclinic@hin.ch
Website: https://sonnen-praxis.ch/

Eva Dax-Grüninger
Hofwiesenstr. 114
8057 Zürich
Telefon: +41 43 300 55 98
E-Mail: eva.dax@gmail.com
Website: www.evadax-gesundheitspraxis.ch

Miranda Bol
St. Gallerstrasse 18
8353 Elgg
Telefon: 079 483 45 95
E-Mail: naturheilpraxis.miranda.bol@register-hin.ch
Website: https://naturheilpraxis-elgg.ch/

Dr. Ursula Moro
Alte Notariatsstr. 3
8620 Wetzikon ZH
Telefon: Tel: +41 44 932 33 66
E-Mail: clinic@moro-genki.ch
Website: www.moro-genki.ch

Claudia Bischofberger
Werdstrasse 1a
9410 Heiden
Telefon: 0787415198
E-Mail: clastr@gmail.com
Website: https://ruumfuergsundheit.ch/

Dr. Corinne Heitz
Kronenstr. 745
9427 Wolfhalden
Telefon: Tel: +41 71 891 32 40
E-Mail: cheitz@serafin.ch
Website: www.serafin.ch

Dr. Heike Herzog
Dorfplatz 5
CH-9056 Gais
Telefon: 0041 71 791 81 00
Website: www.alpstein-clinic.com

EBV:




Dr. Joyce El Hokayem


Telefon: 0151 75975749
E-Mail: mnt-praxis@protonmail.com
Website: www.therapeut-naturheilpraxis.de

Arite Winkler
Braunsdorfer Str. 13
01159 Dresden-Löbtau
Telefon: 0351 42437134
E-Mail: Arite.Winkler@online.de
Website: https://www.homoeopathie-winkler.de/

Renate Christoph
Beerenhut 14
01169 Dresden
Telefon: 0351 – 4277 2920
E-Mail: mail@medizin-christoph.de
Website: https://medizin-christoph.de/

Carmen Jagiella-Meinel
Liebigstraße 23
01187 Dresden
Telefon: 0351 479 66 82
E-Mail: info@naturheilcenter-jagiella.de
Website: www.naturheilcenter-jagiella.de

Daniela Schäfer
Mühlenstr. 1
01705 Freital
Telefon: 0175 477 2667
E-Mail: info@heilpraktikerin-daniela-schaefer.de
Website: https://www.heilpraktikerin-daniela-schaefer.de/

Katrin Rätzke
Schipkauer Str. 10
01987 Schwarzheide
Telefon: 0160/2309552
E-Mail: hp-raetzke@web.de

Nicole Blechschmidt 
Ferdinand-Freiligrath-Str. 21 
04158 Leipzig
Telefon: 015231933562
E-Mail: info@naturheilpraxis-blechschmidt.de 
Website: www.naturheilpraxis-blechschmidt.de 

Antje Krista
Riesaer Straße 26
04328 Leipzig
Telefon: +49 173 - 7175444
E-Mail: info@antje-krista.de
Website: www.antje-krista.de

M.Sc./HP Bärbel Donath
Witrowsiedlung 11
04838 Eilenburg
Telefon: 0172 3720555
E-Mail: baerbel-donath@web.de
Website: www.haus-der-gesundheit-donath.de

Vivien Witte
Breite Straße 43
06484 Quedlinburg
Telefon: 0171-6288886
E-Mail: info@heilpraxis-manaloa.de
Website: https://heilpraxis-manaloa.de/

Solveig Bodack
Altmarkt 8
09405 Zschopau
Telefon: 03725 81956
E-Mail: info@naturheilpraxis-zschopau.de
Website: https://www.naturheilpraxis-zschopau.de/

Claudia Jung
Gormannstraße 18 A
10119 Berlin
Telefon: 030-39 20 36 82
E-Mail: info@heilpraxis-jung.de
Website: https://heilpraxis-jung.de/

Udo Berg
Alte Jakobstr. 93
10179 Berlin
Telefon: Tel: +49- 30 98 37 89 18
E-Mail: praxis@eumunys.com
Website: www.eumunys.com

Dr. Claudia Pechardscheck
Dorotheastraße 4
10318 Berlin
Telefon: 030 23 54 35 95
E-Mail: info@medicina.berlin
Website: https://www.medicina.berlin

Sophia Broggi
Buchholzerstraße 1
10437 Berlin
Telefon: 0152 09620977
E-Mail: info@naturheilpraxis-zfg.de
Website: https://naturheilpraxis-zfg.de/

Daniela Dumann
Nithackstraße 24
10585 Berlin
E-Mail: praxis@danieladumann.de
Website: https://www.danieladumann.de/

Ute Röber
Kantstraße 152
10623 Berlin
Telefon: 030 815 59 07
E-Mail: praxis@uteroeber.de
Website: www.uteroeber.de

Eciel Hölzler
Bismarckstraße 68
10627 Berlin
Telefon: 030 364 32 967
E-Mail: mail@heilpraktiker-gaudin.de
Website: www.heilpraktiker-gaudin.de

Dr. Elke Guthmann
Muthesiusstr. 8
12163 Berlin
Telefon: 030 - 7914327
Website: www.praxis-guthmann.de

Sophia Kotulla
Suarezstraße 27
14057 Berlin
Telefon: +49 - 30 - 30 12 87 00
E-Mail: info@burnout-praxis.com
Website: www.burnout-praxis.com

Reina Kamprath
Gutenbergstraße 107
14467 Potsdam
Telefon: 0049 0331 7042 7117
E-Mail: info@reina-kamprath.de
Website: www.reina-kamprath.de

Kerstin Lauckner
Lupinenweg 3
18437 Stralsund
Telefon: 03831 - 444869
E-Mail: info@naturheilpraxis-kl.de
Website: https://carestineo.de/

Nicole Hammer-Stöckmann
Eilbecker Weg 199
22089 Hamburg
Telefon: 040/88239280
E-Mail: praxis@komplementaermedizin.hamburg
Website: www.komplementaermedizin.hamburg

Karen-Ina Rinn
Alsterdorferstr. 9
22299 Hamburg
Telefon: 040 - 46 77 52 71
E-Mail: praxis@kareninarinn.de
Website: www.kareninarinn.de

Ivonne Schmal
Conzestr. 11
22587 Hamburg
Telefon: Tel: +49 176 10 21 25 52
E-Mail: mail@ivonne-schmal.de
Website: www.ivonne-schmal.de

Dorothee Gutschmidt
Kurgartenstraße 46
23570 Lübeck (Travemünde)
Telefon: 04502 7889810
E-Mail: homoeopathiepraxis.gutschmidt@gmail.com
Website: www.naturheilpraxis-kurgarten-luebeck.de

Ina Asmus-Brütt
Alter Markt 10
25335 Elmshorn
Telefon: Tel: +49 4121 22 090
E-Mail: hp@ina-asmus.de
Website: www.ina-asmus.de

Sonja von Glahn
Achterdamm 17
28879 Grasberg
Telefon: 04208-2610
E-Mail: svglahn.bowtech@web.de
Website: www.naturheilpraxisgrasberg.de

Dr. med. Christoph Völcker
Hannoversche Straße 31
29221 Celle
Telefon: 05141 - 41081
E-Mail: kontakt@homoeopathische-arztpraxen.de
Website: www.homoeopathische-arztpraxen.de/

Sigrid Langanki
Vahrenwalderstr. 106
30165 Hannover
Telefon: Tel: +49- 511 39 25 85
E-Mail: naturheilpraxis.langanki@htp-tel.de
Website: www.naturheilpraxis-langanki.de

Dr. Aleksandra Heitland
Im Heidkampe 120
30659 Hannover
Telefon: 0511 649 70 96
E-Mail: info@heilpraktiker-heitland.de
Website: www.heilpraktiker-heitland.de

Aniela Petrak
Burgwedeler Str. 5
30900 Wedemark-Bissendorf
Telefon: 05130-906 92 62
E-Mail: aniela.petrak@gmx.de
Website: www.heilpraktikerin-petrak.de

Marion Bruns
Stemberg 8
33178 Borchen
Telefon: 052517090457
E-Mail: Info@heilpraxis-bruns.de
Website: https://www.naturheilpraxis-marionbruns.de/about/

Christine Kemmerer
Blessenstätte 14
33330 Gütersloh
E-Mail: info@christinekemmerer.de
Website: http://christinekemmerer.de/

Ulrike Dohse
Schatenstr. 30
33604 Bielefeld
Telefon: Tel: +49- 521 17 10 19
E-Mail: nhpdohse@aol.com
Website: www.naturheilpraxis.dohse.de

Gabi Labitzke
Rosenweg 2
35713 Eschenburg
Telefon: 02774 - 917051
E-Mail: kontakt@naturheilpraxis-labitzke.de
Website: www.naturheilpraxis-labitzke.de

Karl Lingenfelder
Universitätsplatz 7
36037 Fulda
Telefon: 0661 - 25009790
E-Mail: info@praxis-lingenfelder.de
Website: www.praxis-lingenfelder.de

Dr. Katharina Laudemann
Friemer Straße 10
37284 Waldkappel
Telefon: +49 565692192
E-Mail: dr.katharina.laudemann@landarztpraxis-waldkappel.de
Website: www.landarztpraxis-waldkappel.de

Dr. Ina Chammah
Wilhelmitorwall 3
38118 Braunschweig
Telefon: Tel: +49 531 473 96 74
E-Mail: praxis@chammah.de
Website: https://info92339.wixsite.com/praxis

Anja Zuzak
Hoher Hof 16
38176 Wendeburg
Telefon: 05303/923445
E-Mail: hausarztpraxis-wendeburg@t-online.de
Website: www.arztpraxis-zuzak.de

Babett Meyer
Westerstr. 23
38442 Wolfsburg
Telefon: +49 5362 66 68 41
E-Mail: meyerbabett@gmail.com
Website: www.babettmeyer.de

Ute Wesseling
An Sankt Swidbert, 37
40489 Düsseldorf
E-Mail: info@4-nature.de
Website: www.4-nature.de

Dr. med. Renate Dietz
Zur Bredharter Heide 22
40723 Hilden
Telefon: 02103 / 96 74 19
E-Mail: dr.renate.dietz@arcor.de
Website: https://www.homoeopathie-dr-dietz.de/

Gudrun Schneider
Am Mühlentor 28-30
41179 Mönchengladbach
Telefon: Tel: +49- 2161 467 00 93
E-Mail: info@naturheilpraxis-muehlentor.de
Website: www.naturheilpraxis-muehlentor.de

Monika Königstein
Zünftestraße 1
41515 Grevenbroich
Telefon: 02181-21 55 464
E-Mail: mail@monika-koenigstein.de
Website: http://naturheilpraxis.monika-koenigstein.de/

Birgit Sonnhüter
Scharrenberger Str. 25
42699 Solingen
Telefon: 0049 212 72581048
E-Mail: info@naturheilpraxis-sonnhueter.de
Website: www.naturheilpraxis-sonnhueter.de

Beate Heinrich
Neuer Markt 22-24
42781 Haan
Telefon: 02129 3746789
E-Mail: praxis-beate.heinrich@t-online.de
Website: https://beate-heinrich.de/

Dr. med. Miriam Gizbili
Saarlandstraße 76-80
44139 Dortmund
Telefon: +49 231-9123910
E-Mail: info@praxis-saarlandstrasse.de
Website: https://www.praxis-saarlandstrasse.de/start

Dr. med. Jutta Düring-Zibler
Wittbräucker Straße 584
44267 Dortmund
Telefon: +49 231 223 831 35
E-Mail: praxis@gyn-duering.de
Website: www.gyn-duering.de

Claudia Meixner
Horster Str. 339
45899 Gelsenkirchen
Telefon: 0151 70422013
E-Mail: kontakt@heilquartier.de
Website: www.heilquartier.de

Andrea Peyrick
Nottulner Landweg 92
48161 Münster
Telefon: 0151 52312696
E-Mail: andrea@peyrick.com
Website: https://peyrick.com/

Heike Beckenhusen
Weseler Straße 15
48249 Dülmen
Telefon: 02590 2119000
E-Mail: HP-Heikebeckenhusen@web.de
Website: https://www.nhp-heikebeckenhusen.de/

Elke Herbst
Schüppenstr. 19
48653 Coesfeld
Telefon: 0176 / 31010303
E-Mail: elkeherbst@mail.de
Website: www.heilpraktikerin-coesfeld.de

Bernadette von Westphalen
Domstr. 77
50668 Köln
Telefon: Tel: +49 221 13972610
Website: www.heilpraktiker-westphalen-koeln.de

Dipl. biol. Blandina Schwalb
Münsters Gäßchen 7
51375 Leverkusen
Telefon: 0214 500 69 97
E-Mail: doc.schwalb@netcologne.de
Website: http://www.naturheilpraxis-schwalb.de/

Dr. med. Andrea Löhe
Siebenmorgen 38a
51427 Bergisch Gladbach
Telefon: +49 (2204) 300284
E-Mail: info@fachaerztin-naturheilkunde.de
Website: www.fachaerztin-naturheilkunde.de

Ulrike Spree
Messerschmittstraße 7
53125 Bonn
Telefon: 0228 90936290
E-Mail: kontakt@spree-heilpraktikerin.de
Website: www.spree-heilpraktikerin.de

Monika Winkelmann
Buchholzstr. 34
53127 Bonn
Telefon: 0228/253570
E-Mail: info@hp-bonn.de
Website: https://hp-bonn.de/

Astrid Meyser
Gesundheitszentrum in Kessenich
53129 Bonn
Telefon: 0228 61 44 84
E-Mail: a.meyser@web.de
Website: https://www.heilpraktikerin-meyser-bonn.de/

Hella Hergel
Kerpstr. 2-4
53844 Troisdorf
Telefon: Tel: +49 2241 82 559
E-Mail: praxis@hergel.de
Website: https://praxishergel.de/

Korinna Kissel
Medical Excellence Center Helix II
55128 Mainz
Telefon: 06131 - 4944455
E-Mail: praxis@heilpraktikerin-kissel.de
Website: www.heilpraktikerin-kissel.de

Petra Weiland
Brückenstr. 36
56112 Lahnstein
Telefon: 02621-1891959
E-Mail: petra.weiland@t-online.de
Website: www.naturheilpraxis-lahnstein.de

Anette Spriestersbach
Waldstraße 5
56132 Miellen
Telefon: 02603/ 500191
E-Mail: info@naturheilpraxisspriestersbach.de
Website: http://naturheilpraxisspriestersbach.de/

Margrit-Ruth Koller
Hauptstrasse 17
56283 Ney
Telefon: 0151 46523691
E-Mail: fm.koller@gmx.de
Website: https://gesundistschoen.de/

Dr. Brigitte Müller-Krampe
Johannisstr. 9
58452 Witten
Telefon: 02302 914290
E-Mail: brigitte@mueller-krampe.de
Website: www.mueller-krampe.de

Verena Bastian
Bembergstraße 25
58675 Hemer
Telefon: 02372 - 9697 138
E-Mail: bastian@movare-heilpraxis.de
Website: www.movare-heilpraxis.de

Dr. med. Helmut Walter
Südstrasse 29
59065 Hamm
Telefon: 0049 2381 30 54 533
E-Mail: info@privatpraxis-drwalter.de
Website: www.privatpraxis-drwalter.de

Michaele Loddenkemper
Marktstraße 26
59555 Lippstadt
Telefon: 0163-7191888
E-Mail: info@heilpraxis-vitae.de
Website: www.heilpraxis-vitae.de

Francois Menard
Auf der Körnerwiese 8
60322 Frankfurt
Telefon: Tel: 069-61 99 52 85
E-Mail: franmenard@aol.com
Website: https://www.heilpraxis-menard.de/

Patricia Meier
Saalburgstraße 21
61381 Friedrichsdorf
Telefon: 06172 8072157
E-Mail: kontakt@naturheilpraxis-pmeier.de
Website: www.naturheilpraxis-patriciameier.de

Martina Drechsler
Feldbergstraße 59
61440 Oberursel
Telefon: 0049 6171 961 62 70
E-Mail: praxis@hp-drechsler.de
Website: https://www.hp-drechsler.de/index.htm

Cathrin Schütz
Maienfeldstr. 25
63303 Dreieich
Telefon: Tel: +49 6103 98 51 83
E-Mail: cathrinschuetz@gmx.de

Xiangjun Wöhr
Salisweg 75
63452 Hanau
Telefon: 06181 - 61 06 908
E-Mail: praxis@tcm-woehr.de
Website: https://www.tcm-woehr.de/

Cynthia Wolf
Freihofplatz 2
63500 Seligenstadt
Telefon: 01627734912
E-Mail: cynthia.ellen@web.de
Website: https://praxis-regulationsmedizin.com

Anne Bietz
Reuterallee 25
64297 Darmstadt
Telefon: 06151 - 2766534
E-Mail: info@praxis-bietz.de
Website: www.praxis-bietz.de

Cornelia Ullsperger
Schulstr. 6
64342 Seeheim-Jugenheim
Telefon: 06257-81346
E-Mail: cornelia@ullsperger.com
Website: https://www.arzt-naturheilkunde-darmstadt.de/

Dr. Carmen Kirstgen
Ober-Ramstädter Str.96 E
64367 Mühltal
Telefon: Tel: 0049 6151-870 82 72
E-Mail: info@dr-kirstgen.de
Website: www.dr-kirstgen.de

Sabine Schäfer
Rheintalstr. 10
65199 Wiesbaden
Telefon: 0049 611 51 05 03 64
E-Mail: praxis@schaefer-sabine.de
Website: https://www.schaefer-sabine.de/

Karin Ziegler
Am Kalkofer Weg 60
66424 Homburg
Telefon: +49 176 22634139
E-Mail: ziegler.homburg@gmx.de
Website: https://www.naturheilpraxis-ziegler.de/

Dr. med Rupert Lebmeier
Schlangenhöhler Weg 23
66424 Homburg
Telefon: 06848 7307370
E-Mail: info@dr-lebmeier.de
Website: http://www.dr-lebmeier.de

Dr. Michaela Keil
Heinertstr. 11
66693 Mettlach
Telefon: 06864446
E-Mail: info@praxiskeil.de
Website: https://praxiskeil.de/

Stephanie Grimm
Talstr. 35
66987 Thaleischweiler-Fröschen
Telefon: Tel: + 49- 6334 984 65 61
E-Mail: hp@stephanie-grimm.com
Website: www.stephanie-grimm.com

Heike Schnieber-Bode
Industriestr. 11
67063 Ludwigshafen
Telefon: Tel: +49 621 5866 331
E-Mail: info@schnieber-bode.de
Website: www.schnieber-bode.de

Nadja Korn
Friedrich-Ebert-Anlage 23a
69117 Heidelberg
Telefon: 06221 / 6513350
E-Mail: kontakt@heilpraktikerin-nadja-korn.de
Website: www.heilpraktikerin-nadja-korn.de

Anja Freund
Kurpfalzstraße 25
69226 Nußloch
Telefon: 06224-768550
E-Mail: kontakt@naturheilkunde-freund.de

Dr. Katarina Aperlic
Königstraße 2
70173 Stuttgart
Telefon: +49 711 295786
E-Mail: k.aperlic@gmx.de
Website: www.augenarzt-aperlic.de

Dipl. Stipe Males
Seidenstrasse 20
70174 Stuttgart
Telefon: Tel: +49- 711 22 93 99 28
E-Mail: malesstipe@gmail.com

Ingrun Schmidt
Breitlingstraße 35
70184 Stuttgart
E-Mail: info@ingrunschmidt.de
Website: www.ingrunschmidt.de

Martina Braun
Feuerbacher Heide 46
70192 Stuttgart
Telefon: 0170 5557474
E-Mail: hp.martinabraun@t-online.de
Website: https://www.praxis-martinabraun.de/

Gesine Bleicher
Beethovenstraße 54
70195 Stuttgart-Botnang
Telefon: +49 711 48 98 34 44
E-Mail: gesine.bleicher@aurum-balance.de
Website: www.aurum-balance.de

Karola Berrer
Amselweg 4
71711 Steinheim an der Murr
Telefon: +49 7144894832
E-Mail: info@naturheilpraxis-karolaberrer.de
Website: https://www.naturheilpraxis-karolaberrer.de/

Petra Fuchs
Bergstraße 30/3
72661 Grafenberg
Telefon: +49 712 336 357
E-Mail: info@fuchs-heilpraktikerin.de
Website: www.fuchs-heilpraktikerin.de

Natalie Keck-Fellner
Mülbergerstr. 31
73728 Esslingen
Telefon: 0711 54076-64
E-Mail: praxis@keck-fellner.de
Website: www.esslingen-heilpraktiker.de

Silke Belschner
Rathausstrasse 3
74535 Mainhardt
Telefon: 07903 9420813
E-Mail: silke@naturheilpraxis-belschner.de

Regina König
Bergstraße 2/1
74670 Forchtenberg-Sindringen
Telefon: 0173 3421784
E-Mail: naturheilpraxis.koenig@web.de

Dr. Phoebe Washington-Dorando
Kaiserallee Str. 36
76185 Karlsruhe
Telefon: +49 (721) 627 677-0
E-Mail: washington@zim-ka.com
Website: www.zim-ka.com

Dr. Saskia von Sanden
Waldschloßstraße 1
76530 Baden-Baden
Telefon: 07221 - 9 968 969
E-Mail: praxis@saskiavonsanden.com
Website: www.saskiavonsanden.com

Rainer Erb
Dr. Oskar-Kohler-Str. 4
77948 Friesenheim
Telefon: 07821 503 57 86
E-Mail: heilpraxis-erb@online.de
Website: https://heilpraxis-erb.de/

Verena Preisler
Ekkehardstr. 18
78224 Singen
Telefon: Tel: +49 7731 66 313
E-Mail: hno.praxis@dr-preisler.de
Website: www.dr-preisler.de

Karin Heller
Weiherstrasse 9
78315 Radolfzell am Bodensee
Telefon: +49 7738 938 93 33
E-Mail: info@hp-bodensee.de
Website: https://www.hp-bodensee.de/

Dr. med. Nicola Pieper
Eichhornstraße 7
78464 Konstanz
Telefon: +49 7531-61133
E-Mail: kontakt@praxisdrpieper.de
Website: www.praxisdrpieper.de

Robert Oesterle
Lange Straße 36
79183 Waldkirch
Telefon: +49 7681 4934633
E-Mail: info@praxis-oesterle.de
Website: https://www.praxis-oesterle.de/

Marion Paar
Gewerbestraße 8A
79219 Staufen
Telefon: 07633 - 9459039
E-Mail: mail@naturheilpraxis-paar.de
Website: www.naturheilpraxis-paar.de/

Sonja Speck
Freiburger Str. 307
79539 Lörrach
Telefon: +49 18523 185 02 73
E-Mail: kontakt@naturheilpraxis-sonjaspeck.com
Website: www.naturheilpraxis-sonjaspeck.com

Sibylle Indlekofer
Feldbergstr. 9-11
79761 Waldshut-Tiengen
Telefon: 0049 7741 9659975
E-Mail: info@naturheilpraxis-indlekofer.com
Website: https://www.naturheilpraxis-indlekofer.com/

Karin Muff
Haupstrasse 8
79790 Küssaberg-Kadelburg
Telefon: 0173 728 20 57
E-Mail: kontakt@naturheilpraxis-karin-muff.de
Website: www.naturheilpraxis-karin-muff.de

Jutta Frenkel
Alpenblick 1
79837 Ibach
Telefon: Tel: +49 8326 38 56 979
E-Mail: info@dr-med-juttafrenkel.de
Website: www.dr-med-juttafrenkel.de

Gerda Urban
Lindwurmstr. 12
80337 München
Telefon: Tel: +49- 89 5170 37 84
E-Mail: urban@lindwurmpraxis-12.de
Website: www.lindwurmpraxis-12.de

Mareike Michl
Karolinenstraße 3
80538 München
Telefon: +49 1631877966
E-Mail: info@heilpraxis-michl.de
Website: www.heilpraxis-michl.de

Christine Zelgert
Tangastr. 10
81827 München
Telefon: Tel: +49 89 45 41 90 90
E-Mail: mail@praxis-zelgert.de
Website: http://www.naturheilkunde-zelgert.com/

Sandra Gaiser
Schloßstraße 82A
82140 Olching
Telefon: +49 1525 338 095 3
E-Mail: info@naturheilpraxisolching.de
Website: www.naturheilpraxisolching.de

Uwe Holzberger
Schöngeisinger Str. 38-40
82256 Fürstenfeldbruck
Telefon: 08141/25798
E-Mail: praxis@naturheilpraxis-holzberger.de

Patrizia Schüss
Südendstraße 1
82362 Weilheim in Oberbayern
Telefon: 0881- 927 0 645
E-Mail: info@vitapraxis.de
Website: http://www.vitapraxis.de/

Johanna Gaßner
Dorfstraße 37
82435 Bad Bayersoien
Telefon: 08845 2569926
E-Mail: praxis@johanna-gassner.de
Website: https://johanna-gassner.de/

Bianca Glasschröder
Breitensteinstr. 42a
83075 Bad Feilnbach
Telefon: 08066 / 88 38 92
E-Mail: praxis@glasschroeder.com
Website: www.wieder-fit.de

Dr. Petra Blum
Schwaighofstraße 72
83684 Tegernsee
Telefon: 08022/ 67520
E-Mail: dr.petrablum@t-online.de

Dr. med. Gesche Brannolte-Raab
Nördliche Hauptstraße 17
83700 Rottach-Egern
Telefon: 0049802276262
E-Mail: brannolte@onkologie-tegernsee.de
Website: www.onkologie-tegernsee.de

Gertraud Schmid
Münchener Straße 86
85276 Pfaffenhofen
Telefon: 08441 - 797 4535
E-Mail: mail@hp-gertraud-schmid.de
Website: http://hp-gertraud-schmid.de/

Alexandra Bühler
Mozartring 1b
85598 Baldham
E-Mail: info@heilpraxis-buehler.de
Website: www.heilpraxis-buehler.de

Dr. med. Gabriele Stolz-Sedemund
Wiesstraße 24
85737 Ismaning
Telefon: 089-96209746
E-Mail: dr.stolz-sedemund@t-online.de

Werner Kößl
Am Alten Postweg 12
86925 Fuchstal
Telefon: 0049 8243 960 158
E-Mail: koesslwe@gmx.de
Website: www.naturheilpraxis-koessl.de

Ulrike Weber
Wiedenwiesstr. 10
86935 Rott
Telefon: 0171 / 6181689
E-Mail: ukweber@yahoo.com.sg

Jürgen Nägele
Mindelheimer Str. 55c
87600 Kaufbeuren
Telefon: 0049 152 292 0545 3
E-Mail: naturheilpraxis-naegele@online.de
Website: www.naturheilpraxis-naegele.de

Dr. Andrea Stecher-Schilling
Karpfengasse 20
88400 Biberach an der Riß
Telefon: 0151 - 50476624
E-Mail: stecher-schilling@web.de
Website: www.stecher-schilling.de

Dr. med. Katharina Lindel
Hauptstraße 35
88641 Rain am Lech
Telefon: 09090-1821
E-Mail: praxis@lindelpraxis.de

Renate Herb
Kreisstrasse 8
89428 Syrgenstein
Telefon: Tel: +49- 9077 700 839
E-Mail: renate.herb@t-online.de
Website: https://renate-herb.de/

Dr. med. Ulrike Walter
Königstraße 33-37
90402 Nürnberg
Telefon: +49 911 6564767
E-Mail: ulli_walter@hotmail.de
Website: https://www.hno-walter-nuernberg.de/

Nina Dechet
Deutenbacher Str. 11
90453 Nürnberg
Telefon: 0911 23810810 oder 0151 42810011
E-Mail: info@alt-n.health
Website: www.alt-n.health

Dr. Christina Kanzler-Prägert
Hauptstr. 50
91154 Roth
Telefon: 097171 - 852833
E-Mail: kanzler-praegert@therapie-am-markt-roth.de
Website: http://praxisgemeinschaft-am-markt.de/

Marion Plank
Obertraublinger Straße 77
93055 Regensburg
Telefon: 0941-46183700
E-Mail: info@gesund-bleiben.eu
Website: https://gesund-bleiben.eu/

Johann Aumüller
Alte Poststraße 59
94036 Passau
Telefon: 0851-21246683
E-Mail: info@naturheilpraxis-aumueller.de
Website: https://www.naturheilpraxis-aumueller.de/Startseite/

Ursula Hartl
Hochstraße 18
94209 Regen
Telefon: +49 9921-905 962
E-Mail: hp.praxis.hartl@gmx.de

Christian Stöger
Preysingstraße 11a
94447 Plattling
Telefon: 09931 / 95 90 613
E-Mail: info@hpstoeger.de

Christoph Schmalz
Vorderer Mühlberg 16
96479 Weitramsdorf
Telefon: 09561-2341692
E-Mail: info@naturheilpraxis-coburg.de
Website: www.naturheilpraxis-coburg.de

Jessica Lohmann
Albstatter Straße 6
97295 Waldbrunn
Telefon: +49 9306 985 863 7
E-Mail: lohmann-jessica@t-online.de
Website: www.jessica-lohmann.de

Barbara Merkl
Friedrich-Rückert-Str. 12
97688 Bad Kissingen
Telefon: Tel: +49 176 4011 63 48
E-Mail: bgmerkl@gmail.com

Dr. med. Elena Engelhardt
Schlösserstraße 11
99084 Erfurt
Telefon: 0151 59911721
E-Mail: Info@integrative-medizin-erfurt.de
Website: https://integrative-medizin-erfurt.de/

Dr. Claudia Lazar
Landstraßer Hauptstraße 18/6
1030 Wien
Telefon: 0043 1 7105230
E-Mail: claudia.lazar@gmx.at
Website: www.tcm-wien3.at

Dr. Johanna Pfusterschmid
Lammgasse 12
1080 Wien
Telefon: 01 409 277 0
E-Mail: dr@pfusterschmid.at
Website: www.pfusterschmid.at

Dr. Elisabeth Dufek
Versorgungsheimstraße 6
1130 Wien
Telefon: +43 660 581 84 66
E-Mail: viktor.dufek@gmx.at

Dr. Teresa Thaler
Eduard-Klein-Gasse 21 A
1130 Wien
Telefon: +43 699 81421486
E-Mail: office@ordination-thaler.at
Website: www.ordination-thaler.at

Mag. Dr. Rosanna Rugli-Quarino
Linzerstrasse 382/1/5
1140 Wien
Telefon: +43-680-1339559
E-Mail: praxis@doktorrugli.at
Website: www.doktorrugli.at

Dr. Caroline Kunz
Blaasstrasse 19
1190 Wien
Telefon: +43-1-3694917
E-Mail: caroline@ckunz.at
Website: www.ckunz.at

Dr. Marina Mamayda
Muthgasse 26
1190 Wien
Telefon: +43 1 367 44 26
E-Mail: mamayda@medsyn.at
Website: https://www.medsyn.at/

Dr. Elisabeth Mikl
Am Fischa-Ufer 17
2700 Wiener Neustadt
Telefon: 0 676 506 667 6
E-Mail: elisabeth.mikl@gmx.at
Website: http://elisabethmikl.com/

Dr. Sabine Maßinger
Herrengasse 7/3
3100 St. Pölten
Telefon: Tel: +43- 664 939 44 75
E-Mail: sabine.massinger@A1.net
Website: www.massinger-med.at

Dr. Astrid Beron-Hagmann
Lichtenau 49
3522 Lichtenau in Waldviertel
Telefon: 02718/400
E-Mail: office@dr-beron.at
Website: http://www.dr-beron.at/

Dr. Helga Pirolt
Kaspar-Schrammel-Weg 8
3874 Litschau
Telefon: + 43 676 614 891 0
E-Mail: praxis@wegzurgesundheit.at
Website: www.wegzurgesundheit.at

Dr. Petra Söllinger
Ziegeleistrasse 72
4020 Linz
Telefon: +43 699 12263862
E-Mail: info@ordination-soellinger.at
Website: www.ordination-soellinger.at

Dr. Magdalena Janu
Via Sanitas 1
5082 Grödig
Telefon: +43 664 243 44 34
E-Mail: janu.magdalena@gmail.com
Website: https://vitazen.at/

Dr. Sigrun Schaller
Brucker Bundesstraße 11
5700 Zell am See
Telefon: 0 6542 72273
E-Mail: Sigrun.schaller@icloud.com
Website: http://dr-schaller.stadtausstellung.at/

Karoline Hörfarter
An der Breite 27
5724 Stuhlfelden
Telefon: Tel:+43 650 778 655 4
E-Mail: karoline.hoerfarter@sbg.at

Dr. Mag. Udo Jakobitsch
Unterdorf 15
6073 Sistrans
Telefon: 0 512 348 444
E-Mail: praxis@jakobitsch.at
Website: https://jakobitsch.at/

Dr. Ursula Bubendorfer
Am Bach 9
6334 Schwoich
Telefon: +43 5372 58151
E-Mail: dr.bubendorfer@aon.at
Website: www.dr-bubendorfer.at

Dr. Romana Slapakova
Urichstrasse 43
6500 Landeck
Telefon: Tel:+43 5442 62626
E-Mail: romana@slapakova.at
Website: www.slapakova.at

Dr. Julia Schwarz
Am Bühel 8
6830 Rankwell
Telefon: 05522 - 22840
E-Mail: praxis@drjuliaschwarz.com
Website: www.drjuliaschwarz.com

Elif Kizilboga-Akbulut
Arlbergstraße 112
6900 Bregenz
Telefon: +43 5574 76671
E-Mail: elif.k@doctor.com
Website: www.doktorelif.at

Dr. Nina Cathrin Rentsch
Theodor-Körner-Straße 54
8010 Graz
Telefon: 0670 / 50 80 600
E-Mail: nina@rentsch.at
Website: https://www.ordination-rentsch.at/

Dr. Barbara Menzel-Witrisal
Petersbergenstraße 38a
8042 Graz
Telefon: +43 (0) 316 422726
E-Mail: praxis@menzel-witrisal.at
Website: www.menzel-witrisal.at

Dr. Astrid Rothschedl
Am Köppelgraben 234
8124 Übelbach
Telefon: 03125 27 318
E-Mail: ordination@dr-rothschedl.at
Website: https://www.dr-rothschedl.at/

Dr. Winfried Koller
Steinamangerstraße 23
8243 Pinggau
Telefon: +43 3339 - 22257
E-Mail: office@dr-koller.eu
Website: www.dr-koller.eu

Dr. med. Karin Irene Heigl
August-Jaksch-Straße 64
9020 Klagenfurt
Telefon: +43 (0) 463 21 09 84
E-Mail: ordination@heigl.or.at
Website: https://www.heigl.or.at/

Kevin Nobs
Aarbergergasse 21
3011 Bern
Telefon: +41 31 317 66 75
E-Mail: praxis@skepping.ch
Website: www.naturmedizin-skepping.ch

Alexandre Schmidiger
Rathausgasse 62
3011 Bern
Telefon: +41 78 754 20 86
E-Mail: info@fingerdruck.ch
Website: https://fingerdruck.ch/

Dr. med. Wiebke Gruber
Kyburgstrasse 5a
3600 Thun
Telefon: +41 33 22 40 000
E-Mail: w.gruber@sanomed.ch
Website: www.sanomed.ch

Dr. med. Timo Hafner
Kyburgstrasse 5a
3600 Thun
Telefon: 033 224 00 02
E-Mail: sanomed@hin.ch
Website: www.sanomed.ch

Dr. med. Estella Wettstein
Sevogelstraße 30
4052 Basel
Telefon: +41 61 273 12 65
E-Mail: estella.wettstein@hin.ch
Website: www.praxis-hodel.ch

Marion Zappe
Birseckstrasse 99
4144 Arlesheim
Telefon: 0041 (0) 61 411 13 81
E-Mail: bewellfit@bluewin.ch
Website: www.bewellfit.ch

Annic Scholer
Weidweg 35B
4410 Liestal
Telefon: +41 78 617 29 99
E-Mail: info@annicscholer.com
Website: www.annicscholer.com

Angelika Bosslet
Baumstrasse 38
5012 Schönenwerd
Telefon: 078 808 56 27
E-Mail: angelika.bosslet@gmail.com
Website: https://naturheilpraxis-bosslet.webflow.io/

Dr. med. Brigitte Bollinger
Hans Albrecht-Strasse 6
7310 Bad Ragaz
Telefon: +41 81 303 38 85
E-Mail: brigitte.bollinger@resortragaz.ch
Website: www.dermis-hautklinik.ch

Sanna Wittwer Bardill
Cresta 8
7412 Scharans
Telefon: 0041 079 440 48 73
E-Mail: sannawittwer@bardill.ch
Website: https://www.sannawittwer.ch/

Cornelia Suhner
Neustadtgasse 2
8001 Zürich
Telefon: +41 79 543 93 91
E-Mail: info@cornelia-suhner.ch
Website: www.cornelia-suhner.ch

Dr. Ingrid B. Riedel
Sonnhaldenstrasse 17
8032 Zürich
Telefon: 0041432683368
E-Mail: sunclinic@hin.ch
Website: https://sonnen-praxis.ch/

Eva Dax-Grüninger
Hofwiesenstr. 114
8057 Zürich
Telefon: +41 43 300 55 98
E-Mail: eva.dax@gmail.com
Website: www.evadax-gesundheitspraxis.ch

Andrea Bührer
Ansana Gesundheitsförderung
8245 Feuerthalen
Telefon: +41 52 654 02 55
E-Mail: info@ansana.ch
Website: https://www.ansana.ch/

Miranda Bol
St. Gallerstrasse 18
8353 Elgg
Telefon: 079 483 45 95
E-Mail: naturheilpraxis.miranda.bol@register-hin.ch
Website: https://naturheilpraxis-elgg.ch/

Dr. Ursula Moro
Alte Notariatsstr. 3
8620 Wetzikon ZH
Telefon: Tel: +41 44 932 33 66
E-Mail: clinic@moro-genki.ch
Website: www.moro-genki.ch

Claudia Bischofberger
Werdstrasse 1a
9410 Heiden
Telefon: 0787415198
E-Mail: clastr@gmail.com
Website: https://ruumfuergsundheit.ch/

Dr. Corinne Heitz
Kronenstr. 745
9427 Wolfhalden
Telefon: Tel: +41 71 891 32 40
E-Mail: cheitz@serafin.ch
Website: www.serafin.ch

Denise Ladner
Plattenstraße 7
9444 Diepoldsau
Telefon: +41 79 824 9928
E-Mail: kontakt@deniseladner.ch
Website: www.deniseladner.ch

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Dorfplatz 5
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Telefon: 0041 71 791 81 00
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letzte Aktualisierung: 15.04.25

 

ME/CFS Behandlung

ME/CFS – FAQ-Liste Teil 1

ME/CFS Behandlung

Am 26.03.2025 fand der Online-Vortrag ME/CFS mit unserer Referentin Dr. Eleni Kavelara Lodge statt. Neben möglichen Ursachen und der Problematik einer Diagnosestellung ging es hier auch um die Möglichkeiten der ME/CFS-Behandlung. Wir haben uns sehr über die zahlreichen Anmeldungen gefreut und möchten nun einen Teil der häufigen Fragen aufgreifen, die uns während des Vortrags zugetragen wurden. In Teil 1 unserer FAQ-Reihe geht es vorwiegend um Hilfestellung bei der Diagnose und im Alltag sowie um ganzheitliche Behandlungsansätze.

Inhalt

Frage 1: Oft werden ME/CFS-Symptome auf die Psyche geschoben. Brauche ich psychologische Unterstützung? Muss ich einen Psychologen aufsuchen?

Es ist ein verbreitetes Missverständnis, dass ME/CFS-Patient*innen automatisch als psychisch krank abgestempelt werden. Diese Annahme ist nicht korrekt. Es gibt zahlreiche Belege dafür, dass es sich bei ME/CFS nicht um eine psychische, sondern um eine körperliche Erkrankung mit Störungen auf der Ebene des Gefäßsystems, autonomen Nervensystems, Immunsystems sowie des Energiestoffwechsels handelt. 

Obwohl ME/CFS bestimmte Symptome (u.a. Fatigue oder Schlafstörungen) mit Erkrankungen wie Depression bzw. Burnout teilt, sind diese Krankheitsbilder klar voneinander abzugrenzen, um Fehldiagnosen zu vermeiden. Im Vergleich zu Patienten mit Depression oder Burnout, die psychisch unmotiviert, aber physisch belastbar sind, sind ME/CFS-Patienten zwar motiviert, aber körperlich eingeschränkt. Dabei gilt es, insbesondere auf die Kernsymptomatik von ME/CFS – die post-exertionelle Malaise (PEM) – zu achten. Bei Patient*innen mit Depression bzw. Burnout kann Sport förderlich wirken, während sich der Zustand von ME/CFS-Patienten nach körperlicher bzw. geistiger Anstrengung verschlechtert. Ein wichtiges Konzept in diesem Sinne ist das Pacing. Pacing bezieht sich auf das Management von Aktivitäten in einer Weise, die hilft, die Symptome zu minimieren und Energie zu schonen. Es beinhaltet das Erkennen und Einhalten von persönlichen Grenzen, das langsame Ansteigen der Aktivitäten und das Vermeiden von Überanstrengung. 

Nichtsdestotrotz ist zu berücksichtigen, dass ME/CFS eine große psychische Belastung für die Patient*innen darstellen kann, was das Risiko für die Entwicklung von sekundären psychischen Erkrankungen wie der Depression erhöhen kann. 

Auch wenn die Konsultation eines Psychologen nicht zwingend erforderlich ist, kann sie helfen, die Lebenssituation besser anzunehmen, mit den Herausforderungen der Erkrankung besser umgehen zu können, das Pacing anzuleiten und den Patienten zu begleiten. Auch andere Ansätze wie die Phytotherapie oder Mikroimmuntherapie stellen eine wertvolle Ergänzung dar, um physische und psychisch-emotionale Stresssituationen besser bewältigen zu können und für mehr Resilienz zu sorgen. Jede*r Patient*in kann basierend auf seinen individuellen Bedürfnissen und Vorlieben die geeigneten Hilfestellungen auswählen.

Frage 2: Welche Laboruntersuchungen werden empfohlen und sind anerkannt, um CFS als Erkrankung anzuerkennen?

Bei Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronischem Erschöpfungssyndrom (ME/CFS) gibt es derzeit keine spezifischen Laboruntersuchungen bzw. Biomarker, die allgemein anerkannt sind, um die Erkrankung direkt zu diagnostizieren oder offiziell anzuerkennen. Die Diagnose erfolgt nach international vereinbarten klinischen Kriterien, wie z.B. den Kanadischen Konsensuskriterien, wobei vorher das Vorliegen anderer Erkrankungen ausgeschlossen werden muss. Somit basiert die Diagnose von ME/CFS in erster Linie auf der sorgfältigen Beurteilung der Symptome, ihrer Intensität, Dauer und der Auswirkungen auf das tägliche Leben. Dem für ME/CFS spezifischen Merkmal der post-exertionelle Malaise (PEM) kommt dabei eine entscheidende Bedeutung zu. 

Obwohl es keine spezifischen Tests für die Diagnose von ME/CFS gibt, können einige Untersuchungen hilfreich sein, um das klinische Bild zu untermauern. Diagnostische Tests wie die Kipptischuntersuchung oder Pulsmessungen können dabei hilfreich sein. Bei dem Post-COVID- bzw. Post-VAC-Syndrom sind in einigen Fällen auch Autoantikörper (u.a. gegen adrenerge oder muskarinische Rezeptoren) nachzuweisen, die auf immunologische Dysfunktionen hinweisen.

Die Diagnose von ME/CFS erfordert letztendlich ein umfassendes Verständnis der klinischen Präsentation und den Ausschluss anderer Erkrankungen. Dies geschieht in der Regel durch eine gründliche Anamnese und körperliche Untersuchung, ergänzt durch die Berücksichtigung der erwähnten Testergebnisse.

Frage 3: Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Infektionen und ME/CFS?

Der Zusammenhang zwischen Infektionen und Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronischem Erschöpfungssyndrom (ME/CFS) ist ein bedeutendes Forschungsgebiet, da viele Patient*innen berichten, dass ihre Symptome nach einer Infektionskrankheit begannen. 

Infektionen – insbesondere wenn sie chronisch werden – können das Immunsystem stören und die Körperfunktionen auf mehreren Ebenen beeinträchtigen, was mit Beschwerden wie Müdigkeit, Schmerzen und neurologischen Symptomen einhergehen sowie zur Auslösung von komplexen Erkrankungen wie ME/CFS beitragen kann. 

Folgende Erreger können als potenzielle Auslöser von ME/CFS in Betracht gezogen werden:

  1. Viren: In den meisten Fällen tritt ME/CFS nach viralen Infektionen auf. Das Epstein-Barr-Virus (EBV), das für die Auslösung von Pfeifferschem Drüsenfieber (Mononukleose) bekannt ist, gehört zu den am häufigsten diskutierten viralen Auslösern von ME/CFS. Das Cytomegalievirus (CMV) gehört wie das EBV zur gleichen Familie der Herpesviren und wurde ebenfalls mit ME/CFS in Verbindung gebracht. Weitere potenzielle Auslöser können u.a. das humane Herpesvirus 6 (HHV-6), Parvovirus B19, Influenzaviren, Enteroviren sowie SARS-Coronaviren sein. 
  2. Bakterien: Es gibt auch Fälle von ME/CFS, die nach bakteriellen Infektionen wie u.a. Borrelien, Bartonellen, Brucellen oder Chlamydien beschrieben wurden. 
  3. Weitere Erreger: Diverse Parasiten und Pilze wurden ebenfalls mit ME/CFS in Verbindung gebracht. 

Insgesamt lässt sich sagen, dass während keine spezifische Infektion als alleiniger Auslöser von ME/CFS identifiziert wurde, viele Patient*innen nach viralen Erkrankungen symptomatisch werden. Die Forschung untersucht weiter die Mechanismen, durch die solche Infektionen das Immunsystem und den Körper beeinträchtigen können, um hoffentlich klare Antworten zu finden. 

Immunmodulierende Behandlungen wie die Mikroimmuntherapie (mehr dazu in Teil 2 unserer FAQ-Liste) könnten hilfreich sein, das Immunsystem in der Auseinandersetzung mit diversen Erregern (insbesondere mit Herpesviren) zu unterstützen. 

Neben einer Belastung mit unterschiedlichen Erregern stehen weitere Einflüsse unter Verdacht, ME/CFS auslösen zu können.

ME/CFS Mögliche Auslöser

Frage 4: Gibt es einen Zusammenhang zwischen MCAS und ME/CFS?

Das Mastzellaktivierungssyndrom (MCAS) und ME/CFS sind zwei unterschiedliche, komplexe Erkrankungen, die zusammen auftreten können und eine Vielzahl von Symptomen und Pathomechanismen teilen.

  • MCAS und ME/CFS teilen mehrere gemeinsame Symptome, darunter Müdigkeit, kognitive Beeinträchtigungen, gastrointestinale Störungen und autonome Dysfunktion. 
  • Sowohl MCAS als auch ME/CFS gehen mit einer Dysregulation des Immunsystems einher. Bei ME/CFS können Immunstörungen vorhanden sein, während MCAS sich durch eine spezifische Fehlregulation der Mastzellen auszeichnet. Die Mastzellen können möglicherweise über die Freisetzung ihrer proinflammatorischen Mediatoren zum Krankheitsbild bei ME/CFS beitragen.
  • Beide Erkrankungen können entzündliche und neurologische Prozesse beinhalten, die potenziell miteinander in Verbindung stehen könnten.

Obwohl es in bestimmten Fällen Hinweise auf eine Überlappung der beiden Erkrankungen gibt, ist weitere Forschung notwendig, um die genauen Zusammenhänge und die gemeinsamen Mechanismen vollständig zu verstehen.

Frage 5: Was kann man bei ME/CFS tun? 

Der Umgang mit Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronischem Erschöpfungssyndrom (ME/CFS) erfordert einen ganzheitlichen Ansatz, der verschiedene Aspekte von Energiemanagement, Lebensstil und Therapie umfasst. Hier sind einige Strategien, die Betroffenen helfen können, ihre Symptome besser zu managen und die Lebensqualität zu verbessern:

  1. Pacing: Eine Methode, um die Energie über den Tag zu verteilen und Überanstrengung zu vermeiden. Hierbei passt man Aktivitäten so an und plant Pausen, sodass die Belastung für den Körper möglichst gering bleibt.
  2. Ernährung und Darmgesundheit: Eine ausgewogene Ernährung, die reich an Nährstoffen und Antioxidantien ist, kann die allgemeine Gesundheit fördern. Die Pflege der Darmgesundheit durch Probiotika oder eine darmfreundliche Ernährung kann ebenfalls von Nutzen sein.
  3. Supplementierung: Die Gabe u.a. von Antioxidantien, Multivitaminen und Mineralien, je nach individuellem Bedarf und nach ärztlicher Beratung, könnte die Symptomatik von ME/CFS verbessern.
  4. Immunregulation: Durch spezifische Ansätze kann einer unter- bzw. überaktiven Immunantwort entgegengewirkt und das immunologische Gleichgewicht wiederhergestellt werden, um Beschwerden wie (Fatigue, Schmerzen, Infektanfälligkeit) zu lindern. Die Mikroimmuntherapie als ein schonender, immunmodulierender Ansatz kann dabei hilfreich sein. 
  5. Sanfte Bewegung: Aktivität im Rahmen der individuellen Belastungsgrenzen kann dazu beitragen, die Muskulatur zu stärken und die Durchblutung zu fördern. Aktivitäten wie Yoga oder kurze Spaziergänge sind oft geeignet, solange sie an das jeweilige Energielevel angepasst sind, um post-exertionelle Malaise (PEM) zu vermeiden.
  6. Atemübungen: Diese können helfen, das autonome Nervensystem zu beruhigen, Stress abzubauen und die Sauerstoffaufnahme zu verbessern. Regelmäßige Atemübungen fördern Entspannung und können dabei helfen, Erschöpfungszustände zu lindern.
  7. Kognitiver und emotionaler Ausgleich: Aktivitäten, die Freude bereiten und entspannen, wie Gartenarbeit oder Zeit in der Natur, können helfen, den emotionalen Stress zu reduzieren und das Wohlbefinden zu steigern. Phytotherapie oder Mikroimmuntherapie können ebenfalls die Resilienz des Organismus unterstützen. 
  8. Austausch mit anderen Betroffenen: Der Kontakt zu Selbsthilfegruppen oder Online-Communities kann wertvolle Unterstützung bieten, da der Austausch von Erfahrungen und Informationen oft als entlastend empfunden wird. Hier findest Du eine Übersicht: https://medotcfs.wpcomstaging.com/uebersicht-selbsthilfegruppen/

Jede*r Patient*in ist individuell, und daher ist es wichtig, einen personalisierten Ansatz zu wählen und diesen in Absprache mit dem behandelnden Arzt umzusetzen. Das Ziel sollte sein, schrittweise Verbesserungen zu erzielen, ohne eine Überlastung zu riskieren.

Frage 6: Gibt es eine Chance, wieder gesund zu werden?

Die Frage nach der Genesung von ME/CFS kann viele Facetten haben und lässt sich nicht einfach beantworten. Lasst uns das Thema ein wenig philosophischer betrachten.

Gesundheit ist kein statischer Zustand, sondern muss von jedem Menschen in jedem Moment neu hergestellt werden. Was bedeutet es wirklich, „gesund“ zu sein? Gibt es eine absolute Gesundheit, oder ist es vielmehr der Zustand einer optimalen Balance, einer Homöostase, den wir anstreben? Es geht vielmehr darum, den Organismus von Störfaktoren (u.a. chronisch-persistierenden Infektionen, toxischen Belastungen, chronischem Stress) so weit wie möglich zu entlasten und gleichzeitig die eigene Regulationsfähigkeit zu fördern, damit unser Organismus auch in herausfordernden Zeiten seine interne Balance aufrechterhalten bzw. wiederherstellen kann (sogenannte Resilienz). 

Eines der wichtigsten Ziele dabei ist es, das Immunsystem sowie seine Interaktion mit anderen Systemen in ein optimales Gleichgewicht zu bringen. Durch ein multimodales, individuell abgestimmtes Therapiekonzept, einer engen Zusammenarbeit zwischen dem Arzt/Therapeuten und den Betroffenen sowie viel Akzeptanz und Fürsorge können in kleinen, aber fortlaufenden Schritten die Symptome gelindert, die Lebensqualität verbessert sowie der Weg zurück in die Gesundheit, verstanden als ein Zustand einer dynamischen Balance, geebnet werden. Nicht das Tempo zählt, sondern die Richtung, wobei jeder Schritt zählt.

Frage 7: Was hält die Zukunft für Betroffene & Angehörige bereit?

Die Forschung rund um Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Erschöpfungssyndrom (ME/CFS) hat in den letzten Jahren zunehmend das Immunsystem als möglichen Schlüssel zur Behandlung in den Fokus gerückt. Es werden immer mehr Studien durchgeführt, die darauf abzielen, die Rolle des Immunsystems bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von ME/CFS besser zu verstehen.

Ein wachsender Bereich der Forschung beschäftigt sich mit der Immunbalance, die als entscheidender Faktor bei ME/CFS betrachtet wird. Hierbei wird untersucht, wie verschiedene Immunzellen und -marker bei Betroffenen im Vergleich zu gesunden Kontrollpersonen abweichen und wie diese Unterschiede zur Krankheit beitragen könnten. Einige Studien legen nahe, dass es bei ME/CFS-Patient*innen zu einer Fehlregulation des Immunsystems – im Sinne einer Über- oder Unterreaktion – kommt.

Zu den aktuellen Forschungsschwerpunkten gehören:

  1. Zytokin-Profile: Viele Studien untersuchen die Rolle von Zytokinen, d.h. Immunbotenstoffen, die die Vermehrung und Aktivität von Immunzellen regulieren. Veränderungen in den Zytokin-Spiegeln könnten Anhaltspunkte dafür liefern, wie das Immunsystem bei ME/CFS aus dem Gleichgewicht geraten ist.
  2. Autoimmunprozesse: Einige Forschungen richten sich darauf, herauszufinden, ob autoimmune Mechanismen eine Rolle spielen, bei denen der Körper fälschlicherweise eigene Körperteile angreift.

Durch die kontinuierliche Erforschung der Immunparameter und der biologischen Mechanismen, die die Krankheit antreiben, hoffen Wissenschaftler, in Zukunft effektivere Therapien zu entwickeln, die das Immunsystem stabilisieren und die Lebensqualität der Betroffenen verbessern.

Die Mikroimmuntherapie (mehr dazu in Teil 2 unserer FAQ-Liste) und ähnliche Ansätze betrachten das Immunsystem als zentralen Dreh- und Angelpunkt der Behandlung von ME/CFS und anderen Erkrankungen. 

Frage 8: Wo finde ich einen Mikroimmuntherapeuten, der Erfahrung mit der Behandlung von ME/CFS hat?

Du hast die Möglichkeit, hier direkt nach Ländern zu selektieren und eine Liste aller Mikroimmuntherapeuten mit Spezialgebiet ME/CFS oder auch EBV aufzurufen.

ME/CFS:




Dr. Joyce El Hokayem


Telefon: 0151 75975749
E-Mail: mnt-praxis@protonmail.com
Website: www.therapeut-naturheilpraxis.de

Renate Christoph
Beerenhut 14
01169 Dresden
Telefon: 0351 – 4277 2920
E-Mail: mail@medizin-christoph.de
Website: https://medizin-christoph.de/

Carmen Jagiella-Meinel
Liebigstraße 23
01187 Dresden
Telefon: 0351 479 66 82
E-Mail: info@naturheilcenter-jagiella.de
Website: www.naturheilcenter-jagiella.de

Katrin Rätzke
Schipkauer Str. 10
01987 Schwarzheide
Telefon: 0160/2309552
E-Mail: hp-raetzke@web.de

Nicole Blechschmidt 
Ferdinand-Freiligrath-Str. 21 
04158 Leipzig
Telefon: 015231933562
E-Mail: info@naturheilpraxis-blechschmidt.de 
Website: www.naturheilpraxis-blechschmidt.de 

Antje Krista
Riesaer Straße 26
04328 Leipzig
Telefon: +49 173 - 7175444
E-Mail: info@antje-krista.de
Website: www.antje-krista.de

M.Sc./HP Bärbel Donath
Witrowsiedlung 11
04838 Eilenburg
Telefon: 0172 3720555
E-Mail: baerbel-donath@web.de
Website: www.haus-der-gesundheit-donath.de

Vivien Witte
Breite Straße 43
06484 Quedlinburg
Telefon: 0171-6288886
E-Mail: info@heilpraxis-manaloa.de
Website: https://heilpraxis-manaloa.de/

Solveig Bodack
Altmarkt 8
09405 Zschopau
Telefon: 03725 81956
E-Mail: info@naturheilpraxis-zschopau.de
Website: https://www.naturheilpraxis-zschopau.de/

Claudia Jung
Gormannstraße 18 A
10119 Berlin
Telefon: 030-39 20 36 82
E-Mail: info@heilpraxis-jung.de
Website: https://heilpraxis-jung.de/

Udo Berg
Alte Jakobstr. 93
10179 Berlin
Telefon: Tel: +49- 30 98 37 89 18
E-Mail: praxis@eumunys.com
Website: www.eumunys.com

Dr. Claudia Pechardscheck
Dorotheastraße 4
10318 Berlin
Telefon: 030 23 54 35 95
E-Mail: info@medicina.berlin
Website: https://www.medicina.berlin

Sophia Broggi
Buchholzerstraße 1
10437 Berlin
Telefon: 0152 09620977
E-Mail: info@naturheilpraxis-zfg.de
Website: https://naturheilpraxis-zfg.de/

Ute Röber
Kantstraße 152
10623 Berlin
Telefon: 030 815 59 07
E-Mail: praxis@uteroeber.de
Website: www.uteroeber.de

Eciel Hölzler
Bismarckstraße 68
10627 Berlin
Telefon: 030 364 32 967
E-Mail: mail@heilpraktiker-gaudin.de
Website: www.heilpraktiker-gaudin.de

Dr. Elke Guthmann
Muthesiusstr. 8
12163 Berlin
Telefon: 030 - 7914327
Website: www.praxis-guthmann.de

Sophia Kotulla
Suarezstraße 27
14057 Berlin
Telefon: +49 - 30 - 30 12 87 00
E-Mail: info@burnout-praxis.com
Website: www.burnout-praxis.com

Dr. Ewa Bartusch
Ahrenshooper Zeile 9
14129 Berlin
Telefon: Tel: +49 30 801 72 88
E-Mail: e.bartusch@snafu.de
Website: www.arztpraxis-bartusch.de

Reina Kamprath
Gutenbergstraße 107
14467 Potsdam
Telefon: 0049 0331 7042 7117
E-Mail: info@reina-kamprath.de
Website: www.reina-kamprath.de

Kerstin Lauckner
Lupinenweg 3
18437 Stralsund
Telefon: 03831 - 444869
E-Mail: info@naturheilpraxis-kl.de
Website: https://carestineo.de/

Nicole Hammer-Stöckmann
Eilbecker Weg 199
22089 Hamburg
Telefon: 040/88239280
E-Mail: praxis@komplementaermedizin.hamburg
Website: www.komplementaermedizin.hamburg

Karen-Ina Rinn
Alsterdorferstr. 9
22299 Hamburg
Telefon: 040 - 46 77 52 71
E-Mail: praxis@kareninarinn.de
Website: www.kareninarinn.de

Dorothee Gutschmidt
Kurgartenstraße 46
23570 Lübeck (Travemünde)
Telefon: 04502 7889810
E-Mail: homoeopathiepraxis.gutschmidt@gmail.com
Website: www.naturheilpraxis-kurgarten-luebeck.de

Ina Asmus-Brütt
Alter Markt 10
25335 Elmshorn
Telefon: Tel: +49 4121 22 090
E-Mail: hp@ina-asmus.de
Website: www.ina-asmus.de

Sonja von Glahn
Achterdamm 17
28879 Grasberg
Telefon: 04208-2610
E-Mail: svglahn.bowtech@web.de
Website: www.naturheilpraxisgrasberg.de

Sigrid Langanki
Vahrenwalderstr. 106
30165 Hannover
Telefon: Tel: +49- 511 39 25 85
E-Mail: naturheilpraxis.langanki@htp-tel.de
Website: www.naturheilpraxis-langanki.de

Dr. Aleksandra Heitland
Im Heidkampe 120
30659 Hannover
Telefon: 0511 649 70 96
E-Mail: info@heilpraktiker-heitland.de
Website: www.heilpraktiker-heitland.de

Aniela Petrak
Burgwedeler Str. 5
30900 Wedemark-Bissendorf
Telefon: 05130-906 92 62
E-Mail: aniela.petrak@gmx.de
Website: www.heilpraktikerin-petrak.de

Christine Kemmerer
Blessenstätte 14
33330 Gütersloh
E-Mail: info@christinekemmerer.de
Website: http://christinekemmerer.de/

Ulrike Dohse
Schatenstr. 30
33604 Bielefeld
Telefon: Tel: +49- 521 17 10 19
E-Mail: nhpdohse@aol.com
Website: www.naturheilpraxis.dohse.de

Gabi Labitzke
Rosenweg 2
35713 Eschenburg
Telefon: 02774 - 917051
E-Mail: kontakt@naturheilpraxis-labitzke.de
Website: www.naturheilpraxis-labitzke.de

Karl Lingenfelder
Universitätsplatz 7
36037 Fulda
Telefon: 0661 - 25009790
E-Mail: info@praxis-lingenfelder.de
Website: www.praxis-lingenfelder.de

Dr. Katharina Laudemann
Friemer Straße 10
37284 Waldkappel
Telefon: +49 565692192
E-Mail: dr.katharina.laudemann@landarztpraxis-waldkappel.de
Website: www.landarztpraxis-waldkappel.de

Dr. Ina Chammah
Wilhelmitorwall 3
38118 Braunschweig
Telefon: Tel: +49 531 473 96 74
E-Mail: praxis@chammah.de
Website: https://info92339.wixsite.com/praxis

Babett Meyer
Westerstr. 23
38442 Wolfsburg
Telefon: +49 5362 66 68 41
E-Mail: meyerbabett@gmail.com
Website: www.babettmeyer.de

Ute Wesseling
An Sankt Swidbert, 37
40489 Düsseldorf
E-Mail: info@4-nature.de
Website: www.4-nature.de

Dr. med. Renate Dietz
Zur Bredharter Heide 22
40723 Hilden
Telefon: 02103 / 96 74 19
E-Mail: dr.renate.dietz@arcor.de
Website: https://www.homoeopathie-dr-dietz.de/

Birgit Sonnhüter
Scharrenberger Str. 25
42699 Solingen
Telefon: 0049 212 72581048
E-Mail: info@naturheilpraxis-sonnhueter.de
Website: www.naturheilpraxis-sonnhueter.de

Beate Heinrich
Neuer Markt 22-24
42781 Haan
Telefon: 02129 3746789
E-Mail: praxis-beate.heinrich@t-online.de
Website: https://beate-heinrich.de/

Dr. med. Miriam Gizbili
Saarlandstraße 76-80
44139 Dortmund
Telefon: +49 231-9123910
E-Mail: info@praxis-saarlandstrasse.de
Website: https://www.praxis-saarlandstrasse.de/start

Dr. med. Jutta Düring-Zibler
Wittbräucker Straße 584
44267 Dortmund
Telefon: +49 231 223 831 35
E-Mail: praxis@gyn-duering.de
Website: www.gyn-duering.de

Andrea Peyrick
Nottulner Landweg 92
48161 Münster
Telefon: 0151 52312696
E-Mail: andrea@peyrick.com
Website: https://peyrick.com/

Heike Beckenhusen
Weseler Straße 15
48249 Dülmen
Telefon: 02590 2119000
E-Mail: HP-Heikebeckenhusen@web.de
Website: https://www.nhp-heikebeckenhusen.de/

Elke Herbst
Schüppenstr. 19
48653 Coesfeld
Telefon: 0176 / 31010303
E-Mail: elkeherbst@mail.de
Website: www.heilpraktikerin-coesfeld.de

Bernadette von Westphalen
Domstr. 77
50668 Köln
Telefon: Tel: +49 221 13972610
Website: www.heilpraktiker-westphalen-koeln.de

Dr. med. Andrea Löhe
Siebenmorgen 38a
51427 Bergisch Gladbach
Telefon: +49 (2204) 300284
E-Mail: info@fachaerztin-naturheilkunde.de
Website: www.fachaerztin-naturheilkunde.de

Astrid Meyser
Gesundheitszentrum in Kessenich
53129 Bonn
Telefon: 0228 61 44 84
E-Mail: a.meyser@web.de
Website: https://www.heilpraktikerin-meyser-bonn.de/

Hella Hergel
Kerpstr. 2-4
53844 Troisdorf
Telefon: Tel: +49 2241 82 559
E-Mail: praxis@hergel.de
Website: https://praxishergel.de/

Korinna Kissel
Medical Excellence Center Helix II
55128 Mainz
Telefon: 06131 - 4944455
E-Mail: praxis@heilpraktikerin-kissel.de
Website: www.heilpraktikerin-kissel.de

Petra Weiland
Brückenstr. 36
56112 Lahnstein
Telefon: 02621-1891959
E-Mail: petra.weiland@t-online.de
Website: www.naturheilpraxis-lahnstein.de

Anette Spriestersbach
Waldstraße 5
56132 Miellen
Telefon: 02603/ 500191
E-Mail: info@naturheilpraxisspriestersbach.de
Website: http://naturheilpraxisspriestersbach.de/

Margrit-Ruth Koller
Hauptstrasse 17
56283 Ney
Telefon: 0151 46523691
E-Mail: fm.koller@gmx.de
Website: https://gesundistschoen.de/

Verena Bastian
Bembergstraße 25
58675 Hemer
Telefon: 02372 - 9697 138
E-Mail: bastian@movare-heilpraxis.de
Website: www.movare-heilpraxis.de

Michaele Loddenkemper
Marktstraße 26
59555 Lippstadt
Telefon: 0163-7191888
E-Mail: info@heilpraxis-vitae.de
Website: www.heilpraxis-vitae.de

Francois Menard
Auf der Körnerwiese 8
60322 Frankfurt
Telefon: Tel: 069-61 99 52 85
E-Mail: franmenard@aol.com
Website: https://www.heilpraxis-menard.de/

Cynthia Wolf
Freihofplatz 2
63500 Seligenstadt
Telefon: 01627734912
E-Mail: cynthia.ellen@web.de
Website: https://praxis-regulationsmedizin.com

Cornelia Ullsperger
Schulstr. 6
64342 Seeheim-Jugenheim
Telefon: 06257-81346
E-Mail: cornelia@ullsperger.com
Website: https://www.arzt-naturheilkunde-darmstadt.de/

Karin Ziegler
Am Kalkofer Weg 60
66424 Homburg
Telefon: +49 176 22634139
E-Mail: ziegler.homburg@gmx.de
Website: https://www.naturheilpraxis-ziegler.de/

Dr. Michaela Keil
Heinertstr. 11
66693 Mettlach
Telefon: 06864446
E-Mail: info@praxiskeil.de
Website: https://praxiskeil.de/

Stephanie Grimm
Talstr. 35
66987 Thaleischweiler-Fröschen
Telefon: Tel: + 49- 6334 984 65 61
E-Mail: hp@stephanie-grimm.com
Website: www.stephanie-grimm.com

Heike Schnieber-Bode
Industriestr. 11
67063 Ludwigshafen
Telefon: Tel: +49 621 5866 331
E-Mail: info@schnieber-bode.de
Website: www.schnieber-bode.de

Nadja Korn
Friedrich-Ebert-Anlage 23a
69117 Heidelberg
Telefon: 06221 / 6513350
E-Mail: kontakt@heilpraktikerin-nadja-korn.de
Website: www.heilpraktikerin-nadja-korn.de

Dipl. Stipe Males
Seidenstrasse 20
70174 Stuttgart
Telefon: Tel: +49- 711 22 93 99 28
E-Mail: malesstipe@gmail.com

Ingrun Schmidt
Breitlingstraße 35
70184 Stuttgart
E-Mail: info@ingrunschmidt.de
Website: www.ingrunschmidt.de

Martina Braun
Feuerbacher Heide 46
70192 Stuttgart
Telefon: 0170 5557474
E-Mail: hp.martinabraun@t-online.de
Website: https://www.praxis-martinabraun.de/

Gesine Bleicher
Beethovenstraße 54
70195 Stuttgart-Botnang
Telefon: +49 711 48 98 34 44
E-Mail: gesine.bleicher@aurum-balance.de
Website: www.aurum-balance.de

Petra Fuchs
Bergstraße 30/3
72661 Grafenberg
Telefon: +49 712 336 357
E-Mail: info@fuchs-heilpraktikerin.de
Website: www.fuchs-heilpraktikerin.de

Natalie Keck-Fellner
Mülbergerstr. 31
73728 Esslingen
Telefon: 0711 54076-64
E-Mail: praxis@keck-fellner.de
Website: www.esslingen-heilpraktiker.de

Dr. Phoebe Washington-Dorando
Kaiserallee Str. 36
76185 Karlsruhe
Telefon: +49 (721) 627 677-0
E-Mail: washington@zim-ka.com
Website: www.zim-ka.com

Dr. Saskia von Sanden
Waldschloßstraße 1
76530 Baden-Baden
Telefon: 07221 - 9 968 969
E-Mail: praxis@saskiavonsanden.com
Website: www.saskiavonsanden.com

Rainer Erb
Dr. Oskar-Kohler-Str. 4
77948 Friesenheim
Telefon: 07821 503 57 86
E-Mail: heilpraxis-erb@online.de
Website: https://heilpraxis-erb.de/

Verena Preisler
Ekkehardstr. 18
78224 Singen
Telefon: Tel: +49 7731 66 313
E-Mail: hno.praxis@dr-preisler.de
Website: www.dr-preisler.de

Karin Heller
Weiherstrasse 9
78315 Radolfzell am Bodensee
Telefon: +49 7738 938 93 33
E-Mail: info@hp-bodensee.de
Website: https://www.hp-bodensee.de/

Tamara Zormeier
Hussenstraße 34
78462 Konstanz
Telefon: +49 7531 91 876 40
E-Mail: info@arztpraxis-zormeier.de
Website: www.arztpraxis-zormeier.de

Dr. med. Nicola Pieper
Eichhornstraße 7
78464 Konstanz
Telefon: +49 7531-61133
E-Mail: kontakt@praxisdrpieper.de
Website: www.praxisdrpieper.de

Robert Oesterle
Lange Straße 36
79183 Waldkirch
Telefon: +49 7681 4934633
E-Mail: info@praxis-oesterle.de
Website: https://www.praxis-oesterle.de/

Marion Paar
Gewerbestraße 8A
79219 Staufen
Telefon: 07633 - 9459039
E-Mail: mail@naturheilpraxis-paar.de
Website: www.naturheilpraxis-paar.de/

Sonja Speck
Freiburger Str. 307
79539 Lörrach
Telefon: +49 18523 185 02 73
E-Mail: kontakt@naturheilpraxis-sonjaspeck.com
Website: www.naturheilpraxis-sonjaspeck.com

Sibylle Indlekofer
Feldbergstr. 9-11
79761 Waldshut-Tiengen
Telefon: 0049 7741 9659975
E-Mail: info@naturheilpraxis-indlekofer.com
Website: https://www.naturheilpraxis-indlekofer.com/

Karin Muff
Haupstrasse 8
79790 Küssaberg-Kadelburg
Telefon: 0173 728 20 57
E-Mail: kontakt@naturheilpraxis-karin-muff.de
Website: www.naturheilpraxis-karin-muff.de

Jutta Frenkel
Alpenblick 1
79837 Ibach
Telefon: Tel: +49 8326 38 56 979
E-Mail: info@dr-med-juttafrenkel.de
Website: www.dr-med-juttafrenkel.de

Dr. Eleni Kavelara-Lodge
Theresienstr. 27
80333 München
Telefon: Tel: +49 89 288 098 33
E-Mail: info@dr-kavelara-lodge.de
Website: www.dr-kavelara-lodge.de

Gerda Urban
Lindwurmstr. 12
80337 München
Telefon: Tel: +49- 89 5170 37 84
E-Mail: urban@lindwurmpraxis-12.de
Website: www.lindwurmpraxis-12.de

Christine Zelgert
Tangastr. 10
81827 München
Telefon: Tel: +49 89 45 41 90 90
E-Mail: mail@praxis-zelgert.de
Website: http://www.naturheilkunde-zelgert.com/

Sandra Gaiser
Schloßstraße 82A
82140 Olching
Telefon: +49 1525 338 095 3
E-Mail: info@naturheilpraxisolching.de
Website: www.naturheilpraxisolching.de

Uwe Holzberger
Schöngeisinger Str. 38-40
82256 Fürstenfeldbruck
Telefon: 08141/25798
E-Mail: praxis@naturheilpraxis-holzberger.de

Johanna Gaßner
Dorfstraße 37
82435 Bad Bayersoien
Telefon: 08845 2569926
E-Mail: praxis@johanna-gassner.de
Website: https://johanna-gassner.de/

Bianca Glasschröder
Breitensteinstr. 42a
83075 Bad Feilnbach
Telefon: 08066 / 88 38 92
E-Mail: praxis@glasschroeder.com
Website: www.wieder-fit.de

Werner Kößl
Am Alten Postweg 12
86925 Fuchstal
Telefon: 0049 8243 960 158
E-Mail: koesslwe@gmx.de
Website: www.naturheilpraxis-koessl.de

Ulrike Weber
Wiedenwiesstr. 10
86935 Rott
Telefon: 0171 / 6181689
E-Mail: ukweber@yahoo.com.sg

Jürgen Nägele
Mindelheimer Str. 55c
87600 Kaufbeuren
Telefon: 0049 152 292 0545 3
E-Mail: naturheilpraxis-naegele@online.de
Website: www.naturheilpraxis-naegele.de

Dr. Andrea Stecher-Schilling
Karpfengasse 20
88400 Biberach an der Riß
Telefon: 0151 - 50476624
E-Mail: stecher-schilling@web.de
Website: www.stecher-schilling.de

Dr. med. Katharina Lindel
Hauptstraße 35
88641 Rain am Lech
Telefon: 09090-1821
E-Mail: praxis@lindelpraxis.de

Simone Specht
Holistische Gemeinschaftspraxis Feuerspecht
89129 Langenau
Telefon: 0152 02082220
E-Mail: flitzgescheit@web.de
Website: https://www.feuerspecht.de/

Renate Herb
Kreisstrasse 8
89428 Syrgenstein
Telefon: Tel: +49- 9077 700 839
E-Mail: renate.herb@t-online.de
Website: https://renate-herb.de/

Dr. med. Ulrike Walter
Königstraße 33-37
90402 Nürnberg
Telefon: +49 911 6564767
E-Mail: ulli_walter@hotmail.de
Website: https://www.hno-walter-nuernberg.de/

Dr. Christina Kanzler-Prägert
Hauptstr. 50
91154 Roth
Telefon: 097171 - 852833
E-Mail: kanzler-praegert@therapie-am-markt-roth.de
Website: http://praxisgemeinschaft-am-markt.de/

Marion Plank
Obertraublinger Straße 77
93055 Regensburg
Telefon: 0941-46183700
E-Mail: info@gesund-bleiben.eu
Website: https://gesund-bleiben.eu/

Ursula Hartl
Hochstraße 18
94209 Regen
Telefon: +49 9921-905 962
E-Mail: hp.praxis.hartl@gmx.de

Christian Stöger
Preysingstraße 11a
94447 Plattling
Telefon: 09931 / 95 90 613
E-Mail: info@hpstoeger.de

Dr. med. Elena Engelhardt
Schlösserstraße 11
99084 Erfurt
Telefon: 0151 59911721
E-Mail: Info@integrative-medizin-erfurt.de
Website: https://integrative-medizin-erfurt.de/

Dr. Claudia Lazar
Landstraßer Hauptstraße 18/6
1030 Wien
Telefon: 0043 1 7105230
E-Mail: claudia.lazar@gmx.at
Website: www.tcm-wien3.at

Dr. Dorota Steffanson
Spitalgasse 1A
1090 Wien
Telefon: 01 406 349 9
Website: http://www.haut1a.at/

Dr. Caroline Kunz
Blaasstrasse 19
1190 Wien
Telefon: +43-1-3694917
E-Mail: caroline@ckunz.at
Website: www.ckunz.at

Dr. Sabine Maßinger
Herrengasse 7/3
3100 St. Pölten
Telefon: Tel: +43- 664 939 44 75
E-Mail: sabine.massinger@A1.net
Website: www.massinger-med.at

Dr. Petra Söllinger
Ziegeleistrasse 72
4020 Linz
Telefon: +43 699 12263862
E-Mail: info@ordination-soellinger.at
Website: www.ordination-soellinger.at

Petra Heise
Roithnerstraße 23
4943 Geinberg
Telefon: 06764066960
E-Mail: praxis@drheise.at
Website: www.drheise.at

Karoline Hörfarter
An der Breite 27
5724 Stuhlfelden
Telefon: Tel:+43 650 778 655 4
E-Mail: karoline.hoerfarter@sbg.at

Dr. Mag. Udo Jakobitsch
Unterdorf 15
6073 Sistrans
Telefon: 0 512 348 444
E-Mail: praxis@jakobitsch.at
Website: https://jakobitsch.at/

Dr. Ursula Bubendorfer
Am Bach 9
6334 Schwoich
Telefon: +43 5372 58151
E-Mail: dr.bubendorfer@aon.at
Website: www.dr-bubendorfer.at

Dr. Julia Schwarz
Am Bühel 8
6830 Rankwell
Telefon: 05522 - 22840
E-Mail: praxis@drjuliaschwarz.com
Website: www.drjuliaschwarz.com

Dr. Barbara Menzel-Witrisal
Petersbergenstraße 38a
8042 Graz
Telefon: +43 (0) 316 422726
E-Mail: praxis@menzel-witrisal.at
Website: www.menzel-witrisal.at

Dr. Astrid Rothschedl
Am Köppelgraben 234
8124 Übelbach
Telefon: 03125 27 318
E-Mail: ordination@dr-rothschedl.at
Website: https://www.dr-rothschedl.at/

Dr. Winfried Koller
Steinamangerstraße 23
8243 Pinggau
Telefon: +43 3339 - 22257
E-Mail: office@dr-koller.eu
Website: www.dr-koller.eu

Kevin Nobs
Aarbergergasse 21
3011 Bern
Telefon: +41 31 317 66 75
E-Mail: praxis@skepping.ch
Website: www.naturmedizin-skepping.ch

Alexandre Schmidiger
Rathausgasse 62
3011 Bern
Telefon: +41 78 754 20 86
E-Mail: info@fingerdruck.ch
Website: https://fingerdruck.ch/

Dr. Phil.-Nat. Alexandra Nievergelt
Aarbergergasse 30
3011 Bern
Telefon: 031 589 68 88
E-Mail: info@praxisdruckpunkt.ch
Website: https://www.praxisdruckpunkt.ch/

Dr. med. Timo Hafner
Kyburgstrasse 5a
3600 Thun
Telefon: 033 224 00 02
E-Mail: sanomed@hin.ch
Website: www.sanomed.ch

Dr. med. Wiebke Gruber
Kyburgstrasse 5a
3600 Thun
Telefon: +41 33 22 40 000
E-Mail: w.gruber@sanomed.ch
Website: www.sanomed.ch

Dr. med. Estella Wettstein
Sevogelstraße 30
4052 Basel
Telefon: +41 61 273 12 65
E-Mail: estella.wettstein@hin.ch
Website: www.praxis-hodel.ch

Marion Zappe
Birseckstrasse 99
4144 Arlesheim
Telefon: 0041 (0) 61 411 13 81
E-Mail: bewellfit@bluewin.ch
Website: www.bewellfit.ch

Annic Scholer
Weidweg 35B
4410 Liestal
Telefon: +41 78 617 29 99
E-Mail: info@annicscholer.com
Website: www.annicscholer.com

Sanna Wittwer Bardill
Cresta 8
7412 Scharans
Telefon: 0041 079 440 48 73
E-Mail: sannawittwer@bardill.ch
Website: https://www.sannawittwer.ch/

Cornelia Suhner
Neustadtgasse 2
8001 Zürich
Telefon: +41 79 543 93 91
E-Mail: info@cornelia-suhner.ch
Website: www.cornelia-suhner.ch

Dr. Ingrid B. Riedel
Sonnhaldenstrasse 17
8032 Zürich
Telefon: 0041432683368
E-Mail: sunclinic@hin.ch
Website: https://sonnen-praxis.ch/

Eva Dax-Grüninger
Hofwiesenstr. 114
8057 Zürich
Telefon: +41 43 300 55 98
E-Mail: eva.dax@gmail.com
Website: www.evadax-gesundheitspraxis.ch

Miranda Bol
St. Gallerstrasse 18
8353 Elgg
Telefon: 079 483 45 95
E-Mail: naturheilpraxis.miranda.bol@register-hin.ch
Website: https://naturheilpraxis-elgg.ch/

Dr. Ursula Moro
Alte Notariatsstr. 3
8620 Wetzikon ZH
Telefon: Tel: +41 44 932 33 66
E-Mail: clinic@moro-genki.ch
Website: www.moro-genki.ch

Claudia Bischofberger
Werdstrasse 1a
9410 Heiden
Telefon: 0787415198
E-Mail: clastr@gmail.com
Website: https://ruumfuergsundheit.ch/

Dr. Corinne Heitz
Kronenstr. 745
9427 Wolfhalden
Telefon: Tel: +41 71 891 32 40
E-Mail: cheitz@serafin.ch
Website: www.serafin.ch

Dr. Heike Herzog
Dorfplatz 5
CH-9056 Gais
Telefon: 0041 71 791 81 00
Website: www.alpstein-clinic.com

EBV:




Dr. Joyce El Hokayem


Telefon: 0151 75975749
E-Mail: mnt-praxis@protonmail.com
Website: www.therapeut-naturheilpraxis.de

Arite Winkler
Braunsdorfer Str. 13
01159 Dresden-Löbtau
Telefon: 0351 42437134
E-Mail: Arite.Winkler@online.de
Website: https://www.homoeopathie-winkler.de/

Renate Christoph
Beerenhut 14
01169 Dresden
Telefon: 0351 – 4277 2920
E-Mail: mail@medizin-christoph.de
Website: https://medizin-christoph.de/

Carmen Jagiella-Meinel
Liebigstraße 23
01187 Dresden
Telefon: 0351 479 66 82
E-Mail: info@naturheilcenter-jagiella.de
Website: www.naturheilcenter-jagiella.de

Daniela Schäfer
Mühlenstr. 1
01705 Freital
Telefon: 0175 477 2667
E-Mail: info@heilpraktikerin-daniela-schaefer.de
Website: https://www.heilpraktikerin-daniela-schaefer.de/

Katrin Rätzke
Schipkauer Str. 10
01987 Schwarzheide
Telefon: 0160/2309552
E-Mail: hp-raetzke@web.de

Nicole Blechschmidt 
Ferdinand-Freiligrath-Str. 21 
04158 Leipzig
Telefon: 015231933562
E-Mail: info@naturheilpraxis-blechschmidt.de 
Website: www.naturheilpraxis-blechschmidt.de 

Antje Krista
Riesaer Straße 26
04328 Leipzig
Telefon: +49 173 - 7175444
E-Mail: info@antje-krista.de
Website: www.antje-krista.de

M.Sc./HP Bärbel Donath
Witrowsiedlung 11
04838 Eilenburg
Telefon: 0172 3720555
E-Mail: baerbel-donath@web.de
Website: www.haus-der-gesundheit-donath.de

Vivien Witte
Breite Straße 43
06484 Quedlinburg
Telefon: 0171-6288886
E-Mail: info@heilpraxis-manaloa.de
Website: https://heilpraxis-manaloa.de/

Solveig Bodack
Altmarkt 8
09405 Zschopau
Telefon: 03725 81956
E-Mail: info@naturheilpraxis-zschopau.de
Website: https://www.naturheilpraxis-zschopau.de/

Claudia Jung
Gormannstraße 18 A
10119 Berlin
Telefon: 030-39 20 36 82
E-Mail: info@heilpraxis-jung.de
Website: https://heilpraxis-jung.de/

Udo Berg
Alte Jakobstr. 93
10179 Berlin
Telefon: Tel: +49- 30 98 37 89 18
E-Mail: praxis@eumunys.com
Website: www.eumunys.com

Dr. Claudia Pechardscheck
Dorotheastraße 4
10318 Berlin
Telefon: 030 23 54 35 95
E-Mail: info@medicina.berlin
Website: https://www.medicina.berlin

Sophia Broggi
Buchholzerstraße 1
10437 Berlin
Telefon: 0152 09620977
E-Mail: info@naturheilpraxis-zfg.de
Website: https://naturheilpraxis-zfg.de/

Daniela Dumann
Nithackstraße 24
10585 Berlin
E-Mail: praxis@danieladumann.de
Website: https://www.danieladumann.de/

Ute Röber
Kantstraße 152
10623 Berlin
Telefon: 030 815 59 07
E-Mail: praxis@uteroeber.de
Website: www.uteroeber.de

Eciel Hölzler
Bismarckstraße 68
10627 Berlin
Telefon: 030 364 32 967
E-Mail: mail@heilpraktiker-gaudin.de
Website: www.heilpraktiker-gaudin.de

Dr. Elke Guthmann
Muthesiusstr. 8
12163 Berlin
Telefon: 030 - 7914327
Website: www.praxis-guthmann.de

Sophia Kotulla
Suarezstraße 27
14057 Berlin
Telefon: +49 - 30 - 30 12 87 00
E-Mail: info@burnout-praxis.com
Website: www.burnout-praxis.com

Reina Kamprath
Gutenbergstraße 107
14467 Potsdam
Telefon: 0049 0331 7042 7117
E-Mail: info@reina-kamprath.de
Website: www.reina-kamprath.de

Kerstin Lauckner
Lupinenweg 3
18437 Stralsund
Telefon: 03831 - 444869
E-Mail: info@naturheilpraxis-kl.de
Website: https://carestineo.de/

Nicole Hammer-Stöckmann
Eilbecker Weg 199
22089 Hamburg
Telefon: 040/88239280
E-Mail: praxis@komplementaermedizin.hamburg
Website: www.komplementaermedizin.hamburg

Karen-Ina Rinn
Alsterdorferstr. 9
22299 Hamburg
Telefon: 040 - 46 77 52 71
E-Mail: praxis@kareninarinn.de
Website: www.kareninarinn.de

Ivonne Schmal
Conzestr. 11
22587 Hamburg
Telefon: Tel: +49 176 10 21 25 52
E-Mail: mail@ivonne-schmal.de
Website: www.ivonne-schmal.de

Dorothee Gutschmidt
Kurgartenstraße 46
23570 Lübeck (Travemünde)
Telefon: 04502 7889810
E-Mail: homoeopathiepraxis.gutschmidt@gmail.com
Website: www.naturheilpraxis-kurgarten-luebeck.de

Ina Asmus-Brütt
Alter Markt 10
25335 Elmshorn
Telefon: Tel: +49 4121 22 090
E-Mail: hp@ina-asmus.de
Website: www.ina-asmus.de

Sonja von Glahn
Achterdamm 17
28879 Grasberg
Telefon: 04208-2610
E-Mail: svglahn.bowtech@web.de
Website: www.naturheilpraxisgrasberg.de

Dr. med. Christoph Völcker
Hannoversche Straße 31
29221 Celle
Telefon: 05141 - 41081
E-Mail: kontakt@homoeopathische-arztpraxen.de
Website: www.homoeopathische-arztpraxen.de/

Sigrid Langanki
Vahrenwalderstr. 106
30165 Hannover
Telefon: Tel: +49- 511 39 25 85
E-Mail: naturheilpraxis.langanki@htp-tel.de
Website: www.naturheilpraxis-langanki.de

Dr. Aleksandra Heitland
Im Heidkampe 120
30659 Hannover
Telefon: 0511 649 70 96
E-Mail: info@heilpraktiker-heitland.de
Website: www.heilpraktiker-heitland.de

Aniela Petrak
Burgwedeler Str. 5
30900 Wedemark-Bissendorf
Telefon: 05130-906 92 62
E-Mail: aniela.petrak@gmx.de
Website: www.heilpraktikerin-petrak.de

Marion Bruns
Stemberg 8
33178 Borchen
Telefon: 052517090457
E-Mail: Info@heilpraxis-bruns.de
Website: https://www.naturheilpraxis-marionbruns.de/about/

Christine Kemmerer
Blessenstätte 14
33330 Gütersloh
E-Mail: info@christinekemmerer.de
Website: http://christinekemmerer.de/

Ulrike Dohse
Schatenstr. 30
33604 Bielefeld
Telefon: Tel: +49- 521 17 10 19
E-Mail: nhpdohse@aol.com
Website: www.naturheilpraxis.dohse.de

Gabi Labitzke
Rosenweg 2
35713 Eschenburg
Telefon: 02774 - 917051
E-Mail: kontakt@naturheilpraxis-labitzke.de
Website: www.naturheilpraxis-labitzke.de

Karl Lingenfelder
Universitätsplatz 7
36037 Fulda
Telefon: 0661 - 25009790
E-Mail: info@praxis-lingenfelder.de
Website: www.praxis-lingenfelder.de

Dr. Katharina Laudemann
Friemer Straße 10
37284 Waldkappel
Telefon: +49 565692192
E-Mail: dr.katharina.laudemann@landarztpraxis-waldkappel.de
Website: www.landarztpraxis-waldkappel.de

Dr. Ina Chammah
Wilhelmitorwall 3
38118 Braunschweig
Telefon: Tel: +49 531 473 96 74
E-Mail: praxis@chammah.de
Website: https://info92339.wixsite.com/praxis

Anja Zuzak
Hoher Hof 16
38176 Wendeburg
Telefon: 05303/923445
E-Mail: hausarztpraxis-wendeburg@t-online.de
Website: www.arztpraxis-zuzak.de

Babett Meyer
Westerstr. 23
38442 Wolfsburg
Telefon: +49 5362 66 68 41
E-Mail: meyerbabett@gmail.com
Website: www.babettmeyer.de

Ute Wesseling
An Sankt Swidbert, 37
40489 Düsseldorf
E-Mail: info@4-nature.de
Website: www.4-nature.de

Dr. med. Renate Dietz
Zur Bredharter Heide 22
40723 Hilden
Telefon: 02103 / 96 74 19
E-Mail: dr.renate.dietz@arcor.de
Website: https://www.homoeopathie-dr-dietz.de/

Gudrun Schneider
Am Mühlentor 28-30
41179 Mönchengladbach
Telefon: Tel: +49- 2161 467 00 93
E-Mail: info@naturheilpraxis-muehlentor.de
Website: www.naturheilpraxis-muehlentor.de

Monika Königstein
Zünftestraße 1
41515 Grevenbroich
Telefon: 02181-21 55 464
E-Mail: mail@monika-koenigstein.de
Website: http://naturheilpraxis.monika-koenigstein.de/

Birgit Sonnhüter
Scharrenberger Str. 25
42699 Solingen
Telefon: 0049 212 72581048
E-Mail: info@naturheilpraxis-sonnhueter.de
Website: www.naturheilpraxis-sonnhueter.de

Beate Heinrich
Neuer Markt 22-24
42781 Haan
Telefon: 02129 3746789
E-Mail: praxis-beate.heinrich@t-online.de
Website: https://beate-heinrich.de/

Dr. med. Miriam Gizbili
Saarlandstraße 76-80
44139 Dortmund
Telefon: +49 231-9123910
E-Mail: info@praxis-saarlandstrasse.de
Website: https://www.praxis-saarlandstrasse.de/start

Dr. med. Jutta Düring-Zibler
Wittbräucker Straße 584
44267 Dortmund
Telefon: +49 231 223 831 35
E-Mail: praxis@gyn-duering.de
Website: www.gyn-duering.de

Claudia Meixner
Horster Str. 339
45899 Gelsenkirchen
Telefon: 0151 70422013
E-Mail: kontakt@heilquartier.de
Website: www.heilquartier.de

Andrea Peyrick
Nottulner Landweg 92
48161 Münster
Telefon: 0151 52312696
E-Mail: andrea@peyrick.com
Website: https://peyrick.com/

Heike Beckenhusen
Weseler Straße 15
48249 Dülmen
Telefon: 02590 2119000
E-Mail: HP-Heikebeckenhusen@web.de
Website: https://www.nhp-heikebeckenhusen.de/

Elke Herbst
Schüppenstr. 19
48653 Coesfeld
Telefon: 0176 / 31010303
E-Mail: elkeherbst@mail.de
Website: www.heilpraktikerin-coesfeld.de

Bernadette von Westphalen
Domstr. 77
50668 Köln
Telefon: Tel: +49 221 13972610
Website: www.heilpraktiker-westphalen-koeln.de

Dipl. biol. Blandina Schwalb
Münsters Gäßchen 7
51375 Leverkusen
Telefon: 0214 500 69 97
E-Mail: doc.schwalb@netcologne.de
Website: http://www.naturheilpraxis-schwalb.de/

Dr. med. Andrea Löhe
Siebenmorgen 38a
51427 Bergisch Gladbach
Telefon: +49 (2204) 300284
E-Mail: info@fachaerztin-naturheilkunde.de
Website: www.fachaerztin-naturheilkunde.de

Ulrike Spree
Messerschmittstraße 7
53125 Bonn
Telefon: 0228 90936290
E-Mail: kontakt@spree-heilpraktikerin.de
Website: www.spree-heilpraktikerin.de

Monika Winkelmann
Buchholzstr. 34
53127 Bonn
Telefon: 0228/253570
E-Mail: info@hp-bonn.de
Website: https://hp-bonn.de/

Astrid Meyser
Gesundheitszentrum in Kessenich
53129 Bonn
Telefon: 0228 61 44 84
E-Mail: a.meyser@web.de
Website: https://www.heilpraktikerin-meyser-bonn.de/

Hella Hergel
Kerpstr. 2-4
53844 Troisdorf
Telefon: Tel: +49 2241 82 559
E-Mail: praxis@hergel.de
Website: https://praxishergel.de/

Korinna Kissel
Medical Excellence Center Helix II
55128 Mainz
Telefon: 06131 - 4944455
E-Mail: praxis@heilpraktikerin-kissel.de
Website: www.heilpraktikerin-kissel.de

Petra Weiland
Brückenstr. 36
56112 Lahnstein
Telefon: 02621-1891959
E-Mail: petra.weiland@t-online.de
Website: www.naturheilpraxis-lahnstein.de

Anette Spriestersbach
Waldstraße 5
56132 Miellen
Telefon: 02603/ 500191
E-Mail: info@naturheilpraxisspriestersbach.de
Website: http://naturheilpraxisspriestersbach.de/

Margrit-Ruth Koller
Hauptstrasse 17
56283 Ney
Telefon: 0151 46523691
E-Mail: fm.koller@gmx.de
Website: https://gesundistschoen.de/

Dr. Brigitte Müller-Krampe
Johannisstr. 9
58452 Witten
Telefon: 02302 914290
E-Mail: brigitte@mueller-krampe.de
Website: www.mueller-krampe.de

Verena Bastian
Bembergstraße 25
58675 Hemer
Telefon: 02372 - 9697 138
E-Mail: bastian@movare-heilpraxis.de
Website: www.movare-heilpraxis.de

Dr. med. Helmut Walter
Südstrasse 29
59065 Hamm
Telefon: 0049 2381 30 54 533
E-Mail: info@privatpraxis-drwalter.de
Website: www.privatpraxis-drwalter.de

Michaele Loddenkemper
Marktstraße 26
59555 Lippstadt
Telefon: 0163-7191888
E-Mail: info@heilpraxis-vitae.de
Website: www.heilpraxis-vitae.de

Francois Menard
Auf der Körnerwiese 8
60322 Frankfurt
Telefon: Tel: 069-61 99 52 85
E-Mail: franmenard@aol.com
Website: https://www.heilpraxis-menard.de/

Patricia Meier
Saalburgstraße 21
61381 Friedrichsdorf
Telefon: 06172 8072157
E-Mail: kontakt@naturheilpraxis-pmeier.de
Website: www.naturheilpraxis-patriciameier.de

Martina Drechsler
Feldbergstraße 59
61440 Oberursel
Telefon: 0049 6171 961 62 70
E-Mail: praxis@hp-drechsler.de
Website: https://www.hp-drechsler.de/index.htm

Cathrin Schütz
Maienfeldstr. 25
63303 Dreieich
Telefon: Tel: +49 6103 98 51 83
E-Mail: cathrinschuetz@gmx.de

Xiangjun Wöhr
Salisweg 75
63452 Hanau
Telefon: 06181 - 61 06 908
E-Mail: praxis@tcm-woehr.de
Website: https://www.tcm-woehr.de/

Cynthia Wolf
Freihofplatz 2
63500 Seligenstadt
Telefon: 01627734912
E-Mail: cynthia.ellen@web.de
Website: https://praxis-regulationsmedizin.com

Anne Bietz
Reuterallee 25
64297 Darmstadt
Telefon: 06151 - 2766534
E-Mail: info@praxis-bietz.de
Website: www.praxis-bietz.de

Cornelia Ullsperger
Schulstr. 6
64342 Seeheim-Jugenheim
Telefon: 06257-81346
E-Mail: cornelia@ullsperger.com
Website: https://www.arzt-naturheilkunde-darmstadt.de/

Dr. Carmen Kirstgen
Ober-Ramstädter Str.96 E
64367 Mühltal
Telefon: Tel: 0049 6151-870 82 72
E-Mail: info@dr-kirstgen.de
Website: www.dr-kirstgen.de

Sabine Schäfer
Rheintalstr. 10
65199 Wiesbaden
Telefon: 0049 611 51 05 03 64
E-Mail: praxis@schaefer-sabine.de
Website: https://www.schaefer-sabine.de/

Karin Ziegler
Am Kalkofer Weg 60
66424 Homburg
Telefon: +49 176 22634139
E-Mail: ziegler.homburg@gmx.de
Website: https://www.naturheilpraxis-ziegler.de/

Dr. med Rupert Lebmeier
Schlangenhöhler Weg 23
66424 Homburg
Telefon: 06848 7307370
E-Mail: info@dr-lebmeier.de
Website: http://www.dr-lebmeier.de

Dr. Michaela Keil
Heinertstr. 11
66693 Mettlach
Telefon: 06864446
E-Mail: info@praxiskeil.de
Website: https://praxiskeil.de/

Stephanie Grimm
Talstr. 35
66987 Thaleischweiler-Fröschen
Telefon: Tel: + 49- 6334 984 65 61
E-Mail: hp@stephanie-grimm.com
Website: www.stephanie-grimm.com

Heike Schnieber-Bode
Industriestr. 11
67063 Ludwigshafen
Telefon: Tel: +49 621 5866 331
E-Mail: info@schnieber-bode.de
Website: www.schnieber-bode.de

Nadja Korn
Friedrich-Ebert-Anlage 23a
69117 Heidelberg
Telefon: 06221 / 6513350
E-Mail: kontakt@heilpraktikerin-nadja-korn.de
Website: www.heilpraktikerin-nadja-korn.de

Anja Freund
Kurpfalzstraße 25
69226 Nußloch
Telefon: 06224-768550
E-Mail: kontakt@naturheilkunde-freund.de

Dr. Katarina Aperlic
Königstraße 2
70173 Stuttgart
Telefon: +49 711 295786
E-Mail: k.aperlic@gmx.de
Website: www.augenarzt-aperlic.de

Dipl. Stipe Males
Seidenstrasse 20
70174 Stuttgart
Telefon: Tel: +49- 711 22 93 99 28
E-Mail: malesstipe@gmail.com

Ingrun Schmidt
Breitlingstraße 35
70184 Stuttgart
E-Mail: info@ingrunschmidt.de
Website: www.ingrunschmidt.de

Martina Braun
Feuerbacher Heide 46
70192 Stuttgart
Telefon: 0170 5557474
E-Mail: hp.martinabraun@t-online.de
Website: https://www.praxis-martinabraun.de/

Gesine Bleicher
Beethovenstraße 54
70195 Stuttgart-Botnang
Telefon: +49 711 48 98 34 44
E-Mail: gesine.bleicher@aurum-balance.de
Website: www.aurum-balance.de

Karola Berrer
Amselweg 4
71711 Steinheim an der Murr
Telefon: +49 7144894832
E-Mail: info@naturheilpraxis-karolaberrer.de
Website: https://www.naturheilpraxis-karolaberrer.de/

Petra Fuchs
Bergstraße 30/3
72661 Grafenberg
Telefon: +49 712 336 357
E-Mail: info@fuchs-heilpraktikerin.de
Website: www.fuchs-heilpraktikerin.de

Natalie Keck-Fellner
Mülbergerstr. 31
73728 Esslingen
Telefon: 0711 54076-64
E-Mail: praxis@keck-fellner.de
Website: www.esslingen-heilpraktiker.de

Silke Belschner
Rathausstrasse 3
74535 Mainhardt
Telefon: 07903 9420813
E-Mail: silke@naturheilpraxis-belschner.de

Regina König
Bergstraße 2/1
74670 Forchtenberg-Sindringen
Telefon: 0173 3421784
E-Mail: naturheilpraxis.koenig@web.de

Dr. Phoebe Washington-Dorando
Kaiserallee Str. 36
76185 Karlsruhe
Telefon: +49 (721) 627 677-0
E-Mail: washington@zim-ka.com
Website: www.zim-ka.com

Dr. Saskia von Sanden
Waldschloßstraße 1
76530 Baden-Baden
Telefon: 07221 - 9 968 969
E-Mail: praxis@saskiavonsanden.com
Website: www.saskiavonsanden.com

Rainer Erb
Dr. Oskar-Kohler-Str. 4
77948 Friesenheim
Telefon: 07821 503 57 86
E-Mail: heilpraxis-erb@online.de
Website: https://heilpraxis-erb.de/

Verena Preisler
Ekkehardstr. 18
78224 Singen
Telefon: Tel: +49 7731 66 313
E-Mail: hno.praxis@dr-preisler.de
Website: www.dr-preisler.de

Karin Heller
Weiherstrasse 9
78315 Radolfzell am Bodensee
Telefon: +49 7738 938 93 33
E-Mail: info@hp-bodensee.de
Website: https://www.hp-bodensee.de/

Dr. med. Nicola Pieper
Eichhornstraße 7
78464 Konstanz
Telefon: +49 7531-61133
E-Mail: kontakt@praxisdrpieper.de
Website: www.praxisdrpieper.de

Robert Oesterle
Lange Straße 36
79183 Waldkirch
Telefon: +49 7681 4934633
E-Mail: info@praxis-oesterle.de
Website: https://www.praxis-oesterle.de/

Marion Paar
Gewerbestraße 8A
79219 Staufen
Telefon: 07633 - 9459039
E-Mail: mail@naturheilpraxis-paar.de
Website: www.naturheilpraxis-paar.de/

Sonja Speck
Freiburger Str. 307
79539 Lörrach
Telefon: +49 18523 185 02 73
E-Mail: kontakt@naturheilpraxis-sonjaspeck.com
Website: www.naturheilpraxis-sonjaspeck.com

Sibylle Indlekofer
Feldbergstr. 9-11
79761 Waldshut-Tiengen
Telefon: 0049 7741 9659975
E-Mail: info@naturheilpraxis-indlekofer.com
Website: https://www.naturheilpraxis-indlekofer.com/

Karin Muff
Haupstrasse 8
79790 Küssaberg-Kadelburg
Telefon: 0173 728 20 57
E-Mail: kontakt@naturheilpraxis-karin-muff.de
Website: www.naturheilpraxis-karin-muff.de

Jutta Frenkel
Alpenblick 1
79837 Ibach
Telefon: Tel: +49 8326 38 56 979
E-Mail: info@dr-med-juttafrenkel.de
Website: www.dr-med-juttafrenkel.de

Gerda Urban
Lindwurmstr. 12
80337 München
Telefon: Tel: +49- 89 5170 37 84
E-Mail: urban@lindwurmpraxis-12.de
Website: www.lindwurmpraxis-12.de

Mareike Michl
Karolinenstraße 3
80538 München
Telefon: +49 1631877966
E-Mail: info@heilpraxis-michl.de
Website: www.heilpraxis-michl.de

Christine Zelgert
Tangastr. 10
81827 München
Telefon: Tel: +49 89 45 41 90 90
E-Mail: mail@praxis-zelgert.de
Website: http://www.naturheilkunde-zelgert.com/

Sandra Gaiser
Schloßstraße 82A
82140 Olching
Telefon: +49 1525 338 095 3
E-Mail: info@naturheilpraxisolching.de
Website: www.naturheilpraxisolching.de

Uwe Holzberger
Schöngeisinger Str. 38-40
82256 Fürstenfeldbruck
Telefon: 08141/25798
E-Mail: praxis@naturheilpraxis-holzberger.de

Patrizia Schüss
Südendstraße 1
82362 Weilheim in Oberbayern
Telefon: 0881- 927 0 645
E-Mail: info@vitapraxis.de
Website: http://www.vitapraxis.de/

Johanna Gaßner
Dorfstraße 37
82435 Bad Bayersoien
Telefon: 08845 2569926
E-Mail: praxis@johanna-gassner.de
Website: https://johanna-gassner.de/

Bianca Glasschröder
Breitensteinstr. 42a
83075 Bad Feilnbach
Telefon: 08066 / 88 38 92
E-Mail: praxis@glasschroeder.com
Website: www.wieder-fit.de

Dr. Petra Blum
Schwaighofstraße 72
83684 Tegernsee
Telefon: 08022/ 67520
E-Mail: dr.petrablum@t-online.de

Dr. med. Gesche Brannolte-Raab
Nördliche Hauptstraße 17
83700 Rottach-Egern
Telefon: 0049802276262
E-Mail: brannolte@onkologie-tegernsee.de
Website: www.onkologie-tegernsee.de

Gertraud Schmid
Münchener Straße 86
85276 Pfaffenhofen
Telefon: 08441 - 797 4535
E-Mail: mail@hp-gertraud-schmid.de
Website: http://hp-gertraud-schmid.de/

Alexandra Bühler
Mozartring 1b
85598 Baldham
E-Mail: info@heilpraxis-buehler.de
Website: www.heilpraxis-buehler.de

Dr. med. Gabriele Stolz-Sedemund
Wiesstraße 24
85737 Ismaning
Telefon: 089-96209746
E-Mail: dr.stolz-sedemund@t-online.de

Werner Kößl
Am Alten Postweg 12
86925 Fuchstal
Telefon: 0049 8243 960 158
E-Mail: koesslwe@gmx.de
Website: www.naturheilpraxis-koessl.de

Ulrike Weber
Wiedenwiesstr. 10
86935 Rott
Telefon: 0171 / 6181689
E-Mail: ukweber@yahoo.com.sg

Jürgen Nägele
Mindelheimer Str. 55c
87600 Kaufbeuren
Telefon: 0049 152 292 0545 3
E-Mail: naturheilpraxis-naegele@online.de
Website: www.naturheilpraxis-naegele.de

Dr. Andrea Stecher-Schilling
Karpfengasse 20
88400 Biberach an der Riß
Telefon: 0151 - 50476624
E-Mail: stecher-schilling@web.de
Website: www.stecher-schilling.de

Dr. med. Katharina Lindel
Hauptstraße 35
88641 Rain am Lech
Telefon: 09090-1821
E-Mail: praxis@lindelpraxis.de

Renate Herb
Kreisstrasse 8
89428 Syrgenstein
Telefon: Tel: +49- 9077 700 839
E-Mail: renate.herb@t-online.de
Website: https://renate-herb.de/

Dr. med. Ulrike Walter
Königstraße 33-37
90402 Nürnberg
Telefon: +49 911 6564767
E-Mail: ulli_walter@hotmail.de
Website: https://www.hno-walter-nuernberg.de/

Nina Dechet
Deutenbacher Str. 11
90453 Nürnberg
Telefon: 0911 23810810 oder 0151 42810011
E-Mail: info@alt-n.health
Website: www.alt-n.health

Dr. Christina Kanzler-Prägert
Hauptstr. 50
91154 Roth
Telefon: 097171 - 852833
E-Mail: kanzler-praegert@therapie-am-markt-roth.de
Website: http://praxisgemeinschaft-am-markt.de/

Marion Plank
Obertraublinger Straße 77
93055 Regensburg
Telefon: 0941-46183700
E-Mail: info@gesund-bleiben.eu
Website: https://gesund-bleiben.eu/

Johann Aumüller
Alte Poststraße 59
94036 Passau
Telefon: 0851-21246683
E-Mail: info@naturheilpraxis-aumueller.de
Website: https://www.naturheilpraxis-aumueller.de/Startseite/

Ursula Hartl
Hochstraße 18
94209 Regen
Telefon: +49 9921-905 962
E-Mail: hp.praxis.hartl@gmx.de

Christian Stöger
Preysingstraße 11a
94447 Plattling
Telefon: 09931 / 95 90 613
E-Mail: info@hpstoeger.de

Christoph Schmalz
Vorderer Mühlberg 16
96479 Weitramsdorf
Telefon: 09561-2341692
E-Mail: info@naturheilpraxis-coburg.de
Website: www.naturheilpraxis-coburg.de

Jessica Lohmann
Albstatter Straße 6
97295 Waldbrunn
Telefon: +49 9306 985 863 7
E-Mail: lohmann-jessica@t-online.de
Website: www.jessica-lohmann.de

Barbara Merkl
Friedrich-Rückert-Str. 12
97688 Bad Kissingen
Telefon: Tel: +49 176 4011 63 48
E-Mail: bgmerkl@gmail.com

Dr. med. Elena Engelhardt
Schlösserstraße 11
99084 Erfurt
Telefon: 0151 59911721
E-Mail: Info@integrative-medizin-erfurt.de
Website: https://integrative-medizin-erfurt.de/

Dr. Claudia Lazar
Landstraßer Hauptstraße 18/6
1030 Wien
Telefon: 0043 1 7105230
E-Mail: claudia.lazar@gmx.at
Website: www.tcm-wien3.at

Dr. Johanna Pfusterschmid
Lammgasse 12
1080 Wien
Telefon: 01 409 277 0
E-Mail: dr@pfusterschmid.at
Website: www.pfusterschmid.at

Dr. Elisabeth Dufek
Versorgungsheimstraße 6
1130 Wien
Telefon: +43 660 581 84 66
E-Mail: viktor.dufek@gmx.at

Dr. Teresa Thaler
Eduard-Klein-Gasse 21 A
1130 Wien
Telefon: +43 699 81421486
E-Mail: office@ordination-thaler.at
Website: www.ordination-thaler.at

Mag. Dr. Rosanna Rugli-Quarino
Linzerstrasse 382/1/5
1140 Wien
Telefon: +43-680-1339559
E-Mail: praxis@doktorrugli.at
Website: www.doktorrugli.at

Dr. Caroline Kunz
Blaasstrasse 19
1190 Wien
Telefon: +43-1-3694917
E-Mail: caroline@ckunz.at
Website: www.ckunz.at

Dr. Marina Mamayda
Muthgasse 26
1190 Wien
Telefon: +43 1 367 44 26
E-Mail: mamayda@medsyn.at
Website: https://www.medsyn.at/

Dr. Elisabeth Mikl
Am Fischa-Ufer 17
2700 Wiener Neustadt
Telefon: 0 676 506 667 6
E-Mail: elisabeth.mikl@gmx.at
Website: http://elisabethmikl.com/

Dr. Sabine Maßinger
Herrengasse 7/3
3100 St. Pölten
Telefon: Tel: +43- 664 939 44 75
E-Mail: sabine.massinger@A1.net
Website: www.massinger-med.at

Dr. Astrid Beron-Hagmann
Lichtenau 49
3522 Lichtenau in Waldviertel
Telefon: 02718/400
E-Mail: office@dr-beron.at
Website: http://www.dr-beron.at/

Dr. Helga Pirolt
Kaspar-Schrammel-Weg 8
3874 Litschau
Telefon: + 43 676 614 891 0
E-Mail: praxis@wegzurgesundheit.at
Website: www.wegzurgesundheit.at

Dr. Petra Söllinger
Ziegeleistrasse 72
4020 Linz
Telefon: +43 699 12263862
E-Mail: info@ordination-soellinger.at
Website: www.ordination-soellinger.at

Dr. Magdalena Janu
Via Sanitas 1
5082 Grödig
Telefon: +43 664 243 44 34
E-Mail: janu.magdalena@gmail.com
Website: https://vitazen.at/

Dr. Sigrun Schaller
Brucker Bundesstraße 11
5700 Zell am See
Telefon: 0 6542 72273
E-Mail: Sigrun.schaller@icloud.com
Website: http://dr-schaller.stadtausstellung.at/

Karoline Hörfarter
An der Breite 27
5724 Stuhlfelden
Telefon: Tel:+43 650 778 655 4
E-Mail: karoline.hoerfarter@sbg.at

Dr. Mag. Udo Jakobitsch
Unterdorf 15
6073 Sistrans
Telefon: 0 512 348 444
E-Mail: praxis@jakobitsch.at
Website: https://jakobitsch.at/

Dr. Ursula Bubendorfer
Am Bach 9
6334 Schwoich
Telefon: +43 5372 58151
E-Mail: dr.bubendorfer@aon.at
Website: www.dr-bubendorfer.at

Dr. Romana Slapakova
Urichstrasse 43
6500 Landeck
Telefon: Tel:+43 5442 62626
E-Mail: romana@slapakova.at
Website: www.slapakova.at

Dr. Julia Schwarz
Am Bühel 8
6830 Rankwell
Telefon: 05522 - 22840
E-Mail: praxis@drjuliaschwarz.com
Website: www.drjuliaschwarz.com

Elif Kizilboga-Akbulut
Arlbergstraße 112
6900 Bregenz
Telefon: +43 5574 76671
E-Mail: elif.k@doctor.com
Website: www.doktorelif.at

Dr. Nina Cathrin Rentsch
Theodor-Körner-Straße 54
8010 Graz
Telefon: 0670 / 50 80 600
E-Mail: nina@rentsch.at
Website: https://www.ordination-rentsch.at/

Dr. Barbara Menzel-Witrisal
Petersbergenstraße 38a
8042 Graz
Telefon: +43 (0) 316 422726
E-Mail: praxis@menzel-witrisal.at
Website: www.menzel-witrisal.at

Dr. Astrid Rothschedl
Am Köppelgraben 234
8124 Übelbach
Telefon: 03125 27 318
E-Mail: ordination@dr-rothschedl.at
Website: https://www.dr-rothschedl.at/

Dr. Winfried Koller
Steinamangerstraße 23
8243 Pinggau
Telefon: +43 3339 - 22257
E-Mail: office@dr-koller.eu
Website: www.dr-koller.eu

Dr. med. Karin Irene Heigl
August-Jaksch-Straße 64
9020 Klagenfurt
Telefon: +43 (0) 463 21 09 84
E-Mail: ordination@heigl.or.at
Website: https://www.heigl.or.at/

Kevin Nobs
Aarbergergasse 21
3011 Bern
Telefon: +41 31 317 66 75
E-Mail: praxis@skepping.ch
Website: www.naturmedizin-skepping.ch

Alexandre Schmidiger
Rathausgasse 62
3011 Bern
Telefon: +41 78 754 20 86
E-Mail: info@fingerdruck.ch
Website: https://fingerdruck.ch/

Dr. med. Wiebke Gruber
Kyburgstrasse 5a
3600 Thun
Telefon: +41 33 22 40 000
E-Mail: w.gruber@sanomed.ch
Website: www.sanomed.ch

Dr. med. Timo Hafner
Kyburgstrasse 5a
3600 Thun
Telefon: 033 224 00 02
E-Mail: sanomed@hin.ch
Website: www.sanomed.ch

Dr. med. Estella Wettstein
Sevogelstraße 30
4052 Basel
Telefon: +41 61 273 12 65
E-Mail: estella.wettstein@hin.ch
Website: www.praxis-hodel.ch

Marion Zappe
Birseckstrasse 99
4144 Arlesheim
Telefon: 0041 (0) 61 411 13 81
E-Mail: bewellfit@bluewin.ch
Website: www.bewellfit.ch

Annic Scholer
Weidweg 35B
4410 Liestal
Telefon: +41 78 617 29 99
E-Mail: info@annicscholer.com
Website: www.annicscholer.com

Angelika Bosslet
Baumstrasse 38
5012 Schönenwerd
Telefon: 078 808 56 27
E-Mail: angelika.bosslet@gmail.com
Website: https://naturheilpraxis-bosslet.webflow.io/

Dr. med. Brigitte Bollinger
Hans Albrecht-Strasse 6
7310 Bad Ragaz
Telefon: +41 81 303 38 85
E-Mail: brigitte.bollinger@resortragaz.ch
Website: www.dermis-hautklinik.ch

Sanna Wittwer Bardill
Cresta 8
7412 Scharans
Telefon: 0041 079 440 48 73
E-Mail: sannawittwer@bardill.ch
Website: https://www.sannawittwer.ch/

Cornelia Suhner
Neustadtgasse 2
8001 Zürich
Telefon: +41 79 543 93 91
E-Mail: info@cornelia-suhner.ch
Website: www.cornelia-suhner.ch

Dr. Ingrid B. Riedel
Sonnhaldenstrasse 17
8032 Zürich
Telefon: 0041432683368
E-Mail: sunclinic@hin.ch
Website: https://sonnen-praxis.ch/

Eva Dax-Grüninger
Hofwiesenstr. 114
8057 Zürich
Telefon: +41 43 300 55 98
E-Mail: eva.dax@gmail.com
Website: www.evadax-gesundheitspraxis.ch

Andrea Bührer
Ansana Gesundheitsförderung
8245 Feuerthalen
Telefon: +41 52 654 02 55
E-Mail: info@ansana.ch
Website: https://www.ansana.ch/

Miranda Bol
St. Gallerstrasse 18
8353 Elgg
Telefon: 079 483 45 95
E-Mail: naturheilpraxis.miranda.bol@register-hin.ch
Website: https://naturheilpraxis-elgg.ch/

Dr. Ursula Moro
Alte Notariatsstr. 3
8620 Wetzikon ZH
Telefon: Tel: +41 44 932 33 66
E-Mail: clinic@moro-genki.ch
Website: www.moro-genki.ch

Claudia Bischofberger
Werdstrasse 1a
9410 Heiden
Telefon: 0787415198
E-Mail: clastr@gmail.com
Website: https://ruumfuergsundheit.ch/

Dr. Corinne Heitz
Kronenstr. 745
9427 Wolfhalden
Telefon: Tel: +41 71 891 32 40
E-Mail: cheitz@serafin.ch
Website: www.serafin.ch

Denise Ladner
Plattenstraße 7
9444 Diepoldsau
Telefon: +41 79 824 9928
E-Mail: kontakt@deniseladner.ch
Website: www.deniseladner.ch

Dr. Heike Herzog
Dorfplatz 5
CH-9056 Gais
Telefon: 0041 71 791 81 00
Website: www.alpstein-clinic.com

Zudem kannst Du in unserem allgemeinen Therapeuten-Finder nach PLZ oder Ort filtern und Dir die einzelne Expertise jedes Therapeuten individuell anschauen:

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Patientenstimmen – vielen Dank für Euer tolles Feedback zu unserem Online-Vortrag ME/CFS


Danke schön :) Ich als Betroffene und Fachperson fand es gut. 


Super strukturierter Vortrag und so angenehm vorgetragen! Herzlichen Dank!


Ich wurde durch einen befreundeten Arzt auf die Veranstaltung aufmerksam gemacht. Zunächst möchte ich Ihnen sagen, dass ich den Vortrag als wertvoll und verständlich erlebt habe und dass die Referentin sehr angenehm gesprochen hat.


Ich habe keine Frage, aber ich möchte Danke für den tollen Vortrag sagen. Als ME/CFS-Patient ist es nicht selbstverständlich, dass sich ein Arzt so viel mit diesem Thema beschäftigt und uns ernst nimmt. Danke ❤️

FAQ-Liste Teil 2

Im 2. Teil unserer FAQ-Liste ME/CFS greifen wir konkrete Fragen über die Möglichkeiten der Mikroimmuntherapie bei ME/CFS auf: Hier geht es zur Liste Teil 2!

Auch möchten wir Dir empfehlen, uns auch auf unseren Social-Media-Kanälen zu folgen, damit Du immer auf dem Laufenden bleibst:


Kontaktiere die MeGeMIT bei Fragen zur Mikroimmuntherapie. Bitte beachte: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.

Bild: © Canva
letzte Aktualisierung: 15.4.25

 

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