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Long COVID bei Kindern

Long COVID bei Kindern – welche Langzeitfolgen hat COVID auf das kindliche Immunsystem?

Long COVID bei Kindern

Langanhaltende Symptome und Beschwerden nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 werden aktuell vielfach thematisiert und mit einem starken medizinischen Interesse untersucht. Die Datenlage dazu ist noch nicht optimal, sodass zuverlässige Aussagen oftmals schwer zu treffen sind. Die Zahlen zur Häufigkeit beziehungsweise die Wahrscheinlichkeit von Long COVID nach einer Corona-Erkrankung schwanken dabei laut RKI zwischen etwa 7,5 und 41 Prozent. Auch Kinder und Jugendliche können von anhaltenden Folgen einer COVID-Infektion betroffen sein, was sich unter anderem in Leistungsabfall, Schlafstörungen und Kopfschmerzen niederschlägt. Das kindliche Immunsystem weist dabei bestimmte Besonderheiten auf. Wie kann Long COVID bei Kindern therapiert werden? Und welche Hilfe bietet die Mikroimmuntherapie in diesem Zusammenhang?

Die angeborene Immunabwehr

Unser Immunsystem lässt sich grundlegend in zwei verschiedene Formen unterscheiden: das angeborene Immunsystem und das erlernte Immunsystem. Diese beiden Abwehrinstanzen ergänzen sich, um den Körper bestmöglich vor gesundheitsschädlichen Erregern sowie vor entarteten Zellen zu schützen.

Bereits vor der Geburt entwickelt sich das Immunsystem und bildet sich langsam aus. Zusätzlich schützt der Mutterleib das Ungeborene vor Erregern und Krankheiten. Wie die Bezeichnung bereits vermuten lässt, ist das angeborene Immunsystem von dem Zeitpunkt an, an dem das Kind auf die Welt kommt, einsatzbereit. Seine Aufgaben bestehen darin, schädliche ungebetene Gäste im Körper zu lokalisieren und unschädlich zu machen. Diese allgemeine Abwehr richtet sich vor allem gegen bakterielle Infektionen. Sie wird auch als unspezifische Abwehr bezeichnet.

Das Immunsystem von Kindern – ein eifriger Schüler

Das Immunsystem von Kindern ist jedoch noch nicht vollständig entwickelt. Stattdessen lernt es stetig dazu, indem es mit verschiedenen Erregern in Kontakt tritt, sich mit diesen auseinandersetzt und jegliche Informationen zur Bekämpfung dieser Störenfriede abspeichert. Hierbei handelt es sich um das erlernte oder spezifische Immunsystem. Es wird zur Hilfe gerufen, wenn die unspezifische Abwehr nicht mit den Erregern fertig wird. In diesem Fall sendet es Zytokine aus, die die Immunzellen der spezifischen Abwehr anfordert.

Angeborenes und erlerntes Immunsystem

Unsere Immunabwehr besteht aus dem angeborenen und dem erlernten Immunsystem.

Aus diesem Grund sind Kinder häufiger von verschiedenen Erkrankungen und wiederkehrenden Infekten in ihren jungen Jahren betroffen. Es handelt sich also um eine ganz normale Entwicklung des Körpers und des Immunsystems. Bis etwa zum 10. Lebensjahr sind Kinder „aus dem Gröbsten heraus“ – das bedeutet, dass sich das Immunsystem soweit weiterentwickelt hat, dass es für gewöhnlich mit dem Großteil der Viren und Bakterien sehr gut fertig werden kann. Ausgelernt hat es trotzdem nicht: Selbst im Erwachsenenalter wird unser Immunsystem trainiert, wenn es mit bislang unbekannten Erregern oder neuen Formen von Erregern in Kontakt tritt.

Gibt es Long COVID bei Kindern und Jugendlichen?

Long COVID betrifft nicht nur Erwachsene, sondern auch Jugendliche und sogar Kinder. Auch in diesem Bereich gibt es verschiedene Studien, die jedoch noch keine eindeutigen Ergebnisse zulassen, da die Diagnosekriterien noch nicht eindeutig festgelegt sind beziehungsweise Kontrollgruppen fehlen. Eine Metaanalyse aus dem Mai 2022 schätzt die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder nach einer Corona-Infektion unter Long-COVID-Symptomen leiden, auf 0,8 bis 13,3 Prozent. Experten gehen davon aus, dass sich die Fallzahlen eher im unteren Spektrum bewegen und Long COVID somit eher selten bei Kindern auftritt, aber das ist noch nicht abschließend geklärt. Sicher ist nur, dass Long COVID bei Kindern das Immunsystem nachhaltig belasten kann.

Zusätzlich kann unabhängig von einer Erkrankung mit dem Coronavirus oder Long COVID auch die allgemeine Pandemiesituation die Gesundheit und speziell die Psyche von Kindern negativ beeinflussen. Daraus kann sich ein geschwächtes Immunsystem entwickeln, was wiederum häufig weitere Erkrankungen fördert und somit eine Spirale in Gang setzt, die es zu unterbrechen gilt.

Häufige Symptome von Long COVID bei Kindern

Die Symptome von Erwachsenen und Kindern unterscheiden sich in der Gesamtheit nicht. Stattdessen lassen sich individuelle Unterschiede in den Beschwerdebildern der Betroffenen feststellen. Es gibt einige Symptome, die gehäuft auftreten, und andere, die seltener vorkommen. Oftmals handelt es sich um ein Bündel aus verschiedenen Beschwerden, die die Kinder längere Zeit begleiten. Dazu können folgende gehören:

Long COVID bei Kindern

Unter Long COVID werden Symptome und Beschwerden verstanden, die auch nach der Corona-Erkrankung für längere Zeit anhalten. Die Symptome können dabei von Kind zu Kind verschieden sein.

Was hilft bei Long COVID bei Kindern?

Eine gezielte Behandlung von Long COVID bei Kindern existiert derzeit noch nicht, da genaue Erkenntnisse über die Ursachen, das Auftreten und den Verlauf von Long COVID fehlen. Die Therapien zielen daher vor allem darauf ab, die bestehenden Beschwerden bestmöglich zu lindern.

Ein sehr guter Ansatz, um den Körper bei der Regeneration zu unterstützen, ist die Stärkung der eigenen Immunabwehr. Das Immunsystem ist maßgeblich an der Gesundheit beteiligt. Ist es geschwächt und kann seine Aufgaben nicht mehr adäquat ausführen, erhöhen sich die Risiken für zahlreiche Erkrankungen. Durch das Coronavirus wird das Immunsystem belastet und aus seiner natürlichen Balance gebracht. Mit der aktiven Stärkung des Immunsystems helfen wir dem Körper dabei, sich selbst zu helfen.

Das kann wie folgt aussehen:

1. Gesunde Ernährung: Achte darauf, dass sich Dein Kind gesund und abwechslungsreich ernährt. Biete ihm vor allem frische und natürliche Zutaten wie Obst, Gemüse, Gewürze und Kräuter an. Industrielle Fertignahrung ist hingegen oftmals mit Zusätzen, zu viel Salz und hohen Mengen Zucker versehen.

2. Ausreichend trinken: Auch die Flüssigkeitszufuhr ist für die Gesundheit entscheidend. Der Körper besteht zu einem großen Teil aus Wasser. Für den reibungslosen Ablauf verschiedener Funktionen im Körper ist es somit unerlässlich. Reiche Deinem Kind bestenfalls ungesüßte Tees und Apfelschorlen oder Wasser. Limonaden beziehungsweise zuckerhaltige Getränke sollten eher die Ausnahme darstellen.

3. Bewegung fördern: Spiel und Sport an der frischen Luft sind ebenfalls sehr wichtig. Körperliche Bewegung ist nicht nur entscheidend für die motorische Entwicklung Deines Kindes, sondern auch für die Gesundheit des Immunsystems. Findet der Sport dazu noch in der freien Natur statt, umso besser!

4. Ruhe, Erholung und Schlaf: Kindergarten, Schule, Freizeit, Freunde, Familie, Hobbys – auch ohne Pandemie kann das tägliche Pensum bei Kindern recht hoch und fordernd sein. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass Du darauf achtest, dass Dein Kind die Möglichkeit hat, zur Ruhe zu kommen. Regelmäßige Pausen sorgen dafür, dass unser Körper sich entspannen und regenerieren kann. Auch für die Abwehr ist das von Bedeutung. Insbesondere im Schlaf sammelt unser Körper Energie und Kraft. Führe am besten eine feste Schlafroutine mit Deinem Kind ein, sodass es ausreichend und erholsam schlafen kann.

Mikroimmuntherapie – auch für das kindliche Immunsystem bestens geeignet

Eine zusätzliche Hilfe für das Immunsystem bietet die Mikroimmuntherapie. Sie ist eine Low-Dose-Immuntherapie, bei der die natürlichen Bestandteile in sehr geringen Konzentrationen vorliegen und somit auch bei den kleinen Patienten sehr gut verträglich sind. Die Einnahme der Mikroimmuntherapie-Präparate ist unkompliziert und schnell. Sie werden unter die Zunge gegeben und gelangen dort über das Lymphsystem schnell in den Körper, wo sie mithilfe von Botenstoffen (Zytokinen), die der Körper selbst kennt und nutzt, das Immunsystem unterstützen. Die sequenzielle Abfolge der Mikroimmuntherapie ist an den natürlichen Ablauf einer Immunreaktion angepasst. Somit wird die ursprüngliche, intakte Wirkungsweise des Immunsystems „nachgeahmt“ beziehungsweise gefördert.

Die leichte und risikoarme Anwendung der Mikroimmuntherapie macht sie zu einer geeigneten Behandlung für Kinder mit Long COVID. Zudem ist die Mikroimmuntherapie so sanft, dass sie nicht aggressiv in das kindliche Immunsystem eingreift, sondern ihm bei der Entwicklung helfen kann und es schonend trainiert.

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Was passiert im Immunsystem bei Post- und Long COVID?

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Verwende die Mikroimmuntherapie bei Long-COVID-Symptomen niemals in Eigenregie, sondern frage Deinen Arzt/Deine Ärztin oder Therapeuten/Therapeutin.
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Bitte beachte: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.

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Post-Vac-Syndrom Mikroimmuntherapie

Sehr selten, aber möglich: das Post-Vac-Syndrom

Post-Vac-Syndrom Mikroimmuntherapie

In der oft nasskalten Herbstzeit steigen das Risiko und Auftreten von Infektionserkrankungen häufig an. Insbesondere für Berufstätige im Gesundheitswesen, die viel mit anderen Menschen in Kontakt stehen, und für COVID-Risikogruppen lautet die Empfehlung, sich ein weiteres Mal impfen zu lassen. Im Zusammenhang mit der Impfung ist jedoch auch das sogenannte Post-Vac-Syndrom (vaccination = Impfung) ins Gespräch gekommen. Anders als akute Impfreaktionen (z. B. Rötungen, Schwellungen, Schüttelfrost) sind damit starke, anhaltende Beschwerden gemeint, die in seltenen Fällen nach einer Impfung auftreten und die Betroffenen in ihrem Alltag einschränken. Wie kommt es zu einem Post-Vac-Syndrom? Wen betrifft es? Und gibt es Möglichkeiten, die Risiken zu minimieren? Wir schauen uns im Folgenden die Antworten auf diese Fragen genauer an und werfen zudem einen Blick auf die Bedeutung des Immunsystems in diesem Zusammenhang.

Was ist ein Post-Vac-Syndrom?

Das Post-Vac-Syndrom ist unabhängig von der COVID-Schutzimpfung schon länger bekannt. Es meint längerfristige Beschwerden, die in seltenen Fällen nach einer Impfung auftreten. Daher ergibt sich auch die Bezeichnung: post kommt aus dem Lateinischen und bedeutet nach, die Abkürzung Vac geht auf das englische Wort vaccination zurück, was Impfung bedeutet. Unter anderem konnte das Post-Vac-Syndrom nach einigen Grippeschutzimpfungen beobachtet werden. Die Symptome treten unmittelbar nach der Impfung auf und bleiben meist lange vorhanden.

Dass von diesem Phänomen insbesondere jetzt sehr viel zu lesen und zu hören ist, hängt damit zusammen, dass im Zuge der COVID-Pandemie zahlreiche Menschen in einem relativ kurzen Zeitraum geimpft wurden. Aus diesem Grund sind auch mögliche Post-Vac-Syndrome vermehrt aufgefallen.

Wie häufig kommt das Post-Vac-Syndrom vor?

Das Post-Vac-Syndrom ist eine seltene Nebenwirkung von Impfungen. Bei der Schutzimpfung gegen SARS-CoV-2 liegt die Häufigkeit bei etwa 0,01 bis 0,02 Prozent aller Impfungen. Im Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Instituts sind seit Impfbeginn bis einschließlich März 2022 rund 1,7 Meldungen über Verdachtsfälle von Nebenwirkungen und Impfkomplikationen pro 1.000 Schutzimpfungen angegeben; schwerwiegende Reaktionen liegen im Bericht bei 0,2 Meldungen pro 1.000 Schutzimpfungen. Auch der Kardiologie Bernhard Schieffer des Universitätsklinikums Marburg, das die bislang einzige Ambulanz für Long COVID und Post-Vac eröffnet hat, schätzt die Quote für schwere Nebenwirkungen nach der Impfung aus seiner Erfahrung auf diesen Prozentsatz von etwa 0,02. Bei der hohen Anzahl von Impfungen (mehr als 180 Millionen) handelt es sich aber dennoch um rund 20.000 bis 35.000 Patientinnen und Patienten, die aktuell mit Beschwerden zu kämpfen haben und eine entsprechende Behandlungslösung benötigen. Das medizinische Interesse ist daher sehr hoch.

Bislang fehlen Erfahrungen und eventuell auch weitere Informationen zum Post-Vac-Syndrom im Zusammenhang mit Corona. Solltest Du selbst Nebenwirkungen nach der COVID-Schutzimpfung bei Dir oder bei einem nahen Verwandten feststellen, kannst Du diese über die Website des Paul-Ehrlich-Instituts melden. Hier gelangst Du zur Website: Nebenwirkungen melden.

Trotz des geringen Risikos für langanhaltende Beschwerden stellt die COVID-Schutzimpfung weiterhin eine geeignete Maßnahme dar, um das Risiko für einen schweren Verlauf einer Coronainfektion zu reduzieren oder sogar eine Infektion mit dem Virus zu verhindern.

Wer bekommt ein Post-Vac-Syndrom?

Auch in diesem Bereich fehlen bisher genaue Daten und Zahlen, die verlässliche Aussagen zulassen. Deutschlandweit gibt es nur wenige Anlaufstellen für diese besondere Erkrankung. Die UKGM Gießen/Marburg verfügt über eine interdisziplinäre Post-COVID-Ambulanz die eine Spezialsprechstunde namens Post-Vax zu diesem Thema anbietet. Laut Angaben des Universitätsklinikums Marburg zählten vor allem junge und sportliche Frauen zu den Patienten, die die Sprechstunde aufsuchten. Sie klagten vor allem über Kreislaufstörungen. Inwiefern sich das auf ein allgemeines Bild übertragen lässt, ist jedoch noch unklar.

Welche Ursachen hat das Post-Vac-Syndrom?

Welche Faktoren dafür verantwortlich sind, dass es zu unliebsamen und langanhaltenden Beschwerden wie dem Post-Vac-Syndrom oder Long COVID kommen kann, wird derzeit erforscht. Erste Annahmen beziehen sich auf ein bestimmtes Protein im Körper (ACE2), das zum einen an der Regulierung des Blutdrucks beteiligt ist und zudem ein Rezeptor für das Coronavirus darstellt. Es kommt in hoher Anzahl bei jungen, sportlichen Frauen vor, was sich mit den bisherigen Beobachtungen zu den häufig Betroffenen vom Post-Vac-Syndrom deckt. In der Folge zeigen sich Herz-Kreislauf-Probleme, die sich unter anderem in einem starken Leistungsabfall, Herzrasen, Müdigkeit und Blutdruckprobleme äußern können.

Eine zweite mögliche Ursache steht in Verbindung mit dem Immunsystem. Es wird vermutet, dass bei den Betroffenen bereits zuvor eine Infektionserkrankung vorlag, die bis dato unbemerkt blieb. Diese unbemerkte Infektion beanspruchte das Immunsystem bereits. Durch die sich anschließende Schutzimpfung oder eine Infektion mit SARS-CoV-2 wird das Immunsystem dann zusätzlich belastet. Darin sehen einige Mediziner einen möglichen Auslöser für länger anhaltende Beschwerden wie das Post-Vac-Syndrom oder Long COVID.

Eine mögliche Ursache kann hierfür zum Beispiel das Epstein-Barr-Virus (EBV) sein. Mehr als 90 Prozent der Bevölkerung sind mit diesem Virus infiziert, doch häufig bleibt es unbemerkt und symptomfrei, da es vom Immunsystem kontrolliert und in einer Art Schlafzustand gehalten wird. Nach dem erstmaligen Kontakt mit dem Virus bleibt es ein Leben lang im Körper. Bei einer Schwächung des Immunsystems (beispielsweise durch eine weitere Infektion wie COVID oder eine Impfung) kann es dann zur Reaktivierung des Virus und zur weiteren Schwächung des Immunsystems kommen. Erfahre hier mehr zum Thema EBV: Reaktivierung des Epstein-Barr-Virus verstehen.

Post-Vac-Syndrom: Symptome und Beschwerden

 

Symptome Post-Vac-Syndrom

Die Symptome beim Post-Vac-Syndrom sind sehr individuell. Oft treten verschiedene Beschwerden gebündelt auf. Welche das sind und in welcher Intensität sie vorliegen, ist jedoch von Person zu Person unterschiedlich. Sie ähneln zudem häufig den Beschwerden von Long COVID.

 

Beim Post-Vac-Syndrom treten ähnliche Symptome auf wie bei Post- oder Long COVID, die ebenfalls eine starke und langanhaltende Belastung für die Betroffenen darstellen. Möchtest Du mehr über das Thema Long COVID erfahren, schau gern in unseren weiteren Artikeln vorbei:

Was passiert im Immunsystem bei Post- und Long COVID?

Long COVID und EBV

Reaktivierung von Gürtelrose nach Coronainfektion

Stärkung des Immunsystems – das kannst Du tun

Als Säule unserer Gesundheit spielt das Immunsystem bei zahlreichen Erkrankungen beziehungsweise Behandlungen dieser Krankheitsbilder eine zentrale Rolle. Mit einem starken Immunsystem können die Risiken diverser Erkrankungen gesenkt und bestehende Beschwerden gelindert werden. Auch im Falle von Long COVID oder dem Post-Vac-Syndrom ist es wichtig, das eigene Immunsystem nicht außer Acht zu lassen. Es trägt maßgeblich dazu bei, dass der Körper sich selbst helfen und regenerieren kann.

Um Dein Immunsystem tatkräftig zu unterstützen, bieten sich folgende Maßnahmen an:

  • Gesunde Ernährung: Achte auf eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung. Verzichte hingegen auf industriell verarbeitete Lebensmittel, die oft Zusätze enthalten, die die Gesundheit auf Dauer schädigen können.
  • Bewegung und Sport: Tue täglich etwas für Deinen Körper, egal ob regelmäßige Spaziergänge oder spezielle Sportarten. Die Bewegung wirkt sich positiv auf Muskeln, Knochen, Blutdruck, Zuckerspiegel, Gewicht und sogar auf die Psyche aus.
  • Frische Luft: Idealerweise verbindest Du die tägliche Bewegung mit Zeit in der Natur und damit an der frischen Luft. Bereits 30 Minuten am Tag sollen ausreichen, um einen positiven Effekt auf das Immunsystem zu haben und damit das Risiko für Erkrankungen zu senken. Außerdem verscheucht Sonnenlicht Antriebslosigkeit und pusht das Wohlbefinden.
  • Gesunder Schlaf: Unser Körper fährt eine Vielzahl seiner Funktionen während des Schlafens herunter – gleichzeitig nutzt unser Organismus diese Zeit, um sich zu regenerieren und uns gesund zu halten. Ausreichend und erholsamer Schlaf ist daher enorm wichtig, weshalb Du auch auf eine gesunde Schlafroutine achten sollten.
  • Umwelttoxine meiden: Verschiedene Schadstoffe stellen eine Herausforderung für das Immunsystem dar und können dieses nachhaltig schwächen. Bestenfalls versuchst Du, Umwelttoxine so gut es geht zu vermeiden.
  • Mikroimmuntherapie: Die Mikroimmuntherapie ist eine sehr gute Möglichkeit, um Dein Immunsystem auf sanfte Weise zu unterstützen und zu trainieren. Mit Zytokinen in geringen Dosierungen (low dose und ultra-low dose) zielt die Mikroimmuntherapie darauf ab, Schwachstellen in der immunitären Abwehr zu reduzieren. Da sie sich an den natürlichen Abläufen orientiert und die Stoffe verwendet, die auch der Körper selbst einsetzt, ist sie sehr gut verträglich und mit vielen anderen Therapien kombinierbar. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie genau an der häufigen Ursache für diverse Erkrankungen (einem geschwächten Immunsystem) ansetzt und sich nicht bloß auf eine Behandlung der Symptome konzentriert. Daher sind die Ergebnisse erfahrungsgemäß sehr nachhaltig.

Gibt es eine gezielte Behandlung gegen das Post-Vac-Syndrom?

Eine speziell auf das Post-Vac-Syndrom ausgerichtete Therapie ist aufgrund der geringen Daten- und Erfahrungslage noch nicht möglich. Erste Ansätze werden getestet und die jeweiligen Ergebnisse zusammengetragen. Auch Studien werden zu diesem Thema angesetzt.

Eine zusätzliche Stärkung des Immunsystems (beispielsweise mithilfe der Mikroimmuntherapie) ist in jedem Fall eine gute Möglichkeit, um das allgemeine Wohlbefinden zu unterstützen und bestehende Beschwerden zu lindern. Das intakte Immunsystem trägt auch dazu bei, dass weitere Erkrankungen und Infektionen, die den Gesundheitszustand zusätzlich belasten könnten, nach Möglichkeit vermieden werden. Mit der Mikroimmuntherapie gehst Du Sie gezielt gegen Viren wie EBV, CMV oder (Herpes) Zoster vor.

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Bitte beachte: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.

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wie erkennt man Demenz im Anfangsstadium Mikroimmuntherapie

Nebel im Kopf – wie erkennt man Demenz im Anfangsstadium?

wie erkennt man Demenz im Anfangsstadium Mikroimmuntherapie

Beim Einkaufen die Butter vergessen, erst durch die Terminerinnerung wieder an die Zahnarztuntersuchung gedacht oder mitten im Gespräch nicht mehr wissen, was man eigentlich soeben erzählen wollte – Vergesslichkeit ist nichts Unübliches und passiert jedem von uns. Stell Dir jetzt vor, Du erkennst Deine Familie nicht mehr, weißt plötzlich nicht mehr, wie Du Dir die Schuhe binden sollst oder wie Du überhaupt dahin gekommen bist, wo Du Dich gerade befindest. Eine schlimme Vorstellung, vor der sich insbesondere ältere Menschen fürchten. Diese Erkrankung wird häufig als Demenz bezeichnet und erschüttert das gesamte Sein eines Menschen, denn sie beeinträchtigt nicht nur die Merkfähigkeit und das Gedächtnis, sondern auch das allgemeine Denkvermögen, die Aufmerksamkeit, erworbene Fähigkeiten und Fertigkeiten, Sprache, Orientierung sowie Gefühlsempfindungen. Demenz ist eine voranschreitende Erkrankung. Wie erkennt man Demenz im Anfangsstadium? Kann man Demenz vorbeugen oder zumindest verlangsamen? Und wie kann die Mikroimmuntherapie bei Demenz helfen? Der folgende Beitrag verrät es Dir.

Was genau ist Demenz?

Der lateinische Begriff dementia lässt sich übersetzen mit „weg vom Geiste“ oder „ohne Geist“, was den Kern der Erkrankung bereits sehr gut zusammenfasst. Im Verlauf der Krankheit verschlechtert sich der geistige Zustand der Betroffenen immer mehr, wodurch sie sämtliche Fähigkeiten und Fertigkeiten nur noch schwer oder gar nicht mehr selbstständig ausführen können.

Die Bezeichnung Demenz ist dabei ein Oberbegriff für eine Vielzahl von Erkrankungen. Demenz ist somit keine spezifische Erkrankung, sondern meint eine Palette an Symptomen und Beschwerden, die vor allem mit dem Verlust der Gedächtnisleistung, der Denkfähigkeit und der alltäglichen Fertigkeiten einer Person einhergeht, sich aber auch auf die Persönlichkeit und das Verhalten beziehen kann. Sie lässt sich in verschiedene Erkrankungen unterteilen, darunter die Alzheimer-Demenz.

Wo liegen die Unterschiede zwischen Demenz und Alzheimer?

Im alltäglichen Sprachgebrauch werden Demenz und Alzheimer häufig synonym verwendet. In Wirklichkeit ist die Alzheimer-Erkrankung eine Form von Demenz, sogar die häufigste. Die Schätzungen weichen je nach Quelle leicht voneinander ab: In rund 60 bis 70 Prozent (teilweise ist von bis zu 80 Prozent die Rede) aller Demenzfälle handelt es sich um Alzheimer. Weitere Formen von Demenz sind unter anderem die vaskuläre (gefäßbedingte) Demenz, die frontotemporale Demenz und die Lewy-Body-Demenz/Lewy-Körperchen-Demenz.

Tabelle Demenzformen Mikroimmuntherapie

Die genannten Demenzformen können teilweise auch überlappen und Mischformen bilden. Die Symptome sind somit von Patient zu Patient individuell ausgeprägt. Insgesamt gibt es mehr als 50 verschiedene Demenzformen, die an dieser Stelle nicht alle genannt werden.

 

Ein Blick ins Innere – was passiert bei Alzheimer-Demenz im Gehirn?

Unser Gehirn ist ein wahrer Hochleistungsapparat. Es ermöglicht uns, unsere Umwelt wahrzunehmen, nachzudenken, selbst schwierige Probleme zu lösen, Neues zu lernen, Bewegungsabläufe zu steuern, Emotionen zu erfahren und uns an Vergangenes zurückzuerinnern. Das Netzwerk Gehirn besteht dabei aus über 100 Milliarden Nervenzellen (Neuronen), die über Kontaktstellen (Synapsen) verbunden sind und mithilfe von Botenstoffen (Zytokinen) kommunizieren. Bei der Alzheimer-Erkrankung kommt es zunächst zur Störung der Synapsen bis hin zum Absterben der Nervenzellen.

Schuld daran sind Eiweißablagerungen (Plaques). Beta-Amyloid ist ein körpereigenes Eiweiß, das aus dem Amyloid-Vorläuferprotein gebildet und im gesunden Gehirn problemlos aufgespalten und abgebaut wird. Bei der Alzheimer-Erkrankung schafft es der Körper nicht, die Proteine entsprechend aufzuspalten, sodass sie sich als giftige Oligomere (Makromoleküle) ansammeln, verklumpen und als unauflösliche Ablagerungen an den Nervenzellen festsetzen. Dadurch werden die Reiz- und Botenstoffübertragung gestört.

Ein zweiter Grund ist das sogenannte Tau-Protein. Es befindet sich im Inneren der Zellen (z. B. Nervenzellen) und sorgt dafür, dass sie mit Nährstoffen versorgt werden. Bei Alzheimer wird dieses Protein chemisch verändert, woraufhin es sich in den Nervenzellen in Form von Fasern (Tau-Fibrillen) ansammelt. Die Zellen verlieren ihre Form und Funktion. Schließlich kommt es zum Absterben der Nervenzellen.

Die hohe Aktivität der Zytokine, die die Eiweiße abbauen soll, aber nicht kann, führt dazu, dass es zu vermehrten Entzündungsreaktionen (Inflammation) im Gehirn kommt. Diese Reaktionen schädigen zusätzlich die Nervenzellen und können sich zudem im Körper ausbreiten.

Erste Anzeichen für Demenz – wie erkennt man Demenz im Anfangsstadium?

Demenz-Erkrankungen beginnen meist schleichend; nur in wenigen Ausnahmen, wie bei einigen Fällen der vaskulären Demenz, kann die Krankheit auch plötzlich in schwererer Form auftauchen. Sowohl potenziell Betroffene als auch Angehörige fragen sich oft, wie man Demenz im Anfangsstadium erkennt. Am Anfang der Erkrankung, vor allem bei Alzheimer, werden die Betroffenen zunehmend vergesslich, stellen häufiger dieselben Fragen und erinnern sich schlechter an Zurückliegendes. Zudem fällt es ihnen oftmals schwer, sich auszudrücken, da ihnen bestimmte Wörter partout nicht mehr einfallen. Außerdem können sie orientierungslos sein, vereinzelte Personen nicht wiedererkennen oder Tätigkeiten verlernen. Mit der Zeit intensivieren und häufen sich die einzelnen Symptome.

Demenz-Anzeichen auf einen Blick:

Anzeichen Demenz Mikroimmuntherapie

Häufige erste Anzeichen für Demenz und Alzheimer

Raus aus dem Nebel – Demenz behandeln

Leider kann Demenz beziehungsweise die Alzheimer-Erkrankung bislang noch nicht geheilt werden. Es gibt jedoch verschiedene Therapieansätze, die dabei helfen, das Voranschreiten der Erkrankung zu verlangsamen und die Symptome zu reduzieren. Dadurch lässt sich die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten verbessern. Vor allem bei einer frühen Diagnosestellung sind die Behandlungsmöglichkeiten sehr gut. Deshalb ist es wichtig, zu wissen, wie man Demenz im Anfangsstadium erkennt.

Die Behandlung bei Alzheimer richtet sich nach den individuellen Anzeichen und Beschwerden. Sie umfasst in der Regel einen Mix aus verschiedenen Therapien, die an die Bedürfnisse der Betroffenen angepasst werden. Häufig zählen dazu Bewegungstherapie, Ergotherapie und Musiktherapie. Durch verschiedene Reize und Übungen werden Fertigkeiten und Gedächtnis trainiert und somit bestmöglich aufrechterhalten. Zusätzlich können medikamentöse Therapien mit beispielsweise Antidementiva und Antidepressiva erfolgen.

Von grundlegender Wichtigkeit ist zudem eine gesunde Lebensweise: Insbesondere eine gesunde und nährstoffreiche Ernährung, ausreichend Flüssigkeit, Bewegung an der frischen Luft sowie Erholung und Schlaf tragen zur körperlichen und geistigen Gesundheit bei und helfen zudem, Demenz vorzubeugen.

Sanfte Hilfe gegen Demenz – die Mikroimmuntherapie bei neurologischen Erkrankungen

Eine weitere Präventions- und Behandlungsmöglichkeit bietet die Mikroimmuntherapie, die ergänzend zur individuellen Demenz- beziehungsweise Alzheimerbehandlung eingesetzt werden kann. Die in den Mikroimmuntherapeutika enthaltenen natürlichen Inhaltsstoffe (u. a. Zytokine/Botenstoffe) sind sehr stark verdünnt. Dadurch ist die Mikroimmuntherapie gut verträglich und mit anderen Methoden kombinierbar.

Das Ziel der Mikroimmuntherapie ist es, die Ablagerung neuer Eiweiße im Gehirn zu reduzieren, indem die natürliche Balance und Abläufe im Körper wiederhergestellt werden. Vor allem sollen die Zellen, die sich um den Abtransport oder den Abbau der Eiweiße kümmern, unterstützt werden. Zudem konzentriert sich die Mikroimmuntherapie darauf, mögliche inflammatorische Reaktionen im Körper – bei Demenz speziell im Gehirn – zu verringern. Auch das soll über die Regulation der Zytokine im Körper erreicht werden: Die pro-inflammatorischen Zellen sollen gehemmt und die anti-inflammatorischen Zellen unterstützt werden.

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Mehr Informationen zu Demenzerkrankungen und wie die Mikroimmuntherapie die Behandlung unterstützen kann, kannst Du auf unserer Übersichtsseite zu Demenz nachlesen. Hier der Weg zu unserem Beitrag: ➤ Demenz.

 

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Warzen_immunsystem

Stärkung der Immunabwehr bei Warzen

Wie entstehen Warzen?

Wenn die Immunabwehr bei Warzen geschwächt ist, muss man nicht zwingend verzagen. Schätzungsweise zehn Prozent aller Kinder und Jugendlichen sind von Hautwarzen betroffen. Am häufigsten treten diese bei Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 16 Jahren auf. Warzen sind kleine Läsionen der Haut, die infolge einer Infektion mit humanen Papillomaviren (HPV) auftreten. Es gibt verschiedene Virentypen, die bei Kindern Warzen verursachen können, darunter HPV 1, 2 und 3. Andere Arten, wie HPV 6 und 11, sind bei Jugendlichen die Ursache wiederkehrender Warzen im Genitalbereich.

Bei den meisten Personen sind HPV-Infektionen vorübergehend und verlaufen meist symptomlos. Im Allgemeinen verschwinden sie innerhalb von zwei Jahren. Man geht davon aus, dass verschiedene Faktoren das Fortschreiten dieser Infektionen begünstigen, insbesondere die Veranlagung einer Person, der Zustand des Immunsystems, die Ernährung sowie hormonelle Störungen.

Steckt das Immunsystem bei Warzen dahinter?

Heute weiß man, dass persistierende sowie wiederkehrende Warzen ein Anzeichen für ein schlecht funktionierendes Immunsystem sind. Die Immunabwehr bei Warzen ist zu gering. Die wichtigsten Mechanismen, die zur Bekämpfung einer Infektion mit humanen Papillomaviren in Gang gesetzt werden, basieren auf der Zellimmunität, das heißt den Reaktionen der zytotoxischen T-Zellen und der natürlichen Killerzellen. Wenn diese Mechanismen infolge einer Immunschwäche nicht richtig funktionieren, können Warzen sich leichter entwickeln.

Stärkung der Immunabwehr bei Warzen

Die Mikroimmuntherapie zielt auf die Unterstützung des Immunsystems in der Bekämpfung von HPV-Infektionen ab, die für das Auftreten von Warzen verantwortlich sind. Dabei verfolgt sie mehrere Ziele: die Verhinderung der Ausbreitung des Virus, damit dieser keine anderen Zellen infiziert, die Einleitung einer wirksamen Immunantwort gegen das HPV und die Kontrolle der andauernden Infektion sowie der damit verbundenen Erkrankungen. Da ein ausgeglichenes Immunsystem auch von anderen Faktoren abhängt, wie beispielsweise dem Gefühlszustand, sollten auch diese Aspekte nicht außer Acht gelassen werden. Tatsächlich wurde eine enge Beziehung zwischen geringem Selbstvertrauen und Dermatosen bei Kindern nachgewiesen, was die mit dieser Erkrankung einhergehenden psychologischen Probleme verstärken kann.

Wo finde ich einen Therapeuten, der Warzen behandeln kann?

Die gute Nachricht: Du bist nicht allein! Leidest Du aktuell unter Warzen und möchtest sie behandeln lassen? Oder kämpfst Du mit immer wiederkehrenden Warzen und möchtest dem präventiv begegnen? Ein Mikroimmuntherapeut, der auf die Behandlung und Prävention von Warzen spezialisiert ist, kann Dich sicher begleiten. Sowohl in der Ursachenforschung als auch als Begleitperson während der Therapie wird Dir Dein Mikroimmuntherapeut zur Seite stehen. 

Hier kannst Du entweder nach einem Therapeuten in Deiner Nähe suchen – einfach Ort oder PLZ eingeben – oder speziell nach Beschwerdebild filtern – einfach WARZEN auswählen – und schon werden Dir Empfehlungen angezeigt: 

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Bibliografie

  1. Mammas IN, Sourvinos G, Spandidos DA. Human papilloma virus (HPV) infección in children and adolescents. Eur J Pediatr. 2009 Mar;168(3):267-273.
  2. Weber MB, Lorenzini D, Reinehr CP, Lovato B. Assessment of the quality of life of pediatric patients at a center of excellence in dermatology in southern Brazil. An Bras Dermatol. 2012 Sep-Oct;87(5):697-702.
Frühwarnsystem des Immunsystems

Frühwarnsystem des Immunsystems: ein Fernsehbeitrag über die Mikroimmuntherapie

Mikroimmuntherapie: Frühwarnsystem des Immunsystems – Dr. Petra Wiechel im Schweizer Gesundheitsfernsehen

Im Schweizer Gesundheitsfernsehen QS24 berichtet Dr. Petra Wiechel – Fachärztin für Allgemeinmedizin und Expertin für biologische Medizin – über das Frühwarnsystem des Immunsystems sowie die Grundzüge und Wirkungsweise der Mikroimmuntherapie. Wodurch wird das Immunsystem geschwächt? Wie funktioniert die Mikroimmuntherapie? Und wie trainiert die Mikroimmuntherapie die körpereigene Abwehrfunktion?

Das Interview mit Dr. Wiechel kannst Du im folgenden Video ansehen:

  Bild: Screenshot von Youtube – © QS24 – NaturMEDIZIN

 

Wenn das Immunsystem schwächelt, dann soll die Mikroimmuntherapie sehr wertvoll sein. So das aktuelle Thema der Folge des Schweizer Gesundheitsfernsehen. 

  • Seit wann ist die Mikroimmuntherapie bekannt?
  • Wie kann sie im ganzheitlichen Therapieplan integriert werden?
  • Die Evolution des Immunsystems
  • Wie sehen positive Rückkopplungen der Immunantwort aus?
  • Wechselwirkungen verstehen
  • Welchen Einfluss hat Amalgan auf unser Immunsystem?
  • Was passiert bei einer Überreaktion des Immunsystems?
  • Die Mikroimmuntherapie arbeitet aufgrund der Ursache
  • Wie kann die Mikroimmuntherapie die Immunantwort modulieren?

Diese und weitere Punkte werden in der Folge thematisiert. 

 

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Epstein-Barr-Virus

Reaktivierung des Epstein-Barr-Virus erkennen

Wie erkennst Du eine Reaktivierung des Epstein-Bar-Virus?

Fühlst Du Dich seit langem diffus krank? Du bist extrem müde oder erschöpft ohne, dass Du Dich sonderlich verausgabt hast? Klagst Du über wandernde Muskel- und Gelenkschmerzen? Du hast unerklärliche Temperaturerhöhungen? Dann könnte es sein, dass Dein Immunsystem Schwierigkeiten hat, das Epstein-Barr-Virus unter Kontrolle zu halten.  Auf eine Reaktivierung des Epstein-Barr-Virus können bestimmte Anzeichen im Körper hindeuten. Es gibt außerdem Labortests zum Nachweis der Reaktivierung des Epstein-Barr-Virus (EBV). Ein häufig verwendeter Test ist der EBV-Antikörpertest auf virales Capsid-Antigen (VCA) und Immunglobulin M (IgM).

Schau Dir dieses Video an, um zu verstehen, was in diesem Fall in Deinem Körper passiert.

Was kann Dir helfen?

Liegt das Epstein-Barr-Virus vor, möchte die Mikroimmuntherapie helfen, das Virus wieder unter Kontrolle zu bekommen. Spezifische Nukleinsäuren in hemmender Verdünnung sollen das Immunsystem dabei unterstützen, die Vermehrung des Virus zu stoppen. Die in der Mikroimmuntherapie verwendeten Zytokine wie verschiedene Interleukine sollen die Vermehrung der T-Zellen und aktivieren. Zusätzlich sorgen diese Zytokine dafür, dass die natürlichen Killerzellen und die Monozyten aktiviert werden und die umgewandelten B-Zellen kontrollieren. 

Eine Behandlung bei Epstein-Barr-Virus ist besonders wichtig, da das Virus mit der Entstehung zahlreicher Erkrankungen in Verbindung gebracht wird. Kommt es zu einer Reaktivierung des Virus und werden die Symptome gar nicht oder verkehrt therapiert, kann dadurch die Entstehung einer Reihe chronischer Erkrankungen gefördert werden. Das wurde wissenschaftlich belegt. Chronische Müdigkeit, Fibromyalgie, Autoimmunerkrankungen wie rheumatoide Arthritis oder Multiple Sklerose sowie einige Krebsarten sind hier zu nennen. 

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Ansatz der Mikroimmuntherapie bei Herpes-simplex-Virus-Infektionen

Bekämpfung der Symptome und der Ursachen von Herpes simplex

Als Herpes simplex bezeichnet man eine Erkrankung, die durch die Herpes-simplex-Viren 1 und 2 hervorgerufen wird. Es wird angenommen, dass 90 Prozent der Bevölkerung in der fünften Lebensdekade Herpes-simplex-spezifische Antikörper aufweisen. Außerdem gibt es zunehmende Beweise, dass diese Viren an der Entstehung zahlreicher schwerwiegender Erkrankungen wie Meningitis, Alzheimer oder Multipler Sklerose beteiligt sind.

Immungeschwächte Menschen haben ein höheres Komplikationsrisiko. Deshalb ist es wichtig, das Immunsystem dieser Personen in der Auseinandersetzung mit dem Virus zu unterstützen und zu stärken, um dem Auftreten der oben genannten Krankheiten vorzubeugen. In diesem Artikel möchten wir Ihnen die Vorteile der Mikroimmuntherapie in der Behandlung von Herpes simplex näherbringen.

Herpes-simplex-Viren 1 und 2

Die Herpes-simplex-Viren 1 (HSV-1) und 2 (HSV-2) weisen eine Sequenzhomologie der DNA von etwa 50 Prozent auf. Sie unterscheiden sich vor allem durch ihren Infektionsort. Das HSV-1 tritt vor allem in Form von Herpes labialis – als Bläschen im Lippen-, Mundwinkel- und Nasenbereich – auf. Das HSV-2 hingegen ruft hauptsächlich genitale Infektionen hervor. Allerdings kann ein HSV-1 genital oder umgekehrt das HSV-2 außerhalb des Genitalbereichs auftreten.

Der virale Zellzyklus kann in drei Etappen eingeteilt werden:

1. Erstinfektion: Auftreten der ersten Herpes-simplex-Symptome.

2. Latenz: Nach der Erstinfektion verbleibt das Virus latent in den Zellen des Nervensystems.

3. Virale Reaktivierung: Das inaktive Virus kann vor allem bei einer Immunschwäche (aufgrund von Stress, Operationen, usw.) reaktiviert werden und sich aktiv vermehren. So werden die Herpesläsionen verursacht.

Im Allgemeinen ist der Verlauf der Herpesinfektion vom Immunzustand des Patienten abhängig.

Vorteile der Mikroimmuntherapie

Hier setzt die Mikroimmuntherapie an, die ihre Wirkung auf unterschiedlichen Ebenen und während des gesamten viralen Zellzyklus entfaltet. Ihr Ziel ist die Gewährleistung einer optimalen Immunreaktion bei viralen Infektionen.

Auf der einen Seite ist die Mikroimmuntherapie durch den Einsatz von spezifischen Nukleinsäuren in hemmenden Potenzierungen auf die Unterbindung der Virusvermehrung und Verhinderung der Infektion neuer Zellen ausgerichtet. Auf der anderen Seite soll durch den Einsatz von RNS und DNS in modulierenden Potenzierungen die HSV-spezifische Immunreaktion gefördert werden, um den Heilungsprozess und die Narbenbildung zu beschleunigen. Die Mikroimmuntherapie zielt gleichzeitig auf die Regulierung und Stärkung des Immunsystems ab,. Hier sollen erneute Reaktivierungen und das Auftreten neuer Ausschläge vermieden werden.

Man kann die Schlussfolgerung ziehen, dass die Mikroimmuntherapie ihre Wirkung auf unterschiedlichen Ebenen entfaltet und sowohl auf die Behebung der Symptome als auch der Ursachen ausgerichtet ist.

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Autoimmunerkrankungen behandeln: komplementäre Möglichkeit mit der Mikroimmuntherapie

Mikroimmuntherapie bei Autoimmunerkrankung

Bei Autoimmunerkrankungen auf alternative Behandlung zu vertrauen, stellt für immer mehr Menschen eine beliebte Ergänzung zur Schulmedizin dar. Von Autoimmunerkrankungen spricht man dann, wenn das Immunsystem in einer überschießenden Reaktion gegen das gesunde körpereigene Gewebe vorgeht. Eigentlich ist das Immunsystem dafür verantwortlich, körperfremde Erreger oder körpereigene veränderte Zellen abzuwehren. In Folge der Fehlreaktion kann es zu chronischen Entzündungen und Schädigungen am betroffenen Gewebe kommen. Die Ursachen sind bis jetzt noch nicht eindeutig erforscht. Forscher vermuten, dass sowohl genetische Veranlagungen als auch Umweltfaktoren sowie chronische Virenbelastungen eine Rolle spielen. Um Autoimmunerkrankungen zu behandeln, kann als ergänzende Behandlung die Mikroimmuntherapie zum Einsatz kommen. Diese bekämpft nicht allein die Symptome, vielmehr setzt sie bei der Ursache – dem Immunsystem – an, indem sie hier regulierend einwirkt. Mikroimmuntherapeutika beinhalten Botenstoffe (Zytokine), die auch das Immunsystem selbst verwendet. Daher ist die Mikroimmuntherapie bei Autoimmunerkrankungen eine natürliche Unterstützung, die hilft, das Immunsystem wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Autoimmunerkrankungen behandeln: Mikroimmuntherapie bei Morbus Crohn

Morbus Crohn zählt zu den Autoimmunerkrankungen und eine komplementäre Behandlung bietet vielen Betroffenen die Möglichkeit, auf eine bessere Lebensqualität. Bei Morbus Crohn handelt es sich um eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung, die im gesamten Verdauungstrakt auftreten kann. Sie verläuft in Schüben, in denen die Patienten unter Durchfall und starken Schmerzen leiden. Im menschlichen Verdauungssystem sorgt die Darmschleimhaut dafür, dass keine Bakterien in den Darm eindringen. Bei Menschen, die unter Morbus Crohn leiden, ist diese Barriere durchlässig. In der Folge aktiviert sich das Immunsystem und bekämpft die feindlichen Eindringlinge. Dies geschieht dauerhaft und somit entsteht eine chronische Entzündung. Mit Hilfe der Mikroimmuntherapie als ergänzende Behandlung bei Autoimmunerkrankungen soll die Entzündung eingedämmt werden, wodurch es zu einer Linderung der Symptome kommen kann. Zusätzlich leiden Patienten auch häufig unter Angststörungen und Stress. Mikroimmuntherapeuten setzen in diesen Fällen zusätzliche, den Stress eindämmende Medikamente ein und unterstützen dadurch die Behandlung. Nicht zu vergessen ist in diesem Zusammenhang natürlich auch die Bedeutung einer ausgeglichenen Lebensführung mit gesunder Ernährung, Bewegung und Ruhezeiten.

Mikroimmuntherapie bei Multiple Sklerose

Auch Multiple Sklerose (MS) zählt zu den Autoimmunerkrankungen, bei denen neben der Schulmedizin eine komplementäre Behandlung bei vielen Patienten zu einer signifikanten Besserung der Symptome führen kann. Es handelt sich um eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, die vermutlich durch Umweltfaktoren und genetische Veranlagung entsteht. Dabei greifen Entzündungs- und Abwehrzellen des Körpers fälschlicherweise körpereigenes Gewebe an. In der Folge leiden Betroffene unter Empfindungsstörungen, Sehbeeinträchtigungen und Störungen der Muskelfunktion. Im weiteren Verlauf kann es zu Gangstörungen und Beeinträchtigungen beim Sprechen kommen. Allerdings verläuft das Krankheitsbild sehr individuell, sodass verschiedene Symptome auftreten können. Multiple Sklerose ist nicht heilbar. Bei Anwendung der Mikroimmuntherapie besteht aber die Möglichkeit, den Krankheitsverlauf günstig zu beeinflussen. Ziel ist es, die Selbstständigkeit der Patienten solange wie möglich zu erhalten.

Mikroimmuntherapie bei Arthritis

Eine weitere Autoimmunerkrankung stellt die rheumatoide Arthritis dar, die ebenfalls zu den chronischen Erkrankungen zählt. Dabei werden durch eine überschießende Immunreaktion des Körpers beispielsweise die Gelenke der Hand oder der Knie geschädigt. Das Immunsystem greift aus bisher ungeklärten Ursachen körpereigenes Gewebe an. Vermutlich spielen neben der erblichen Veranlagung auch Umweltfaktoren und hormonelle Störungen eine Rolle. Von der rheumatoiden Arthritis sind vor allem ältere Menschen betroffen. Allerdings kann die Erkrankung in jedem Alter auftreten. Bei der Entstehung von Arthritis sind zunächst einmal verschiedene Immunzellen beteiligt, die sich am Gewebe, das die Gelenkhöhle bekleidet, ansammeln. Dabei setzt der Körper Immunbotenstoffe (Zytokine) frei und löst dadurch eine übertriebene entzündliche Reaktion aus. Dauert diese länger an, führt das zu Schädigungen an Knorpel, Knochen, Sehnen, Bändern und Gelenken. Als Folge nimmt der Betroffene Schmerzen, Gelenksteife und Schwellungen wahr. Eine komplementäre Behandlung bei Autoimmunerkrankungen wie rheumatoider Arthritis stellt die Mikroimmuntherapie dar. Bei der Behandlung werden die beteiligten Zytokine in verdünnter Form eingesetzt, um das Gleichgewicht des Immunsystems wiederherzustellen und somit die Immunantwort zu modulieren. Die Mikroimmuntherapie bietet bei Autoimmunerkrankungen als ergänzende Behandlung eine besonders sanfte Behandlungsform, weil sie ihre Wirkung im Einklang mit den natürlichen Mechanismen des Körpers entfaltet.

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Bitte beachte: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.

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Zecke

Lyme-Borreliose: Die Rolle der Mikroimmuntherapie in der therapeutischen Strategie

Borrelia burgdorferi ist eine der drei bekannten Varianten der Bakterie, die die Lyme-Borreliose auslöst

Die Abschlussarbeit ihres Pharmaziestudiums hat Amandine Godard einem interessanten Themengebiet gewidmet: „Die Integration der Mikroimmuntherapie in die therapeutische Strategie bei Lyme-Borreliose“.

Das Ziel der Abschlussarbeit bestand einerseits darin, die allgemeinen Prinzipien der Mikroimmuntherapie vorzustellen und dieses Therapieverfahren an der Universität Nantes (Frankreich) bekannt zu machen. Andererseits sollten die Möglichkeiten der Mikroimmuntherapie in der Behandlung der Lyme-Borreliose erläutert werden.

Was genau ist die Lyme-Borreliose?

Diese Krankheit ist heutzutage in Ärztekreisen einschlägig bekannt. Allerdings sind die Daten hinsichtlich Verbreitung der Lyme-Borreliose weltweit stark abweichend, weil die Länder sehr unterschiedliche Kontrollsysteme verwenden. Die Lyme-Borreliose ist in 63 Ländern endemisch.

Die Krankheit ist bakteriellen Ursprungs und wird von verschiedenen Arten der Gattung Borrelia verursacht. Jede einzelne davon kann ganz bestimmte klinische Symptome auslösen. Diese Bakterien werden von Zecken der folgenden drei Gattungen übertragen: IxodesDermacentor und Rhipicephalus. Zecken können die Krankheit in ihren unterschiedlichen Entwicklungsstadien übertragen. Die Pathologie zeichnet sich durch drei aufeinander folgende Phasen aus: eine Lokalinfektion, gefolgt von der Ausbreitung des Erregers im Organismus, die schließlich in einer chronischen Phase enden kann. Allerdings ist diese letzte Phase, die mit der Persistenz der Bakterien im Körper der Patienten in Verbindung steht, noch umstritten.

Die Wanderröte (Erythema migrans) ist ein klares Symptom, das auf einen Zeckenbiss folgt. Diagnose und Therapie der akuten Phasen sind in medizinischen Kreisen ausreichend bekannt. Allerdings sind die chronischen Phasen nach wie vor schwierig zu diagnostizieren. Es wird angenommen, dass diese Phase der Lyme-Borreliose auf eine Modulation des Immunsystems zurückzuführen ist. Einerseits durch die Zecke selbst, andererseits vermutlich auch durch die auslösenden Bakterien.

Welche Rolle übernimmt die Mikroimmuntherapie in der therapeutischen Strategie?

Die Mikroimmuntherapie kann als Teil des Behandlungsplans bei Lyme-Borreliose eingesetzt werden, bei dem klinische und biologische Aspekte des Patienten berücksichtigt werden. Zu diesem Behandlungsplan gehören einerseits Antibiotika, da es sich um eine Pathologie bakteriellen Ursprungs handelt. Zusätzlich zu den Antibiotika können bei Koinfektionen auch noch andere antimikrobielle Substanzen eingesetzt werden. Der beste Schutz sind nach wie vor die Vorbeugung und die schnellstmögliche Entfernung der Zecke.

Angesichts einer Infektion mit Borrelia-Bakterien kann die Mikroimmuntherapie zur Unterstützung der Immunreaktion verwendet werden.  Ziel dieses therapeutischen Ansatzes ist die Begünstigung einer optimalen Immunreaktion angesichts bakterieller Infektionen durch den Einsatz sehr geringer Dosen von Zytokinen und Nukleinsäuren. Dabei sollen Immunzellen wie Makrophagen sowie B- und T-Zellen zum Infektionsort rekrutiert werden, die eine wichtige Rolle in der Kontrolle und Vernichtung von Bakterien und anderen Krankheitserregern spielen. Die Mikroimmuntherapie ist gut verträglich und kann zusammen mit allen anderen Behandlungsmethoden eingesetzt werden.

 

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Bitte beachte: Die getroffenen Aussagen zu Indikationen und Wirksamkeit beruhen auf den Erfahrungen der praktizierenden Mikroimmuntherapeuten.

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Vater und Sohn am Strand

Was ist Salutogenese und was hat sie mit der Mikroimmuntherapie zu tun?

Gesundheit, Fitness und das allgemeine Wohlbefinden haben für viele Menschen einen hohen Stellenwert im alltäglichen Leben. Dabei sind diese Trendthemen nichts vollkommen Neues: Bereits in den 1970er Jahren befasste sich der israelisch-amerikanische Medizinsoziologe und Stressforscher Aaron Antonovsky ausführlich mit der Frage nach der Entstehung der Gesundheit. Bei der Entwicklung seines Modells der Salutogenese beschäftigte ihn dabei vor allem, wie der Organismus es schafft, trotz zahlreicher Einflüsse und Risikofaktoren „gesund zu wachsen“ und sich immer wieder auf einen gesunden Status hin zu bewegen. Laut dem Salutogenese-Modell ist Gesundheit weniger ein Zustand als vielmehr ein Prozess. Sowohl Risiko- als auch Schutzfaktoren stehen in einer ständigen Wechselwirkung miteinander. Welche Berührungspunkte haben die Salutogenese und die Mikroimmuntherapie (MIT)?

Pathogenese und Salutogenese

Aaron Antonovsky prägte die Bezeichnung Salutogenese (lat. salus: Gesundheit; griech. génesis: Entstehung, Entwicklung). Den Begriff bildete er analog zur Pathogenese, die sich mit der Entstehung von Krankheiten (griech. páthos: Schmerz, Leid) befasst. Beide medizinischen Konzepte ergänzen sich gegenseitig, jedoch unterscheiden sie sich in ihren Ansätzen. Während bei der Pathogenese die Erkrankungen, deren Ursachen und Risiken im Mittelpunkt stehen, konzentriert sich die salutogenetische Perspektive auf jene Aspekte, die Gesundheit fördern und erhalten. Dabei sind die Ressourcen, die für diese Gesundheitsziele infrage kommen, von Bedeutung. Diese können sehr unterschiedlich sein, da es für eine ursachenbezogene Therapie kein allgemeingültiges, standardisiertes Patentrezept gibt. Jeder Organismus und jedes Lebensumfeld ist anders – daher müssen die jeweiligen Besonderheiten des Patienten in einem individualisierten Therapiekonzept berücksichtigt werden.

„Wie entsteht Gesundheit?“ – Schwerpunkt der Salutogenese

Grundlage für Antonovskys Untersuchungen und seiner Fragestellung nach der Entstehung von Gesundheit war eine Auswertung zur Anpassungsfähigkeit von Frauen an die Menopause. Eine der Untersuchungsgruppe befand sich zur Zeit der Erhebung in einem nationalsozialistischen KZ. Die Studie befasste sich mit dem physischen und psychischen Zustand der Frauen und verglich ihn mit dem einer Kontrollgruppe, die sich nicht im KZ befand. In der Kontrollgruppe hatten 51 Prozent der Frauen keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen – bei den KZ-Überlebenden waren es 29 Prozent. Antonovsky beschäftigte der Fakt, dass trotz der extremen Umstände und Einflüsse immerhin 29 Prozent der Frauen aus dem Konzentrationslager in der Lage gewesen waren, ihre körperliche und geistige Gesundheit zu bewahren. Wie war das möglich? Wie lässt sich in Anlehnung an dieses Phänomen die zentrale Frage „Wie entsteht Gesundheit?“ beantworten?

Antonovsky suchte jenseits der herkömmlichen Vorgehensweisen der Risikovermeidung (Welche Risiken sind zu meiden, um nicht krank zu werden?) nach Erklärungen für Gesundheit. Insbesondere: Was hält den Menschen gesund? Er kam zu der Überzeugung, dass es generalisierte Widerstandsressourcen gebe, die dem Individuum dabei helfen, bestimmte Stressfaktoren zu überwinden.

Modell der Salutogenese

Zu dem Zeitpunkt, zu dem Antonovsky das Salutogenese-Modell entwickelte, stand das bisherige medizinische Versorgungsmodell in der Kritik. Die pathogenetisch fokussierte Medizin schien sich allein auf die symptomatische Behandlung zu konzentrieren, schloss den Erkrankten selbst jedoch nicht mit in die Diagnose und Therapie ein.

Zentraler Ausgangspunkt des Salutogenese-Modells ist das sogenannte Kohärenzgefühl. Gesunde Menschen besitzen ein starkes Kohärenzgefühl. Das bedeutet, dass sie im Leben gut zurechtkommen und sich Herausforderungen gewachsen fühlen. Das Maß des Kohärenzgefühls kann mithilfe von drei Komponenten ermittelt werden:

  • Verstehbarkeit: Für Personen mit einem großen Kohärenzgefühl ist die Welt strukturiert, erklärbar und vorhersehbar. Gleiches gilt auch für ihr Inneres.
  • Handhabbarkeit: Handhabbarkeit bedeutet, dass die Personen der Ansicht sind, bestimmte Ressourcen zu besitzen, um Probleme und Schwierigkeiten zu lösen.
  • Bedeutsamkeit/Sinnhaftigkeit: Für Personen mit einem hohen Kohärenzgefühl ist das eigene Leben und Handeln sinnvoll. Sie sehen ihr Leben als interessant und lebenswert an.

Metaphorisch setzt Antonovsky das Leben und die Gesundheit mit einem Fluss gleich: Die Menschen befinden sich in einem Fluss voller Gefahren und Hindernisse (Strudeln, Biegungen, Stromschnellen). Während ein pathogenetisch orientierter Arzt versucht, die Person aus dem Fluss zu reißen, konzentriert sich die Salutogenese darauf, einen guten Schwimmer aus ihm zu machen. Somit kann die Person die Gefahren selbstständig überwinden.

Der Begriff der Salutogenese gewinnt zurzeit in der medizinischen Forschung und auch in der Gesellschaft signifikant an Bedeutung: Zahlreiche Publikationen zum Thema AchtsamkeitSelbstwirksamkeit und Resilienz belegen diesen Trend ebenso wie aktuelle Forschungen zur Rolle psycho-sozialer Faktoren in der Entwicklung von Krankheiten und ihrer Überwindung. Auch die Entstehung der Psycho-Neuro-Immunologie kann in diesem Zusammenhang genannt werden.

Individuelles Gesundheitsmanagement mithilfe der Mikroimmuntherapie

Gleichsam wie das Prinzip der Salutogenese ist auch die Mikroimmuntherapie darauf ausgerichtet, eine Hilfe zur Selbsthilfe für das Immunsystem zu bieten. Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Therapieansätzen „unterdrückt“, „blockiert“ oder „erzwingt“ sie die Funktionsweise des Immunsystems nicht, indem sie große Wirkstoffmengen in den Körper bringt. Stattdessen wirkt sie sanft mithilfe körpereigener Botenstoffe, die in low und ultra-low doses vorliegen, auf die normale Immunabfolge ein, um somit eventuelle Störungen bei der Immunantwort zu beheben. Sie setzt an den Ursachen an und konzentriert sich nicht auf eine rein symptomatische Behandlung. Zudem kann sie präventiv oder im Akutfall eingesetzt werden. Dadurch ermöglicht die Mikroimmuntherapie ein ganz individuelles Gesundheitsmanagement für verschiedene Erkrankungen. Aufgrund ihrer guten Verträglichkeit kann sie mit anderen Therapieansätzen kombiniert werden, ohne dass sie die Wirkung dieser beeinträchtigt.

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